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E-Books

In regelmäßigen Abständen wird das Lesen auf tragbaren elektronischen Geräten (E-Books) diskutiert. Ist es eine Alternative zum gedruckten Buch? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich dadurch? In dieser Rubrik finden Sie Beiträge zu diesen Themen und Hinweise zu aktuellen Entwicklungen.

Beitrag vom 25. April 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Volker Kauder (CDU) will ermäßigten Steuersatz für E-Books und Hörbücher durchsetzen

Volker KauderDie CDU/CSU-Fraktion hatte am 24. April 2013 zu einer Veranstaltung unter der Reichstagskuppel eingeladen. »Das Gedruckte – nur noch etwas für Nostalgiker?« lautete der Titel, der die üblichen Worthülsen der haptischen Papierbuchschnüffler befürchten ließ.

Doch die Veranstaltung wartete mit einigen Überraschungen auf. Erstmals verkündete der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder und auch sein Stellvertreter Günter Krings deutlich, dass sich die CDU/CSU für den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% für E-Books und auch Hörbücher starkmachen werde.

Noch überraschender war jedoch der Auftritt von Noch-Börsenvereinsvorsteher Gottfried Honnefelder. Fast hätte man vermuten können, er wolle nach seinem diesjährigen Ausscheiden in der Vorstand von Amazon wechseln und TV-Erklärbär Ranga Yogeshwar würde seine Nachfolge beim Verband antreten.

Beitrag vom 5. April 2013 | Rubrik: Buchmesse Leipzig 2013, Buchmesse-Podcast Leipzig 2013, E-Books, Podcast, Self-Publishing

Expertentipps: Juristische Fallstricke bei der Buchveröffentlichung

Rainer Dresen, Justitiar bei Random HouseEgal ob Verlag oder Selfpublisher: Wer ein Buch veröffentlicht, muss sich an gewisse Spielregeln und Gesetze halten. Ansonsten drohen Abmahnung oder einstweilige Verfügung, und es wird teuer.

Als Selbstverleger muss man all das selbst im Blick haben, Verlage beschäftigen ganze Abteilungen, die Manuskripte auf eventuelle juristische Probleme überprüfen.

Rainer Dresen ist Justiziar der Random House Verlagsgruppe (Bertelsmann) und leitet die dortige Rechtsabteilung. In einem Gespräch auf der Leipziger Buchmesse schildert er seinen Arbeitsalltag und gibt Tipps, worauf man als Autor achten sollte.

Er räumt unter anderem mit falschen Regeln beim Zitieren auf und erläutert, wie man den Titel seines Werkes schützt.

Beitrag vom 1. April 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Nach Goodreads-Übernahme: Amazon kürzt Autorenhonorare auf 40% [April! April!]

Amazon Autoren erhalten statt 70% nur noch 50% TantimeDer folgende Artikel war unser Aprilscherz 2013 – wenngleich auch nicht alles erfunden war. Näheres zu den realen Hintergründen gibt’s im Nachtrag.

Es waren zwei faule Ostereier, die Amazon Lesern und Autoren ins Nest legte. Kurz vor Ostern wurde bekannt, dass der US-Konzern mit Goodreads einer der größten unabhängigen Buchbewertungsportale übernommen hat. Es wird von einem Kaufpreis von 150 Millionen Dollar gemunkelt.

Das Geld scheint sich Amazon nun von den Selfpublishern zu holen. In einer Pressemeldung gab der Konzern heute bekannt, dass Amazon ab sofort die Autoren-Tantiemen für Selbstverleger von bislang 70% auf 40% kürzt – zunächst jedoch nur in den USA. Doch es ist sehr wahrscheinlich, dass auch Autoren in Deutschland demnächst weniger einnehmen werden.

Amazon begründet diesen Schritt mit »verbesserten Marketinginstrumenten und einem erweiterten Informationsangebot für Selbstverleger«.

Beitrag vom 29. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Autors Abschied von Amazon: Bye-bye, Mr. Bezos!

»Sechs«-Schriftzug des Romans von Niels GerhardtOhne Amazon und den Kindle wäre Selfpublishing nie so populär geworden wie derzeit. Sein eigenes Buch kann man über Nacht in der weltweit größten Internetbuchhandlung anbieten und erhält bis zu 70% an Autorenhonorar. Ein Traum für Autoren!

Doch wer sich allein von Amazon abhängig macht, der ist dem Konzern mehr oder weniger ausgeliefert. Die Regeln bestimmt nicht mehr der Autor.

Niels Gerhardt ärgert eine ganz bestimmte Kundenrezension zu seinem Roman »Sechs« – und die war eigentlich nicht mal negativ.

Der Autor schildert den Sachverhalt in einem offenen Brief an den Amazon-Chef Jeff Bezos. Denn manches muss man zur Chefsache machen.

Beitrag vom 22. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

E-Book-Seminar in Bremen: Reich und berühmt im Selbstverlag? [Ausgebucht]

Das denkmalgeschützte ehemalige Verwaltungsgebäude der Bremer Woll-Kämmerei Nach drei ausgebuchten Terminen in Stuttgart, findet unser E-Book-Seminar für Selfpublisher erstmals im Norden Deutschlands statt: am 20. April 2013 in Bremen.

Sein Buch selbst zu verlegen, das galt bislang eher als Makel. Doch E-Books werden immer populärer, und plötzlich erlebt das »Selfpublishing« einen Boom. Nicht nur Neulinge, sondern auch etablierte Autoren nutzen die digitale Veröffentlichungsmöglichkeit oder haben es vor. Viele proklamieren gar das Ende der Verlage, wie wir sie kennen, und einige Autoren wollen mit ihren E-Books 15.000 Euro in nur sechs Wochen verdient haben.

Was ist dran an diesen Berichten? Ist es wirklich so einfach, mit selbstgemachten E-Books Leser zu erreichen und dabei auch noch etwas zu verdienen?

Nach drei ausgebuchten Terminen im Süden findet der Workshop mit dem E-Book-Experten und literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer in Zusammenarbeit mit Pius von Heereman am 20. April 2013 erstmals in Bremen statt.

Beitrag vom 15. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Amazon: Acht deutsche Selbstverleger haben jeweils über 100.000 Euro verdient

Interview mit dem ZDFGestern war der erste Tag der Leipziger Buchmesse – und Selfpublishing natürlich das Thema. ZDF, dpa, MDR, noch einmal MDR und Deutschlandradio Kultur: So viele Interviewanfragen wie in diesem Jahr gab es beim literaturcafe.de noch nie. In unserer lauschigen Ecke im Digitalen Wohnzimmer löste fast ein Kamerateam das nächste ab. Und dazwischen stand Wolfgang Tischer als Referent und Moderator auf der Bühne der Halle 5. Die Veranstaltungen werden in den Tagen nach der Messe nach und nach als Podcast im literaturcafe.de online gehen für alle, die nicht in Leipzig sind.

Amazon als wichtigste Selbstverleger-Plattform ist in Leipzig allerdings nicht vertreten. Und dennoch versuchte der Konzern gestern Selfpublisher mit enormen Geldsummen zu beeindrucken, die die Selbstverleger verdient haben.

Beitrag vom 11. März 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online, Self-Publishing

autoren@leipzig Award – Die Preisträger des 1. Self-Publishing-Wettbewerbs stehen fest

autoren@leipzig Award - GewinnerDie Buchmesse hat die sechs Preisträger des autoren@leipzig-Awards bekannt gegeben. Mit diesem Selfpublishing-Wettbewerb der Leipziger Buchmesse, der von neobooks gesponsert wird, werden herausragende selbstverlegte Bücher ausgezeichnet. Rund 400 Autorinnen und Autoren hatten ihre Titel für den Wettbewerb eingereicht.

Die endgültige Entscheidung über die je drei Preisträger im Bereich Belletristik und Sachbuch lag bei einer fünfköpfigen Expertenjury, zu der auch literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer gehört.

Beitrag vom 9. März 2013 | Rubrik: E-Books

Tolino Shine im ausführlichen Test: Kindle-Killer oder Kindle-Clone?

E-Book-Reader Tolino ShineAuf dem deutschen Markt gibt wieder ein neues E-Book-Lesegerät. Es hört auf den Namen Tolino, seinen Eltern geht es nicht so gut – zudem sind sie Konkurrenten: Der Tolino Shine ist das gemeinsame Lesegerät der Buchhandelsketten Thalia und Hugendubel-Weltbild (DBH), deren Umsätze rückläufig sind. Weltbild hat schon vor einiger Zeit Filialen geschlossen, und bei Thalia gehen ebenfalls nach und nach die Lichter aus. Das Gerät wird zudem in den seit Jahren kränkelnden Bertelsmann-Buchclub-Filalen verkauft. Und schließlich ist noch die Telekom dabei, die bei Kunden nicht immer den besten Ruf hat.

Trotz alledem will diese Allianz mit dem Tolino den Kindle-Reader des amerikanischen Amazon-Konzerns angreifen. Kann man das Ernst nehmen?

Wir haben den Tolino Shine ausführlich getestet.

Beitrag vom 27. Februar 2013 | Rubrik: E-Books

Erst mal kostenlos: Pfarrer Menzel kommt aufs Kindle

Pfarrer MenzelDie schrägen Miniaturen über Pfarrer Menzel sind bereits seit einiger Zeit im literaturcafe.de zu lesen. Es sind kleine Textlein für Liebhaber des Grotesken – und nur für diese. Der Rest wundert sich.

Menzel-Erfinder und Menzel-Autor Malte Bremer empfiehlt, nicht mehr als fünf pro Tag zu lesen und bei der Lektüre die vorgesehene Reihenfolge einzuhalten, um nicht in Verwirrung zu leben.

Menzel-Fans können die gesammelten Werke ab sofort als E-Book für Amazons Kindle herunterladen. Fünf Tage lang kostet das nix, danach dann 3 Euro.

Beitrag vom 31. Januar 2013 | Rubrik: E-Books

Zusammengezählt: Was wir bis Ende 2012 mit unserem E-Book verdient haben

Wie viel Geld verdient man mit E-Books?Das E-Book-Seminar am vergangenen Samstag, das am 23. März 2013 erneut stattfinden wird (Anmeldung hier), war ein guter Anlass, endlich mal wieder einen Blick auf die Einnahmen unseres E-Book-Ratgebers zu werfen. Wir berichten regelmäßig über unsere Erfahrungen, und die letzte Auflistung liegt nun schon etwas zurück.

Hier sind sie also, die offiziellen Verkaufszahlen unseres Ratgebers »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« vom Mai 2010 bis Dezember 2012.

Erstmals lässt sich zudem die Frage beantworten: Was bringt der kostenlose Verleih dem Buchautor?

Beitrag vom 24. Januar 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Literatur online, Schreiben, Self-Publishing

Zehn Frechheiten, die Selfpublisher unterlassen sollten

Sonderpreis?Von Xander Morus – Wir sollten anfangen, die Sache ernst zu nehmen. Gemeinsam mit anderen Autoren habe ich gesammelt, was uns in den letzten Monaten extrem negativ aufgefallen ist: was nicht sein muss, wo der Leser verarscht wird, wo ein Goldgräber den Ruf aller Selfpublisher beschädigt, wo Dollarzeichen in den Augen den Blick auf die Moral und die Qualität trüben – im Prinzip all das, was schäbig ist und nur uns allen schadet.

Es wird niemand beim Namen genannt, sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann wird es seinen Grund haben.

Beitrag vom 9. Januar 2013 | Rubrik: E-Books

Software-Update bringt Kindle Touch (fast) auf Paperwhite-Niveau

Amazon hat ein Software-Update für den Kindle Touch veröffentlicht. Eigentlich war der erste Kindle mit Berührungsbedienung schon im Oktober 2012 nicht mehr lieferbar, dann wurden von Amazon vor Weihnachten nochmals letzte Bestände auf den Markt gebracht, um die Lieferschwierigkeiten beim Paperwhite etwas auszugleichen. Aktuell ist der Kindle Touch nicht mehr erhältlich.

Umso erfreulicher, dass Amazon den Touch-Besitzern nun noch eine frischere Optik gönnt, die ans Paperwhite-Modell heranreicht.

Beitrag vom 8. Januar 2013 | Rubrik: E-Books, Literatur online, Self-Publishing

Rebecca Gablé und David Gray: Verlagsautorin befragt Selfpublisher

Rebecca Gablé und David Gray (Foto Rebecca Gablé: © Olivier Favre 2011)

Rebecca Gablé und David Gray
(Foto: © Olivier Favre 2011 und privat)

Selbstverleger David Gray hat unlängst fürs literaturcafe.de ein Interview mit der Bestseller-Autorin Rebecca Gablé geführt.

Nun hat die Autorin den Spieß umgedreht, und sie befragt ihrerseits David Gray, welche Chancen, Möglichkeiten und Risiken er im Selfpublishing sieht.

Das Interview zeigt eines deutlich: Die vor Kurzem noch unüberwindlich erscheinende Schwelle zwischen Verlagsautoren und Selbstpublizern schrumpft durch die durchs E-Book ausgelöste Umwälzungen auf dem Buchmarkt.

Beitrag vom 7. Januar 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books, Self-Publishing

Interview: Selbstverlegerin Emily Bold tritt Rechte der englischen Buchausgabe an Amazon ab

Emily BoldDie deutsche Selbstverlegerin Emily Bold hat die englischsprachigen Rechte ihrer »The Curse«-Reihe an Amazon abgetreten.

Amazon will die beiden Bände in englischer Übersetzung künftig als Imprint selbst auf dem amerikanischen Markt anbieten und vermarkten. Nach Jonas Winner sichert sich der US-Konzern die Rechte eines weiteren deutschen Selbstverlegers direkt.

Einen der Bände, die trotz des englischen Titels im Original auf Deutsch erschienen sind, hatte Emily Bold bereits selbst ins Englische übertragen lassen.

Der große internationale Durchbruch soll nun durch Amazon kommen – denn die Selbstverlegerin hatte einen entscheidenden Aspekt nicht berücksichtigt.

Beitrag vom 6. Januar 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Amazon Jahresbestseller 2012: Selfpublisher spielen kaum noch eine Rolle

E-Book-Jahresbestseller 2012

Zum Jahresanfang listet Amazon wieder die meistverkauften Kindle-E-Books des Vorjahres auf.

Es fällt auf, dass Amazon im Vergleich zum Vorjahr offensichtlich den Bewertungsalgorithmus geändert hat, denn es finden sich so gut wie keine 99-Cent-E-Books von Selfpublishern mehr unter den Top100-Büchern des Jahres 2012.

Verlagstitel haben deutlich mehr Gewicht im Amazon-Ranking bekommen, und selbstverlegte E-Books spielen keine bedeutende Rolle mehr.

Damit zieht Amazon offenbar die Konsequenz aus den »Bewertungskriegen«, Manipulationsversuchen und Skandalen der Selbstverleger.

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