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Buchkritiken und Tipps

In dieser Rubrik finden Sie Notizen über Bücher, ausführliche Buchkritiken und kurze Tipps. Wenn Sie ein gutes Buch gelesen haben, das Sie weiterempfehlen möchten: Schreiben Sie uns eine kurze Kritik. Egal, ob es nur zwei Sätze sind oder es eine ausführliche Besprechung ist. Egal, ob das Buch eine aktuelle Neuerscheinung ist oder schon seit Jahren erhältlich ist. Einzige Bedingung: Das Buch sollte noch über den Buchhandel erhältlich sein.

Beitrag vom 13. Dezember 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Ein Schandweib und fünf Rezensionen

Collage: Das Schandweib von Claudia Weiss als E-BookUnlängst haben wir fünf Rezensentinnen und Rezensenten für »Schandweib« gesucht. Der historische Roman von Claudia Weiss wurde als sogenanntes »enhanced E-Book« digital erweitert.

Im der elektronischen Ausgabe sind Videos, Audio-Dateien und Kartenlinks eingebaut. Wir wollten wissen, ob diese Elemente die Lektüre tatsächlich bereichern oder eher ablenken. Und wie ist ganz allgemein das Erlebnis, einen 550-Seiten-Schmöker auf einem iPad zu lesen?

Jetzt liegen die fünf E-Book-Besprechungen vor, und sie geben einen überaus interessanten Einblick ins digitale Leseverhalten.

Beitrag vom 24. November 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Eine Stadt liest ein Buch: Im Mai 2012 herrscht »Sturmflut« in Stuttgart

Stuttgart liest ein Buch (Foto: Wolfgang Tischer)

Stuttgart liest ein Buch: Zum ersten Mal wird sich auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt alles um ein einziges Buch drehen: Für zwei Wochen wird der Roman »Sturmflut« von Margriet de Moor im Mai 2012 zum Stadtgespräch werden. Es finden Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge rund um die Themen des Buches statt.

Zentraler Infopunkt ist die Website stuttgart-liest-ein-buch.de. Konzeption und Umsetzung erfolgte durch das literaturcafe.de, das die Aktion als Sponsor unterstützt.

Beitrag vom 11. November 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast 2011, E-Books, Podcast

Kathrin Passig und Aleks Scholz über das neue Lexikon des Unwissens – Buchmesse-Podcast 2011

Kathrin Passig und Aleks Scholz (Foto: Agnieszka Stocker)

Kathrin Passig und Aleks Scholz (Foto: Agnieszka Stocker)

Kathrin Passig und Aleks Scholz haben zusammen mit Kai Schreiber »Das neue Lexikon des Unwissens« erstellt. Der erste Band des Lexikons erschien 2007.

Im Gespräch mit Kathrin Passig und Aleks Scholz wollte Wolfgang Tischer wissen, ob das Unwissen in diesen vier Jahren zugenommen hat, was die beiden von E-Books halten, wie sozial Lesen sein sollte und ob der weibliche Orgasmus nicht doch bildzeitungskompatibel ist.

Beitrag vom 24. Oktober 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast 2011, Podcast

Über Lesekreise: Ein Gespräch mit Thomas Böhm – Buchmesse-Podcast 2011

Das Lesekreisbuch von Thomas BöhmThomas Böhm war Programmleiter für das Gastland »Island« auf der Frankfurter Buchmesse 2011. Im kommenden Jahr wird er die gleiche Funktion beim Internationalen Literaturfestival in Berlin ausüben. Davor war er jahrelang Programmleiter des Kölner Literaturhauses.

Wir blicken im Gespräch mit Thomas Böhm zunächst zurück auf den Gastlandauftritt Islands, der in diesem Jahr tatsächlich von Land und Literatur und nicht von politischen Verwerfungen geprägt war.

Thomas Böhms Leidenschaft jedoch sind Lesekreise. Darüber hat er sogar ein ganzes Buch geschrieben: »Das Lesekreisbuch« ist Anleitung und kompetenter Ratgeber für alle, die mit anderen Menschen über Bücher sprechen sollen.

Beitrag vom 19. Oktober 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Vertane Lebenszeit: Who the fuck reads Umberto Eco?

Bücher von Umberto EcoIch besitze zwei Bücher von Umberto Eco. Ich habe keines davon zu Ende gelesen.

Das eine ist natürlich »Der Name der Rose«. Für mich deswegen nicht ganz unbedeutend, weil es ein Geschenk meiner damaligen Freundin war, mit einer Widmung in runder Mädchenschrift. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie mir das Taschenbuch geschenkt, nachdem wir den Film im Kino gesehen hatten.

Bis heute ist es mir ein Rätsel, warum Bücher von Umberto Eco die Bestsellerlisten erstürmen. Gerade erst ist sein neues Werk erschienen – und schon wieder ist es ganz vorn auf den Listen zu finden.

Beitrag vom 5. September 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Einfach nur schön: Schimmernder Dunst über Coby County von Leif Randt

Cover: Schimmernder Dunst über Coby CountyEine komprimierte Version seines Romananfang hatte Leif Randt in Klagenfurt bei den Tagen der Deutschsprachigen Literatur 2011 vorgelesen. »Schimmernder Dunst über Coby County« erhielt zwar nicht den Bachmannpreis, jedoch den mit 7.000 Euro dotierten Ernst-Willner-Preis. »Eine Geschichte der Generation Obstkorb«, urteilte Jurorin Daniela Strigl über den Text des 28-jährigen Autors.

Nun ist der vollständige Roman im Berlin Verlag erschienen und herausgekommen ist ein durch und durch schönes Buch, das auf ungewöhnliche Art mit den aktuellen Schreib- und Lesegewohnheiten bricht.

Beitrag vom 30. August 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Zuschussverlage

Zahlende Autoren: Hamburger Abendblatt wird scheinbar zum Zuschussverlag

Screenshot: 699 Euro kostet ein Buch in der »Norddeutschen Reihe«Warum sollen Autoren, die keinen Verlag finden, der ihnen ein angemessenes Honorar zahlt, immer nur bei teuren Zuschussverlagen landen, die sich das Versprechen auf einen Bucherfolg vom Autor schon mal mit 15.000 Euro bezahlen lassen?

»Das können wir billiger!«, hat man sich offenbar beim Hamburger Abendblatt gedacht. Die zum Springer-Konzern gehörende Zeitung tritt scheinbar selbst als Pseudoverlag auf, bei dem Autorinnen und Autoren für ihr Buch zahlen müssen. Als besonderer Anreiz wird von den Hamburgern ein »Vermarktungspaket« angeboten.

Beitrag vom 27. August 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Unterwegs im Namen des Herrn: Thomas Glavinic überholt sich selbst

Cover: Thomas Glavinic: Unterwegs im Namen des HerrnUnd wieder ein neuer Glavinic. Der österreichische Autor ist mittlerweile nicht nur einer der vielseitigsten im deutschsprachigen Raum, sondern auch einer der vielschreibendsten.

Hatte Thomas Glavinic gerade noch im Frühjahr dieses Jahres mit »Lisa« einen fulminanten Internet-, Paranoia- und Drogenroman um einen Webradio-Moderator präsentiert, ist er nun »Unterwegs im Namen des Herrn«.

Es ist der scheinbar autobiografische Bericht einer Pilgerbusreise nach Medjugorje in Bosnien. Ein Buch, dem aber leider der göttliche Beistand im entscheidenden Moment fehlte.

Beitrag vom 16. August 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Schoßgebete von Charlotte Roche: Gruppensex mit Alice Schwarzer

Stapel: »Schoßgebete« von Charlotte Roche in einer Buchhandlung»Schoßgebete« ist da. Das zweite Buch von Charlotte Roche und der Nachfolger von »Feuchtgebiete« ist seit einer Woche in den Buchhandlungen erhältlich. Und genauso zuverlässlich, wie der Medienhype beginnt, nervt das Gejammer derer, die das Geschreibsel schrecklich, den Rummel verächtlich und das perverse Buch ohnehin nicht als Literatur bezeichnen.

Ob es klug war, das Werk mit einer 15-seitigen Sex-Szene zu beginnen, in der sich Fans und Feinde in ihren Vorurteilen bestätigt sehen?

Beitrag vom 28. Juli 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Müssen Kindle-E-Books an die Deutsche Nationalbibliothek abgeliefert werden? [Aktualisierung]

Bildschirmfoto: Website der DNBWer in Deutschland ein Buch veröffentlicht, ist gesetzlich dazu verpflichtet, kostenlos Exemplare an die Deutsche Nationalbibliothek und die entsprechende Landesbibliothek »abzuliefern«. Wer dies vergisst, dem droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro.

Diese Pflicht gilt auch für elektronische Werke und E-Books – und somit auch für alle, die ihre Werke als Selbstverleger via Amazons für den Kindle anbieten.

Droht Kindle-Autoren bei Nichtablieferung ein Bußgeld? Und kann man Kindle-Bücher überhaupt bei der DNB abliefern? Wir haben nachgefragt.

Beitrag vom 19. Juli 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

John Locke: Wie ich eine Million E-Books in fünf Monaten verkauft habe

Ausschnitt aus dem E-Book-Cover: »How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months!« von John LockeJohn Locke hat über eine Million E-Books via Amazon verkauft. Das Besondere: Er veröffentlicht seine Romane nicht bei einem Verlag. Locke ist Selbstverleger und hat seine Bücher selbst über Amazons KDP-Programm hochgeladen.

Jetzt gehört Locke zu den bislang nur acht Autoren in Amazons »Kindle Million Club«. Neben Locke stehen unter anderen Stieg Larsson, James Patterson und Nora Roberts auf der Liste.

»How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months!« heißt sein neues E-Book, in dem er verrät, wie er das geschafft hat – auf den ersten Blick das typische amerikanische »Make-Money-fast«-Manifest. Doch es gibt einen Unterschied: Locke hat gezeigt, dass er es kann. Und er will für seine Geheimrezepte nicht Tausende von Dollars, sondern nur 2,50 Euro.

Beitrag vom 16. Mai 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Lesetipp: Stephen Kings E-Book-Novelle »UR« für Amazons Kindle

Stephen Kings Novelle: UR für den Amazon KindleStephen King ist ein Meister der zeitgenössischen Novelle. Und der amerikanische Autor liebt »Gadgets«, also elektronische »Spielzeuge«, zu denen E-Book-Lesegeräte zählen. Mit der Novelle »Riding the Bullet«, die seinerzeit exklusiv als E-Book erschien, löste er im Jahre 2000 den ersten E-Book-Hype und die folgende Ernüchterung aus.

Neun Jahre später veröffentlichte Stephen King mit »UR« eine weitere Novelle als E-Book. Der Text aus dem Jahre 2009 ist bis heute ausschließlich für Amazons Kindle erhältlich – und das E-Book-Lesegerät spielt darin eine wichtige Rolle.

Beitrag vom 26. April 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Serienmörder-Spezialist: Stephan Harbort im Interview

Stephan Harbort (Foto: privat)

Stephan Harbort (Foto: privat)

Für Millionen Bundesbürger gehört es zum sonntäglichen Ritual, sich nach der Tagesschau gemütlich im Sessel oder auf der Couch zurückzulehnen und die Woche mit dem Tatort ausklingen zu lassen. Hier muss keiner befürchten, der Mörder entkommt, hier siegt das Gute in Form tüchtiger Ermittler und der Böse bekommt seine gerechte Strafe. Unser Bedarf am Blick in die Abgründe des Menschen ist gedeckt, der voyeuristische Kitzel befriedigt.

Diejenigen, denen das noch nicht reicht, die auch nach Stieg Larsson und Kommissar Wallander noch nach menschlicher Bösartigkeit dürsten, können zu Sachbüchern greifen. Real Crime sozusagen. Da gibt der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach in seinem Buch Einblicke in »Verbrechen« und der Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort schreibt bevorzugt über Serienmörder.

Was bringt Menschen dazu, sich so tief wie möglich in die Psyche von Straftätern hineinbegeben zu wollen? Was bringt einen Ermittler dazu, jahrelange Interviews mit verurteilten Serienmördern zu führen, um auch das letzte Verborgene aus den kranken Hirnen heraus zu destillieren? Cornelia Lotter hat Stephan Harbort dazu befragt.

Beitrag vom 21. April 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Amazon Kindle: 10 Tipps wie Sie Ihr eigenes E-Book veröffentlichen und 70% Autorenhonorar bekommen

Kindle Lektüre am Strand

Foto: amazon.com

Am 21. April 2011 hat Amazon seinen deutschsprachigen Kindle-E-Book-Store eröffnet. Ab sofort sind dort nach Aussage des Online-Buchhändlers über 25.000 deutschsprachige eBooks für das Kindle-Lesegerät erhältlich, darunter die meisten aktuellen Bestseller. Ebenso wird der Kindle zum festen Europreis von Amazon Deutschland ausgeliefert. Der Dollarpreis wurde jedoch 1:1 zum Europreis und das Gerät kostete bei der Einführung 139 bzw. 189 Euro (WLAN-/UMTS-Version). Nachtrag: Seit Oktober 2015 ist der Kindle 4 durch ein kostengünstiges Modell mit Touch-Bedienung ersetzt worden. Im literaturcafe.de finden Sie einen ausführlichen Testbericht des günstigen Einsteigermodells für 59 Euro. Ebenso haben wir den Kindle Paperwhite getestet, der im Oktober 2012 erstmals auf den deutschen Markt kam.

Interessanter für Autoren – und solche die es werden wollen – ist die Tatsache, dass hierzulande nun auch das »Kindle Direct Publishing« verfügbar ist und jeder sein eigener Verleger werden kann. Pro verkauftem Kindle-E-Book gibt es satte 70% Autorenhonorar. Die US-Autorin Amanda Hocking ist auf diesem Weg zur Millionärin geworden.

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ihr eigenes Buch erfolgreich im Kindle E-Book-Store vermarkten und verkaufen.

Beitrag vom 28. März 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Mathieu Carrière: »Eigentlich gibt’s den Dschungel überall« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Mathieu CarrièreVom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben – kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt.

Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma fiel und für tot erklärt wurde. Doch Bob Bodenbauer feiert ein Jahr später seine Wiederauferstehung und erwacht aus dem Koma. Allerdings kann er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern. Daher spielen eine Seifenopernproduzentin, ein Drehbuchautor, seine Krankenschwester und nicht zuletzt sein Psychiater ein böses (Serien-)Spiel mit ihm.

»Im Innern der Seifenblase« ist ein rasant ironischer Schundroman.

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