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Beitrag vom 16. Oktober 2008 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2008, Podcast

Rolf Froböse im Interview: Die geheime Physik des Schicksals – Buchmesse-Podcast 2008

Autor Rolf FroböseWir alle kennen solche Zufälle: Da ist man weit entfernt von daheim, auf Mallorca, in New York oder Istanbul – und plötzlich läuft einem der Nachbar über den Weg. Oder man denkt an einen bestimmten Menschen – und just dann klingelt das Telefon und dieser Mensch ist am Apparat. Für den Wissenschaftsjournalisten Rolf Froböse sind das Zufälle erster Ordnung.

Noch unheimlicher und gruseliger wird es bei den Zufällen zweiter Ordnung: In dem Moment, als ein geliebter Mensch weit entfernt gestorben ist, flackert kurz das Licht.

Was nach Geistergeschichten oder übersinnlich-esoterischen Erzählungen klingt, beruht nach Froböse auf quantenpysikalischen Phänomenen, die noch lange nicht erforscht sind.

Im Buchmesse-Podcast berichtet der Autor von anderen »zufälligen Geschichten«, und er versucht dem Interviewer und Hörer einen Einblick in die physikalischen Zusammenhänge zu geben.

Rolf Froböse: Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal - Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären? Broschiert. 2008. Books on Demand; Auflage: 2., aktualis. Neuaufl. ISBN/EAN: 9783833474200. EUR 14,90 (Bestellen bei Amazon.de)
Rolf Froböse, Vito von Eichborn: Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal - Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären? Kindle Edition. 2010. Books on Demand (Bestellen bei Amazon.de)

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6 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Herbert Huber schrieb am 2. November 2008 um 14:32 Uhr

    Falls es eine geheime Physik gibt, so bleibt sich auch nach der Lektüre der locker gesetzten etwas über 120 Seiten von Rolf Froböse: “Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal” im Verborgenen. Die Verbindung zwischen Quantenphänomenen und Schicksal ebenso. Leider verbummelt der Autor Froböse neunzig Seiten seines Buchs mit Anekdoten, die man überall hören und lesen kann. Da wird selbst in den gar nicht so zufälligen Zusammenfall des Geburtstags von drei Geschwistern eine “geheime Physik” oder ein Geheimnis hineingeredet.
    Man nutze die Zeit besser mit
    Gerd Gigerenzer (2004): Das Einmaleins der Skepsis. Über den richtigen Umgang mit Zahlen und Risiken.
    Mainzer, Klaus (2007): Der kreative Zufall: wie das Neue in die Welt kommt.

  2. Felix Bernhuber schrieb am 11. November 2008 um 21:34 Uhr

    Herbert Hubert schrieb: “Leider verbummelt der Autor Froböse neunzig Seiten seines Buchs mit Anekdoten, die man überall hören und lesen kann.”

    Antwort: Seltsam, ich komme auf 40 Seiten mit authentischen Geschichten, die man wirklich nicht überall lesen kann. Ich fand die Lektüre des Buches sehr spannend und hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt.

  3. Herbert Huber schrieb am 12. November 2008 um 10:35 Uhr

    Liebe Mitleser, ich gestehe gerne zu, dass unter den neunzig Seiten des besprochenen Buchs mit Anekdoten, die man überall hören und lesen kann, auch vierzig Seiten sind, die manch einer noch nicht kennt. Ich gehe sogar weiter: vielleicht kennt jemand noch keine Anekdote, in der man am Times Square, New York, oder am Marienplatz, München, überraschend einen alten Bekannten getrofffen hat. Aber ich bleibe dabei: Anekdoten dieser Art hörte ich schon im Kindergarten und in jedem populärwissenentschaftliche Buch zum Zufall oder Wahrscheinlichkeit werden sie zerpflückt. Beispielsweise in Jeffrey S. Rosenthal: Vom Blitz getroffen. Die seltsame Welt des Zufalls. Eichborn 2007. Meine Besprechung dieses empfehlenswerten Buchs unter http://www.gavagai.de/philrezi/HHPRZ71.htm

  4. Felix Bernhuber schrieb am 13. November 2008 um 08:52 Uhr

    An Herrn Huber:

    Es ist ja nett, dass Sie bereits im Kindergarten ein braver Zuhörer waren. Aber irgendwie haben Sie in der nachfolgenden Grundschule beim Zählen nicht richtig aufgepasst. Wie ich bereits schrieb, komme ich auf INSGESAMT ca. 40 Seiten mit Fallbeispielen, die der Autor zur Veranschaulichung des wissenschaftlichen Hintergrunds aufgeführt hat. Haben Sie sich überhaupt die Zeit genommen, sich das podcast-Interview einmal anzuhören? Falls nein, möchte ich es Ihnen wärmstens empfehlen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Felix Bernhuber

  5. Herbert Huber schrieb am 13. November 2008 um 12:23 Uhr

    In der 1. Auflage sind mind. die folgenden Seiten mit privaten und wissenschaftlichen Anekdoten: 13-56; 60-76; 92-94; 97-98; 108-109; 113-114; Das sind 44+17+3+2+2+2 = nach meinem Taschenrechner 90 Seiten. Dazu kommen einige in den Dialogen. Im podcast Interview hörte ich keine Seitenangaben, weder Ihre 40 Seiten noch meine 70.
    Es hilft nichts außer man überprüft es selbst.
    Beides Beispiele und Zitate sind ja prinzipiell nicht schlecht, doch bei nur 127 Seiten !? Zudem sind die Beispiele oft keine bemerkenswerten Zufälle: was soll an einer Familie mit 3 Kindern am selben Jahrestag Geburtstag zufällig sein? Es gibt viele auf der Welt. Was soll daran zufällig sein, dass jemand am Wohnort des Verfassers in Rosenheim (Ort der Auffindung eines verlorenen Gegenstands) arbeitet? Der Wohnort des Verfassers ist ca. 30 km von Rosenheim entfernt, Rosenheim ist Landkreishauptstadt und sehr viele Leute aus Wasserburg und Umgebung arbeiten in Rosenheim.

  6. Felix Bernhuber schrieb am 14. November 2008 um 13:12 Uhr

    @ Herrn Huber:

    Irgendwie kann ich Ihrer Argumentation nicht ganz folgen:

    Unter den von Ihnen angegebenen Seitenzahlen befinden authentische Berichte (keineswegs Anekdoten) und die Diskussionsbeiträge der beiden Physiker Alfred und Zacharias. Insofern ist diese Angabe schon einmal falsch.

    Zweitens: was soll an einer Familie mit 3 Kindern am selben Jahrestag Geburtstag zufällig sein? Es gibt viele auf der Welt.

    Stimmt etwas anderes behauptet der Autor auch gar nicht. Vielmehr belustigt er sich über einen Zeitungsartikel in dem stand, dass Wissenschaftler der Universität Ohio die Wahrscheinlichkeit mit 7.5 zu einer Million errechnet hätten. Spöttelnd fügte er hinzu, dass Lieschen Müller aus dem Supermarkt das auch noch geschafft hätte.

    Drittens: Was soll daran zufällig sein, dass jemand am Wohnort des Verfassers in Rosenheim (Ort der Auffindung eines verlorenen Gegenstands) arbeitet?

    Das allein wäre kein nennenswerter Zufall gewesen. Der Clou der Geschichte war doch aber, dass Verlierer und Finder aus der gleichen 600 km entfernten norddeutschen Kleinstadt stammen, etwa gleichaltrig sind und in der gleichen Strasse in schräg gegenüberliegenden Häusern aufgewachsen sind.

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  1. Physik des Schicksals « Mit elektrischer Feder verlinkte am 17. Oktober 2008 um 12:23 Uhr

    [...] dem Interviewer und Hörer einen Einblick in die physikalischen Zusammenhänge zu geben. Quelle: Literaturcafé; [...]

  2. Im Angesicht des Frobösen? « Begrenzte Wissenschaft verlinkte am 18. Oktober 2008 um 13:17 Uhr

    [...] spekulierendes Buch über Zufälle und das Jenseits selbst vorstellt, der kann das im Podcast des Literatur-Cafés anlässlich der Buchmesse tun. Ja, so erfolgreich und bedeutsam ist das Buch, dass es im [...]

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