In regelmäßigen Abständen wird das Lesen auf tragbaren elektronischen Geräten (E-Books) diskutiert. Ist es eine Alternative zum gedruckten Buch? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich dadurch? In dieser Rubrik finden Sie Beiträge zu diesen Themen und Hinweise zu aktuellen Entwicklungen.
Die deutsche Selbstverlegerin Emily Bold hat die englischsprachigen Rechte ihrer »The Curse«-Reihe an Amazon abgetreten.
Amazon will die beiden Bände in englischer Übersetzung künftig als Imprint selbst auf dem amerikanischen Markt anbieten und vermarkten. Nach Jonas Winner sichert sich der US-Konzern die Rechte eines weiteren deutschen Selbstverlegers direkt.
Einen der Bände, die trotz des englischen Titels im Original auf Deutsch erschienen sind, hatte Emily Bold bereits selbst ins Englische übertragen lassen.
Der große internationale Durchbruch soll nun durch Amazon kommen – denn die Selbstverlegerin hatte einen entscheidenden Aspekt nicht berücksichtigt.

Zum Jahresanfang listet Amazon wieder die meistverkauften Kindle-E-Books des Vorjahres auf.
Es fällt auf, dass Amazon im Vergleich zum Vorjahr offensichtlich den Bewertungsalgorithmus geändert hat, denn es finden sich so gut wie keine 99-Cent-E-Books von Selfpublishern mehr unter den Top100-Büchern des Jahres 2012.
Verlagstitel haben deutlich mehr Gewicht im Amazon-Ranking bekommen, und selbstverlegte E-Books spielen keine bedeutende Rolle mehr.
Damit zieht Amazon offenbar die Konsequenz aus den »Bewertungskriegen«, Manipulationsversuchen und Skandalen der Selbstverleger.
2011 hatten wir Hüllen für den 79-Euro-Kindle und den Kindle Touch getestet. Grundsätzlich eignen sich die beiden seinerzeit vorgestellten Schutzhüllen von Amazon und Tuff-Luv auch für den Kindle Paperwhite.
Doch es geht noch besser: Die neuen Hüllen für den Paperwhite sind speziell für dieses Kindle-Modell konzipiert und bieten beim Lesen mehr Komfort.
Wir testen daher die Paperwhite-Originalhülle von Amazon und lassen sie gegen den Tuff-Luv-Testsieger vom letzten Jahr antreten, der ebenfalls speziell für den Paperwhite angepasst wurde.
Kann der Vorjahrestestsieger seine Spitzenposition verteidigen?
Xander Morus gehört nicht zu den Selfpublishern, die ganz oben in Amazons Kindle-Bestsellerliste stehen. Und dennoch verkauft er seine selbstverlegten E-Books stetig und mit Erfolg. Von seinen Erfahrungen hat Xander Morus in diesem Jahr in zwei Beiträgen für das literaturcafe.de berichtet, die auf großes Interesse stießen.
Kurz vor Jahresende wirft der Autor von Horrorgeschichten und Thrillern einen ganz persönlichen Blick auf die Selfpublishing-Szene und wie der Kampf der Selbstverleger um die begehrten Bestsellerränge immer härter wird.
Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Buchbranche und wie reagieren Autoren, Verlage und Dienstleister auf diese Veränderungen?
Insa Moog hat dazu für einen Beitrag auf wdr.de fast eine Stunde Wolfgang Tischer befragt, den Herausgeber des literaturcafe.de. Nun ist ihr lesenswerter Artikel online, der die Quintessenz des Gesprächs sehr gut zusammenfasst.
Ebenfalls zitierte wird Rita Bollig, die beim Lübbe Verlag den Bereich Bastei Entertainment verantwortet.
Amazon verschenkt auch in diesem Jahr wieder E-Books. Vom 25. Dezember 2012 bis zum 6. Januar 2013 gibt es jeweils ein E-Book für einen Tag gratis zum Download. Eine Ausnahme ist der 25. Dezember, an dem gleich 5 Bücher kostenlos zu haben sind.
Wer an Weihnachten einen Kindle geschenkt bekam, der kann also sein Lesegerät gleich mit 17 Titeln befüllen. Der Besitz eines Kindle-Gerätes ist jedoch keine Voraussetzung. Wer bei Amazon registriert sind, kann die Bücher mithilfe der kostenlosen Lese-Apps auch auf iPad und Co oder sogar auf dem PC lesen.
Vom Thriller übers Kochbuch bis hin zum Liebesroman wird für jeden was dabei sein.
Eine interessante Debatte wurde angestoßen: Gilt die Buchpreisbindung auch für Selbstverleger? Bislang lautete die Antwort: ja. Dies deckt sich mit der Aussage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die wir von der dortigen Rechtsabteilung für unseren Ratgeber erhalten haben. Auch phantanews.de veröffentlicht eine so zu interpretierende Aussage des Vereins vom Januar 2012.
Doch Ansgar Warner von den e-book-news.de hat im offiziellen Kommentar zum Preisbindungsgesetz nachgesehen und stellt fest, dass Selbstverleger von der Preisbindung ausgenommen seien, was selbstverständlich auch für E-Book-Selfpublisher gelten müsse.
So einfach ist das nicht, antwortet der Börsenverein darauf sinngemäß und wirkt unkoordiniert und verwirrt – oder schlichtweg von den aktuellen Entwicklungen überrannt.
Was stimmt also nun – und wer bestimmt, was stimmt?
Erstaunliche Rabattaktion: Amazon verkauft den Kindle Fire ganze 30 Euro günstiger – aber nur 4 Tage lang. Statt 159 Euro kostet das Gerät nur 129 Euro. Das Angebot endet am Montag, dem 26. November 2012.
Wer mit dem Kauf eines Kindle Fire liebäugelt, sollte also bei diesem Nachlass rasch zuschlagen und bestellen.
Der Kindle Fire ist quasi der kleine Bruder des von uns getesteten Kindle Fire HD. Wir erläutern, wo die Unterschiede bei den Geräten liegen und wer das Angebot nutzen sollte.
Das Warten hat ein Ende: Ende November 2012 wurden von Amazon die ersten Kindle-Paperwhite-Exemplare in Deutschland ausgeliefert.
Doch nicht für alle: Die Nachfrage nach dem neuen Lesegerät ist riesig! Wer ihn im November 2012 bestellt, bekommt ihn erst Anfang 2013 geliefert – so verkündet es Amazon auf seiner Website.
Nachtrag: Es sollte bis Mitte Januar 2013 dauern, bis Amazon den Paperwhite erstmals sofort »ab Lager« liefern konnte.
Wir haben den E-Book-Reader der neusten Generation mit beleuchtetem E-Ink-Display bereits ausführlich getestet und sind der Meinung, dass sich das Warten lohnt.
Unser Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« ist ab sofort in der neuen, 6. Ausgabe erhältlich. Der Preis liegt unverändert bei günstigen 2,99 Euro. Käufer der früheren Ausgaben erhalten die erweiterte Version gratis.
Ausführlich widmet sich die neue Ausgabe dem KDP-Select-Programm. Wir gehen der Frage nach, ob man sein E-Book verschenken solle und was der kostenlose Verleih für Autorin oder Autor bringt.
Viele Fragen und Anregungen von Lesern wurden aufgenommen und beantwortet. So zeigen wir u. a., wie man Rezensionsexemplare von E-Books verschicken kann.