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Literatur online

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die sich generell mit dem Thema »Internet und Literatur« befassen. Wir werfen dabei auch immer wieder einen kritischen Blick auf literarische Websites oder Internet-Angebote von Verlagen und stellen interessante Entwicklungen in diesem Bereich vor.

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Beitrag vom 4. März 2007 | Rubrik: Literatur online, Podcast

Buchreport über Podcasts und Verlage

buchreport 2/2007In der aktuellen März-Ausgabe des Branchenmagazins buchreport widmet man sich erneut dem Thema Podcasts in der Verlagswelt. »Podcasts sind in Verlagen noch nicht angekommen« lautet die Überschrift des zweiseitigen Beitrags (Seite 66/67). Der Autor Daniel Lenz stellt fest, dass insbesondere bei den deutschen Verlagen das Medium noch nicht genutzt oder nicht nachhaltig gepflegt werde. Lenz führt in seinem Beitrag die internationalen und nationalen Podcast-Beispiele auf, die auch wir bereits in unserem Podcast ausführlich besprochen haben: Diana Gabaldon und Dean Koontz oder Marco Polo und Die Arbeit der Nacht.

Das Medium, so Lenz, bliebe daher Initiativen von Einzelkämpfern überlassen. Einer davon: Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. Wieder sehr schön: das Foto beim Beitrag, das Tischer mit dem Podcast-Award zeigt, den er stolz und mit Konfirmandenlächeln in die Kamera hält. Die weiteren Einzelkämpfer sind Autoren, die auf diesem Weg einen Verlag suchen und die mittlerweile zumindest innerhalb der Podcast-Gemeinschaft bekannt sind. Da wären Christian Heinke, der über das Medium bereits einen Verlag gefunden hat (Interview im literaturcafe.de), Tim Cortinovis (»Herzfassen«) und Alexander Broy (»Die Urlauber«). Cortinovis, so ist dem Artikel zu entnehmen, hat sogar an der Wandsbeker Marktstraße in Hamburg ein 80-qm-Poster angebracht, um für seinen Podcast zu werben.

Beitrag vom 2. März 2007 | Rubrik: Literatur online

MySpace wird zur Literaturplattform

MySpace-Profil (Ausschnitt)Das Web-Angebot MySpace wird immer mehr von Literatinnen und Literaten genutzt. Vor allem Slam- und Beat-Poeten präsentieren dort ihre Werke, aber auch unbekannte Autoren nutzen sie.

Bekannt geworden ist MySpace als eine Art Homepage-Baukasten für Teenager. Mit wenigen Klicks kann man dort sein Profil ins Netz stellen und sich mit anderen vernetzen. Nach eigenen Angaben soll MySpace weltweit über 160 Millionen Nutzer haben. Seit 2005 gehört die Website zum Medienkonzern von Rupert Murdoch.

Für Musiker bietet MySpace einen eigenständigen Bereich, in dem Aufnahmen der eigenen Band als Stream oder MP3-Download bereitgestellt werden können. Ohne Programmierkenntnisse können rasch auch Tourpläne oder ein Weblog hinzugefügt werden. Die Beliebtheit von MySpace nutzen dabei nicht nur unbekannt Bands und Sänger, sondern beispielsweise auch die Rolling Stones, die eine eigene MySpace-Seite eingerichtet haben.

Just dieser Künstlerbereich wird immer mehr von Wortkünstlern genutzt. So kann man auf der MySpace-Seite von Sebastian Brück seine Erzählung »Sofía auf dem Sand« anhören, die ursprünglich für einen Schreibwettbewerbs der taz verfasst wurde. Der Vorteil an MySpace sei, so schreibt uns Brück in einer eMail, dass dieser Weg der Veröffentlichung technisch wesentlich einfacher sein, als einen Podcast mit dazugehörigem RSS-Feed zu erstellen.

Beitrag vom 1. März 2007 | Rubrik: Literatur online

Literaturportal kann abgeschaltet werden

»Wir haben vielleicht den Fehler begangen, [das Literaturportal] nicht Literaturkalender zu nennen«, so stellte es jüngst Roland Kamzelak fest, der Leiter der Direktionsabteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach (wir berichteten mehrfach). Ein Fehler, der laut Ministerium mit 150.000 Euro an Bundesmitteln gefördert wurde. Die Kalenderdaten werden jedoch nicht in Marbach gepflegt, sondern vom Kulturkurier in Berlin.

Beitrag vom 21. Februar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

11 MB geballte Inkompetenz

Es ist immer wieder erschreckend, wie inkompetent nach wie vor einige Verlage in Sachen Internet-Nutzung und eMail-Marketing sind. Da verschickt der Gerhard Hess Verlag aus Bad Schussenried eine eMail, der als Textdatei eine Buchbeschreibung anhängt – und eine Cover-Abbildung des Buches im fürs Internet ungeeigneten TIFF-Format. Die Datei ist sage und schreibe 11 Megabyte groß! Der Download mit einem Modem hätte gut eine halbe Stunde betragen. Allerdings werden in einigen Firmennetzen eMails mit mehr als 5 oder 10 MB Größe ohnehin abgeblockt und nicht zugestellt.

Zudem war es nicht mal eine persönliche Mail, sondern eine Massenaussendung. Man könnte auch Spam sagen. Vermutlich war es die gleiche TIFF-Datei, die die Druckerei für den Druck verwendet. Hatte der Praktikant wohl auf der Festplatte gefunden. Im Text der eMail natürlich keinerlei Hinweis, um was es geht.

Nachtrag: Aha, wahrscheinlich sind dem Verlag – wie von uns bereits vermutet – die von den Mailservern zurückgewiesenen Mega-Mails um die Ohren geflogen, denn heute (22.02.2007) kommt die Mail erneut, und zwar mit einem Bild im JPG-Format. Dieses ist mit über 600 kByte immer noch sehr groß – aber immerhin. Am Inhalt der Mail hat man jedoch nichts ergänzt.

Beitrag vom 15. Februar 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Rainald Goetz schreibt wieder Abfall für alle

Abfall für alle in BuchformEr war in Deutschland der erste literarische Blogger. Und das zu einer Zeit, als es noch gar keine Weblogs gab. In den Jahren 1998 und ’99 notierte Rainald Goetz in seinem Internet-Tagebuch, was ihn so bewegte.

Dreck macht traurig. Beim Putzen in der Küche. Es kommen auch wieder sauberere Zeiten. Das einzige was noch trauriger macht, ist frenetischer Beifall. Die Lottoshow beginnt.

Später wurde www.abfall-fuer-alle.de aus dem Netz genommen und bei Suhrkamp als Buchbrikett veröffentlicht. So wurde Abfall zu Geld.

Doch jetzt ist Goetz wieder da. Und er macht da weiter, wo er vor acht Jahren aufgehört hat. Für das neue People-Magazine Vanity Fair schreibt er wieder ein Weblog. Das sei konsequent, so die FAZ, denn schließlich bedeute auch Vanity Fair – ins Grobe übersetzt – Abfall für Alle. Und wer könnte diesen besser liefern als Goetz.

Nachtrag vom 22.06.2008
Am 21.06.2008 beendete Goetz sein Internet-Tagebuch wieder. Hat es jemand gemerkt?

Beitrag vom 8. Februar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Stuttgarter Zeitung zu den Marbacher Literaturportal-Pannen

Stuttgarter Zeitung vom 07.02.2007Die Stuttgarter Zeitung berichtete in ihrer gestrigen Ausgabe von unserer Kritik am Marbacher Literaturportal. Leider hat man dort die FAZ-Zusammenhänge nicht ganz verstanden und stellt sie verwirrend und nicht korrekt dar.

Neben Zitaten aus unserem Artikel kommt in der StZ auch Roland Kamzelak, der Leiter der Direktionsabteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach, zu Wort. Bemerkenswert ist, dass Kamzelak mittlerweile die Kosten für das Portal mit 20.000 Euro beziffert. Eine Förderung durch das Bundesministerium in Höhe von 150.000 Euro habe es nicht gegeben. Diese Zahl stamme aus einer Vorlage, mit der der Minister das Projekt in einer Pressekonferenz vorgestellt habe. Mittlerweile habe man auf vieles verzichtet.

Beitrag vom 5. Februar 2007 | Rubrik: Literatur online

Kein toitsches Wort für SPAM

SPAM(tm)-Tasse aus dem SPAM-Fanshop von Hormel Foods Ltd.Schön, dass ausgerechnet »BusinessNews«, Deutschlands erste Office-Zeitung, über das Bemühen der Stiftung Deutsche Sprache berichtet, ein deutsches Wort für Spam zu finden. Vorschläge und Einreichungen hierzu können unter www.aktionlebendigesdeutsch.de gemacht werden.

Freilich muss man nicht immer alles mit englischen Begriffen bezeichnen, aber wozu hier die Mühe? Denn es gibt doch bereits einen deutschen Begriff für Spam. Der lautet: Spam. Denn Spam ist ein Markenname der Hormel Foods Corporation aus England. Hierfür einen deutschen Begriff zu finden wäre genauso unsinnig, als suche man eine deutsches Wort für Tempo oder UHU. Und wer statt Tempo oder UHU die markenneutralen Begriffe Papiertaschentuch und Klebstoff verwendet, der kann statt Spam auch Dosenfleisch oder Frühstücksfleisch sagen.

In einem TV-Sketch der britischen Komiker-Truppe Monty Phyton schwebt ein Ehepaar in ein Café ein, in dem sämtliche Gerichte grundsätzlich auch Spam enthalten. Darüber hinaus besingt eine Gruppe Wikinger am Nebentisch mit lauten Gesängen »lovely Spam«.

Aufgrund der penetranten Spam-Flut auf der Speisekarte und per Gesang wurde Spam durch diesen Sketch später zum Synonym für unerwünschte (Werbe-)eMails. Die Hormel Foods Corporation klagte sogar gegen die Verwendung ihres Markennamens in diesem Zusammenhang, scheiterte jedoch damit vor Gericht.

Hast du viel Frühstücksfleisch in deinem elektronischen Briefkasten? – Nein, ich habe einen Frühstücksfleisch-Filter für mein Kleinweich Ausguck im Einsatz.

Beitrag vom 2. Februar 2007 | Rubrik: Literatur online

Börsenblatt über Literaturportale

Selbstverständlich müssen wir noch unserer Chronistenpflicht nachkommen und erwähnen, dass in der Ausgabe 3/2007 des Börsenblatts vom 18. Januar 2007, dem Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel, ein ausführlicher Beitrag über Literaturportale im Web zu finden ist (leider nur in der Ausgabe aus totem Holz, Seite 28). Da’s ja in der Regel etwas dauert, bis das

Beitrag vom 2. Februar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

150.000 Euro an Bundesmitteln für die Frankfurter Allgemeine Zeitung?

Ein aktueller Screenshot vom 02.02.2007Im Juni 2006 ging www.literaturportal.de online. 150.000 Euro an Bundesmitteln flossen in dieses überflüssige Portal, das das Literaturarchiv Marbach zu verantworten hat. Wir wollten in einem offenen Brief an Minister Neumann wissen, aus welchem Grund dieses Projekt eine solch hohe Fördersumme erhalten hat, die die Website in keiner Weise widerspiegelt. Der Brief blieb unbeantwortet. In der Tradition von Altkanzler Kohl sitzt der Minister das Problem aus. Allerdings wissen wir, dass unser Brief für einige Aufregung im Ministerium sorgte und der Minister gar nicht mehr gut auf das Portal zu sprechen ist.

Damals sagten wir bereits voraus, dass das Portal schnell zur Ruine werden wird. Ein aktueller Blick auf das Web-Angebot zeigt, dass unsere Prophezeiung schon nach einem halben Jahr eingetreten ist. Es hat sich seit der Eröffnung dort so gut wie nichts getan. Zuverlässig spuckt die Datenbank die aktuellen Autorengeburtstage als Kalenderblatt aus. Der Literaturkalender, der seinerzeit von den Marbacher Machern als eines der Kernstücke des Portals gelobt wurde, nennt für den heutigen Freitag für ganz Baden-Württemberg gerade mal fünf Literaturveranstaltungen – allein vier davon sind Dauerausstellungen.

Beitrag vom 26. Januar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Buch- und Autorenmarketing mit Second Life

Für einige ist Second Life die Zukunft des Internet, für andere ist es bestenfalls ein Online-Spiel, das hohe Anforderungen an die Hardware des Computers stellt. Doch egal: Second Life ist derzeit mega-in. Egal ob Spiegel Online oder Bildzeitung, alle berichten darüber, und namhafte Firmen wie Adidas, Sony oder Toyota nutzen Second Life als Marketing und

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