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Literatur online

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die sich generell mit dem Thema »Internet und Literatur« befassen. Wir werfen dabei auch immer wieder einen kritischen Blick auf literarische Websites oder Internet-Angebote von Verlagen und stellen interessante Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Beitrag vom 10. Juni 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online, Preise und Wettbewerbe

Einladung zur Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin am 15. Juni 2011

Twitter-Lyrik-Lesung am 15.06.2011 im BASE_camp BerlinDas Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, die E-Plus Gruppe und das literaturcafe.de laden ein zur 1. Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin am Mittwoch, 15. Juni 2011.

Die besten Kurzgedichte aus den beiden Twitter-Lyrik-Bänden werden im Café Mokador im BASE_camp, Unter den Linden 10 in Berlin von den beiden Schauspielstudenten Linda Stelzner und Christian Werner vorgetragen.

Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de wird über den Twitter-Lyrik-Wettbewerb berichten und erläutern, was Lyrik mit (maximal) 140 Zeichen so besonders macht.

Außerdem wurde die aktuelle 3. Runde des Twitter-Lyrik-Wettbewerbs bis zum 30. Juni 2011 verlängert wurde. Sie haben noch Gelegenheit mitzudichten!

Beitrag vom 26. März 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

litcolony.de: Das Literaturportal der lit.COLOGNE ging leise offline

Leise abgeschaltet: litcolony.delitcolony.de, das Literaturportal des Kölner Literaturfestivals lit.COLONY, ging Ende 2008 mit viel medialem Tamtam und einem genialen Coup online: Keine Geringere als Elke Heidenreich verkündete, sie werde nach ihrem Rausschmiss beim ZDF ihre Sendung »lesen!« Nun im Internet auf litcolony.de fortsetzen.

Doch es lief offenbar nicht so erfolgreich wie geplant: Elke Heidenreich beendete ihr Internet-Experiment offiziell Ende 2009.

Nun wurde vor einigen Tagen die Plattform komplett abgeschaltet.

Beitrag vom 14. März 2011 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online

eBook-Millionärin Amanda Hocking: Bestseller sind nicht planbar und Verlage sind nicht böse

Millionären durch eBooks: Amanda HockingDie 26-jährige Autorin Amanda Hocking aus Austin, Minnesota, gilt als Paradebeispiel für die neuen Autoren, die in Eigenregie und ohne Verlag mit eBook-Verkäufen Millionen verdienen. Ihre Erfolgsgeschichte wanderte in den letzten Tagen durch die internationalen Medien.

Hocking schreibt Vampir-Romane und veröffentlicht und verkauft sie selbst über eBook-Portale für Amazons Kindle, Apples iBooks und andere. In nur zehn Monaten sei sie so Millionärin geworden, berichtet in Deutschland auch SPIEGEL Online. Und das, obwohl – oder weil – ihre Bücher teilweise nur 49 Cent kosten.

Müssen jetzt die Verlage zittern? Kann sich jeder mit dem Schreiben von eBooks eine Yacht an der Côte d’Azur leisten?

Nein, schreibt Amanda Hocking nun in einem lesenswerten und ehrlichen Blogbeitrag. Erfolg sei im Literaturbereich nicht planbar und Verlage brauchen keineswegs vor Selbstverlegern zittern.

Beitrag vom 9. März 2011 | Rubrik: E-Books, Literatur online

Praxistipps für iBooks und Kindle: So wird Ihr eBook ein Erfolg

Sieben Leben (German Edition) für den KindleWenn Autoren nicht sofort einen Publikumsverlag für ihr Manuskript finden, ist das eBook ein interessanter Einstieg ins Publizieren. Schnell, preisgünstig und momentan zudem en vogue. Aber auch ein eBook ist kein Selbstläufer. Worauf kommt es an? Was erhöht die Chancen auf ein erfolgreiches Projekt – am besten so erfolgreich, dass auch die Publikumsverlage auf den Titel aufmerksam werden?

In einem Gastbeitrag fürs literaturcafe.de gibt Andreas Exner vom Storyhouse Verlag Tipps für die Praxis.

Beitrag vom 14. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

»Lisa« von Thomas Glavinic: Webradio und Drogen für alle

Tom nimmt Drogen und betreibt ein Internet-Radio. Mit seinem Sohn hat er sich in einem einsamen Ferienhaus in den Bergen verschanzt. Tom ist überzeugt davon, dass ihn die brutale Serienmörderin Lisa umbringen will. Das Webradio ist sein einseitiger Kontakt zur Außenwelt.

»Lisa« ist ein irrer Radio-Monolog und der neue Roman von Thomas Glavinic, der sich erneut in die dunklen und gruseligen Randgebiete des Alltäglichen begibt.

literaturcafe.de hat Toms Webradio Wirklichkeit werden lassen. Man kann es auf der eigenen Website einbinden – mit einer markanten und bekannten Stimme, die Ihnen sehr bekannt sein dürfte.

Beitrag vom 13. Januar 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Google Analytics: Drohen Bußgelder für Verlage und Autoren? [Nachtrag II]

Screenshot-Ausschnitt: Google AnalyticsWebsites lassen sich wunderbar mit Google Analytics auswerten. Wie fast alle Dienste des US-Konzerns ist auch dieses Statistik-Werkzeug kostenlos.

Doch der Auswertungsdienst steht in der Kritik. Einige Datenschützer und Juristen sind der Meinung, dass Google Analytics gegen das deutsche Datenschutzgesetz verstößt.

Hamburgs Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar droht mit Musterprozessen gegen deutsche Unternehmen, die die Statistiksoftware einsetzen. Firmen und Bloggern drohen Bußgeldzahlungen und Abmahnungen.

Betroffen wären auch viele deutsche Buchverlage, Autoren- und Branchenwebsites.

literaturcafe.de hat nachgeschaut, wer die umstrittene Auswertungssoftware einsetzt.

Beitrag vom 12. Januar 2011 | Rubrik: Hörbücher, Literatur online

Krisenvideo: Gefällt 66, gefällt 6 nicht

Unser Video aus dem Jahre 2009: 66 gefällt's und 6 nichtDie Vertonung einer Bibelstelle aus der Offenbarung des Johannes mit der berühmt-berüchtigten Zahl 666 war seinerzeit unser satirischer Beitrag zum »Krisenjahr« 2009, der genau vor zwei Jahren online ging. Über 44.000 mal wurde das Video auf YouTube mittlerweile abgerufen.

Wundern muss man sich, über was sich die Kommentatoren unter dem Video so alles zoffen und wie sie sich beschimpfen. So Zeug mit Religion und Bibel sät offenbar immer Zwietracht.

Doch heute gab’s unter den Kommentatoren einen genauen Beobachter, der festgestellt hat, dass exakt 66 Leute auf den »Gefällt«-Button geklickt haben und 6 auf den »Gefällt nicht«.

Na, wenn das mal kein Zeichen ist :-)

Beitrag vom 28. Dezember 2010 | Rubrik: E-Books, Literatur online

Das Libroid: Des Kaisers neues Ü-Book

Libroid in Apples iTunes StoreDer Mann schien sich geklont zu haben: Egal ob Buchmesse, TOC, Homer 3.0 oder andere Lese-Veranstaltungen, Jürgen Neffe war omnipräsent. Branchenpresse und Spiegel online bejubelten, dass es diesem Mann gelungen war, die Zukunft des Lesens aufzuzeigen.

Was Unternehmen wie Amazon und Apple mit Millionen an Entwicklungskosten nicht schaffen, das hatte Neffe im Alleingang hinbekommen, so konnte man es aus den Medienberichten heraushören. Sein von ihm so genanntes »Libroid« schien das Ü-Book zu sein, das Über-eBook. Und seit wenigen Tagen ist es für alle erhältlich.

Unsere kleine Nichte hat es sich angeschaut und meint: »Aber das ist ja nur eine App!«

Beitrag vom 19. Oktober 2010 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2010, E-Books, Frankfurter Buchmesse 2010, Literarisches Leben, Literatur online, Podcast

Ina Fuchshuber über die Autorenplattform Neobooks des Droemer Knaur Verlags – Buchmesse-Podcast 2010

Ausschnitt aus der Website von Neobooks von Droemer KnaurOnline-Veröffentlichungsplattformen im Internet, die potentiellen Autoren Ruhm, Ehre, hohe Verkaufsmargen und den Weg ins gedruckte Buch versprechen, erleben derzeit einen Boom.

Seit der Buchmesse gehört neobooks.com dazu. Auch hier haben Autoren die Möglichkeit, ihre Romanmanuskripte einzustellen und potenziellen Lesern zu präsentieren. Das besondere an diesem Angebot: Hinter Neobooks steckt der Verlag Droemer Knaur, und die Werke, die innerhalb eines gewissen Zeitraums am besten bewertet werden, landen laut Verlag tatsächlich auf dem digitalen Schreibtisch des Verlagslektorats. Theoretisch besteht die Chance, dass die digitalen Manuskripte den Sprung ins eBook oder sogar ins gedruckte Buch bei Droemer Knaur schaffen.

Beitrag vom 29. September 2010 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online

Outsourcing im Lektorat: Droemer Knaur geht mit neobooks neue Wege

neobooks von Droemer KnaurSeit einiger Zeit bekommen Autoren, die ihr Manuskript an den Verlag Droemer Knaur schickten, selbiges wieder zurück. Nicht mit dem üblichen Standard-Absageschreiben, sondern mit der Bitte, es doch auf der neuen Bewertungsplattform neobooks einzustellen, die seit Ende Juli in der geschlossenen Betaphase ist und zur Frankfurter Buchmesse ihren öffentlichen Start haben wird.

Die Kosten für die Entwicklung und Unterhaltung einer solchen Plattform scheinen sich für den Verlag zu rechnen. Bei ca. 30 unverlangt eingesandten Manuskripten pro Tag wird einiges an Ressourcen gebunden (SekretärInnen, PraktikantInnen, LektorInnen), die nun frei werden. Denn die Arbeit sollen sich gefälligst die User machen. Als Begründung muss folgende Überlegung herhalten: die zukünftigen Leser wissen am besten, was sie lesen wollen. Also fragen wir sie und verlegen dann das, was die meiste Zustimmung bekommt.

Und was erhalten die Leser (Rezensenten) als Dank für ihre Mühe? Oder anders gefragt: Was sollte ein »normaler« Leser für einen Grund haben, seine wertvolle Zeit mit einem Manuskript zu verbringen, das vielleicht nie den Sprung zwischen zwei Buchdeckel schaffen wird?

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