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Literarisches Leben

Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.

Beitrag vom 18. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Bericht und Bilder: Lesung live in Second Life

Am 14. Juni 2007 hat das literaturcafe.de seine erste Lesung in Second Life veranstaltet. Insgesamt drei Autoren lasen aus ihren Romanen, und mit 30 Avataren war die Veranstaltung überaus gut besucht. Für alle, die nicht dabei sein konnten und für die, die sich ebenfalls für virtuelle Lesungen interessieren, haben wir wie bei unserer ersten Veranstaltung wieder die wichtigsten Dinge in einem ausführlichen Bericht zusammengefasst. Außerdem gibt unsere Bildergalerie einen optischen Eindruck der Veranstaltung.

Beitrag vom 14. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Heute Abend wird live in Second Life gelesen

Wie im Forum: Der Literat als TrollDie Autoren Petra A. Bauer, Oliver Buslau und Titus Müller lesen heute Abend (Donnerstag, 14. Juli 2007) um 20 Uhr (MESZ) live in Second Life. Und Sie können mit dabei sein! Die wichtigsten Infos zu den Autoren, zum Veranstaltungsort und zur Technik haben wir bereits vor einigen Tagen hier für Sie zusammengestellt.

Jetzt steht auch fest, dass wir den Ton diesmal direkt in die digitale Parallelwelt von Second Life übertragen. Wenn Sie zuhören möchten, benötigen Sie daher neben dem kostenlosen Second-Life-Programm keine weitere Software.

Und das Beste: Wenn Sie nur zuhören und kein Second Life installieren wollen, können Sie die Lesung sogar mit jedem Player-Programm wie Winamp, dem Windows-Mediaplayer oder dem Real-Player live verfolgen. Und wer Skype im Einsatz hat, kann den Autoren sogar fragen stellen.

Wie das geht, das erfahren Sie, wenn Sie hier klicken »

Beitrag vom 11. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Jetzt bewerben: Das literaturcafe.de sucht die Literatin 2007

Jetzt bewerben zur Literatin 2007Ab sofort können Sie sich beim literaturcafe.de als Literatin 2007 bewerben. Nach Rebecca (Literatin 2005) und Tobias (Literat 2006) suchen wir in diesem Jahr wieder ein weibliches Model, das unsere T-Shirt-Kollektion »Literatin« attraktiv präsentiert. Wir suchen keine Top-Models, sondern normale Menschen, die idealerweise Gedichte, Kurzgeschichten oder Bücher schreiben.

Wir laden die Gewinnerin in den Süden Deutschlands zu einem Fotoshooting mit der Fotografin Birgit-Cathrin Duval ein. Vor allem aber geht es darum, an diesem Tag gemeinsam Spaß zu haben und natürliche Fotos in einer natürlichen Umgebung zu schießen (Beispiele der letztjährigen Shootings finden Sie in unseren Galerien). Daher rücken wir nicht mit einem großen Team ein, sondern verbringen gemeinsam einen Tag mit Fotografieren, leckerem Essen und Gesprächen. Selbstverständlich präsentieren wir neben den Fotos der Literatin 2007 auch wieder ihre Werke im literaturcafe.de.

Bewerben Sie sich über unser Formular am Ende dieser Seite. Alles, was Sie wissen müssen, lesen Sie hier.

Beitrag vom 11. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Über Freunde und Wombats: Ralph Giordano im Interview

Ralph Giordano (Foto: Sabine Wirth)Im März 2007 veröffentlichte der Kölner Autor und Journalist Ralph Giordano zu seinem 84. Geburtstag seine Autobiographie »Erinnerungen eines Davongekommenen«. Der große Humanist legt hier ein sehr persönliches Zeugnis ab über die Zeit als Verfolgter im Dritten Reich, den politischen Irrweg als KPD-Mitglied, seine Tätigkeit als Fernsehjournalist rund um den Globus und seine Passion als Schriftsteller. Seine unerschöpfliche Schaffenskraft, von der noch kein Ende in Sicht ist, wird ihm selbst manchmal richtig unheimlich.

Eine weniger bekannte Seite, die Liebe zu Tieren, zieht sich auch wie ein roter Faden durch seine Werke.

Sabine Wirth sprach für das literaturcafe.de mit Ralph Giordano.

Beitrag vom 5. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 2

Foren im InternetDiesmal: Literaturforen im Internet

In der ersten Folge habe ich die Internetforen zum Thema Literatur einen Sumpf genannt, denn genau das sind sie. Ein stinkender Morast, in dem man allzu leicht versinkt, in dem aber auf einzelnen versteckten Inseln die schönsten und exotischsten Pflänzchen blühen. Der Weg dahin ist versperrt mit halb vermoderten Baumstümpfen, und stellenweise soll es sogar Treibsand geben, doch wer den Mut hat ihn zu gehen, wird manchmal belohnt.

Ein Wort zum Thema Suchtfaktor: Während es in der großen weiten Literaturwelt Wochen und Monate dauern kann, Resonanz zu bekommen, ist das in einem Literaturforum im Internet mitunter ziemlich einfach. Eine kurze Anmeldung, einmal die eMail-Adresse angeben, an die man sich sowieso nur Spam schicken lässt, und schon ist man mitten drin im Geschehen. In Sekunden ist das erste Herzschmerzgedicht mit schmalztriefenden Zeilen hochgeladen, und man wartet gebannt auf die Reaktionen. Es kann sogar soweit gehen, dass man im Halbminutentakt die F5-Taste (Seite neu laden) drückt, nur um ja den großen Moment nicht zu versäumen, wenn sich einer der etablierten Foren-User des eigenen Ergusses dichterischer Ambitionen annimmt. Besondere Härtefälle verbringen ihre Wochenende ausschließlich mit der Kommentarfunktion.

Beitrag vom 3. Juni 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Mord und Mittelalter: Drei Autoren lesen am 14. Juni in Second Life

Petra A. Bauer aka Priscillina Bailey liestNachdem unsere erste Veranstaltung in Second Life überaus gut besucht war und vor allen Dingen großen Spaß gemacht hat, lädt Sie das literaturcafe.de erneut in die computergenerierte Parallelwelt ein.

Diesmal veranstalten wir die erste virtuelle Lesung im digitalen Baden-Württemberg, und es freut uns ganz besonders, dass gleich drei Autoren mit dabei sind: Petra A. Bauer und Oliver Buslau lesen aus ihren Krimis und Titus Müller aus seinem historischen Roman »Die Brillenmacherin«.

Mit dieser Veranstaltung am 14. Juni 2007 um 20 Uhr (MESZ) weihen wir zudem offiziell die digitale Dependance des literaturcafe.de in Second Life ein. In einem malerischen Bauernhaus am Bodensee kann man sich auf der Sonnenterrasse literaturcafe.de-Tassen mit virtuellem Kaffee oder Tee füllen und den Lesungen zuhören.

Alles, was Sie wissen müssen, um mit dabei zu sein, und alle Infos zu den drei Autoren lesen Sie hier.

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Beitrag vom 31. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Frank Schulz liest am Originalschauplatz mit zwei computergesteuerten Kegelbahnen

Website der Gaststätt WiebuschFrank Schulz liest am 28. Juni 2007 in Hagen aus seiner Hagener-Trilogie. Ort der Lesung ist einer der Origialschauplätze der Romane, und zwar die Gaststätte »Wiebusch«. Vor- und hinterher sowie zwischendurch singt der »Gemischte Chor Deinste« aus dem Nachbarort. Und alles anlässlich der 875-Jahr-Feier des Dorfes Hagen.

Ja, richtig: des Dorfes Hagen. Denn gemeint ist hier der Ort bei Stade in Niedersachsen und nicht die Stadt Hagen in Westfalen.

Schulz’ Hagener-Trilogie, die aus den Bänden »Kolks blonde Bräute«, »Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien« und »Das Ouzo-Orakel« besteht, ist eine Perle der Gegenwartsliteratur. Allenfalls noch Eckhard Henscheid schafft es wie Frank Schulz, so wenig Handlung so gekonnt und unaufdringlich ironisch zu beschreiben. Eine Kneipenlesung mit gemischtem Chor erscheint wunderbar passend. Der Eintritt kostet 3 Euro und kommt dem örtlichen Kindergarten zugute.

Ein Interview mit Frank Schulz über »Das Ouzo-Orakel« können Sie in unserem Podcast hören.

Beitrag vom 29. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Blick nach Marbach: tot

Mal wieder routinemäßig auf literaturportal.de geschaut, jenes Internet-Angebot des Literaturarchivs Marbach, das laut Aussage des Kulturstaatsministers 150.000 Euro an öffentlichen Fördergeldern erhalten hat, im Juni 2006 online ging, bereits seit Oktober 2006 redaktionell nicht mehr gepflegt wird und zur Ruine verkommen ist. Noch im Februar 2007 begründete der Leiter der Direktionsabteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach,

Beitrag vom 26. Mai 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Dopingbeichte: Auch Thomas Brussig stand unter Drogen

Kein Wunder, dass es leuchtete: Auch Thomas Brussig war gedoptDeutschland beichtet: Wir haben gedopt! Im Radsport hat es angefangen. Mit bebender Stimme und ergreifenden Worten gestehen Sportler: Ich habe unerlaubte Dopingmittel genommen, und ich schäme mich dafür! Es gibt nur wenige ehrliche und aufrichtige Geister wie Jan Ullrich, die es nicht nötig hatten, solche Sachen einzunehmen.

Doch der Rest Deutschlands ist im Geständnisrausch. Und auch immer mehr Nicht-Radfahrer bekennen: Ich war gedopt!

Jetzt erfasst die Geständniswelle auch Literaten und Schriftsteller! Den Anfang machte Thomas Brussig (»Helden wie wir«, »Wie es leuchtet«, »Am kürzeren Ende der Sonnenallee«), der dem Tagesspiegel gestand, dass viele seiner Werke nur durch den Einsatz von Dopingmitteln möglich waren.

Beitrag vom 22. Mai 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 1.

Cornelia TravnicekMein Name ist Cornelia Travnicek, ich bin 20 und schreibe. Per Definition bin ich daher wohl das, was man als Jungautorin bezeichnet. Und das hier, das ist ein Praxisbericht aus mittlerweile sieben Jahren Literaturbetrieb. Wie man es machen könnte, vielleicht sollte, vielleicht eher nicht und was einem alles passieren kann. Auch Kathrin Passig wird vorkommen, aber noch nicht in dieser Folge.

Der Bericht wird genau neun Folgen umfassen. Gegliedert habe ich das Ganze thematisch, zum Beispiel in Literaturwettbewerbe, Lesungen und Zuschussverlage, um nur ein paar zu nennen. Diese erste Folge ist quasi das hors d’oeuvre zum Rest.

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