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Literarisches Leben

Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.

Ostern 2014 – Vom Eise befreit

  • Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen frohe Ostern!
  • Dichter am Frühling – 12 vertonte Gedichte als MP3-Download
Beitrag vom 13. April 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Kurt Vonnegut ist tot

Kurt Vonneguts Alter Ego in Second LifeDer von vielen als »Kultautor« verehrte und geschätzte Autor Kurt Vonnegut ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren. Vonnegut verband in seinen Werken meist Science Fiction und Sozialkritik. Zuletzt kritisierte der überzeugte Pazifist in »Mann ohne Land« den Irakkrieg und die Umweltpolitik der US-Regierung.

Und vielleicht ist ja Second Life doch nicht so schlecht, denn immerhin konnten wir im letzten Jahr an einer seiner Lesungen virtuell teilnehmen.

Schön auch das derzeitige Start-Bild auf seiner Homepage: Es zeigt als einfache Strichzeichnung einen geöffneten Vogelkäfig und darunter steht: Kurt Vonnegut, Jr. 1922-2007

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Einmal der Mann im Radio sein: Das literaturcafe.de beim Blogspiel

D-Radio im ehemaligen RIAS-GebäudeEs war schon so etwas wie ein Jugendtraum: Einmal der Mann im Radio sein, der Studiogast, der mit der Moderatorin plaudert, dem kluge Fragen gestellt werden und der versucht, klug und unterhaltsam zu antworten. Und das nicht zusammengeschnitten auf eineinhalb Minuten, sondern nahezu ungekürzt, ohne Werbepause und ohne die größten Hits der 80er- und 90er-Jahre. Wo gibt es das noch? Im Deutschlandradio! Vielen Dank insbesondere an Jana Wuttke und Susanne Nessler für die gute Vorbereitung und Betreuung.

Vielleicht habe ich auch zu viel geredet – und doch die Hälfte vergessen. Aber es hat großen Spaß gemacht, Gast der Sendung Blogspiel zu sein. Wer es am Karsamstag um 16:30 Uhr nicht im Radio hören konnte, der kann sich die Sendung beim Deutschlandradio herunterladen. Die Links und ein Flash-Player, der auf die Datei verweist, finden sich unten.

Für alle, die nach der Sendung hier neu vorbeischauen: Herzlich willkommen im literaturcafe.de! Ich habe hier einige Links zu den Themen zusammengestellt, die wir in der Sendung besprochen haben.

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Ganz ohne Verlag: Jelineks neuer Roman erscheint im Internet

Auch ein Romancover von Frau JelinekNicht für Geld in Buchform, sondern kostenlos auf ihrer Website veröffentlicht Elfriede Jelinek ihren neuen Roman. »Neid« heißt das jüngste Werk der Literaturnobelpreisträgerin von 2004. Das erstes Kapitel ist unter www.elfriedejelinek.com zu finden (Bereich Aktuelles/2007). Bereits 63 Seiten umfasst dieser »Privatroman«, der jedoch ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden darf.

Daher zitieren wir lediglich aus der Besprechung im Standard: Der Text, wie er da steht, immateriell, kostenlos, flüchtig, mit ein paar Tippfehlern, eignet sich immerhin zur romantischen Ironie – er selbst erinnert die Netzleserschaft an ihre Lizenz zum Schließen und Löschen. Jedoch: Fortsetzung folgt.

Beitrag vom 7. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Erfolg mit Kindersoldaten: Starbucks wird zum Literaturcafe

Literarische Online-Diskussion von Starbucks und gather.comIn den USA verkauft die Café-Kette Starbucks jetzt auch Bücher. Dabei setzt der Kaffee-Spezialist nicht auf eine Auswahl an Titeln, sondern bietet jeweils immer nur einen für einen begrenzten Zeitraum an. Starbucks geht hierbei nicht den Weg einer eigenen Edition, sondern wählt ein Buch aus der aktuellen New-York-Times-Bestsellerliste.

Wer nun erwartet, dass Starbucks bei solchen Aktionen auf leichtverdauliche Lesekost setzt, der irrt. Im aktuell erhältlichen Titel »A Long Way Gone« berichtet der heute 26-jährige Ishmael Beah von seinen Erlebnissen als Kindersoldat in Sierra Leone, eine blutige und brutale Geschichte. Als Ishmael zwölf ist, wird sein Dorf von Rebellen überfallen. Zusammen mit anderen Kindern flüchtet er in den Urwald. Regierungssoldaten erzählen den Kindern, dass sie an den Rebellen Rache nehmen und jeden einzelnen töten müssen. Den Sieben- bis Siebzehnjährigen werden russische AK-47-Gewehre in die Hand gedrückt, und ihre Ausbildung zu Soldaten beginnt.

Beitrag vom 4. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Paul Gerhardt wäre in diesem Jahr 400 Jahre alt geworden

Geboren am 12. März 1607, gestorben am 27. Mai 1676 im Alter von 69 Jahren. Er war evangelischer Theologe und ist auch heute noch durch seine Kirchenlieder bekannt. Die Anfangszeile seines berühmtesten Werkes »Sommergesang« kennt jeder: »Geh aus mein Herz und suche Freud’ …«. Wer das Werk ganz hören will, der klickt hier unten einfach auf den Wiedergabe-Button und kann unsere Vertonung hören. Klingt nicht ganz nach Kirchenlied, soll aber auch nicht.

Beitrag vom 2. April 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Ein Rückblick auf die Leipziger Buchmesse

Leipzig 2007: Ende der Ausstellungvon Barbara Fellgiebel

Die Buchmesse 2007 ist meine erste Leipziger Buchmesse. »Die schönere der beiden Messetöchter«, wie eine Kollegin behauptet. Das schürt Erwartungen und steigert die Vorfreude.

Die Anreise beginnt mit im Auto in Portugal vergessenem Handy (was mir ein ärgerlich amputiertes Gefühl verleiht. Wie kann man nur so abhängig von diesem glorreichen Produkt der Technik sein?!) über ein chaosverursachendes verschneites Berlin – dramatisch und umständlich. Ein simples Bahnticket Berlin-Leipzig hin und zurück kostet für Nicht-Bahncardinhaber 78 Euro, fast soviel wie der Air Berlin Flug Faro-Berlin.

Beitrag vom 29. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Betrunkene Autoren lesen vor

Der Standard über eine hochprozentige Lesung im Clubheim des FC St. Pauli.

Beitrag vom 28. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

20 Verlage lehnten das anonyme Manuskript eines Nobelpreisträgers ab

Auch die britische Zeitung »Sunday Times« hat Anfang des Jahres den recht beliebten Test gemacht: Sie schickte zwei berühmte Romananfänge von Nobel- und Booker-Preisträgern mit geänderten Namen an die Lektorate angesehener Verlage. Fast alle lehnten die Manuskripte ab.

In der Regel dienen solche Experimente immer als Beleg dafür, dass in der Menge der Manuskripte selbst geübte Lektoren die Perlen nicht mehr finden. Die WELT zitiert den Autor und Kritiker David Taylor: »29 Jahre alt zu sein, blond, gutaussehend und ein bisschen berühmt dürfte heutzutage reichen, ein Buch zu veröffentlichen.«

Zum Glück setzt sich der Artikel in der WELT etwas diffiziler mit den Gründen auseinander, warum es zu dieser hohen Zahl an Absagen kommen konnte. Unser Lesetipp!

Beitrag vom 25. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Ein Slammer gewinnt Kabarett-Preis in Rottweil

Am Freitag, 23. März, wurde der 5. Rottweiler Kabarettpreis vergeben, ein entsetzlicher, kitschig-vergoldeter Rottweiler: was der Gewinner Marc-Uwe Kling wohl damit anstellt? Als letzter der 7 Bewerber erhielt er einstimmig den Jurypreis und hätte eigentlich auch den Publikumspreis gewonnen, aber die Bedingungen sahen vor, dass Publikumspreis und Jurypreis nicht auf eine Person fallen dürfen: so bekam den Publikumspreis nicht weniger verdient »Deutschlands jüngster Solokabarettist« Erik Lehmann, der als Vorletzter auftrat.

Beitrag vom 23. März 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Lesende Blognutten in Leipzig

Lesebühne mit KlorollenStehen musste niemand, aber der Saal war doch fast voll. Durch Matsch und Schnee musste man zum Veranstaltungsraum im Hinterhof des Volkshauses schlittern, der mit einer Art von Gaskanonen beheizt wurde. Wegen des Lärms wurden diese während der Lesung abgeschaltet. Thomas Knüwer vom Handelsblatt, der zusammen mit seinem Kollegen Julius Endert durch den Abend führte, sollte sich dann später zum Abschluss auch fürs gemeinsame Mitfrieren bedanken.

Auf Einladung der Düsseldorfer Wirtschaftszeitung hatte sich die Crème de la Crème der literarischen Weblog-Szene eingefunden, um in der zweiten Veranstaltung ihrer Art Texte aus ihren Blogs zu lesen. Die einfache Struktur des Abends machte ihn sehr kurzweilig und unterhaltsam: Jede und jeder las vor und nach der Pause je einen Text. Kein peinliches Herumdrucksen, ob man vielleicht noch einen Text lesen dürfe, und keine der oftmals üblichen, aber sinnlosen langen Einleitungen à la »In dem Text, wo ich jetzt lese, geht es um …«.

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