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Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Beitrag vom 25. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

Kooperation mit Kaffeeröster: Das eigene Buch bei Tchibo veröffentlichen

Kooperation Tchibo-BoDDer Print-on-demand-Dienstleister Books on Demand (BoD) ist eine Kooperation mit dem Kaffeehändler Tchibo eingegangen. Ähnlich wie Postbank oder Matratzenhersteller Schlaraffia bietet BoD ein Produkt in einer exklusiven Form im Online-Shop von Tchibo in der Rubrik »Tchibo plus« an.

Im Fall von BoD kann man für 39,90 Euro das eigene Buch veröffentlichen. Hierzu erwirbt man zu diesem Preis einen digitalen Gutschein, den man selbstverständlich auch verschenken kann. In diesem Preis ist eine ISBN enthalten, sodass der Titel auch in den Katalogen der Buchgroßhändler gelistet und somit über den Buchhandel vor Ort und online bestellbar ist. Ebenfalls enthalten ist eine »persönliche Beratung«, die jedoch im Angebot im Umfang nicht näher spezifiziert ist, und ein kostenloses gedrucktes Exemplar für den Eigenbedarf (Belegexemplar). [Nachtrag: BoD hat uns mitgeteilt, dass die Beratung in keiner Weise eingeschränkt oder limitiert ist.] Das Angebot ist bis zum 6. Januar 2009 befristet, wobei die erworbenen Gutscheine in einem Zeitraum von 3 Jahren eingelöst werden müssen.

Vergleicht man dieses Angebot mit den normalen BoD-Preisen, so entspricht es dem Paket BoD Comfort, das regulär für 399 Euro angeboten wird. Beim Weg über den Kaffeeröster spart man so 350 Euro.

Beitrag vom 17. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Schlecht behandelt: Booker-Preisträger Aravind Adiga kommt nicht zu Lesungen nach Deutschland

Aravind Adiga: Der weiße TigerMan sieht sich im Leben immer zweimal. Und speziell zu Gästen sollte man immer freundlich sein. Sonst kommen die ein zweites Mal nicht mehr wieder, wenn man sie gerne zu Besuch hätte.

Der indische Autor Aravind Adiga, der für seinen ersten Roman »Der weiße Tiger« in diesem Jahr den Booker-Preis bekommen hat, will zu Lesungen nicht nach Deutschland kommen. Man habe ihn hier, als er das Land in seiner Stundentenzeit bereiste, zu schlecht behandelt. Konsequenterweise will er nun – da er ein gefeierter und gelobter Autor ist – nicht mehr hier her zurückkommen. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau sagt Adiga:

Ich habe nur Deutschland und die anderen deutschsprachigen Länder abgesagt. Offen gesagt, war ich von vornherein nicht sehr erpicht darauf, nach Deutschland zu kommen. In meiner Studentenzeit in England bin ich viel gereist und war auch in Deutschland. Dort hat man mir die ganze Zeit Schwierigkeiten gemacht, weil man mich für einen illegalen Immigranten hielt. Das war sehr unangenehm.

Beitrag vom 10. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Ein Jahr lang Literatur zum Abreißen: Der Harenberg Kulturkalender Literatur

Harenberg Kulturkalender Literatur 2009Es gibt doch allen Ernstes Leute, die schicken einem schon jetzt eMails mit »vorweihnachtlichen Grüßen«. Nun gut, schließlich essen wir auch schon die ersten Lebkuchen, und irgendwie ist ja das ganze Jahr »vor Weihnachten«. Und in den Buchhandlungen kann man seit einigen Wochen bereits Kalender für das kommende Jahr 2009 kaufen.

Daher sei an dieser Stelle auf den »Harenberg Kulturkalender Literatur« verwiesen, der uns schon seit einigen Jahren mit täglichen Infos durch dieselben begleitet (also durch die Jahre, nicht durch die Infos… wobei: eigentlich auch durch die Infos, aber solch philosophische Betrachtungen führen hier zu weit).

Mit viel Liebe zum Detail sind im »Harenberg Kulturkalender Literatur« Infos, Texte, Leseproben und Fotos zu Büchern, Autoren, Hörbüchern und anderen literarischen Themen zusammengetragen, meist anlässlich runder Autorengeburtstage oder Buchjubiläen.

Beitrag vom 5. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Michael Crichton ist tot

Romane von Michael CrichtonDer us-amerikanische Schriftsteller Michael Crichton ist gestern (Dienstag, 4. November 2008) im Alter von 66 Jahren gestorben. Crichton habe bereits seit längerem an Krebs gelitten, berichten die Medien.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Autor bekannt, als sein Roman Jurassic Park 1993 von Stephen Spielberg verfilmt wurde. Crichton schrieb hierfür auch das Drehbuch. Der Roman erschien 1991 auf deutsch noch mit dem niedlichen Titel DinoPark. Crichtons Roman über die mit Hilfe der Wissenschaft wiederbelebten Dinosaurier war typisch für seine Stoffe. Häufig waren sie als Science-Fiction einzustufen, doch immer verstand es der Autor meisterlich, auch komplizierte Dinge so darzustellen, dass sie für den Leser glaubhaft erschienen.

Noch wurden freilich keine Saurier aus Genmaterial wiedererweckt, doch griff Crichton in seinen Werken auch immer wieder Themen auf, die kurze Zeit später alle bewegen sollten.

Beitrag vom 2. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Weil der Dämon ein Stubenhocker ist: Für Maximilian Dorner liest eine Stellvertreterin

Die Stellvertreterin Susanne Plaßmann signiert auchBis zum 4. Dezember noch lädt die 11. Erfurter Herbstlese 2008 zu literarischen Veranstaltungen. Die Reihe wird getragen von Schriftstellern, sprechenden Künstlern und mehr oder weniger schreibenden mehr oder weniger Prominenten. Nicht neu ist, dass vor allem letztere die Ticketreserven schnell erschöpfen, wobei erstere mitunter Mühe haben, die Säle zu füllen. Maximilian Dorner ist in seiner Gruppe dennoch in wahrlich guter Gesellschaft, denn während Ingo Appelt und Sarah Wiener schon vor Wochen an Tickets verarmten, ist selbst Donna Leon noch nicht an die Kapazitätsgrenzen des für Sie reservierten Veranstaltungssaals gestoßen. Dorner gelingt es, das glasstählerne Atrium der Erfurter Stadtwerke annähernd zu füllen und das, obwohl der Samstagvormittag nun nicht gerade unter die Kategorie »Primetime« für Lesungen fällt.

Maximilian Dorner ist kein Betroffener, der in der Entdeckung des Schreibens die Verarbeitung seines persönlichen Schicksals sucht. Maximilian Dorner hatte die Sprache bereits erobert, als man ihm Multiple Sklerose diagnostizierte.

Beitrag vom 1. November 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Der Hörverlag lässt Harry Potter ein zweites Mal lesen

Noch auf Cassette: Beck liest PotterHatte sich der Filmregisseur Volker Schlöndorff in unserem Interview unlängst gewünscht, dass ein literarisches Werk wie »Die Blechtrommel« durchaus von mehreren Regisseuren verfilmt und interpretiert werden sollte, so geht der Hörverlag exakt diesen Weg. Er vertont alle sieben Bände von »Harry Potter« ein zweites Mal als ungekürzte Lesung. Statt Rufus Beck liest dann Felix von Manteuffel die Zauberschüler-Saga. Ältere Zuhörer unter uns kennen von Manteuffel noch als Athur Dent aus dem Hörspiel »Per Anhalter ins All«, das Anfang der 80er produziert wurden, als es in Deutschland noch nicht »durch die Galaxis« ging.

Die Version von Felix von Manteuffel soll laut Hörverlag ab März 2009 erhältich sein. Nach einem Bericht der WELT ist der Schauspieler bereits seit fünf Jahren regelmäßig im Studio. Das Projekt wurde auch im Hörverlag geheim gehalten, um keine Gerüchte entstehen zu lassen. Speziell als es vor dem fünften Potter-Band unklar war, ob Rufus Beck auch die folgenden Bände lesen würde, wäre dies nicht gut gewesen.

Da die Interpretation von Rufus Beck mit seinen unzähligen Stimmen, die er den Charakteren der Romane verleiht, bereits jetzt ein Hörbuch-Klassiker ist, wird es in der Tat reizvoll sein, den Text in einer anderen Version zu hören. Wieland Freund von der Welt war mit Felix von Manteuffel im Studio und berichtet darüber.

Beitrag vom 23. Oktober 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Eragon-Podcast der Stuttgarter Schiller-Buchhandlung

EragonAm Samstag, 25. Oktober 2008, erscheint der von den Fans lang erwartete dritte Band des Fantasy-Epos »Eragon – Die Weisheit des Feuers« des 24-jährigen amerikanischen Autors Christopher Paolini auf Deutsch.

Die Schiller-Buchhandlung in Stuttgart präsentiert bereits vorab einen interessanten Podcast rund um das Buch und stimmt die Leser auf das Werk ein. Die Inhaberin und Buchhändlerin Susanne Martin greift selbst zum Mikrofon und interviewt in der ersten Folge die erfolgreiche deutsche Fantasy-Autorin Evelyne Okonnek, deren Buch »Die Tochter der Schlange« 2006 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis ausgezeichnet wurde.

In Teil 2 kommt der junge Testleser und Fantasy-Fan Daniel zu Wort und berichtet über seine Eragon-Leseerfahrungen und was er sich vom 3. Band erhofft. Unbedingt anhören, der Junge ist klasse!

Beitrag vom 6. Oktober 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Onkel Dieters Märchenstunde: Der Bohlenweg beginnt

Dieter Bohlen liest vor (Quelle: yahoo.de)

Quelle: yahoo.de

Es ist soweit. Dieter Bohlen hat wieder ein Buch veröffentlicht. Diesmal steht als Autor tatsächlich sein Name allein auf dem Cover. Daher schrieb also offenbar nicht BILD-Chefredakteursgattin Katja Kessler das Buch, sondern ein Ghostwriter, der gegen entsprechendes Geld auf die Namensnennung verzichtet hat.

Und leider geht es jetzt wieder los, dass man an allen Ecken und Enden die Leute über das Buch lästern hören wird: Der Bohlen? Der kann doch gar nicht schreiben! Was hat das bitteschön mit Literatur zu tun!?

Und die vielen kleinen Hobbyschreiber, die ihre schlechten Romane vergeblich und zu Recht bei keinem anständigen Verlag unterbringen, werden sich wieder darüber echauffieren, dass man als Promi ja wohl jeden Mist als Buch veröffentlichen kann und dass die Leute das auch noch kaufen, während man selbst mit seinem Manuskript (»eine ironische gesellschaftskritische Satire mit autobiografischen Zügen«) als Jung- oder alter Neuautor bei deutschen Verlagen ohnehin keine Chance hat. Aber den Bohlen, den nehmen sie, über den berichten sie, obwohl der ja gar nichts kann und sowieso ein arrogantes Arschloch ist.

Beitrag vom 25. August 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Hörbücher

Es liest Volker und nicht Boris: Die Leiden eines Amerikaners von Siri Hustvedt

Ein Hörbuch und zwei Vorleser? Cover mit den Namen beider SprecherAls ich das Hörbuch auf dem Schreibtisch hatte, war ich zunächst enttäuscht. Volker Risch liest »Die Leiden eines Amerikaners« von Siri Hustvedt. Aber warum denn Volker Risch? In der Vorankündigung des Verlags war doch Boris Aljinovic genannt. Und Aljinovic, vielen bekannt als Berliner Tatort-Kommissar, war es doch auch, der Siri Hustvedt auf ihrer Lesereise im Frühjahr 2008 begleitete und aus der deutschen Übersetzung von Uli Aumüller las. Ja, warum liest er denn nicht das Hörbuch? Terminprobleme? Streitigkeiten? Ich weiß es nicht.

Nun liest also Volker Risch in einer Produktion des Norddeutschen Rundfunks, auf CD erschienen bei Argon. Risch kannte ich nicht, obwohl er, wie die Rückseite der CD-Box verrät, »an vielen großen deutschen Theatern spielte und in Kinofilmen und zahlreichen TV-Serien und -Filmen mitwirkte«.

Doch Risch überzeugt als Vorleser absolut.

Beitrag vom 15. August 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Halbmarathon ist eigentlich kein schönes Wort

Cover: Richtig trainieren für den HalbmarathonGelegentlich bekommen wir Bücher zugeschickt, die uns in fremde und fantastische Welten entführen, mit denen wir gar nichts anfangen können, die uns verwundern und befremden. Schlecht geschriebene Fantasytexte oder öde Weltschmerzromane – oder Bücher über Sport.

Doch da ein Buch über den Halbmarathon zwar nichts für die Chefredaktion des literaturcafe.de ist, wir jedoch eine ziemlich sportliche Mitarbeiterin haben, wurde das Buch weitergereicht. Birgit-Cathrin Duval ist im Frühjahr in Hamburg ihren ersten Marathon gelaufen. Sie hat sich das Buch »Richtig trainieren für den Halbmarathon« von Andreas Butz einmal angesehen. Hier ihr Eindruck:

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