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Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Beitrag vom 4. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Todesengel-Autor Andreas Eschbach: »Man wird immer gefragt, ob man selbst so denkt«

Andreas Eschbach»Todesengel« heißt der aktuelle Roman von Andreas Eschbach. Thematisch ist kaum ein anderer Autor so abwechslungsreich wie Eschbach. Wenn es so etwas wie eine gemeinsame Komponente gibt, dann sind es Thriller mit einem kleinen Science-Fiction-Anteil. Im »Todesengel« greift der Bestsellerautor ein kontrovers diskutiertes Thema auf: Selbstjustiz.

Vor seiner Lesung in Stuttgart am 19. November 2013 sprach Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de mit Andreas Eschbach über den neuen Roman, die Verwechslungsgefahr mit den Figuren und die Frage, ob sein Roman den großen Medien vielleicht doch etwas zu riskant ist.

Beitrag vom 2. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Janne Teller: Nichts was im Leben wichtig ist

Janne-TellerEin Freund reichte mir dieses Buch: »Musst du unbedingt lesen. Gilt zwar als Jugendbuch, aber es ist nicht nur das!«

Die Autorin war mir unbekannt. Der unschuldig-weiße Umschlag mit der roten Schrift und dem Relief NICHTS quer über den Umschlag sprach mich sofort an: Ob das eine inhaltliche Bedeutung hat, dieses Schmucklose?

Hat es. Aber wie!

Beitrag vom 29. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

The Bookseat: Ein Sitzkissen für Bücher und E-Reader im Test

Testleserin mit BookseatDer »Bookseat« verspricht ein entspanntes Bücherlesen. Das tetraederartige Kissen besitzt eine Einbuchtung für ein aufgeschlagenes Buch und eine Klemmvorrichtung, sodass dieses beim Lesen nicht zuklappt. Besonders dicke Wälzer braucht man nicht mehr in der Hand zu halten. Man kann beim Lesen bequem zum Rotwein greifen oder die Katze auf dem Schoß streicheln, während das Buch im Sitzkissen daneben auf dem Sofa ruht.

Ist der Bookseat überflüssiger Schnickschnack? Ein Geschenk für Buchleser, die schon alles haben? Oder ist der Buchsitzsack doch praktisch?

Beitrag vom 26. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Deathbook-Autor Andreas Winkelmann: »Eine neue Art des Erzählens«

Deathbook-Autor Andreas WinkelmannAm 26. November 2013 erschien die letzte der 10 wöchentlichen Deathbook-Folgen als E-Book. Mit diesem digitalen Serienthriller wagte sich mit Rowohlt zum ersten Mal ein großer Publikumsverlag an ein Experiment. Neben dem Text wurden Videos und auch soziale Kanäle wie Facebook mit in die Handlung eingebunden. Über das Projekt hatten wir bereits vor Beginn ausführlich berichtet.

Auf der Buchmesse hatten wir uns mit dem Autor Andreas Winkelmann unterhalten. Seinerzeit war gerade Folge 3 erschienen. Dennoch stellten wir schon damals die Frage, wie das Projekt denn »weiterlebt«, wenn alle Folgen erschienen sind.

Beitrag vom 5. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Literarischer Lebensbegleiter: Albert Camus zum 100. Geburtstag

Albert Camus (Foto: Robert Edwards/Wikipedia)

Albert Camus (Foto: Robert Edwards)

Von Astrid Braun – Dass er seinen Tod am 4. Januar 1960 auf einer Landstraße finden würde, als sich das Auto seines Verlegers Michel Gallimard um einen Baum wickelte, hätte Albert Camus nicht überrascht. Ein Leben rundet sich selten allmählich. Man wird in das Leben rein- oder rausgeschleudert, leidet oder leidet wenig, nur eines ist gewiss:

Man kommt auf die Welt und muss sterben.

Beitrag vom 4. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Tsunami durchs Rheintal: Die Novelle »Fessenheim« von Jürgen Lodemann

Jürgen Lodemann: FessenheimErinnerungen: der erfolgreiche Kampf vor 40 Jahren gegen das Kernkraftwerk Whyl am Kaiserstuhl und – nicht erfolgreich – gegen das in Fessenheim, Liedzeilen samt Melodien tauchen auf, z. B. von Roger Siffer »Fassana beujit (baut) Krippel mit sinem Atom« oder von Frantz Keck »Fassemer Bare (Bären – so bezeichne(te)n die Fessenheimer sich selbst) / mit de lange Schare / mit me neje Atomkraftwerk / butze em Deifel d’Hell awag«.

Jürgen Lodemann hat sich der Themen Fessenheim und Fukushima angenommen – aber ganz anders als zu erwarten.

Beitrag vom 28. Oktober 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

E-Book-Tipp: Das Lesen dieses Buches war insofern ein Glücksfall

Cover: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein GlücksfallWie kommt man an gute E-Books? Ich weiß es nicht, noch nicht.

Doch neulich habe ich ein E-Book empfohlen bekommen. Und was für eines! Das hätte ich Bücherliebhaber durchaus gerne gedruckt in der Hand.

Der schriftstellernde Protagonist Adrian Tuppek liest, ein gewisser Thomas Glavinic habe seinen Roman »Der Kameramörder« innerhalb von 6 Tagen geschrieben.

Tuppek will dies auch versuchen, da er Geld braucht.

Beitrag vom 21. Oktober 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Self-Publishing: Wo sind die Nadeln im E-Book-Heugebirge?

Andreas-AckerIch habe mir einen Kindle zugelegt, nachdem mir ein vorzüglicher Roman empfohlen wurde, den es nur als selbstverlegtes E-Book gibt. Das Lesen auf dem Mobiltelefon hätte nicht wirklich Spaß gemacht. Die Besprechung folgt.

Nach der Lektüre war ich voller Hoffnung. Ist das selbstverlegte E-Book also doch besser als sein Ruf?

Völlig naiv klicke ich auf die Top-100 der kostenlosen Kindle-E-Books. Was hat die Schwarmintelligenz der Schnäppchenjäger dort nach oben gebracht?

Leider nichts Gutes.

Beitrag vom 9. Oktober 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Frankfurter Buchmesse 2013

Literaturbeilagen zur Buchmesse: Wer lobt was und wer was nicht?

Literaturbeilagen von ZEIT und SPIEGELMalte Bremer hat sich die Literaturbeilagen von ZEIT und SPIEGEL angesehen. DIE ZEIT begibt sich in den »Dschungel der Bücher« und der KulturSPIEGEL nimmt eine »Auslese« vor.

Auf geht’s! Aber nur für Literatur aus Deutschland, sonst reichen Platz und Zeit nicht. Das sind immerhin noch 14 Vorstellungen in ZEIT LITERATUR und 17 beim SPIEGEL. Nur zu 6 Büchern fand sich in beiden was. Die angehängten kursiven Kommentare stammen aus den Besprechungen.

Beitrag vom 1. Oktober 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Kerstin Höckel: Alle Dokusoaps in einem Buch

Kerstin Höckel: Wie wir damals auf dem Bauernhof geheiratet haben, und der Alois am Tag drauf fast den Hund erschossen hat, weil er was gegen die Stadtmenschen hat und das Glück überhauptIch liebe diese Kistchen vor und in Buchhandlungen, in denen man lustvoll in Mängelexemplaren oder Remittenden stöbern kann. Ansonsten wäre ich nie auf Kerstin Höckels Roman gestoßen mit dem coverfüllenden Titel:
Wie wir damals auf dem Bauernhof geheiratet haben, und der Alois am Tag drauf fast den Hund erschossen hat, weil er was gegen die Stadtmenschen hat und das Glück überhaupt.

Da wäre mir beste Unterhaltung entgangen!

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