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Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Beitrag vom 26. Februar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Preis der Leipziger Buchmesse 2014: Kurzer Blick auf die Shortlist

Blick auf ein Buch der Shortlist

Wie bereits beim Deutschen Buchpreis 2013 macht Malte Bremer mit der Shortlist Belletristik beim Preis der Leipziger Buchmesse 2014 den »Buchhandlungstest«: Wie spannend sind die ersten Seiten der fünf nominierten Werke? Machen sie Lust auf mehr oder schrecken sie eher ab?

Beitrag vom 15. Februar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Welttag des Buches 2014: Bewerben Sie sich als Buch-Verschenker

Welttag des Buches - LesefreundeZum UNESCO Welttag des Buches am 23. April 2014 kann man sich erneut als Lesefreund und Buch-Verschenker bewerben. Insgesamt 20.000 Buchpakete werden von der Stiftung Lesen kostenlos abgegeben. In den Paketen sind jeweils 10 Exemplare eines Titels, die man zum Welttag des Buches weiterschenken darf.

Die Stiftung Lesen – unterstützt von zahlreichen Sponsoren, wozu in erster Linie Verlage gehören – will so fürs Lesen begeistern.

Die Aktion Lesefreunde, die vor zwei Jahren das erste Mal durchgeführt wurde, war und ist nicht unumstritten. Außerdem musste Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de die Erfahrung machen, dass es verdammt schwer sein kann, Bücher zu verschenken.

Beitrag vom 6. Februar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Leipziger Buchmesse 2014

Preis der Leipziger Buchmesse: Stimmen Sie auf literaturcafe.de für den Publikumspreis ab!

Preis der Leipziger Buchmesse 2014 - Abstimmung zum PublikumspreisDie Leipziger Buchmesse hat die jeweils 5 Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2014 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung bekannt gegeben.

Mit ihren Romanen sind in diesem Jahr Fabian Hischmann, Per Leo, Martin Mosebach, Katja Petrowskaja und Saša Stanišić nominiert.

In Kooperation mit der Leipziger Buchmesse können Sie in diesem Jahr wieder auf literaturcafe.de für den Publikumspreis abstimmen. Damit wird die Autorin oder der Autor ausgezeichnet, der bei der Web-Abstimmung die meisten Stimmen erhält.

Wir stellen Ihnen die Nominierten ausführlich vor und wer an der Abstimmung teilnimmt, kann zudem ein Bücherpaket sowie Eintrittskarten zur Leipziger Buchmesse gewinnen.

Beitrag vom 29. Januar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Lesetipp: Handbuch für Negerfreunde – Singen können die alle!

Marius Jung: Singen können die alle!

Warum mussten Sie bei dieser Überschrift weiterlesen? »Neger« ist ein Tabuwort, ein Reizwort. »Das Wort Neger hat inzwischen den Beigeschmack des Rassismus und sollte von nicht-schwarzen Menschen nicht verwendet werden«, schreibt Marius Jung.

Und dennoch ging ein Aufschrei durchs Land, als man dieses Wort unlängst aus den Kinderbuch-Klassikern von Otfried Preußler, Astrid Lindgren und Erich Kästner tilgte.

Als sich Literaturkritiker Denis Scheck über diese political correctness lustig machte und dazu sein Gesicht schwärzte, warf man ihm Rassismus vor. Sogar der New Yorker berichtete.

Gut, dass Marius Jung jetzt ein hilfreiches »Handbuch für Negerfreunde« verfasst hat.

Beitrag vom 26. Januar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Sämtliche Gottesbeweise: Sprachlicher Aufwand für ausgemachten Blödsinn

Kapielski»Musst du unbedingt lesen, tolle, witzige Kurzgeschichten!«

Der Name Kapielski war mir nicht unbekannt, der Verlag und Buchversender Zweitausendeins lobt ihn schon seit langem über den grünen Klee, was ihn mir verdächtig machte: »Thomas Kapielskis humoristisches Opus magnum, gehört zum Komischsten und Witzigsten, was derzeit in deutscher Sprache zu lesen ist«.

Humoristisch und witzig? Das geht nicht! Schau’n mer mal …

Beitrag vom 19. Januar 2014 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Arno Schmidt wäre jetzt 100 – ob er das gewollt hätte?

Arno Schmidt - Bargfelder Ausgabe

Ich liebe seine Texte! Schon als Schüler haben mich Arno Schmidts Texte fasziniert: die eigenwillige Sprache, die eigenwillige Schreibweise, die eigenwilligen und doch so sprechenden Kombinationen von Satzzeichen : – : (gefolgt vom Kampf mit den Schriftsetzern diverser Verlage, die das immer korrigieren ? … ! wollten? mussten?

Das einzige Buch, das ich jemals geklaut habe, war Rowohlts Sammelband »Leviathan« – ich musste den unbedingt und sofort haben, aber mein Taschengeld war bereits für andere Bücher ausgegeben! Das war mir so unangenehm und peinlich mit meinen 16 Jahren …

Doch ich habe es sofort gelesen und die Scham dabei vergessen.

Beitrag vom 12. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Vom Comic ins Kino: Alois Nebel – Ein Treffen mit Jaroslav Rudiš und Jaromir 99

Jaroslav Rudiš und Jaromir 99

Jaroslav Rudiš (links) und Jaromir 99 im Stuttgarter Schriftstellerhaus (Foto: Wolfgang Tischer)

Ab dem 12. Dezember 2013 läuft in den deutschen Kinos endlich »Alois Nebel«. Der ausgezeichnete tschechische Film wurde in seiner Heimat bereits vor zwei Jahren gezeigt, und Alois Nebel hat dort bereits einen Status und eine Bekanntheit wie Pan Tau oder der kleine Maulwurf.

Alois Nebel ist Bahnwärter im Altvatergebirge. Selbst in Tschechien gilt dieses Gebiet an der Grenze zu Polen als vergessener Landstrich. Der Autor Jaroslav Rudiš hat den Bahnbeamten nach dem Vorbild seines Onkels erschaffen.

Nach einer durchzechten Nacht mit dem Zeichner und Musiker Jaromir 99 stand fest: Alois Nebel wird als Comic bzw. Graphic Novel erzählt.

Beitrag vom 11. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Stephen King sehen – und sterben

Stephen King (Foto: Wolfgang Tischer)

Stephen King (Foto: Wolfgang Tischer)

Ich bin kein Fan von Stephen King. Früher war er für mich der Inbegriff des Trash-Schreibers. Einer, der Horror-Geschichten zum schnellen Weglesen verfasst, Groschenromane in Backsteinform.

Und heute? Im November 2013 kam Stephen King zum ersten Mal nach Deutschland, um seinen Roman »Doctor Sleep« vorzustellen. Und ich gebe knapp 200 Euro aus, um ihn in Hamburg live zu sehen.

Danach werde ich sterben. Das hat mir Stephen King eröffnet. Seitdem bin ich doch so etwas wie ein Fan.

Beitrag vom 4. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Todesengel-Autor Andreas Eschbach: »Man wird immer gefragt, ob man selbst so denkt«

Andreas Eschbach»Todesengel« heißt der aktuelle Roman von Andreas Eschbach. Thematisch ist kaum ein anderer Autor so abwechslungsreich wie Eschbach. Wenn es so etwas wie eine gemeinsame Komponente gibt, dann sind es Thriller mit einem kleinen Science-Fiction-Anteil. Im »Todesengel« greift der Bestsellerautor ein kontrovers diskutiertes Thema auf: Selbstjustiz.

Vor seiner Lesung in Stuttgart am 19. November 2013 sprach Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de mit Andreas Eschbach über den neuen Roman, die Verwechslungsgefahr mit den Figuren und die Frage, ob sein Roman den großen Medien vielleicht doch etwas zu riskant ist.

Beitrag vom 2. Dezember 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Janne Teller: Nichts was im Leben wichtig ist

Janne-TellerEin Freund reichte mir dieses Buch: »Musst du unbedingt lesen. Gilt zwar als Jugendbuch, aber es ist nicht nur das!«

Die Autorin war mir unbekannt. Der unschuldig-weiße Umschlag mit der roten Schrift und dem Relief NICHTS quer über den Umschlag sprach mich sofort an: Ob das eine inhaltliche Bedeutung hat, dieses Schmucklose?

Hat es. Aber wie!

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