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Beitrag vom 18. Januar 2012 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Blackout Day: Warum auch der deutsche Buchhandel Zensurinstrumente im Web befürwortet

Am 18. Januar 2012 war die englische Startseite der Wikipedia schwarzEinen Tag lang zeigten us-amerikanische Websites wie wikipedia.org, die Blog-Plattform wordpress.com oder das Web-Magazin boingboing.net am 18. Januar 2012 eine schwarze Eingangsseite oder »Zensiert«-Banner. Sogar auf google.com war ein Hinweis zu lesen: »Tell Congress: Please don’t censor the web!«

Die Betreiber protestierten gegen ein geplantes Gesetz, das Provider dazu verpflichten soll, den Zugriff auf Websites zu verhindern, auf denen tatsächlich oder vermeintlich illegale Kopien urheberrechtlich geschützter Werke angeboten oder verlinkt werden.

Kritiker wie die EFF warnen, dass die dazu notwendige technische Infrastruktur Begehrlichkeiten weckt und einer allgemeinen Webzensur Vorschub leistet.

Doch selbst der deutsche Buchhandelsverband befürwortet Zensurinstrumente.

Beitrag vom 12. Januar 2012 | Rubrik: Bücher, Hörbücher

Edgar Allan Poe: Die schwarze Katze – Download und Making-of

Die schwarze Katze im Bücher-Podcast des dtvUnabhängig vom redaktionellen Angebot literaturcafe.de entwickelt das Literatur-Café Konzepte und Websites für Verlage und produziert Audio-Inhalte. Dies sind Auftragsarbeiten, für die wir bezahlt werden.

Im Bücher-Podcast des Deutschen Taschenbuch Verlags gibt es jeden Monat einen kurzen Ausschnitt aus einem aktuellen Buch zu hören, den das Literatur-Café produziert.

Für Folge 20 wurde erstmals eine komplette Erzählung vertont, die kostenlos im Netz verfügbar ist. Die Geschichte hat es in sich: Es ist die Horror-Story »Die schwarze Katze« von Edgar Allan Poe.

Die Erzählung wurde aufwändig in 3D-Technik mit tropfenden Wasserhähnen und Ketten aus dem Baumarkt inszeniert.

Beitrag vom 9. Januar 2012 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Hundephilosophie und Hundehandwerk

Maltes Meinung - Die Textkritik im literaturcafe.de

Manche Menschen glauben, wenn Wörter unter- statt nebeneinander stehen, dann sei das schon ein Gedicht. Allerdings können ein paar Jamben und Reime nie schaden.

Vieles kann in der Lyrik freier gestaltet werden – auch das Setzen von Satzzeichen. Doch fehlende Satzzeichen machen ebenfalls noch kein Gedicht aus. Im Gegenteil: Man macht es dem Leser oft nicht einfach, den Sinn zu erfassen.

Und dann ist da noch der Inhalt. Der sollte nicht zu überfrachtet sein, meint unser Textkritiker Malte Bremer.

Beitrag vom 2. Januar 2012 | Rubrik: Literarisches Leben

Die besten Wünsche für 2012 mit unserem literarischen Jahresrückblick 2011!

Collage: Das Jahr 2011 im BildDas Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012!

Anders als andere blicken wir erst auf das vergangene Jahr zurück, wenn es wirklich vorbei ist.

Daher lesen Sie heute unseren ganz persönlichen Jahresrückblick 2011.

Wir waren unterwegs, am Wörthersee und wo die Löwen weinen, lieben den schimmernden Dunst, testen die Welt der Bücher, betwittern Hölderlin und helfen Selbstverlegern bei der Titelwahl.

Beitrag vom 30. Dezember 2011 | Rubrik: E-Books

Kindle-Autoren drohen Abmahnungen: Luxemburg senkt Mehrwertsteuer für E-Books auf 3% zum 1. Januar 2012

Luxemburg senkt die Mehrwertsteuer auf E-Books von 15 auf 3%Luxemburg senkt den Mehrwertsteuersatz für E-Books ab dem 1. Januar 2012 von bislang 15% auf den stark ermäßigten Satz von 3%.

Die Steueränderung in diesem kleinen europäischen Land wäre keine Meldung wert – wenn nicht Amazon Europa dort seinen Sitz hätte und alle Kindle-E-Books von dort verkauft werden.

Daher werden alle via Amazons KDP-Programm selbst verlegten E-Books mit Jahreswechsel günstiger, da Amazon automatisch nur noch 3 statt 15% Steuern zum so genannten Listenpreis hinzurechnet.

Was sich gut anhört, kann jedoch für Selbstverleger rechtliche Konsequenzen haben, und es besteht die Gefahr von Abmahnungen. Rasches Handeln zum Jahreswechsel ist gefragt.

Beitrag vom 28. Dezember 2011 | Rubrik: E-Books

Kindle Bücher kostenlos: Die besten Gratis-Quellen – und was ist noch legal?

Alle wollen Kindle Bücher kostenlosErneut widmen wir einen Artikel Amazons Kindle, denn nach Weihnachten haben Neukindlebesitzerinnen und -besitzer offenbar großen Bedarf nach günstigem Lesestoff. Unsere Webstatistiken zeigen, dass viele über Google ins literaturcafe.de kommen, und unter den derzeit meistgelesenen Beiträgen stehen plötzlich sogar ältere Artikel zum Thema Raubkopien und Kindle.

Wir zeigen Ihnen, wo es kostenloses Lesefutter für den Kindle gibt und was legal und illegal ist. Die erste Anlaufstelle für Gratis-E-Books ist dabei Amazon selbst.

Übrigens: Alle Tipps sind auch für iPad-, iPhone- oder Smartphonebesitzer mit Android interessant, denn auch sie kommen in den Genuss der kostenlosen E-Books.

Beitrag vom 24. Dezember 2011 | Rubrik: E-Books

Praxistest: Die beste Hülle für Amazons Kindle

Hüllen für Amazons Kindle 4Kurz vor Weihnachten hat Amazon verkündet, dass der Kindle das meistverkaufte Produkt der Saison sei. Unzählige Menschen werden das E-Book-Lesegerät verschenken und geschenkt bekommen.

Doch so gut und günstig der Reader ist, in der Ausstattung kommt er spartanisch daher. Lediglich ein USB-Kabel wird mitgeliefert.

Wer unterwegs lesen oder das Gerät in der Wohnung vor Staub schützen möchte, wird als erste sinnvolle Anschaffung eine Hülle oder Tasche für den Kindle erwerben. Aber welche?

Wir haben Amazons Originalhülle und das Produkt eines Drittherstellers angesehen und verglichen. Unser Testergebnis fällt eindeutig aus.

Beitrag vom 23. Dezember 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Fröhliches Kopieren allerseits: Teuflische Tipps für Texte im Netz

Fröhliches Kopieren allerseits!Von Hans Retep – Vom Urheberrecht hat jeder schon mal gehört, aber die meisten Onlinenutzer gehen davon aus, dass es sie nicht betrifft. Dies ist ein Irrtum. Jeder, der etwas online stellt, das über Suchmaschinen allgemein zugänglich ist, sollte wenigstens über die Grundprinzipien im Umgang mit fremden Texten Bescheid wissen. Da ich das Problem aus der Urhebersicht kenne, möchte ich Sie mit einigen Tipps versorgen, die Ihnen das Onlineleben wesentlich einfacher machen.

Passend zur Jahreszeit nehme ich als Beispiel an, dass Sie mit einem Wintergedicht Ihre Website / Ihren Blog / Ihr Community-Profil schmücken möchten. Die einfachste Variante, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen, wäre, einen Link zum Gedicht zu setzen, wenn es der Dichter bereits im Internet veröffentlicht hat.

Davon kann ich nur abraten.

Beitrag vom 20. Dezember 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Affäre um Bundespräsident Wulff: Hoffmann und Campe Verlag gesteht Zuschussgeschäft

Bericht im SPIEGEL Online über die Zuschusszahlungen zur Wulff-Buch-WerbungEgal ob günstiger Kredit oder Luxusreisen: Bundespräsident Christian Wulff lässt sich offenbar vieles von reichen Freunden bezahlen – und findet das nicht weiter schlimm.

Jetzt kommt ans Licht, dass Werbung für sein Buch »Besser die Wahrheit« nur aufgrund von Zuschusszahlungen geschaltet wurde. Manfred Bissinger, der frühere Geschäftsführer Corporate Publishing vom Verlag Hoffmann und Campe, bezeichnet dies auch noch laut SPIEGEL Online als »in der Verlagsbranche üblich«.

Bissingers Aussage ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für einen fairen Umgang zwischen Autor und Verlag einsetzen – und sie ist Wasser auf die Argumentationsmühlen dubioser Zuschussverlage.

Beitrag vom 20. Dezember 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast 2011, Frankfurter Buchmesse 2011, Podcast, Schreiben

Roger Willemsen im Interview: »Wir werden den Kopf schütteln darüber, was wir alles mit unseren Daten erlaubt haben«

Roger Willemsen und Wolfgang Tischer im Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 2011Hier ist es endlich: das Gespräch mit Roger Willemsen von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Drei neue Taschenbücher, ein Hörbuch und der Arche Musikwoche-Kalender tragen in diesem Bücherherbst den Namen Roger Willemsen. Für seine Verhältnisse ist das fast wenig. Doch Willemsen stand in den letzten Monaten gut 100 Mal mit »Die Enden der Welt« auf der Bühne.

Wie schafft man es, jeden dieser Auftritte so intensiv zu gestalten, als wäre er einmalig. Und was hat Roger Willemsen mit dem Abenteurer, Schriftsteller und Goldsucher Jack London gemeinsam? Und warum ist Facebook alles andere als ein Abenteuer? All das hören Sie in dieser Podcast-Folge.

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