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Literatur online

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die sich generell mit dem Thema »Internet und Literatur« befassen. Wir werfen dabei auch immer wieder einen kritischen Blick auf literarische Websites oder Internet-Angebote von Verlagen und stellen interessante Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Empfehlenswerte Beiträge

Beitrag vom 14. Juni 2010 | Rubrik: Literatur online, Schreiben

SchreibStar und Textkritik: Gründen Sie eine Schreibgruppe in Meschuggistan

Website: SchreibStar.tvFür den Schweizer Verlag Nagel & Kimche (zu Hanser gehörend) hat das literaturcafe.de die redaktionelle Betreuung der Website SchreibStar.tv übernommen. Die Website stellt Milena Mosers Roman »Möchtegern« vor, in dem es um eine fiktive TV-Castingshow für Schriftsteller geht. Im »Trainingscamp« auf der Website kann man sich selbst in Schreibaufgaben aus dem Buch versuchen.

Heute startet die 7. und letzte Runde, die bis zum 4. Juli 2010 läuft. Die Schreibaufgabe lautet: »Gründen Sie eine Schreibgruppe« – natürlich nur auf dem Papier und nicht länger als 1.500 Zeichen. Die Teilnehmer aller 7. Runden können einen eintägigen Schreibkurs mit Milena Moser in der Schweiz gewinnen – Anreise und Hotel inklusive.

Außerdem bespricht unser Kritiker Malte Bremer exklusiv sechs Romananfänge, die man ihm zusenden konnte. Seit letzte Woche ist Kritik 4 online. Diesmal fiel sie wieder sehr positiv aus. Lernen Sie aus der »Reise nach Meschuggistan«.

Zur Website SchreibStar.tv mit Schreibaufgabe und Textkritik »

Beitrag vom 11. Juni 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Twitter-Lyrik-Preisträgerin Simone Kremsberger: »Je weniger dasteht, desto weniger lenkt ab«

Simone Kremsberger (Foto: Nadja Meister/Info-Media)

Simone Kremsberger (Foto: Nadja Meister/Info-Media)

Simone Kremsberger heißt die Gewinnerin des diesjährigen Twitter-Lyrik-Wettbewerbs von literaturcafe.de und BoD mit richtigem Namen. Sie twittert unter @SalonSimone.

Selbst der Jury des Wettbewerbs ist der Twitter-Name vor der Gewinn-Entscheidung nicht bekannt. Die Teilnehmer-Tweets sind in einer Excel-Tabelle gelistet, die Namen der Einsender ausgeblendet.

Da ist es spannend zu sehen, ob der Gewinner-Beitrag von einem bekannten oder unbekannten Twitterer kommt und was sie oder er sonst noch twittert und wohin ein etwaiger Link im Twitter-Profil führt.

Überraschung diesmal: Im Twitter-Profil @SalonSimone wird fast ausschließlich Lyrik getwittert.

Simon Kremsberger alias @SalonSimone kann sich nun über den gewonnenen iPod touch freuen. Wir wollten mehr über die Gewinnerin 2010 wissen und haben mit ihr gesprochen.

Beitrag vom 8. Juni 2010 | Rubrik: Literatur online

Gewinner-Beitrag des 2. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs: Bestes Twitter-Gedicht kommt aus Österreich

Der 2. Twitter-Lyrik-Wettbewerb von literaturcafe.de und BoD ist beendet. Die Jury hat alle eingereichten Beiträge gesichtet und vergibt den Preis für das beste Twitter-Gedicht 2010 an @SalonSimone.

Gewinner Beitrag von @SalonSimone: An der Trauerweide rütteln / bis sie fröhlich wedelt, winkt / Auf dem Boot hoch, höher springen / bis es mit nach oben sinkt

Ausführliche Jurybegründung unter www.twitter-lyrik.de »

Beitrag vom 15. Mai 2010 | Rubrik: Literatur online, Neues im Café

Textkritik und SchreibStar: »Disaster Recovery« eines Romananfangs

Die Website SchreibStar.tvWenn in der EDV-Abteilung – die heute IT-Abteilung heißt – etwas kaputt geht, dann wird ein »Disaster Recovery« durchgeführt. Es ist der Moment, in dem man hofft, dass Datensicherungen oder Ersatzgeräte vorhanden sind, um rasch wieder funktionsfähig zu sein.

»Disaster Recovery« lautet der Titel des Romans, dessen Anfang sich unser Textkritiker Malte Bremer angesehen hat. In Kooperation mit der Website SchreibStar.tv zum neuen Roman »Möchtegern« von Milena Moser, bespricht Malte Bremer insgesamt sechs Romananfänge. Nach zwei überaus gelungenen Anfängen, ist unser Textkritiker diesmal nicht ganz so zufrieden. Schuld daran sind unter anderem »quengelnde Rotorengeräusche«.

Bis Sonntag, 16. Mai 2010, konnten Romananfänge eingeschickt werden, denn nun liegen genügend Anfänge vor, aus denen Malte Bremer noch drei auswählen wird. Im vollen Gange ist noch das Trainingscamp mit den Schreibaufgaben aus dem Roman »Möchtegern«. Die aktuelle Kreativaufgabe lautet: »Ihre Figur verliert vier Tage. Wo? Mit wem? Warum?«

Zur Textkritik von Malte Bremer auf SchreibStar.tv »

Beitrag vom 8. Mai 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Dokument: Offener Brief an die Geschäftsleitung des mediacampus Frankfurt von den Schülern des 162. Kurses

Offener Brief an die Geschäftsleitung des mediacampus Frankfurt von den Schülern des 162. KursesFrüher hieß er »Schulen des Deutschen Buchhandels«, heute ist er zum »Mediencampus« geworden: Der Ort auf den grünen Hügeln zwischen Seckbach und Bergen-Enkheim bei Frankfurt. Viele Buchhändlerinnen und Buchhändler aus ganz Deutschland haben hier während ihrer Ausbildung die Berufsschule besucht.

Schon die Namensänderung zeigt, dass man sich hier mehr der Zukunft zuwenden möchte. Der Buchhandel muss auf die Digitalisierung auch in seiner Ausbildung reagieren.

Doch wie dies geschieht, scheint bei den Auszubildenden nicht unbedingt auf Zustimmung zu stoßen. Mit einem offenen Brief wenden sich die Schüler des 162. Kurses, die heute ihre Zeugnisse erhalten und den Campus verlassen, an die Geschäftsleitung der Schule.

Ein Brief der Außenstehende verwundert.

Beitrag vom 3. Mai 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Brauchen Belletristik-Verlage überhaupt eine eigene Website?

Verlagswebsite: Navigation nach ThemenweltenDer Lübbe Verlag hat kürzlich seine Website neu gestaltet, »relaunched« wie man in Fachkreisen dazu sagt. Aber mal ehrlich: Erinnern Sie sich daran, wie die alte Website aussah?

Der neue Internet-Auftritt wirkt wie aus dem Lehrbuch der Web-Gestaltung: Unterschiedliche Menü- und Navigationsstrukturen sollen optimalen Zugang zu Büchern, Hörbüchern, Autoren und Sprechern, zu Buch-Genres und zielgruppenspezifischen Informationen schaffen. Man findet aktuelle Titel auf der Startseite positioniert, und YouTube-, Facebook- und Twitter-Links verknüpfen die Site mit den sozialen Netzwerken im Web. Über allem thront eine sogenannte »Bühne«, eine Werbefläche, die pro Rubrik, Genre oder Unterseite mit einem passenden Flash-Filmchen bespielt werden kann.

Doch gerade der scheinbar perfekte Lehrbuchaufbau lässt die Website beliebig, austauschbar und steril wirken. Die Website besitzt nichts Individuelles und hat den Charme eines gebohnerten Hausflurs – sauber, aufgeräumt aber unpersönlich. Würde man Verlagslogo, Farben und »Bühnenbilder« austauschen, ist sie nicht mehr als ein Passepartout, das für viele Verlag passen könnte.

Ein ernüchterndes Ergebnis, wenn man sich vergegenwärtigt, wie viel Zeit, Geld, Aufwand und Abstimmung hinter jeder »relaunchten« Website stecken. Lohnt sich das überhaupt noch?

Ist die große und allumfassende Verlags-Website eines Belletristikverlages nicht ein Relikt von gestern? Braucht ein Verlag derzeit überhaupt noch eine solche Website?

Beitrag vom 6. April 2010 | Rubrik: Literatur online

Möchtegern und @SchreibStar: Textkritik lesen und Buchkritik schreiben

Die Website SchreibStar.tv»SchreibStar« ist der Name einer Castingshow im Schweizer Fernsehen, bei der 10 Kandidaten der neue Autoren-Stern am Literaturhimmel werden wollen. Noch (?) existiert die Show nicht real, sondern nur im Buch »Möchtegern« von Milena Moser.

Und SchreibStar.tv ist der Name der Website zum  Buch, die der Verlag Nagel & Kimche mit redaktioneller Unterstützung des literaturcafe.de betreibt. Dort gibt es im virtuellen SchreibStar-Trainingscamp regelmäßig neue Herausforderungen für Schriftsteller und solche, die es werden wollen.

Malte Bremer, Textkritiker des literaturcafe.de, bespricht auf SchreibStar.tv in einer Sonderrunde sechs Romananfänge. Nun ist die zweite Kritik online nachzulesen zu einem Roman, der sich passenderweise »Talent und Prüfung«nennt.

Talent kann man zudem in der aktuellen Runde der Schreibaufgabe beweisen, die noch bis zum Wochenende geht und die da lautet »Ihr erstes Buch – eine fiktive Literaturkritik«. Wer mitmacht, kann ein eintägiges Schreibseminar bei Milena Moser in der Schweiz gewinnen.

Beitrag vom 12. Februar 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben, Literatur online, Preise und Wettbewerbe

SchreibStar und Möchtegern: Nagel & Kimche und literaturcafe.de laden ein ins virtuelle Schreibcamp

SchreibStar - die Show zum Roman »Möchtegern« von Milena MoserEine Casting-Show für Schreibtalente, das fehlt noch im deutschen Fernsehen. Milena Moser hat eine solche Talentshow ins Schweizer Fernsehen gebracht – fiktiv. In ihrem neuen Buch »Möchtegern« lässt sie 10 Schreibtalente in der Show »SchreibStar« auf die knallharte Jury treffen, darunter die alternde Skandalautorin Mimosa Mein, die mit 17 Jahren ihren ersten Roman geschrieben hat, der wegen sexuell allzu anzüglicher Passagen zum Bestseller wurde. Interessant – und tatsächlich nur ein Zufall – eines der Bücher von Autorin Mimosa Mein heißt »Road Kill«.

Mosers Roman ist seit Montag in jeder Buchhandlung erhältlich und in der Schweiz sofort auf Platz 10 der dortigen Bestsellerliste eingestiegen. Trotz ironischer Passagen ist Milena Mosers Roman vor allen Dingen eines: glaubhaft. In mindestens einer der 10 Kandidaten erkennt sich jeder Schreibende wieder – oder man erkennt eine(n) schreibende(n) Bekannte(n). Pflichtlektüre nicht nur für die literaturcafe.de-Redaktion!

Zusammen mit dem Verlag Nagel & Kimche, der zu den Hanser Verlagen gehört, erwecken wir daher im Internet die fiktive Casting-Show »Schreibstar« zum Leben. Das besondere: Wer bei den Schreibaufgaben im Trainingscamp mitmacht, kann einen Schreibkurs bei Milena Moser gewinnen. Und: literaturcafe.de-Kritiker Malte Bremer bespricht in einer Sonderreihe seiner Textkritik Ihre Romananfänge!

Beitrag vom 8. Februar 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online, Preise und Wettbewerbe

2. Twitter-Lyrik-Wettbewerb gestartet: Ein iPod touch für das beste Gedicht mit 140 Zeichen

2. Twitter-Lyrik-Wettbewerb: Mitmachen und iPod gewinnenDer Twitter-Lyrik-Wettbewerb von literaturcafe.de und BoD (Books on Demand GmbH) geht in die zweite Runde: Ab sofort sind wieder alle aufgerufen, die Spaß am Dichten und Twittern haben, Poesie mit maximal 140 Zeichen zu »zwitschern«. Der Gewinnerin oder dem Gewinner winkt ein iPod Touch. Alle Beiträge werden nach dem Wettbewerb im 2. Twitter-Lyrik-Band veröffentlicht. Der 1. Twitter-Lyrik-Band zum letztjährigen Wettbewerb ist bereits online oder in jeder Buchhandlung erhältlich.

Twitter-Lyrik ist spannend, macht Spaß und bringt witzige, skurrile und durchaus anspruchsvolle Kurz-Poesie hervor. Das hat der erste Twitter-Lyrik-Wettbewerb im Frühjahr 2009 gezeigt. Nach dem unerwarteten Erfolg – mehr als 300 eingesandte lyrische Tweets in nur vier Wochen – heißt es ab sofort wieder »In der Kü liegt die Wü!« Gesucht wird bis zum Tag der Poesie am 21. März 2010 das beste Twitter-Gedicht. Eine Jury aus literaturcafe.de- und BoD-Mitarbeitern kürt den Gewinner, der mit einem iPod Touch (16 GB) belohnt wird. Alle Beiträge werden in einem gedruckten Lyrik-Band veröffentlicht.

Beitrag vom 7. Februar 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online, Notizen

Lovelybooks-Event: Betreutes Twittern im Münchner Literaturhaus

Lovelybooks: Das gut gefüllte Münchner LiteraturhausAm Schluss waren 134 Leute auf der Teilnehmerliste des »Lovelybooks-Events« zu finden. Und tatsächlich war der große Saal des Münchner Literaturhauses am 5. Februar 2010 bis auf den letzten Platz gefüllt.

»Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser« lautete der Titel der Veranstaltung. In erster Linie wollten die Lovelybooks-Betreiber Verlagen nahebringen, welche wichtige Rolle das Internet und speziell aktuelle Anwendungen wie der 140-Zeichen-Mitteilungsdienst Twitter und die Vernetzungsplattform Facebook spielen.

Die kostenfreie Veranstaltung stand auch Autoren, Buchhandlungen und »Nur-Lesern« offen, und den Organisatoren ist das fast Unmögliche gelungen: Die sonst bei solchen Tagungen enorm hohe Dichte an Beratern, selbst ernannten Experten und Dampfplauderern war hier nicht zu finden.

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