Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.
Ein Gutshaus auf dem Meer – es ist ein beeindruckendes Filmset, das Silke Buhr für »Poll« erschaffen hat. Der visuelle Mittelpunkt des Films entstand nicht am Computer, sondern tatsächlich in sechsmonatiger Bauzeit an der Ostseeküste.
Mit dem Historien- und Familiendrama »Poll« setzt Regisseur und Drehbuchautor Chris Kraus seiner Großtante Oda Schaefer ein filmisches Denkmal. Die Lyrikerin und Journalistin, die von 1900 bis 1988 lebte, ist heute vergessen, ihre Bücher werden nicht mehr aufgelegt.
Wer hätte das gedacht? Noch vor 10 Jahren musste sich ebendieser Verlag des Verdachts erwehren, Pornografie zu produzieren und die deutsche Jugend zu verderben. Müssen jetzt die Politiker befürchten, zur Preisverleihung Schweinkram zu hören zu bekommen?
Websites lassen sich wunderbar mit Google Analytics auswerten. Wie fast alle Dienste des US-Konzerns ist auch dieses Statistik-Werkzeug kostenlos.
Doch der Auswertungsdienst steht in der Kritik. Einige Datenschützer und Juristen sind der Meinung, dass Google Analytics gegen das deutsche Datenschutzgesetz verstößt.
Hamburgs Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar droht mit Musterprozessen gegen deutsche Unternehmen, die die Statistiksoftware einsetzen. Firmen und Bloggern drohen Bußgeldzahlungen und Abmahnungen.
Betroffen wären auch viele deutsche Buchverlage, Autoren- und Branchenwebsites.
literaturcafe.de hat nachgeschaut, wer die umstrittene Auswertungssoftware einsetzt.
Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2011!
Wie in den Vorjahren präsentieren wir gleichzeitig unseren persönlichen literarischen Rückblick auf das vergangene Jahr 2010.
Erinnern Sie sich noch an die Plagiatsdebatte, die Helene Hegemann auslöste? Oder an das gescheiterte Experiment mit einem kostenlosen Hörbuch? Tipps zu Apples iBooks und Warnungen vor Facebook waren im literaturcafe.de die am häufigsten gelesenen Artikel des vergangenen Jahres.
Nach nicht mal eineinhalb Jahren hat das ZDF die Literatursendung »Die Vorleser« abgesetzt. Die 10. Sendung vom 3. Dezember 2010 war die letzte. Die Nachfolgesendung von Elke Heidenreichs »Lesen!« war ein konsequenter Quotenflopp am späten Freitagabend. Die beiden Moderatoren Amelie Fried und Ijoma Mangold blieben so farb- und profillos wie die ganze Sendung. Die Beiden konnten im Loben weder mit Elke Heidenreich noch im Kritisieren mit Marcel Reich-Ranicki mithalten. Jetzt meldet der SPIEGEL das Aus für die Literatursendung.
Der SPIEGEL zitiert ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut mit den Worten: »Es war sicher auch unser Fehler, dass wir auf eine Doppelmoderation gesetzt hatten.«
Wer heutzutage schreibt, kann dies noch mit dem Füller auf Papier tun. Das hat den Vorteil, dass überall und jederzeit gearbeitet werden kann, auch im Café oder auf einer schönen Parkbank, und dass es einfach die schönste Art zu schreiben ist. Der Nachteil ist natürlich das Abtippen, das einerseits eine schätzenswerte Nachkorrektur darstellt, andererseits aber zeitaufwendig ist. Häufig wird daher direkt am Computer gearbeitet. Und schon ergibt sich die Frage: Welches Werkzeug ist dafür überhaupt geeignet? Ein Blick ins Internet zeitigt eine überwältigende Zahl von Programmen: OpenOffice Writer, Microsoft Word, InDesign, Ulysses, nano, jEdit, Scrivener, LaTeX … also, wovon sprechen wir hier?
Einer der Schwerpunkte in der Kultur unserer und der vergangenen Zeiten ist neben der Literatur die bildende Kunst. Man könnte meinen, beide Künste seien irgendwie gleichrangig oder zumindest bei vielen Menschen beliebt und geschätzt.
Ich gehe gerne zu Einladungen von Ausstellungen vieler Richtungen der bildenden Kunst und zu Lesungen mit den vielfältigsten Themen.
Aufgefallen ist mir, dass bei Ausstellungen mehr Publikum anzutreffen ist, bei Lesungen mit nicht so bekannten Autorinnen oder Autoren schon weniger. Du schaust dir die Bücher an, die ausliegen und denkst dir, na ja, eines könntest du dir schon kaufen, ist ja nicht so teuer, aber es fehlt halt die Zeit, das auch zu lesen.
Aber du zückst doch den Geldbeutel, weil der Typ da vorne am Lesepult ein wenig traurig dreinschaut. So eine Traurigkeit von innen, auch wenn er sich bemüht, seinen Part locker und easy vorzustellen.
Online-Veröffentlichungsplattformen im Internet, die potentiellen Autoren Ruhm, Ehre, hohe Verkaufsmargen und den Weg ins gedruckte Buch versprechen, erleben derzeit einen Boom.
Seit der Buchmesse gehört neobooks.com dazu. Auch hier haben Autoren die Möglichkeit, ihre Romanmanuskripte einzustellen und potenziellen Lesern zu präsentieren. Das besondere an diesem Angebot: Hinter Neobooks steckt der Verlag Droemer Knaur, und die Werke, die innerhalb eines gewissen Zeitraums am besten bewertet werden, landen laut Verlag tatsächlich auf dem digitalen Schreibtisch des Verlagslektorats. Theoretisch besteht die Chance, dass die digitalen Manuskripte den Sprung ins eBook oder sogar ins gedruckte Buch bei Droemer Knaur schaffen.
Zum zweiten Mal fand am Vortag der Frankfurter Buchmesse die TOC-Verlegerkonferenz statt. Erneut brachte der O’Reilly-Verlag in Zusammenarbeit mit der Buchmesse den europäischen Ableger der New Yorker Veranstaltung in die Mainmetropole. Was hat sich seitdem an den »Werkzeugen des Wandels« (Tools Of Change) in den Verlagen geändert? Wie sieht die Zukunft der Buchproduktion aus?
Ist die einschneidenste Veränderung nur der Wechsel des Veranstaltungsortes? Statt im Radisson-Blue-Hotel wurde in diesem Jahr im Marriott-Hotel direkt gegenüber der Messe getagt.
Bei allen, die meine Serie gelesen haben, möchte ich mich herzlich bedanken – vor allem natürlich für die Rückmeldungen in den Kommentaren, per Mail, in Blogs und diversen Foren.
Die Resonanz war etwas uneinheitlich, wie auch nicht anders zu erwarten, und obwohl ich um die Kommentar- und Kommentierfreudigkeit von Autoren weiß (schließlich gehöre ich selbst dazu), hat sie mich in der Masse dann doch verblüfft. Zumal ich die Serie eigentlich nicht für sonderlich kontrovers hielt. »Warum werde ich nicht veröffentlicht« war weniger als abzuarbeitende Tippliste oder gar strategische Handhabe gedacht, sondern vielmehr als Zustandsbeschreibung.
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