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Beitrag vom 13. Mai 2011 | Rubrik: E-Books

Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen

Teil 4 unseres Praxisberichts – Zu Teil 1Zu Teil 2Zu Teil 3

6. Januar 2013 – 10:50 Uhr – Unser E-Book ist Jahresbestseller

E-Book-Jahresbestseller 2012Zum Jahresanfang listet Amazon wieder die meistverkauften E-Books des Vorjahres auf. Es fällt auf, dass Amazon im Vergleich zum Vorjahr offensichtlich den Algorithmus geändert hat, denn es finden sich so gut wie keine 99-Cent-E-Books von Selfpublishern mehr unter den gelisteten Büchern. Verlagstitel haben deutlich mehr Gewicht im Amazon-Ranking bekommen und selbstverlegte Titel sind kaum sichtbar.

Damit zieht Amazon offenbar die Konsequenz aus den »Bewertungskriegen« und Manipulationsversuchen der Selbstverleger. Mehr dazu lesen Sie hier in einem eigenen Beitrag zum Thema.

Umso erfreulicher, dass unser E-Book-Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« auf dem für einen Nischentitel enorm guten Platz 110 zu finden ist. Wir haben nicht herausgefunden, wie sich die Platzierungsliste über die Amazon-Website aufrufen lässt. Auf amazon.de werden nur die Top20-Titel anzeigt, jedoch zeigt der Kindle Fire die komplette Liste an, von der unser Screenshot der Platzierung stammt.

Wenn man bedenkt, dass unser Ratgeber in der Regel im Jahresmittel immer um Platz 500 der Bestsellerliste kreiste, so ist die enorm hohe Gesamtplatzierung offenbar auf den Longseller-Status des E-Books zurückzuführen. Andere Titel erreichen zwar höhere Plätze, sinken aber schnell wieder ab, sodass sie in der Jahresgesamtwertung dann doch die hinteren Plätze belegen.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden und sind gespannt, wie sich der E-Book-Ratgeber im Jahr 2013 platzieren wird. Wir haben auf jeden Fall einiges vor.

7. Februar 2013 – 8:52 Uhr – Die aktuellen Einnahmen

Wie viel Geld verdient man mit E-Books?Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch nachgetragen, dass wir vor wenigen Tagen anhand der offiziellen Verkaufszahlen die Einnahmen zusammengezählt haben (Stand: Dezember 2012), die wir bislang durch den Verkauf des E-Books erzielt haben. Erstmals erfahren Sie auch, wie hoch die Einnahmen durch den Verleih unseres E-Books waren.

Sollten Sie diesen Artikel noch nicht gelesen haben, dann bitte hier entlang.

8. Februar 2013 – 14:09 Uhr – Weiteres E-Book-Seminar mit Wolfgang Tischer in Stuttgart

Da das erste E-Book-Seminar von Wolfgang Tischer am 26. Januar 2013 in Stuttgart ein voller Erfolg und ausgebucht war, gibt es einen Wiederholungstermin am 23. März 2013. Das Seminar findet im Stuttgarter Schriftstellerhaus statt. Interessenten können sich über unser Formular anmelden.

9. Februar 2013 – 19:07 Uhr – Version 6.1 des Ratgebers

Seit gut zwei Wochen bietet Amazon die Möglichkeit, dass gekaufte E-Books automatisch im Hintergrund aktiviert werden.

Die automatische Buchaktualisierung kann über die Geräteverwaltung auf der Amazon-Website unter www.amazon.de/myk aktiviert werden. Zuvor sollte man sicherstellen, dass in den Optionen des Gerätes oder der Lese-App das Sichern der Anmerkungen eingeschaltet ist, ansonsten gehen alle individuellen Notizen und Markierungen verloren. Anschließend werden die Bücher im Hintergrund via Whispersync aktualisiert und als »Neu« markiert. Welche Änderungen es im einzelnen gab, erfährt der Leser nicht. Daher listen wir die Änderungen im Buch genauer auf.

Vorsicht: Die Aktualisierung kann nur global aus- und eingeschaltet werden und nicht gezielt für einzelne Bücher. Will man auch nur ein Buch seiner Sammlung – aus welchen Gründen auch immer – nicht durch eine neue Version überschreiben lassen, sollte man als Leser die Funktion nicht aktivieren. Dann hat man weiterhin die Möglichkeit, wie hier beschrieben, einzelne Titel über den Amazon-Support manuell durch eine neue Version ersetzen zu lassen.

Unsere Meinung: Dass man ein E-Book auch ohne Anruf beim Support selbst aktualisieren kann, war längst überfällig. Mit der globalen Ein/Aus-Funktion hat sich Amazon jedoch für den schlechtesten Weg entschieden. Besser wäre es gewesen, wenn man neben der automatischen Aktualisierung im Hintergrund auch die Möglichkeit gehabt hätte, über www.amazon.de/myk einzelne Titel gezielt auszuwählen, die man in einer neueren Version erhalten möchte.

Gerade wurde Version 6.1 unseres E-Books bei Amazon hochgeladen, die in wenigen Stunden online sein sollte. Darin ist die neue Update-Funktion beschrieben. Außerdem wurden Fehler ausgebessert und kleinere Anpassungen durchgeführt.

18. Oktober 2013 – 19:07 Uhr – Umsatzzahlen

Der Vollständigkeit halber sei auch an dieser Stelle erwähnt, dass sich ein aktueller Artikel im literaturcafe.de detailliert mit den Einnahmen der letzten 29 Monate befasst.

Dieser Bericht wird fortgesetzt …

Weitere Tipps finden Sie in unserem E-Book für Amazons Kindle

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Zum Lesen des E-Book benötigen Sie kein Kindle-Gerät. Amazon bietet kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher auch für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android oder Desktop-PC und Mac an. Einmal erworbene Kindle-Bücher können Sie auf allen Geräten lesen.

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160 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Matthias schrieb am 13. Mai 2011 um 11:29 Uhr

    Herr Tischer könnte auch über das Veröffentlichen und Verkaufen von eBooks auf XinXii schreiben. Das ist die Plattform, die ich schon seit Jahren mit dem Thema verbinde. Ein Vorreiter von Amazon aus deutschen Landen.

  2. faby schrieb am 13. Mai 2011 um 14:38 Uhr

    Schönes Ding, ich bin gespannt, wies weitergeht.

  3. Roswitha schrieb am 15. Mai 2011 um 08:06 Uhr

    Auch ich habe im Kindle-Shop 4 Bücher veröffentlicht. Zwei davon wurden bereits verkauft.
    Eines davon steht sogar auf Platz Nr. 11 in Kindle-Shop > eBooks > Kinder- & Jugendbücher > Sachbücher
    Ich habe die Bücher als PDF hochgespielt und die Bilder (Cover) als jpg.
    Hat einwandfrei funktioniert.
    Nur besitze ich leider keinen Kindle und kann es mir deshalb auch nicht anschauen.
    Aber was nicht ist …
    Auf jeden Fall fand ich Euren Beitrag hierzu sehr hilfreich.
    Was mich etwas stört ist, dass die meisten der angegebenen Seiten / Programme es nur in englischer Sprache gibt. Sorry, aber damit tue ich mir sehr schwer, da ich leider nie englisch gelernt habe und mir somit alles mühevoll selbst beibringen muß.
    Naja, irgendwie funktioniert es doch.

    LG und noch einen schönen Sonntag
    Roswitha

  4. Stefan Eckert schrieb am 16. Mai 2011 um 06:21 Uhr

    Toller Bericht, hätte von mir sein können;-) Hab länger gebraucht, habe EPub´s gemacht und verkaufe auf Kindel, auf XinXiii, läuft OK!Habe sie auch noch bei Smashwords, dort dauert es etwas länger, aber dafür bin ich dann damit demnächst im App-Store von Apple!
    http://www.xinxii.com/mydocs.php?pid=3550b
    http://www.amazon.com/-/e/B004Y92HKO
    http://www.smashwords.com/books/view/49423

    mit Stolzgeschweller Autorenbrust (und wir sind bei der EBook-Revolution dabei, Glückwunsch Leser)

    Stefan Eckert

  5. Redaktion schrieb am 16. Mai 2011 um 08:43 Uhr

    Liebe Roswitha,
    vielleicht arbeiten Sie mit alten Programmversionen oder haben beim Download die falsche Version angeklickt, denn sowohl LibreOffice als auch Calibre sind auf deutsch verfügbar. Ebenso hat Amazon mittlerweile alle Hilfstexte und Erläuterungen ins Deutsche übertragen.

  6. Werner schrieb am 16. Mai 2011 um 10:06 Uhr

    Ein super Erfahrungsbericht mit tollem Praxisbezug. Wir werden in unserem Blog und bei unseren Facebook-Freunden darauf verweisen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und werde mit einem Kauf des eBooks zu euren Umsätzen beitragen.
    lg
    Werner

  7. Marc Bischoff schrieb am 16. Mai 2011 um 11:13 Uhr

    In 4 Tagen fast 30 verkaufte Bücher. Gehen Sachbücher in der Buchhandlung besser (wenn sie trotz ihres roten Umschlags nicht gerade nazistische Parolen verbreiten)?

  8. Roswitha schrieb am 16. Mai 2011 um 15:31 Uhr

    oh – hmmm… na sicher, denn im falsch anklicken bin ich Profi *lach*. Danke, ich werde mal nachschauen und den deutschen Hilfetext hab ich übersehen. War vorher ja alles nur englisch.
    Vielen Dank für die Info.

    Gruß Roswitha

  9. Matthias Czarnetzki schrieb am 17. Mai 2011 um 18:36 Uhr

    Kleine Info zur Buchfreigabe: Heute bekam ich von Amazon eine eMail mit der Nachricht, dass mein neuestes Buch online ist – das war es aber schon seit vier Tagen. Die Funktion scheint aber neu zu sein – es war das erste Mal, dass ich so eine Meldung erhielt.

  10. Fabian Tietz schrieb am 18. Mai 2011 um 01:09 Uhr

    Ein sehr spannendes Projekt! Das E-Book wird nicht mehr aufzuhalten sein, Entwicklungen gehen immer unbeirrt ihren Weg, auch wenn die Nostalgie uns doch manchmal mit Skepsis schützt..

  11. Stefanie schrieb am 18. Mai 2011 um 10:19 Uhr

    hallo,

    spannender blogeintrag. ich verfolge euer experiment schon seit anfang an, weil ich ebenfalls selbst ausprobieren wollte ein e-book zu veröffentlichen.

    ( http://www.amazon.de/Heimarbeir-2-0-Geld-verdienen-Internet/dp/B00514GWPW/ref=sr_1_fkmr0_3?ie=UTF8&qid=1305706409&sr=8-3-fkmr0 )

    das ganze zu formatieren war unglaublich nervig/zeitaufwendig und es stecken immer noch so viele fehler drinn -.-

    habt ihr schon erfahrungen gemacht welche titel/themen sich am besten verkaufen?

    mir ist das ganze geschäft momentan noch sehr suspekt, weil ja wirklich jeder x-beliebige texte verfassen und hochladen kann… sogar ich ;)

    grüße, stefanie :)

  12. Werner schrieb am 18. Mai 2011 um 11:50 Uhr

    Hallo Stefanie,
    zunächst darf ich dich auf einen Fehler bei deiner Buchbeschreibung auf Amazon aufmerksam machen. Dort heißt es “Heimarbeir” statt “Heimarbeit”. Das solltest du vielleicht ändern. Das eBook hört sich spannend an.

    Am besten gehen unserer Erfahrung nach natürlich die erotischen Themen (siehe auch unseren Bereich http://www.postedplanet.com/2011/05/18/wo-ist-der-sex-am-kindle-versteckt-aber-dominierend/).

    Ebenso gehen unserer Erfahrung nach Anleitungen, HowTo-Führer wie eben auch dein eBook. Wir stehen in Deutschland aber noch ganz am Anfang des eBook-Marktes aber das Sommergeschäft sollte schon einen kräftigen Impuls verleihen, denke ich.

  13. J. J. schrieb am 18. Mai 2011 um 16:44 Uhr

    Hallo!
    Wirklich schade, dass dieser Blog nicht schon vorher zu lesen war. Ich hatte mit meinem Kindle-ebook meine lieben Formatierungsprobleme, zumal die Tips bei amazon noch nicht auf Deutsch nachzulesen war. Dadurch hätte ich so manchen Fehler vermeiden können. So hieß es mit jedem Hochladen das Ergebnis zu verbessern, neue Fehler zu entdecken und erneut hochladen.
    Aber, nun passt es – bis auf die Fehler, die ich übersehen habe – und dafür, dass hierzulande noch recht wenig ebooks gelesen werden, läuft es auch recht gut an. Sicherlich wird man nicht reich davon, aber testen wollte ich das Ganze dann trotzdem.

    Schöne Grüße
    J. J.

  14. Stefanie schrieb am 19. Mai 2011 um 09:02 Uhr

    Hallo Werner,

    Ja, der Fehler ist mir nach der Veröffentlichung auch sofort aufgefallen, Blöd!
    Allerdings lässt mich Amazon momentan noch nichts am E-Book verändern…
    Sobald das möglich ist, muss ich dringend die eine oder andere Schönheitkorrektur vornehmen ;)
    Grüße :)

  15. Roswitha schrieb am 20. Mai 2011 um 20:52 Uhr

    So, nun hab ich mir die Leseproben meiner veröffentlichten e-Books angeschaut …… katastrophal. Also als PDF kann man es wirklich nicht hochspielen. Das bedeutet für mich: Alles nochmals neu machen und dann wieder hochspielen. *heul*
    Hab mir übrigens heute auch das Buch von Herrn Tischer gekauft und schon gelesen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Roswitha

  16. Stefanie schrieb am 21. Mai 2011 um 09:36 Uhr

    @ Roswitha:
    Nicht den Mut verlieren! Mir geht es ähnlich ;)

  17. Roswitha schrieb am 21. Mai 2011 um 12:41 Uhr

    @Stefanie:
    Danke für die aufmunternden Worte. Bin zwar im Moment etwas frustriert darüber, aber ich kann auch sehr hartnäckig und ausdauernd sein :-)
    Ich wünschte mir nur für die eBook-Erstellung mal eine wirklich “idiotensichere” Anleitung für uns Anfänger.
    Denn die meisten, welche Erklärungen abgeben, setzen gewisse Grundkenntnisse voraus. Ich kann zwar in Word schreiben, aber die meisten Funktionen sind mir sozusagen “unbekannt”. Und nun muß man sich wieder durch neue Programme durchbeißen von deren Funktionen man noch weniger Ahnung hat. Leider.
    Wäre doch auch ein Titel für ein neues eBook: “Idiotensichere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines eBooks”. *lach* sorry, ist mir eben gerade so eingefallen.
    Hmmm … vielleicht sollte ich meine Erfahrungen mit den Misserfolgen bei der Erstellung der eBooks aufschreiben. Titel: “So nicht! Fehler bei der Erstellung eines eBooks vermeiden!”
    Danke Stefanie, wünsche Dir auch viel Erfolg mit Deinen eBooks.
    LG Roswitha

  18. Werner schrieb am 21. Mai 2011 um 13:07 Uhr

    Hallo @Roswitha,
    die einachste Art ist es, ein Word-Dokument zu erstellen, dabei ausschiesslich mit Formatvorlagen zuarbeiten (Absatz, Ueberschriften etc), dann als gefilterte Webseite (speichern unter) abzuspeichern und anschliessen mit Calibre konvertieren. Dann in der Kindle App ansehen und erst, wenn alles passt hochladen. Funktioniert bei einfachen Texten zu 99%. So, und jetzt laufe ich weiter. Am Abend poste ich hier einen Link zu einen kleinen Fuehrer fuer Kindle-Autoren, lg Werner

  19. Werner schrieb am 21. Mai 2011 um 19:15 Uhr

    Hallo @Roswitha, hier wie nachmittags angekündigt ein kleiner Leitfaden für das Schreiben von eBooks für den Kindle. Das sind nur meine eigenen Erfahrungen in aller Kürze festgehalten.Vielleicht hilft’s ja, lg Werner

  20. Roswitha schrieb am 21. Mai 2011 um 21:21 Uhr

    Hallöchen @Werner,
    vielen Dank. Hab mal ganz flüchtig drübergelesen und bin bereits begeistert. Ich denke, dass ich damit gut zurecht kommen werde.
    Habe zwar jetzt noch eine Frage dazu, aber die werde ich direkt dort stellen. Interessiert vielleicht andere Leser dieses Artikels auch.
    nochmals vielen Dank für den Hinweis. Schönes Wochenende noch
    LG Roswitha

  21. Matthias Czarnetzki schrieb am 22. Mai 2011 um 13:22 Uhr

    Ich habe auf meiner Seite zwei Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man aus seinem Manuskript eine epub oder mobi/kindle-Datei erzeugt. Die muss dann von Amazon nicht mehr umgewandelt werden. Damit ist man vor unliebsamen Formatierungsüberraschungen geschützt.

    http://wordpress.mczarnetzki.de/2010/11/18/tutorial-ebooks-ins-epub-format-konvertieren/

    http://wordpress.mczarnetzki.de/2010/08/26/tutorial-wie-veroffentliche-ich-ebooks-fur-amazons-kindle/

    Bei Fragen einfach die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular benutzen, da bekomme ich es am schnellsten mit.

    Gruß aus Leipzig,
    Matthias

  22. Roswitha schrieb am 25. Mai 2011 um 17:49 Uhr

    Hallö, ich freue mich über Eure Verkaufszahlen. Das zeigt doch auch, dass in Sachen eBook-Erstellung noch von vielen Hilfe benötigt wird.
    Freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Übrigens sind bei mir die Verkaufszahlen auf 4 gestiegen. Naja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. *lach*
    Weiterhin viel Erfolg
    LG Roswitha

  23. Matthias Czarnetzki schrieb am 28. Mai 2011 um 13:55 Uhr

    Bezüglich der erweiterten Ausgabe eures eBooks habe ich eine schlechte Neuigkeit für euch: zwar kann jemand, der das eBook bei Amazon gekauft hat, sich dieses immer wieder herunterladen – aber er erhält immer die Version des Zeitpunktes, zu dem er sein Exemplar gekauft hat! Mehr noch: es ist nicht möglich, das gleiche Buch erneut zu erwerben und damit die aktualisierte Version zu bekommen.
    Mir ging es so, dass ich nach der Veröffentlichung meiner ersten Bücher die Formatierung verbessert und dem Kindle angepasst hatte. Ebenso wie ihr war ich davon ausgegangen, dass ich beim neuen Herunterladen die aktuelle Version bekommen würde – das erwies sich aber als falsch. Beim Testkauf auf einem anderen Kundenkonto wurde die neue Version ausgeliefert. Beim Versuch, das Buch ein weiteres Mal zu kaufen, erscheint die Meldung “Sie haben das Buch bereits am xx.xx.xxxx gekauft….”
    Die einzige saubere Lösung, die mir bekannt ist, ist die neue Auflage als neues Buch einzustellen und die Veröffentlichung der alten Version zurückzuziehen (Käufer haben aber weiterhin Zugriff.)
    Mir würde die Lösung mit dem automatisch aktualisierten eBook zwar besser gefallen (das würde bei kontinuierlich aktualisierten Sachbüchern Sinn machen), aber leider funktioniert das nicht.
    Gruß aus Leipzig,
    Matthias Czarnetzki

  24. Roswitha schrieb am 30. Mai 2011 um 11:45 Uhr

    Noch eine Möglichkeit?
    Also ich habe eines meiner Bücher bei Amazon wieder zurückgezogen, weil es nicht richtig formatiert war und somit nicht schön aussah.
    Also im Bücherregal auf “löschen” und nun steht zwar das Buch im Bücherregal noch drin, aber mit dem Vermerk: “Entwurf”. Es ist auch unter der AISN Nummer nicht mehr aufzurufen im Kindle-Shop.
    Vielleicht ist es nun auf diese Art möglich, das Buch neu hochzuspielen, damit nur die neue Version angeboten wird.
    Anmerkung: Das Buch war nur ganz kurz im Kindle-Shop und wurde noch nicht verkauft.

    Nur denke ich, dass diese Art und Weise für Eure Zwecke auch nicht die ideale Lösung wäre. Denn wenn dann nur die neuere Version mit dem neuen Preis veröffentlicht wird …..
    Naja, bin mal gespannt, wie dieses Problem zu lösen ist.

    LG Roswitha

  25. Nicole Rensmann schrieb am 31. Mai 2011 um 11:34 Uhr

    Lieber Wolfgang,

    ich kann mich deinen Erfahrungen nur anschließen. Ich bin schlichtweg begeistert von der Möglichkeit dieser Art der Selbstveröffentlichung. Vergriffene Bücher und solche, an denen ich die Zweitrechte habe, kann ich so simpel selbst verkaufen. Ich habe es mir bei der Datei aber noch einfacher gemacht und sie als Word-Dokument formatiert. Leider kann ich auf dem Kindle selbst nicht testen, ob die Formatierung so okay ist, aber noch kamen keine Klagen. Und wenn, kann ich anschließend entsprechende Änderungen vornehmen. Sehr praktisch finde ich es in der Tat, dass Änderungen vorgenommen und die Datei wieder neu hochgefahren werden kann – Tippfehler können so schnell mal überarbeitet werden.

    Ich bin also ebenso zufrieden wie du und kann Amazon Kindle nur empfehlen. Super ist übrigens auch der Service. Fragen werden innerhalb 24 Stunden beantwortet und zwar nicht mit standardisierten Antworten, sondern gezielt auf meine persönliche Frage.

    Ich finde Kindle eBooks sehr entspannend und interessant. Das Buch, die Geschichte, werden verkauft, die Bezahlung regelt amazon.

    Herzliche Grüße, Nicole (http://www.amazon.de/-/e/B004581EYE)

  26. Roswitha schrieb am 2. Juni 2011 um 19:13 Uhr

    hmmm – und wenn ich keinen Kindle habe, sondern das Buch auf dem PC lesen will?
    Bei der ersten Ausgabe hat das ja funktioniert. Da hab ich mir dann Kindle für PC runtergeladen und dort sind meine gekauften eBooks drin.
    Hier gibt mir Amazon auch die Meldung, dass ich am 20.5. dieses Buch bereits gekauft habe.

    Was nun?

  27. Redaktion schrieb am 2. Juni 2011 um 19:34 Uhr

    Liebe Roswitha,
    ob’s ein Kindle ist, ein iPhone, iPad oder PC ist, auf dem die Kindle-App läuft, das dürfte keinen Unterschied machen. Wird dort keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme angezeigt, wenn Sie den Titel erneut kaufen wollen?

  28. Roswitha schrieb am 2. Juni 2011 um 20:06 Uhr

    Danke! Also normalerweise stelle ich mich nicht so doof an. Aber ich habs gefunden und der nette Service von Amazon hat mir auch bereits die neueste Version des Buches geschickt.
    Vielen Dank und noch einen schönen restlichen Feiertag.

    LG Roswitha

  29. Redaktion schrieb am 2. Juni 2011 um 22:12 Uhr

    Vielen Dank für die positive Rückmeldung! Dann scheint der Download auf Anfrage ja zu funktionieren. Sehr schön!

  30. Stephan schrieb am 4. Juni 2011 um 13:16 Uhr

    Liebe Roswitha,

    vielleicht könntest du mir schnell helfen und noch sagen, wo du es gefunden hast? Ich suche bei meinem Kindle für PC nämlich auch gerade nach der Möglichkeit der Kontaktaufnahme

  31. Roswitha schrieb am 4. Juni 2011 um 16:56 Uhr

    Gehe auf Amazon zum gewünschten Buch und dann auf bestellen. Wenn Du es vorher schon erworben hast, dann kommt der Hinweis, dass Du es bereits gekauft hast. Dann klicke dort unter diesem Text auf “Hilfe”
    Und dann hast Du die Möglichkeit, mit Amazon Kontakt aufzunehmen. Dazu wähle dort das Thema aus (Probleme mit Kindle-Büchern) oder so ähnlich, und unten kannst Du Dich dann anrufen lassen.
    Amazon ruft Dich sofort an.

    LG und ein schönes Wochenende
    Roswitha

  32. DerFux schrieb am 8. Juni 2011 um 21:08 Uhr

    Also bei mir hat es mit der neuen Version geklappt, nachdem ich gestern Abend um 19:00 Uhr den vorbildlichen (!) Support angerufen hatte. Nach dem Anruf auf der kostenlosen Nummer versprach mir der freundlich Herr, sich um das Problem zu kümmern. Obwohl ich ihm sagte, dass das absolut nicht eilig sei, bekam ich ca. um 23:00 Uhr eine E-Mail mit der Lösung. Die E-Mail bestand nicht aus Textbausteinen sondern ging speziell auf mein Problem ein. Ich habe dann das E-Book auf meinem Kindle gelöscht und konnte über die Homepage von Amazon unter “Mein Kindle” die neue Version auf mein Kindle schicken. Ob das auch ohne Support geklappt hätte weiß ich nicht, aber ich weiß jetzt, dass es noch Unternehmen wie Amazon gibt, die wert auf ihre Kunden legen.

  33. Tobias Freudenreich schrieb am 8. Juni 2011 um 21:23 Uhr

    Und es liest sich auch bestens auf der Kindle-App fürs iPhone! Sehr gut!

  34. DerFux schrieb am 9. Juni 2011 um 20:44 Uhr

    Das mit dem Spam ist echt übel, ich habe jetzt noch ein weiteres Spam-E-Book in den Top 100 gesehen (Sherlock Holmes in der englischen Version für 0,99 EUR, das in der englischen Original-Ausgabe kostenlos ist). Nur das Cover wurde ausgetauscht. Zusammen mit der Produktinformation lässt das auf eine deutsche Version schließen. Hoffentlich kann man solche Schlitzohren bald einfach melden.

  35. Cornelia Lotter schrieb am 19. Juni 2011 um 19:27 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch an Wolfgang Tischer für die mehrfache Erwähnung im Spiegel-online-Bericht. Das dürfte doch die Verkaufszahlen noch einmal mächtig in die Höhe steigen lassen.

  36. Roswitha schrieb am 21. Juni 2011 um 07:45 Uhr

    Wieso erhöht Amazon den Verkaufspreis, obwohl mein Buch schon sieben Wochen im Kindle-Shop steht?
    Ich wollte es für 4,99 € anbieten, aber zuerst machte Amazon 5,11 € draus und seit gestern kostet es plötzlich 5,21 € !!
    Irgendwie unverstänlich.
    Weiß jemand warum das so ist?
    http://www.amazon.de/Die-B%C3%BCttenredner-Fibel-ebook/dp/B004ZR9BMW/ref=sr_1_4?ie=UTF8&m=A11MW6AJTK8WZ7&s=digital-text&qid=1308586904&sr=1-4

    LG Roswitha

  37. Redaktion schrieb am 21. Juni 2011 um 09:01 Uhr

    Liebe Roswitha,
    der Grund für diese Preisschwankungen liegt darin, dass Sie offenbar beim Europreis den Haken »Deutschen Preis festlegen, automatisch basierend auf amerikanischen Preis« (sic!) gesetzt haben. Dies hat zur Folge, dass der Europreis den Kursschwankungen des Dollars ausgesetzt ist. Nehmen Sie den Haken raus und geben Sie einen festen Europreis ein. Denken Sie daran, dass dieser Preis der Nettopreis ist, auf den 15% luxemburgische Steuer hinzukommen. Die Berechnung dazu finden Sie hier oder im Buch.

  38. Roswitha schrieb am 21. Juni 2011 um 09:35 Uhr

    Danke für den Hinweis. Aber irgendwie funktioniert das nicht. Amazon will unbedingt auch noch einen Dollarpreis haben. Kann das damit zusammenhängen, dass ich mein erstes Buch auf Amazon.com hochgeladen habe?
    Meine vier Bücher werden im “Bücherregal” alle mit
    Dollar angegeben.
    LG Roswitha

  39. Redaktion schrieb am 21. Juni 2011 um 09:46 Uhr

    Ja, das ist korrekt, für den US-Shop benötigen die Bücher weiterhin die Angabe eines Dollarpreises, der unabhängig vom Europreis ist – vorausgesetzt der oben erwähnte Haken ist entfernt.
    In der Übersicht im virtuellen Bücherregal wird nur der Dollarpreis angezeigt, nicht aber der Europreis.

  40. Roswitha schrieb am 21. Juni 2011 um 09:49 Uhr

    Ja, Haken war entfernt.
    Ok, danke für die Info.

    LG Roswitha

  41. Annina schrieb am 21. Juni 2011 um 15:29 Uhr

    Ein SUPERMEGA-DANKESCHÖN für Ihre Beiträge zum Amazon Kindle Selfpublishing.
    Ich bin (bisher unveröffentlichte) Autorin in der Schweiz und habe bei uns noch kaum etwas über diese Möglichkeit gefunden.
    Gerne würde ich Ihren Ratgeber bei Amazon kaufen, besitze jedoch (noch) keine elektronischen Zahlungsmöglichkeiten.
    Ich möchte mein Buch auf Amazon veröffentlichen. Hoffentlich kann ich mich anmelden bei Amazon, auch ohne eigene Kreditkarte? Werde ein Euro-Konto eröffnen.
    Doch wie funktioniert der Auszahlungsmodus? Sie schreiben von aktuellen Verkaufszahlen und Tantiemen in der jeweils aufgelaufenen Höhe. Wann und wie erhalten Sie den Ihnen zustehenden Betrag dafür auf Ihr Konto gutgeschrieben?

    Die Frage zum Pseudonym habe ich in Ihren Online-Beiträgen leider nicht gefunden. Können Sie dazu noch etwas schreiben?
    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ich wünsche Ihnen weiterhin tollen Erfolg bei Amazon Kindle!
    Annina

  42. Redaktion schrieb am 22. Juni 2011 um 16:03 Uhr

    Die Auszahlung der Verkäufe auf amazon.de erfolgt entweder per Überweisung auf ein Euro-Konto oder aber per Scheck. Ein Anmeldung mit einer Schweizer Adresse ist möglich.
    Und: Ja, die Veröffentlichung unter Pseudonym ist möglich. Auch diese Frage wird im Buch ausführlich behandelt.

  43. Josef schrieb am 22. Juni 2011 um 16:38 Uhr

    Hallo zusammen,
    ich hätte da noch eine Frage zu dem eBook. Irgendwie hat mir nach dem durchlesen genau der Punkt gefehlt, für das ich es eigentlich gekauft habe. Im Kapitel über das Finanzamt steht drin, daß man Steuern für die Verkäufe zahlen muß. Ok. Soweit ist alles klar. Allerdings steht in der Anleitung bei Amazon, dass man auch als Nicht USA Einwohner eine Steuernummer (TIN) der USA angeben muss. Ist das wirklich so, oder braucht man das nur, wenn man den vergünstigten Steuersatz haben will? Bzw, kann es sein, dass diese Anleitung aus den Zeiten vor einem eigenen Deutschland Store waren?
    Vielen Dank
    Gruß Josef

  44. Peter schrieb am 25. Juni 2011 um 17:21 Uhr

    Hallo

    Auch wenn die Redaktion hier schreibt, dass das Thema „Unter Pseydonym veröffentlichen“ ausführlich im Buch behandelt wird, möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht ausführlich erklärt wird. Dem Thema wird ein Absatz gewidmet. Unter ausführlich verstehe ich etwas anderes. Aber ich kann verstehen, dass man die Interessenten zum Kauf anregen möchte.

    Generell mangelt es mir bei den deutschen Ebooks auf Amzaon an Transparenz.
    Auf Amzaon.com wird bei jedem Ebook eine Seitenzahl angegeben. Die Seiternzahl gilt analog dazu, dass das Buch ausgedruckt wäre. Sicher hat Amazon dafür Vorgaben gemacht um vergleichbare Werte zu erhalten.
    Im deutschen Shop gibt es dies allerdings nicht. Stattdessen kauft man die Katze im Sack. Einziger Vergleichswert ist die Kilobyte Angabe.

    Vielleicht bin ich auch der einzige den es interessiert wieviele Worte ich nun für 99 Cent oder 5 EUR kaufe?!

    Ansonsten nettes Buch danke dafür.
    Beste Grüße
    Peter

  45. Redaktion schrieb am 26. Juni 2011 um 01:38 Uhr

    Hallo Peter,
    auf die Frage »Kann man Titel auch unter Pseudonym veröffentlichen?« wäre die Antwort »Ja« sehr kurz gewesen. Ein Absatz ist sehr ausführlich. Was wollen Sie zu diesem Thema noch wissen, was nicht im E-Book steht?
    Recht haben Sie sicherlich, wenn es darum geht, den Umfang eines E-Books einzuschätzen. Da die Dateigrößte z. B. von den enthaltenen Bildern abhängt, hat sie in der Tat wenig bis keine Aussagekraft. Hier wäre es sicherlich wünschenswert, wenn sich künftig eine Art »Maßeinheit« für den Umfang von E-Book etabliert.

  46. Peter Hellinger schrieb am 30. Juni 2011 um 22:02 Uhr

    Email zu Rechtschreibfehlern: Das bei Amazon öfters mal Mailer Irrläufer produzieren kommt vor. Vor ein paar Wochen wurde ich zugespammt mit Hinweisen zu meinem “Fullfillment through Amazon”-Vertrag, vorzugsweise in englischer Sprache; worauf man sich eine Woche später entschuldigte, dass da wohl etwas schief gelaufen sei. Das größte Problem mit Amazon ist halt, dass es irgendwie keinen Ansprechpartner außer ein unpersönliches E-Mail-System gibt.

  47. Marion schrieb am 12. Juli 2011 um 16:01 Uhr

    Im KDP Forum habe ich im Zusammenhang mit der Frage, ob man unter Pseudonym schreiben kann, den Hinweis gelesen, dass ein eBook ein Impressum enthalten muss. ( Das wäre bei einem Pseudonym ja nicht hilfreich). Aber ich finde im Netz nichts zu dem Thema Impressum & eBook und auch meine Frage im KDP Forum ist bisher unbeantwortet. Hat hier vielleicht jemand eine Idee?
    Muss ein eBook ein Impressum haben und wenn ja, was gehört dort rein?

  48. Annina schrieb am 20. Juli 2011 um 20:40 Uhr

    Interessante Fragen und Facts:
    1. Frage: zum Pseudonym und Impressum ist bisher unbeantwortet geblieben. Wäre sehr hilfreich zu wissen.
    2. Facts: Verstehe ich es richtig, dass über 1’000 Euro auf dem Verkaufs-Konto gutgeschrieben sind, aber AMAZON in all den Monaten NICHTS überwiesen hat?
    3. Frage zu den Facts: WIE ist der Zahlungsmodus von AMAZON tatsächlich, und wie die Periodizität der Überweisungen?
    4. Frage: Was geschieht mit den Guthaben in Fremdwährungen wie Pfund und Dollars? Braucht man dazu eigens je ein Konto?
    Merci für Feedbacks und liebe Grüsse
    Annina

  49. Matthias Czarnetzki schrieb am 21. Juli 2011 um 10:27 Uhr

    @Annina Die Fragen 2,3 und 4 werden auf den Hilfeseiten von Amazon ausführlich beantwortet. Hier ist der Link https://kdp.amazon.com/self-publishing/help?topicId=AE24XS35AM53P

    Gruß aus Leipzig,
    Matthias

  50. Marion schrieb am 21. Juli 2011 um 14:11 Uhr

    @Annina
    die Frage zum Thema Impressum/ Pseudonym ist offensichtlich schwierig zu beantworten, weil es noch keine Urteile gibt.
    Ohne Impressum wird es aber vermutlich in Zukunft schwierig werden und da fangen die Probleme für Selbstverleger mit Pseudonym an. ( Bei einem Verlag unproblematisch – da steht der Verlag im Impressum).
    Ich habe das jetzt so gelöst, dass ich zwar ein Pseudonym verwende, aber im Impressum eine Mailaddy angegeben habe unter der ich jederzeit erreichbar bin.

  51. Redaktion schrieb am 22. Juli 2011 um 07:07 Uhr

    Was im Impressum eines Buches stehen muss, ist auf Länderebene geregelt und daher unterschiedlich. Viel muss dort nicht enthalten sein. Allgemein kann gesagt werden, dass durch die Angaben im Impressum der Verlag klar erkennbar sein muss, da der Verlag verantwortlich für die Publikation ist. Somit sollte die Verlagsadresse enthalten sein, bei großen Verlagen, die im Handelsregister oder in einschlägigen Verzeichnissen aufgeführt sind, würde gegebenenfalls sogar Name und Ort ausreichen.

    Für Selbstverleger ohne Verlag ist der beste Rat: Nehmen Sie Ihre komplette Adresse ins E-Book mit auf, sodass Sie eindeutig erreichbar sind. Dies gilt nicht nur für juristische Fälle, sondern sollte auch im eigenen Interesse erfolgen, falls ein interessierter Verlag oder die Presse mit Ihnen Kontakt aufnehmen möchte.

    Natürlich beißt sich die Angabe der Adresse mit dem Wunsch, unter Pseudonym zu veröffentlichen. Allerdings soll das Impressum gewährleisten, dass unter Pseudonym keine Beleidigungen, Pornografie etc. ungestraft verbreitet werden dürfen, sodass im Ernstfall der Verlag belangt werden kann, der die Veröffentlichung verantwortet.

    Wer unerkannt veröffentlichen will, der muss dies ggf. über die Adresse einer Bekannten tun, einen E-Book-Dienstleiter wählen oder tatsächlich einen Verlag gründen, um in dessen Namen zu veröffentlichen.

    Alles andere sind Grauzonen. So ist zu bezweifeln, dass die Angabe einer Mailadresse als alleiniger Kontakt ausreicht.

  52. Annina schrieb am 22. Juli 2011 um 14:37 Uhr

    Vielen Dank an Matthias Czarnetzki, Marion und an die Literaturcafé Redaktion für eure Antworten mit den hilfreichen Tipps und Links.
    Sonnige Weekendgrüsse
    Annina

  53. Kerstin schrieb am 19. August 2011 um 18:59 Uhr

    Mir hat das Buch sehr gut geholfen und auch viel Zeit gespart. Dafür meinen Dank. Genauso gut finde ich die Kommentare hier, denn da werden immer wieder Fragen, auf die ich nicht komme, gestellt und benantwortet.
    Ich möchte auch eine kleine Hilfe beisteuern für alle die lieber sich ergänzend zum Kapitel Calibre die Vorgehensweise anschauen möchten. Mhm ist das okay? Bin nicht sicher, also lasse ich es lieber.
    DANKE an das Literaturcafe

  54. E-Book Reader schrieb am 20. August 2011 um 15:16 Uhr

    Sehr interessanter Beitrag. Vor allem auch, wenn man bedenkt, was sich in den wenigen Monaten getan hat. In der Zwischenzeit ist es nicht mehr möglich mit 7 verkauften Exemplaren in die Top-100-Liste aufzurutschen ;-)

  55. Gerald Mackenthun schrieb am 25. September 2011 um 20:15 Uhr

    Können Sie helfen? Ich möchte bei einem Kindle-eBuch den ersten Absatz nach einer Überschrift NICHT einziehen. Was muss ich tun?

  56. Wolfgang Tischer schrieb am 26. September 2011 um 00:42 Uhr

    Sehr geehrter Herr Mackenthun,

    leider ist Ihre Frage sehr allgemein und unspezifisch gestellt, sodass ich auch nur allgemein und unspezifisch die Lösung geben kann: Entfernen Sie einfach beim ersten Absatz nach der Überschrift den Einzug. Oder – wenn sich Ihre Frage auf ein Problem bei Word oder OpenOffice bezieht -: Fertigen Sie eine Absatzvorlage für Absätze ohne Einzug an und weisen Sie diese jedem ersten Absatz nach der Überschrift zu.

    Wenn Sie eine solche Formatierung automatisch beim Schreiben zuweisen wollen, können Sie sowohl in Word als auch in OpenOffice bzw. LibreOffice bei den Absatzvorlagen-Eigenschaften so genannte »Folgevorlagen« definieren.

    Weisen Sie den Überschriften als Folgevorlage die Absatzformatierung ohne Einzug vor und dieser Wiederum die Absatzvorlage mit Einzug. Idealerweise speichern Sie dann das ganze als Dokumentvorlage für künftige Manuskripte ab.

    So werden Ihre Dokumente schon beim Schreiben mit korrekten Absatzvorlagen erstellt.

  57. SK schrieb am 11. Oktober 2011 um 15:54 Uhr

    Gerade bin ich über Rivva auf den Bericht aufmerksam geworden. Die transparente und ausführliche Darstellung des gesamten Prozesses – insbesondere auch die monetären Aspekte – finde ich sehr gelungen und informativ. Vielen Dank dafür.

  58. Irene schrieb am 24. Oktober 2011 um 19:18 Uhr

    Welche Layout-Software benutzt ihr eigentlich für das Titelbild?

  59. Gerald Mackenthun schrieb am 24. Oktober 2011 um 20:17 Uhr

    Nr. 55 und Nr. 56: Ich habe mich wirklich ungeschickt ausgedrückt. In Word haben alle meine Absätze keinen Einzug, aber in der Kindle-Buch-Version erscheinen alle Absätze eingerückt. Ich meinte natürlich: Wie verhindere ich im Kindle-Buch den zwangsweisen Einzug der Absätze?

  60. Matt schrieb am 7. November 2011 um 00:50 Uhr

    Auch von mir ein kleiner Erfahrungsbericht, nicht mit einem Servicebuch, sondern einem satirischen Werk: http://rueckseitereeperbahn.blogspot.com/2011/11/wie-macht-sich-die-frankensaga.html

  61. Gerald Mackenthun schrieb am 7. November 2011 um 13:01 Uhr

    zu 58. Irene: Ich benutze die Word-Grafikwerkzeuge, erstelle ein Titelbild im normalen DOC-Format und konvertiere es mittels Screenshot in der der GIMP-Bildbearbeitungssoftware (kostenlos) in eine JPG-Datei. Genaueres erfahren Sie in meinem Bestseller “Selfpublishing – Das bessere Schritt-für-Schritt-Handbuch” (http://tinyurl.com/c9od8yt).

  62. Thomas schrieb am 3. Dezember 2011 um 12:37 Uhr

    Das klingt alles sehr nett, aber es gehört auch eine ordentliche Portion Glück und Zeit dazu sich um das Marketing zu kümmern.
    Bei Amazon wird man als Neuling in der Regel nicht gefunden. Die Shop-Kategorien zeigen grundsätzlich nur die Top100 Bestseller an.
    Gehört man nicht zu den Top100 in einer der Kategorien, dann taucht das Buch im Shop GAR NICHT auf.
    Das eigene Buch finde ich nicht einmal selbst wieder, ohne die Suchfunktion zu benutzen und auch dabei muss ich genau wissen, wonach ich suche – am besten nach dem Titel – sonst klappt auch das nicht.

    Bestimmte Buchkategorien gehen im Shop anscheinend auch schwerer als andere. 10 verkaufte Exemplare in 2 Monaten – das lohnt die Mühe nicht. Belletristik und vor allem Abenteuerromane für Erwachsene scheinen auf dem Kindle nicht so gut zu funktionieren. Außerdem stehen da zu viele Köche in der Küche, da sich dazu anscheinend so mancher berufen fühlt.

    Meine Gesamteinnahmen bei Amazon belaufen sich deshalb nach 3 Monaten auf ganze 3 Euro. Trotz gutem Covers, Lektorat, online Leseprobe et cetera.

    Da ich noch experimentiere werden ich mal versuchen, den Preis zu erhöhen. Für 99 Cent denken anscheinend einige Leute: “was nichts kostet ist auch nichts” und schrecken vom Kauf zurück. Jedenfalls äußerten sich Kunden bei anderen Autoren so.
    Wenn das auch keinen Effekt hat, breche ich das Experiment ab. Ich habe bisher alle meine Texte im deutschen Markt kostenlos unter Creative Commons veröffentlicht und habe auch kein Problem damit, da ich nicht davon leben muss.

    Auf dem amerikanischen Markt versuche ich es nächstes Jahr mit einer Übersetzung erneut. Aber in Deutschland ist es, ohne großen Aufwand und / oder vorher schon eine große Leserschaft zu besitzen, deutlich schwerer die kritische Masse zu erreichen. Mit 10 verkauften Exemplaren ist – im Gegensatz zu den Anfangstagen – die Bestsellerliste jedenfalls nicht mehr zu stürmen. ;)

  63. Annina Boger schrieb am 3. Dezember 2011 um 23:59 Uhr

    Stimmt schon, es braucht Geduld und eine Menge Zeit. Aber wenn du von deinem Werk (und von deiner Berufung) überzeugt bist, dann solltest du auch darin investieren.
    Ich bin stolz, habe soeben mein erstes Buch auch im US-Markt verkauft.

  64. Cornelia Lotter schrieb am 4. Dezember 2011 um 08:04 Uhr

    Auch ich habe Ende Juni mein erstes E-Book (Erotik unter Pseudonym) online gestellt bzw. stellen lassen, danach noch einen “normalen” Roman und einen erotischen. Am besten läuft das erste (8 Erzählungen), davon habe ich bis jetzt ca. 700 Stück verkauft. Der “normale” läuft entgegen meiner Erwartungen auch gut. Der Erotikroman aus unerfindlichen Gründen nicht so sehr. Aber ich bekomme jeden Monat von amazon einen dreistelligen Scheck und das ist sehr erfreulich. Außerdem sind von mir in 2 Anthologien bzw. Gemeinschaftsproduktionen insgesamt 27 erotische Geschichten drin (unter Pseudonym) und in 1 Antho eine der Geschichten aus dem 1. E-Book-Wettbewerb.

    So gesehen bin ich sehr zufrieden, Verkäufe in UK und USA eingeschlossen. Was ich nicht verstehe, ist die Klassifizierung, die amazon wohl vornimmt. So ist die Antho “Süßer die Glocken” mit erotischen Weihnachtsgeschichten unter “Eltern und Kinder” einsortiert, (die armen Kleinen) und mein Roman “Rache, bitter-süß” unter “Humor” – nur dass einem da eher das Lachen im Halse stecken bleibt.

    Zusammenfassend will ich noch einmal betonen, welch interessante Möglichkeit das KDP für Autoren wie mich ist, die sich bis jetzt den Weg in die Publikumsverlage noch nicht erschreiben konnten.

    Was mich bei Büchern anderer Autoren sehr beim Lesen gestört hat, war die, teilweise auf jeder Seite mehrmals auftretende Worttrennung. Das ist sehr lästig und nervig, und in Zukunft werde ich vor dem Herunterladen die Leseprobe daraufhin genau inspizieren.

  65. Matthias Czarnetzki schrieb am 4. Dezember 2011 um 18:37 Uhr

    @Thomas: Warum sollte jemand dein Buch kaufen? Lektorat, gutes Cover, günstiger Preis – das sind gute Voraussetzungen, aber allein das verkauft kein Buch. Es wäre so ähnlich, als würdest du dich mit einem Universitätsabschluss beim Jobcenter arbeitslos melden und anschließend zu Hause darauf warten, dass sich die Arbeitgeber die Klinke in die Hand geben.
    KDP ist nichts anderes als eine Verkaufsplattform. Um Bücher zu verkaufen müssen die Leser erst einmal das Buch kennen – und das erfordert Marketing. Das ist die Gemeinsamkeit aller erfolgreichen Autoren – harte Anstrengung nicht Glück.
    Übrigens habe ich selbst zwar mehr als hundert eBooks verkauft, aber zum größten Teil nicht über Amazon, sondern andere eBook-Shops. Welche da zu empfehlen sind, habe ich hier beschrieben: http://wordpress.mczarnetzki.de/2011/11/21/mach-es-ihnen-leicht-dir-geld-zu-geben-das-erfolgsgeheimnis-erfolgreicher-vermarkter-fur-autoren/
    Außerdem blogge ich auf http://mczarnetzki.de regelmäßig über Buchmarketing – vielleicht sind ein paar hilfreiche Tipps dabei.

  66. Cornelia Lotter schrieb am 4. Dezember 2011 um 18:49 Uhr

    Matthias hat natürlich recht! Von allein läuft gar nichts. Ich habe eine Homepage, jeweils für meinen “richtigen” Autorennamen und für mein Pseudonym, bin in Facebook aktiv und in diversen Autorenforen. Muss mich übrigens berichtigen, von meinem ersten Buch habe ich schon 800 verkauft, nicht bloß 700.

    Positive Rezensionen sind natürlich auch verkaufsfördernd.

  67. Uwe Hiltmann - Internet-Unternehmensberater für Expertenpositionierung schrieb am 5. Dezember 2011 um 10:54 Uhr

    Hallo liebes Team vom Literaturcafé,

    vielen Dank für diesen hervorragend geschriebenen und super-informativen Titel. Ich habe während meiner Recherchen bisher noch keine so ausführlichen und detaillierten Bericht zur Veröffentlichung eines Kindle-Titels bei Amazon gelesen und war richtig gehend begeistert.

    Ich freue mich auf die Updates dieses tollen Beitrags.

    Herzliche Grüße aus Cardiff
    Uwe Hiltmann

  68. Ralf schrieb am 29. Dezember 2011 um 14:40 Uhr

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ein Hinweis als Update: “Verkäufe über amazon.com und amazon.co.uk gab es zwar auch, doch werden diese erst bei 100 Dollar bzw. 100 Britischen Pfund per Scheck ausbezahlt. ” Ich habe gerade meinen Account angelegt und kann das auf eine Bankverbindung umlenken. Dann gilt das mit dem Scheck nicht mehr.

  69. Redaktion schrieb am 30. Dezember 2011 um 15:17 Uhr

    Vielen Dank für dieses Update! Amazon ändert in der Tat immer wieder einige Kleinigkeiten, ohne gezielt darüber zu informieren. Wir haben das gerade geprüft, allerdings können nur Einnahmen in Britischen Pfund über amazon.co.uk nun auch über ein Bankkonto abgewickelt werden. Zahlungen von amazon.com können für die meisten nachwievor nur per Scheck ausgezahlt werden. Die Alternative ist nur ein Konto bei einer us-amerikanischen Bank, das die wenigsten besitzen werden.

  70. Cornelia Lotter schrieb am 30. Dezember 2011 um 16:11 Uhr

    Liebe Redaktion, da muss ich energisch widersprechen. Ich habe gerade vor ein paar Tagen meine Tantiemen (von allen Ländern) das erste Mal auf mein Konto überwiesen bekommen.

  71. Redaktion schrieb am 30. Dezember 2011 um 16:24 Uhr

    Merkwürdig. Dann muss es bei Amazon zweierlei Arten von Kunden geben. In unserem Account ist nur das elektronische Zahlungsverfahren (EZV) in US$ (andere Währungen stehen nicht zur Auswahl) auf ein amerikanisches Bankkonto möglich. Das sieht so aus:

    Zahlung nur auf US-Konto möglich?

    Es wäre klasse, wenn uns jemand einen ähnlichen Screenshot zuschicken könnte, aus dem klar hervorgeht, dass seine Einnahmen bei amazon.com auch auf ein europäisches Konto überwiesen werden können. Dann werden wir mal bei Amazon nachfragen.

  72. Cornelia Lotter schrieb am 31. Dezember 2011 um 10:56 Uhr

    Liebe Redaktion, muss mich nach nochmaliger Überprüfung entschuldigen. Es scheint wirklich so zu sein, dass die US-Einnahmen nicht bei der Überweisung dabei sein.

  73. leser schrieb am 5. Februar 2012 um 14:50 Uhr

    hmmm… ich hab mir das jetzt alles genau durchgelesen und und auch das Buch angesehen. Dabei ist mir folgende Frage gekommen:
    Wenn hier immer mit Affilat-Link auf das Buch verweisen wird, müsste man eigentlich bei den Einkünften durch das Buch auch diese ausweisen, oder? Das entspräche ja nocheinmal einem ordentlichen Betrag und hängt ursächlich mit dem Ebook zusammen, oder?

  74. Stefanie schrieb am 8. Februar 2012 um 09:35 Uhr

    Hallo,

    nach diesem wirklich interessanten Erfahrungsbericht musste ich gleich zur Tat schreiten und die Umsätze noch etwas ankurbeln. Ich habe mir das E-Book gerade bestellt und herunter geladen. Da ich keinen Kindle besitze, werde ich mir das auf dem PC zu Gemüte führen. Ich bin schon sehr gespannt und werde natürlich mein Feedback abgeben.

    Herzliche Grüße

    Stefanie Matulat

  75. Irene schrieb am 20. Februar 2012 um 03:30 Uhr

    Und wie aktualisier ich das E-Book auf dem PC? Ich erinnere mich nur, dass es vor Monaten beim ersten Versuch nicht geklappt hat und ich dann die nächste Version abwarten wollte…

  76. Redaktion schrieb am 21. Februar 2012 um 14:31 Uhr

    Die Aktualisierung läuft überall gleich, egal ob Kindle-Gerät oder Kindle-Lese-App auf PC oder Mac. Hotline anrufen und um neue Ausgabe bitten, dann das E-Book auf dem Gerät bzw. in der App löschen und über das Archiv neu herunterladen.

  77. Irene schrieb am 21. Februar 2012 um 15:02 Uhr

    Letztes mal hatte ich es per Online-Formular versucht, diesmal per Hotline. Und jetzt hat es geklappt. Andere E-Books wurden auch gleich aktualisiert.

  78. Redaktion schrieb am 21. Februar 2012 um 15:05 Uhr

    Danke für die Rückmeldung. Sehr schön, dass es nun geklappt hat. In der Tat ist in solchen Fällen ein Anruf bei der Hotline zu empfehlen, denn so bekommt man sofort die Rückmeldung, dass das Buch aktualisiert wurde.

  79. Pat McCraw schrieb am 24. Februar 2012 um 21:39 Uhr

    Was mich ein bisschen bei KDP nervt ist, dass wirklich jeder korrigierte Schreibfehler oder das Einstellen der Werbeaktionen dazu führt, dass das Ebook in die Warteschleife gestellt wird. Ok, meist dauert die Freischaltung einige Stunden – habe aber auch schon 3 Tage gewartet.
    Tatsache ist, als Autor Ebooks zu verkaufen ist eine Wissenschaft für sich und der Artikel ist total hilfreich. Vielen Dank dafür! :)

  80. DerInteressent schrieb am 26. Februar 2012 um 22:36 Uhr

    Hat sich denn schon mal jemand, der in den USA lebt und trotzdem E-Books bei amazon Deutschland verkauft, Geld auf ein US-Bankkonto schicken lassen? Funktioniert das? Hier wird ja davon ausgegangen, dass das Geld auf ein deutsches Bankkonto geht und nur Auszahlungen, die auf amazon.com (also hauptsächlich USA) erwirtschaftet wurden, auf ein US-Konto überwiesen werden. Ich hoffe, das ist verständlich genug… Gruß, Der Interessent

  81. thomdo schrieb am 2. April 2012 um 11:11 Uhr

    Hallo an alle,
    wie viele Seiten eines eBooks werden eigentlich als Leseprobe bei Amazon dargestellt? Irgendwo habe ich gelesen, dass es die ersten 10 Seiten (gemessen am A4 Format) sind. Ich habe zahlreiche Leseproben gesehen und immer feststellen können, dass sie sehr unterschiedlichen Umfang haben, auch weit unter 10 Seiten. Nach dem Kauf einiger eBooks hat sich das auch bestätigt. Diese eBooks haben zwar keine Seitennummerierung, man bekommt aber genug Anhaltspunkte am Textinhalt. Kann man beim Veröffentlichen des eBooks die Anzahl der Seiten zur Leseprobe selbst bestimmen? Dies ist deshalb so wichtig, dass bei relativ kurzen eBooks miti 10 Seiten schon zu viel verraten werden muss.

  82. Redaktion schrieb am 2. April 2012 um 11:23 Uhr

    Nein, es nicht mögliche den Umfang der Leseprobe selbst festzulegen.

    Wie lang die Leseprobe ist, richtet sich nach dem Umfang des Gesamttextes. In der Regel umfasst die Leseprobe ca. 10 Prozent des Textes, bei längeren Texten ist dieser Wert geringer, damit die Probe nicht zu lang wird, bei kürzeren Texten kann der Wert höher sein, damit die Leseprobe nicht nur einen Absatz umfasst.

  83. Irene schrieb am 2. April 2012 um 12:55 Uhr

    Mich hat es jetzt mal selbst interessiert: Bei mir umfasst die Leseprobe 28.000 von insgesamt 244.000 Zeichen.

  84. Redaktion schrieb am 2. April 2012 um 13:12 Uhr

    Dann kommt das mit den 10% grob hin. Den genauen Amazon-Algorithmus kennt natürlich nur Amazon. Es ist auch zur berücksichtigen, dass die Leseproben nicht mitten im (Ab-)Satz abgeschnitten werden. Denkbar wären Logiken die beispielsweise noch ein komplettes Kapitel hinzunehmen, anstatt es abzuschneiden, wenn dieses nicht mehr länger als x-Zeichen ist, bei einer Gesamtlänge von y Zeichen. Es lässt sich daher nie genau voraussagen, wie lang die Leseprobe wirklich ist, die 10%-Regel ermöglicht aber eine grobe Abschätzung.

  85. Irene schrieb am 10. April 2012 um 11:33 Uhr

    Amazon gibt bei mir neuerdings “Seitenzahl der Print-Ausgabe: 91 Seiten” an. Das ist ja geschäftsschädigend. Erstens gibt es keine Printausgabe, und zweitens wären es mehr Seiten – als Taschenbuch rund 150 und bei größeren broschierten Seiten auch noch deutlich über 100.

    Was kann man tun?

  86. Irene schrieb am 12. April 2012 um 16:08 Uhr

    Ich nehme an, dass die niedrig geschätzte Seitenzahl damit zu tun hatte, dass meine Schriftgröße sehr klein war, das konnte man auch in der Vorschau sehen. Ich hatte bei Calibre unter “Layout” die Schriftgrößenskalierung ausgeschaltet. Das habe ich nun geändert, außerdem Amazon gebeten, die Seitenzahl nochmal zu messen und die Erwähnung der nicht existierenden Printausgabe zu löschen. Wir werden sehen…

  87. Redaktion schrieb am 12. April 2012 um 16:49 Uhr

    @Irene: Amazon probiert gerade Dinge aus und versucht, den Käufern einen Anhaltspunkt zu geben, wie umfangreich ein E-Book ist, da man es ihm ja nicht ansieht. Amazon rechnet bei KDP-Titeln mit einer festen Zeichenzahl um. Eine eingestellte Schriftgröße in Calibre hat daher keine Auswirkungen. Sinnvoll kann es sicherlich sein, sich bei Amazon über eine falsche Zahl zu beschweren, sodass Verbesserungen an der Umrechnung durchgeführt werden.

  88. Rotea schrieb am 16. April 2012 um 11:01 Uhr

    Frage zum Offiziellen: Alles soll ganz easy sein. Wie habt Ihr das mit der amerikanischen Steuernummer geregelt? Mir wurde mitgeteilt,
    dass es 46 Wochen dauert eine zu bekommen.
    Vielen Dank für die Antwort vorab.

  89. Redaktion schrieb am 16. April 2012 um 11:12 Uhr

    @Rotea
    Man benötigt keine amerikanische Steuernummer, um bei Amazon E-Books zu verkaufen.

  90. Pat McCraw schrieb am 16. April 2012 um 12:05 Uhr

    Nach meinem Verständnis funktionieren die Verkäufe auf amazon.com (gilt nicht für die anderen Länder) für einen Deutschen wie folgt: Amazon behält grundsätzlich 30% US Steuern ein. Da Deutschland mit den USA ein Doppelversteuerungsabkommen (schönes Wort) hat, ist es möglich den USA mit Hilfe eines recht komplizierten Antragssystems klarzumachen, dass man die Einkünfte durch die Bücher in D versteuert. Grundlage dazu ist eine amerikanische Steuernummer, damit die USA diesen Vorgang überhaupt erfassen können. Hat man diesen Antragswahnsinn durchgekämpft bekommt man die 30% von Amazon erstattet. Es gibt dazu aber auch eine umfassende Amazon Info. https://kdp.amazon.com/self-publishing/help?topicId=AO23R3MMGTEGD
    Nach meinem Ermessen lohnt es sich die Anträge zu stellen, denn ich habe es am Beispiel von 400 Büchern a 99 Cent ausgerechnet. Von den 400 $ bekommt man 35%, abzügl. 30% Steuern, abzügl. schlechter Umtauschkurs, abzügl. 12,50 Euro Scheckgebühr für Auslandsscheck = um die 67 Euro.

    Zu den geschätzten Seitenzahlen: Es sieht so aus als rechnet Amazon in Normseiten, verteilt diese auf Anzahl der Wörter und ermittelt so die Seitenzahl. Man kann dem entgegenarbeiten indem man in der Beschreibung des Buchs klar sagt: In der Printversion hat das Buch… Seiten. Zusätzliche Mail an Amazon kann auch nicht schaden.

    Zu der Leseprobe: Amazon zeigt bei einem kleineren Werk auch eine kleinere Probe. Man kann das regulieren was man zeigen will, indem man Dinge wie Pressemittelungen, Rezensionen, Grafiken, ein langes Impressum etc vorschaltet. Ich persönlich finde, dass der Blick ins Buch lang sein sollte. Das ist fair dem Käufer gegenüber – man will ihn ja schließlich überzeugen das Buch zu kaufen.

  91. Redaktion schrieb am 16. April 2012 um 12:40 Uhr

    @Pat McCraw
    Danke für die Anmerkungen. Damit keine Verwirrung aufkommt, nochmals deutlich: Wer mit Wohnsitz in Deutschland sein E-Book via Amazon verkauft benötigt zunächst keine US-Steuernummer, um sein Buch auch via amazon.com anzubieten und zu verkaufen. Wie im Bericht nachzulesen, werden die Tantiemen per Scheck ausbezahlt, wenn diese (abzüglich der US-Steuern) 100 Dollar überschritten haben.

    Wenn man sich die Mühe macht und entsprechende Formulare bei den US-Behörden einreicht, dann bekommt man nach nach relativ langer Zeit eine US-Steuernummer und erhält die Tantiemen mit einem reduzierten US-Steuerabzug überwiesen. Infos dazu siehe hier.

    Wie Pat McCraw völlig korrekt anmerkt, lohnt sich diese Aufwand aber in den meisten Fällen nicht. Wer ein deutschspachiges Buch anbietet, sollte sich keine Hoffnungen machen, über die US-Website nennenswerte Umsätze zu erzielen. Der Ratgeber des literaturcafe.de ist nun seit fast einem Jahr auf dem Markt, verkauft sich über die deutsche Website sehr gut, doch aufgrund der Verkäufe über die US-Website sind bislang die 100 Dollar noch nicht zusammengekommen. Daher ist der klare Tipp, der auch im Buch genannte wird: Machen Sie sich keine Gedanken über die Verkäufe auf amazon.com. Wenn da nach zwei oder drei Jahren mal ein Scheck über ein paar Dollar kommt, dann ist das ganz nett und ein zusätzlicher kleiner Bonus. Mehr nicht.

    Anders sieht das aus, wenn man ein englischsprachiges Buch veröffentlichen will, dessen Hauptverkäufe in der Tat in den USA liegen werden. Dann sollte man sich natürlich in der Tat darum bemühen, eine US-Steuernummer zu erhalten. Auf jeden Fall sollte man sich in solch einem Fall mit seinem Steuerberater zusammensetzen.

  92. Pat McCraw schrieb am 16. April 2012 um 13:08 Uhr

    Ja, stimme voll zu. Ich habe allerdings ein englischsprachiges Buch bei Amazon.com – auch damit ist kaum ein Blumenpott zu gewinnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich den amerikanischen Markt noch nicht richtig verstanden habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man von amazon.de kommend anders behandelt/gelistet wird. Ich weiß es nicht. Englische Bücher sind bei Smashwords wohl besser aufgehoben.

  93. DerInteressent schrieb am 16. April 2012 um 13:10 Uhr

    Zur US-Steuernummer noch folgende Info von mir: Die Beantragung einer US-Steuernummer für Ausländer (eigentlicher Name ITIN) kann ausschliesslich bei sogenannten Acceptance-Agents erfolgen. Der eigene Steuerberater ist dazu nicht befugt und kostet dementsprechend nur unnötiges Geld. Hier ein direkter Link zu den deutschen Agents: http://www.irs.gov/individuals/article/0,,id=96899,00.html
    Die Dauer beträgt in etwa 6 Wochen. Dazu benötigt man ein bis zwei Identitätsnachweise (z.B. Perso und Führerschein). Der Antrag selber ist kostenlos. Allerdings werden die Agents einen Entlohnung erwarten.
    Übrigens kann die ITIN noch beim Aufenthalt in den USA helfen. Zum Beispiel kann man damit ein US-Bankkonto (inkl. Debit-Karte) eröffnen, US-TelefonVERTRÄGE (kein Prepaid) abschließen oder sogar echte US-Kreditkarten bekommen.

  94. Pat McCraw schrieb am 16. April 2012 um 13:34 Uhr

    Super! Das sind wertvolle Infos! Vielen Dank! @DerInteressent

  95. Niels Gerhardt schrieb am 19. April 2012 um 12:30 Uhr

    Auch ich veröffentliche seit ein paar Tagen die Verkaufszahlen in meinem Blog – angeregt durch den Selbstversuch auf dieser Seite.

    Möge es dem einen oder anderen eine Hilfe sein.

    Klar ist jetzt schon: Ohne Marketing funktioniert es nicht.

  96. Lars J. schrieb am 19. April 2012 um 20:21 Uhr

    Nette Idee, schön beschrieben und leicht, erfreulich zu lesen. Ich weiß, das ist jetzt eher eine Lobrede auf den hier ge-/beschriebenen Prozess der Veröffentlichung des “Buches” von Herrn Tischer, aber das will ich vornerrein anmerken.

    Hätte ich ein E-Book, würde ich mir sicherlich euren Beitrag zu Herzen nehmen und das E-Book für den völlig vernünftigen Preis runterladen, besonders da ich eigentlich ein Leihe in diesem Ressort bin.

    Ihr gebt mir den Denkanstoß, bzw. gabt ihn mir gerade, meine bisher mit Hand, Blatt und Kuli verfassten Seiten (ohne angeben zu wollen, es sind inzwischen 320 Seiten, also etliche Tintenpatronen, (Ich schreibe ziemlich klein und ernte dafür auch regelmäßig Tadel von meinen Noch-Lehrern ^^)) endlich mal Einzutippen und vllt. in geraumer Zeit als Kindle-E-Book Version bereit zu stellen.

    Interessant finde ich dabei die Idee, den Erfolg des Buches als E-Book zu betrachten und daraus zu folgern ob sich eine etwaige Veröffentlichung als richtiges Buch (T’schuldigt die Wortwahl, aber ich bin und werde wohl noch eine Weile Anhänger der Papierausgaben bleiben)und der damit verbundene mehr-Aufwand rentieren würde.

    Vielen Dank für diesen anregenden Selbstversuch und Beitrag. *Daumen Hoch*

  97. Michael schrieb am 11. Mai 2012 um 23:38 Uhr

    Zum Thema MwSt. in verschiedenen EU-Ländern: ich habe hier gerade die aktuelle c’t aus dem Heise Verlag und dort stehen unter dem Preis für Deutschland auch separate und verschiedene Preise für Österreich, Schweiz, Benelux, Italien und Spanien. Desweiteren stehen auf einigen Büchern, die ich hier habe, auch separate Preise für Österreich und/oder die Schweiz.

    Ich nehme mal an, daß es bei eBooks deshalb auch o.k. ist, wenn man bei Amazon für jedes Land einen separaten Preis festlegt.

  98. Redaktion schrieb am 12. Mai 2012 um 09:52 Uhr

    Es besteht keinerlei Zusammenhang zwischen der Mehrwertsteuer und unterschiedlichen Preisen pro Land. Es gilt der Mehrwertsteuersatz am Sitz des Verkäufers. Amazon Europa sitzt in Luxemburg, daher gilt für Kindle-E-Books immer der ermäßigte luxemburgische Steuersatz von 3%, egal, ob das E-Book in Deutschland, Österreich, Italien oder Spanien verkauft wird. Für E-Book-Händler in Deutschland natürlich ein Ärgernis, da hier der Satz bei 19% liegt und sich die Preisbindung auf den Bruttoverkaufspreis (also mit Steuern) bezieht.

    Unterschiedliche Preise für Österreich, die Schweiz und Deutschland sind bei Amazon nicht möglich, da die Shops alle an Deutschland gekoppelt sind. Ähnliches gilt für andere Länder, die keine länderspezifische Amazon-Website haben. Für Kindle-E-Books können für folgende Websites eigene Preise festgesetzt werden: amazon.de, amazon.fr, amazon.it, amazon.es, amazon.co.uk und natürlich amazon.com für den Rest der Welt.

  99. Georg Friedrich schrieb am 12. Mai 2012 um 19:36 Uhr

    Zu der Buchpreisbindung- die Preise bei allen Anbietern müssen ja gleich sein, kann man sein eBook bei Amazon als eine Sonderausgabe mit “Sonderausgabe und Danksagung an meine Katze” verkaufen?

    Dann wäre die Version bei epub Händlern ja eine ganz andere Ausgabe- halt wie ein Taschenbuch, Hardcover und die Spezialedition?

    Es gibt ja sowieso genug eBooks die nur bei Amazon verfügbar sind, es gibt also gar keine Pflicht sein Werk anderswo anzubieten.

    So könnte man das Werk bei Amazon mit 3% Steuer und bei deutschen Anbietern halt mir frechem Satz von 19% erkaufen ohne das Werk zu quersubventionieren zu müssen oder die Kunden bei Amazon mehr bezahlen zu lassen.

  100. Tom_Nbg schrieb am 26. Juni 2012 um 08:28 Uhr

    Tolles EBook – jedoch sind mir auf meinem Kindle Keyboard (akt. SW 3.3) ein großer Formatierungsfehler bei der Aufzählung aufgefallen. Kurzum mal probiert (mit Word ->RTF und direkt via HTML und calibre) und Aufzählungen werden falsch formatiert: Punkt steht ‘einsam’ vorne und der Text ist eine Zeile tiefer eingerückt. Weiß jmd., wie man Aufzählungen “sauber” hinbekommt?

  101. Miri schrieb am 2. Juli 2012 um 13:56 Uhr

    Danke für diesen tollen Erfahrungsbericht und das Ebook. Hier ebenfalls zwei Fragen, die noch zwischen mir und einem eigenen Versuch stehen:
    Ich möchte eine kleine Tabelle einfügen, was ja nicht korrekt dargestellt wird. Ist es möglich, sie als GIF einzufügen? Es ist immer nur die Rede von jpg, aber damit würde meine Tabelle doch unscharf? Möglicherweise erledigt KF8 dieses Problem, aber ich wollte darauf verzichten, solange Calibre noch nicht zuverlässig damit klarkommt.
    Zur MwSt: Muss ich, wenn ich ein Ebook bei KDP eingestellt habe, eine Rechnung an Amazon schreiben, weil es sich um innergemeinschaftlichen Handel handelt, den ich beim Bundeszentralamt für Steuern melden muss?! Brauche ich eine UST-ID?! Ich frage, weil ich über dieses grässliche Thema auf folgender Webseite gestolpert bin:
    http://www.xtme.de/2012/01/buch-als-ebook-veroffentlichen-amazon-kdp-steuern-und-preisbindung/
    Bitte sagt mir, dass mich das nicht betrifft! Dieser Stress könnte mich glatt davon abhalten, es zu probieren.

  102. Irene schrieb am 2. Juli 2012 um 15:53 Uhr

    Ich verlinke jetzt mal ganz forsch meinen eigenen Blogeintrag, weil er den Thread hier ergänzt: Ich habe nämlich auch meine Verkaufszahlen veröffentlicht.
    http://ebookautorin.de/ebook-verkaufszahlen-amazon/

  103. Redaktion schrieb am 2. Juli 2012 um 16:24 Uhr

    Hallo Miri,
    es wird nur das jpg-Format unterstützt. Wenn die Komprimierung der JPG-Bilddatei nicht zu groß ist, dann werden Tabellen als Bilder durchaus akzeptabel dargestellt.
    In Steuerfragen solltest du dir keine Gedanken machen. Die Wirklichkeit der Selbstverleger sieht so aus, dass viele nicht mal 400 Euro im Jahr mit ihren E-Book verdienen. Da sind sie weit davon entfernt, als Gewerbetreibender eingestuft zu werden. Erst wenn dein Umsatz über 17.500 Euro liegt, bist du nicht mehr Kleinunternehmer und solltest dich mit deinem Steuerberater wegen der Mehrwertsteuer in Verbindung setzen. Natürlich wünschen wir dir solche Umsätze und erfolgreichen Buchverkäufe, aber bis dahin wird es (wahrscheinlich) noch etwas dauern. Also: Erst mal keine Gedanken darüber machen, sondern schauen, wie gut sich das Buch wirklich verkauft.

  104. Pat McCraw schrieb am 2. Juli 2012 um 18:25 Uhr

    ähm Irene, du weißt schon, dass auch ebooks der Buchpreisbindung unterliegen? (bezieht sich auf Irenes Blog und dem Wort “Sommerpreis”)

  105. Irene schrieb am 2. Juli 2012 um 20:30 Uhr

    Ja, ich weiß von der Buchpreisbindung. Aber was das für E-Books bedeutet – da erzählt jeder was anderes. Der gemeinsame Nenner aller Aussagen: Ein Buch darf nicht gleichzeitig zu unterschiedlichen Preisen in Umlauf sein (also auf Amazon für 5 Euro und auf der eigenen Website für 4 Euro, oder auf Amazon gratis und woanders für Geld).

  106. Irene schrieb am 2. Juli 2012 um 20:35 Uhr

    Kuriosum am Rande: Bei Amazon sind einige E-Books mehrfach gelistet, zu unterschiedlichen Preisen. Das sind Reseller-E-Books. Interessiert offenbar niemand.

  107. Pat McCraw schrieb am 2. Juli 2012 um 22:03 Uhr

    Das ist wohl wahr, Irene. Aber ich würde trotzdem vorsichtig sein. Abmahnungen kommen meist aus heiterem Himmel. Die Buchpreisbindung sagt, dass ein Buchpreis immer 18 Monate lang beibehalten werden muss. (Überall gleich, wie du schon so richtig sagtest.) Deshalb ist KDP Select mit seinem kostenlosen Angebot bereits in einer Grauzone. Mich hatte das mit dem “Sommerpreis” gewundert, deshalb hatte ich geschrieben. Was mich ungeheuer an der Sache ärgert ist, dass in dem Moment wo es um die Buchpreisbindung geht, unsere Ebooks Bücher sind. In dem Moment, wo sie versteuert werden, ist es auf einmal Software zu 19% statt wie die Bücher 7%. Darüber könnte ich mich richtig aufregen.

  108. Miri schrieb am 2. Juli 2012 um 22:40 Uhr

    @ Redaktion
    Vielen Dank, das erleichtert mich sehr! :)

  109. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 00:32 Uhr

    Halt, halt, lieber Pat McCraw,
    das mit den 18 Monaten ist ein im Netz immer wieder gern kolportiertes Statement zur Preisbindung, allerdings stimmt es so nicht. Dass ein Preis mindestens 18 Monate gleich bleiben muss, ist falsch und steht so nicht im Preisbindungsgesetz. Tatsächlich ist damit gemeint, dass die Preisbindung für ein Buch mindestens 18 Monate aufrecht erhalten werden muss. Das bezieht sich auf das so genannte »Verramschen« eines Titel, bei dem der gebundene Preis vom Verlag aufgehoben wird und es dann meist in den Wühlkisten der Buchhandlungen landet. Dieses Aufheben der Preisbindung darf frühestens nach 18 Monaten erfolgen.
    Lt. Aussage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels dem literaturcafe.de gegenüber, kann man den Preis innerhalb der 18 Monate durchaus ändern. Nicht zulässig sind jedoch kurzfristige Rabattaktionen. Hier ist allerdings die Frage: Was ist kurzfristig? Ist ein »Sommerrabatt« möglich? Das ist nirgendwo im Detail geregelt und bislang waren bei den Verlagen solche Aktionen nicht unbedingt üblich (sieht man mal von speziellen Taschenbuchausgaben ab). Es gibt nur eine Variante rauszufinden, was im Einzelfall gegen die Preisbindung verstößt und was nicht: es muss ein Gericht entscheiden.
    Wenn ein konkurrierender Verlag beispielsweise der Meinung ist, dass die Rabattaktion eines Selfpublishers gegen das Preisbindungsgesetzt verstößt, dann kann er den Konkurrenten abmahnen. Abmahnen könnte auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels. Dann müsste es der Abgemahnte auf eine Klage ankommen lassen und letztendlich würde das (für diesen Einzelfall) ein Gericht entscheiden.
    Aber wer will schon dieses (finanzielle) Risiko eingehen? Daher fährt man am besten, wenn man den Preis möglichst nicht ändert, denn wenn es ein Konkurrent auf einen abgesehen hat, dann mahnt der erst mal mit entsprechenden Anwaltskosten ab und man wird wohl eher klein beigeben. Wie hoch das Risiko einer Abmahnung ist, muss jeder selbst entscheiden.

  110. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 00:52 Uhr

    Daran schließt sich wiederum die Frage an, was ein “konkurrierender Verlag” oder “Konkurrent” wäre. Muss der auch ein E-Book am Start haben, und muss das ebenfalls auf Amazon online sein? Irgendwo, oder in derselben Kategorie? Kommt mir alles reichlich hypothetisch vor. Wenn es wirklich irgendwann irgendeinen Selfpublisher erwischt, kann man dann nicht einen Spendenaufruf machen und die Gelegenheit nutzen, das zu klären?

    Sommerpreis ist übrigens Werbetext und kein verbindliches Versprechen.

  111. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 00:57 Uhr

    Was man auch noch tun könnte außer klein beigeben: Nachfragen, ob die Abmahnung mit der PR-Abteilung abgesprochen ist, und eine Frist setzen, innerhalb der sie noch zurückgezogen werden kann, ohne dass das Ganze öffentlich wird.

  112. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 01:00 Uhr

    Gleiches Gewerbe reicht. Es muss also nicht mal ein Verlag sein, der auch E-Books veröffentlicht, geschweige denn bei Amazon. Und: Ja, das ist alles hypothetisch. Daher muss jede(r) für sich entscheiden, wie weit er gehen will. Noch sind uns hier keine Abmahnungen in dieser Form bekannt. Es gab lediglich einen Fall, bei dem ein Verlag abgemahnt wurde, der seinen Kunden angeboten hat, sie können für das E-Book zahlen, was sie wollen. Das geht nicht, weil dadurch der Preis unterschiedlich ist. Klingt etwas lächerlich, ist aber ein Verstoß gegen die Preisbindung.

  113. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 01:04 Uhr

    Hoffentlich war das jetzt keine unzulässige Rechtsberatung, immerhin reden wir von einem konkreten Fall.

  114. Pat McCraw schrieb am 3. Juli 2012 um 01:26 Uhr

    Danke für die Auflärung, liebe Redaktion. Ich finde auch, dass man wohl am Besten bei einem Preis während der 18 Monate bleibt. Ihr kennt ja den Satz “Es kann der Beste nicht in Frieden leben wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt”. Ich bin mal abgemahnt worden (allerdings wegen falschem AGB). Das kostet derartig viele Nerven (nicht nur Geld) – ich wünsche es keinem.

  115. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 01:30 Uhr

    Dies waren allgemeine Hinweis zur Preisbindung und natürlich keine Rechtsberatung. Hier sitzen keine Anwälte. Für den »Sommerrabatt« kann man wie gesagt nichts raten, dass muss man selbst für sich entscheiden. Für diesen Einzelfall kann man sich nur Rat bei einem Rechtsanwalt holen, der im Ernstfall dann auch seine juristisch-fundierte Meinung bereit ist durchzufechten.

    Eine Abmahnung ist kein Spaß, und die Meinung, dem Abmahnenden eine Frist setzen zu können, zeigt, dass Sie (zum Glück) offenbar noch nicht abgemahnt wurden, denn das ist leider keine Freude. Denn zunächst einmal muss man selbst mit einem Anwalt reagieren, was Zeit, Nerven und Geld kostet. Leider suggerieren die spektakulären Fälle immer wieder, es würde reichen, über die Abmahnung in Blogs oder auf Facebook zu berichten und schon bricht ein Shitsorm los. Den spektakulären Shitsorms dürften viele, viele Fälle gegenüber stehen, wo der Abgemahnte auf einigen hundert Euro Anwaltskosten (für den eigenen und/oder fremden) sitzen bleibt.

  116. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 01:33 Uhr

    Lieber Pat, dem ist nichts hinzuzufügen. Und in der Tat ist dein Umkehrschluss natürlich absolut richtig: Wer einen Preis festlegt und ihn 18 Monate lang nicht ändert, macht sicherlich nichts falsch :-)

  117. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 02:52 Uhr

    Ich habe die Kommentare gar nicht als Rechtsberatung aufgefasst, das war als kleine Retourkutsche für euer väterliches Auftreten gedacht.

    Der Ausdruck “Sommerrabatt” stammt übrigens nicht von mir, den habt ihr selbst gedichtet.

    @Pat: Eine Website, die ein halbes Jahr Ladezeit hat, ist natürlich auch ein Weg, sich vor Abmahnungen zu schützen.

  118. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 11:37 Uhr

    Was macht euch – oder einen Abmahner – gegebenenfalls sicher, dass ein preisgesenktes E-Book noch keine 18 Monate online ist? Auf Amazon steht kein Datum der Veröffentlichung. Gut, der deutsche Kindle-Shop ist noch gar nicht so alt. Aber vielleicht wurden ja manche E-Books schon vor Eröffnung des Amazon-Shops auf anderen Wegen (Website, E-Mail-Marketing, Foren…) vertrieben. E-Books werden seit vielen Jahren als PDF vermarktet. Muss man das dann beweisen? Ich glaub, ich beglücke nachher den Börsenverein mit einigen kreativen Fragen.

  119. Pat McCraw schrieb am 3. Juli 2012 um 13:49 Uhr

    Irene, hier meint sicherlich niemand etwas böse und auch nicht väterlich (zumal ich weiblich bin).
    Bei Amazon steht das Veröffentlichungsdatum dabei. Zumindest bei meinen Büchern.
    Von Abmahnungen wegen Buchpreisbindung ist mir bisher nichts bekannt. Aber ich persönlich bin da lieber vorsichtig.
    Meine Webpage hatte eben eine Ladezeit unter einer Sekunde. Sie hat lediglich das Problem mit McAfee. Sämtliche Beschwerden bei dieser Firma waren bisher ohne Erfolg, auch mein Webmaster ist ratlos.

  120. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 14:13 Uhr

    So, mein Telefonat mit dem Börsenverein hat nun ergeben, dass eine Preissenkung überhaupt kein Problem ist. Und das Wort Sommerpreis habe ich auf Amazon gelöscht.

    Jetzt ist noch die Frage offen, woher das Gerücht kommt, dass man vor einer Aufhebung der Preisbindung den Preis gar nicht ändern darf.

    Wer 120 % sicher gehen will, sollte übrigens gar nichts veröffentlichen.

  121. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 15:01 Uhr

    Das Problem mit der Website war letzte Nacht, vielleicht hat der Hoster irgendwas geschraubt. McAfee habe ich nicht, nur Avira Antivir.

    Bei mir steht kein Veröffentlichungsdatum dabei. Bei Amazon scheint manches nicht einheitlich zu sein. Als um Ostern rum diese geschätzte Seitenzahl auftauchte, betraf das z.B. nur einen Teil der E-Books. Vielleicht haben das inzwischen alle, wer weiß.

    Der Hinweis, dass “Sommerpreis” als Rabatt missverstanden werden könnte, war hilfreich *), der Rest war ein bisschen Panikmache. Mit väterlich meinte ich vor allem den Chef hier. Ihr habt mich ja fast zwangsberaten ;-)

    *) das Resultat: http://schilddruesen-unterfunktion.de/impressum/

  122. Marcella schrieb am 3. Juli 2012 um 16:20 Uhr

    @Irene, Dein Buch wurde am 24.03.12 veröffentlicht und diese Info findet man auch bei Amazon:-)

  123. Pat McCraw schrieb am 3. Juli 2012 um 16:30 Uhr

    Ich bin kein Anwalt, aber für mich sieht das Impressum gut so aus. Seit der damaligen Abmahnwelle habe ich mich mit 7 anderen Shops zusammengetan. Wir teilen uns einen Anwalt, der dann für alle die AGBs, Widerruf, Shopsysteme etc anpasst. Sowas wäre vielleicht für Autoren auch inzwischen sinnvoll…. Apropos Anwalt. Ich bekomme immer einen Newsletter von http://www.internetrecht-rostock.de/ Da steht allerhand Nützliches drin. Kann ich empfehlen. :) Tja, dann wünsch ich dir mal viel Erfolg mit dem Schilddrüsen-Buch. LG Pat

  124. DerInteressent schrieb am 3. Juli 2012 um 22:38 Uhr

    Ich habe Dir mal Deine velinkte Seite ein wenig angesehen und muß sagen, dass mann da nicht so viel drauf geben sollte. Denn wenn ich schon lese, dass die Nutzung von P2P-Tauschbörsen illegal ist, wird auch bei vielen anderen Beratungen die Rechtsberatung fehlerhaft sein. Kurz zur Info: P2P zu nutzen, ist NICHT illegal. Nur die Nutzung von P2P zum Down- bzw. Upload von illegalen bzw. rechtsgeschützten Inhalten ist illegal! Bei den Herrschaften hört es sich an, als dürfe man noch nicht mal eine Linux-Distribution per P2P laden. Schon komisch, wenn selbst die Entwickler Bittorrent, Emule und Usenet als Downloadvariante anbieten.

  125. Irene schrieb am 5. Juli 2012 um 16:14 Uhr

    Marcella, wo das steht, habe ich leider noch nicht rausgefunden. Vielleicht hast du ja noch einen Insider-Tipp :-)

  126. Haramis Kalfar schrieb am 5. Juli 2012 um 21:55 Uhr

    Ich bin mit den Verkaufszahlen über Amazon Kindle auch sehr zufrieden.
    Jedoch stellt sich für mich immer mehr die Frage, wie man gegen die Internetmarketer mit ihren “Master-Reseller-ebooks” vorgehen kann.
    Meist fehlt ja bei Ihnen jeglicher Hinweis aus welchen Quellen, geschweige denn von welchem Autor das “Werk” stammt.
    Ich denke man kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, das es sich in den meisten Fällen um “Plagiate” handelt, wie man Raubkopien ja heute so schön nennt …
    Bei einer DVD von mir, die kopiert und verkauft wurde, ging ich in das Zivilverfahren. Ergebnis: 600 Euro Urteil aber vorher tagelange Recherchearbeit. Das lohnt nicht.

  127. Irene schrieb am 5. Juli 2012 um 23:46 Uhr

    Reseller-E-Books gibt es schon viel länger als den deutschen Kindle-Shop, bei diesem Geschäftsmodell handelt es sich quasi um ein Auslaufmodell. Diese E-Books tauchen jetzt auch als Ladenhüter auf Amazon auf, lustigerweise zu ganz unterschiedlichen Preisen für ein und denselben Titel.

    Dass diese E-Books teils etwas billig aussehen, muss aber noch lange nicht heißen, dass sie geklaut sind. Man kann Texte ja auch billig einkaufen.

  128. Jaen Smits schrieb am 8. August 2012 um 13:12 Uhr

    US Tax: statt ITIN geht auch EIN, und zwar bekommt man die Nummer direkt telefonisch, ohne etwas einreichen zu müssen. Das steht jedem offen, der nicht in Amerika basiert ist; man meldet sich einfach als “freelance” (freiberuflich) an. Alles genau beschrieben hier: http://catherineryanhoward.com/2012/02/24/non-us-self-publisher-tax-issues-dont-need-to-be-taxing/

    Es hilft, Englisch zu verstehen und zu sprechen, und eine Buchstabiertafel zu benutzen (http://en.wikipedia.org/wiki/NATO_phonetic_alphabet)

    Das ganze dauert max. 20 Minuten und man kann direkt ein Formular mit der Nummer an Amazon USA schicken. Nach 3 Wochen kommt die Bestätigung, daß sie keine Steuer mehr abziehen.

  129. DerInteressent schrieb am 8. August 2012 um 22:36 Uhr

    Danke Jaen! Das hat wunderbar funktioniert. Inklusive 18 Minuten Warten hat mich das Ganze 23 Minuten gedauert. Ich hatte mich aber auch vorbereitet und alle wichtigen Informationen direkt mit der phonetischen Buchstabiertafel aufgeschrieben und brauchte sie letztedlich nur abzulesen. Die Dame am anderen Ende war glücklicherweise sehr nett und legte gleich los. Im Gegensatz zu den anderen in Deinem genannten Blog mußte ich nicht mal auf die EIN warten. Jetzt nur noch das Formular an Amazon US und Co. und voraussichtlich Anfang September werde ich anfangen, meine übersetzten Bücher anzubieten. Nochmals ein herzliches Danke schön!

  130. Karin Hackbart schrieb am 18. August 2012 um 14:42 Uhr

    Alles richtig gemacht und mit kindle veröffentlicht.
    Ich schreibe seit vielen Jahren und habe hin und wieder auch Veröffentlichungen bei Verlagen gehabt. Aber vieles lag in der Schublade und fand eben keinen Verlag. Wie heißt es so schön. Die Idee passt nicht in unser Programm. Dann kam Kindle und die vielen nicht genommenen Ideen habe ich als ebook veröffentlicht und siehe da, sie fanden Leser. Zuerst zaghaft, mal einen, dann den anderen und dann immer mehr. Der Ablauf ist einfach und man kommt schnell ans Ziel. Natürlich gehen Buch und ebook Hand in Hand. Ich kann nur jedem raten, im Literaturcafe nach Tips und Tricks zu suchen. Es ist eine gute Plattform für den Austausch von Informationen. Früher bin ich von Buchhandlung zu Buchhandlung gelaufen. Heute mache ich viel übers Internet. Meine besten Bücher “ich komm noch rum Paps und Allein in Australien.

  131. Balthasar Müller schrieb am 15. September 2012 um 14:28 Uhr

    Ich habe da ein Problem mit dem Inhaltsverzeichnis. Wenn ich in Word k e i n Inhaltsverzeichnis produziere, erstellt Calibre mir auch keines. Wenn ich es in Word vorher produziere, macht es Calibre korrekt. Nun spricht ja nichts gegen 2 Inhaltsverzeichnisse, wie schon im Buch beschrieben. Allerdings hat das mit Word erstellte Inhaltsverzeichnis so große Zeilenabstände zwischen den einzelnen Punkten, dass es mehr als 3x so lang ist wie das von Calibre erstellte. Das bläht die Seitenzahl natürlich (unnötigerweise) auf. Was mache ich falsch?

  132. Redaktion schrieb am 15. September 2012 um 18:24 Uhr

    Lieber Herr Müller,

    leider schreiben Sie nicht, wie Sie die Word-Datei mit Hilfe von Calibre konvertieren. Da Calibre die direkte Konvertierung nicht unterstützt, müssen Sie entweder über eine gespeicherte HTML- oder ODT-Datei gehen. Je nachdem wie das Inhaltsverzeichnis in der Originaldatei formatiert war, kann es auf diesem Weg hin und wieder zu nicht korrekten Formatierungen kommen. Die geschieht teilweise sogar bei der direkten Umwandlung von Word-Dateien bei Amazon, bei denen beispielsweise die Schrift oft zu klein ist.

    Je nachdem, welchen Weg Sie wählen, sollten Sie einen alternativen probieren. Vielleicht schreiben Sie ja mal, wie genau Sie bei der Konvertierung vorgehen, damit ich Ihnen ggf. weitere Tipps geben kann.

    Wolfgang Tischer

  133. Irene schrieb am 15. September 2012 um 21:08 Uhr

    Bei mir ist das ähnlich (doppelt so lang, je Überschrift eine Leerzeile, siehe auch Buchvorschau). Ich habe mir jetzt die HTML-Datei angesehen, die ich dann in Sigil und Calibre weiter verarbeitet hatte: Wenn man im Schreibprogramm die Steuerzeichen einschaltet, sieht es so aus, als hätte jemand nach jeder Überschrift die Enter-Taste gedrückt, anstatt nur eine neue Zeile anzufangen. Daraus entstehen dann die Leerzeichen, wie man auch sehen kann, wenn man die HTML-Datei im Browser öffnet. (Wieso es im automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis dazu kam, weiß ich nicht, aber vielleicht kann man das manuell korrigieren.)

  134. Irene schrieb am 15. September 2012 um 21:51 Uhr

    Ja, kann man manuell korrigieren, indem man am Ende jedes Punktes des Inhaltsverzeichnisses die neue Zeile mit Shift + Enter erzeugt.

  135. Redaktion schrieb am 15. September 2012 um 22:51 Uhr

    Vom manuellen Nacharbeiten des automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis’ rate ich ab, da man es jedes Mal zeitaufwändig wiederholen müsste, wenn man das Verzeichnis neu erstellen lässt. Auf jeden Fall sollte man der wahren Ursache auf den Grund gehen, warum es zu diesem Abstand kommt.

    Wolfgang Tischer

  136. Balthasar Müller schrieb am 17. September 2012 um 13:14 Uhr

    Lieber Herr Tischer,
    danke für die schnelle Antwort.
    Also ich schreibe den Text in Word (W2010/XP-Prof), formatiere die Überschriften wie von Word vorgesehen. Allerdings habe ich die Überschriften 1,2,3 verwendet, um beim gedruckten Exemplar eine Struktur beim Inhaltsverzeichnis zu haben. Vielleicht liegt es ja daran? Wenn ich damit fertig bin, speichere ich den Text als rtf-Datei ab. Diese Datei lade ich dann in Calibre (Bücher hinzufügen, Metadaten bearbeiten wg. Umschlagbild, Bücher konvertieren). Wenn ich, wie gesagt, vorher kein Inhaltsverzeichnis in Word erzeugt habe, erstellt mir Calibre im Inhaltsverzeichnis genau eine Zeile (Prolog). Wenn ich in Word vorher ein Inhaltsverzeichnis erzeugt habe, erstellt Calibre ein völlig korrektes Inhaltsverzeichnis an Ende des Werkes mit 23-27 Gliederungspunkten pro Seite. Das von Word erzeugte Inhaltsverzeichnis steht am Anfang des Textes und die einzelnen Punkte sind auch über die Kindle Menüführung anwählbar. Allerdings sind zwischen den einzelnen Gliederungspunkten so große Zwischenräume, dass nur 8-9 auf eine Seite passen. Wenn ich jetzt von einer Gesamtseitenzahl von 380 Seiten ausgehe und Amazon die ersten ca. 10% davon als “Blick ins Buch” kostenlos dem Interessenten zur Verfügung stellt, dann würden bei mir ca. 20 Seiten, also die Hälfte davon, auf das Inhaltsverzeichnis entfallen. Da würde ich mich als potentieller Leser ein bisschen veräppelt fühlen. Deswegen möchte ich das ja vermeiden.
    Ich habe es auch mit einer odt-Datei versucht, aber da war das Ergebnis bezüglich des Inhaltsverzeichnisses auch nicht besser und der Text war zudem schlechter formatiert.

  137. Redaktion schrieb am 17. September 2012 um 19:10 Uhr

    Lieber Herr Müller,

    danke für die Infos. Zunächst einmal ist zu sagen, dass es absolut richtig und zwingend erforderlich ist, die Überschriften korrekt mit der entsprechenden hierarchischen Formatvorlage zu versehen, da die Struktur nur so erkannt und das Inhaltsverzeichnis erstellt werden kann. Das ist ok.

    Ansonsten ist die von Ihnen geschilderte Formatierung natürlich nicht ok. Machen Sie es einmal wie von mir vorgeschlagen, indem Sie andere Wege nutzen und schauen, wie das Ergebnis nach der Konvertierung ausschaut. Dies kann sein:

    • Den Text in Word als gefilterte HTML-Datei speichern und dann mit Calibre in MOBI konvertieren
    • Das kostenlose LibreOffice installieren, dort die Word-Datei öffnen, als odt abspeichern, nochmal öffnen, das Inhaltsverzeichnis neu erstellen lassen und dann mit Calibre konvertieren

    Ansonsten gibt es immer noch die Option, die Word-Datei direkt bei Amazon hochzuladen und vor das Inhaltsverzeichnis ein Lesezeichen TOC zu setzen. Aber auch hier sollte man die von Amazon angebotene Voransicht gut anschauen oder besser noch die angebotene Testdatei herunterladen und auf dem eigenen Kindle ansehen. Bei mir melden viele Nutzer, dass solchermaßen von Amazon direkt konvertierte Kindle-Dateien eine viel zu kleine Schrift haben. Wenn Sie das feststellen, sollte man das Buch natürlich noch nicht veröffentlichen.

    Viel Erfolg!
    Wolfgang Tischer

  138. Irene schrieb am 21. September 2012 um 18:42 Uhr

    Ich bin gerade dabei, ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen – diesmal in Word. Ich denke, die Leerzeilen entstehen bei mir dadurch, dass ich am Ende einer ansonsten korrekt formatierten Überschrift die Enter-Taste gedrückt habe.

  139. Balthasar Müller schrieb am 3. Oktober 2012 um 11:05 Uhr

    Lieber Herr Tischer,
    vielen Dank für die Tipps. Geklappt hat es jetzt mit der Webseite gefiltert (HTML) als Quelldatei für Calibre. Allerdings fand ich die Formatierung der Überschriften im Text mit einer rtf-Quelldatei wesentlich besser, aber man kann offenbar nicht alles haben.
    Was mir sonst noch aufgefallen ist: Mit einer rtf-Quelldatei hatte das umgewandelte Buch nachher 2,5 MB, mit der Webseite-gefiltert-Quelldatei 0,8 MB. Amazon zeigt nach dem Hochladen 0,53 MB an.
    Was mich etwas verwundert hat ist, dass das Problem mit dem Inhaltsverzeichnis wie ich es hatte, so noch nirgends erwähnt wurde.
    Wer will, kann ja mal einen Blick ins Buch werfen. Es ist besser als der neue Rowling (behaupte ich mal) und (leider) nicht fiktiv.
    Für Verbesserungsvorschläge bezüglich der Formatierung oder Gestaltung bin ich jederzeit dankbar.
    Balthasar Müller

  140. Alex Cham schrieb am 16. Oktober 2012 um 02:56 Uhr

    Hallo,

    gibt es auch irgendwie Tutorials/eBooks zum Thema Buchmarketing?

    Wo findet man z.B. für Hurmorsachen ala Tommy Jaud die entsprechende Zielgruppe und wie spricht man sie an?

    Danke,
    Alex

    PS: Hat jemand hier schon mal seine Bücher bei iTunes reingestellt?

  141. Wonderock schrieb am 26. Oktober 2012 um 20:02 Uhr

    Kleiner Hinweis:

    Amazon hat klammheimlich Japan als extra-Seite bei dem Verkauf von kindle-Büchern aufgenommen mit Preisen in Yen und 35% Tantiemen-Option – ohne jeglich Benachrichtigung. Bleibt die Frage wie das mit der Tantiemen-Auszahlung und mit Steuern in Japan ist.
    Selbst nicht alle Info-Seiten von Amazon enhalten Hinweise auf die Veröffentlichung in Japan – kein guter Service.

  142. S.W.Schilke schrieb am 29. Dezember 2012 um 14:18 Uhr

    Hallo,

    eine Erweiterung auf andere Platformen sowie Portale die multi Platform publishinmg unterstützen wäre nett.

    Danke

  143. Eugen Krune schrieb am 2. Januar 2013 um 23:36 Uhr

    Also ich kaufe gerne bei Amazon ein, doch keine eBooks oder sonstiges und kann nur sagen, ich würde nie im Leben meine digitalen Produkte bei Amazon oder anderen ähnlichen Seiten anbieten. Es lohnt sich nicht, denke ich. Und Wenn ich nach einem Monat mit meinem Produkt nicht mal meine Mietkosten begleichen kann, so würde ich lieber normal arbeiten gehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eugen Krune

  144. Haramis Kalfar schrieb am 3. Januar 2013 um 16:31 Uhr

    Denken heißt eben auch: “nicht wissen” …

  145. Sonja schrieb am 15. Januar 2013 um 12:22 Uhr

    Hallo,
    ich habe anhand des E-Books mein eigenes E-Book erstellt. Am Sonntag habe ich es bei kdp hochgeladen. Seitdem wird es konvertiert – bald zwei Tage lang. Nun, es ist ein Sachbuch mit viel Formatierungen wie kursiv und fett und hierarchischen Überschriften und einigen kleinen Tabellen. Mit Calibre hat es einige Minuten gedauert, aber das Ergebnis ist gut.
    Ich weiß nun nicht weiter, der kdp-Support sagt einfach, ich solle kindlegen benutzen, aber ich habe keine Ahnung von html. (Außerdem habe ich den Verdacht, dass ich dann jede einzelne Formatierung per Hand einfügen müsste.)
    Was meint ihr, soll ich weiter warten? Das Rädchen neben “Buch wird in Kindle-Format umgewandelt” dreht sich und dreht sich, aber vielleicht ist der Prozess längst abgestürzt?

  146. Redaktion schrieb am 15. Januar 2013 um 21:58 Uhr

    Liebe Sonja,

    die Konvertierung des E-Books dauert auch bei Amazon nur wenige Sekunden, und du kannst dir das Ergebnis danach sofort ansehen.

    Du verwechselst die Konvertierung mit der Datenfreigabe bzw. Prüfung durch Amazon. In der Regel dauert es 1-2 Tage, bis Amazon ein hochgeladenes Buch frei gibt. Da man auch bei Amazon sonntags nicht arbeitet, ist es normal, dass ein Buch am Dienstag noch nicht freigeschaltet wurde.

    Allerdings: Wurde das Buch tatsächlich nicht hochgeladen, dann wartest du natürlich vergebens. Das von Dir erwähnte »Rädchen« muss in jedem Fall verschwinden und auf der ersten Seite (dort wo Du den Titel etc. einträgst) muss danach eine Meldung erscheinen, dass alles geklappt hat. Oder es erscheint die Meldung, dass der Upload nicht funktioniert hat. Dass gar keine Meldung kommt, ist sonderbar. Wie groß ist dein E-Book und wie schnell deine Internet-Verdindung? Das Hochladen kann etwas dauern, wenn dein Buch z.B. viele Grafiken enthält. Warte auf jeden Fall ab, ob eine Meldung erscheint. Wenn alles klappt, kannst du das Resultat anschließen gleich in einer Vorauswahl sehen.

    Mir sind zwar auch Fälle bekannt, dass Amazon eine MOBI-Datei nicht akzeptiert (z.B. wenn sie kein Inhaltsverzeichnis hat), aber selbst dann erscheint eine Fehlermeldung.

    Alternativ kann es sinnvoll sein, den Upload der Datei einmal mit einem anderen Browser zu versuchen.

    Der Amazon-Support geht im allgemeinen nicht näher auf Probleme ein, sondern verweist immer erst auf kindlegen, das ist dort normal :)

    Viel Erfolg!

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    Autor »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen«

  147. Sonja schrieb am 17. Januar 2013 um 12:36 Uhr

    Vielen Dank für die nette Antwort. Es ist tatsächlich die Konvertierung kurz nach dem Upload, die einfach nicht aufhört (die mobi-Datei ist 488 Kb groß, ich habe DSL und den aktuellen Firefox). Ich muss doch nicht etwa die Tabellen rausnehmen? Da nach vier Tagen immer noch nichts passiert, werde ich es einfach noch einmal versuchen, oder vielleicht die Datei als epub hochladen (aber warum sollte das besser klappen?).

  148. Sonja schrieb am 17. Januar 2013 um 14:12 Uhr

    UPDATE: Ich kann es kaum glauben. Nachdem mit meiner mobi-Datei immer nur Fehlermeldungen “unbekannter Fehler” kamen, wandelte ich sie in Calibre in ein epub um, ohne mich um weitere Einstellungen zu scheren (mit epub habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt). Zuerst wollte ich im Kindle Previewer nachsehen, ob sich etwas geändert hat. Da rechnet mir der Previewer das epub wieder in ein mobi um (weil ich zuvor halbherzig den KindleGen heruntergeladen hatte – offenbar greift der Previewer automatisch darauf zu, ich hatte nichts installiert).
    Ich freu mich und will dieses neue mobi hochladen – geht nicht, der Dateiname sei nicht in Ordnung. Und ändern ging nicht.
    Als nächstes lade ich ziemlich verzweifelt das epub zu kdp hoch, mal sehen, was passiert. Ein paar Sekunden später, zack! Erfolg. Ich lade mir die Vorschau in den Previewer und blättere durch, kann keinen Unterschied erkennen. Allerdings ist die Dateigröße (epub: 416 KB) auf 1,9 MB “angeschwollen” – blöd, wegen der Versandgebühren.
    Ich habe immer noch keine Ahnung, was mit meinem mobi nicht stimmte und warum es als epub dann doch ging. Und warum ist die Datei jetzt so groß? Auf jeden Fall kann ich jetzt scheint’s weitermachen. Das ganze Hin und Her… ob da wohl noch ein Hinderniss auf mich zukommt?

  149. MisterLG schrieb am 21. Januar 2013 um 06:08 Uhr

    Ähnliches ist mir auch schon passiert, Sonja. Versuche mal die Epub mit Calibre wieder in Mobi umzuwandeln, und diese dann hochzuladen.

  150. Michael schrieb am 2. März 2013 um 06:35 Uhr

    Ich habe mich mit meinem Buch weitestgehend an eure angaben gehalten, aber ich habe z.B. keinen schimmer wie ich mein Buch mit dem Literaturcafe verlinken kann, gibts da ne anleitung oder bin ich einfach zu doof?

  151. Redaktion schrieb am 2. März 2013 um 09:31 Uhr

    Lieber Michael,
    wenn du z. B. dein Manuskript mit LibreOffice erstellst, dann fügst du Links über den Menüpunkt Einfügen/Hyperlink… ein. Zuvor muss natürlich der Text markiert sein, der verlinkt werden soll. In der nun erscheinenden Box sollte Internet und Art des Links: Web ausgewählt sein. Im dortigen Eingabefeld gibt man den Link komplett mit http:// ein. Bei Word heißt der Menüpunkt Einfügen/Link…, je nach Word-Version ggf. auch anders. Am besten die Hilfe des Programms konsultieren.
    Wolfgang Tischer

  152. Michael schrieb am 2. März 2013 um 09:59 Uhr

    Ich glaube ich versteh es immer noch nicht, ihr schreibt
    “Wie in unserem E-Book empfohlen, linken wir vom literaturcafe.de mit unser Amazon-Partnerkennung auf das eigene E-Book.” das heisst doch das der Link vom Literaturcafe ausgeht, und nicht von meinem Buch?

  153. Redaktion schrieb am 2. März 2013 um 22:04 Uhr

    Lieber Michael,
    jetzt weiß ich leider auch nicht mehr, was du meinst. Wie man auf das eigene Buch per Amazon-Partnerlink verlinkt? Hierzu musst du dich unter partnernet.amazon.de anmelden, um eine Partnerkennung zu erhalten. Im Partnernet-Bereich findest du dann auch einen Linkgenerator, um einen Link auf dein E-Book zu erstellen, den du dann auf deiner Website oder dein Blog einbauen kannst. Ebenso kannst du den Link natürlich auch Twittern oder auf Facebook posten. Folgt dann jemand diesem Link und kauft dein Buch (oder weitere Artikel) so erhältst du von Amazon eine Werbekostenerstattung. Amazon erlaubt ausdrücklich, dass man mit der Kennung aufs eigene Buch verlinken darf, allerdings erhält man für eigene Bestellungen keine Erstattung.
    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  154. W. Albrecht schrieb am 28. Mai 2013 um 13:53 Uhr

    Ich möchte gern ein eBook schreiben und es kostenlos an Interessenten weitergeben, wie gehe ich da am besten vor?
    Vielen Dank für Rückmeldungen

  155. Mädchenpapa schrieb am 23. November 2013 um 16:15 Uhr

    Es ist wirklich sehr faszinierend zu sehen, wie gut das Ebook angelaufen ist. Zudem finde ich es sehr lobenswert, wie transparent hier die Infos, Probleme und Ergebnisse kommuniziert werden.

    Ein absolut lobenswertes und empfehlenswertes Vorgehen!

    Wir haben vor Kurzem auch über unsere beginnenden Anfänge mit Ebooks in der Familie berichtet. Vielleicht darf ich bei dieser Gelegenheit kurz auf unseren Artikel hinweisen: http://www.bodehase.de/archiv/ebooks-fuer-anfaenger-unsere-erfahrungen-teil-1-435.html

  156. blau schrieb am 18. Januar 2014 um 15:17 Uhr

    Kindle Erfahrungen

    Mache ich etwas falsch? Überall lese ich wie einfach und toll es ist, ein ebook bei Amazon einzustellen und viele Dinge, vor allem die Technischen, sind ja auch einfach, die fachlichen und steuerlichen allerdings finde ich ganz schön kompliziert.

    Daher hier einige Fragen, wie ihr damit umgeht:

    1. Tantiemen – Listenpreis – MwST
    Schon die Tatsache, dass ich nur 35 % Tantiemen erhalte, wenn ich einen vernünftigen angemessenen Endpreis für mein ebook verlange (also über 10 Euro), finde ich unverständlich und irritierend.
    Und natürlich gehe ich bei meiner Berechnung des Listenpreises von meinem deutschen Endpreis aus – in Euro, incl. 19% MwSt.
    – Damit stellt sich die Berechnung des Listenpreises ziemlich kompliziert dar, denn ich muss – wenn ich das richtig verstehe – dann also die 19% deutscher MwSt. rausrechnen und zusätzlich noch die 3%? (Hier heißt es bei Amazon: „Bei Verkäufen von unseren EU Kindle-Shops an Kunden in EU-Ländern werden wir 3% MwSt. dazurechnen.“)
    Ist der Listenpreis also mein Endpreis abzgl 19% und abzgl 3%?!?
    – Warum muss ich den Listenpreis in US $ angeben, wenn ich ihn für mich natürlich in Euro errechne. Warum also rechnet die Webseite das nicht zum tagesaktuellen Preis automatisch um?

    Dazu kommt die Steuerproblematik:
    Vorher wird man praktisch nirgendwo darauf hingewiesen und auf einmal kommt die Ansage „ohne Steuerdaten können Sie nicht veröffentlichen.“
    1. Aber – nein, ich möchte meine Steuerdaten weder Amazon mitteilen, noch der amerikanischen Steuerbehörde! Nach NSA schon mal gar nicht!
    2. Außerdem: Es existiert ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Dt. und den USA – was wollen die USA also eigentlich wissen?
    3. Dass der deutsche Fiskus ein Interesse daran hat, zu erfahren, welche Einnahmen ich habe, verstehe ich gut. Aber wieso der Amerikanische?
    4. Ich bin Deutsche, verkaufe in Deutschland – was also geht das USA an? Und selbst wenn ich in anderen Ländern incl. USA verkaufen würde, versteuern müsste ich als Deutsche auch nur in Dtl. Zuletzt: Um welche Beträge geht es hier – bei einem privaten ebook?
    5. Mir allerdings geht es um den Schutz meiner Steuerdaten. Und dass Amerikaner sich bei den Daten ihrer und anderer Bürger bedienen, wie es ihnen passt, das weiß man ja mittlerweile.

    Also wie seid ihr damit umgegangen? Egal? Oder gibt es andere Wege? Wie machen das andere ebook-Anbieter? Danke für Euer Feedback.

  157. Redaktion schrieb am 18. Januar 2014 um 20:38 Uhr

    @blau

    Zur Frage nach dem Steuersatz: Welcher Prozentsatz herangezogen wird, richtet sich allein nach dem Sitz des Händlers, der das E-Book an den Endkunden verkauft. Amazon hat seinen europäischen Sitz in Luxemburg. Dort gilt für E-Books ein Steuersatz von 3%. Daher sind in allen bei Amazon in Europa verkauften E-Books 3% Umsatzsteuer enthalten, egal, ob das Buch nach Luxemburg, Deutschland oder Frankreich verkauft wird. Der Listenpreis ist also der Nettopreis ohne diese 3%. Somit lautet die Formel zur Berechnung ganz einfach:

    Endverkaufspreis / 103 * 100 = Listenpreis

    Tatsächlich können Sie für jedes Land, in dem Amazon einen E-Book-Shop betreibt, einen eigenen Listenpreis angeben. Für amazon.com ist dies ein Dollarpreis, für die europäischen Länder sind es Euro-Beträge. Es gibt zwar die Option, die Preise für die Nicht-US-Länder an den Dollarpreis zu koppeln, doch diese Option sollte man deaktivieren. Ansonsten würde der Preis auf amazon.de täglich je nach Dollarkurs ein anderer sein und dann gäbe es Probleme mit der deutschen Preisbindung. All das können Sie in unserem Bericht oder im E-Book nachlesen.

    Zu Ihrer Frage und den Bedenken, dass Amazon die Angabe Ihrer deutschen Steuernummer verlangt:

    Dass Amazon obligatorisch die Angabe Ihrer Steuernummer verlangt, auch wenn Sie Ihr E-Book gar nicht auf amazon.com sondern nur über amazon.de verkauften wollen, ist relativ neu. Dies war vor einiger Zeit noch nicht erforderlich, daher ist es noch nicht im E-Book erwähnt und wird demnächst nachgetragen.

    Daher habe ich auch noch nicht nach den Gründen recherchiert. Ich vermute jedoch, dass neuerdings nach US-Recht verlangt wird, dass amerikanische Unternehmen diese Daten von Ihren Lieferanten und Geschäftspartnern erheben müssen. Und hierzu zählen nun mal auch die KDP-Autoren. Amazon schreibt ja auch: »damit Amazon die US-Steuererklärungsvorschriften erfüllt, müssen alle KDP-Verlage eine gültige Steuer-Identifikationsnummer angeben.«

    Mit ist ein Fall bekannt, in dem Amazon damit drohte, die Tantiemen nicht auszuzahlen, wenn die Angabe dieser Daten nicht erfolgt. Jedoch hat Amazon später doch bezahlt. Allerdings betraf dies einen bestehenden KDP-Autoren. Bei neuen Autoren dürfte die Eingabe obligatorisch sein.

    Ihre Bedenken, dass Ihre Steuernummern an US-Behörden und namentlich den Datensammlern bei der NSA weitergegeben werden, sind sicherlich berechtigt. Ich gehe sogar davon aus, dass dies der Fall ist.

    Allerdings können Sie mit Amazon oder den US-Behörden darüber nicht verhandeln. Wenn Sie Ihre Daten nicht preisgeben wollen, so bleibt Ihnen nur, auf den Verkauf via Amazon zu verzichten und ihr Buch nur bei deutschen E-Book-Händlern zu verkaufen. Jedoch bieten diese Shops wie weltbild.de, osionander.de oder thalia.de keine Self-Publishing-Programme an, sodass Sie dort nur mit Hilfe eines Distributors gelistet werden können.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  158. blau schrieb am 19. Januar 2014 um 11:30 Uhr

    Ganz herzlichen Dank für die informative Antwort. Ärgerlich, dass Amazon selbst das Thema “Listenpreis” so unzureichend beschreibt – mit Ihrer Erklärung komme ich wunderbar klar. Danke

  159. Redaktion schrieb am 25. Januar 2014 um 20:02 Uhr

    Noch ein Nachtrag: Aktuell (25.01.2014) wird die Eingabe der deutschen Steuernummer nicht verpflichtend, sondern nur optional verlangt.

  160. Stefan Gössler schrieb am 28. Juli 2014 um 09:52 Uhr

    Danke für den spannenden Artikel.

    Mich würde vor allem interessieren, welche Zugänge es gibt: Kindle, epub, pdf und wann ein herunterladbares PDF mehr Sinn machen könnte als ein Kindle-eBook.

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