In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.
Es gibt Bücher, die erfreuen mich bereits beim bloßen Anblick und Anfassen: Fester Einband im Prägedruck, Lesebändchen, ein überraschend ausführlicher Text auf dem Buchrücken, und wenn man das Buch aufschlägt, erblickt man unterschiedliche Schrifttypen und zwei verschiedene Schriftfarben: rot und schwarz. Das hört sich vielleicht wild an – aber in diesem Roman entwickelt sich der Sinn dieser Maßnahmen ganz von selbst: Es musste einfach so sein!
Es ist ein erstaunliches Erstlingswerk, und die Autorin hat einen ganzen Kosmos um den Kyrptographen entwickelt (was das ist und wer, wird im Roman erläutert).
Abgelebte Holzstühle und Tische mit Kratzern und Einkerbungen, auf einer Regalzeile an der Wand hinter der Theke reihen sich bunte Spirituosen. So die Atmosphäre des schnuckeligen Cafés »Linie 3«, das Alina Bronsky für das Gespräch ausgewählt hat. Unweit davon wohnt die junge Schriftstellerin mit ihren drei Kindern. Als sie in grünem Parka und mit Hund Akira, einem Eurasier, zur Tür hereinkommt, kann sie den hibbeligen Vierbeiner kaum ruhig halten. Es schließt sich eine angeregte Unterhaltung über ihr neues Buch »Spiegelkind« an.
Christian Hoffmann war in Darmstadt und hat sich mit Alina Bronsky unterhalten.
Unser Textkritiker Malte Bremer hat ihr literarisches Talent bereits im Jahre 2003 erkannt, als er das Gedicht »maßnehmen« der damals 15-Jährigen mit 5 Brillen bewertete.
Im Frühjahr 2012 erschien Cornelia Travniceks erster Roman »Chucks«. In Leipzig haben wir mit ihr ausführlich darüber gesprochen, und sie hat ihre Serie mit einem »Reloaded«-Teil fortgesetzt. Malte Bremer hat nun Cornelia Travniceks Erstling »Chucks« gelesen.
Ein Buch über eine Lehrerin? Über die Schule fachsimpelt doch sehr ausgiebig Hinz und Kunz, denn jeder in unserem Kulturkreis ist schließlich einmal zur Schule gegangen, und jeder kennt sich folgerichtig aber so was von total aus und weiß Bescheid.
Dieses Buch soll ich besprechen im Rahmen einer öffentlichen literarischen Gesprächsrunde – nun gut. Dann werde ich es mir mal vorknöpfen.
Ein umfangreicher Extrateil widmet sich erstmals dem Thema Covergestaltung speziell für E-Books. Denn obwohl die digitalen Bücher nicht mehr in den Buchhandlungen ausliegen, ist das Umschlagbild eines der wichtigsten Verkaufsinstrumente.
Der Inhalt der 5. Ausgabe wurde komplett durchgesehen, aktualisiert, erweitert und berücksichtigt auch den Kindle Touch.
Trotz der umfangreichen neuen Inhalte bleibt der Preis unverändert bei günstigen 2,99 Euro. Käufer der früheren Ausgaben erhalten die aktuelle Version kostenlos.
Man muss von Deutschland aus nur zwei Staatsgrenzen überschreiten und schon ist man in Weißrussland – so man sie denn überschreiten darf. Der letzte Visumantrag von Schriftsteller Martin von Arndt wurde abgelehnt. Ob es an seinem neuen Roman »Oktoberplatz« liegt, kann er nur vermuten.
»Oktoberplatz« spielt in Weißrussland, in den Medien gerne als »die letzte Diktatur Europas« bezeichnet.
Den Leser des Romans mag es jedoch zunächst verwirren, dass die Hauptfigur Wasil offenbar seine Tante umbringen will, mit der er ansonsten eher Sex hat.
Es ist sehr enttäuschend, wenn jemand, den man schätzt, einem ein Buch zum Lesen ans Herz legt – und dann beim Lesen das Gesicht immer länger wird: So geschehen bei Hisham Matars »Geschichte eines Verschwindens«.
Dummerweise hatte ich zunächst den Umschlagtext gelesen, was ich eigentlich sonst vermeide, denn der soll ja vor allem werben und nicht etwa informieren.
Demnach erzählte der »Roman von der Verschleppung eines arabischen Dissidenten – und davon, wie diese Entführung das Leben derjenigen, die zurückbleiben, für immer überschattet und verändert.«
Erstmals konnten Sie beim Preis der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr auch auf literaturcafe.de für den Publikumspreis abstimmen. Damit wird die Autorin oder der Autor ausgezeichnet, der bei der Web-Abstimmung die meisten Stimmen erhält.
In Zusammenarbeit mit der Buchmesse Leipzig präsentieren wir Ihnen die Nominierten Anna Katharina Hahn, Thomas von Steinaecker, Sherko Fatah, Jens Sparschuh und Wolfgang Herrndorf.
Am 9. März 2012 stand dann fest: Der Gewinner ist Wolfgang Herrndorf mit »Sand«.
Unabhängig vom redaktionellen Angebot literaturcafe.de entwickelt das Literatur-Café Konzepte und Websites für Verlage und produziert Audio-Inhalte. Dies sind Auftragsarbeiten, für die wir bezahlt werden.
Für Folge 20 wurde erstmals eine komplette Erzählung vertont, die kostenlos im Netz verfügbar ist. Die Geschichte hat es in sich: Es ist die Horror-Story »Die schwarze Katze« von Edgar Allan Poe.
Die Erzählung wurde aufwändig in 3D-Technik mit tropfenden Wasserhähnen und Ketten aus dem Baumarkt inszeniert.
»Welt der Bücher« ist ein Brettspiel für Leseratten, Literaturliebhaber und Bücherfans. Mit seinem runden Spielbrett und seinen 300 Frage- und Antwortkarten könnte man vermuten, dass es sich um eine Art Trivial-Pursiut rund um Bücher, Autoren und Romane handelt. Doch bei diesem Spiel kommt ein reizvoller Risikofaktor hinzu.
Wir haben mit Sarah und Rebecca zwei Testerinnen eingeladen, um die »Welt der Bücher« zu erkunden.