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E-Books

In regelmäßigen Abständen wird das Lesen auf tragbaren elektronischen Geräten (E-Books) diskutiert. Ist es eine Alternative zum gedruckten Buch? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich dadurch? In dieser Rubrik finden Sie Beiträge zu diesen Themen und Hinweise zu aktuellen Entwicklungen.

Beitrag vom 5. Juni 2005 | Rubrik: E-Books

eBooks angeblich wieder im Trend

Warum im Frühjahr/Sommer 2005 so viele Zeitungen, Zeitschriften und Online-Medien wieder von einem angeblichen eBook-Trend schreiben

BildDerzeit gibt es auffallend viele Zeitungs– und Online-Artikel, die verkünden, dass elektronische Bücher voll im Trend lägen. Diese Behauptung liest man seit Jahren regelmäßig. De facto hat sich in der eBook-Welt jedoch in den letzten Monaten und Jahren wenig Neues getan. Im Gegenteil: Der Trend ist eher vorbei. Große Marketingaktivitäten der Branche wie den World-eBook-Award gibt es schon lange nicht mehr. Die eBook-Angebote vieler Online-Händler sind verschwunden oder man muss lange danach suchen (wie z.B. bei Amazon). Die Firma Gemstar, die seinerzeit Lesegeräte ausschließlich für eBooks auf den Markt brachte, hat das eBook-Geschäft mangels Nachfrage und Umsätze im Jahre 2003 eingestellt.

Warum verkünden dann derzeit aber viele Medien, dass eBooks im Trend seien?

Beitrag vom 1. Juli 2004 | Rubrik: E-Books

Diplomarbeit: Veränderungen im Leseverhalten durch die Nutzung von eBooks

Andreas Schröder

Andreas Schröder

Im Juli 2003 bat Andreas Schröder um ein paar Minuten Zeit und um Mithilfe bei seiner Diplomarbeit. Die Ergebnisse sind nun seit Sommer 2004 im Internet abrufbar.

Andreas Schröder studierte Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Im Sommer 2003 schrieb er an seiner Diplomarbeit, bei der er sich inhaltlich mit dem Lesen von gedruckten und elektronischen Büchern befasst.

Schröder geht in seiner Arbeit u.a. der Frage nach, wie viele Menschen überhaupt am Bildschirm oder auf tragbaren mobilen Geräten einzelne Texte oder ganze Bücher (sogenannte eBooks) lesen.

Daher waren im Sommer 2003 im wahrsten Sinne des Wortes Sie gefragt: Lesen Sie elektronische Texte am Bildschrim oder vielleicht sogar unterwegs? Warum oder warum nicht? Was sind die Vor- und Nachteile der elektronischen Lektüre? Oder finden Sie das alles Unsinn? Das sind einige der Fragen, die Andreas Schröder hier gestellt hatte.

Und weit über 500 Leser haben mitgemacht!

Beitrag vom 2. Juni 2003 | Rubrik: E-Books

Workshop »eBooks selbst gemacht«

Hinweis: Dieses Workshop aus dem Jahre 2003 ist mittlerweile hoffnungslos veraltet und überholt. Aktuelle Infos dazu finden Sie z.B. hier.

eBook-Lesegeräte anno 2003Einführung zu unserem eBook-Workshop

Was bietet unser Workshop? – Was sind eBooks? – Wer liest schon eBooks? – Wie mache ich eBooks selbst und warum?

Über Sinn und Unsinn von elektronischen Büchern wird viel diskutiert. Wir wollen Ihnen in einem mehrteiligen Workshop zeigen, wie Sie eBooks selbst erstellen können, um für Ihre Texte neue Leserkreise zu erschließen.

  1. Einführung
  2. eBooks für den Palm Plattform
  3. eBooks für den Microsoft Reader

Nachtrag aus dem Jahre 2010: Dieser Workshop stammt aus dem Jahre 2003 und ist mittlerweile veraltet. Dennoch werden wir ihn nicht löschen, da er mittlerweile »historischen« Charakter hat und die eBook-Welt um den Jahrtausendwechsel zeigt.

Beitrag vom 17. Mai 2003 | Rubrik: E-Books

Good Bye, eBook! Gemstar gibt auf.

NuvoMedia Rpcketbook

Das Rocket eBook

War der Markt nicht reif – oder niemals vorhanden? Der eBook-Anbieter hat seine deutsche Niederlassung zum 31. Juli 2003 geschlossen
Update: Am 18. Juni 2003 stellte Gemstar den Verkauf der Geräte weltweit ein

Wird das gedruckte Buch aussterben? Werden wir künftig Texte auf kleinen tragbaren Geräten lesen, deren Speicherkapazität für ganze Bibliotheken ausreicht? Auf der Buchmesse 1998 konnte man zum ersten Mal den Prototyp eines buchgroßen Gerätes sehen, auf dem wechselnde Texte dargestellt werden konnten. Seitdem wird die Diskussion um die sogenannten eBooks geführt. Jede Zeitung, jede Zeitschrift berichtete regelmäßig meist zur Buchmessezeit darüber. Man fragte Schriftsteller und Computerexperten nach ihrer Meinung und diskutierte auf Veranstaltungen. Man verteufelte das Gerät, das nie das Gefühl von Papier und »echter« Literatur vermitteln werde, oder pries es als Zukunft des Lesens. Über Publicity auch außerhalb der Computer-Medien konnte man sich also beim Anbieter Gemstar wahrlich nicht beklagen.

Beitrag vom 26. Juni 2002 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Interview: »Die klassische Walser-Klientel wird den Roman sicher nicht am Bildschirm lesen«

Ein Interview mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags, Philip Roeder, über eBooks, die illegale Verbreitung des neuen Walser-Romans und die Gegenmaßnahmen des Verlags.

Als Jörg Kantel in seinem Weblog »Der Schockwellenreiter« einen Link auf die illegale Kopie des neuen Walser-Romans »Tod eines Kritikers« legte, reagierte der Suhrkamp Verlag heftig. Kantel erhielt eine Abmahnung und sollte hierfür Anwaltskosten in Höhe von 1.200 Euro zahlen (wir berichteten). Einige Tage später verzichtete der Verlag auf seine Forderung. Wir sprachen mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags, Philip Roeder, über die Beweggründe und die Auswirkungen der Aktion. Zunächst jedoch wollten wir wissen, welche Chancen der Suhrkamp Verlag dem elektronischen Buch allgemein einräumt. Das Gespräch führte Wolfgang Tischer.

Beitrag vom 17. Juni 2002 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Das Netz ruft zum Suhrkamp-Boykott auf

Tod eines Kritikers bei KaZaaSuhrkamp wollte 1.200 Euro Abmahnkosten wegen eines Links auf eine eBook-Datei kassieren, die der Verlag zuvor selbst in Umlauf gebracht hat. Nachdem ein Proteststurm durchs Internet ging, lenkt Suhrkamp dann aber schließlich doch noch ein.

Es war ein Glückstag für den Suhrkamp Verlag. Als Frank Schirrmacher in einem offenen Brief in der FAZ den Vorabdruck des neuen Walser Romans ablehnte, weil dieser angeblich antisemitische Tendenzen enthalte, konnte man in der Marketing-Abteilung des Verlages eigentlich die Beine hochlegen. Die Arbeit an einer groß angelegten Werbekampagne übernahmen nun andere. Vornehmlich die Feuilletons von SZ und FAZ stritten über den Roman, und unser »Allerlautester« (Henscheid über Marcel Reich-Ranicki), der im Roman persifliert wird, gab in seiner Fernsehsendung die beleidigt-getroffene Leberwurst. Durchs Land hallte ein bombastisch lauter Theaterdonner, dem wir es sogar zu verdanken haben, dass das Fernsehen eine Lesung(!) übertrug. Das letzte Mal, dass man dort längere literarische Prosatexte vorgetragen hatte, muss wohl zu Zeiten von Kuhlenkampfs Nachtgedanken gewesen sein.

Beitrag vom 22. April 2002 | Rubrik: E-Books

Tod vor dem Leben: Ist das eBook schon am Ende?

eBook AwardDas Aus kam nicht völlig überraschend: im April 2002 teilt der Vorsitzende der International eBook Award Foundation, Alberto Vitale, mit, dass der Preis in diesem Jahr nicht mehr vergeben wird. Die Stiftung selbst löst sich gleichzeitig auf.

Mit viel Prunk und Pomp wurde der eBook Preis zum ersten Mal im Jahre 2000 in der Frankfurter Oper verliehen. Der rote Teppich war ausgerollt, die Zeremonie glich einer kleinen Oscar-Verleihung und nach dem reichhaltigen Buffet wurden die Besucher mit einem Limousinenservice nach Hause gebracht. Lobbyarbeit in Bestform, um Verlage und Presse davon zu überzeugen, dass der Siegeszug des elektronischen Buchs beginnt.

Getragen wurde die Stiftung überwiegend von Hard- und Softwareherstellern und wichtigen großen Medienkonzernen wie Bertelsmann und AOL Time Warner. Hauptsponsor war jedoch der Microsoft-Konzern, der so den Erfolg seiner eBook-Lösungen ankurbeln wollte.

Ein Jahr später machte sich Ernüchterung breit, denn nichts hatte sich auf dem Markt geändert.

Beitrag vom 12. Juli 2000 | Rubrik: E-Books

eBook: »Man kann mit einer groben Formel nicht alle Rechte eines Autors kaufen«

Dr. Horst BenzingInterview mit Dr. Horst Benzing von der Bertelsmann Buch AG über die rechtlichen Aspekte der elektronischen Textverbreitung

Es wird sehr viel über den Sinn und Unsinn von elektronischen Büchern diskutiert und häufig bleibt der Disput zwischen Gegnern und Befürwortern bei sinnlichen Erfahrungen stehen. Tatsächlich ergeben sich aber für Verlage und Autoren durch die elektronischen Bücher auch ganz neue rechtliche Fragestellungen. Über dieses Thema sprachen wir mit Dr. Horst Benzing, der bei der Bertelsmann Buch AG für die Koordination der Verlage und die Presse und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Mit Dr. Horst Benzing sprach Wolfgang Tischer.

literaturcafe.de: Herr Dr. Benzing, was ist das rechtlich neue bei elektronischen Büchern?

Benzing: Das schwierigste Problem ist sicherlich die Copyright-Frage. Nach den deutschen Copyright-Gesetzen kann man nicht mit einer groben Formel als Verleger alle Rechte eines Autors kaufen. Das deutsche Urheberrecht verlangt, dass man jedes Recht, das man vom Autor erwirbt, detailliert spezifizieren muss.

Beitrag vom 12. Juli 2000 | Rubrik: E-Books

eBook: »Neue Arten und Formen von Literatur«

Hermann Salmen (Foto: Nuvomedia)

Hermann Salmen (Foto: Nuvomedia)

Interview mit Hermann Salmen, Geschäftsführer von NuvoMedia Deutschland, über die Zukunft der digitalen Lesegeräte

NuvoMedia gilt als Marktführer im Bereich der portablen elektronischen Lesegeräte, der so genannten eBooks. Noch wird in Deutschland heftig darüber diskutiert, ob die Geräte ein Buch ersetzen können, aber dennoch werden bereits von vielen die neuen Möglichkeiten für Autoren und Verlage gepriesen. Wir wollten vom Geschäftsführer von NuvoMedia Deutschland wissen, wie seiner Meinung nach die eBooks die Lesewelt verändern.

Mit Hermann Salmen sprach Wolfgang Tischer.

literaturcafe.de: Bereits auf der Buchmesse 1998 wurde das Rocket eBook vorgestellt und auch 1999 war es dort erneut zu sehen. Im Juni 2000, kam es endlich auf den deutschen Markt. Warum hat es so lange gedauert?

Salmen: Wir haben das Rocket eBook auf der Buchmesse 1999 gestartet und zwar für Verleger, um eine Inhalte-Plattform bereitzustellen und dann in einem zweiten Schritt die Inhalte zusammen mit dem Gerät und der Plattform für den Endkunden zu launchen. Das haben wir im Juni getan. Es hat sechs, sieben, acht Monate gedauert, um die Menge an Titeln, die wir uns vorgenommen haben, auch zusammenzubekommen.

literaturcafe.de: Wie wird Ihrer Meinung nach das eBook das Gefüge Autor, Verlag, Buchhandel und Leser verändern?

Beitrag vom 12. Juli 2000 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

elektroLit in Berlin: Der Autor als Content-Provider für energetische Bücher

Literarisches Colloquium BerlinEine dreitägige Veranstaltung im Literarischen Colloquium Berlin widmete sich dem Schreiben und Lesen im digitalen Zeitalter

Seitdem gewisse Autoren, vornehmlich die der so genannten »Popliteratur«, ins Internet drängen und dieses zur Selbstdarstellung nutzen, richtet sich die Aufmerksamkeit der Medien auf die Literatur im Internet. Wüsste man es nicht besser, so könnte man den Eindruck gewinnen, als hätte es davor und neben ihnen nichts anderes (und besseres) gegeben. Scheinbar lassen sich nur bekannte Namen medial verkaufen, sofern man sie dort nicht bereits selber macht.

Auch der Schriftsteller Matthias Politycki, sicherlich ein ernst zu nehmender Vertreter seines Berufsstandes, berichtet davon, dass er während und nach seinem Online-Experiment beim ZDF, als man die Entstehung seines Romans »Ein Mann von vierzig Jahren« im Web mitverfolgen konnte, von Veranstaltung zu Veranstaltung herumgereicht wurde und es interessant war, wie gut man von diesem Ruf des »Online-Schriftstellers« leben konnte. Jedoch sei dieser Hype sehr ernüchternd, denn tatsächlich waren es kaum ein Dutzend User, die die Entstehung des Romans tatsächlich von Anfang bis zum Ende mitverfolgten. Der Rest schaute nur mal kurz vorbei. Politycki selbst wollte nicht unbedingt ins Netz, es war die Idee des ZDF, doch sind seine Erfahrungen sehr interessant, und er berichtete davon auf der »elektroLit«.

Beitrag vom 2. April 2000 | Rubrik: E-Books

eBook-Werbekampagne mit Stephen King wurde zum Flop

Opfer von Raupkopierern? Stepehen King: Riding the BulletBestsellerautor Stephen King veröffentlichte erstmalig sein neuestes Werk »Riding the Bullet« ausschließlich in elektronischer Form als so genanntes eBook, das zum Preis von 2,50 Dollar im Internet heruntergeladen werden kann (wir berichteten). Fast schon stolz verkündete man beim Verlag Simon & Schuster, dass aufgrund der vielen Abrufe Internetserver zusammenbrachen. In wenigen Tagen waren fast eine halbe Million Exemplare »downgeloadet«.

Das ganze war eindeutig als Werbekampagne für das elektronische Buch angelegt, denn beim Online-Kaufhaus Amazon.com konnte das Werk sogar kostenlos heruntergeladen werden, was natürlich in den Pressemitteilungen des Verlages nicht ganz so laut verkündet wurde. Kein Wunder also, dass die Abrufzahlen hoch und die Server überlastet waren.

Doch egal ob kostenlos oder für den mehr als symbolisch anzusehenden Preis von 2,50 Dollar, jede der Dateien war mit einem Kopierschutz versehen. Im Fall der Version, die bei Amazon erhältlich war, handelte es sich um eine erweiterte Form des von der Firma Adobe entwickelten PDF-Formats. Sowohl Adobe als auch die Firma Glassbooks bieten in der neuesten Version ihrer Lesesoftware spezielle Verschlüsselungs- und Zahlungsoptionen an, die es erlauben sollen, dass die elektronischen Bücher nur auf einem Rechner gelesen werden können. Ein Speichern, Ausdrucken und Nutzen der Dokumente auf anderen Rechnern ist nicht möglich.

Beitrag vom 15. März 2000 | Rubrik: E-Books

eBooks: Wie lese ich den neuen Stephen King?

Stephen King: Riding the BulletDer amerikanische Gruselschriftsteller veröffentlicht seine neueste Erzählung ausschließlich in elektronischer Form im Internet

Man mag über die literarische Qualität der Romane Stephen Kings denken was man will, es gelingt ihm aber mit seinen Grusel- und Horrorgeschichten immer wieder, auch Leute an das Lesen heranzuführen, die sonst selten ein Buch in die Hand nehmen.

Vielschreiber King ist immer wieder für eine Überraschung gut. Wie kein anderer Autor mit seinem Bekanntheitsgrad wagt er literarische Experimente der besonderen Art. Mit »the green mile« nahm er 1996 eine alte Tradition wieder auf und veröffentlichte seinen Roman als Fortsetzungsgeschichte, die in monatlichen Abständen erschien. Die Fortsetzungen wurden zeitgleich in mehreren Ländern in der jeweiligen Landessprache herausgebracht – auch das eine Besonderheit.

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