Man muss von Deutschland aus nur zwei Staatsgrenzen überschreiten und schon ist man in Weißrussland – so man sie denn überschreiten darf. Der letzte Visumantrag von Schriftsteller Martin von Arndt wurde abgelehnt. Ob es an seinem neuen Roman »Oktoberplatz« liegt, kann er nur vermuten.
»Oktoberplatz« spielt in Weißrussland, in den Medien gerne als »die letzte Diktatur Europas« bezeichnet.
Den Leser des Romans mag es jedoch zunächst verwirren, dass die Hauptfigur Wasil offenbar seine Tante umbringen will, mit der er ansonsten eher Sex hat.
Nur 32 Seiten besitzt das dünne Bändchen von Silke Burmester, mit dem sie uns beruhigen will. Dass das Büchlein optisch klar an Stéphane Hessels »Empört euch!« erinnert, sei jedoch eher dem Verlag zuzuschreiben.
Silke Burmesters unterhaltsames Werk ist keine Parodie auf Hessel, sondern der Autorin und Kolumnistin (taz, SPIEGEL online) geht es darum, dass wir die medialen Hype- und Aufregerthemen nicht ganz so wichtig nehmen sollten.
Niemand bringt so viele Autoren- und Promi-Namen in einem Text unter wie sie: Barbara Fellgiebel. Regelmäßig schreibt sie über ihre Buchmesse-Impressionen in Frankfurt und Leipzig. Und man muss sich fragen, wie diese Frau das immer alles schafft.
Lesen Sie Barbara Fellgiebels Rückblick auf die Leipziger Buchmesse 2012 und erfahren Sie, wo die Autorin überall war, wo Sie nicht waren.
»Sie warfen Feuer auf die Stadt« lautet der Titel des Buches, in dem Jürgen Reimer die Erlebnisse seiner Kindheit während der Nazi-Diktatur verarbeitet hat. Gerade ältere Menschen wollen oftmals ihr Leben aufschreiben. Es entstehen sehr persönliche Bücher, die jedoch literarisch nicht weit tragen und außerhalb der eigenen Familie niemanden interessieren.
Nicht so bei Jürgen Reimers Buch, denn Vito von Eichborn hat das Werk in seine Edition aufgenommen, weil es für ihn deutlich aus der Masse der Kriegserinnerungen herausragt. Warum? Das erzählen der Autor und der Herausgeber in dieser Podcast-Folge.
Am Sonntag endete die Leipziger Buchmesse. Unter dem Motto autoren@leipzig wendeten sich die Veranstalter erstmals gezielt den Schriftstellern zu – oder denen, die es werden wollen. Zahlreiche Vorträge, Veranstaltungen und Aussteller widmeten sich dem Thema Schreiben und Veröffentlichen.
Im Digitalen Wohnzimmer erlebten wir wie nie zuvor die Kluft zwischen schreibenden Profis und naiven Möchtegerns. Denn mittlerweile sind es nicht nur Bezahlverlage, die den Autoren oft falsche Hoffnungen machen, sondern auch Social-Media-Unternehmen und -Berater zeichnen ein merkwürdig verzerrtes Bild des Autorenlebens.
Unsere Eindrücke von einer Messe mit Miss, von schreibenden Vollprofis, menschlichen Dramen – und warum autoren@leipzig überfällig war.
Die junge Autorin Olga Grjasnowa hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Er trägt den poetischen Titel: »Der Russe ist einer, der Birken liebt«.
Das Buch erschien nicht irgendwo, sondern im renommierten Hanser Verlag. Von solch einem Erfolg träumen viele, und Olga Grjasnowa ist der Beweis, dass junge Autorinnen und Autoren durchaus eine Chance bei bekannten Verlagen haben.
Natürlich wollte Wolfgang Tischer von der Autorin wissen, wie man es schafft, sein Debüt beim Hanser Verlag zu veröffentlichen.
Ab heute (15. März 2012) können Sie uns auf der Leipziger Buchmesse im Digitalen Wohnzimmer in Halle 5, B303 besuchen! Wir freuen uns auf Sie! Täglich um 13 Uhr hält literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer im Forum leipzig.liest.digital (Halle 5, B600) einen Vortrag für Autoren, am Samstag zum Beispiel »Verlage suchen und Verlage finden«. Alle weiteren Themen zeigt diese Übersicht.
Die Vorträge wird es in unserem Buchmesse-Podcast zu hören geben, den wir in diesem Jahr erneut dank unserem Sponsor BoD zusammen mit dem Medienpartner boersenblatt.net präsentieren.
Freuen Sie sich in den kommenden Tagen zudem auf Interviews mit den Autorinnen und Autoren Cornelia Travnicek, Olga Grjasnowa, Else Buschheuer, Frank Goosen, Jens Sparschuh und viele mehr.
Erstmals konnten Sie beim Preis der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr auch auf literaturcafe.de für den Publikumspreis abstimmen. Damit wird die Autorin oder der Autor ausgezeichnet, der bei der Web-Abstimmung die meisten Stimmen erhält.
In Zusammenarbeit mit der Buchmesse Leipzig präsentieren wir Ihnen die Nominierten Anna Katharina Hahn, Thomas von Steinaecker, Sherko Fatah, Jens Sparschuh und Wolfgang Herrndorf.
Am 9. März 2012 stand dann fest: Der Gewinner ist Wolfgang Herrndorf mit »Sand«.
Wordfence ... danke für diesen außergewöhnlich guten Offtopic-Tipp!Klara Himmel22.05.13 08:05
Ja, ist mir gestern am späten Nachmittag auch aufgefallen. Wollte einfach nur nachgucken, ob's vielleicht...Sabine22.05.13 08:05
Vielleicht handeltes sich wieder um eine "brute-force-attacke. http://blog.1und1.de/2013/04/17/brute-force-attacken-gegen-wordpress-und-joomla-sicherheitshinweis/Renate Blaes22.05.13 12:05