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Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Beitrag vom 27. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Arno Geiger: »Ich bin nicht nur Sohn, sondern auch Autor« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Arno GeigerArno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.

Über den Umgang mit seinem dementen Vater hat Arno Geiger schon viel in anderen Medien berichtet.

Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird?

Beitrag vom 26. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Tino Hanekamp: »Von glühenden Momenten muss man erzählen« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Tino Hanekamp»So was von da«, lautet der Titel von Tino Hanekamps Romandebüt, das bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. So was von da scheint Tino Hanekamp jedoch beim Interview noch nicht ganz zu sein. Er sei noch etwas verkatert, gibt er offen zu. In gewisser Weise muss das eine Berufskrankheit seiner Hauptbeschäftigung sein, denn Tino Hanekamp betreibt in Hamburg den Club »Uebel & Gefährlich«.

Wie kommt ein cooler Hamburger Clubbetreiber dazu, einen Roman zu schreiben? Das mit dem Club, meint Hanekamp, sei eher ein Unfall gewesen. Geschrieben habe er schon immer.

Und dann kehrt Hanekamp die Interviewsituation einfach um und befragt den Befrager.

Beitrag vom 25. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Andrea Tapken: »Es ist einfacher, wenn man frech und blond ist« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Andrea Tapken»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will.

Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr Manuskript einem großen Publikumsverlag anbietet. Sie wollte die Kontrolle über ihren Text behalten und von der Covergestaltung bis zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen.

Sie war sehr erfolgreich: Ihr Buch wurde sowohl in der BILD-Zeitung erwähnt und RTL berichtete über die junge Autorin. Wie hat sie das geschafft?

Beitrag vom 24. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Alex Capus: »Sprache muss eine klare Beiläufigkeit haben« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Ales CapusAlex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.

Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.

Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.

Beitrag vom 22. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Anke Richter: »Was scheren mich die Schafe?« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Anke RichterSie hatte den längsten Anreiseweg aller Autoren. Anke Richter kam nach gut 26 Stunden Flugzeit direkt aus Christchurch, Neuseeland am Buchmesse-Samstag auf der Leipziger Buchmesse an. In Deutschland hört man nicht viel über das kleine Land am anderen Ende der Welt. Dass es auch dort vor kurzem ein Erbeben mit einigen hundert Toten gegen hat, ist angesichts des Bebens in Japan fast schon vergessen.

Zusammen mit ihrem Mann ist Anke Richter nach Neuseeland ausgewandert, und in ihrem Buch »Was scheren mich die Schafe?« berichtet sie von ihrem Leben dort – und vom Deutschsein in der Ferne.

Was zieht man als Deutscher beispielsweise an, wenn der Neuseeländer zur Motto-Party »Zweiter Weltkrieg« einlädt?

Beitrag vom 14. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Monument in Papier: Anni Friesinger und Marianne Timmer »Auge in Auge« im Bildband von Thomas Kettner

Anni Friesinger, Marianne Timmer. Foto aus dem Bildband "Auge in Auge". Foto: Thomas Kettner

Anni Friesinger und Marianne Timmer. Foto: Thomas Kettner

Bildbände sind gewagte Projekte: Die Herstellungskosten sind hoch, zwischen Qualität, Format und Verkaufspreis muss oft ein Kompromiss gefunden werden, damit das Werk Verkaufschancen hat und sich wirtschaftlich trägt.

Anders bei Thomas Kettner: Der Stuttgarter Fotograf ist bei seinen Projekten kompromisslos. Er macht die Bildbände, die er selbst gerne sehen will – ohne Verlag und in Eigenregie. So entstehen kiloschwere Kunstwerke in opulenter Ausstattung.

Den beiden Eisschnellläuferinnen Anni Friesinger und Marianne Timmer setzte Kettner mit »Auge in Auge« ein monumentales Denkmal in Papierform. Ein Kunstwerk und Sammlerstück – das jedoch seinen Preis hat.

Beitrag vom 6. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Yoko Tawada: Abenteuer der deutschen Grammatik

Der Bericht über den Besuch einer Lesung von Yoko Tawada im Jahre 1997 war einer der ersten im literaturcafe.de. Am vergangenen Montag, dem 28. Februar 2011, hatte die in Berlin lebende Japanerin zu und aus einem ganz besonderen Anlass gelesen und ihren aktuellen Lyrikband »Abenteuer der deutschen Grammatik« vorgestellt.

Tawadas Verlegerin Claudia Gehrke bekam einen Preis mit einem sperrigen Namen verliehen: den »Baden-Württembergischen Landespreis 2010 für literarisch ambitionierte kleinere Verlage«.

Und da Claudia Gehrkes konkursbuch Verlag auch für seine Erotikbücher bekannt ist, war es bei der Preisverleihung im Tübinger Zimmertheater die spannende Frage, wie die Landespolitiker damit umgehen.

Beitrag vom 22. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Neues im Café

ReadMore: Der Lese-Tachometer für iPhone und iPad

ReadMoreWie lange werde ich noch an den letzten 100 Seiten des Buches lesen? Wie viel Zeit benötige ich die Lektüre eines 500 Seiten starken Romans? Was habe ich im letzten Jahr alles gelesen?

ReadMore ist ein Programm für iPhone und iPad, das Ihnen hilft, Ihre Lesegewohnheiten besser zu analysieren. Wenn Sie damit Ihre Leseeinheiten aufzeichnen, sagt Ihnen die Anwendung genau voraus, wie viele Minuten Sie für die Lektüre benötigen und an welchem Tag Sie das Buch beendet haben werden.

ReadMore ist ein hilfreiches Lese-Logbuch, in dem Sie auch Notizen und Anmerkungen zum Buch oder zur aktuellen Leseeinheit erfassen können.

Mit der Zeit erhalten Sie einen wertvollen Überblick über Ihr Leseverhalten.

Beitrag vom 17. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Krabat: Karel Zemans Trickfilm-Meisterwerk endlich auf DVD

Szene aus dem Zeichentrickfilm von Karel Zeman nach dem Jugendbuch von Otfried Preußler

Foto: Eurovideo

Otfried Preußler veröffentlichte 1971 das Jugendbuch »Krabat«, das auf einer sorbischen Volkssage beruht. Der obdachlose Waisenjunge Krabat beginnt eine Müllerlehre, muss jedoch bald feststellen, dass die alte Mühle in Wahrheit eine Schule der schwarzen Magie ist. Um sich und die anderen Müllerburschen vom Fluch zu befreien, nimmt Krabat den magischen Kampf mit dem alten Müllermeister auf.

Otfried Preußlers düsteres Buch ist ein Meisterwerk. Doch es sind die Bilder einer ganz besonderen Verfilmung, die sich denen eingeprägt haben, die in den 1970ern, 80er oder 90ern vor dem Fernseher groß wurden: Karel Zemans gruselige Zeichentrickfassung aus dem Jahre 1977. Endlich liegt sie als restaurierte Fassung auf DVD vor.

Beitrag vom 14. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literatur online

»Lisa« von Thomas Glavinic: Webradio und Drogen für alle

Tom nimmt Drogen und betreibt ein Internet-Radio. Mit seinem Sohn hat er sich in einem einsamen Ferienhaus in den Bergen verschanzt. Tom ist überzeugt davon, dass ihn die brutale Serienmörderin Lisa umbringen will. Das Webradio ist sein einseitiger Kontakt zur Außenwelt.

»Lisa« ist ein irrer Radio-Monolog und der neue Roman von Thomas Glavinic, der sich erneut in die dunklen und gruseligen Randgebiete des Alltäglichen begibt.

literaturcafe.de hat Toms Webradio Wirklichkeit werden lassen. Man kann es auf der eigenen Website einbinden – mit einer markanten und bekannten Stimme, die Ihnen sehr bekannt sein dürfte.

Beitrag vom 5. Februar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Eine Liste unvergessener Lyrikerinnen

Paula Beer als Oda Schaefer im Film »POLL« (Foto: Piffl Medien)

Paula Beer als Oda Schaefer im Film »POLL« (Foto: Piffl Medien)

Zum Kinostart von POLL haben wir Kinogutscheine und Soundtrack verlost. Da der Film lose auf den Tagebüchern der heute vergessenen Lyrikerin Oda Schaefer beruht, wollten wir von den Gewinnspielteilnehmerinnen und Teilnehmern wissen, an welche Lyrikerin sie sich besonders erinnern.

In guter Tradition veröffentlichen wir die interessantesten Antworten auf die Gewinnspielfrage.

Für viele mag es gar nicht so einfach sein, auf Anhieb den Namen einer Dichterin zu nennen. Da könnte unsere Liste den berühmten: »Achso, klar, logisch, natürlich!«-Effekt auslösen.

Beitrag vom 19. Januar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Schwarzer Wald: Von blässlichen Beamten und strengen Schwestern

Holger Montag: Schwarzer Wald (Coverausschnitt)Der Schwarzwald ist bekannt für Schwarzwälder Kirschtorte, Schwarzwaldmädels in Tracht mit roten Bollenhüten und für seine unverwechselbare Landschaft, die das Herz eines jeden Wanderers höher schlagen lässt.

Einen ganz anderen Schwarzwald bekommt man in Holger Montags Roman »Schwarzer Wald« zu Gesicht. Der Klappentext verspricht einen »außergewöhnlichen Thriller abseits von genreüblichen Krimiplots« der in einer »typisch Schwarzwälder Winterlandschaft« spielt. Das klingt vielversprechend, bietet der Schwarzwald doch allerlei Mythen und Sagen und interessante Schauplätze.

Beitrag vom 17. Januar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Lane Smith: Das ist ein Buch! Aber das Video ist besser!

Lane Smith: Das ist ein Buch!Die englische Version eines Werbefilmchen für das Bilderbuch »It’s a book!« ist auch bei deutschen Buchliebhaberinnen und -liebhabern längst Kult. Jetzt erscheint das Büchlein von Jane Smith auf deutsch. Daher gibt es jetzt auch eine deutschsprachige Fassung des Videos.

Es entbehrt jedoch nicht einer gewissen Ironie, dass das Video die Botschaft weitaus besser als das Buch transportiert, obwohl dieses für das gedruckte Medium werben soll.

Außerdem gibt es in der deutschen Fassung einen kleinen aber feinen Unterschied.

Beitrag vom 6. Januar 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Übersicht: Diese Franzosen lesen potenzielle Gewinner am liebsten

Szene aus dem Film »Das Labyrinth der Wörter« mit Gérard Depardieu (Foto: Concorde Filmverleih)

Szene aus »Das Labyrinth der Wörter« (Foto: Concorde Filmverleih)

Welches Buch eines französischen Autors oder Autorin, das Sie in Ihrem Leben gelesen haben, ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben und warum?

Diese Frage mussten alle beantworten, die ein Buch- und Kinokartenpaket zum heute in den Kinos anlaufenden Film »Das Labyrinth der Wörter« mit Gérard Depardieu gewinnen wollten.

Wir präsentieren Ihnen die Liste der interessantesten Antworten. Welches Werk am häufigsten genannt wurde, erstaunte uns wenig. Dennoch birgt die Ansammlung auch ein paar Überraschungen – und originelle Begründungen.

Beitrag vom 31. Dezember 2010 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Protest gegen Stuttgart 21: Ein Bauzaun in zwei Büchern

Protestdokumente am Stuttgarter BauzaunDer Bauzaun vor dem abgerissenen Nordflügel des Stuttgarter Bahnhofs ist zum kreativen Symbol des Widerstands geworden. Am Stahlgitter wurden unzählige Plakate, Zettel und Transparente angebracht, um Unmut, Ohnmacht und Wut gegenüber Politik und Bahn auszudrücken. Als Kunstwerk soll die Absperrung demnächst im Stuttgarter Haus der Geschichte ausgestellt werden. Laut Medienberichten kostet die »Umsiedelung« und Restaurierung 30.000 Euro.

Zwei Bücher versuchen, die unzähligen Protest- und Kunstwerke zu dokumentieren. literaturcafe.de hat sich die unterschiedlichen Werke angesehen.

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