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Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Ostern 2014 – Vom Eise befreit

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Beitrag vom 30. Oktober 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Notizen

Die Abgeschiedenheit des Krankenhauslebens

Cover: Wenn du schläfstÜber Matias Grzegorczyks Debütroman »Wenn du schläfst«

Als seine Freundin Alex einen Tisch gegen sein krankes Bein wirft, verlässt dieser ihre Wohnung und humpelt zum Bahnhof. Dort nimmt er den Zug, um in eine Spezialklinik zu fahren. Ihm gegenüber sitzt ein Mann, von dem ein Strahlen ausgeht: Paul. Alex verliert Blut, viel Blut. Im Zug wird er ohnmächtig und Paul kümmert sich darum, dass er ins Krankenhaus gebracht wird. Als Alex in der Klinik aufwacht, liegt neben ihm Clemens, sein Bettnachbar. Clemens hat kein Gesicht. Es ist bei einem Unfall verbrannt. Statt eines Antlitzes hat er nur noch Haut. Was macht eine solche Erfahrung aus einem Menschen? Nichts Gutes. Clemens hasst alle. Clemens ist einsam. Clemens ist böse.

Das trifft sich ganz gut, denn ab der ersten Seite begreift man, dass Alex, der Held in Matias Grzegorczyks Roman, ebenfalls kein sympathischer Zeitgenosse ist. Alex ist schlau, kalt und hart. Und genauso einsam wie sein Bettnachbar, nur dass ihm eine nicht ganz so hoffnungslose Zukunft bevor steht wie Clemens, den keiner mehr angucken mag. Außer den Ärzten, für die er eine Sensation ist.

Beitrag vom 1. Oktober 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Unabhängige Verlage ein subjektiver Bericht

Skulptur "Unabhängige Verlage"Kleine Verlage, junge Verlage, Independent-Verlage, junge Verleger und Büchermacher: Spätestens seit der Leipziger Buchmesse 2005 liest man so einiges über dieses Phänomen und das Interesse daran lässt nicht nach. Worüber spricht man eigentlich, wenn es um diese Verlage mit so prägnanten Namen wie Blumenbar, mairisch, Tisch 7 oder Kookbooks (keine Rezepte!) geht?

Jung und klein und unabhängig

Das sind drei durchaus sprechende Eigenschaften, will man das Phänomen beschreiben. Denn immer sind die Verlage personell klein und werden meist von nicht mehr als fünf Leuten gestemmt.

Konzernunabhängig sind sie zudem und die Verlagsprogramme können tendenziell wohl als »Independent« tituliert werden, oder zumindest »als ab vom Mainstream der großen Publikumsverlage«. Und jung? Wo hört jung auf und wo fängt alt an?

Beitrag vom 23. Juli 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Riesenmaschine-Buch im Buchhandel – und kostenlos zum Download

Die Riesenmaschine als PDF-DateiWährend einige Verlage das Internet immer noch nicht verstanden haben und stattdessen die Kriminalisierung ihrer Kunden in Arbeitskreisen vorantreiben und man anscheinend den Lemmingen gleich der Musikindustrie in den Abgrund folgen will, hat sich der Heyne Verlag (Bertelsmann Konzern) auf ein Experiment eingelassen: 150 Beiträge des Weblogs Riesenmaschine erscheinen nun in Buchform und sind für 8,95 Euro im Buchhandel zu kaufen. Gleichzeitig ist das Buch kostenlos im PDF-Format auf der Websites des Verlags und des Weblogs herunterzuladen.

So schreibt Riesenmaschine-Autorin und Bachmann-Preisträgerin Kathrin Passig: Preisen wir an dieser Stelle kurz den Heyne Verlag, der der Riesenmaschine nicht nur vollständige Buchgestaltungsfreiheit liess, sondern auch den kostenlosen PDF-Download freudig unterstützt, während andere Verlage noch damit beschäftigt sind, herauszufinden, was dieses Internet eigentlich ist, von dem in letzter Zeit alle reden.

Laut Angaben im Buch hat die PR- und Werbeagentur »Zentrale Intelligenz Agentur«, die das Weblog Riesenmaschine betreibt, die Herstellung des Buches vollständig selbst übernommen. Der Heyne Verlag ist offenbar nur für Druck und Vertrieb der Papierversion zuständig. Ist das ganze also in Wahrheit gar nicht so innovativ, sondern nur so eine Art dickere Werbebroschüre für die Autoren der Riesenmaschine?

Beitrag vom 21. Juli 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Von gefundenen und gefälschten Zetteln

Absender unbekanntEin neues Hobby greift auch in Deutschland immer mehr um sich: das Sammeln von Zetteln mit Botschaften fremder Leute. Nachrichten, die man auf Gehsteigen findet, vielleicht vom Empfänger weggeworfen oder verloren. Hinweise auf Pinnwänden an Unis oder im Supermarkt. Kleine, oft hastig hinterlassene Botschaften, die für kurze Zeit einen Einblick in das Leben anderer Leute gewähren.

Nicht ganz unschuldig an dieser neuen Sammelleidenschaft ist ein Buch, das unlängst beim Verlag Kein & Aber erschienen ist. Es trägt den Titel »Absender unbekannt. Gefundene Zettel, Mitteilungen und Briefe«.

Das ganze Buch ist scheinbar voll von Originalfundstücken, die faximile-artig wiedergegeben sind. Zerknüllte Zettel wurden geglättet, viele tragen Flecken oder sind eingerissen.

Doch wenn man die daneben vermerkten Fundorte anschaut, dann stellt man irritiert fest, dass diese alle in den USA liegen. Und man fragt sich verwundert, warum man dort so viele Zettel in deutscher Sprache schreibt.

Beitrag vom 19. Juli 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Die New York Times bespricht den »bildungsroman« Harry Potter bereits vor Veröffentlichung

Und wieder können wir ein Kreuz auf unserem Harry-Potter-Bingo-Feld machen: Eine Redakteurin der New York Times hat einfach eine Buchhandlung betreten, und dort hat man ihr ganz offiziell den neuen Harry-Potter-Band verkauft. Dabei wäre das vor Samstag noch gar nicht erlaubt gewesen.

Beitrag vom 19. Juli 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Für die Neugierigen: So endet der 7. Band von Harry Potter

Ausschnitt aus den abfotografierten Bilder, die seit gestern im Netz kursierenSeit gestern also ist die Raubkopie des neuen Harry-Potter-Bandes »Harry Potter and the Deathly Hallows« im Netz zu finden. Jemand hat sich die Arbeit gemacht und die über 700 Seiten des Buches auf dem Wohnzimmerteppich abfotografiert. Woher das Buch stammt, ist nicht bekannt, aber allem Anschein nach ist es das Original. Und wir können ein weiteres Kreuz auf unserem Harry-Potter-Bingo-Spielfeld machen.

Und natürlich haben sich einige Blogger die Mühe gemacht (Spoiler-Link) und die nicht in bester Qualität dargestellten Seiten dennoch gelesen.

Demnach sterben im 7. Potter-Band die folgenden Charaktere und endet das Buch wie folgt (Achtung: Spoiler!):

Beitrag vom 10. Juli 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Spielen Sie mit uns Harry-Potter-Bingo

Das Harry-Potter-Bingo (hier klicken und Spielplan runterladen)Am 21. Juli 2007 erscheint die englische Ausgabe des siebten Harry-Potter-Romans, am 27. Oktober 2007 die deutsche. Und auch zu diesem Band wird es in den Medien die immer gleichen Meldungen geben. Wir laden Sie daher ein: Spielen Sie mit uns das Harry-Potter-Bingo!

So gehts: Wir haben einen Spielplan mit insgesamt 16 Meldungen erstellt, die in den kommenden Wochen in den Zeitungen zu lesen sein werden. Drucken Sie sich diesen aus. Wann immer Sie zum 7. Harry-Potter-Band eine der Meldungen im Internet entdecken, kreuzen Sie das entsprechende Feld an. Wer zuerst vier Kreuze in einer Reihe hat (horizontal oder vertikal) und uns die Internet-Adressen der entsprechenden vier Meldungen an redaktion ät literaturcafe punkt de schickt, gewinnt eine literaturcafe.de-Tasse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Meldungen vor Juli 2007 und zu älteren Potter-Bänden gelten nicht, ebenso Einträge in Blogs. Die Meldungen dürfen deutsch oder englisch sein und sich auf die englische oder deutsche Ausgabe beziehen.

Einen Joker schenken wir Ihnen.

Nachtrag: Bitte nicht mehr »Bingo!« rufen, die erste Reihe ist bereits komplett gefunden worden.

Beitrag vom 26. Mai 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Dopingbeichte: Auch Thomas Brussig stand unter Drogen

Kein Wunder, dass es leuchtete: Auch Thomas Brussig war gedoptDeutschland beichtet: Wir haben gedopt! Im Radsport hat es angefangen. Mit bebender Stimme und ergreifenden Worten gestehen Sportler: Ich habe unerlaubte Dopingmittel genommen, und ich schäme mich dafür! Es gibt nur wenige ehrliche und aufrichtige Geister wie Jan Ullrich, die es nicht nötig hatten, solche Sachen einzunehmen.

Doch der Rest Deutschlands ist im Geständnisrausch. Und auch immer mehr Nicht-Radfahrer bekennen: Ich war gedopt!

Jetzt erfasst die Geständniswelle auch Literaten und Schriftsteller! Den Anfang machte Thomas Brussig (»Helden wie wir«, »Wie es leuchtet«, »Am kürzeren Ende der Sonnenallee«), der dem Tagesspiegel gestand, dass viele seiner Werke nur durch den Einsatz von Dopingmitteln möglich waren.

Beitrag vom 25. Mai 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

Billigbuch-Suche in der Schweiz

billigbuch.chIn Lotree’s Bücherblog findet sich der Hinweis auf eine spezielle Suchmaschine, mit der Schweizer Online-Buchhandlungen nach den günstigsten Buchpreisen durchsucht werden können. Das Angebot besitzt den nicht sehr kulturtragenden Titel billigbuch.ch. Seit dem Wegfall der Preisbindung in der Schweiz müssen dort Bücher nicht mehr zu einem einheitlichen Ladenpreis verkauft werden. Lotree’s Bücherblog führt als Beispiel das neue Buch »Lea« von Pascal Mercier (»Nachtzug nach Lissabon«) an.

Der vom Hanser Verlag für die Schweiz empfohlene Verkaufspreis liegt bei 35,50 SFr. Bei weltbild.ch ist das Buch laut billigbuch.ch mit 24,90 SFr am günstigsten. Umgerechnet wäre das ein Preis von 15,08 Euro. Gegenüber dem gebundenen Ladenpreis in Deutschland von 19,90 Euro würde man bei einem Einkauf in der Schweiz theoretisch fast 5 Euro sparen.

Laut billigbuch.de sind allerdings bei weltbild.ch die Versandkosten mit 7,95 SFr am teuersten, gegenüber z.B. thalia.ch mit 3,50 SFr, die das Buch nachwievor zum empfohlenen Ladenpreis verkaufen.

Beitrag vom 25. Mai 2007 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Heute ist wieder Handtuch-Tag

Handtuch-Tag Wie jedes Jahr am 25. Mai ist heute wieder Handtuch-Tag. Der Tag, der an den im Jahre 2001 verstorbenen Autor Douglas Adams (»The Hitchhikers Guide to the Galaxy«) erinnert.

Und warum immer der 25. Mai? Das ist sehr einfach, wie Wikipedia erklärt: Es ist der letzte Tag eines Jahres, bei dem der Tag genau der Monat zum Quadrat ist (25.5.: 52 = 25). Weiterhin ist die Summe aus den Hexadezimalzahlen 25 und 5, also 0x25 = 2516 = 3710 und 0x5 = 516 = 510 ausgerechnet 0x25 + 0x5 = 0x2A, was nach Umrechnung ins Dezimalsystem wiederum 0x2A = 2A16 = 4210, also die berühmte 42 ist.

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