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Beitrag vom 31. Juli 2015 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Schreiben

»Diebe und Vampire« von Doris Dörrie: Vom Schreibenwollen zur Literatur

Cover: Doris Dörrie: Diebe und Vampire (Diogenes Verlag)

Tipps, wie man zum Schreiben schöner Literatur kommt, gibt es genügend. Auch der neue Roman von Doris Dörrie enthält einige davon – und lässt sie zugleich in einem fragwürdigen Licht erscheinen. Aber unausgesprochen zeigt er am Ende doch, worauf es ankommt.

Beitrag vom 30. Juli 2015 | Rubrik: E-Books

Mit E-Book und E-Reader in den Urlaub: 11 Tipps für Kindle und Tolino

Lesende am Strand

Mit Kindle oder Tolino haben Sie Ihre komplette digitale Bibliothek auf Reisen dabei. Neue Bücher können Sie sogar unterwegs kaufen, falls Ihnen der Lesestoff ausgeht. Bei den E-Ink-Geräten hält der Akku 14 Tage Südtirol mühelos durch. Selbst im hellsten Sonnenlicht der Karibik bleibt das Schriftbild gestochen scharf.

Vor und während der Reise sollten Sie jedoch einige Dinge berücksichtigen, um keinen digitalen Abenteuerurlaub zu erleben.

Wir haben die elf wichtigsten Punkte für den entspannten Urlaub mit E-Reader zusammengestellt und diesen Beitrag nochmals umfangreich aktualisiert.

Beitrag vom 29. Juli 2015 | Rubrik: E-Books

Neuer Kindle Paperwhite für 99 Euro bei Amazon – aber schon vorbei

Kindle Werbung in der S-Bahn

Den neuen Kindle Paperwhite gab es fünf Tage lang für 99 Euro. Gleichzeitig bewarb Amazon das Lesegerät massiv auf Bahnhöfen. [Klick zum Vergrößern]

Manchmal ist Amazons Angebotspolitik schwer nachvollziehbar: Das neue und von uns hier ausführlich getestete Paperwhite Modell des Jahres 2015 gab es fünf Tage lang vom 29. Juli bis zum 2. August 2015 für nur 99 Euro im Angebot. Damit war das Gerät in dieser Zeit sogar 99 Cent günstiger als das Vorgängermodell.

Wer zu den Erstkäufern gehörte, konnte sich ärgern, denn auf einen Schlag war das Gerät über 15 Euro günstiger. Und wie immer stellte sich die Frage: Gab es einen Haken?

Beitrag vom 26. Juli 2015 | Rubrik: Literarisches Leben

»Alpha-Kevin« ist Jugendwort des Jahres – aber nur bei Jugendlichen

Die Stimme des Jugendvolkes? Kommentar auf jugendwort.de

Die Stimme des Jugendvolkes? Kommentar auf jugendwort.de

»Alpha-Kevin« ist das Jugendwort des Jahres 2015. Bei der jährlichen Abstimmung des Langenscheidt Verlags auf jugendwort.de belegte es Platz 1. Alpha-Kevin bedeutet so viel wie »der Dümmste unter den Dummen«.

Doch die jungen Alpha-Kevins bei Langenscheidt fanden das superdoof! »Wenn jemand durch unsere bescheuerte Wahl beleidigt werden soll, dann gefälligst die tranige Bundeskanzlerin. Aber doch nicht die Kevins!«, hat man sich scheinbar gesagt.

Beitrag vom 24. Juli 2015 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Hörtipp: Literaturblogger im Deutschlandradio – Beitrag nun online

Deutschlandradio Kultur

»Reader’s Corner – Im Netz ist jeder Leser ein Kritiker« lautet der Titel eines Radio-Features von Sieglinde Geisel für Deutschlandradio Kultur. »Jenseits der klassischen Feuilletons sind Literaturblogs dabei, die Karten der Literaturkritik neu zu mischen«, heißt es in der Sendungsbeschreibung.

Sieglinde Geisel hat sich mit einigen Literaturbloggern unterhalten und stellt sie und ihre Motivation in der Sendung vor, die am Freitag, 24. Juli 2015, zu hören war und nun auch im Netz zum Download und als Transkript bereitsteht.

Beitrag vom 22. Juli 2015 | Rubrik: Schreiben

Wissenschaftlich erwiesen: Café-Klang macht kreativ

Schreiben im Café

Ein moderater Geräuschpegel im Hintergrund hilft bei kreativen Arbeiten. Das haben Wissenschaftler der Universität Illinois herausgefunden. Solange eine bestimmte Lautstärke nicht überschritten werde, helfen Geräuschteppiche, wie man sie beispielsweise in einem Café findet. Einige Schriftsteller schreiben gerne in Cafés. Ob sie den Kreativitätsschub bereits unbewusst nutzen?

Überarbeiten und Korrekturlesen sollte man seine Texte jedoch nicht im Kaffeehaus, wie die Forscher ebenfalls herausgefunden habe.

Beitrag vom 21. Juli 2015 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Ralf Rothmann: Im Frühling sterben – Auf der Suche nach dem Vater

Ralf Rothmann: Im Frühling sterben

Ralf Rothmann: Im Frühling sterben

Was geschah in diesem Krieg? Was hat Vater so verändert, dass er nie darüber sprechen konnte. Astrid Braun stellt sich diese Frage und findet mögliche Antworten in den Notizen des Vaters.

Der Schriftsteller Ralf Rothmann kennt die Antwort nicht und sucht sie in der Fiktion. Astrid Braun hat sein Buch »Im Frühling sterben« gelesen. Sie erkennt Parallelen in der Suche nach dem nie Ausgesprochenen.

Beitrag vom 20. Juli 2015 | Rubrik: Literarisches Leben

Lesetipp: Wolfgang Tischer über Literaturkritik im Internet

Der junge Sänger von √Georges de la Tour (um 1650)

Ein Smartphone-Nutzer? Nein, »Der junge Sänger« von Georges de la Tour (um 1650), der auf Wolfram Schütte dennoch aktuell wirkt, weil man so beleuchtete Gesichter derzeit überall finden könne. Der Perlentaucher machte den Chorknaben zum Bildmotiv der Debatte um die Literaturkritik im Internet.

In einem Beitrag für den Perlentaucher bedauert der Literatur- und Filmkritiker Wolfram Schütte den Bedeutungsverlust der Literaturkritik. Sie sei in den gedruckten Zeitungen immer weniger zu finden. Spätestens jetzt, so Schütte, komme man ums Internet nicht mehr herum. Vielleicht sei dies der richtige Ort, eine neue digitale Zeitung für Literaturkritik zu schaffen?

Schüttes Vorschläge riefen eine ganze Reihe von Reaktionen und Antworten hervor, die der Perlentaucher dokumentiert.

Wolfgang Tischer, Gründer und Herausgeber des literaturcafe.de, hält nichts von einer solchen Zeitung für Literaturkritik. Sein Debattenbeitrag ist nun ebenfalls im Perlentaucher zu lesen.

Beitrag vom 19. Juli 2015 | Rubrik: Literarisches Leben

Peer Gynt in Stuttgart: Wenn der Schnickschnack versagt

Peer Gynt in Stuttgart

Das Stuttgarter Staatstheater macht sich über Henrik Ibsen lustig. Mit Edgar Selge in der Titelrolle hat Christopher Rüping im Schauspielhaus den »Peer Gynt« inszeniert. Dass man dabei Ibsen nicht ernst nimmt, ist nur ein Problem dieses Theaterabends.

Beitrag vom 16. Juli 2015 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Brennende Babys

Maltes Meinung - Die Textkritik im literaturcafe.de

Aktuelles, Politisches und Gesellschaftskritisches – oft verleitet dies Menschen zu Gedichten. Und ebenso oft kommen diese Werke dann so moralisierend daher, dass es in Kitsch oder Langeweile endet, weil der Autor allzu plump das ausspricht, was der Leser ohnehin schon weiß.

Das heute von unserem Textkritiker besprochene Gedicht macht dies nicht. Es ist gut, weil es dem Leser Raum lässt.

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