Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Beitrag vom 19. Januar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Arno Schmidt wäre jetzt 100 – ob er das gewollt hätte?

Arno Schmidt - Bargfelder Ausgabe

Ich liebe seine Texte! Schon als Schüler haben mich Arno Schmidts Texte fasziniert: die eigenwillige Sprache, die eigenwillige Schreibweise, die eigenwilligen und doch so sprechenden Kombinationen von Satzzeichen : – : (gefolgt vom Kampf mit den Schriftsetzern diverser Verlage, die das immer korrigieren ? … ! wollten? mussten?

Das einzige Buch, das ich jemals geklaut habe, war Rowohlts Sammelband »Leviathan« – ich musste den unbedingt und sofort haben, aber mein Taschengeld war bereits für andere Bücher ausgegeben! Das war mir so unangenehm und peinlich mit meinen 16 Jahren …

Doch ich habe es sofort gelesen und die Scham dabei vergessen.

Beitrag vom 12. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Vom Comic ins Kino: Alois Nebel – Ein Treffen mit Jaroslav Rudiš und Jaromir 99

Jaroslav Rudiš und Jaromir 99

Jaroslav Rudiš (links) und Jaromir 99 im Stuttgarter Schriftstellerhaus (Foto: Wolfgang Tischer)

Ab dem 12. Dezember 2013 läuft in den deutschen Kinos endlich »Alois Nebel«. Der ausgezeichnete tschechische Film wurde in seiner Heimat bereits vor zwei Jahren gezeigt, und Alois Nebel hat dort bereits einen Status und eine Bekanntheit wie Pan Tau oder der kleine Maulwurf.

Alois Nebel ist Bahnwärter im Altvatergebirge. Selbst in Tschechien gilt dieses Gebiet an der Grenze zu Polen als vergessener Landstrich. Der Autor Jaroslav Rudiš hat den Bahnbeamten nach dem Vorbild seines Onkels erschaffen.

Nach einer durchzechten Nacht mit dem Zeichner und Musiker Jaromir 99 stand fest: Alois Nebel wird als Comic bzw. Graphic Novel erzählt.

Beitrag vom 11. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Stephen King sehen – und sterben

Stephen King (Foto: Wolfgang Tischer)

Stephen King (Foto: Wolfgang Tischer)

Ich bin kein Fan von Stephen King. Früher war er für mich der Inbegriff des Trash-Schreibers. Einer, der Horror-Geschichten zum schnellen Weglesen verfasst, Groschenromane in Backsteinform.

Und heute? Im November 2013 kam Stephen King zum ersten Mal nach Deutschland, um seinen Roman »Doctor Sleep« vorzustellen. Und ich gebe knapp 200 Euro aus, um ihn in Hamburg live zu sehen.

Danach werde ich sterben. Das hat mir Stephen King eröffnet. Seitdem bin ich doch so etwas wie ein Fan.

Beitrag vom 4. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Todesengel-Autor Andreas Eschbach: »Man wird immer gefragt, ob man selbst so denkt«

Andreas Eschbach»Todesengel« heißt der aktuelle Roman von Andreas Eschbach. Thematisch ist kaum ein anderer Autor so abwechslungsreich wie Eschbach. Wenn es so etwas wie eine gemeinsame Komponente gibt, dann sind es Thriller mit einem kleinen Science-Fiction-Anteil. Im »Todesengel« greift der Bestsellerautor ein kontrovers diskutiertes Thema auf: Selbstjustiz.

Vor seiner Lesung in Stuttgart am 19. November 2013 sprach Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de mit Andreas Eschbach über den neuen Roman, die Verwechslungsgefahr mit den Figuren und die Frage, ob sein Roman den großen Medien vielleicht doch etwas zu riskant ist.

Beitrag vom 2. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Janne Teller: Nichts was im Leben wichtig ist

Janne-TellerEin Freund reichte mir dieses Buch: »Musst du unbedingt lesen. Gilt zwar als Jugendbuch, aber es ist nicht nur das!«

Die Autorin war mir unbekannt. Der unschuldig-weiße Umschlag mit der roten Schrift und dem Relief NICHTS quer über den Umschlag sprach mich sofort an: Ob das eine inhaltliche Bedeutung hat, dieses Schmucklose?

Hat es. Aber wie!

Beitrag vom 29. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

The Bookseat: Ein Sitzkissen für Bücher und E-Reader im Test

Testleserin mit BookseatDer »Bookseat« verspricht ein entspanntes Bücherlesen. Das tetraederartige Kissen besitzt eine Einbuchtung für ein aufgeschlagenes Buch und eine Klemmvorrichtung, sodass dieses beim Lesen nicht zuklappt. Besonders dicke Wälzer braucht man nicht mehr in der Hand zu halten. Man kann beim Lesen bequem zum Rotwein greifen oder die Katze auf dem Schoß streicheln, während das Buch im Sitzkissen daneben auf dem Sofa ruht.

Ist der Bookseat überflüssiger Schnickschnack? Ein Geschenk für Buchleser, die schon alles haben? Oder ist der Buchsitzsack doch praktisch?

Beitrag vom 26. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Deathbook-Autor Andreas Winkelmann: »Eine neue Art des Erzählens«

Deathbook-Autor Andreas WinkelmannAm 26. November 2013 erschien die letzte der 10 wöchentlichen Deathbook-Folgen als E-Book. Mit diesem digitalen Serienthriller wagte sich mit Rowohlt zum ersten Mal ein großer Publikumsverlag an ein Experiment. Neben dem Text wurden Videos und auch soziale Kanäle wie Facebook mit in die Handlung eingebunden. Über das Projekt hatten wir bereits vor Beginn ausführlich berichtet.

Auf der Buchmesse hatten wir uns mit dem Autor Andreas Winkelmann unterhalten. Seinerzeit war gerade Folge 3 erschienen. Dennoch stellten wir schon damals die Frage, wie das Projekt denn »weiterlebt«, wenn alle Folgen erschienen sind.

Beitrag vom 5. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Literarischer Lebensbegleiter: Albert Camus zum 100. Geburtstag

Albert Camus (Foto: Robert Edwards/Wikipedia)

Albert Camus (Foto: Robert Edwards)

Von Astrid Braun – Dass er seinen Tod am 4. Januar 1960 auf einer Landstraße finden würde, als sich das Auto seines Verlegers Michel Gallimard um einen Baum wickelte, hätte Albert Camus nicht überrascht. Ein Leben rundet sich selten allmählich. Man wird in das Leben rein- oder rausgeschleudert, leidet oder leidet wenig, nur eines ist gewiss:

Man kommt auf die Welt und muss sterben.

Beitrag vom 4. November 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Tsunami durchs Rheintal: Die Novelle »Fessenheim« von Jürgen Lodemann

Jürgen Lodemann: FessenheimErinnerungen: der erfolgreiche Kampf vor 40 Jahren gegen das Kernkraftwerk Whyl am Kaiserstuhl und – nicht erfolgreich – gegen das in Fessenheim, Liedzeilen samt Melodien tauchen auf, z. B. von Roger Siffer »Fassana beujit (baut) Krippel mit sinem Atom« oder von Frantz Keck »Fassemer Bare (Bären – so bezeichne(te)n die Fessenheimer sich selbst) / mit de lange Schare / mit me neje Atomkraftwerk / butze em Deifel d’Hell awag«.

Jürgen Lodemann hat sich der Themen Fessenheim und Fukushima angenommen – aber ganz anders als zu erwarten.

Beitrag vom 28. Oktober 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

E-Book-Tipp: Das Lesen dieses Buches war insofern ein Glücksfall

Cover: Das Schreiben dieses Romans war insofern ein GlücksfallWie kommt man an gute E-Books? Ich weiß es nicht, noch nicht.

Doch neulich habe ich ein E-Book empfohlen bekommen. Und was für eines! Das hätte ich Bücherliebhaber durchaus gerne gedruckt in der Hand.

Der schriftstellernde Protagonist Adrian Tuppek liest, ein gewisser Thomas Glavinic habe seinen Roman »Der Kameramörder« innerhalb von 6 Tagen geschrieben.

Tuppek will dies auch versuchen, da er Geld braucht.

Mehr Beiträge: « 1 2 3 4 5 24 25 »