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Textkritik eines Romananfangs: Der Beste am Schluss

SchreibStar - Maltes RomananfangskritikMan soll immer mit etwas Positivem aufhören. Daran hält sich auch Malte Bremer. In einer Spezialausgabe seiner Textkritik hat unser Kritiker für SchreibStar.tv, der Website zum Roman »Möchtegern« von Milena Moser, insgesamt sechs Romananfänge besprochen.

Heute nun gingen der letzte Romananfang und die letzte Kritik online. »Präzise, lebendig, humorvoll: So wünsche ich mir Romane!«, schreibt Malte in seiner zusammenfassenden Bewertung. Ein Romananfang, in dem lebendig erzählt statt öde berichtet wird.

Und natürlich geht es demnächst bei »Maltes Meinung« auf literaturcafe.de wieder ganz normal weiter. »Normal« bedeutet: Schicken Sie Malte Ihre Kurzgeschichten oder Gedichte, wenn Sie diese öffentlich besprechen lassen wollen. Nutzen Sie dazu bitte ausschließlich das Formular im Literatur-Café.

Zur sechsten Romananfangskritik auf SchreibStar.tv »

Textkritik und SchreibStar: »Disaster Recovery« eines Romananfangs

Die Website SchreibStar.tvWenn in der EDV-Abteilung – die heute IT-Abteilung heißt – etwas kaputt geht, dann wird ein »Disaster Recovery« durchgeführt. Es ist der Moment, in dem man hofft, dass Datensicherungen oder Ersatzgeräte vorhanden sind, um rasch wieder funktionsfähig zu sein.

»Disaster Recovery« lautet der Titel des Romans, dessen Anfang sich unser Textkritiker Malte Bremer angesehen hat. In Kooperation mit der Website SchreibStar.tv zum neuen Roman »Möchtegern« von Milena Moser, bespricht Malte Bremer insgesamt sechs Romananfänge. Nach zwei überaus gelungenen Anfängen, ist unser Textkritiker diesmal nicht ganz so zufrieden. Schuld daran sind unter anderem »quengelnde Rotorengeräusche«.

Bis Sonntag, 16. Mai 2010, konnten Romananfänge eingeschickt werden, denn nun liegen genügend Anfänge vor, aus denen Malte Bremer noch drei auswählen wird. Im vollen Gange ist noch das Trainingscamp mit den Schreibaufgaben aus dem Roman »Möchtegern«. Die aktuelle Kreativaufgabe lautet: »Ihre Figur verliert vier Tage. Wo? Mit wem? Warum?«

Zur Textkritik von Malte Bremer auf SchreibStar.tv »

Wir verlosen 10×2 Kinokarten für »Die Eleganz der Madame Michel«

Kinofilm: »Die Eleganz der Madame Michel«Am kommenden Donnerstag, dem 6. Mai 2010, läuft in den deutschen Kinos der Film »Die Eleganz der Madame Michel« an. Regisseurin Mona Achache schrieb das Drehbuch frei nach dem Bestseller-Roman »Die Eleganz des Igels« von Muriel Barbery.

Im Mittelpunkt dieses französischen Films stehen drei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die im gleichen Haus wohnen: die elfjährige Paloma, die beschlossen hat, sich an ihrem 12. Geburtstag umzubringen, da sie ein Erwachsenenleben im Luxus erbärmlich findet, der geheimnisvolle Japaner Kakuro Ozu, der eines Tages in das Haus einzieht – und Madame Michel, die Concierge des eleganten Pariser Wohnhauses. Madame Michel ist so, wie man sich die typische französische Hausmeisterin vorstellt: mürrisch und verschlossen. Doch man ahnt es: das Schicksal führt die drei zusammen und verläuft unerwartet.

In den französischen Kinos war der Film ein großer Erfolg und beim Internationalen  Filmfestival  in  Kairo  wurde er mit  drei  Preisen ausgezeichnet,  darunter der für die beste Regie.

Mit freundlicher Unterstützung des Senator Film Verleih verlosen wir 10 mal 2 Kinogutscheine für »Die Eleganz der Madame Michel«. Die Gutscheine können in jedem Kino, in dem der Film gezeigt wird, eingelöst werden.

Literatur-Quiz: Durch ein Geständnis zum Skandal

Literatur-Quiz in Zusammenarbeit mit der Schiller-BuchhandlungDieser Roman löste also einen netten kleinen Skandal aus, der noch dadurch geschürt wurde, dass man nicht sicher wusste, wer da eigentlich die Feder geschwungen hatte. Dass es nur eine Frau gewesen sein konnte, darüber war man sich wohl einig. Aber welche?

Die Gerüchteküche kochte. Aber die Person, die letztendlich auserwählt wurde, diejenige welche zu sein, gab es nie zu. Das hatte mehrere Gründe. Einer war, dass sie sowohl diesen als auch ihre zwei vorherigen Romane nicht alleine geschrieben hatte. Ihre Werke entstanden in Teamarbeit und unter ihren Mitarbeitern befanden sich bekannte Persönlichkeiten wie z. B. die durch ihre Briefe berühmt gewordene Madame de Sévigné.

Wir fragen in unserem Literatur-Quiz in Zusammenarbeit mit der Schiller Buchhandlung in Stuttgart-Vaihingen:

Wie heißt die berühmte französische Schriftstellerin? Und wie ist der Titel ihres historischen Romans? »

Kuhmädchen und Möchtegern: Malte Bremers erster Romananfang

Malte Bremer bespricht Romananfänge auf SchreibStar.tvEs ist so weit: Malte Bremer hat in seiner Textkritik den ersten Romananfang besprochen. In einer Sonderrunde, gesponsert vom Verlag Nagel & Kimche, wird Malte Bremer insgesamt sechs Romananfänge besprechen, die über die Website SchreibStar.tv eingeschickt werden können.

SchreibStar.tv ist die Website zum Roman »Möchtegern« von Milena Moser. Die Autorin beschreibt darin eine fiktive Casting-Show im Schweizer Fernsehen, in der der neue Star am Literatur-Himmel gesucht wird. In den 10 Kandidaten der Show, dürfte sich so manche Schreibende und so mancher Schreibender wiederfinden.

Im »Trainingscamp« der Website, die vom Literatur-Café für den Verlag Nagel & Kimche realisiert wurde, gibt es neben der Möglichkeit, seinen Romananfang von Literatur-Café-Kritiker Malte Bremer öffentlich besprechen zu lassen, auch eine regelmäßige Schreibaufgabe. Unter den Teilnehmern aller Runden wird am Schluss ein Schreibseminar mit Milena Moser verlost. Die aktuelle Aufgabe bis zum 21. März 2010 lautet: »Beschreiben Sie eine Kaffeemaschine.«

Zu Malte Bremers Textkritik von »Das Kuhmädchen« auf SchreibStar.tv »

Textkritik: Vom Romanausschnitt zum guten Romananfang

Diesmal hat sich unser Textkritiker Malte Bremer einen Romanausschnitt angesehen. Für die SchreibStar-Kooperation des Literatur-Cafés mit dem Verlag Nagel & Kimche wird Malte demnächst speziell sechs Romananfänge begutachten und analysieren. Jede und jeder kann mitmachen und einen selbst geschriebenen Romananfang über das Formular auf SchreibStar.tv einsenden. Den Roman dazu muss es noch nicht geben, Malte will nur die ersten 5.000 Zeichen.

Gibt es ein Rezept für einen guten Romanfang? Wirft man einen Blick auf den Text, den Malte diesmal bespricht, so stellt sich bereits die Frage, warum das – wie die Autorin sagt – ein Romanausschnitt sein soll? Könnte es nicht ebenfalls ein Anfang sein? Und schon haben wir eine mögliche Antwort auf die Frage nach einem guten Anfang: Er macht neugierig, er wirft Leserin oder Leser mitten in die Handlung hinein.

Malte freut sich auf SchreibStar.tv über Ihre Romananfänge »

Und hier geht’s zur aktuellen Textkritik eines Romanausschnitts »

Adventskalender 2009: 24 Ausschnitte aus 24 nie geschriebenen Romanen

Literarischer Adventskalender 2009Es geht wieder los! Er öffnet sich wieder! Im zwölften Jahr seines Bestehens präsentiert unser kleiner digitaler Adventskalender wieder 24 Ausschnitte aus 24 nie geschriebenen Romanen.

Erfreuen Sie sich im Advent täglich an einem Text, und erleben Sie eine andere Form der Besinnlichkeit.

In einer Zeit, in der virtuelle Adventskalender im Internet fast nur noch Preisabwurf- und Adressensammelmaschinen geworden sind, schenken wir Ihnen ein Stück Fantasie – oder besser gesagt 24. Vielleicht entsteht dort einer jener Romane, denn in einer Buchhandlung sollten Sie sie nicht suchen.

Viel Spaß beim Öffnen der virtuellen Buchtürchen!

Zum literarischen Adventskalender 2009 »

Textkritik: Friedhofsbesuch mit fünf Brillen

Maltes MeinungAn manchen Textkritiken arbeitet unser Kritiker Malte Bremer gut und gerne einen ganzen Tag. Das passiert in der Regel bei schlechten Texten. Texte, deren zusammenfassende Bewertung aus einem Wort bestehen kann und deren ausführliche Detailkritik oft länger als der kritisierte Beitrag ist.

Doch beim heutigen Werk ist das anders. Die Kritik im Einzelnen entfällt, dafür können Sie die zusammenfassende Bewertung der Fünf-Sterne-Wertung bereits hier lesen:

»Ich sehe sie vor mir: Das grünäugige Kind, das plötzlich verharrt, weil es eine Katze gesehen hat, ein Elter, das plötzlich registriert, wo es ist, sich von der Katze führen lässt zu Lochgitter mit toten Töchtern während einer TB-Epedemie, zu Fichtes und Marcuses Grab – und das alles stückchenweise (isolierte, auseinandergerissene Wörter) und kommentiert, dann die erneute Hinwendung ans Kind, die Überraschung über Marcuse Tod (Was? Bin ich schon so alt?) – egal: Weitermachen!«

Klicken Sie hier und lesen Sie das so bewertete Gedicht »

Textkritik: Ein Klischee wird als Literatur angedient

Kitsch: Heimat der HeimatlosenUnser Textkritiker Malte Bremer mag keine Adjektive. Doch manchmal verwendet er selbst welche. Zum Beispiel in der zusammenfassenden Bewertung der aktuellen Textkritik: »Betroffenheits-Kitsch in ranzigem Klischeeschmalz«.

Nur mit einem Zuviel wird man dem Zuviel dieses Textes gerecht. Hier suhlt und wälzt sich eine Autorin in Kitsch und Klischee, hier taucht und ertrinkt sie darin. Für den Leser ist bereits der Titel »Heimat der Heimatlosen« eine Warnung. Bei Texten, in denen Menschen »lautlos rufen«, sollte die Textverarbeitung lautlos abstürzen.

Aber wenigstens wissen wir nach Maltes Textkritk, dass im Hamburger Bahnhof nicht täglich »unzählige Züge davonfahren«, sondern im Schnitt 1020. Und manche davon kommen sogar wieder.

Zur aktuellen Textkritik von Malte Bremer »

Textkritik: Planloses Wörtergefuchtel

Maltes MeinungHandwerk will gelernt sein. Wer sich im eigenen Wohnzimmer eine Holzdecke dilettantisch über den Kopf nagelt, mag damit vielleicht noch die Verwandtschaft beeindrucken, doch spätestens der Fachmann schaut entsetzt, wenn breite Fugen klaffen und der Randabschluss nicht stimmt. Die Angst ist groß, dass einem alles auf den Kopf fallen könnte.

Schreiben ist auch Handwerk. Besonders bei Gedichten wird ein Mangel schnell offenbar. Da stimmen Reime, Bilder und Rhythmus nicht, da knirscht es im Gebälk und alles droht einem auf den Kopf zu fallen.

Und da reicht es nicht, wie im heute von Malte besprochenen Werk, eine pseudo-lyrische Sprache zu imitieren, um fehlendes Handwerk zu überspielen. Machen Sie einen Test: Lesen Sie das Gedicht einmal mit etwas übertriebenem Pathos laut vor. Sie werden sofort merken, wo die breiten Fugen klaffen.

Lesen Sie hier das Gedicht und Maltes Meinung »

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