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Literatur online

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die sich generell mit dem Thema »Internet und Literatur« befassen. Wir werfen dabei auch immer wieder einen kritischen Blick auf literarische Websites oder Internet-Angebote von Verlagen und stellen interessante Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Beitrag vom 29. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Blick nach Marbach: tot

Mal wieder routinemäßig auf literaturportal.de geschaut, jenes Internet-Angebot des Literaturarchivs Marbach, das laut Aussage des Kulturstaatsministers 150.000 Euro an öffentlichen Fördergeldern erhalten hat, im Juni 2006 online ging, bereits seit Oktober 2006 redaktionell nicht mehr gepflegt wird und zur Ruine verkommen ist. Noch im Februar 2007 begründete der Leiter der Direktionsabteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach,

Beitrag vom 25. Mai 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Billigbuch-Suche in der Schweiz

billigbuch.chIn Lotree’s Bücherblog findet sich der Hinweis auf eine spezielle Suchmaschine, mit der Schweizer Online-Buchhandlungen nach den günstigsten Buchpreisen durchsucht werden können. Das Angebot besitzt den nicht sehr kulturtragenden Titel billigbuch.ch. Seit dem Wegfall der Preisbindung in der Schweiz müssen dort Bücher nicht mehr zu einem einheitlichen Ladenpreis verkauft werden. Lotree’s Bücherblog führt als Beispiel das neue Buch »Lea« von Pascal Mercier (»Nachtzug nach Lissabon«) an.

Der vom Hanser Verlag für die Schweiz empfohlene Verkaufspreis liegt bei 35,50 SFr. Bei weltbild.ch ist das Buch laut billigbuch.ch mit 24,90 SFr am günstigsten. Umgerechnet wäre das ein Preis von 15,08 Euro. Gegenüber dem gebundenen Ladenpreis in Deutschland von 19,90 Euro würde man bei einem Einkauf in der Schweiz theoretisch fast 5 Euro sparen.

Laut billigbuch.de sind allerdings bei weltbild.ch die Versandkosten mit 7,95 SFr am teuersten, gegenüber z.B. thalia.ch mit 3,50 SFr, die das Buch nachwievor zum empfohlenen Ladenpreis verkaufen.

Beitrag vom 15. Mai 2007 | Rubrik: Literatur online

Warum bücher.com keine 150.000 Euro wert ist

bücher.comDem Börsenblatt ist es eine Meldung wert, dass ein recht dubios erscheinender Internet-Dienstleister am 17. Mai 2007 in Amsterdam einige Domain-Namen versteigern will, darunter auch bücher.com. Die auf den ersten Blick interessant klingenden Domain-Namen sind aber in Wirklichkeit meist Glasperlen, die als Diamanten angepriesen werden.

Die Überschrift beim Börsenblatt suggeriert, als verlange der Dienstleister für die Domain bücher.com ein Eintrittsgebot von 150.000 Euro. Realistisch wären für uns jedoch höchstens 150 Euro. Denn mit der Domain bücher.com sollte man keine Online-Buchhandlung betreiben.

Beitrag vom 9. Mai 2007 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Das literaturcafe.de ist nicht mehr in Google verzeichnet?

In Google wieder auf Platz 2In der heutigen Mittagspause haben wir uns noch gefreut, dass wir in Google beim Suchbegriff Literatur wieder den zweiten Platz vor der ZEIT und nach Wikipeda zurückerobert haben, da erreicht uns heute Abend eine Hiobsbotschaft: Das Google Quality Team teilt uns in einer eMail mit, dass wir angeblich mit bestimmten technischen Tricks gegen die Google-Richtlinien verstoßen.

Google nimmt uns für 30 Tage aus dem Suchindex!

Uns wurde ganz anders. Eine Website, die nicht über Google zu finden ist? Das kommt fast einem Todesurteil gleich.

Beitrag vom 4. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Unsere erste Veranstaltung in Second Life. Ein Erfahrungsbericht.

LiteratinGestern, am 3. Mai 2007, war also der große Tag. Das literaturcafe.de hat zum ersten Mal eine eigene Veranstaltung in Second Life durchgeführt. Sehr bewusst war sie von uns als »Experiment« bezeichnet worden, denn wir sehen Second Life und den Hype darum durchaus kritisch. Auf der anderen Seite sollte man die Möglichkeiten, die diese Parallelwelt auch für Buchhandlungen und Verlage bietet, nicht ignorieren.

Mit unserer Vortragsveranstaltung »Lesen jetzt in Web 2.0?« wollten wir selbst herausfinden, was Veranstaltungen in Second Life wirklich bringen.

Das erste Fazit vorweg

Es war ein gelungener Abend und es hat großen Spaß gemacht! An die vierzig Avatare waren in der digitalen Landesvertretung von Baden-Württemberg vor Ort und genauso viele Teilnehmer hörten den Vortrag und die Diskussion über den Skypecast. Fast zwei Stunden dauerte die Veranstaltung.

Beitrag vom 29. April 2007 | Rubrik: Literatur online

Die Sonntagsausgabe der NZZ unternimmt einen Tauchgang in die Blogosphäre der Literatur-Freaks

Bericht in der NZZ Online über literarische WeblogsIn ihrer Sonntagsausgabe vom 29.04.2007 berichtet die Neue Zürcher Zeitung über Literatur und literarische Weblogs im Internet. Der Artikel ist erfreulicherweise auch online nachzulesen. Die Autorin Regula Freuler stellt darin fest, dass man im deutschsprachigen Raum die wirklich interessanten »Litblogs« an einer Hand abzählen könne. Die meisten seien nichts anderes als verkappte Werbeträger, die keinerlei Interesse an verkaufsbeeinträchtigenden Verrissen hätten. Außerdem kämen viele Blogs nach einer enthusiastischen Anfangsphase nicht über die »Bloghalbwertszeit« hinaus, die bei einem Jahr liege.

Auch Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de kommt im Artikel zu Wort, und wir nutzen die Gelegenheit und Grüßen an dieser Stelle ganz herzlich unsere neuen Café-Gäste aus der Schweiz!

Beitrag vom 28. April 2007 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Das Märchen vom Ende der Gute-Nacht-Geschichte

Mehr dieser putzigen Pixel-Comics gibt’s bei den Cubies auf MySpace.

Beitrag vom 22. April 2007 | Rubrik: Literatur online

Vortrag des literaturcafe.de am 3. Mai in Second Life: Online-Marketing für Verlage, Buchhandel und Autoren

Avatare im literarischen Gespräch»Lesen jetzt in Web 2.0?« heißt der Vortrag, den der Inhaber des literaturcafe.de, Wolfgang Tischer, am 3. Mai 2007 um 20 Uhr (MESZ) in der digitalen Welt Second Life halten wird. Welche Möglichkeiten bieten Weblogs, Podcasts, MySpace, YouTube und Second Life für das Marketing im Buch- und Literaturbereich? Erreicht man damit neue Zielgruppen oder sollte man besser abwarten, um kein Geld zu verbrennen? Der Vortrag wird die Möglichkeiten anhand von Praxisbeispielen erläutern.

Sie können bei diesem Ereignis live dabei sein, dem Referenten Fragen stellen und das Gehörte gemeinsam diskutieren. Wie das funktioniert, ist hier genau beschrieben.

Beitrag vom 19. April 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Im Internet gibt es keine Literaturkritik mehr

Amazon-RezensionNeuerdings wandert wieder eine Welle der Verwunderung durchs Internet, die offensichtlich durch einen Spiegel-Online-Artikel ausgelöst wurde. Dieser wärmt die bekannte Tatsache auf, dass man Rezensionen bei Amazon nicht immer glauben sollte.

Hinlänglich bekannt ist, dass viele Autoren positive Besprechungen über ihre eigenen Bücher schreiben. Ebenso unrühmlich bekannt ist der Fall des Rockbuch Verlags: Durch bewusst schlechte Kritiken auf Amazon wurde versucht, dem Verlag zu schaden. Auch Bernd Röthlingshöfer schilderte vor einiger Zeit, wie er wegen einer schlechte Besprechung zu leiden hatte. Er lässt deutlich durchblicken, dass er dem Rezensenten Absicht unterstellt.

Anlässlich der aktuellen Diskussion möchten wir nochmals auf den etwas älteren aber lesenswerten Artikel »Der Troll als Leser« auf telepolis.de hinweisen. Volker König schildert hier neben dem Rockbuch-Fall weitere interessante Ungereimtheiten bei Amazon-Buchbesprechungen, wie beispielsweise private Rezensionen, bevor ein Buch überhaupt im Handel erhältlich ist.

Beitrag vom 11. April 2007 | Rubrik: Literatur online

Superblogs 2007: Billige Marketing-Idee für unter 1.500 Euro

Superblogs auf technoratiDer Podcast des literaturcafe.de wurde für die Superblogs 2007 nominiert. Wir haben dankend abgelehnt und gebeten, uns von der Liste der Nominierten zu streichen. Bei einem solchen »Wettbewerb« wollen wir nicht dabei sein.

Warum? Weil es eigentlich kein Wettbewerb ist. Der Veranstalter Hitflip (www.hitflip.de), der in der Vergangenheit bereits durch aggressive, nervige und zum Teil höchst dubiose Marketingkampagnen aufgefallen ist, will damit nur ein paar Bauern fangen, um seinen Tauschdienst bekannter zu machen. Und Wettbewerbe sind ein beliebtes Mittel der Bauernfängerei. Übrigens auch im Literaturbereich, wo sie häufig den schwarzen Schafen der Zuschussverlage helfen, neue Opfer zu finden.

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Einmal der Mann im Radio sein: Das literaturcafe.de beim Blogspiel

D-Radio im ehemaligen RIAS-GebäudeEs war schon so etwas wie ein Jugendtraum: Einmal der Mann im Radio sein, der Studiogast, der mit der Moderatorin plaudert, dem kluge Fragen gestellt werden und der versucht, klug und unterhaltsam zu antworten. Und das nicht zusammengeschnitten auf eineinhalb Minuten, sondern nahezu ungekürzt, ohne Werbepause und ohne die größten Hits der 80er- und 90er-Jahre. Wo gibt es das noch? Im Deutschlandradio! Vielen Dank insbesondere an Jana Wuttke und Susanne Nessler für die gute Vorbereitung und Betreuung.

Vielleicht habe ich auch zu viel geredet – und doch die Hälfte vergessen. Aber es hat großen Spaß gemacht, Gast der Sendung Blogspiel zu sein. Wer es am Karsamstag um 16:30 Uhr nicht im Radio hören konnte, der kann sich die Sendung beim Deutschlandradio herunterladen. Die Links und ein Flash-Player, der auf die Datei verweist, finden sich unten.

Für alle, die nach der Sendung hier neu vorbeischauen: Herzlich willkommen im literaturcafe.de! Ich habe hier einige Links zu den Themen zusammengestellt, die wir in der Sendung besprochen haben.

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Ganz ohne Verlag: Jelineks neuer Roman erscheint im Internet

Auch ein Romancover von Frau JelinekNicht für Geld in Buchform, sondern kostenlos auf ihrer Website veröffentlicht Elfriede Jelinek ihren neuen Roman. »Neid« heißt das jüngste Werk der Literaturnobelpreisträgerin von 2004. Das erstes Kapitel ist unter www.elfriedejelinek.com zu finden (Bereich Aktuelles/2007). Bereits 63 Seiten umfasst dieser »Privatroman«, der jedoch ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden darf.

Daher zitieren wir lediglich aus der Besprechung im Standard: Der Text, wie er da steht, immateriell, kostenlos, flüchtig, mit ein paar Tippfehlern, eignet sich immerhin zur romantischen Ironie – er selbst erinnert die Netzleserschaft an ihre Lizenz zum Schließen und Löschen. Jedoch: Fortsetzung folgt.

Beitrag vom 2. April 2007 | Rubrik: Literatur online, Neues im Café

Der tägliche AlmTraum begann am 2. April 2007

Ausschnitt aus dem Buchcover von "AlmTraum"Ein erfolgloser Schriftsteller will Rache nehmen und entführt eine Lektorin. Die soll auf einer Almhütte selbst den neuen Bestseller schreiben.

Erstmals erscheint ein Roman gleichzeitig in gedruckter Buchform und als Fortsetzungsgeschichte im Internet. Die rasante und skurrile Story von Helmut Beckmann kann ab heute täglich im literaturcafe.de verfolgt werden. Ein Online-Kalender und ein Abonnement per RSS-Feed sorgen dafür, dass Sie keine Folge verpassen. Natürlich können Sie sich auch die Adresse www.literaturcafe.de/almtraum als Lesezeichen in Ihrem Browser setzen.

Wer diese Geduld nicht hat und gleich wissen möchte, wie’s weitergeht, der kann die gedruckte Ausgabe des Romans erwerben. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem literaturcafe.de, dem Autor Helmut Beckmann und Books on Demand (BoD).

Alle weiteren Infos gibt’s auf der Seite zum Projekt.

Beitrag vom 2. April 2007 | Rubrik: Literatur online, Notizen

Neuer Service: Mit Ihrem Browser sofort im Café suchen

Suchmenü des Firefox mit literaturcafe.de-SucheAb sofort können Sie mit Ihrem Web-Browser noch besser und schneller die Notizen des literaturcafe.de durchsuchen. Die Browser Firefox und der Internet Explorer in der aktuellen Version 7 besitzen direkt neben der Adressleiste ein zusätzliches Suchfeld. Standardmäßig kann damit in Suchmaschinen wie Google gesucht werden, und das Ergebnis wird gleich im Browserfenster angezeigt.

Die durchsuchbaren Websites und Dienste können beliebig erweitert werden. Ab sofort bietet auch das literaturcafe.de eine solche Suche an, die direkt im Browser genutzt werden kann. Damit können Sie schnell unsere Notizen und Nachrichten durchsuchen.

Um die Suche hinzuzufügen, klicken Sie beim Firefox einfach das kleine Symbol der aktuellen Suche oder beim Internet Explorer 7 den orange leuchtenden Pfeil neben der Lupe an. Nun klappt das Menü der durchsuchbaren Websites herunter. Beim Firefox sehen Sie unten den Eintrag »Das literaturcafe.de hinzufügen« und beim IE ist »Das literaturcafe.de« mit einem kleinen Stern markiert. Klicken Sie diesen Eintrag an und schon steht im Menü das literaturcafe.de als durchsuchbare Website zur Verfügung.

Beitrag vom 30. März 2007 | Rubrik: Literatur online

Artikel werden online intensiver gelesen als in Zeitungen

Dass Texte im Internet nur flüchtig gelesen werden, scheint ein weit verbreitetes Vorurteil zu sein. Eine Studie des Poynter Institute untersuchte, ob Artikel im Netz oder in einer Zeitung eher zu Ende gelesen werden. Die Untersuchung wurde mit sogenannten Eye-Trackern durchgeführt, die alle Augenbewegungen genau registrieren.

Überraschendes Ergebnis: Von den über 600 Personen, die an der Untersuchung teilnahmen, lasen 77 Prozent die Artikel im Internet zu Ende, während es bei großformatigen Zeitungen 62 Prozent und bei kleinformatigen nur noch 57 Prozent waren. Weitere Infos gibt’s im Heise Newsticker.

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