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Literarisches Leben

Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.

Beitrag vom 11. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Second Life: Was bleibt nach dem Hype? Lesung und Diskussion mit dem Buchautor Jörg Reichertz

Jörg Reichertz aka JoergPaul RodenbergerDie Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 13.09.2007 um 20 Uhr auf der Lesebühne des literaturcafe.de in Second Life

Selten zuvor wurde ein Thema so gehypt wie die digitale Parallelwelt »Second Life«. Egal ob SPIEGEL oder Tagesthemen, FOCUS oder Stern TV, alle berichteten euphorisch, und für viele galt SL als Zukunft des Internet.

Und selten zuvor war ein Thema so schnell »durch« wie Second Life. Erstmals mussten die Betreiber der digitalen Welt unlängst einen Rückgang der Nutzer verkünden – speziell der zahlenden. Ist also alles vorbei? War es, wie Wolfgang Tischer in einem Interview mit dem Buchreport meinte, nur ein Thema, das die Agenturen erfunden haben, »um den Kunden dort eine unnötige Präsenz zu verkaufen«?

Wir wollen dies am kommenden Donnerstag, 13.09.2007 um 20 Uhr mit dem Journalisten und Buchautor Jörg Reichertz diskutieren. Reichertz, dessen Alter-Ego in Second Life JoergPaul Rodenberger lautet, schrieb den Reiseführer »Second Life – Entdecke alle Möglichkeiten« (Smartbooks, Edition CHIP) und ist ein ausgezeichneter Kenner der virtuellen Welt.

Beitrag vom 11. September 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 9.

Die Tür steht offen...Diesmal: Quo vadis? Eine Zusammenfassung.

Auch wenn in der Überschrift »Zusammenfassung« steht, brauche ich mich hier wohl nicht wiederholen. Immerhin kann man jede Folge nachlesen, sofern man das möchte. Halten wir uns also lieber an das »Quo vadis?«.

Wohin geht der Jungautor also? Vielleicht sind es nur noch sieben Bücher bis zum großen Ruhm – oder man bleibt für immer mit seinen Veröffentlichungen im dreistelligen Auflagenbereich. Man kann es nie wissen, selten voraussagen. Bei manch einem hat Klagenfurt nie angerufen, bei manchem schon – und es hat auch nichts gebracht, manche waren dort und wurden verkannt.

Oft genug denkt man wohl an das Aufhören, fragt nach dem Sinn.

Beitrag vom 28. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 8.

Ein Manuskript soll zum Buch werdenDiesmal: Das eigene Buch.

Der größte Schritt in den Gipfel des Literatur-Olymps, die Krönung aller Bemühungen und die Materie gewordene Befriedigung des Autorinnen-Egos: das (erste) eigene Buch. Der eigene Name, der unter dem selbst gewählten Titel steht – außer die Lektorin hatte da ganz andere Ideen. Der selbst gewählte Einband – außer der Verlag hat sich etwas anderes ausgedacht. Die eigenen Texte, schwarz auf weiß und gebunden – außer nach all der Bearbeitung sind einem die Texte eigentlich fremd geworden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu seinem ersten eigenen Buch zu kommen. Und zum zweiten. Eine einfache Möglichkeit ist ein Eigenverlag, aber darüber haben wir nun genug gesprochen. Eine nicht sehr einfache Möglichkeit ist es, mal eben einen kurzen Text zu schreiben, damit den open mike oder dergleichen zu gewinnen und dann darauf zu warten, bis einem mehrere Verlage das Haus einrennen, um dann erst zu beginnen, sein Buch zu schreiben.

Beitrag vom 25. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Von technisch und juristisch verlorener Literatur

Besser gut lesen: Das KleingedruckteKostenlose Internet-Angebote wie MySpace und blogger.com bieten Schriftstellern gute Möglichkeiten, für ihre Bücher zu werben und Kontakte zu knüpfen. Auch Leser können sich über diese Plattformen austauschen. Doch wer nicht aufpasst, ist unter Umständen seine Daten und Werke schnell los – technisch oder rechtlich.

Gerade für unbekannte Autoren, die ihr Buch bei BoD veröffentlicht haben, aber auch für Schriftsteller, die bei bekannten Verlagen publizieren, sind diese unter dem Sammelbegriff »Web 2.0« zusammengefassten Internet-Plattformen, ein schneller und kostengünstiger Weg zu werben. Bei MySpace ist schnell ein Profil erstellt, man kann dort Ausschnitte aus dem eigenen Werk präsentieren, die Termine der nächsten Lesungen bekanntgeben und in einem Weblog von seinen Schreiberfahrungen berichten. Bloggen, das kann man sehr schnell und unmittelbar mit Angeboten wie blogger.com. Im Nu ist man angemeldet und kann neugierige Leser an der Entstehung seines neuesten Romanes teilhaben lassen. Hoffentlich werden sie so zu späteren Käufern.

Beitrag vom 14. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 7.

Darüber freut sich der Autor und die Autorin: Ein UrkundeDiesmal: Präsentation. Literaturwettbewerbe.

Wie sollte der Werdegang eines Autors aussehen? Wie kann man in einem Beruf, der keine anerkannte Ausbildung besitzt (abgesehen von einigen wenigen Literaturinstitutsplätzen), seine Qualifikation nachweisen? Womit macht man einem Verlag unmissverständlich klar, dass man diesen 500 Seiten starken Roman nicht aus einer Sonntagslaune heraus geschrieben hat, sondern dass auch etwas Können dahinter steckt?

Das ist als Autor – und vor allem als junger Autor – nicht einfach. Gar nicht einfach, um genau zu sein. Darum stellt man seine eigene Homepage ins Internet, versucht Lesungen zu ergattern oder bemüht sich um Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, um vielleicht seinen Namen um einige Promille bekannter zu machen.

Eine weitaus schnellere Möglichkeit, den eigenen Namen mit einem gewissen Bekanntheitsgrad zu korrelieren, ist das Gewinnen von Wettbewerben. Doch auch das ist – gar nicht einfach.

Beitrag vom 1. August 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, Neues im Café

Bildergalerie: Jun ist unsere Literatin 2007

Jun ist unsere Literatin 2007Viele hatten sich in diesem Jahr beworben, und jetzt steht die Entscheidung fest: Jun ist unsere Literatin 2007! Und sie sieht in unserer T-Shirt-Kollektion einfach fantastisch aus. Die gebürtige Chinesin, die seit 10 Jahren in Deutschland lebt, schreibt derzeit an ihrem ersten Roman. Wir sind überzeugt, dass man in Zukunft literarisch von ihr hören und lesen wird.

Zum Fotoshooting mit der Fotografin Birgit-Cathrin Duval haben wir uns zusammen mit Jun an einen literarischen Ort begeben: zum Kloster Maulbronn. Die größte Klosteranlage nördlich der Alpen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, ist auch dadurch bekannt geworden, dass Hermann Hesse im dortigen evangelischen Seminar sieben Monate seiner Jugend verbrachte – bevor er davonrannte.

Wir zeigen Ihnen die schönsten Bilder von Jun in unserer Bildergalerie und haben ihr vier Fragen gestellt.

Beitrag vom 31. Juli 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 6.

Autorinnen-HomepageDiesmal: Die Autorenhomepage.

In unserer digitalisierten Zeit, mit Internet 2.0, ist es kaum umgänglich für eine Autorin, nicht auch im Web präsent zu sein. Die eine Möglichkeit sind die Literaturforen mit ihren Userprofilen, aber darüber haben wir an dieser Stelle schon gesprochen. Die andere Möglichkeit ist eine eigene Homepage.

Aber es gibt Homepages und Homepages.

Auf der einen Seite wären schlechte Graphik, schlechtes Layout, ein nicht zu merkender Link, der in der Browserzeile ungefähr so lang wie eine mittlere Riesenschlange ist, jede Menge Werbung und diese am besten auch noch als Popup.

Hat sich der lesewillige und informationshungrige Surfer mit dschungeltauglichem Durchhaltevermögen bis zum Kern der Homepage vorgekämpft, findet er dort vielleicht auch noch ein Gästebuch, indem sich schon Hinz und Kunz (die, die schon bei BOD veröffentlich haben, siehe Folge 4) und alle Familienmitglieder der Autorin, von der Uroma bis zur kleinen Schwester, verewigt haben.

Beitrag vom 18. Juli 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Jetzt anmelden: Sommerworkshop mit dem literaturcafe.de in Wien

Der Stephansdom in WienIn Zusammenarbeit mit der Werkstätte Kunstberufe (Eine Kooperation von Verband Wiener Volksbildung und Universität Wien) findet vom 31. August bis zum 2. September 2007 in Wien ein dreitägiger Sommerworkshop mit dem literaturcafe.de statt. Ein ganzes Wochenende lang widmen wir uns gemeinsam der Frage, wie Weblogs, Podcasts und all die anderen Dinge, die unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst werden, für Kunst und Kultur und insbesondere für die Literatur eingesetzt werden können.

Nach einer Einführung am Freitagmittag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die Möglichkeit, das Gehörte und Gesehene gleich in der Praxis umzusetzen, denn die Werkstätte Kunstberufe stellt für den Workshop Notebooks zu Verfügung. Melden Sie sich jetzt am besten gleich an!

Beitrag vom 17. Juli 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Kein Astrid-Lindgren-Preis im Astrid-Lindgren-Jahr

Selbst wenn ein renommierter Kinderbuchverlag explizit dazu auffordert, Manuskripte einzusenden, scheint nichts wirklich Brauchbares dabei zu sein. Über 600 Einsendungen mussten die Juroren des Oetinger-Verlages sichten. Eine der Einreichungen sollte als Buch veröffentlicht und mit 10.000 Euro honoriert werden. Das Thema war frei, der Text sollte sich an Leser zwischen 6 und 12 Jahren wenden.

Das ernüchternde Ergebnis teilte der Verlag nun gestern mit: »Ein Preisbuch, wie wir es uns im Geiste Astrid Lindgrens vorgestellt hätten, war jedoch leider nicht dabei«. Das Preisgeld wird daher an das neue SOS-Astrid-Lindgren-Kinderdorf gestiftet.

Beitrag vom 17. Juli 2007 | Rubrik: Literarisches Leben, »Bis Klagenfurt anruft«

Bis Klagenfurt anruft. Ein Praxisbericht. Teil 5.

LesungDiesmal: Präsentation. Lesungen.

Was das Konzert für den Rockstar ist, das ist die Lesung für den Autor. Meistens etwas leiser und mit weniger technischen Effekten, aber für manche eben auch die einzige Möglichkeit, ihre Leser direkt zu erreichen und ein paar ihrer Bücher zu verkaufen. Leider hat der Autor dabei etwas weniger Privatsphäre, weil das Publikum vor und nach der Lesung eigentlich dauernd Backstage ist und Fragen stellt.

Fragen, auf welche die Autorin beim besten Willen manchmal selbst die Antwort nicht weiß, weil sie ihre Texte noch nie aus diesem Blickwinkel gesehen hat oder weil sie noch nie darüber nachgedacht hat, warum sie dieses und jenes gerade so schreibt und nicht anders.

Wichtig beim Lesen: Laut und deutlich und möglichst in einem gemäßigten Tempo sprechen, denn manche der Leute sind wirklich gekommen um zuzuhören! Und die, die nicht deswegen da sind, schlafen noch schneller ein, wenn sie einem monotonen, unverständlichen Redefluss ausgesetzt sind.

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