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Literarisches Leben

Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.

Beitrag vom 16. Oktober 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Buchmesse-Rückblick 2007: »Wer pünktlich ist, hat keine Fantasie!«

Buchmesse-ImpressionBuchmesse 2007? Alles schon wieder vergessen? Gerade noch Medienrummel scheinbar ohne Ende und nun schon wieder lange vorbei. Damit nicht alles vergessen wird, fasst Barbara Fellgiebel ihre wichtigsten Eindrücke von fünf Messetagen erneut hier zusammen.

Meine Buchmesse 2007 beginnt mit der Angst sensibler Autorinnen und Autoren, die mich bitten, sie ja nicht anzusprechen, weil sie nach 10 Lesungen und 11 Interviews vielleicht nicht mehr so ganz kontrolliert und aufmerksam sind und dann in meinen bitterbösen Impressionen figurieren könnten … Das gibt mir zu denken.

Beitrag vom 1. Oktober 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Unabhängige Verlage ein subjektiver Bericht

Skulptur "Unabhängige Verlage"Kleine Verlage, junge Verlage, Independent-Verlage, junge Verleger und Büchermacher: Spätestens seit der Leipziger Buchmesse 2005 liest man so einiges über dieses Phänomen und das Interesse daran lässt nicht nach. Worüber spricht man eigentlich, wenn es um diese Verlage mit so prägnanten Namen wie Blumenbar, mairisch, Tisch 7 oder Kookbooks (keine Rezepte!) geht?

Jung und klein und unabhängig

Das sind drei durchaus sprechende Eigenschaften, will man das Phänomen beschreiben. Denn immer sind die Verlage personell klein und werden meist von nicht mehr als fünf Leuten gestemmt.

Konzernunabhängig sind sie zudem und die Verlagsprogramme können tendenziell wohl als »Independent« tituliert werden, oder zumindest »als ab vom Mainstream der großen Publikumsverlage«. Und jung? Wo hört jung auf und wo fängt alt an?

Beitrag vom 14. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Weblog-Provider blog.de entfernt Beiträge nach Beschwerde eines ***

Betrachtet sich als zensiert: Das Autorenschrittmacher-BlogEs war wohl einer der interessantesten Schriftwechsel der Verlagsbranche, den Christine Koschmieder unlängst in Ausschnitten in ihrem Autorenschrittmacher-Weblog veröffentlichte. In über einem Dutzend Folgen publizierte sie die Korrespondenz, die der *** Rodja Smolny mit einem seiner Kunden führte. Smolny war Geschäftsführer der mittlerweile insolventen Mein Buch oHG, einem jener Verlage, bei denen die Autoren nicht unerhebliche Beträge an den Verlag zahlen, um veröffentlicht zu werden. Den naiven »Autoren« wird oft das Blaue vom Himmel versprochen, um sie zur Zahlung zu bewegen. Am Ende bleiben die Kunden meist auf ihren Büchern sitzen und nur der *** verdient an ihrer Eitelkeit. Viele der Verlage gehen daher mit Abmahnungen und anderen rechtlichen Instrumentarien gegen Kritiker vor, um diese mundtot zu machen. Ein schlechter Ruf ist nicht gut fürs Geschäft, zumal es die Branche immer schwieriger hat, seitdem Print-on-Demand Anbieter wie BoD oder Lulu die Veröffentlichung eines selbst finanzierten Buches wesentlich günstiger realisieren.

Umso aufschlussreicher waren die veröffentlichten Originalschreiben von Rodja Smolny aus den Jahren 2005 und 2006 an seinen Kunden, die endlich öffentlich machten, mit welchen Argumenten versucht wurde, den Kunden bei Laune zu halten und ihm weiteres Geld für zusätzliche Leistungen aus der Geldbörse zu ziehen.

Beitrag vom 14. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Entdecke alle Möglichkeiten: Second-Life-Bücher zu gewinnen

Mit freundlicher Unterstützung der SmartBooks Publishing AG haben wir vier Exemplare des Buches »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten« von Jörg Reichertz im Wert von je 19,95 Euro verlost. Was mussten Sie dafür tun? Einen Screenshot Ihres Avatars mit dem literaturcafe.de-T-Shirt einsenden. Die T-Shirts gibt es kostenlos beim literaturcafe.de in Second Life. Einsendeschluss war der 31. Oktober 2007.

Jörg Reichertz, Journalist und Autor des Buches »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten«, war am 13.09.2007 zu Gast auf der virtuellen Lesebühne des Cafés in Second Life. Unsere Galerie zeigt einige Eindrücke der Lesung und Diskussion.

Beitrag vom 11. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Second Life: Was bleibt nach dem Hype? Lesung und Diskussion mit dem Buchautor Jörg Reichertz

Jörg Reichertz aka JoergPaul RodenbergerDie Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 13.09.2007 um 20 Uhr auf der Lesebühne des literaturcafe.de in Second Life

Selten zuvor wurde ein Thema so gehypt wie die digitale Parallelwelt »Second Life«. Egal ob SPIEGEL oder Tagesthemen, FOCUS oder Stern TV, alle berichteten euphorisch, und für viele galt SL als Zukunft des Internet.

Und selten zuvor war ein Thema so schnell »durch« wie Second Life. Erstmals mussten die Betreiber der digitalen Welt unlängst einen Rückgang der Nutzer verkünden – speziell der zahlenden. Ist also alles vorbei? War es, wie Wolfgang Tischer in einem Interview mit dem Buchreport meinte, nur ein Thema, das die Agenturen erfunden haben, »um den Kunden dort eine unnötige Präsenz zu verkaufen«?

Wir wollen dies am kommenden Donnerstag, 13.09.2007 um 20 Uhr mit dem Journalisten und Buchautor Jörg Reichertz diskutieren. Reichertz, dessen Alter-Ego in Second Life JoergPaul Rodenberger lautet, schrieb den Reiseführer »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten« (Smartbooks, Edition CHIP) und ist ein ausgezeichneter Kenner der virtuellen Welt.

Beitrag vom 11. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 9.

Die Tür steht offen...Diesmal: Quo vadis? Eine Zusammenfassung.

Auch wenn in der Überschrift »Zusammenfassung« steht, brauche ich mich hier wohl nicht wiederholen. Immerhin kann man jede Folge nachlesen, sofern man das möchte. Halten wir uns also lieber an das »Quo vadis?«.

Wohin geht der Jungautor also? Vielleicht sind es nur noch sieben Bücher bis zum großen Ruhm – oder man bleibt für immer mit seinen Veröffentlichungen im dreistelligen Auflagenbereich. Man kann es nie wissen, selten voraussagen. Bei manch einem hat Klagenfurt nie angerufen, bei manchem schon – und es hat auch nichts gebracht, manche waren dort und wurden verkannt.

Oft genug denkt man wohl an das Aufhören, fragt nach dem Sinn.

Beitrag vom 28. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 8.

Ein Manuskript soll zum Buch werdenDiesmal: Das eigene Buch.

Der größte Schritt in den Gipfel des Literatur-Olymps, die Krönung aller Bemühungen und die Materie gewordene Befriedigung des Autorinnen-Egos: das (erste) eigene Buch. Der eigene Name, der unter dem selbst gewählten Titel steht – außer die Lektorin hatte da ganz andere Ideen. Der selbst gewählte Einband – außer der Verlag hat sich etwas anderes ausgedacht. Die eigenen Texte, schwarz auf weiß und gebunden – außer nach all der Bearbeitung sind einem die Texte eigentlich fremd geworden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu seinem ersten eigenen Buch zu kommen. Und zum zweiten. Eine einfache Möglichkeit ist ein Eigenverlag, aber darüber haben wir nun genug gesprochen. Eine nicht sehr einfache Möglichkeit ist es, mal eben einen kurzen Text zu schreiben, damit den open mike oder dergleichen zu gewinnen und dann darauf zu warten, bis einem mehrere Verlage das Haus einrennen, um dann erst zu beginnen, sein Buch zu schreiben.

Beitrag vom 25. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Von technisch und juristisch verlorener Literatur

Besser gut lesen: Das KleingedruckteKostenlose Internet-Angebote wie MySpace und blogger.com bieten Schriftstellern gute Möglichkeiten, für ihre Bücher zu werben und Kontakte zu knüpfen. Auch Leser können sich über diese Plattformen austauschen. Doch wer nicht aufpasst, ist unter Umständen seine Daten und Werke schnell los – technisch oder rechtlich.

Gerade für unbekannte Autoren, die ihr Buch bei BoD veröffentlicht haben, aber auch für Schriftsteller, die bei bekannten Verlagen publizieren, sind diese unter dem Sammelbegriff »Web 2.0« zusammengefassten Internet-Plattformen, ein schneller und kostengünstiger Weg zu werben. Bei MySpace ist schnell ein Profil erstellt, man kann dort Ausschnitte aus dem eigenen Werk präsentieren, die Termine der nächsten Lesungen bekanntgeben und in einem Weblog von seinen Schreiberfahrungen berichten. Bloggen, das kann man sehr schnell und unmittelbar mit Angeboten wie blogger.com. Im Nu ist man angemeldet und kann neugierige Leser an der Entstehung seines neuesten Romanes teilhaben lassen. Hoffentlich werden sie so zu späteren Käufern.

Beitrag vom 14. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 7.

Darüber freut sich der Autor und die Autorin: Ein UrkundeDiesmal: Präsentation. Literaturwettbewerbe.

Wie sollte der Werdegang eines Autors aussehen? Wie kann man in einem Beruf, der keine anerkannte Ausbildung besitzt (abgesehen von einigen wenigen Literaturinstitutsplätzen), seine Qualifikation nachweisen? Womit macht man einem Verlag unmissverständlich klar, dass man diesen 500 Seiten starken Roman nicht aus einer Sonntagslaune heraus geschrieben hat, sondern dass auch etwas Können dahinter steckt?

Das ist als Autor – und vor allem als junger Autor – nicht einfach. Gar nicht einfach, um genau zu sein. Darum stellt man seine eigene Homepage ins Internet, versucht Lesungen zu ergattern oder bemüht sich um Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, um vielleicht seinen Namen um einige Promille bekannter zu machen.

Eine weitaus schnellere Möglichkeit, den eigenen Namen mit einem gewissen Bekanntheitsgrad zu korrelieren, ist das Gewinnen von Wettbewerben. Doch auch das ist – gar nicht einfach.

Beitrag vom 1. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Neues im Café

Bildergalerie: Jun ist unsere Literatin 2007

Jun ist unsere Literatin 2007Viele hatten sich in diesem Jahr beworben, und jetzt steht die Entscheidung fest: Jun ist unsere Literatin 2007! Und sie sieht in unserer T-Shirt-Kollektion einfach fantastisch aus. Die gebürtige Chinesin, die seit 10 Jahren in Deutschland lebt, schreibt derzeit an ihrem ersten Roman. Wir sind überzeugt, dass man in Zukunft literarisch von ihr hören und lesen wird.

Zum Fotoshooting mit der Fotografin Birgit-Cathrin Duval haben wir uns zusammen mit Jun an einen literarischen Ort begeben: zum Kloster Maulbronn. Die größte Klosteranlage nördlich der Alpen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, ist auch dadurch bekannt geworden, dass Hermann Hesse im dortigen evangelischen Seminar sieben Monate seiner Jugend verbrachte – bevor er davonrannte.

Wir zeigen Ihnen die schönsten Bilder von Jun in unserer Bildergalerie und haben ihr vier Fragen gestellt.

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