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Literatur online

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die sich generell mit dem Thema »Internet und Literatur« befassen. Wir werfen dabei auch immer wieder einen kritischen Blick auf literarische Websites oder Internet-Angebote von Verlagen und stellen interessante Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Ganz ohne Verlag: Jelineks neuer Roman erscheint im Internet

Auch ein Romancover von Frau JelinekNicht für Geld in Buchform, sondern kostenlos auf ihrer Website veröffentlicht Elfriede Jelinek ihren neuen Roman. »Neid« heißt das jüngste Werk der Literaturnobelpreisträgerin von 2004. Das erstes Kapitel ist unter www.elfriedejelinek.com zu finden (Bereich Aktuelles/2007). Bereits 63 Seiten umfasst dieser »Privatroman«, der jedoch ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden darf.

Auch ein Romancover von Frau JelinekNicht für Geld in Buchform, sondern kostenlos auf ihrer Website veröffentlicht Elfriede Jelinek ihren neuen Roman. »Neid« heißt das jüngste Werk der Literaturnobelpreisträgerin von 2004. Das erstes Kapitel ist unter www.elfriedejelinek.com zu finden (Bereich Aktuelles/2007). Bereits 63 Seiten umfasst dieser »Privatroman«, der jedoch ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden darf.

Beitrag vom 2. April 2007 | Rubrik: Literatur online, Neues im Café

Der tägliche AlmTraum begann am 2. April 2007

Ausschnitt aus dem Buchcover von "AlmTraum"Ein erfolgloser Schriftsteller will Rache nehmen und entführt eine Lektorin. Die soll auf einer Almhütte selbst den neuen Bestseller schreiben.

Erstmals erscheint ein Roman gleichzeitig in gedruckter Buchform und als Fortsetzungsgeschichte im Internet. Die rasante und skurrile Story von Helmut Beckmann kann ab heute täglich im literaturcafe.de verfolgt werden. Ein Online-Kalender und ein Abonnement per RSS-Feed sorgen dafür, dass Sie keine Folge verpassen. Natürlich können Sie sich auch die Adresse www.literaturcafe.de/almtraum als Lesezeichen in Ihrem Browser setzen.

Erstmals erscheint ein Roman gleichzeitig in gedruckter Buchform und als Fortsetzungsgeschichte im Internet. Die rasante und skurrile Story von Helmut Beckmann kann ab heute täglich im literaturcafe.de verfolgt werden. Ein Online-Kalender und ein Abonnement per RSS-Feed sorgen dafür, dass Sie keine Folge verpassen. Natürlich können Sie sich auch die Adresse www.literaturcafe.de/almtraum als Lesezeichen in Ihrem Browser setzen.

Alle weiteren Infos gibt’s auf der Seite zum Projekt.

Beitrag vom 2. April 2007 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Neuer Service: Mit Ihrem Browser sofort im Café suchen

Suchmenü des Firefox mit literaturcafe.de-SucheAb sofort können Sie mit Ihrem Web-Browser noch besser und schneller die Notizen des literaturcafe.de durchsuchen. Die Browser Firefox und der Internet Explorer in der aktuellen Version 7 besitzen direkt neben der Adressleiste ein zusätzliches Suchfeld. Standardmäßig kann damit in Suchmaschinen wie Google gesucht werden, und das Ergebnis wird gleich im Browserfenster angezeigt.

Die durchsuchbaren Websites und Dienste können beliebig erweitert werden. Ab sofort bietet auch das literaturcafe.de eine solche Suche an, die direkt im Browser genutzt werden kann. Damit können Sie schnell unsere Notizen und Nachrichten durchsuchen.

Die durchsuchbaren Websites und Dienste können beliebig erweitert werden. Ab sofort bietet auch das literaturcafe.de eine solche Suche an, die direkt im Browser genutzt werden kann. Damit können Sie schnell unsere Notizen und Nachrichten durchsuchen.

Beitrag vom 30. März 2007 | Rubrik: Literatur online

Artikel werden online intensiver gelesen als in Zeitungen

Dass Texte im Internet nur flüchtig gelesen werden, scheint ein weit verbreitetes Vorurteil zu sein. Eine Studie des Poynter Institute untersuchte, ob Artikel im Netz oder in einer Zeitung eher zu Ende gelesen werden. Die Untersuchung wurde mit sogenannten Eye-Trackern durchgeführt, die alle Augenbewegungen genau registrieren.

Dass Texte im Internet nur flüchtig gelesen werden, scheint ein weit verbreitetes Vorurteil zu sein. Eine Studie des Poynter Institute untersuchte, ob Artikel im Netz oder in einer Zeitung eher zu Ende gelesen werden. Die Untersuchung wurde mit sogenannten Eye-Trackern durchgeführt, die alle Augenbewegungen genau registrieren.

Beitrag vom 28. März 2007 | Rubrik: Literatur online

»Weh Weh Weh, Deutsche Minus Bahn Punkt De-Eh«

Das TYPOWIKI über den sprachlichen und typografischen Unsinn, den Bindestrich in Web-Adressen als »minus« zu bezeichnen. Haben Sie jemals versucht, eine solche Adresse mit einem Minus-Zeichen, Gedankenstrich etc. aufzurufen? Es funktioniert nicht. Denn neben Leerzeichen und Eszett stehen auch Minuszeichen bzw. Gedankenstrich auf der Tabu-Liste der Domainnamen-Spezifikationen. Der einzige Strich der erlaubt ist, ist der Bindestrich.

Beitrag vom 27. März 2007 | Rubrik: Literatur online

Literarisches Siechtum auf seite4

Das "Archive" belegt den Niedergang des bücher-Weblogs seite4Auch bei der Zeitschrift bücher begann man im November des vergangenen Jahres zu bloggen. Geschichten, Menschen, Bücher lautet der Untertitel des Weblogs mit dem Namen seite4 (seite4.blog.de), und mehrmals täglich gab es interessante Beiträge zu lesen. Immerhin führt das Blog 8 Autorinnen- und Autoren auf. Doch bereits nach kurzer Zeit fiel auf, dass fast ausschließlich bücher-Chefredakteur Konrad Lischka bloggte.

Aber schnell war die Luft raus. Im Januar wurden die Beiträge spärlicher, im Februar waren es nur noch 4 und im März ist es bislang 1 einziger. Die Zahl der Archivbeiträge spiegeln den fast linearen Niedergang.

Dieser Verlauf ist typisch für sogenannte Business-Blogs. Mit großem Bohei gestartet, versanden Web-2.0-Aktivitäten sehr rasch. »Leider haben wir im Moment wenig Zeit, aber demnächst geht es wieder weiter.« Wir haben bei bücher nicht gefragt, aber vermutlich wäre so die Antwort ausgefallen. Doch mangelnde Zeit ist bei überzeugten Bloggern nie ein Problem. Man muss wollen – bei seite4 will selbst von 8 Autoren offensichtlich keiner mehr.

Dieser Verlauf ist typisch für sogenannte Business-Blogs. Mit großem Bohei gestartet, versanden Web-2.0-Aktivitäten sehr rasch. »Leider haben wir im Moment wenig Zeit, aber demnächst geht es wieder weiter.« Wir haben bei bücher nicht gefragt, aber vermutlich wäre so die Antwort ausgefallen. Doch mangelnde Zeit ist bei überzeugten Bloggern nie ein Problem. Man muss wollen – bei seite4 will selbst von 8 Autoren offensichtlich keiner mehr.

Nachtrag: Das Weblog wurde (erst) am 10. Juni 2007 endgültig gelöscht, nachdem der Eintrag vom März der letzte geblieben ist. 

Beitrag vom 23. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Lesende Blognutten in Leipzig

Lesebühne mit KlorollenStehen musste niemand, aber der Saal war doch fast voll. Durch Matsch und Schnee musste man zum Veranstaltungsraum im Hinterhof des Volkshauses schlittern, der mit einer Art von Gaskanonen beheizt wurde. Wegen des Lärms wurden diese während der Lesung abgeschaltet. Thomas Knüwer vom Handelsblatt, der zusammen mit seinem Kollegen Julius Endert durch den Abend führte, sollte sich dann später zum Abschluss auch fürs gemeinsame Mitfrieren bedanken.

Lesebühne mit KlorollenStehen musste niemand, aber der Saal war doch fast voll. Durch Matsch und Schnee musste man zum Veranstaltungsraum im Hinterhof des Volkshauses schlittern, der mit einer Art von Gaskanonen beheizt wurde. Wegen des Lärms wurden diese während der Lesung abgeschaltet. Thomas Knüwer vom Handelsblatt, der zusammen mit seinem Kollegen Julius Endert durch den Abend führte, sollte sich dann später zum Abschluss auch fürs gemeinsame Mitfrieren bedanken.

Beitrag vom 9. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

»Ein von den Medien aufgeblasener Chatraum mit Animation«

Man darf vom Newsletter der Frankfurter Buchmesse sicherlich keine journalistische Qualität erwarten. Schließlich schreibt man dort Pressemeldungen der Verlage ab und verkauft sie, als habe sich die Redaktion des Newsletters tatsächlich beispielsweise in Second Life umgesehen, um Verlagen und Autoren Marketingmöglichkeiten aufzuzeigen. Wäre man wirklich dort gewesen, so würde man nicht schreiben, dass die Hörlounge

Beitrag vom 8. März 2007 | Rubrik: Literatur online

Die Pinguine schreiben nicht mehr

amillionpenguins won't write a novelNach nur sechs Wochen stellt Penguin Books das Mitschreibprojekt A Million Penguins ein. Mithilfe einer Wiki-Software sollte hier jeder an einem gemeinsamen Roman mitschreiben. In Weblogs und der Fachpresse wurde das Projekt gerade noch als Beispiel für die schöne neue Internetwelt der Verlage gefeiert, bei der die Leser aktiv beteiligt werden und so die »Markenbindung« verstärkt wird. »Verlage werden sich daher immer mehr zum Informationsmoderator entwickeln müssen«, mutmaßt eine Forschergruppe um Professor Figge von der HTWL Leipzig in der aktuellen Ausgabe des buchreport. Und auch die anderen beliebten Phrasen der PR-Berater durchziehen den Artikel.

amillionpenguins won't write a novelNach nur sechs Wochen stellt Penguin Books das Mitschreibprojekt A Million Penguins ein. Mithilfe einer Wiki-Software sollte hier jeder an einem gemeinsamen Roman mitschreiben. In Weblogs und der Fachpresse wurde das Projekt gerade noch als Beispiel für die schöne neue Internetwelt der Verlage gefeiert, bei der die Leser aktiv beteiligt werden und so die »Markenbindung« verstärkt wird. »Verlage werden sich daher immer mehr zum Informationsmoderator entwickeln müssen«, mutmaßt eine Forschergruppe um Professor Figge von der HTWL Leipzig in der aktuellen Ausgabe des buchreport. Und auch die anderen beliebten Phrasen der PR-Berater durchziehen den Artikel.

Beitrag vom 5. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Brave New World: Die repetitive Banalität von Second Life

Wer derzeit in den Medien nur die Berichte über die digitale Parallelwelt Second Life liest ohne sie einmal gesehen zu haben, der könnte den Eindruck gewinnen, dort etwas zu verpassen. Dass dem zum Glück nicht so ist, darüber haben wir bereits in unserer letzten Podcast-Folge gesprochen. Second Life ist ein typisches Hype-Thema, wie es sie

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