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Literatur online

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die sich generell mit dem Thema »Internet und Literatur« befassen. Wir werfen dabei auch immer wieder einen kritischen Blick auf literarische Websites oder Internet-Angebote von Verlagen und stellen interessante Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Beitrag vom 5. Januar 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Elke Heidenreich im Internet: Nur 5.000 Zuschauer pro Folge?

Heidenreich im Web (mit Richard David Precht)Hat Elke Heidenreich mit ihrer Internet-Version von »lesen!« nicht einmal 5.000 Zuschauer pro Folge? Das ist zu befürchten, wenn man sich die aktuellen Klick-Zahlen ihrer letzen Sendung vom 17. Dezember 2008 anschaut.

Nachdem Heidenreich es sich mit ihrem bisherigen Arbeitgeber ZDF verscherzt hatte, wird ihre Literaturempfehlungssendung nun über das neue Internet-Angebot litcolony.de der LitCologne zum Download bereitgestellt. Für das Hosting der Videos werden die Dienstleister sevenload.de und für eine HD-Version vimeo.com genutzt. Anhand der dortigen Klickzähler können die Abrufzahlen sehr transparent mitverfolgt werden.

Beitrag vom 26. Dezember 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online, Neues im Café

Das literaturcafe.de mit Twitter verfolgen

twitterWer Twitter nutzt, der wird über diesen Dienst nun ebenfalls mit Neuigkeiten aus dem literaturcafe.de versorgt. Als sogenannte Tweets gibt es von uns Hinweise auf aktuelle Beiträge, aber auch exklusive Infos und Neuigkeiten aus dem Redaktionsalltag.

Twitter ist eine Art Mischung aus Weblog und SMS für alle. Ein Twitter-Beitrag ist maximal 140 Zeichen kurz und in der Regel öffentlich unter twitter.com einsehbar. Wer den Namen eines Twitter-Nutzers kennt, kann dessen Beiträge auch direkt abrufen, so z. B. die Tweets des literaturcafe.de unter twitter.com/literaturcafe. Hunderttausende von Nutzern weltweit berichten so über ihren Alltag und was sie gerade machen, denken oder erleben. Twitter-Beiträge kann man mit dem Web-Browser, speziellen Programmen wie twhirl, aber auch von unterwegs via Handy schreiben – und auch lesen. Hierzu kann man sich die Nutzer auswählen, deren Tweets man verfolgen will und wird zu dessen »Followern«. Abgesehen von eventuellen Handy-Gebühren fürs mobile Twittern ist all dies kostenlos.

Nun mag man sich fragen, was daran interessant sein soll, was andere so gerade machen.

Beitrag vom 15. Dezember 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Matthias Matusseks wunderbare Buchtrailer-Parodie

Buchtrailer von Mattias Matussek

Quelle: spiegel.de

Des Spiegels Video-Blogger Matthias Matussek macht in seinem neuesten Blog schonungslos Werbung für sein neues Buch »Als wir jung und schön waren«. Unbedingt den Blog (Wichtig: Bei Matussek immer mit männlichem Artikel und ohne Zusätze wie -folge oder -beitrag!) bis zum Schluss ansehen, auch wenn der Cream-Kalauer weh tut.

In seinem Video parodiert Matussek wunderbar die grassierende und nur schwer nachvollziehbare Buchtrailer-Begeisterung der Verlage. Seine unbedingten Inhaltsempfehlungen für einen Buchtrailer:

  • Nichts über den Inhalt verraten
  • Möglichst eine Rolltreppe sollte vorkommen
  • Der Autor sollte möglichst intelligent und sensibel gucken
  • Bäume
  • Möglichst sinnlose Schriften

Matthias Matussek: Als wir jung und schön waren. Gebundene Ausgabe. 2008. S. Fischer Verlag. ISBN/EAN: 9783100489241. EUR 24,90 » Bestellen bei Amazon.de
Als wir jung und schön waren von Matthias Matussek (4. November 2008) Gebundene Ausgabe. Gebundene Ausgabe. 1600. . EUR 63,14 » Bestellen bei Amazon.de
Matthias Matussek: Als wir jung und schön waren. Kindle Edition. 2009. Fischer E-Books » Herunterladen bei Amazon.de
Als wir jung und schön waren von Matussek, Matthias (2008) Gebundene Ausgabe. Gebundene Ausgabe. . EUR 119,63 » Bestellen bei Amazon.de

Beitrag vom 11. Dezember 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

www.zehnseiten.de: Text und Autor in der reinen Form

www.zehnseiten.deWer Literatur im Internet vermitteln will, der muss es hipp und trendy machen. Am besten mit einem Buchtrailer. So mit verwackelter Kamera und vielen Schnitten. Und witzig muss es sein. Ein Link auf Google Maps zu den Handlungsorten des Romans schafft ungeheuren Mehrwert. Und Text allein ist dröge, da muss ein flotter Beat druntergelegt werden. Wird ja mittlerweile in jeder Verkehrsdurchsage so gemacht. Und Web 2.0 muss sein: also Nutzerkommentare ermöglichen.

Quatsch!

Dass es auch ganz anders geht, nämlich ruhig, schön und ästhetisch und dass das viel ansprechender und spannender sein kann, das zeigt die neue Website www.zehnseiten.de.

Beitrag vom 28. November 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Statt Heizdecken an Rentner: Heidenreich verkauft Bücher nun im Internet

Elke Heidenreich liest im Internet

Quelle: litCOLONY.de

Jetzt ist sie da, wo nach Meinung vieler die Zukunft ist: im Internet. Nachdem sie beim ZDF wegen allzu garstiger Bemerkungen rausgeworfen wurde, ist Elke Heidenreichs Dauerwerbesendung für Bücher nun im Internet zu finden. Wann immer man will, kann man dort die neueste Folge von »lesen!« mit Tote-Hosen-Sänger Campino abrufen. Man kann vor- und zurückspringen zwischen den einzelnen vorgestellten Titeln und darunter ist sofort der Bestelllink zu finden.

Doch das Ganze ist eher erbärmlich und traurig. Eine Internet-Sendung, die den maroden Charme eines Heizdeckenverkaufs im Landgasthof oder des C-Promi-Auftritts zur Möbelhauseröffnung hat. Groß hatte die Heidenreich angekündigt, sie werde ihre Sendung bald in einem neuen TV-Sender präsentieren, doch nun ist das Ganze zum Werbetrailer für den neuen Internet-Auftritt zur Kölner Buch- und Lesemesse lit.cologne verkommen.

Und alles andere als souverän streut Heidenreich immer wieder plumpe und peinliche Seitenhiebe auf Reich-Ranicki, das schreckliche Fernsehprogramm im Allgemeinen und natürlich gegen das ZDF ein und hofft auf die Reaktion der ihr nachfolgenden Chlaqueure.

Beitrag vom 24. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Lesetipp im Internet: Elfriede Jelinek über Jörg Haiders Tod

Die Website von Elfriede JelinekElfriede Jelinek hat die Todesfahrt Jörg Haiders bereits literarisch verarbeitet und dank des Internet’ auch schon veröffentlicht. Auf ihrer Homepage kann der knapp über 3.500 Wörter umfassende Text »Von Ewigkeit zu Ewigkeit« nachgelesen werden (Menüpunkt Aktuelles). Ein sprachlich fulminantes und dichtes Werk voll bitterböser Anspielungen auf den »Erlöser« Haider, der bei Jelinek dem Erlkönig gleich die österreichischen Bauernbuben verführt hat – und das nicht nur im Geiste. Haiders Name wird im Text jedoch nicht explizit genannt. Wie bei allen im Internet veröffentlichten Texten Jelineks darf daraus leider nicht zitiert werden, also hilft nur selber lesen.

Jelinek veröffentlicht ihre Texte seit geraumer Zeit ausschließlich im Web, darunter auch den Roman »Neid«.

Schmunzeln mussten wir bei einigen Medienberichten, die erneut zeigen, wie wenig Medienkompetenz in Internet-Dingen besteht.

Beitrag vom 14. Oktober 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Paulo Coelho auf der Buchmesse: »Die Buchbranche steht dem Internet mit einem gewissen Mangel an Verständnis gegenüber«

Paulo CoelhoDer Mann ist knapp über 60, Marketingmenschen würden ihn daher als »Silver Surfer« bezeichnen, doch wie kaum ein anderer Buchautor hat er das Internet verstanden. Der Bestseller-Autor Paulo Coelho nutzte seine heutige Eröffnungsrede (Download als PDF-Datei, 90 kByte) auf der Frankfurter Buchmesse wieder einmal dazu, um der Buchbranche zu erklären, wie das Internet funktioniert und wie man es gewinnbringend einsetzt.

»Die Menschen tauschen das, was sie für wichtig halten, kostenlos untereinander aus, und sie erwarten, dass dasselbe auch für die Massenkommunikation gilt«, stellt Coelho fest. Die Musikindustrie und die Filmindustrie seien die ersten »Opfer« des Internets gewesen, da sie dies nicht verstanden hätten. »Die Manager der multinationalen Plattenfirmen zogen es vor, die Preise für Musik nicht zu senken sondern stattdessen Anwälte ins Feld zu schicken.«

Das sei jedoch der falsche Weg. Fast genüsslich erwähnt Coelho, dass der von der Unterhaltungsindustire polemisch benutze Begriff »Pirat« im Ursprung auch bedeutet habe »sein Glück auf See zu finden«.

Beitrag vom 23. September 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Praxistest: Print on Demand mit BoD und Lulu

Print-on-Demand-Buch im VierfarbdruckRuben Wickenhäuser hat mit zwei Buchprojekten die beiden großen Print-on-Demand-Anbieter BoD und Lulu.com einem Praxistest unterzogen. Hier sein Bericht:

Vor Jahren schlug »Print on Demand« hohe Wellen als technische Möglichkeit für jeden, eigene Bücher ohne Verlagssuche und ohne die enormen Kosten des Eigen- oder gar Zuschussverlags direkt drucken zu können. Tatsächlich ist Print on Demand ein relativ junges Druckverfahren, das es erlaubt, Bücher direkt nach Bestelleingang zu drucken – Einzelstücke also -, wodurch Lagerkosten, hohe Investitionen in eine Startauflage usw. entfallen.

Diese Technologie ist interessant für bereits vergriffene Titel, die so weiterhin verfügbar gehalten werden sollen (beispielsweise um daraus Lesungen halten zu können), oder für Spartenliteratur, die im Angesicht des fehlenden oder geringen Marketings keine Chance auf eine reguläre Veröffentlichung hat.

Beitrag vom 20. August 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Herzlichen Glückwunsch: romansuche.de wird 10!

Heike Prassel (Quelle: romansuche.de)Auch bei den literarischen Websites gibt es so etwas wie heimliche Bestseller. Websites, die nie mit großem Werbebudget angeschoben wurden und dennoch ihre Besucher und Fans haben – und Erfolge. Der Grund mag darin liegen, dass sie nie mit Gewinnabsicht aufgebaut wurden, sondern von leidenschaftlichen Literaturliebhaberinnen und -liebhabern.

Ein solches Projekt ist die von Heike Prassel betriebene romansuche.de. Eine Manuskript-Vermittlungsplattform, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert.

romansuche.de will Autoren helfen, einen Verlag zu finden. Hierzu kann man ein Exposé seines Werkes sowie eine aussagekräftige Leseprobe auf romansuche.de präsentieren.

Beitrag vom 1. August 2008 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Gebraucht gekauft: AbeBooks gehört nun zu Amazon

AbeBooks gehört jetzt AmazonDer Online-Buchhändler Amazon war wieder auf Einkaufstour. Ab sofort gehört auch AbeBooks, das nach eigener Aussage weltweit größte Web-Angebot für gebrauchte und antiquarische Bücher, zu Amazon. Nach Angaben von paidContent soll dies jedoch künftig nicht unbedingt sichtbar sein, denn AbeBooks wird weiterhin als eigenständige Website auftreten. An dem ursprünglich aus Kanada stammenden Angebot AbeBooks war zuletzt auch Burda mit rund 70% beteiligt.

Nach Europa breitete sich AbeBooks 2001 durch den Kauf von JustBooks aus. Interessant, dass der Link auf justbooks.de noch auf AbeBooks.de zu finden ist, obwohl die Domain justbooks.de schon längst im Besitz des Suchdienstes Bookfinder ist und nichts mehr mit dem ursprünglichen Anbieter zu tun hat.

Die letzte größere Einkaufstour von Amazon fand Anfang des Jahres statt. Da erwarb man mit Audible.com einen der größten Hörbuch-Download-Anbieter.

Beitrag vom 25. Juli 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Auch Bayern bastelt sich ein Literaturportal

Literatur in BayernKultur ist Ländersache. Das ist schon schwer genug. Aufgrund des Proporz’ ist es bereits dort nicht leicht, Kulturprojekte schnell und effizient umzusetzen. Da kämpft Baden gegen Württemberg, Franken gegen Bayern und so weiter

Wie kläglich allerdings die bundesweite Darstellung der Literatur im Internet ausschaut, kann man unter literaturportal.de bedauern. Nachdem die 150.000 Euro an Bundesmitteln verbraucht waren, was dem Angebot wahrlich nie anzusehen war, wird es seit 2 Jahren so gut wie nicht mehr gepflegt und ist zur mahnenden Internet-Ruine öffentlicher Projektarbeit verkommen.

Erfolgreicher war da Brandenburg und Berlin mit dem Literaturport. Von Anfang an etwas pfiffiger konzipiert und vor allen Dingen konsequent und engagiert gepflegt, ist es nachwievor ein ansprechendes Portal über die Literatur in und um die bundesdeutsche Hauptstadt. Zuletzt hat der Gewinn des Grimme Online Awards dem Portal weiteren Auftrieb gegeben.

Und jetzt bastelt auch Bayern an der Darstellung des literarischen Lebens im südlichen Bundesland.

Beitrag vom 23. Juli 2008 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Der Leiter des Hamburger Literaturhauses surft am liebsten im literaturcafe.de

Die Ausgabe August 2008 der Zeitschrift myselfRainer Moritz ist der Chef des Hamburger Literaturhauses. Der Frauenzeitschrift myself hat er in der aktuellen August-Ausgabe 2008 auf Seite 58 verraten, wo er am liebsten durch Texte und Kritiken surft. Seine vier Favoriten sind das Krimiblog von Bibliothekar und RTL-Redakteur (geht das überhaupt?) Ludger Menke, der Schreibclub von Andreas Krämer, der Perlentaucher (natürlich!) und das literaturcafe.de.

Wir sagen danke für die namhafte und kompetente Empfehlung! Schließlich haben wir auch immer brav alle Anrufer weitergeleitet, die bei uns in den letzten Wochen einen Tisch mit Blick auf die Alster bestellen wollten. Auf die Frage, warum sie dazu bei uns und nicht beim Hamburger Literaturhaus anrufen, erhielten wir stets die Antwort: »Bei Google standen Sie ganz oben, als ich nach ‘literaturcafe’ und ‘hamburg’ gesucht habe

Beitrag vom 17. Juli 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Fein geworden: Der Diogenes Verlag hat endlich eine neue Website

Die neue Website des Diogenes VerlagsDer in Zürich ansässige Diogenes Verlag war seinerzeit einer der letzten großen Publikumsverlage, der eine eigene Website hatte. Erst seit dem Jahr 2000 kann man den Schweizer Verlag auch online besuchen. Acht Jahre lang hat diese Website überdauert.

Dabei war diogenes.ch am Schluss mit modernen Browsern fast nicht mehr nutzbar. Die Inhalte wurden zwangsweise in einem Popup-Fenster dargestellt, das sich aufgrund der modernen Popup-Blocker oftmals gar nicht mehr öffnete. Und es war fast unmöglich, sich seine Lieblingsbücher oder -autoren per Browser-Lesezeichen zu merken. Auch eine Querverlinkung von anderen Websites war unmöglich.

Aber das ist jetzt vorbei, denn seit heute hat der Verlag endlich eine neue Website.

Beitrag vom 9. Juli 2008 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Streit um Valentin-Zitate eskaliert im Internet

Wurden Zitate berechtigt oder unberechtigt verwendet?Weil der Betreiber der Website »Sehr erfahrene Menschen«, Holger Jass, für die Verwendung dreier Zitate von Karl Valentin keine Erlaubnis hatte, wurde er durch die Valentin-Erben abgemahnt. Jass versieht die Zitate mit witzigen und zum Teil recht aufwendigen Animationen. Da jedoch – wie Jass selbst schreibt – von den 169 Zitategeber auf seiner Website 80 Prozent noch leben oder noch nicht 70 Jahre tot sind, sieht er die Gefahr weiterer Abmahnungen und Kosten auf sich zukommen. Als Konsequenz bleibe Jass nur die Schließung seiner Website. Erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers sind dessen Werke nicht mehr geschützt, sodass sie ohne Erlaubnis verwendet werden dürfen.

Insbesondere nachdem auch das ZDF über diesen Fall berichtet hat, schien für viele klar zu sein, dass Jass der Gute und die Erben Valentins die Bösen sind. Nach Angaben von Karls Valentins Erbinnen und des Nachlassverwalters, die die offizielle Website www.karl-valentin.de betreiben, häuften sich daraufhin die kritischen und zum Teil beleidigenden Einträge im Gästebuch. In einer auf der Website platzierten »Richtigstellung aus gegebenem Anlass« schreiben die Betreiber, dass sie u. a. als »geldgierige Schmarotzer« dargestellt würden, die »das Andenken an Karl Valentin angeblich in den Dreck ziehen«.

Beitrag vom 19. Juni 2008 | Rubrik: Literatur online

Bücher-Communities im Web: Nur ein Austausch von Höflichkeiten?

Virtuelle BuchgemeinschaftenJulia Roebke hat sich für die FAZ Bücher-Communities im Internet näher angesehen und darüber einen Artikel geschrieben. Sie kommt zu dem Schluss, zu dem wohl jeder kommen muss, der sich beispielsweise bei lovelybooks.de einmal umgesehen hat: so richtig viel los ist dort leider nicht. Roebke schreibt, dass es meist beim Austausch von Höflichkeiten bleibe und nicht zu tiefergehenden Diskussionen über Bücher komme.

Dabei ist die Idee, die Bücher des eigenen Buchregals auch virtuell ins Netz zu stellen und diese mit anderen Nutzern zu vergleichen, gar nicht so schlecht. Aber eigentlich bietet das Amazon in ähnlicher Form schon seit Jahren mit der Option »Kunden, die den gleichen Titel wie Sie gekauft haben, kauften auch …«. Und selbst Diskussionsforen bietet Amazon mittlerweile an.

Nun könnte man entgegnen, dass Amazon nicht unbedingt ein unabhängiges Angebot sei und hier der Verkauf im Vordergrund stehe. Aber ist das bei lovelybook nicht ebenso?

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