Noch eine Stunde, dann wird Roger Willemsen auf der Bühne stehen und dem Publikum sein neues Buch »Momentum« präsentieren.
Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de spricht mit dem Autor vor seinem Auftritt über die besonderen Momente im Leben.
Zunächst aber geht es um die Antwort auf eine vor langem gestellte Frage zum Thema Urheberrecht.
Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Buchbranche und wie reagieren Autoren, Verlage und Dienstleister auf diese Veränderungen?
Insa Moog hat dazu für einen Beitrag auf wdr.de fast eine Stunde Wolfgang Tischer befragt, den Herausgeber des literaturcafe.de. Nun ist ihr lesenswerter Artikel online, der die Quintessenz des Gesprächs sehr gut zusammenfasst.
Ebenfalls zitierte wird Rita Bollig, die beim Lübbe Verlag den Bereich Bastei Entertainment verantwortet.
Amazon verschenkt auch in diesem Jahr wieder E-Books. Vom 25. Dezember 2012 bis zum 6. Januar 2013 gibt es jeweils ein E-Book für einen Tag gratis zum Download. Eine Ausnahme ist der 25. Dezember, an dem gleich 5 Bücher kostenlos zu haben sind.
Wer an Weihnachten einen Kindle geschenkt bekam, der kann also sein Lesegerät gleich mit 17 Titeln befüllen. Der Besitz eines Kindle-Gerätes ist jedoch keine Voraussetzung. Wer bei Amazon registriert sind, kann die Bücher mithilfe der kostenlosen Lese-Apps auch auf iPad und Co oder sogar auf dem PC lesen.
Vom Thriller übers Kochbuch bis hin zum Liebesroman wird für jeden was dabei sein.
Was schenkt man literarisch interessierten Menschen und denen, die ‘s nicht sind? Und was schenkt man als literarisch interessierter Mensch?
Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt. Viele Empfehlungen haben wir in diesem Jahr im literaturcafe.de ausführlich vorgestellt, anderes liegt noch auf den Schreibtischen der Redaktion und kommt gerade Recht als Geschenketipp.
Noch ist es nicht zu spät, sodass Sie losziehen und die Dinge erwerben können. Sofern Sie überhaupt noch losziehen und nicht online bestellen, um sich überfüllte Einkaufszentren zu ersparen.
Das vorletzte Mal, dass ich Tränen gelacht hatte, war bei der Lektüre von Horst Evers, als der Ich-Erzähler in einer Bäckerei Zeuge wird, wie ein Kunde ein »Brot von Gestern« für den kommenden Tag vorbestellen will. Gelacht habe ich, weil es so absurd wie komisch ist.
Rogers »Poet der kleinen Dinge« ist überhaupt nicht absurd, aber höchst komisch, und brachte mich immer wieder zum lauten Lachen, selbst beim Vorlesen konnte ich mich nicht beherrschen.
Zentrale Figur ist »Roswell« – rein äußerlich betrachtet ein »menschliches Monstrum«, dem »ein paar Schaltstellen« fehlen und der deshalb in einer »Parallelwelt« lebt – angeblich.
Erinnern Sie sich noch? Damals. Als man oftmals polemisch und voller Angst übers Urheberrecht »diskutierte«?
Ja, es war erst in diesem Jahr gewesen – und scheint bereits wieder vergessen. Aber das Thema ist nicht vom Tisch.
»Das Netz 2012« fasst die wichtigsten netzpolitischen Diskussionen als buntes Magazin zusammen. Gleichzeitig ist es die erste Publikation des neuen iRights media Verlags.
»Man wird förmlich hineingesaugt in die Stimmung durch Sprache und Rhythmus, und am Schluss hält man ebenfalls still und rätselt darüber, was einem gerade widerfahren ist. Das ist eigentlich mehr wert als 5 Brillen«, meint Malte Bremer und zieht seinen Kritikerhut vor der Autorin des heutigen Textes.
Lassen auch Sie sich hineinsaugen in einen Text, in dem der Frost nach Sommer schmeckt.
»Die Schüchternheit der Pflaume« heißt der Debütroman von Fee Katrin Kanzler, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Für langjährige Besucher des literaturcafe.de ist die junge Schriftstellerin keine Unbekannte, denn wir haben bereits von ihr selbst gelesene Gedichte veröffentlicht.
Die Lyrikerin ist ihrem Debütroman deutlich anzumerken. Es dominieren Sprache, Beobachtungen, Bilder, Gefühls- und Situationsbeschreibungen. Ein Roman ohne Handlung?
»Ein Roman ohne Action!«, berichtigt die Autorin in unserem Video-Interview.
»Marley war tot …« – so beginnt eine der berühmtesten und beliebtesten Weihnachtserzählungen der Weltliteratur.
Britta Mümmler hat das »Weihnachtslied in Prosa« von Charles Dickens neu übersetzt und Daniel Müller hat es wunderbar illustriert. Erschienen ist die Neuausgabe bei dtv.
In Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Taschenbuch Verlags präsentierten wir Ihnen Dickens Weihnachtslied in Prosa als MP3-Hörbuch.
Die ungekürzte, fast vierstündige Hörversion wird von Wolfgang Tischer gelesen und stand für Sie kostenlos bis zum 6. Januar 2013 als Download bereit.
Der Kalender mit erotischen Fotos von Buchhändlerinnen erschien leider nur ein einziges Mal. Doch Buchhändler Wolfgang Zwierzynski aus Tübingen scheint ein adäquater Ersatz als Coverboy, wie er da lasziv auf der Bank vor seiner Buchhandlung liegt.
So allerdings, betont Zwierzynski, treffe man ihn in seiner Buchhandlung eher nicht an, so lag er nur Modell für den Fotografen Burkhard Riegels, der für den opulenten Kalender 25 Büchermenschen aus Baden-Württemberg porträtierte.