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Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen

Veröffentlicht von Redaktion am 13. Mai 2011 @ 10:24 in E-Books | 191 Kommentare

Cover-Ausschnitt aus dem Buch Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenUnlängst hatten wir [1] 10 Tipps veröffentlicht, wie man ein E-Book fürs Amazon Kindle erstellt und verkauft.

Aber wäre es nicht auch einmal interessant, »live« von den Erfahrungen zu berichten? Wie läuft der Verkauf? Von welchen positiven und negativen Dingen ist zu berichten?

So entstand die Idee, den Text des Artikels zu erweitern und zu überarbeiten und ihn bei Amazon [2] für den Kindle als E-Book anzubieten.

In diesem Beitrag – der laufend ergänzt wird – berichten wir von unseren Erfahrungen.

Direkt zu: [3] Teil 2 – [4] Teil 3 – [5] Teil 4 – [6] Aktuelle Einträge

Der digitale E-Book-Block

Ein E-Book muss keine 500 Seiten haben. Der Vorteil des digitalen Formats besteht darin, dass auch kürzere Beiträge verkauft werden können, sofern der Preis angemessen ist. Daher haben wir als Ausgangsbasis unseren Beitrag »[1] Amazon Kindle: 10 Tipps wie Sie Ihr eigenes E-Book veröffentlichen und 70% Autorenhonorar bekommen« gewählt und Wolfgang Tischer hat diesen inhaltlich erweitert. Viele Details sind im E-Book näher ausgeführt und es wurden Hinweise unserer Leser berücksichtigt. Speziell der Bereich zur Konvertierung und Erstellung der Buchdatei ist um einige Aspekte ergänzt. Außerdem geht Wolfgang Tischer der Frage nach, ob man Kindle-E-Books auch ohne den Weg über die Amazon-Website auf die Geräte der Leser bringen kann und welche Vor- und Nachteile dies hat.

Entstanden ist ein Text, der – auf [7] Normseiten umgerechnet – zu Beginn 30 und mittlerweile über 80 Seiten umfasst.

Die E-Book-Werkzeuge

Bei der Konvertierung wollten wir uns nicht allzu lang mit technischen Basteleien aufhalten und daher keine HTML-Vorlage erstellen. Und wir wollten nur kostenlose Software auf Open-Source-Basis verwenden. Das Buch wurde daher mit [8] LibreOffice erstellt. Wenn man unsere Tipps berücksichtigt, lässt sich sehr gut ein digitaler Buchblock erstellen, bei dem im fertigen E-Book auch Inhaltsverzeichnis, Links und Verweise sauber umgesetzt werden.

Wichtig war es uns, [2] das fertige E-Book nicht erste durch Amazon konvertieren zu lassen, sondern schon vorab den Text auf dem Kindle überprüfen zu können. Daher haben wir für die Konvertierung ins MOBI-Format mit [9] Calibre gearbeitet. Calibre ist ein mächtiges und umfangreiches Programm, das E-Book-Konvertierungen in fast alle Formate ermöglicht. Auch die Umwandlung vom ODT-Format des LibreOffice-Writer in das MOBI-Format des Kindle ist kein Problem. Lediglich die Programmoberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig. Per E-Mail lässt sich das fertig umgewandelte Buch in Sekunden auf den Kindle übertragen. Ein wichtiger Punkt, denn durch die Überprüfung auf dem Gerät konnten noch etliche Verbesserungen in der Typografie erreicht werden.

Der E-Book-Titel

Neben dem Cover hat auch der Titel eine wichtige Funktion. Hier sollte der Leser sofort wissen, um was es geht. Auch Begriffe, nach denen Interessenten bei Amazon suchen, sollten vorhanden sein. Die [1] Überschrift des Artikels mit dem »70% Autorenhonorar« war für einen Beitrag im literaturcafe.de o. k., für einen E-Book-Titel schien er uns jedoch zu reißerisch und werblich. Also entschieden wir uns für ein neutrales aber aussagekräftiges »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen«.

Das E-Book-Cover der ersten Ausgabe

Das Cover unseres E-BooksWorauf beim Cover zu achten ist, haben wir im E-Book ebenfalls beschrieben. Bei einem Buch über den Kindle sollte idealerweise das Gerät auf dem Titel abgebildet sein, um dem Leser sofort optisch zu signalisieren, worum es geht.

Natürlich wollten wir nicht auf Pressefotos von Amazon zurückgreifen, sondern ein eigenes Foto erstellen. Die Idee war, dass auf dem Cover das Gerät abgebildet ist, auf dem wiederum der Titel unseres eigenen Buches zu sehen ist.

Zunächst experimentierte unsere Fotografin mit Detailaufnahmen und einer Computertastatur im Hintergrund. Doch auf den Fotos war nicht klar erkennbar, dass es Details des Kindle sind. Irgendwie musste der E-Book-Reader doch ganz ins Bild.

Und der Tastaturhintergrund wirkte sehr kühl, das Motiv an sich sehr abgegriffen.

So entstand mehr oder weniger zufällig in einer Pause die Idee, den Kindle zwischen Gänseblümchen auf den Rasen zu legen. Der Gegensatz Technik und Natur wirkte gut. In ersten Bildern lag das Gerät direkt auf den Pflanzen, was etwas »platt« wirkte. Einige Kork-Untersetzer unter dem Gerät ließen es sanft über den Halmen und Kleeblättern schweben. Damit der Titel gut lesbar ist, stellten wir die größte Textgröße ein.

Mit dem Bildverarbeitungsprogramm [10] GIMP haben wir das Bild nachbearbeitet. Das Motiv wurde leicht gedreht, Rasen und Text etwas aufgehellt, damit letzterer besser zu lesen ist. Fertig war das Cover-Motiv, das alle Anforderungen erfüllt: Der Kindle ist abgebildet, der Titel ist gut lesbar, direkt auf dem Gerät dargestellt und die Blümchen bilden Kontrast und Hingucker. Natürlich hätte man bei einem Profibild noch die verdorrten Ränder einiger Grashalme wegretuschiert oder sich einen perfekten Rasen gesucht, doch diese leicht »handgemachte« Optik schien uns für den Titel passend.

Mit Calibre wurde die Cover-Datei ins E-Book integriert.

Der E-Book-Preis der ersten Ausgabe

Um die 70% Autorenhonorar zu erhalten, hätte unser E-Book mindestens einen Verkaufspreis von 1,99 Euro haben müssen. Das erschien uns zu teuer. Da es uns bei diesem Experiment nicht um die Gewinnmaximierung geht, haben wir uns für den geringsmöglichen Verkaufspreis von 99 Cent entschieden. Pro Buchkauf verdienen wir somit 35% vom Nettopreis, also 30 Cent.

10. Mai 2011 – 16:05 Uhr – Die E-Book-Titelpanne

Der Upload der Buch- und Coverdatei bei Amazon klappte reibungslos, alle Daten wurden zuvor von uns mehrfach geprüft.

Und dann passierte die klassische Panne.

[11] Peinliche Titelpanne

Sekundenbruchteile, nachdem der »Senden«-Button geklickt war, fiel der Blick auf den eingegebenen Titel. Dort war ein dicker Tippfehler enthalten: »Eingene E-Books erstellen und verkaufen«.

Mist!

Nach dem Klick auf Senden prüft Amazon die Datei. Bis dahin kann nichts an den Daten geändert werden. Nicht einmal löschen und neu erstellen kann man den Titel. Also heißt es erst mal warten, bis Amazon das E-Book freigegeben hat.

11. Mai 2011 – 9:12 Uhr – Zwar online aber nicht editierbar

Während der Status am nächsten Tag immer noch auf »In Bearbeitung« steht, stellen wir fest, dass das Buch unter dem Titel bereits eine ASIN bekommen hat, also eine Amazon-Bestellnummer.

Versuchsweise geben wir die ASIN in der Suche ein – und siehe da: das Buch [2] ist bereits online. Auch die Suche nach dem Autor »Wolfgang Tischer« zeigt das Buch bereits an. Aber mit dem dummen Vertipper im Titel! Immer noch kann er nicht über das virtuelle Buchregal geändert werden, da der Status auf »In Bearbeitung« bleibt. Also weiter warten. Immerhin ist auch noch keine E-Mail von Amazon eingetroffen, dass unser E-Book nun offiziell online ist.

Preis und Beschreibung werden korrekt angezeigt und das Cover macht sich auf der Amazon-Produktseite auch recht gut. Auch die Leseprobe kann bereits aufs eigene Kindle geschickt werden. Da das Buch nicht sehr umfangreich ist, fällt die Leseprobe knapp aus, jedoch ist die wichtige Inhaltsangabe zu sehen und die Einleitung.

Interessant ist das Detail, dass als Übermittlungsdatum der 10. Mai angezeigt wird, während im Kindle-Shop als Veröffentlichungsdatum der 9. angegeben ist. Hier ist offenbar noch die US-Zeit maßgeblich.

11. Mai 2011 – 17:34 Uhr – Autorenseite anlegen

Zwischenzeitlich wandert das Buch auf Platz 198 der Kindle-Bestseller. Doch noch wurde keine Kundenrezension geschrieben. Am Abend des gleichen Tages rutscht das Buch wieder auf Platz 378 ab. Doch der Titel lässt sich immer noch nicht ändern und der Status lautet weiterhin »In Bearbeitung«.

Wir legen für Wolfgang Tischer eine Autorenseite an, laden Vita und Bild hoch und verknüpfen die Seite mit dem Twitter-Account.

12. Mai 2011 – 6:52 Uhr – Das Buch ist freigegeben

Ein morgendlicher Blick aufs digitale Buchregal zeigt: Endlich ist das Buch freigegeben und die Buchdetails können bearbeitet werden. Also rasch das n entfernen und die Daten speichern. Die unvermeidliche Konsequenz: Das Buch muss erneut den Prüfungsvorgang durchlaufen. Bis dahin bleibt die fehlerhafte Version online. Noch wäre es also peinlich, auf das Buch hinzuweisen.

Erstaunlich: Amazon verschickt offenbar keine eMail, wenn das Buch offiziell online ist.

12. Mai 2011 – 20:49 Uhr – Titel-Vertipper ist korrigiert

Der Titel ist in der Amazon-Datenbank korrigiert. Wie beim ersten Upload besitzt der Titel jedoch nachwievor wieder den Status »In Berarbeitung«.

13. Mai 2011 – 10.24 Uhr – Dieser Bericht geht online

Dieser Praxisbericht geht online, sodass zum ersten Mal öffentlich auf das Buch hingewiesen wird. Aktuell befindet es sich auf Verkaufsrang »1.123 Bezahlt in Kindle-Shop«.

13. Mai 2011 – 10:39 Uhr – Wo ist die Autorenseite?

Obwohl wir für den Autor Wolfgang Tischer bereits eine Autorenseite bei Amazon angelegt haben, wird sie beim Buch nicht verknüpft und angezeigt. Erneut versuchen wir, eine Seite anzulegen. Diesmal landen wir auf einer deutschen Begrüßungsseite der »Author Central«. Amazon verhält sich so, als wäre keine Seite vorhanden. Also nochmals Bild und Twitter-Account auf der Seite verknüpfen.

Doch das Abspeichern der Biografie funktioniert diesmal nicht. Amazon meldet einen nichtssagenden Fehler: »Leider können wir derzeit Ihre Anfrage nicht bearbeiten. Versuchen Sie es in Kürze noch einmal«.

Ein Blick auf die Buchseite zeigt jedoch, dass der Text der Biographie sehr wohl übernommen wurde und dort angezeigt wird. Auf der Bearbeitungsseite fehlt er jedoch und es kann nicht darauf zugegriffen werden.

13.Mai 2011 – 11:26 Uhr – Drei Exemplare verkauft

Ein Klick auf den Verkaufsbericht zeigt, dass »im vergangenen und im laufenden Monat« bereits drei Exemplare verkauft wurden. Obwohl kein genaues Datum angegeben ist, ist davon auszugehen, dass dies die Zahlen von gestern, also bis zum 12. Mai 2011, sind. Dennoch bemerkenswert, dass drei Exemplare einen Verkaufsrang von 198 bis 1.123 ausmachen.

13. Mai 2011 – 12:29 Uhr – Sechs Exemplare verkauft

Offenbar findet die Zählung der verkauften Exemplare doch mehr oder weniger in Echtzeit statt. Aktuell zeigt der Verkaufsbericht sechs Exemplare an.

[2] Platz 79 ist erreicht13. Mai 2011 – 13:47 Uhr – Platz 79 in den Deutschen Kindle-Charts

Schau an: Unser E-Book hat Platz 79 der deutschen Kindle-Verkaufscharts der bezahlten Titel erreicht – und das bei derzeit nur 7 verkauften Exemplaren.

16. Mai 2011 – 8:35 Uhr – Umsatz: 8,40 Euro

Es ist Montagmorgen. Das ganze Wochenende über bewegte sich der Titel in den Top 100 irgendwo zwischen Platz 49 und 67. Aktuell ist er auf Platz 111 zu finden. Alle Angaben beziehen sich auf die Top 100 der bezahlten Titel im deutschen Kindle-Store. In absoluten Zahlen wurden 27 Exemplare über den deutschen Kindle-Store verkauft und eines über den US-Store. Die Einnahmen betragen also 8,40 Euro.

17. Mai 2011 – 9:10 Uhr – Partnerlinks

24 Stunden später haben sich die Verkaufszahlen nicht großartig nach oben entwickelt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die größte Aufmerksamkeit sicherlich nach dem Erscheinen dieses Artikels bestand, zumal am gleichen Tag auch unser Newsletter verschickt wurde. Immerhin ist das Buch noch auf Platz 61 der Kindle-Top-100.

Es zeigt sich ein grundsätzliches Dilemma, das nicht nur Kindle-Ausgaben, sondern alle Bücher haben: wer soll sie kaufen, wenn niemand davon weiß?

Dass maßgeblich dieser Erfahrungsbericht zum Verkauf beigetragen hat, zeigt ein Blick auf die Amazon PartnerNet-Statistik. Wie in unserem E-Book empfohlen, linken wir vom literaturcafe.de mit unser Amazon-Partnerkennung auf das eigene E-Book. Folgt jemand diesem Link und kauft sie oder er das Buch, bekommen wir eine kleine Provision. Amazon erlaubt und empfiehlt es ausdrücklich, auf die eigenen Titel mit der Partnerkennung zu verlinken.

Aktuell wurden 31 E-Books verkauft, bei denen allein 9 Käufer dem Partnerlink auf dieser Website gefolgt sind. Für diese Artikel erhalten wir von Amazon eine Werbekosten-Erstattung von 5,05% auf den Nettoverkaufspreis, also insgesamt für alle Titel 45 Cent.

17. Mai 2011 – 19:12 Uhr – Keine Nachricht von Amazon

Matthias Czarnetzki [12] berichtet in den Kommentaren, dass ihm Amazon eine Nachricht geschickt habe, als sein Buch online war. Also nochmals alle Mail-Konten und Spam-Ordner geprüft, aber keine Mail von Amazon entdeckt. Allerdings kam bei Herrn Czarnetzki die Nachricht erst verzögert an, sodass sie vielleicht auch bei uns erst noch eintrifft.
Aktuelle Verkaufszahl: 36 Stück/Platz 56 der deutschen Kindle-Verkaufscharts.

18. Mai 2011 – 9:35 Uhr – Ein verdammt guter Verkaufsrang

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass Amazon in der Pressemeldung zum [1] Start des deutschen Kindle-Angebots verkündete, dass dort 25.000 deutschsprachige Titel gelistet seien, dann ist Platz 42 der Verkaufscharts ein verdammt guter Rang.

E-Book-BestsellerrängeInteressant ist, dass unser Titel zeitweise nicht nur auf den E-Book-Listen auftaucht. Wenn es nahe Platz 40 der Kindle-Liste zu finden ist, dann kann es sich schon mit den Papierausgaben der Rubrik »Computer & Internet« messen. Aktuell ist es dort auf Platz 33.

»90% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel«, meldet Amazon heute auf der Artikelseite. 10% kauften [13] »Untot: Dämmerung« von Andreas Stetter, einen ebenfalls für 99 Cent angebotener Kindle-Titel.

41 Exemplare von »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« wurden bislang käuflich erworben. Drei Amazon-Kunden klickten auf den Amazon-eigenen »Gefällt mir«-Button, doch noch wurde keine Kundenrezension geschrieben.

19. Mai 2011 – 11:17 Uhr – Report auf buchreport.de

Was unser Praxistest für Verlage bedeuten kann, darüber hat Wolfgang Tischer [14] im Blog des Branchenmagazins buchreport.de geschrieben. Keinesfalls sollten sich die Verlage in Sicherheit wiegen und auf die oft geringere Qualität so mancher Kindle-Veröffentlichung hinabblicken. [14] Mehr dazu auf buchreport.de.

Der Amazon-Bericht meldet 53 verkaufte Exemplare. Der Amazon-eigene »Gefällt mir«-Button wurde mittlerweile von fünf Kunden geklickt, doch noch immer fehlen Rezensionen. Gestern Abend kletterte der Titel auf Verkaufsrang 25, aktuell liegt er wieder bei 40.

23. Mai 2011 – 8:17 Uhr – Die ersten Kundenrezensionen

Seit dem letzten Eintrag sind ein paar Tage vergangen. 118 Exemplare sind bislang verkauft worden. Zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben sicherlich die beiden ersten Kundenrezensionen bei Amazon. Zweimal fünf Sterne hat der Titel erhalten. Vielen Dank an die Rezensenten!

Per E-Mail und in den Kommentaren sind weitere Fragen eingegangen, sodass Wolfgang Tischer derzeit an einer erweiterten Ausgabe des E-Books arbeitet, die für bestehende Käufer natürlich kostenlos sein wird. Aus dem neuen Kapitel, was es bei der Wahl des Titels zu beachten gilt, ist bereits [15] ein Artikel für das literaturcafe.de entstanden. Ebenso wird sich die erweiterte Ausgabe näher mit Calibre beschäftigen und der Frage nachgehen, wie man eine [16] ISBN für sein Werk erhält.

24. Mai 2011 – 15:00 Uhr – Ahhhh! Das Bücherregal ist leer!?

Hilfe! Was ist jetzt los? Wir wollten wie immer unsere Downloadzahlen unter [17] kdb.amazon.de abrufen, da verwundert es bereist nach dem Login, dass die AGB erneut bestätigt werden müssen. Ok, kann ja sein, dass die geändert wurden. Dann aber erscheint die Meldung, dass unser Profil unvollständig sei. Ein Klick auf die Daten zeigt, dass sämtliche Adresseingaben fehlen! Wie kann das sein?

Ein Klick auf unser digitales Buchregal meldet: »Ihr Buchregal ist leer.« Der Verkaufsbericht sagt für Mai 2011: »In diesem Zeitraum gab es keine Verkäufe.« Was ist passiert?

24. Mai 2011 – 15:50 Uhr – Regal war nie weg, aber zwei Publisher-Accounts

Uff! Die Bücher wurden »gefunden«, die Berichte zeigen wieder Zahlen und waren auch nie weg. 151 Exemplare wurden verkauft. Das virtuelle Buchregal war nie verschwunden. Aus noch nicht näher bekannten Gründen haben wir offenbar zwei Accounts mit dem gleichen Namen (!) und mit der gleichen Adresse. Der eine führt nach dem Einloggen auf die deutsche KDP-Seite, der andere zeigt sie auf Englisch an. Wie kommt es zu diesem zweiten Account? Wir würden den »leeren« Account gerne löschen. Aber wie?

Auf jeden Fall Entwarnung: Die Bücher bzw. ihre Verkaufszahlen werden weiterhin korrekt angezeigt. Man muss nur den richtigen Account verwenden :)

Gestern kam übrigens [18] via Twitter die Frage auf, worauf sich die Zahl der hier angegebenen Verkäufe bezieht. Natürlich auf die Gesamtverkäufe seit Veröffentlichung. Wie Amazon daraus eine stündliche Statistik berechnen kann, wo es doch auch Stunden gibt, in denen wir keine Bücher verkaufen, ohne gleich auf Rang 19.327 abzustürzen, das ist das Geheimnis der Amazon-Algorithmen. Es kann nur vermutet werden, dass die Verkaufsplatzierungen sich aus den aktuellen Verkaufszahlen im Zeitraum x und dem allgemeinen Verkaufstrend des Titels zusammensetzt.

24. Mai 2011 – 18:15 Uhr – Kompliment an Amazon

Amazon hat sich rasch gemeldet und alles ist gut, die Verwirrung haben wir selbst verursacht. Daher kann unser Tipp nach dieser Erfahrung nur lauten: Prüfen Sie genau, mit welchem Account Sie sich bei Amazon angemeldet haben. Vielleicht hat man für einen Test oder zu anderen Zwecken früher einmal einen weiteren Account bei Amazon angelegt. Meldet man sich damit irrtümlich unter dem Kindle-Direct-Publishing-Portal an, hat man Ruckzuck und ohne es groß zu bemerken einen zweiten, »leeren« Publisher-Account angelegt. Das kann für unnötige Schrecksekunden sorgen.

25. Mai 2011 – 16:59 Uhr – Jetzt wird’s teuer: Zweite Ausgabe geplant

Die zweite, erweiterte Ausgabe des E-Books steht kurz vor der Fertigstellung. Sie wird einen zusätzlichen Teil mit häufig gestellten Fragen beinhalten zu den Bereichen ISBN, Bilder, Pseudonym, [15] Titel, Seitenzahlen und Raupkopien. Außerdem wird die Konvertierung von doc- und odt-Dateien mittels [19] Calibre in einem Extrateil ausführlich beschrieben. Diese Ausgabe wird den doppelten Umfang der aktuellen ersten Fassung besitzen.

Für neue Käufer werden wir daher den Preis mit Erscheinen der zweiten Ausgabe erhöhen. Wer das Werk schon gekauft hat oder jetzt noch kauft, der oder die bekommt sozusagen die neue Ausgabe zum Preis der alten, denn bestehende Käufer können das E-Book dann einfach neu und ohne nochmals zu bezahlen herunterladen.

Achja: Die aktuelle Verkaufszahl ist 174.

29. Mai 2011 – 9:47 Uhr – Was tun mit der zweiten Ausgabe?

Genau 260 Exemplare sind verkauft, drei davon über den amerikanischen Kindle-Store auf amazon.com.

Was Matthias Czarnetzki [20] gestern in den Kommentaren berichtet, ist nicht sehr erfreulich. Czarnetzki schreibt, dass es offenbar nicht möglich sei, dass bestehende Käufer die neue Ausgabe eines Kindle-Buches herunterladen können, wenn der Autor Inhalt oder Formatierung geändert hat. Wenn das stimmt, dann wäre das äußerst bitter und verwirrend für die Leser.

Bislang sind wir davon ausgegangen, dass der Kindle-Store eine ähnliche Produktpolitik wie der App-Store für Apples iPhone betreibt. Kauft man bei Apple ein Programm, so erhält man später alle Updates kostenlos, solange der Anbieter neue Versionen nicht als eigenständiges Programm anbietet.

Wenn das bei Amazon nicht der Fall ist, dann wäre das sehr verwirrend. Macht der Anbieter des Buches die Neuausgabe oder Überarbeitung nicht kenntlich, so kann es sein, dass zwei Käufer des gleichen Buches nicht wissen, dass ihre Ausgaben unterschiedlich sind. Ebenso ist ein »stilles Korrigieren« von Rechtschreibfehlern nicht möglich.

Wir werden es ausprobieren, denn die neue Ausgabe werden wir morgen Amazon zur Freigabe vorlegen.

1. Juni 2011 – 10:00 Uhr – Goodbye Mai und Hello America!

Der Mai ist vorüber und somit der erste Verkaufsmonat, der eigentlich nur ein halber war. Die Bilanz sieht folgendermaßen aus: 335 verkaufte Exemplare über den deutschen Kindle-Shop und fünf über den amerikanischen. Ein Exemplar wurde über amazon.co.uk verkauft. Das sind 341 verkaufte E-Books bislang. Der Umsatz beträgt somit 2,85 Dollar und 102,64 Euro. Damit ist unser Redaktions-Kindle zur Hälfte finanziert.

Inzwischen sorgt unser Bericht weltweit bei E-Book-Fans für Aufsehen. Attila Lukacs aus Ungarn hat die US-Website [21] TeleRead auf diesen Bericht aufmerksam gemacht und ihn durch Googles Übersetzungsprogramm gejagt. Nun ist er in schlechtem Englisch [21] auch dort zu lesen :)

1. Juni 2011 – 11:02 Uhr – Alle Infos zur zweiten Ausgabe

Cover der 2. Ausgabe: Eigene E-Books erstellen und verkaufenSoeben haben wir die zweite, erweiterte Ausgabe bei Amazon hochgeladen. Sie wird geprüft und demnächst die erste ersetzen. Das war ohnehin die große Frage in der Redaktion: Ersetzen oder neu anbieten? Wir wollen erläutern, warum wir uns für ersteres entschieden haben.

Die neue Ausgabe wurde um wesentliche Teile erweitert. Darin ist nun genau nachzulesen, wie man Word oder Open/LibreOffice-Dateien mit [19] Calibre ins Amazon-Format umwandelt. Außerdem beantworten wir häufig gestellte Fragen u. a. zu ISBN, Buchpreisbindung und Raubkopien. Die Fragen stammen von Käufern der ersten Ausgabe und Kommentatoren dieses Artikels. Der Textumfang des Werkes hat sich fast verdoppelt.

Wie bereits angekündigt, werden wir mit dieser Ausgabe den Preis anheben und zwar so, dass wir vom 35% in den 70% Tantiemenbereich gelangen. Wir haben uns wieder für die absolute Untergrenze entschieden, und das E-Book wird daher 2,99 Euro kosten.

Erneut gibt es kleine Details zu beachten: Während wir beim 0,99 Euro Preis die 35% komplett erhalten, ist dies bei den 70% nicht der Fall. Hier verlangt Amazon vom Anbieter 5% Versandkosten. Versandkosten für elektronische Bücher? Nunja, auf diese Weise refinanziert Amazon den kostenlosen Buchversand via UMTS. Unsere Buchdatei ist derzeit fast ein halbes Megabyte groß.

Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich der neue Preis auf die Top100-Platzierung auswirken wird. Wenn es stimmt, was Matthias Matting [22] in seinem Beitrag geschrieben hat, dann hängt die Platzierung auch vom Umsatz ab und ein teureres Buch benötigt weniger Verkäufe, um auf den vorderen Plätzen der Verkaufscharts zu landen.

Irritiert hat uns der Kommentar von Matthias Czarnetzki, [20] der schrieb, dass bestehende Käufer die neue Ausgabe nicht herunterladen könnten. Das werden wir nun selbst in der Praxis überprüfen, denn wir haben die neue Ausgabe in der Amazon-Datenbank mit der alten aktualisiert. Die neue Ausgabe hat neben den stark erweiterten Inhalten ein leicht geändertes Cover, um optisch auf die Neuausgabe hinzuweisen, eine neue Produktbeschreibung – mit dem Hinweis auf die 2. Ausgabe und dem neuen Inhaltsverzeichnis – und einen neuen Preis. In der Amazon-Datenbank haben wir zudem die Versionsnummer von 1.0 auf 2.0 geändert.

Grundsätzlich schien uns dieser Weg der bessere zu sein, denn so knüpft die neue Ausgabe nicht nur inhaltlich an die alte an, sie übernimmt auch deren Amazon-Platzierung und vor allen Dingen laufen die Links auf dieses E-Book bei Amazon nicht ins Leere, wie es der Fall gewesen wäre, wenn wir die neue Ausgabe als neuen Artikel angeboten und die alte zurückgezogen hätten. Das schien uns doch sehr verwirrend zu sein.

Sollten die bisherigen Käufer die neue Ausgabe tatsächlich nicht erhalten, so haben wir bereits Pläne für eine mögliche kostenlose Update-Aktion. Aber nun warten wir erst einmal ab, bis Amazon die neue Ausgabe freigegeben hat.

1. Juni 2011 – 20:10 Uhr – Buch online, Amazon erreichbar, Neuausgabe (noch?) nicht

Eine zufällige Überprüfung ergab, dass die neue Ausgabe zum neuen Preis bereits online ist, im KDP-Bereich selbst ist der Status allerdings noch auf »In Bearbeitung«.

Und in der Tat ist die Situation derzeit sehr absurd: Käufer der ersten Ausgabe erhalten die Infos zum zweiten Buch angezeigt, wenn Sie im Menü »Book Description« auswählen. Es lässt sich sogar der Punkt »Try a sample« auswählen und man erhält sofort die Leseprobe der 2. Ausgabe aufs Gerät gesendet. Nur – kaufen oder erneut herunterladen kann man sie nicht. Klickt man auf den Kaufen-Button erscheint die Meldung, dass man den Titel bereits erworben habe. Löscht man das E-Book vom Gerät, so findet es sich anschließen im Ordner »Archived items«. Ruft man das Buch von dort erneut ab, wird wieder die erste Ausgabe heruntergeladen.

Da bei der Meldung, dass man das Buch bereits erworben habe, gleichzeitig noch eine 0800er-Servicenummer angegeben ist, die man bei Fragen anrufen könne, machen wir das auch gleich einmal. An einem Mittwoch vor dem Feiertag um kurz nach 20 Uhr haben wir die Bandansage erwartet, dass man am Freitagmorgen ab 9 Uhr gerne wieder für uns da sein. Aber nein: Zu unserer Überraschung meldet sich eine freundliche Dame am Telefon, der wir das Problem schildern. Sie hat uns versprochen, die Sache ans Kindle-Direct-Publishing-Team weiterzuleiten und man werde sich melden. Und nicht nur das: es geht parallel noch eine E-Mail ein, die das »freundliche Telefonat« und die Rückmeldung nochmals bestätigt.

1. Juni 2011 – 20:37 Uhr – Noch eine Mail von Amazon

Eine weitere Mail vom KDP-Support erreicht uns, die wie die erste mit einem persönlichen Namen versehen ist. Diese Mail geht jedoch nicht auf das spezielle Problem ein, sondern verweist auf die KDP-Foren und Hilfeseiten. Also schauen wir einmal dort …

1. Juni 2011 – 21:00 Uhr – (K)eine Info in der Hilfe

Leider ist in den Hilfeseiten nichts darüber zu finden, wie bestehende Käufer die neue Version eines Buches erhalten können. Es wird nur beschrieben, wie man ein Buch aktualisiert – und zwar genau so, wie wir es gemacht haben.

Wir haben uns in den Foren umgesehen und einen ersten Hinweis gefunden. Allerdings wollen wir zunächst abwarten, bis sich der Status unseres Buches wieder in »live« geändert hat, da dieser Zwischenstatus (Buch ist online, hat aber noch den Status »In Bearbeitung«) vielleicht die Amazon-Computer verwirren könnte, bevor wir die Info weitergeben.

2. Juni 2011 – 18:45 Uhr – So bekommen Käufer der ersten Auflage auch die zweite

Unser Buch ist nun offiziell »live« und daher geben wir die Lösung weiter, wie Käufer der ersten Auflage (hoffentlich ohne Mehrkosten) auch die zweite erhalten. Wir haben Sie gestern offiziell von Amazon erhalten – um 21:37 Uhr. Erstaunlich, dass der Kindle-Support offenbar auch bis in die Nacht erreichbar ist. Hier der Wortlaut der Mail von Amazon:

Derzeit können Kunden, die ein Kindle-Buch gekauft haben, den überarbeiteten Inhalt nicht automatisch herunterladen. Unser Technik-Team kennt das Problem und arbeitet daran, diesen Prozess zu automatisieren.

Bis zur Lösung des Problems können wir den aktualisierten Inhalt an Ihr und die Geräte Ihrer Kunden senden. Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass mit dem neuen Inhalt Funktionen wie Markierungen, die letzte gelesene Seite und Lesezeichen der Vorgängerversion entfernt werden und Stellen, die Notizen enthielten, ggf. nicht mehr in der aktuellen Version vorhanden sind.

Dieses »Pauschalangebot« wollen wir jedoch ganz bewusst nicht annehmen, da – wie Amazon selbst schreibt – dann auch alle eventuell vorhandenen Markierungen und Notizen gelöscht wären.

Daher können wir die Käufer der Erstausgabe, die die zweite Ausgabe erhalten wollen, nur auffordern, den Download der erweiterten Ausgabe individuell bei Amazon anzufordern. Das geht am schnellsten durch einen Anruf bei der kostenlosen Support-Hotline:

  1. Öffnen Sie das Buch auf dem Kindle, drücken Sie die Menütaste und wählen Sie die »Book Description« aus.
  2. Klicken Sie dort auf »Buy«.
  3. Sie erhalten die Nachricht, dass Sie das Buch bereits gekauft haben. Außerdem sehen Sie die kostenlose 0800er-Nummer des Amazon-Supports. Rufen Sie dort an, geben Sie Ihre E-Mail und den Titel bzw. die Bestellnummer B00507HJQG durch, und man schickt Ihnen die neue Ausgabe auf Ihr Gerät.

Hat’s geklappt? Wir freuen uns in den Kommentaren über Ihre Rückmeldungen. Sollten diese positiv sein, werden wir diesen Weg auch in der Amazon-Produktbeschreibung ergänzen.

2. Juni 2011 – 21:51 Uhr – Noch eine Nachricht von Amazon

Beruhigend: Roswithas Kommentar scheint zu bestätigen, dass der Download der 2. Ausgabe nach Anfrage beim Amazon-Support funktioniert.

Bei Amazon bemüht man sich um die Kunden, denn von dort erreichte uns am heutigen Feiertag um 20 Uhr (!) die folgende Mail:

Vielen Dank, dass Sie uns über die überarbeitete Ausgabe von “Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen” informiert haben. Wir werden gerne eine E-Mail an Kunden schicken, die Ihr Buch gekauft haben, um mitzuteilen, dass eine aktualisierte Version Ihres Buches verfügbar ist.

Zu diesem Zeitpunkt müssen wir vor dem Senden die Zustimmung des Kundens bekommen, um die überarbeitete Fassung an ihre Kindle zu schicken, da die neue Version Highlights verursacht, die letzte gelesene Seite und Lesezeichen entfernt, und die Positionen der Notizen nicht mehr mit der aktualisierten Kopie des Buches übereinstimmen werden.

Wir arbeiten an einer langfristigen Lösung diese Erfahrung zu verbessern, indem die überarbeiteten Inhalte in der Mein Kindle Bibliothek automatisch auflaufen. Vielen Dank für die Verwendung von Amazon KDP.

6. Juni 2011 – 11:00 – Platzierung und Refinanzierung

EinnahmenNach dem Wochenende und nach einigen Tagen mit der neuen Ausgabe ist die Frage interessant, ob die Anhebung des Verkaufspreises sich auf die Platzierung in den Top100 ausgewirkt hat. Die Antwort kann jedoch nur lauten: Wahrscheinlich ja, aber wie genau, das lässt sich nicht sagen. Derzeit ist der Titel auf Platz 28 zu finden, am Wochenende lag er zwischen 30 und 40, einmal war er auch auf Platz 57 abgerutscht.

Ohne Frage wird der höhere Preis Auswirkungen auf den Verkauf haben. Die erste Ausgabe war am Schluss zwischen Platz 10 und 20 zu finden. Allerdings bewirbt Amazon zeitgleich auf der Startseite ältere aber dennoch [23] sehr attraktive englischsprachige Titel für nur 99 Cent, darunter Bücher von [24] Paul Auster, [25] William Boyd oder [26] Kazuo Ishiguro. All diese Titel haben sich ebenfalls in die Top20 gedrängt, sodass andere Bücher zurückfielen.

Was die Tantiemen anbelangt, so ist die Kindle-Hardware mittlerweile durch das Buch refinanziert, sieht man mal von der Steuer ab. Genau 189,10 Euro waren am 4. Juni 2011 eingenommen.

Selbstverständlich bedeutet die Preiserhöhung einen gewaltigen Sprung der Einnahmen pro Buch. Diese liegen nun bei 1,78 Euro (70% Tantieme minus digitale Lieferkosten). Davor waren es nur 30 Cent. Für die gleichen Einnahmen mussten zuvor sechsmal mehr Bücher verkauft werden.

Die Gesamtzahl aller verkauften Exemplare seit Beginn – was nur ein Zeitraum von drei Wochen ist – liegt derzeit bei 416.

9. Juni 2011 – 9:20 Uhr – Preisbindung, Fallen und Legenden

Unklarheit herrschte gestern hinsichtlich der Preisbindung. Alles wichtig zum Thema ist daher [27] in einem Artikel zum Thema Buchpreisbindung nachzulesen. Es geht die Legende, dass man einen Buchpreis mindestens 18 Monate nicht ändern darf. Auch wir mussten zur Klärung erst beim Börsenverein anrufen. Ergebnis: Der Verlag darf den Preis beliebig ändern, jedoch nicht im Rahmen von Rabattaktionen oder kurzfristigen Werbemaßnahmen. Und der Verlag muss dafür sorgen, dass jeder Händler das Buch jederzeit zum gleichen Preis verkauft. Alles weitere in unserem [27] Beitrag zur Preisbindung, der auch in unserem Buch nachzulesen ist.

9. Juni 2011 – 10:15 Uhr – E-Book-Spam: Man spricht Deustch

Spam-E-BookEs war zu erwarten: Die Make!-Money!-Fast!-Fraktion wirft nun auch Spam-E-Books in den Kindle Store. Ein Beispiel ist der Titel links im Bild. Es wird mit den klassischen Spam-Methoden gearbeitet: Titel in Großbuchstaben und überlang, der Titel verspricht »GRATIS E-BOOKS UND GRATISSPIELE« und »WIE BEKOMMT MAN GRATIS KINDLE« und er biete »Tipps und Tricks Auf Deustch« (sic!).

Es werden alle bereits vom Suchmaschinenmarketing bekannten Tricks angewendet. So nennt sich der Herausgeber einfach »Kindle Tipps und Tricks und Gratis Bücher«. Zugeordnet sind dem Artikel Tags wie »jailbreak«, die bereits mehrfach bestätigt wurden, was vermuten lässt, dass dies durch die Herausgeber selbst erfolgt ist. Auch 5-Sterne Rezensionen in gebrochenem Deutsch lassen vermuten, dass es sich nicht unbedingt um unabhängige Kritiker handelt (»Es is nicht zu lang, and man kann es schnell leses, and danach ein Kindle-Poweruser werden!«)

Aber das Allerschlimmste: Die Methode funktioniert! Der Titel für 0,99 Euro ist bereits auf Platz 35 der Top100 zu finden. Da kann man sich also noch auf einiges gefasst machen. Erstaunlich ist, dass Amazon solche Titel zulässt. Nun mag das in Sachen Zensur problematisch sein, aber man könnte diese Titel zumindest aus dem Ranking nehmen, wie es ja bereits mit den Erotik-Büchern passiert.

17. Juni 2011 – 10:50 Uhr – Legenden und Nationalbibliothek

Es sind einige Tage vergangen, und es wird Zeit für einen aktuellen Bericht. Mit dem Ende der 99-Cent-E-Book-Verkaufsaktion bekannter englischsprachiger Autoren sind diese wieder weitestgehend aus den Top30 bei Amazon verschwunden und unser Titel ist auf einen Platz zwischen 20 und 30 zurückgekehrt. Aktuell ist er auf Platz 32, gestern war er zeitweilig auf Platz 21, in den Tagen davor war er auch schon mal auf Platz 17 zu sehen.

Die Selbermacher und 99-Cent-Titel bei Amazon beschäftigen die Verleger. »Why Selling E-books at 99 Cents Destroys Minds« versucht Chad W. Post [28] in den Publishing Perspectives zu erklären. literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer hat über seine Thesen [29] einen Beitrag für buchreport.de geschrieben und darüber, warum der komplette Goethe für 99 Cent einfach zu teuer ist.

Aktuelle Gesamtverkaufszahl: 564 plus einer Hand voll über amazon.com und .co.uk verkaufter Exemplare – wobei die Maßeinheit »Hand voll« bei E-Books eigentlich nicht ganz die richtige ist.

In den Kommentaren zeigt sich, dass nachwievor viele Legenden über Bücher kursieren. Die [27] (falsche) 18-Monate-Frist für Preisänderungen war eine solche, doch ebenso falsch ist, dass nur Bücher mit ISBN [30] preisgebunden sind.

Aber es gibt weiteres spannende Fragen, denen Wolfgang Tischer für eine eventuelle 3. Ausgabe gerade nachgeht. Eine davon lautet: Wie sieht es mit der Ablieferung von Pflichtexemplaren an die Deutsche Nationalbibliothek aus? Eigentlich müsste diese erfolgen, aber wie, wenn kein Zugriff auf eine DRM-freie E-Book-Datei besteht?

Wir werden es berichten …

19. Juni 2011 – 9:00 Uhr – Der SPIEGEL stellt die E-Book-Frage

»[31] Wer braucht noch einen Verlag?« Diese Frage stellt heute SPIEGEL-Online-Redakteur Frank Patalong. In seinem Artikel wirft er einen Blick auf den deutschsprachigen E-Book-Markt für Selbstverleger. Neben Felidae-Autor Akif Pirinçci, der seinen damaligen Katzen-Krimi-Bestseller [32] nun ohne Verlag als E-Book veröffentlicht hat, wird auch unser Buch »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« prominent erwähnt und Autor Wolfgang Tischer mehrfach zitiert.

Da es Sonntagmorgen ist, schlafen die SPIEGEL-Online Leser wahrscheinlich noch. Außerdem ist der Artikel noch nicht lange online, denn bislang folgten ganze 5 Leute dem Link von spiegel.de auf diesen Bericht. Unser Buch selbst ist auf Platz 24, Akif Pirinçcis »Felidae« auf Platz 6.019. Mal sehen, wie sich das im Laufe des Tages entwickelt.

Die aktuelle Verkaufszahl unseres E-Books für Juni liegt aktuell bei 252 Stück. Die Tantiemen betragen seit Beginn des Verkaufs im Mai laut offiziellem Amazon-Verkaufsbericht derzeit 537,56 Euro (stand gestern). Hinzu kommen 9,24 Dollar und 1,45 Britische Pfund für den Verkauf über die dortigen Websites.

Wie wirkt sich die [31] Erwähnung im SPIEGEL online aus?

Weitere Tipps finden Sie in unserem E-Book für Amazons Kindle

[33] Cover der 6. Ausgabe: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenIn unserem E-Book »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« finden Sie weitere Tipps zur Erstellung digitaler Bücher.

Kaufen Sie das E-Book und werden Sie Teil des Experiments, über das wir [34] in unserem Erfahrungsbericht ständig Aktuelles schreiben. Außerdem freuen wir uns über Ihre Amazon-Rezensionen zu diesen Titel.

Zum Lesen des E-Book benötigen Sie kein Kindle-Gerät. Amazon bietet [35] kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher auch für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android oder Desktop-PC und Mac an. Einmal erworbene Kindle-Bücher können Sie auf allen Geräten lesen.

Wolfgang Tischer: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen - 6., nochmals erweiterte und überarbeitete Ausgabe [Kindle Edition] für [36] Amazon Kindle (alle Modelle) und [35] die entsprechenden Apps für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, 2012. literaturcafe.de.
[2] E-Book für 2,99 Euro bei Amazon kaufen


Teil 2 unseres Praxisberichts – [34] Zu Teil 1 – [4] Zu Teil 3 – [5] Zu Teil 4

19. Juni 2011 – 16:00 Uhr – SPIEGEL online macht Bestseller

E-Book-Bericht im SPIEGEL onlineGenau 51 Exemplare sind seit heute Morgen verkauft worden, sodass [2] unser E-Book derzeit auf Platz 8 der Amazon-Top100 zu finden ist. Akif Pirinçcis über 20 Jahre alter Bestseller »[32] Felidae« hat sich seit heute Morgen um 5.987 Plätze verbessert und ist auf 32 geklettert. Und Andreas Stetters überwiegend in Deutschland angesiedelter Zombie-Thriller »[13] Untot: Dämmerung« – ebenfall [31] im SPIEGEL-Beitrag erwähnt und verlinkt – ist auf Platz 17 gelandet.

Offiziell weist unsere Web-Statistik bis jetzt 301 Besucher aus, die heute [31] über SPIEGEL online aufs literaturcafe.de kamen. Das überrascht, hätten wir die Zahl doch weitaus höher eingeschätzt.

Zwei Fehler im SPIEGEL-Beitrag sollten korrigiert werden. Zum einen ist das Zitat von Wolfgang Tischer falsch: »Es reicht, wenn man zehn am Tag verkauft, um in den Top 20 zu landen.« Korrekt muss es hier Top 100 heißen.

Nicht korrekt ist auch die Passage »Und die Buchpreisbindung? Die Verlage haben schließlich abgemacht, E-Books nicht günstiger als die Papierausgaben zu machen.« Zunächst einmal hat die Preisbindung nichts damit zu tun, dass die Verlage abgemacht hätten, E-Books nicht günstiger als die gedruckte Ausgabe zu verkaufen, was an sich ebenfalls Unsinn ist.

Durch die Preisbindung muss lediglich gewährleistet werden, dass ein E-Book überall zum gleichen Preis verkauft wird. Dies haben wir in einem [27] gesonderten Artikel ausführlich erläutert. Der E-Book-Preis muss aber keineswegs identisch mit dem Preis der gedruckten Ausgabe sein, sondern kann vom Verlag frei festgelegt werden, so wie dies auch bei Taschenbüchern der Fall ist.

Tatsächlich sind E-Books in der Regel günstiger als die Papierausgaben – allerdings nur marginal. Zumindest hier sind sich die etablierten Verlage einig, dass die Preise der elektronischen Ausgabe nur 10-20% unter dem der gedruckten Fassung liegen sollten.

21. Juni 2011 – 9:30 Uhr – Der SPIEGEL-Sturm zog vorüber

Es ist Dienstag und der Sturm des [31] sonntäglichen Artikels auf SPIEGEL online scheint vorüber. Das Resultat: ungefähr 550 Menschen die von diesem Beitrag auf das literaturcafe.de kamen. Herzlich willkommen! 140 E-Books wurden seit Sonntag verkauft, was den Titel am Sonntagabend auf Platz 3 der Amazon-Top100 beförderte, wo er sich auch gestern noch hielt, bevor er abends auf Platz 4 und 5 »abrutschte«. Derzeit ist er auf Platz 7 zu finden.

Eine neue Amazon-Rezension kam heute hinzu, aktuell sind es fünf. Der Rezensent stellt außerdem die Frage, ob man auch englischsprachige Titel verkaufen kann. Fein, dass man die Frage [37] direkt auf der Amazon-Website beantworten kann.

Eine weitere Frage tauchte in den Kommentaren auf: [38] Warum schwankt der Preis meines Buches ständig? Auch diese ist beantwortet.

30. Juni 2011 – 21:50 Uhr – Dubiose Mails: Kann Amazon keine deutschen Texte lesen?

Rückblickend ist zum [31] SPIEGEL-online-Artikel zu sagen, dass die Klicks rapide zurückgehen, sobald der Artikel nicht mehr auf der SPON-Startseite zu finden ist. Das war bereits am Montag (20.06.2011) der Fall, also einen Tag, nachdem der Artikel online ging. Es ist eben ein Nischenthema. Heute kam beispielsweise nur noch ein einziger Besucher von spiegel.de. Insgesamt kamen rund 600 Besucher über spiegel.de, 21 davon über die mobile Website m.spiegel.de.

Der Titel erlangte durch die prominente Erwähnung Platz 3 der Kindle-Top100. Zumindest bei diesem Nischentitel kann man jedoch nicht davon sprechen, dass die Sichtbarkeit auf Amazons-Kindle-Seite, die die Top10 zeigt, zu einer dauerhaft besseren Platzierung geführt hätte. Mittlerweile ist das E-Book wieder zwischen Platz 20 und 30 zu finden, wo es vor dem SPIEGEL-Artikel war.

Eine überaus merkwürdige Mail erreichte uns am vergangenen Mittwoch vom Amazon-Support. Darin war zu lesen:

Bei einer Qualitätsüberprüfung Ihres Titels fanden wir, die folgende Qualitätsprobleme:

Tippfehler/Formatierungsfehler in Ihrem Buch wurde möglicherweise durch ein Schrifterkennungsprogramm (OCR) verursacht.

Bitte nehmen Sie die notwendigen Änderungen vor und übermitteln Sie den Titel erneut.

Die Absenderangabe war anonym und englisch:

Best regards,

Amazon KDP
Amazon.com
Your feedback is helping us build Earth’s Most Customer-Centric Company.

Nun sind wir uns durchaus der Tatsache bewusst, dass auch in der zweiten Ausgabe des E-Books mindestens zwei Tippfehler enthalten sind. Doch von großartigen Tipp- oder Formatierungsfehlern, die den Anschein erwecken würden, dass der Titel abgescannt sei, kann nun beim besten Willen nicht gesprochen werden.

Wir schrieben zum einen an die Supportadresse zurück, zum anderen kontaktierten wir die Amazon-Presseabteilung in Deutschland. Dort meldete man sich schon nach wenigen Minuten persönlich zurück, aber nur mit dem Hinweis, dass die Anfrage an die zuständigen Kollegen weitergeleitet sei, es wegen des Brückentages nach Fronleichnam aber Montag werden könne, bis eine Aussage vorläge.

Ausgeliefert an Amazon

Grundsätzlich hat man bei sowas ein ungutes Gefühl. Man wird sich plötzlich bewusst, wie ausgeliefert man Amazon ist. Was ist, wenn man dort versehentlich eine englische Rechtschreibprüfung über deutsche Texte laufen ließ und das Buch dann deaktiviert, weil es vermeintlich voll von Rechtschreibfehlern wäre?

Vom Support kam zunächst eine vollständig englischsprachige und automatische Meldung zurück mit dem Tenor: Danke für Ihre Anfrage, schauen Sie doch mal, ob Ihnen unsere Hilfeseiten weiterhelfen.

Das taten sie natürlich nicht.

Am Montagabend dann eine weitere Mail vom deutschen Kindle-Direct-Publishing-Support. Darin stand:

vielen Dank, dass Sie die benannten Tippfehler in Ihren Buch korrigiert haben. Zur Zeit sind uns keine weiteren Felhler (sic!) aufgefallen, wir werden Sie jedoch sofort informieren falls wir doch noch auf welche stossen sollten.

Unterzeichnet war diese Mail diesmal auch mit »Freundlichen Grüßen«, einem Namen und dem deutschen Slogan »Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.«

Das sah nun zwar etwas persönlicher aus, aber so richtig geklärt war die Sache damit nicht, denn immerhin wurde der Titel von uns überhaupt nicht geändert. Auch auf die Frage, um welche Fehler es sich denn handelt, wurde nicht beantwortet.

Und eigentlich hätten wir hier gerne die erschöpfende Antwort von Amazon veröffentlicht, aber die kam bis heute nicht, obwohl wir gestern nochmals dort nachgefragt haben.

So bleibt tatsächlich nur die Spekulation, dass Amazon den Titel mit einer falschen Sprachdatei geprüft haben könnte und die Mail über angebliche Tippfehler irrtümlich verschickt hat.

4. Juli 2011 – 18:45 Uhr – Die aktuellen Zahlen

Amazon hat sich gemeldet und bestätigt, dass es sich bei der oben zitierten »Tippfehlermail« um einen Irrtum handelte.

Doch kommen wir zu den aktuellen Zahlen. Leider gibt es für Selbstverleger keine zwei Felder: Bislang verkaufte Exemplare und Bislang erwirtschaftete Tantieme. So wird es mit der Ermittlung und dem Zusammenzählen von Monat zu Monat unübersichtlicher, doch lt. der Tantiemenliste der letzten Wochen liegen die Einnahmen am 2. Juli 2011 bei genau 1100,46 Euro, hinzu kommen noch ein paar Dollar und Pfund aus Verkäufen über amazon.com und co.uk. 842 Exemplare wurden verkauft.

14. Juli 2011 – 19:05 Uhr – Und wieder die aktuellen Zahlen

Es gibt nichts aufregend Neues zu berichten. Festzustellen ist ein leichtes Absinken des Titels in den Top100 auf die Plätze zwischen 50 und 70. Die bereits im letzten Eintrag erwähnten Mängel der Amazon-Berichte machen es zusehend schwerer, die aktuellen Gesamteinnahmen zu ermitteln. Direkt im Web werden nur die Einnahmen der letzten sechs Wochen angezeigt. Das wären 1157,64 Euro. Der Bereich »Tantiemen für die vergangenen Monate« gibt in downloadbaren Excel-Listen bis 31. Mai 100,70 Euro an. Daher dürften die Einnahmen so in etwa die Summe der beiden Zahlen ergeben, da seit dem 31. Mai in etwa sechs Wochen vergangen sind. Hinzu kommen noch ein paar Dollars und Pfund für die nicht-deutschen Shops.

Übrigens ist bislang noch kein Zahlungseingang von Amazon auf dem Konto zu vermerken.

19. Juli 2011 – 21:05 Uhr – Welch ein Service, was ein Kunde!

[39] Cover: Sag' beim Abschied leise ServiceEine Mail von Christian Retz ist eingetroffen. Christian Retz ist der Autor des überaus amüsanten E-Books »[39] Sag’ beim Abschied leise Service«, in dem er über sein Leben als Kunde berichtet. Ein überaus toller Titel übrigens!

Christian Retz hat in seiner E-Mail insgesamt 12 Rechtschreibfehler aufgelistet, die im E-Book noch enthalten sind – also in unserem, nicht in seinem.

Und er hat unserem Buch eine 5-Sterne-Wertung bei Amazon gegeben. Welch ein großartiger Service! Vielen Dank an Christian Retz! Alle Korrekturen bauen wir natürlich in die nächste Ausgabe ein.

26. Juli 2011 – 12:45 Uhr – 3. Ausgabe, erstaunliche Rechtschreibprüfung und kein Geld »in all den Monaten«

Cover der 3. Ausgabe: Eigene E-Books erstellen und verkaufenDie 3. Ausgabe des E-Books wurde bei Amazon hochgeladen. Sie war diesmal bereits nach vier Stunden online.

Neu hinzugekommen sind Abschnitte zum Thema »Impressum« und »Pflichtablieferung bei der Deutschen Nationalbibliothek«. Mehr zu den Änderungen lesen Sie [40] in einem eigenen Beitrag. Dort steht auch, wie Käufer der ersten Ausgaben die dritte kostenlos erhalten.

Aktuell befindet sich der Titel auf Platz 87 der deutschen Kindle-Verkaufscharts, er war jedoch in den letzten Tagen zeitweilig bis auf Platz 200 abgerutscht. Der Grund sind die Verwerfungen, die die aktuelle Amazon-Aktion »[41] 100 englische E-Books für 1 Euro« verursacht. Viele dieser Titel haben sich in den Top100 platziert.

Und gestern erreichte uns erneut eine E-Mail von Amazon, die auf zwei Schreibfehler hinwies. Im Gegensatz zur [42] Mail vom 30. Juni 2011 war der Hinweis diesmal korrekt:

Bei einer Qualitätsüberprüfung Ihres Titels fanden wir, die folgende Qualitätsprobleme:

Tippfehler/Formatierungsfehler in Ihrem Buch wurde möglicherweise durch ein Schrifterkennungsprogramm (OCR) verursacht. Zum Beispiel,

loc 255 – <Verlauf> muss <Verkauf>;
loc 160 – <vewendet> muss <verwendet>;

Bitte nehmen Sie die notwendigen Änderungen vor und übermitteln Sie den Titel erneut.

Überaus erstaunlich ist der erste Korrekturhinweis, da das Wort »Verlauf« durchaus existiert, in diesem Kontext jedoch tatsächlich falsch war. Das zu erkennen schafft normalerweise keine Rechtschreibprüfung. Arbeitet Amazon mit semantischen Prüfprogrammen? Oder lesen diese Titel gar Menschen Korrektur?

Trotz des abgesunkenen Verkaufsrangs wurden in der Woche bis zum 23. Juli 2011 insgesamt 72 Exemplare verkauft, was wöchentliche Einnahmen von 128,40 Euro sind.

Es stimmt übrigens, wie es [43] in einem Kommentar zu lesen ist, dass Amazon »in all den Monaten« noch kein Geld ausbezahlt hat. Dies ist jedoch absolut korrekt, denn Amazon zahlt die Tantiemen 60 Tage nach dem Monat aus, in dem sie erwirtschaftet wurden. Somit dürfte das erste Geld aus den Verkäufen im Mai in den nächsten Tagen überwiesen werden.

29. Juli 2011 – 12:00 Uhr – Das erste Geld: Was wurde bislang eingenommen?

Amazon meldet die erste Geldauszahlung. Gemäß den Amazon-Geschäftsbedingungen werden Anfang August die Tantiemen ausbezahlt, die im Mai aufgelaufen sind. Dies sind 100,70 Euro für 335 Exemplare. Damals kostete der Titel in der ersten Ausgabe noch 99 Cent und brachte nur 35% Beteiligung.

Bei den Amazon-Verkaufsberichten findet sich schon die Tantiemenauflistung für den Juni 2011. Dieses Geld wird dann Anfang September ausgezahlt werden. Hier ist der Betrag mit 987,96 Euro für 553 Exemplare schon stattlicher, da fast alle Exemplare 70% Beteiligung brachten. Hier schlagen sich auch die höheren Verkaufszahlen aufgrund des Artikels bei SPIEGEL Online nieder. Für den Juli 2011 sind ca. 460 Euro an Tantiemen zu erwarten.

Somit liegen die Gesamteinnahmen für zweieinhalb Monate bei ca. 1.550 Euro vor Steuern.

Hinzu kommen ca. 30 Dollar, die über amazon.com eingenommen wurden. Diese Einnahmen werden jedoch erst per Scheck ausbezahlt, wenn 100 Dollar erreicht sind. Das dürfte somit noch etwas dauern. So wurden im Juli nur 8 Exemplare über den US-Shop verkauft. Zudem dürften die Banken bei der Scheckeinlösung saftig zulangen.

Die Einnahmen im britischen Shop haben bislang nicht einmal 2 Britische Pfund erreicht. Auch diese werden erst bei 100 Pfund ausbezahlt. Ein Betrag, der wahrscheinlich nie erreicht wird.

Eines ist deutlich – und das ist in der 3. Ausgabe des Buches auch klar gesagt: Die Einnahmen aus Verkäufen über amazon.com und .co.uk sollten für einen deutschsprachigen Titel höchstens als Geld für die Kaffeekasse gesehen werden.

31. Juli 2011 – 9:11 Uhr – Zurück in den Top100

Amazons Verkaufsaktion »100 Bücher für 1 Euro« ist vorüber und die Titel verschwinden aus den Top100, da sie wieder 7 oder 8 Euro kosten. Unser Ratgeber ist daher wieder so um Platz 60 herum zu finden, wo er vor der Aktion bereits war.

Die Einnahmen der vergangenen Woche betrugen 119,38 Euro, verkauft wurden 67 Exemplare. In den Wochen davor waren es 72, 69 und 59.

6. August 2011 – 19:55 Uhr – Freiwillige Ablieferung bei der Deutschen Nationalbibliothek jetzt möglich und noch eine Aktualisierung des E-Books

Gestern erreichte uns eine E-Mail der Deutschen Nationalbibliothek. Ab sofort biete man Kindle-Autorinnen und -Autoren, die Wert darauf legen, eine freiwillige Ablieferung ihrer E-Books an. Allerdings muss dazu eigens eine EPUB-Version des Kindle-Buches erzeugt werden. Näheres dazu ist [44] in unserem Beitrag zur Ablieferung von Kindle-E-Books bei der Deutschen Nationalbibliothek nachzulesen, der von uns auf den aktuellsten Stand gebracht wurde. Ebenfalls aktualisiert wurde diese Passage im E-Books selbst, das seit heute [2] in Ausgabe 3.1 vorliegt. Wer Version 3 besitzt, muss sie jedoch nicht gleich wieder auf 3.1 aktualisieren, da sie oder er die Änderungen auch [44] in unserem Artikel nachlesen kann.

22. August 2011 – 19:45 Uhr – Alles bestens, alles ruhig

Es gibt nichts besonders Aufregendes zu berichten. Auch in den Sommerwochen hält sich der Titel irgendwo zwischen Platz 30 und 70 in den Top100 je nach Wochentag und Tageszeit. Pro Woche werden zwischen 69 und 86 Exemplare verkauft, sodass die Tantiemen pro Woche bei 123 bis 154 Euro liegen.

25. August 2011 – 13:57 Uhr – Großartige kostenlose Videoschulung zu Word, Calibre und Kindle E-Books

Inspiriert durch unser E-Book hat Kerstin Rachfahl [45] zwei tolle Videos erstellt, die zeigen, wie man aus Word-Dateien ein Kindle-E-Book machen kann. Dies ist uns [45] einen Hinweis in einem eigenen Beitrag wert. Vielen Dank an [46] Kerstin Rachfahl!

11. Oktober 2011 – 15:15 Uhr – Neue Buchausgabe, digitales Nirvana und 2.680 Euro brutto

»Tischers stabiler Erfolg verdankt sich vor allem der Arbeit, die er in sein Projekt investiert – ohne regelmäßige Aktualisierung und Überarbeitung seines Ratgebers wäre dieser wohl schon längst im digitalen Nirwana versackt: “Im Schlaf Geld verdienen” geht anders.« Das schreibt [47] Giesbert Damaschke im [48] Hyperland-Blog des ZDF.

Recht hat er!

[2] Cover der 4. Ausgabe: Eigene E-Books erstellen und verkaufenUnd damit wird es Zeit, in diesem Bericht die neuesten Entwicklungen nachzutragen. Viel ist seit dem letzten Beitrag geschehen: Amazon bietet in Deutschland ein neues Kindle-Modell an, das erstmals unter 100 Euro kostet – 99 Euro, um genau zu sein. Mit diesem günstigeren Modell wird die Zahl der Kindle-Käufer und -Leser weiter steigen. Eine großartige Entwicklung für Kindle-Selbstverleger, sind dies doch alles potenzielle neue Leser. Das Gerät haben wir [49] ausführlich getestet und beschrieben.

Daher ist seit heute die 4. Ausgabe des Ratgebers »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« erhältlich. Zum ersten Mal wurde das Cover leicht verändert. Dort ist nun auch das neue Gerät abgebildet, um der Käuferin oder dem Käufer klar zu signalisieren, dass der [50] Ratgeber für alle Modelle geeignet ist. Denn technisch hat sich nicht an der Erstellung von Kindle-E-Books geändert.

Das Buch wurde aber nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich in vielen Details und Formulierungen verbessert. Ebenso wurden Daten aktualisiert und angepasst. So besteht nun beispielsweise die Möglichkeit, Bücher im neuen französischen Online-Store zu verkaufen. Anders als bei den Verkäufen über amazon.com und .co.uk werden diese Einnahmen auf das Konto überwiesen und nicht per Scheck ausbezahlt.

Bislang haben wir mit dem Buch 2.680 Euro eingenommen und ungefähr 1.800 Exemplare verkauft. Es muss daran erinnert werden, dass das Buch im ersten Monat für 99 Cent verkauft wurde, was nur 35% Tantieme vom Nettopreis bedeutete.

Vor ungefähr drei Wochen drohte das Buch aus den Top100 der Amazon-Kindle-Verkäufe zu fallen. Es zeigte sich, dass die Sichtbarkeit in dieser Bestsellerliste enorm wichtig ist, da diese Bücher prominenter auf der Amazon-Website und direkt auf den Geräten präsentiert werden. Einmal unter die Marke 100 gefallen, stürzte das Buch rasch ab und war kurzzeitig auf Rang 300 zu finden.

In der Tat hat es Giesbert Damaschke völlig richtig erkannt, dass es wichtig ist, das Buch aktuell und somit im Gespräch zu halten. Heute – vermutlich durch den ZDF-Blogbeitrag und die 4. Auflage bedingt – ist das E-Book aktuell wieder vorne auf Platz 30 zu finden.

25. Oktober 2011 – 17:33 Uhr – Remittance Advice

Und wieder eine E-Mail von Amazon. Die Einnahmen für August werden ausgezahlt:

The following payment has been made by Amazon. It will be paid by bank transfer directly into your bank account. Amount Paid: 598.70 EUR.

Wie sieht es mit den Gesamteinnahmen von Mai bis Oktober 2011 aus?

Weitere Tipps finden Sie in unserem E-Book für Amazons Kindle

[33] Cover der 6. Ausgabe: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenIn unserem E-Book »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« finden Sie weitere Tipps zur Erstellung digitaler Bücher.

Kaufen Sie das E-Book und werden Sie Teil des Experiments, über das wir [34] in unserem Erfahrungsbericht ständig Aktuelles schreiben. Außerdem freuen wir uns über Ihre Amazon-Rezensionen zu diesen Titel.

Zum Lesen des E-Book benötigen Sie kein Kindle-Gerät. Amazon bietet [35] kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher auch für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android oder Desktop-PC und Mac an. Einmal erworbene Kindle-Bücher können Sie auf allen Geräten lesen.

Wolfgang Tischer: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen - 6., nochmals erweiterte und überarbeitete Ausgabe [Kindle Edition] für [36] Amazon Kindle (alle Modelle) und [35] die entsprechenden Apps für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, 2012. literaturcafe.de.
[2] E-Book für 2,99 Euro bei Amazon kaufen


Teil 3 unseres Praxisberichts – [34] Zu Teil 1 – [3] Zu Teil 2 – [5] Zu Teil 4

22. November 2011 – 6:33 Uhr – Die offiziellen Verkaufszahlen von Mai bis Oktober 2011

Wieder ist einige Zeit vergangen und wir werfen einen Blick auf die Verkaufszahlen. Wir haben uns diesmal die Mühe gemacht und die offiziellen Zahlen von Amazon aus den Monatsberichten zusammengestellt.

Dabei haben wir nur die Verkäufe über amazon.de zusammengestellt. Verkäufe über amazon.com und amazon.co.uk gab es zwar auch, doch werden diese erst bei 100 Dollar bzw. 100 Britischen Pfund per Scheck ausbezahlt. Das kann dauern. Allerdings sind zumindest bald 100 Dollar erreicht, und wir werden berichten, wie viel davon nach Abzug der Bankgebühren übrig bleibt. Da landen die Einnahmen in Euro doch reichlich direkter auf dem Konto.

So sehen also aktuell die Tantiemeneinnahmen aus:

Einnahmen aus dem E-Book »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« Mai bis Oktober 2011«

Die erste Ausgabe kostete im Mai noch 99 Cent und brachte nur 35% vom Nettopreis. Danach kosteten die weiteren Ausgaben 2,99 Euro und ergaben 70% Autorenanteil am Nettopreis. Dann jedoch zieht Amazon je nach Dateigröße einen kleinen Centbetrag für Lieferkosten ab. Ab August stieg dieser aufgrund des erweiterten Umfangs.

Unter dem Strich wurden also in 172 Tagen 2.101 Exemplare verkauft, was 3.237,48 Euro Einnahmen vor Steuern ergibt. Umgerechnet sind das 18,82 Euro pro Tag.

3. Dezember 2011 – 11:20 Uhr – Kindle-Stores für Italien und Spanien

Am 1. Dezember 2011 hat Amazon weitere Kindle-Stores eröffnet. Nun gibt es Kindle-Bücher auch in Italien und Spanien (und im Vatikan, San Marino und Andorra). Einen französischen Store gibt es bereits seit Anfang Oktober. Und deutsche Kindle-Verleger können ihre deutschsprachigen Titel auch in diesen Ländern anbieten. Man sollte also unbedingt die Preise für diese neuen Stores festlegen. Was dabei genau zu beachten ist, [52] haben wir gestern bereits in einem ausführlichen Artikel beschrieben.

Unser E-Book hat daher ein kleines [2] Update auf Ausgabe/Version 4.0.2 erfahren, um diese Stores zu erwähnen. Sonst hat sich am Inhalt nichts geändert.

Spannend bleibt die Frage der Preisbindung, die sich gestern so schnell nicht klären ließ. Für deutsche (Selbst-)Verleger [27] gilt in Deutschland die Preisbindung, also auch für Kindle-E-Books. Doch auch in Spanien, Italien und Frankreich gibt es eine gesetzlich verankerte Preisbindung. Gilt diese Preisbindung auch für deutschsprachige Kindle-E-Books von deutschen Verlegern? Beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels konnte man uns darauf spontan keine Antwort geben und prüft das Ganze. Auch bei Amazon haben wir nachgefragt, und nun warten wir gespannt auf die Antworten.

16. Dezember 2011 – 9:51 Uhr – Aktualisierter Ratgeber mit Titelei

Eine neue Option beim Upload der E-Book-Daten über [53] kdp.amazon,de erlaubt es ab sofort, die Titeldatei automatisiert in die Buchdatei einzubetten. Das ist für all die eine feine Sache, die nicht mit [9] Calibre arbeiten, sondern ihr Buch als reine Word-Datei bei Amazon hochladen. Nun zeigt auch der Kindle bei diesen Geräten eine Titelgrafik an.

Damit die Leser unseres Ratgebers nicht verwirrt sind, ist diese kleine aber wichtige Änderung in unserem Ratgeber aufgenommen, [2] der nun als Version 4.1 vorliegt. Außerdem erläutern wir, wie die Anfangsseiten eines E-Books aufgebaut sein sollten. Man spricht hier von der Titelei. Die Infos dazu haben wir auch [54] in einem literaturcafe.de-Artikel zusammengefasst.

Wie immer gilt: Käufer unseres E-Books »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« erhalten die Aktualisierung kostenfrei. Hierzu wenden Sie sich einfach an den Amazon-Support und bitten um Download der aktuellen Ausgabe des E-Books mit der Nummer B00507HJQG.

25. Dezember 2011 – 10:03 Uhr – Amazon verschenkt E-Books, Hüllen und ein Absinken auf Rang 400

Es ist Weihnachten und es dürfte einige Tausend neue Kindle-Besitzerinnen und -Besitzer geben. Um diese rasch mit Lesefutter zu versorgen, ohne dass die gleich über die hohen E-Book-Preise jammern, [55] verschenkt Amazon in einer Sonderaktion bis zum 6. Januar 2012 erst mal jeden Tag ein E-Book. Natürlich sind es keine aktuellen Top-Titel, aber bislang ist die Auswahl nicht schlecht.

Für hüllenlose Kindle Neu- und Altbesitzer haben wir Amazons Originalhülle mit einer anderen praktischen Schutzhülle [56] verglichen.

Und der Blick auf das Amazon-Ranking [2] unseres E-Books zeigt, dass sich jetzt offenbar erst mal alle mit Belletristik versorgen, denn über die heilige Nacht ist die Platzierung von zuletzt so zwischen 150 und 200 auf einen Platz um 400 gefallen.

30. Dezember 2011 – 16:33 Uhr – Zweierlei Konto-Kunden-Klassen für amazon.com?

Einnahmen via amazon.com und amazon.co.uk wurden von Amazon bislang nur per Scheck ausbezahlt und nicht per Banküberweisung. Nun [57] vermerkt ein Leser in den Kommentaren, dass dies nicht mehr gelten würde und auch Einnahmen dieser Websites direkt aufs Konto ausbezahlt werden.

Und siehe da: Tatsächlich kann für amazon.co.uk nun mittels BIC und IBAN ein deutsches Bankkonto angegeben werden, auf das die Einnahmen überwiesen werden können. Als Währung stehen wahlweise Britische Pfund und US-Dollar zur Auswahl.

Fehlanzeige jedoch bei amazon.com: Hier wird zwar auch das elektronische Zahlungsverfahren angeboten (EZV) und als Währung ist ausschließlich US-Dollar möglich, doch beim Klick auf »Fügen Sie ein Bankkonto hinzu« verlangt Amazon ein US-Bankkonto mit 9-stelliger Routingnnummer. Ein deutsches Bankkonto kann nicht hinzugefügt werden.

Das sieht so aus:

[58] Zahlung nur auf US-Konto möglich?

Eine [59] andere Kommentatorin sagt, Sie hätte auch ihre Einnahmen von amazon.com auf ihr Konto überwiesen bekommen.

Gibt es bei Amazon zwei Arten von Kunden-Accounts? Wie sieht die Eingabe des Bankkontos für amazon.com bei Ihnen aus? Können Sie dort ein deutsches Konto mit BIC und IBAN erfassen?

Wir freuen uns über Hinweise und Screenshots an redaktion@literaturcafe.de, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Nachtrag: Es ist wie von uns angenommen, und Einnahmen aus Verkäufen im US-Shop werden nach wie vor per Scheck ausbezahlt und nicht auf europäische Konten überwiesen.

30. Dezember 2011 – 19:33 Uhr – Kindle-Autoren drohen Abmahnungen: Luxemburg senkt Mehrwertsteuer für E-Books auf 3% zum 1. Januar 2012

Dies ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Eintragungen in diesem Erfahrungsbericht. Kindle-Selbstverleger sollten [60] unbedingt unseren Artikel zum Thema Mehrwertsteueränderung durchlesen und an Silvester nicht allzu viel trinken, damit sie nach Mitternacht noch die Preise umstellen können :-)

In unserem E-Book-Ratgeber »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« wurde die Berechnungsformel für den Verkaufspreis bereits an den neuen Steuersatz angepasst. Seit gestern steht das E-Book bei Amazon in Ausgabe 4.2 zum Download bereit. Käuferinnen und Käufer älterer Ausgaben sollten sich an den Amazon Kindle-Support wenden, um die aktuelle Ausgabe kostenlos zu erhalten. Selbstverständlich haben wir auch unseren [1] etwas älteren Artikel zum Thema »10 Tipps wie Sie Ihr eigenes E-Book veröffentlichen« entsprechend aktualisiert.

1. Januar 2012 – 7:33 Uhr – Warten auf die Steueränderung

Wir haben den Preis [60] an den neuen Steuersatz angepasst, aber Amazon hat die Datenbank noch nicht umgestellt und noch wird der alte Mehrwertsteuersatz von 15% hinzugerechnet. Nun kostet unser Ratgeber vorübergehend 3,34 Euro, da wir den Listenpreis bereits an den 3%igen Steuersatz angepasst haben, [60] der seit siebeneinhalb Stunden gilt. Das wirft natürlich die interessante Frage auf: Wer streicht die 12 Prozentpunkte Differenz all der Buchkäufe seit 0 Uhr ein? Verdient hier Amazon an der verzögerten Umstellung ein kleines Zubrot?

Denn die Hilfstexte unter kdp.amazon.com sind bereits auf den neuen Steuersatz umgestellt. Dort ist zu lesen: »Bei Verkäufen von unseren EU Kindle-Shops an Kunden in EU-Ländern werden wir 3% MwSt. dazurechnen.«

Allerdings ergibt derzeit bei Amazon ein Listenpreis von 2,90 plus 3% einen Preis von 3,34. Wir haben im Mathematikunterricht gelernt, dass das Ergebnis 2,99 Euro lauten sollte.

1. Januar 2012 – 12:00 Uhr – Die neuen Preise sind da

Um 12 Uhr am Neujahrstag 2012 war dann alles korrekt: Der von Amazon angezeigte Verkaufspreis entspricht nun dem Listenpreis (=Nettopreis) mit 3% Steuern.

Offenbar prüft Amazon, ob der Preis zum 1. Januar durch die Autorin bzw. den Autor geändert wurde. Ist dies nicht der Fall, wird der alte Preis mit 15% Steuern als Digitaler Listenpreis durchgestrichen dargestellt, der nicht mit dem unter kdp.amazon.com einzugebenden Listenpreis (=Nettopreis) zu verwechseln ist.

Der Preis mit dem neuen Mehrwertsteuersatz wird größer als Kindle-Preis angezeigt. Zum digitalen Listenpreis schreibt Amazon als Erläuterung: Der digitale Listenpreis ist der vom Verlag empfohlene Verkaufspreis für dieses eBook. Eine verwirrende und genau genommen falsche Erklärung von Amazon, da laut [27] Preisbindungsgesetz vom Verlag der Bruttopreis festgelegt werden muss, was keine Empfehlung, sondern eine bindende Vorgabe für Händler ist.

Digitaler Listenpreis

Bei Titeln, deren Autorin oder Autor den Preis zum 1. Januar (noch) nicht geändert hat, wird der alte Preis mit 15% Mehrwertsteuer als »Digitaler Listenpreis« angezeigt.

Bei Büchern, bei denen der Preis bereits angepasst wurde, wird kein Listenpreis angezeigt.

1. Januar 2012 – 14:00 Uhr – Bastelarbeiten bei Amazon

Da wird an Neujahr offenbar heftig gebastelt und geschraubt bei Amazon. Die Anzeige des digitalen Listenpreises (siehe oben) ist nun verschwunden.

1. Januar 2012 – 14:15 Uhr – Auch Johnny Haeusler berichtet von seinen E-Book-Verkäufen

Erst jetzt entdeckt: Auch Johnny Haeusler vom Weblog spreeblick.com hat bereits am 16. Dezember 2011 eine Sammlung von 15 Kurzgeschichten u.a. als Kindle-Buch veröffentlicht, [61] berichtet laufend von seinen Verkaufserfahrungen und nennt Zahlen.

12. Januar 2012 – 15:20 Uhr – Das neue Kindle E-Book-Format KF8 ist da!

Amazon hat das neue hauseigene E-Book-Format [62] »Kindle Format 8« (KF8) nun offiziell [63] freigegeben. Ab sofort können über das KDP-Programm auch Selbstverleger E-Books in diesem Format hochladen. KF8 soll langfristig das MOBI-Format ablösen.

KF8 beinhaltet im Wesentlichen eine [64] Vielzahl von HTML5- und CSS3-Formatierungsangaben (Tags), mit denen E-Books endlich typografisch ansprechender aufbereitet werden können. Hierzu zählen beispielsweise von Text umflossene Bilder, ein schönerer Blocksatz, flexiblere Tabellendarstellung und eingebettete Schriften.

Allerdings ist es in Deutschland noch nicht sinnvoll, Bücher im KF8-Format anzubieten, obwohl Amazon [65] die Konvertierungssoftware bereits zur Verfügung stellt.

Der Grund ist simpel: Weder der aktuelle Kindle 4 noch der Kindle Keyboard (Kindle 3) können derzeit das neue Format lesen oder darstellen. Bislang wird es nur vom Kindle Fire unterstützt, der in Deutschland noch nicht verkauft wird. Umgekehrt stellt der Fire aber das »alte« MOBI- bzw. AZW-Format dar.

Allerdings hat Amazon angekündigt »in den nächsten Monaten« auch die E-Ink-Kindles mit KF8-Unterstützung nachzurüsten.

14. Februar 2012 – 11:00 Uhr – Notwendige Nachträge

Es steht zwar schon länger an anderen Stellen im literaturcafe.de, aber es soll natürlich auch hier vermerkt sein: Seit einigen Tagen ist [66] Ausgabe 4.3 des Ratgebers erhältlich, in der ausführlich beschrieben ist, wie man neue Versionen eines Kindle-E-Books erhält und wie man umgekehrt als Autor seine Leser über neue Ausgaben informiert. All das ist auch in [66] einem Artikel im literaturcafe.de nachzulesen. Denn obwohl wir es schon oft an anderen Stellen geschrieben haben, ist die Frage »Wie bekomme ich denn die neue Ausgabe eures Buches?« immer noch die am häufigsten gestellte. Hier täte auch Amazon gut daran, wenn Käufer automatisch per Mail informiert werden, wenn eine aktualisierte Ausgabe eines E-Book erhältlich ist, oder es wird unter »Mein Kindle« angezeigt. Ähnlich macht es ja auch Apple mit seinen Apps.

In Ausgabe 4.3 ist der Vollständigkeit halber auch das neue Kindle-Format KF8 erwähnt. Wie oben geschrieben, spielt es derzeit in Deutschland noch keine Rolle, da es von keinem der hier verkauften Kindle-Geräte unterstützt wird. Das MOBI-Format wird auf jeden Fall weiterhin von allen Geräte gelesen werden.

Und ebenfalls sei auf unseren Artikel hingewiesen, in dem wir die [67] Jahresumsätze 2012 zusammengefasst haben und auch der Frage nachgegangen sind, was unsere eigenen Links auf unser Buch bringen.

14. Februar 2012 – 11:20 Uhr – Noch ein Erfahrungsbericht

WordPress-Spezialist Vladimir Simovic, der unter [68] perun.net bloggt, ist ebenfalls ein großer Kindle-Fan und [69] seine Beiträge dazu sind äußerst lesenswert. Er hat am 1. September 2011 ein Handbuch »[70] WordPress für Autoren & Redakteure« als Kindle-Ausgabe veröffentlicht. Bis zum 18. Januar 2012 hat Simovic nach eigenen Angaben etwa 150 Exemplare verkauft und um die 275 Euro eingenommen. Sein Fazit:

Lohnt sich der Aufwand? Rein finanziell gesehen lohnt sich der Aufwand im konkreten Beispiel nicht, aber ich bzw. wir sind um einige Erfahrungen reicher: wir wissen wie man die E-Books erstellt, wie man sie veröffentlicht und vor allem worauf man beim Veröffentlichen achten sollte bzw. muss.

Weitere Erkenntnisse sind [71] auf perun.net nachzulesen.

20. Februar 2012 – 10:20 Uhr – (Ent-)Warnung vor LibreOffice 3.5

In unserem Ratgeber verwenden wir das kostenlose Opensource-Textverarbeitungsprogramm OpenOffice bzw. [8] LibreOffice, um das Manuskript zur formatieren und für die Konvertierung in eine Kindle-Buch mittels [9] Calibre vorzubereiten. Anfänger müssen sich so nicht mit HTML-Formatierungen herumschlagen.

Vor wenigen Tagen wurde Version 3.5 von LibreOffice veröffentlicht. Vor dem Einsatz der Version 3.5 für die E-Book-Erstelllung war zunächst abzuraten. Offenbar wurde auch das Ausgabeformat ODT verändert und Calibre erkannte es zunächst nicht korrekt. Die MOBI-Datei wurde falsch formatiert, die Abstände zwischen den Absätzen riesengroß, oft füllt der Text nur das halbe Kindle-Display und die Überschriften werden für das Inhaltsverzeichnis nicht mehr als solche erkannt.

Nachtrag: Aufgrund [72] unseres Hinweises hat der Calibre-Programmierer die Ausgabe angepasst, sodass LibreOffice 3.5 nun wieder perfekt mit Calibre zusammenarbeitet.

21. Februar 2012 – 16:12 Uhr – Amazon erlaubt keine Doppelungen und kostenlose Titel

[73] Georg Büchner: Lenz - gelesen von Wolfgang TischerEs wäre doch ganz nett, wenn es unsere [73] »Lenz«-Ausgabe, die es als Hörbuch, E-Book und iBook gibt, nicht nur via literaturcafe.de für den Kindle kostenlos zu haben wäre, sondern auch bei Amazon direkt. Natürlich gibt es dort schon eine gemeinfreie Version von Büchners Lenz, denn schließlich ist der Autor schon über 70 (genauer: 175) Jahre tot und die Textversion ist mit unserer Ausgabe identisch. Doch die Ausgabe des literaturcafe.de hat den Hinweis auf die Hörfassung, über die sich sicherlich nicht nur Schüler freuen werden. Ein Nachwort gibt zudem einige Erläuterungen zum Text. Und das Coverbild ist schöner.

Also dachten wir, wäre das E-Book eine gute Ergänzung im Amazon-Sortiment, denn auch gedruckt gibt es schließlich nicht nur die Reclam-Ausgabe.

Obwohl man beim Hochladen das Werk zwar als »gemeinfrei« markieren kann, was wir brav gemacht haben, erlaubt es Amazon nicht, dass es kostenlos angeboten wird. Auch als gemeinfrei gekennzeichnete Werke müssen bei Amazon den Mindestpreis haben, also mindestens 99 Cent kosten.

Na gut, haben wir uns gedacht, für 99 Cent erkauft sich der Kunde eben den Komfort, dass er das E-Book direkt bei Amazon runterladen kann und es nicht per USB aufs Gerät transferieren muss. Daher haben wir die 99 Cent akzeptiert und das Buch zur Prüfung eingereicht.

Eine halbe Stunde später stand es wieder auf dem Status »Entwurf«. Gab es beim Absenden einen Fehler? Also das Buch gleich nochmals eingereicht – nach einer halben Stunde des Gleiche. Eine Hinweismail oder Meldung von Amazon kam zunächst nicht, dann aber doch am folgenden Morgen per Mail. Dort war zu lesen:

Guten Tag,

Um die Benutzerfreundlichkeit des Kindle-Shop zu erhöhen, akzeptieren und verkaufen wir keine gemeinfreien KDP Titel mehr, die sich nicht von der bestehenden kostenlosen Version in unserem Katalog unterscheiden.

Wir werden weiterhin gemeinfreie Titel anbieten, die sich von der bestehenden Version in unserem Katalog unterscheiden, wie zum Beispiel neue Übersetzungen oder illustrierte Ausgaben.

Aus diesem Grund werden wir den/die folgenden Titel nicht veröffentlichen:

Lenz – Text- und Hörfassung von Büchner, Georg (Autor) [...]

Wir haben das Ziel qualitativ hochwertige Ausgaben von weltweit jedem gemeinfreien Titel anzubieten, darunter jeweils eine Gratisausgabe. Wir möchten vermeiden, dass unser Katalog durch eine große Anzahl von gleichen Titeln, die sich nicht von einander unterscheiden, unübersichtlich wird.

Wenn Sie der Meinung sind, dass wir einen Titel fälschlicherweise als nicht differenzierten gemeinfreien Titel identifiziert haben, publizieren Sie den Titel bitte erneut – mit einer Anmerkung im Titel und in der Produktbeschreibung, die klar beschreibt, wie sich diese Ausgabe von anderen unterscheidet.

Natürlich ist es zu begrüßen, dass Amazon endlich mit diesem E-Book-Spam aufräumen will. Dazu hatten wir ja schon vor Monaten etwas geschrieben.

Dennoch denken, wir, dass unsere Fassung einen gewissen Mehrwert bietet und dies auch im Titel klar genannt ist. Ebenso war die Beschreibung eindeutig. Aber das anzumerken, scheint bei Amazon aussichtslos. Dennoch haben wir mal den Versuch unternommen und per Mailantwort auf die Unterschiede hingewiesen. Mal sehen, ob was passiert.

Andererseits könnte man jetzt auch wieder auf die bösen Monopolisten schimpfen und dass Amazon hier eine Zensur betreibt. Aber das wäre Unsinn und überzogen, denn schließlich kann jeder Händler selbst bestimmen, was er verkaufen will. Und das Amazon offenbar einen automatischen Dublettencheck durchführt, ist nur zu begrüßen. Schön wäre es jedoch, wenn dieser Hinweis gleich käme und man sich nicht fragen muss, ob man beim Anmelden einen Fehler gemacht hat.

Aber wie dem auch sei: wer zu den beiden Jubiläumsjahren 2012 und 2013 den Lenz lesen oder wieder lesen will, der findet ihn [73] in den unterschiedlichsten Varianten auf unserer Download-Seite. Alle Varianten sind kostenlos.

24. Februar 2012 – 13:23 Uhr – Amazon Tretmühle

Es klappt nicht, »den Lenz« bei Amazon zu listen. Auf die Anfrage kam erneut die Antwort, man möge die Unterschiede klar im Titel benennen und zusätzlich in den ersten Zeilen des beschreibenden Textes. Also haben wir dies geändert und den Titel erneut zur Prüfung vorgelegt. Daraufhin kam erneut die oben zitierte Mail. Also nichts zu machen.

2. März 2012 – 15:55 – Die Januar-Verkäufe und -Tantiemen

Amazon hat schon längst die Verkaufszahlen für den Januar 2012 bereitgestellt und daher sollen diese natürlich auch hier bekannt gegeben werden:

Verkaufte Exemplare über amazon.de im Januar 2012: 367 Stück
Tantiemen für Januar 2012: 722,12 Euro

Über amazon.com wurden im Januar 14,39 Dollar eingenommen. Nachwievor scheint sich der Betrag aber nicht auf 100 Dollar summiert zu haben, denn noch kam kein Scheck von Amazon aus den USA.

Und dann wurde noch 1 Exemplar über den spanischen Shop auf amazon.es verkauft. ¡Hurra! In allen andern Shops (Frankreich, England, Italien) war der Umsatz 0.

Was die Platzierung in den Kindle-Charts angeht, so bewegt sich der Titel »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« schon seit Wochen irgendwo zwischen Platz 190 und 490.

28. März 2012 – 20:03 Uhr – Kindle Touch in Deutschland und Wolfgang Tischer im MDR

Gestern hat Amazon angekündigt, dass der Kindle Touch ab dem 27. April 2012 auch in Deutschland [74] ausgeliefert wird und ab sofort vorbestellt werden kann. Für E-Book-Autoren ändert sich dadurch jedoch nichts, unser Ratgeber bleibt aktuell.

Ebenfalls gestern war in einem Hörfunk-Beitrag des MDR [75] E-Book-Autor Wolfgang Tischer zu hören. Im Beitrag ging es – natürlich – um das Thema »E-Books selber machen«. Der Beitrag ist noch wenige Tage auf der Website des MDR [75] nachzuhören und steht dort auch noch länger in Textform bereit.

Nachzutragen ist ebenfalls noch ([76] für die, die es hier noch nicht gelesen haben), dass Wolfgang Tischer in einem WDR-Fernsehbeitrag zum Thema »Reich werden mit E-Books?« [76] zu sehen war.

12. April 2012 – 13:49 Uhr – »Hilfe, ich habe mein Buch verschenkt!«

Wieder einmal soll an dieser Stelle auf einen sehr interessanten Bericht von Dritten bzw. in diesem Fall von einer Dritten hingewiesen werden: »[77] Hilfe, ich habe mein Buch verschenkt!« von Petra von Cronenburg. Petra von Cronenburg hat einen eigenen älteren Roman, der ursprünglich bei Bastei Lübbe erschienen war, nun als Kindle E-Book bei Amazon veröffentlicht, da die Rechte bereits wieder an sie zurückgefallen waren.

In ihrem Bericht beschreibt die Autorin sehr offen ihre Motivation, Bedenken und Beweggründe – und sie nennt konkrete Zahlen.

Denn das Spannende ist, dass Petra von Cronenburg ihren Roman einen Tag lang verschenkt hat. Das ist bei bei Amazon über das KDP-Select-Programm möglich.

1.056 E-Books wurden an diesem Tag heruntergeladen. Petra von Cronenburg erläutert auch, warum man diesen Wert nicht mit einem Verlust bzw. einem entgangenen Umsatz von 3.500 Euro gleichsetzen sollte und was die Aktion für sie gebracht hat.

[77] Zum Beitrag »Hilfe, ich habe mein Buch verschenkt!« von Petra von Cronenburg »

17. April 2012 – 00:25 Uhr – Höher auflösende Buchdeckelbilder

Ab sofort erlaubt und empfiehlt Amazon, Coverbilder [78] in höherer Auflösung zu verwenden. Die Grafiken sollten mindestens 1.000, besser jedoch 2.500 Pixel hoch sein. Das ideale Höhe/Breite-Verhältnis beträgt 1,6. Ein optimales hochauflösendes Format sind demnach 2.500 x 1.563 Pixel. Derzeit kann nur die Kindle-Lese-App auf dem neuen iPad solch hochauflösende Bilder anzeigen.

26. April 2012 – 14:25 Uhr – Die neue Ausgabe holpert heran

Eigentlich sollte an dieser Stelle schon längst zu lesen sein, dass die 5. und erweiterte Ausgabe unseres Ratgebers ab sofort verfügbar ist – doch leider ist die Amazon-Datenbank ins Stolpern gekommen und derzeit ergibt sich ein unschöner Zustand. Die 5. Ausgabe hängt in einer Art digitaler Zwischenwelt.

Das Buch wurde heute Nacht hochgeladen – inklusive neuem Cover und neuer Beschreibung. Um 5:50 Uhr verschickte Amazon eine Mail, dass die neue Ausgabe geprüft und online sei. Bis sie tatsächlich zu sehen ist, könne es jedoch noch bis zu 48 Stunden dauern.

Heute morgen war dann plötzlich auf der Artikelseite das neue Cover zu sehen, aber Beschreibung und Artikeldaten gehörten noch zur vorherigen Ausgabe. Auch die Vorschau zeigte noch Ausgabe 4.

Jetzt – am Nachmittag – wird das Cover und die neue Artikelbeschreibung angezeigt, aber Vorschau und Artikeldaten zeigen immer noch Version 4.3.3 statt 5.0.

Das ist sehr ärgerlich! Hoffentlich bekommt Amazon diese Datenbankinkonsistenzen bald in den Griff, sodass wir das Erscheinen der neuen Ausgabe offiziell verkünden können.

Nachtrag: Später im Laufe des Tages waren dann die Artikeldaten ebenfalls aktuell, die Vorschau zeigte aber noch einige Stunden die 4er-Version, bevor am Abend endlich das die neue Ausgabe vollständig zu sehen war.

26. April 2012 – 15.55 Uhr – Die aktuellen Einnahmen durch den E-Book-Verkauf von April 2011 bis März 2012

Nicht nur, weil Wolfgang Tischer in der kommenden Woche [79] auf dem Selfpublishing Panel der re:publica sitzen wird und die aktuellen Zahlen benötigt, sondern auch, weil es schon längst überfällig ist: hier sind die aktuellen Einnahmen aus dem E-Book-Verkauf [2] unseres Kindle-Ratgebers. Die Zahlen basieren auf den offiziellen Amazon-Verkaufsberichten und berücksichtigen wie immer nur die Verkäufe über amazon.de, da die restlichen Einnahmen der anderen Länderwebsites zu vernachlässingen sind.

E-Book-Einnahmen Mai 2011 bis März 2012

27. April 2012 – 09:30 Uhr – Cover! Cover! Coverdesign! Die neue Ausgabe ist da!

Cover der 5. Ausgabe: Eigene E-Books erstellen und verkaufenNachdem sie gestern in der Amazon-Datenbank erst stückchenweise zu sehen war, ist jetzt endlich [80] die neue und 5. Ausgabe des Ratgebers erhältlich!

Ein großer neuer Extrateil widmet sich der Covergestatltung speziell fürs E-Book. Für die neue Ausgabe mussten wir auch selbst das Cover neu gestalten und doch Kontinuität waren.

Seit der ersten Ausgabe, die vor fast einem Jahr erschien, nahm der Kindle 3 auf dem Titelbild den prominentesten Platz ein. Vor einem Jahr gab es nur dieses Modell. Doch obwohl Amazon es nach wie vor unter dem Namen Kindle Keyboard verkauft, spielt es nicht mehr die wichtigste Rolle im Sortiment. Es ist zu vermuten, dass Amazon die Geräte nur noch abverkauft. In der aktuellen TV-Werbung von Amazon ist nur der Kindle und der Kindle Touch zu sehen.

Obwohl sich die E-Book-Erstellung für die Kindle Modell nicht unterscheidet, besteht mit einem älteren Modell auf dem Titelbild die Gefahr, dass potenzielle Käufer denken, dass auch das Buch veraltet sei. Das alte Modell in der Mitte und der Kindle nur am Rand zu sehen, stellte nicht mehr die aktuelle Gerätewirklichkeit dar. Es war klar, dass ein aktuelles Gerät den prominenten Platz einnehmen muss.

Es war auch klar, dass sich das neue Cover nicht groß vom alten unterscheiden darf, damit es die Kunden wiedererkennen. Eine Strategie, die wir auch in unserem neuen Cover-Kapitel empfehlen.

Und so gab es eine neue Fotosession auf der Wiese, denn das Motiv mit den Gänseblümchen sollte erhalten bleiben. Wer wird der neue Coverstar? Wir haben uns für den Kindle, also das 4er-Modell entschieden, da es mit seinen 99 Euro sozusagen der günstige »Volkskindle« ist und da es dem Touch-Modell optisch sehr ähnlich ist. Der Touch liegt darunter, sodass er anhand seiner Bedienfront gut zu erkennen ist. Ganz unten liegt dann das 3er-Modell. Zumindest lugt dessen charakteristisches Keyboard noch hervor.

Beim Originalcover war übrigens der Titel tatsächlich auf dem Gerät dargestellt und abfotografiert worden. Doch dadurch wirkte sie nicht 100% kernig und scharf. Daher wurde das aktuelle Motiv mit leeren Displays aufgenommen und der Titel später hinzugefügt. Selbstverständlich haben wir hierfür die Original-Kindle Schrift Caecilia verwendet. So wirkt der Titel knackiger in der Darstellung und ist besser lesbar.

Selbstverständlich ist die neue Grafik im hochauflösenden Format verwendet, das Amazon mittlerweile empfiehlt. Auch solche Infos wurden selbstverständlich in der neuen Ausgabe aktualisiert. [2] Hier kann man die 5. Ausgabe bei Amazon kaufen und sofort herunterladen. Dank der [35] kostenlosen Lese-Apps bracht man dazu nicht mal einen Kindle.

27. April 2012 – 15:14 Uhr – Calibre unterstützt experimentellen KF8-Export

Kaum ist Version 5.0 unseres Ratgebers auf dem Markt, in dem zu lesen ist, dass [9] Calibre den Export des neuen Amazon-Formats KF8 noch nicht unterstützt, schon erscheint heute Version 0.8.49 des E-Book-Konverters, der die Ausgabe zumindest testweise ermöglicht. Der Programmierer [81] warnt jedoch noch vor dem Einsatz, da Fehler enthalten sein könnten.

Um die experimentelle Ausgabe von KF8-Dateien testweise zu aktivieren, müssen Sie mindestens Version 0.8.49 von [9] Calibre installiert haben. Klicken Sie in der Menüleiste auf Einstellungen. Wenn der Bildschirm mit den Einstellungsmöglichkeiten angezeigt wird, klicken Sie auf Kniffe und dort dann auf Plugin Einstellungen. Fügen Sie in das nun angezeigten Eingabefeld folgende Zeile ein test_mobi_output_type = ‘both’ und speichern Sie die Änderung mit Ok und anschließend Anwenden. Sie müssen jetzt Calibre neu starten.

Wenn Sie nun Ihre Datei konvertieren, wird zwar weiterhin eine Datei mit der Endung MOBI ausgegeben, doch ist in dieser Datei neben dem alten Format zusätzlich eine KF8-Version enthalten. Wenn Sie einen Kindle Touch besitzen, dann können Sie die Datei dort ganz normal öffnen. Der Kindle 4 oder der Kindle Keyboard zeigen jedoch eine Fehlermeldung an, wenn Sie versuchen, die Datei auf diesen Geräten zu öffnen.

Daher sollten Sie die oben eingefügte Zeile nach dem Test wieder löschen, bevor Sie eine für alle Geräte lesbare MOBI-Datei zum Upload bei Amazon generieren.

Und damit unser Ratgeber immer topaktuell bleibt, wurde diese Beschreibung in Version 5.0.1 aufgenommen, die zudem eine kleine Korrektur beim Inhaltsverzeichnis enthält. Die Version dürfte in Kürze bei Amazon gelistet sein.

19. Mai 2012 – 15:35 Uhr – Amazon zieht andere Seiten auf

Und wieder wird es Zeit für einen neuen Eintrag. Wer tatsächlich nur diesen Bericht hier lesen sollte, dem sei der [82] ausführliche Überblick zur re:publica 2012 empfohlen, bei der das Thema Selfpublishing ebenfalls diskutiert wurde. U.a. gibt es dort ein Interview mit Wolfgang Tischer zu sehen. Alle anderen haben diesen Beitrag sicherlich schon längst entdeckt.

Calibre liegt mittlerweile in Ausgabe 0.8.52 vor. Die KF8-Konvertierung ist nach wie vor experimentell, doch wurde die Kompatibilität mit Kindle-Geräten optimiert, die das Format nicht beherrschen. Der 99-Euro-Kindle und der Kindle Keyboard zeigen nun keine Fehlermeldung mehr an, wenn eine MOBI-Datei mit eingebetteter KF8-Datei geöffnet wird, sondern diese Geräte greifen auf die »alte« MOBI-Version zu.

Amazon hingegen scheint fast täglich etwas beim Upload der E-Books oder auf der Produktdetailseite zu ändern. So erkennt die Konvertierungsroutine nun, ob in der Buchdatei bereits eine Covergrafik eingebettet wurde oder nicht, und man muss dies beim Upload nicht mehr manuell angeben.

Neu ist auch, dass Amazon anzeigt, wie viele Seiten eine angebliche Print-Ausgabe hätte. Das mag viele Kindle-Autorinnen und Autoren irritieren, wo es doch gar keine gedruckte Ausgabe gibt. Noch schlimmer ist dies, wenn tatsächlich eine gedruckte Fassung existiert, aber die Seitenzahl nicht stimmt. Amazon hatte die Angabe zunächst ganz oben beim Preis angezeigt, seit drei Tagen ist sie in den Bereich Produktinformation gewandert.

Des Rätsels Lösung: Amazon teilt einfach die Zeichenzahl des E-Books (inkl. Leerzeichen) durch 1.600.

Für den Käufer ist die Angabe einer Seitenzahl hilfreich, da man einem E-Book nicht ansieht, wie umfangreich es ist. Irritierend für Autorin oder Autor ist jedoch die suggerierte Eindeutigkeit dieser Seitenangabe. Besser wäre eine Anzeige wie: Länge: 139.504 Zeichen (entspricht ca. 87 Buchseiten).

Wenn Sie also vorab wissen wollen, welchen Wert Amazon bei Ihrem Buch auf der Artikelseite als geschätzte Seitenzahl anzeigen wird, so rufen Sie in Ihrer Textverarbeitung den Menüpunkt Datei/Eigenschaften auf, und teilen Sie die dort angezeigte Zeichenzahl inklusive Leerzeichen durch 1.600.

Direkten Einfluss können Sie auf diesen Faktor nicht nehmen, was insbesondere dann ärgerlich ist, wenn es von Ihrem E-Book tatsächlich eine gedruckte Ausgabe gibt, bei der die Seitenzahl aufgrund einer geringeren Zahl an Zeichen pro Seite höher ist.

Versuchen Sie jedoch nicht, das Ergebnis künstlich nach oben zu treiben, indem Sie mehr Seitenumbrüche in Ihren Text einfügen. Das bewirkt gar nichts.

Es gibt auch Kindle-Autoren, die am Ende ihrer Bücher umfangreiche Werbung für ihre anderen Werke platzieren, um die Seitenzahl zu erhöhen.

Verzichten Sie auf solche Mätzchen! Machen Sie sich das Sprichwort zu eigen: In der Kürze liegt die Würze.

Die Länge eines Buches ist kein Maßstab für Qualität.

Auf jeden Fall haben all dies Änderungen dazu geführt, dass das unser Ratgeber mehrfach an all diese Änderungen angepasst werden musste, sodass er ab morgen in Ausgabe 5.1.3 vorliegt.

24. Mai 2012 – 15:05 Uhr – Neuer Update-Link, aber nicht für alle

Kaum haben wir im letzten Eintrag über die angebliche Seitenzahl von Kindle-Büchern geschrieben, hat Amazon die Anzeige schon wieder nach oben gesetzt, wo sie zunächst verschwunden war.

Und noch etwas anderes gibt es auf der [83] My-Kindle-Verwaltungsseite von Amazon. Plötzlich tauch neben dem Titel ein Link auf: »Aktualisierung verfügbar«. Ein hilfreicher Käufer hat uns darauf aufmerksam gemacht, denn bislang gab es diesen Hinweis nicht. Entfällt also endlich die telefonische Kontaktaufnahme mit dem Amazon-Support, wenn man neue Versionen seiner gekauften Bücher haben möchte? Gibt es nun endlich einen Hinweis auf der Verwaltungsseite?

Amazon-Hinweislink über eine aktualisierte Version

Leider nein – oder zumindest nicht automatisch. Der Link bei unserem Buch scheint nur deshalb da zu sein, weil wir Amazon gebeten haben, die Käufer über die erweiterte Version 5 zu informieren. Bei anderen Büchern, von denen wir wissen, dass sie in einer aktuelleren Ausgabe vorliegen, gibt es diesen Link nicht. Blöd nur, dass da von einer »korrigierten Version« und nicht von einer »erweiterten Version« die Rede ist.

Die sofortige Nachfrage bei Amazon ergab, dass man dort auch noch nicht so genau Bescheid wusste und nur vermuten konnte, dass es diesen Link vielleicht bald automatisch gibt. Zu viel wird von Amazon geändert und das direkt in den USA, sodass man bei Amazon Deutschland selbst nicht immer genau Bescheid weiß. Zudem gehört es zur Praxis des Unternehmens, dass man über Kommendes kaum informiert. Es bleibt also abzuwarten, ob sich hier etwas ändern wird.

Wir sind auf jeden Fall immer dankbar, wenn Sie uns informieren, denn wie dieser Fall zeigt, kann auch das literaturcafe.de bei so vielen Änderungen nicht immer alles sofort entdecken. Und die Gründe kennt oft nicht mal Amazon.

8. Juni 2012 – 15:50 Uhr – Vorsicht vor Calibres experimentellem KF8-Export

Ab sofort beherrscht auch der Kindle 4 das KF8-Format, wenn man [84] das kostenlose Softwareupdate 4.1 einspielt. Was die Aktualisierung zusätzlich an neuen Funktionen bringt, haben wir in einem [84] eigenen Artikel ausführlich beschrieben.

Als Selfpublisher sollte man jedoch mit dem neuen Format noch etwas zurückhaltend sein, da es noch etwas dauern wird, bis alle das Update auf dem Gerät haben. Ob es der Kindle Keyboard jemals unterstützen wird, ist obendrein fraglich. Ist eine weiterreichende typografische Gestaltung nicht unbedingt notwendig, sollte man beim »alten« MOBI-Format bleiben, da es kompatibler ist. Zudem sind E-Book-Dateien mit KF8-Version auch etwas größer, sodass von Amazon eine höhere Versandpauschale abgezogen werden könnte.

Und auch Calibre sollte man derzeit für die Erstellung von kombinierten KF8/MOBI-Dateien nicht verwenden. Wie die Website [85] the-digital-reader.com berichtet, soll Amazon mit Calibre erstellte KF8-Dateien ablehnen, da diese offenbar nicht den Amazon-Richtlinien entsprechen. Für Calibre-Programmierer Kovid Goyal ist dies nicht weiter verwunderlich, da er selbst darauf hinweist, dass der kombinierte KF8/MOBI-Export bislang nur einen experimentellen Status besitzt.

Für die Erstellung normaler MOBI-Dateien ist Calibre jedoch weiterhin die erste Wahl, da man nur so die finale Buchdatei überprüfen kann. So fleißig wie Calibre Woche für Woche weiterentwickelt wird, ist zu vermuten, dass auch die KF8-Ausgabe irgendwann für Amazon perfekt sein wird.

In unserem Ratgeber ist beschrieben, wie die KF8-Ausgabe testweise aktiviert werden kann. In Version 5.1.4 ist jedoch ein deutlicherer Warnhinweis eingefügt, dass man diese Dateien derzeit noch nicht bei Amazon hochladen sollte. Zudem ist in Version 5.1.4 auch der Hinweis aktualisiert, dass der Kindle 4 [84] ab Softwareversion 4.1  KF8 darstellen kann. Die aktualisierte Version unseres Ratgebers ist [2] ab sofort bei Amazon erhältlich. Käufer früherer Versionen bekommen sie [66] wie immer kostenlos.

15. September 2012 – 08:44 Uhr – Updates! Alle können KF8!

Es ist einiges passiert. In den USA (doch leider nicht in Deutschland) gibt es [86] den tollen »Kindle Paperwhite« mit beleuchtetem Display und sinnvollen neuen Softwarefunktionen wie der Anzeige der verbleibenden Lesezeit. In Europa müssen aber wohl noch die Restbestände des Touch abverkauft werden. Das 3G-Modell scheint schon ausverkauft zu sein, denn es wird nicht mehr angeboten. Greifen Sie lieber [87] zum günstigen neuen 79-Euro-Modell, wenn Sie aktuell einen Kindle kaufen wollen. Der Touch mit seinem tiefen Displayrand wirkt schon jetzt fast veraltet. Da ist [88] der gute alte Kindle Keyboard fast noch hipper, denn es ist das einzige verbliebene Modell mit Mobilfunkanbindung.

Und der Kindle Keyboard stellt ab sofort das KF8-Format dar! Völlig unerwartet gönnt ihm Amazon in dieser Woche [89] noch ein Softwareupdate, das neben dem neuen Format auch eine Kindersicherung bietet. Eine deutsche Benutzerführung gibt es jedoch nach wie vor nicht.

Überhaupt: KF8 wird ab sofort von allen aktuell erhältlichen Kindle-Modellen unterstützt. Und auch der KF8-Export in Calibre wurde optimiert und hat das experimentelle Stadium verlassen. In den Exporteinstellungen der Software gibt es in der aktuellen Version eine entsprechende Einstellung.

Wer jedoch keine erweiterten Formatierungen benötigt, sollte das KF8-Format nicht einsetzen. Denn eine Kindle-Datei mit KF8 enthält auch das »alte« MOBI6-Format. Diese Dateien sind also größer, was einen höheren Abzug der Übertragungspauschale pro verkauftem E-Book bedeutet. Das muss nicht sein, wenn es nicht unbedingt sein muss. Zudem dürften nicht alle Anwender schon das Software-Update eingespielt haben. MOBI6 ist weiterhin kompatibler und wird natürlich von den neuen Geräten weiterhin gelesen.

16. Oktober 2012 – 18:18 Uhr – Kindle Paperwhite und Buchverleih kommen und die großen Alten gehen

Wer im literaturcafe.de nur diesen Bericht liest (was nebenbei bemerkt ein Fehler ist!), der (oder die) sei auf zwei Artikel von letzter Woche hingewiesen. Zum einen startet noch im Oktober das Kindle-E-Book-Verleihprogramm. Erstmals wird damit das KDP-Programm für Selbstverleger wirklich interessant. [90] Was das bedeutet, kann man hier genau nachlesen.

Und dann hat Amazon für Deutschland den bislang besten E-Book Reader, den Kindle Paperwhite angekündigt. [91] Nachzulesen ist alles hier.

Wer den Paperwhite gleich am Donnerstag in der letzten Woche bestellt hat, dem verspricht Amazon die Lieferung am 22. November. Wer das Gerät heute bestellt, der bekommt es erst am 3. (WLAN-Variante) oder 10. Dezember (3G-Variante) geliefert. Amazon schreibt, die Nachfrage sei zu groß gewesen. Man könnte auch sagen, die Stückzahl ist zu gering.

Gleichzeitig hat Amazon das Kindle-Sortiment in Deutschland aufgeräumt. Als E-Ink-Variante ist derzeit nur [87] das 79-Modell lieferbar. Der [92] Kindle Touch wurde in allen Modellvarianten schon nach einem halben Jahr aus dem Programm genommen! Und nun ist auch der uralte [93] Kindle Keyboard, der bis zuletzt noch lieferbar war und sogar unlängst noch ein KF8-Update erhalten hat, aus der offiziellen Liste verschwunden. [88] Kennt man den Direktlink oder via Suche ist er aber noch zu bestellen. Das gilt auch für das [94] silberne 79-Euro-Modell.

26. Oktober 2012 – 11:18 Uhr – Möge der Verleih beginnen

[95] Bildschirmfoto 2012-10-26 um 11.27.40Es ist so weit: seit gestern können auch in Deutschland Amazon-Prime-Mitglieder [90] kostenlos E-Books ausleihen, so sie einen Kindle besitzen. Mit den Apps geht es nicht. Auch unser E-Book-Ratgeber [96] steht seit gestern zum Verleih zur Verfügung. Per Twitter hat der Autor gestern [97] einen Aufruf gestartet. Dreimal – so ist es dem aktuellen Amazon-Bericht zu entnehmen – wurde der Titel bislang ausgeliehen. Spannend wird es natürlich am Monatsende, wenn Amazon den Fond auszahlt. [90] Dann steht fest, welchen Betrag es pro Verleihvorgang gab.

19. November 2012 – 12:58 Uhr – Die 6. Ausgabe des Ratgebers ist da, die aktuelle Seitenzahl noch nicht

Cover-Ausschnitt der 6. Ausgabe: Eigene E-Books erstellen und verkaufenWer die [96] Produktseite des E-Books Ende letzter Woche aufgerufen hat, der konnte schon sehen, dass unser Ratgeber nun in einer nochmals erweiterten 6. Ausgabe bereit steht. Offiziell wurde das erst heute verkündet, und [98] in einem eigenen Beitrag sind die wichtigsten Neuerungen der Ausgabe aufgeführt. Alle, die bereits eine ältere Ausgabe gekauft haben, bekommen die neue Ausgabe gratis.

Der Grund für die um drei Tage verzögerte offizielle Ankündigung liegt nicht nur am Wochenende, sondern an der Update-Routine von Amazon. Bei einer neuen Ausgabe ändert sich sowohl die Buchdatei, die Beschreibung und das Coverbild. Obwohl Amazon wie gewohnt die erfolgreiche Aktualisierung einen Tag später per E-Mail vermeldet, ist keineswegs alles sofort erneuert. Obwohl die Buchdatei bereits in der neuen Fassung online war, wurde noch das alte Cover angezeigt (trotz Löschen des Browser-Zwischenspeichers). Ein ganzer weiterer Tag sollte vergehen, bis auch die Abbildung auf dem neuesten Stand war. Bis heute wurde übrigens von Amazon die Zahl der geschätzten Buchseiten nicht aktualisiert. Dort steht derzeit immer noch die 92, was die geschätzte Seitenzahl der letzten Ausgabe war. Die aktuelle müsste über 100 besitzen. Mal sehen, wann und ob Amazon diese Angabe auf den aktuellen Stand bringt. Alles zur neuen Ausgabe kann [98] hier in diesem Beitrag nachgelesen werden.

08. Oktober 2012 – 10:43 Uhr – Die erste unqualifizierte Negativbewertung – Eine Spekulation über die Gründe

Es musste kommen. Und es hat glücklicherweise lange gedauert. Nach 34 Kundenbewertungen mit 5 Sternen, 4 Bewertungen mit 4 Sternen und 2 mit 3 Sternen, gibt es nun eine Bewertung des Ratgebers [99] mit 2 Sternen, die offenbar einzig und allein geschrieben wurde, um dem Buch zu schaden oder Frust abzulassen. Autorin ist eine Christine Figueiredo. Sie schreibt (Rechtschreibung unverändert):

Auch dieser Autor ist Wellenreiter. Vieles aus dem Internet gefischt. Für einen Anfänger ohne großartige Computerkenntnisse von Textformatierung usw. eine Untiefe, bei der er gleich auf den Grund seines Nicht-Fachwissens dringt. Face-to-face Hilfe ist immer noch die beste.

Natürlich kann man über den Grund einer solchen Bewertung nur spekulieren. Es ist klar, dass die Autorin nicht weiß, wer der Autor ist und sicherlich auch nicht diesen Bericht kennt. Dass es die 6. Ausgabe ist und alles auf größtenteils hier dokumentierten Erfahrungen beruht, scheint die Autorin nicht gemerkt zu haben, obwohl im Buch prominent auf diesen Bericht verwiesen wird.

Vieles spricht dafür, dass es eine frustrierte Käuferin ist, die bereits mit der Textformatierung oder ihrer Textverarbeitung nicht zurecht kam. Schaut man nach, welche anderen Titel Christine Figueiredo [100] besprochen hat, so ist darunter auch der Ratgeber von Wilhelm Ruprecht Frieling zu finden, dem sie ebenfalls nur 2 Sterne gibt. Inhaltlich ist die Bewertung absolut identisch, nur die Wortwahl ist unterschiedlich, die Rechtschreibung ist auch hier nicht optimal:

Für einen Neuling, der bei einer eBook Publikation gerade einsteigt, nicht hiflreich. Die LInks funktionieren nicht, wenn’s zur Umsetzung kommt. Bin enttäuscht gewesen und viele Infos dem Internet entnommen. Wenn ich nicht jemanden gehabt hätte, der es zum ersten Mal versucht hat ….. (kein Autor, sondern eine hilfreiche Seele).

Es scheint sogar, als wäre diese Rezension zuerst geschrieben worden, was den Einstieg der Bewertung »Auch dieser Autor ist Wellenreiter« erklären würde.

Die Rezensionsliste weist keinen Ratgeber auf, der gut bewertet wurde, was eine Konkurrenzbewertung wahrscheinlicher gemacht hätte. Jedoch scheint Frau Figueiredo ohnehin nicht zur positiven Grundstimmung zu neigen, denn selbst eine von ihr im Text positiv bewertete Kindle-Hülle bekommt nur 3 Sterne. Die drei anderen Bücher sind allesamt KDP-Titel bzw. eine Leseprobe von Neobooks, bei der u. a. als Grund für die Negativbewertung »aber vom Thema her nicht mein ‘first choice’. « angegeben wurde.

Man wird die Motivation der Negativbewertung nie erfahren. Aufgrund des Inhalts, des Tonfalls, der Rechtschreibung und der bewerteten Bücher ist jedoch davon auszugehen, dass es in der Tat eine Käuferin war, die bereits an der Aufbereitung ihres Manuskripts mit der Textverarbeitung scheiterte und bei der ihr die Ratgeber natürlich nicht wirklich helfen konnten. Die »hilfreiche Seele« mag dann zum Urteil mit beigetragen haben, denn man kann sich gut vorstellen, dass die Autorin während der persönlichen Hilfestellung die erworbenen Ratgeber erwähnte, die ihr nicht wirklich was gebracht haben, und der Helfer daraufhin die üblichen Pauschalurteile wie »die billigen E-Book-Ratgeber kannst du vergessen, die klauben das Zeug doch auch nur irgendwo im Internet zusammen und wollen nur ein paar Euros abgreifen«.

So könnte es gewesen sein.

Wolfgang Tischer hat der Autorin [99] ausführlich in einem Kommentar geantwortet. Mal sehen, ob eine Reaktion erfolgt.

1. Januar 2013 – 19:05 Uhr – Korrekte Seitenzahl nach 43 Tagen

Nach 43 Tagen angepasste SeitenzahlErstaunliches ist heute passiert: Amazon hat nach 43 Tagen die angezeigte Seitenzahl des Buches aktualisiert. Wie schon [101] im Eintrag vom 19. November 2012 vermerkt, wurden damals – wenngleich auch leicht zeitversetzt – sämtliche Angaben mit dem Upload der 6. Ausgabe des Ratgebers in der Produktdatenbank angepasst – bis auf die Seitenzahl, die seither bei den 97 Seiten der 5. Ausgabe blieb, obwohl die 6. Ausgabe über 100 Seiten lang sein müsste, zumindest nach Amazon-Rechnung, wo man die die Zeichenzahl eines Werkes einfach durch 1.600 teilt.

Und mit dem Jahreswechsel – zack – zeigt der Eintrag in der Amazon-Datenbank plötzlich die korrekten 107 Seiten an, ohne dass von uns Änderungen vorgenommen wurden.

Weitere Tipps finden Sie in unserem E-Book für Amazons Kindle

[33] Cover der 6. Ausgabe: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenIn unserem E-Book »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« finden Sie weitere Tipps zur Erstellung digitaler Bücher.

Kaufen Sie das E-Book und werden Sie Teil des Experiments, über das wir [34] in unserem Erfahrungsbericht ständig Aktuelles schreiben. Außerdem freuen wir uns über Ihre Amazon-Rezensionen zu diesen Titel.

Zum Lesen des E-Book benötigen Sie kein Kindle-Gerät. Amazon bietet [35] kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher auch für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android oder Desktop-PC und Mac an. Einmal erworbene Kindle-Bücher können Sie auf allen Geräten lesen.

Wolfgang Tischer: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen - 6., nochmals erweiterte und überarbeitete Ausgabe [Kindle Edition] für [36] Amazon Kindle (alle Modelle) und [35] die entsprechenden Apps für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, 2012. literaturcafe.de.
[2] E-Book für 2,99 Euro bei Amazon kaufen


Teil 4 unseres Praxisberichts – [34] Zu Teil 1 – [3] Zu Teil 2 – [4] Zu Teil 3

6. Januar 2013 – 10:50 Uhr – Unser E-Book ist Jahresbestseller

E-Book-Jahresbestseller 2012Zum Jahresanfang listet Amazon wieder die meistverkauften E-Books des Vorjahres auf. Es fällt auf, dass Amazon im Vergleich zum Vorjahr offensichtlich den Algorithmus geändert hat, denn es finden sich so gut wie keine 99-Cent-E-Books von Selfpublishern mehr unter den gelisteten Büchern. Verlagstitel haben deutlich mehr Gewicht im Amazon-Ranking bekommen und selbstverlegte Titel sind kaum sichtbar.

Damit zieht Amazon offenbar die Konsequenz aus den [102] »Bewertungskriegen« und Manipulationsversuchen der Selbstverleger. [103] Mehr dazu lesen Sie hier in einem eigenen Beitrag zum Thema.

Umso erfreulicher, dass unser E-Book-Ratgeber »[96] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« auf dem für einen Nischentitel enorm guten Platz 110 zu finden ist. Wir haben nicht herausgefunden, wie sich die Platzierungsliste über die Amazon-Website aufrufen lässt. Auf amazon.de werden nur die Top20-Titel anzeigt, jedoch zeigt der Kindle Fire die komplette Liste an, von der unser Screenshot der Platzierung stammt.

Wenn man bedenkt, dass unser Ratgeber in der Regel im Jahresmittel immer um Platz 500 der Bestsellerliste kreiste, so ist die enorm hohe Gesamtplatzierung offenbar auf den [104] Longseller-Status des E-Books zurückzuführen. Andere Titel erreichen zwar höhere Plätze, sinken aber schnell wieder ab, sodass sie in der Jahresgesamtwertung dann doch die hinteren Plätze belegen.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden und sind gespannt, wie sich der E-Book-Ratgeber im Jahr 2013 platzieren wird. Wir haben auf jeden Fall einiges vor.

7. Februar 2013 – 8:52 Uhr – Die aktuellen Einnahmen

Wie viel Geld verdient man mit E-Books?Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch nachgetragen, dass wir vor wenigen Tagen anhand der offiziellen Verkaufszahlen [105] die Einnahmen zusammengezählt haben (Stand: Dezember 2012), die wir bislang durch den Verkauf des E-Books erzielt haben. Erstmals erfahren Sie auch, wie hoch die Einnahmen durch den Verleih unseres E-Books waren.

Sollten Sie diesen Artikel noch nicht gelesen haben, [105] dann bitte hier entlang.

8. Februar 2013 – 14:09 Uhr – Weiteres E-Book-Seminar mit Wolfgang Tischer in Stuttgart

Da das erste E-Book-Seminar von Wolfgang Tischer am 26. Januar 2013 in Stuttgart ein voller Erfolg und ausgebucht war, gibt es einen Wiederholungstermin am 23. März 2013. Das Seminar findet im [106] Stuttgarter Schriftstellerhaus statt. Interessenten können sich [107] über unser Formular anmelden.

9. Februar 2013 – 19:07 Uhr – Version 6.1 des Ratgebers

Seit gut zwei Wochen bietet Amazon die Möglichkeit, dass gekaufte E-Books automatisch im Hintergrund aktiviert werden.

Die automatische Buchaktualisierung kann über die Geräteverwaltung auf der Amazon-Website unter [83] www.amazon.de/myk aktiviert werden. Zuvor sollte man sicherstellen, dass in den Optionen des Gerätes oder der Lese-App das Sichern der Anmerkungen eingeschaltet ist, ansonsten gehen alle individuellen Notizen und Markierungen verloren. Anschließend werden die Bücher im Hintergrund via Whispersync aktualisiert und als »Neu« markiert. Welche Änderungen es im einzelnen gab, erfährt der Leser nicht. Daher listen wir die Änderungen im Buch genauer auf.

Vorsicht: Die Aktualisierung kann nur global aus- und eingeschaltet werden und nicht gezielt für einzelne Bücher. Will man auch nur ein Buch seiner Sammlung – aus welchen Gründen auch immer – nicht durch eine neue Version überschreiben lassen, sollte man als Leser die Funktion nicht aktivieren. Dann hat man weiterhin die Möglichkeit, [66] wie hier beschrieben, einzelne Titel über den Amazon-Support manuell durch eine neue Version ersetzen zu lassen.

Unsere Meinung: Dass man ein E-Book auch ohne Anruf beim Support selbst aktualisieren kann, war längst überfällig. Mit der globalen Ein/Aus-Funktion hat sich Amazon jedoch für den schlechtesten Weg entschieden. Besser wäre es gewesen, wenn man neben der automatischen Aktualisierung im Hintergrund auch die Möglichkeit gehabt hätte, über [83] www.amazon.de/myk einzelne Titel gezielt auszuwählen, die man in einer neueren Version erhalten möchte.

Gerade wurde Version 6.1 unseres E-Books bei Amazon hochgeladen, die in wenigen Stunden online sein sollte. Darin ist die neue Update-Funktion beschrieben. Außerdem wurden Fehler ausgebessert und kleinere Anpassungen durchgeführt.

18. Oktober 2013 – 19:07 Uhr – Umsatzzahlen

Der Vollständigkeit halber sei auch an dieser Stelle erwähnt, dass sich ein aktueller Artikel im literaturcafe.de detailliert [108] mit den Einnahmen der letzten 29 Monate befasst.

Dieser Bericht wird fortgesetzt …

Weitere Tipps finden Sie in unserem E-Book für Amazons Kindle

[33] Cover der 6. Ausgabe: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenIn unserem E-Book »[2] Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« finden Sie weitere Tipps zur Erstellung digitaler Bücher.

Kaufen Sie das E-Book und werden Sie Teil des Experiments, über das wir [34] in unserem Erfahrungsbericht ständig Aktuelles schreiben. Außerdem freuen wir uns über Ihre Amazon-Rezensionen zu diesen Titel.

Zum Lesen des E-Book benötigen Sie kein Kindle-Gerät. Amazon bietet [35] kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher auch für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android oder Desktop-PC und Mac an. Einmal erworbene Kindle-Bücher können Sie auf allen Geräten lesen.

Wolfgang Tischer: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen - 6., nochmals erweiterte und überarbeitete Ausgabe [Kindle Edition] für [36] Amazon Kindle (alle Modelle) und [35] die entsprechenden Apps für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, 2012. literaturcafe.de.
[2] E-Book für 2,99 Euro bei Amazon kaufen


Beitrag ausgedruckt von literaturcafe.de: http://www.literaturcafe.de

URL zum Beitrag: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/

URLs in diesem Beitrag:
[1] 10 Tipps veröffentlicht, wie man ein E-Book fürs Amazon Kindle erstellt und verkauft: http://www.literaturcafe.de/amazon-kindle-10-tipps-wie-sie-ihr-eigenes-e-book-veroeffentlichen/
[2] für den Kindle als E-Book anzubieten: http://www.amazon.de/gp/product/B00507HJQG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00507HJQG

[3] Teil 2: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/2/
[4] Teil 3: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/3/
[5] Teil 4: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/4/
[6] Aktuelle Einträge: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/4/#20130106
[7] Normseiten: http://www.literaturcafe.de/normseite-dokumentvorlage-download/
[8] LibreOffice: http://de.libreoffice.org/
[9] Calibre: http://calibre-ebook.com/
[10] GIMP: http://www.gimp.org/
[11] Bild: http://www.literaturcafe.de/wp-content/uploads/titel-falsch_scrren.jpg
[12] berichtet in den Kommentaren: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/#comment-11115
[13] »Untot: Dämmerung« von Andreas Stetter: http://www.amazon.de/gp/product/B004R1Q5YS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B004R1Q5YS

[14] im Blog des Branchenmagazins buchreport.de geschrieben: http://www.buchreport.de/blog.htm?p=1474
[15] ein Artikel für das literaturcafe.de entstanden: http://www.literaturcafe.de/e-books-selbst-gemacht-schmuecken-sie-sich-nicht-mit-fremden-titeln/
[16] ISBN: http://www.literaturcafe.de/buecher-haben-jetzt-13-stellige-nummern/
[17] kdb.amazon.de: http://kdb.amazon.de
[18] via Twitter die Frage auf: https://twitter.com/#!/sposth/status/72773543288504320
[19] Calibre: http://calibre-ebook.com
[20] gestern in den Kommentaren berichtet: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/#comment-11142
[21] TeleRead: http://www.teleread.com/paul-biba/chronicle-of-an-ebook-at-amazon-germany-from-attila-lukacs/
[22] in seinem Beitrag geschrieben hat: http://www.literaturcafe.de/e-books-selbst-gemacht-ihr-buch-ist-veroeffentlicht-was-nun/
[23] sehr attraktive englischsprachige Titel für nur 99 Cent: http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Ffeature
.html%3Fie%3DUTF8%26plgroup%3D1%26ref_%3Damb_link_160115927_2%26docId%3D1000520753%23&site-redir
ect=de&tag=dasliteraturc-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=19454

[24] Paul Auster: http://www.amazon.de/gp/product/B004EPXXCO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B004EPXXCO

[25] William Boyd: http://www.amazon.de/gp/product/B002RZZIXK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B002RZZIXK

[26] Kazuo Ishiguro: http://www.amazon.de/gp/product/B002RI9ZWC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B002RI9ZWC

[27] in einem Artikel zum Thema Buchpreisbindung: http://www.literaturcafe.de/vorsicht-e-book-falle-preisbindungsgesetz-gilt-auch-fuer-selbstverleger/
[28] in den Publishing Perspectives zu erklären: http://publishingperspectives.com/2011/06/selling-ebooks-99-cents-destroys-minds/
[29] einen Beitrag für buchreport.de geschrieben und darüber, warum der komplette Goethe für 99 Cent einfach zu teuer ist: http://www.buchreport.de/blog.htm?p=1552
[30] preisgebunden sind: http://www.literaturcafe.de/vorsicht-e-book-falle-preisbindungsgesetz-gilt-auch-fuer-selbstverleger/
#comment-11186

[31] Wer braucht noch einen Verlag?: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,766824,00.html
[32] nun ohne Verlag als E-Book veröffentlicht hat: http://www.amazon.de/gp/product/B0054GLUPY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B0054GLUPY

[33] Bild: http://www.amazon.de/gp/product/B00507HJQG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=dasliteraturc-21&
amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00507HJQG

[34] in unserem Erfahrungsbericht ständig Aktuelles schreiben: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/
[35] kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher: http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Ffeature
.html%3Fie%3DUTF8%26ref_%3Damb_link_159837007_4%26docId%3D1000482783%23&site-redirect=de&tag
=dasliteraturc-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=19454

[36] Amazon Kindle (alle Modelle): http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y8Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B003DZ1Y8Q

[37] direkt auf der Amazon-Website beantworten kann: http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Freview%2FR16
97E7UZ3HEL9%3Fie%3DUTF8%26ASIN%3DB00507HJQG%26nodeID%3D530484031%26ref_%3Dcm_cr_dp_perm%23&site-
redirect=de&tag=dasliteraturc-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=19454

[38] Warum schwankt der Preis meines Buches ständig?: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/#comment-11197
[39] Bild: http://www.amazon.de/gp/product/B005CD1RR0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=dasliteraturc-21&link
Code=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B005CD1RR0

[40] in einem eigenen Beitrag: http://www.literaturcafe.de/kindle-e-book-ratgeber-in-3-ausgabe-bei-amazon-erhaeltlich/
[41] 100 englische E-Books für 1 Euro: http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Ffeature
.html%3Fie%3DUTF8%26plgroup%3D1%26ref_%3Damb_link_160519207_2%26docId%3D1000538433%23&site-redir
ect=de&tag=dasliteraturc-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=19454

[42] Mail vom 30. Juni 2011: #amazonmail
[43] in einem Kommentar: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/#comment-11260
[44] in unserem Beitrag zur Ablieferung von Kindle-E-Books bei der Deutschen Nationalbibliothek: http://www.literaturcafe.de/muessen-kindle-e-books-an-die-deutsche-nationalbibliothek-abgeliefert-we
rden/

[45] zwei tolle Videos erstellt: http://www.literaturcafe.de/video-e-books-mit-calibre-fuer-kindle-und-andere-e-book-reader-erstellen
/

[46] Kerstin Rachfahl: http://www.kerstin-rachfahl.de/mit-word-ber-calibre-zum-e-book
[47] Giesbert Damaschke: http://www.damaschke.de/
[48] Hyperland-Blog des ZDF: http://blog.zdf.de/hyperland/2011/10/der-grosse-e-book-schwindel/
[49] ausführlich getestet und beschrieben: http://www.literaturcafe.de/ausgepackt-der-neue-deutsche-99-euro-kindle-im-test/
[50] Ratgeber für alle Modelle: http://www.literaturcafe.de/amazon-kindle-eigene-e-books-erstellen-und-verkaufen-in-4-ausgabe-bei-am
azon-erhaeltlich/

[51] Bild: http://www.literaturcafe.de/info/www/delivery/ck.php?n=lcec49bfc
[52] haben wir gestern bereits in einem ausführlichen Artikel beschrieben: http://www.literaturcafe.de/neue-kindle-shops-fuer-spanien-und-italien-selbstverleger-sollten-preise
-eintragen/

[53] kdp.amazon,de: http://kdp.amazon,de
[54] in einem literaturcafe.de-Artikel zusammengefasst: http://www.literaturcafe.de/titelbild-und-titelei-so-sieht-ein-kindle-e-book-am-anfang-aus/
[55] verschenkt Amazon in einer Sonderaktion bis zum 6. Januar 2012 erst mal jeden Tag ein E-Book: http://www.amazon.de/gp/feature.html/?ie=UTF8&site-redirect=de&tag=dasliteraturc-21&link
Code=ur2&docId=1000607523&camp=1638&creative=19454

[56] verglichen: http://www.literaturcafe.de/praxistest-huelle-fuer-amazons-kindle/
[57] vermerkt ein Leser in den Kommentaren: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/#comment-11748
[58] Bild: http://www.literaturcafe.de/wp-content/uploads/konto.gif
[59] andere Kommentatorin sagt: http://www.literaturcafe.de/praxistest-das-eigene-kindle-e-book-bei-amazon-verkaufen/#comment-11753
[60] unbedingt unseren Artikel zum Thema Mehrwertsteueränderung durchlesen: http://www.literaturcafe.de/kindle-autoren-drohen-abmahnungen-luxemburg-senkt-mehrwertsteuer-fuer-e-
books-auf-3/

[61] berichtet laufend von seinen Verkaufserfahrungen und nennt Zahlen: http://www.spreeblick.com/2011/12/16/i-live-by-the-river-15-geschichten/
[62] »Kindle Format 8« (KF8): http://www.amazon.com/gp/feature.html?docId=1000729511
[63] freigegeben: http://www.amazon.com/forum/kindle%20publishing/ref=cm_cd_ecf_tft_tp/192-0106941-7863802?_encoding=U
TF8&cdForum=Fx21HB0U7MPK8XI&cdThread=TxGO5GUHFWDB73

[64] Vielzahl von HTML5- und CSS3-Formatierungsangaben: http://www.amazon.com/gp/feature.html/ref=amb_link_357613442_1?ie=UTF8&docId=1000729901&pf_r
d_m=ATVPDKIKX0DER&pf_rd_s=center-5&pf_rd_r=0D14EEX7HGJ9PSYGXR6J&pf_rd_t=1401&pf_rd_p
=1321300302&pf_rd_i=1000729511

[65] die Konvertierungssoftware: http://www.amazon.com/gp/feature.html?docId=1000234621
[66] Ausgabe 4.3 des Ratgebers erhältlich: http://www.literaturcafe.de/so-erhaelt-man-kostenlos-die-aktuelle-version-eines-kindle-e-books/
[67] Jahresumsätze 2012 zusammengefasst haben: http://www.literaturcafe.de/jahresuebersicht-was-wir-2011-mit-unserem-e-book-verdient-haben/
[68] perun.net: http://www.perun.net
[69] seine Beiträge dazu sind äußerst lesenswert: http://www.perun.net/kategorie/amazon-kindle/
[70] WordPress für Autoren & Redakteure: http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&site-redirect=de&x=0&tag=dasliteraturc-21
&linkCode=ur2&y=0&camp=1638&creative=19454&field-keywords=simovic%20wordpress%20
redakteure%20autoren&url=search-alias%3Daps

[71] auf perun.net nachzulesen: http://www.perun.net/2012/01/18/erstes-fazit-zu-wordpress-fuer-autoren-redakteure/
[72] unseres Hinweises: https://bugs.launchpad.net/calibre/+bug/1002702
[73] Bild: http://www.literaturcafe.de/buechner_lenz/
[74] ausgeliefert wird und ab sofort vorbestellt werden kann: http://www.literaturcafe.de/fuer-e-book-autoren-aendert-sich-nichts-amazon-kindle-touch-kommt-nach-d
eutschland-und-europa/

[75] E-Book-Autor Wolfgang Tischer zu hören: http://www.mdr.de/mdr-info/ebook104_zc-885afaa7_zs-5d851339.html
[76] für die, die es hier noch nicht gelesen haben: http://www.literaturcafe.de/wdr-servicezeit-berichtete-ueber-e-books-und-zuschussverlage/
[77] Hilfe, ich habe mein Buch verschenkt!: http://cronenburg.blogspot.de/2012/04/hilfe-ich-habe-mein-buch-verschenkt.html
[78] in höherer Auflösung zu verwenden: https://kdp.amazon.com/self-publishing/help?topicId=A2J0TRG6OPX0VM
[79] auf dem Selfpublishing Panel der re:publica sitzen wird: http://re-publica.de/12/panel/wozu-noch-verlage/
[80] die neue und 5. Ausgabe des Ratgebers erhältlich: http://www.literaturcafe.de/tipps-zur-covergestaltung-e-book-ratgeber-in-neuer-version-erschienen/
[81] warnt jedoch noch vor dem Einsatz: http://calibre-ebook.com/whats-new
[82] ausführliche Überblick zur re:publica 2012 empfohlen: http://www.literaturcafe.de/videos-und-rueckschau-digitales-selbstverlegen-auf-der-republica-2012/
[83] My-Kindle-Verwaltungsseite von Amazon: http://www.amazon.de/myk
[84] das kostenlose Softwareupdate 4.1: http://www.literaturcafe.de/kostenloses-update-fuer-amazons-kindle-bringt-neue-funktionen/
[85] the-digital-reader.com berichtet: http://www.the-digital-reader.com/2012/06/07/amazon-now-rejecting-ebooks-made-with-calibre/
[86] den tollen »Kindle Paperwhite« mit beleuchtetem Display: http://www.literaturcafe.de/amazons-kindle-fire-kommt-nach-deutschland-der-verbesserte-kindle-touch-
jedoch-noch-nicht/

[87] zum günstigen neuen 79-Euro-Modell: http://www.literaturcafe.de/schwarz-im-test-was-bietet-amazons-ueberarbeiteter-79-euro-kindle/
[88] der gute alte: http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&
amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M&linkCode=as2&tag=dasliteraturc-21

[89] noch ein Softwareupdate: http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&lin
kCode=ur2&nodeId=200595090&site-redirect=de&tag=dasliteraturc-21

[90] Was das bedeutet, kann man hier genau nachlesen: http://www.literaturcafe.de/amazons-startet-e-book-verleih-in-deutschland-was-aendert-sich-fuer-self
publisher-und-leser/

[91] Nachzulesen ist alles hier: http://www.literaturcafe.de/endlich-der-kindle-paperwhite-kommt-nach-deutschland-bestellung-ab-sofor
t-moeglich/

[92] Kindle Touch: http://www.literaturcafe.de/beschwerliches-blaettern-kindle-touch-im-test/
[93] Kindle Keyboard: http://www.literaturcafe.de/durch-die-hintertuer-amazons-ebook-lesegeraet-kindle-kommt-nach-deutschl
and/

[94] silberne 79-Euro-Modell: http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&
amp;creativeASIN=B0051QVF7A&linkCode=as2&tag=dasliteraturc-21

[95] Bild: http://www.literaturcafe.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-10-26-um-11.27.40.jpg
[96] steht seit gestern zum Verleih zur Verfügung: http://www.amazon.de/gp/product/B00507HJQG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&
amp;creativeASIN=B00507HJQG&linkCode=as2&tag=dasliteraturc-21

[97] einen Aufruf gestartet: https://twitter.com/literaturcafe/statuses/261519129368993792
[98] in einem eigenen Beitrag sind die wichtigsten Neuerungen der Ausgabe aufgeführt: http://www.literaturcafe.de/das-standardwerk-fuer-kindle-selbstverleger-ist-in-neuer-ausgabe-erschie
nen/

[99] mit 2 Sternen: http://www.amazon.de/review/R2EOV6NWHPV56Z/?_encoding=UTF8&ASIN=B00507HJQG&camp=1638&cdM
SG=addedToThread&cdPage=&creative=19454&linkCode=ur2&newContentID=Mx2AHO7EEY97OZD&am
p;newContentNum=1&site-redirect=de&tag=dasliteraturc-21#CustomerDiscussionsNRPB

[100] besprochen hat: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A6MMG3521D1GR/?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&a
mp;linkCode=ur2&site-redirect=de&sort_by=MostRecentReview&tag=dasliteraturc-21

[101] im Eintrag vom 19. November 2012: #ausgabe6
[102] »Bewertungskriegen« und Manipulationsversuchen: http://www.literaturcafe.de/jahresrueckblick-eines-selfpublishers-zeit-fuer-zahlen-fakten-und-geruec
hte-2012/

[103] Mehr dazu lesen Sie hier in einem eigenen Beitrag zum Thema: http://www.literaturcafe.de/amazon-jahresbestseller-2012-selfpublisher-spielen-kaum-noch-eine-rolle/
[104] Longseller-Status des E-Books: http://www.literaturcafe.de/e-book-ratgeber-ein-interessantes-und-lehrreiches-experiment/
[105] die Einnahmen zusammengezählt haben: http://www.literaturcafe.de/zusammengezaehlt-was-wir-bislang-mit-unserem-e-book-verdient-haben/
[106] Stuttgarter Schriftstellerhaus: http://www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de/
[107] über unser Formular anmelden: http://www.literaturcafe.de/e-book-seminar-stuttgart/
[108] mit den Einnahmen der letzten 29 Monate befasst: http://www.literaturcafe.de/man-in-29-monaten-mit-einem-e-book-ratgeber-verdient/