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Beitrag vom 11. Mai 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Julian Barnes: Der Lärm der Zeit – Glauben Sie nicht, was Sie da hören

Julian Barnes: Der Lärm der Zeit - Hörbuchausgabe

Als Julian Barnes 1998 »Eine Geschichte der Welt in 10½ Kapiteln« beschrieb, haben Sie da geglaubt, dass es wirklich so war? Natürlich nicht, schließlich ist das Literatur. Doch wenn Barnes 2017 in »Der Lärm der Zeit« das Leben des Komponisten Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch beschreibt, glauben selbst Literaturkritiker, dass das wirklich so war.

Und absurderweise zitiert Wikipedia in ihrem Artikel über den Musiker mittlerweile Literaturkritiken statt historisch belegte Tatsachen. Wir haben den über sechsstündigen Lärm der Zeit einmal angehört.

Beitrag vom 6. Mai 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett mit Peymann: Betongesichter im Publikum

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Versteinerte Mienen. Reglos rumsitzende Menschen. Entsetzen und Fassungslosigkeit in den Gesichtern. Das Publikum des Literarischen Quartetts sah aus, als hätte es gerade die unmittelbar davor laufende Sendung »Sketch History« durchleiden müssen.

Statt Buchdiskussionen folgte dann »ZDF History«, denn ein alter Mann erzählte von früher. Claus Peymann war zu Gast im eigenen Foyer.

Beitrag vom 5. Mai 2017 | Rubrik: Textkritik

Textkritik? Gestrichen!

Maltes Meinung - Die Textkritik im literaturcafe.de

Statt einer langen Kritik wird diesmal viel gestrichen. Doch den geschwätzigen Text wird auch das nicht retten.

Beitrag vom 2. Mai 2017 | Rubrik: Podcast

Podcast: Vier Bücher, ein Film, drei Rückblicke und ein Bonus

Schon Tradition? Einer von zwei Glückskekstexten nach dem Podcast. Was steht auf dem anderen?

Schon Tradition? Einer von zwei Glückskekstexten nach dem Podcast. Was steht auf dem anderen?

In der aktuellen Podcast-Folge sprechen Fabian Neidhardt und Wolfgang Tischer wieder über 2 mal 2 Bücher, die der jeweils andere nicht gelesen hat. Zudem geht es um den Film »Sieben Minuten nach Mitternacht«, der in dieser Woche in den Kinos anläuft. Außerdem gibt gibt es Rückblicke auf die Leipziger Buchmesser und das Incommunicado-Hörbuch.

Am Anfang dieser Podcast-Folge steht zudem ein weiterer Rückblick auf die letzte Stephen-King-Ausgabe, und als Bonus ist am Schluss ein Interview mit den beiden Synchron- und Hörbuchsprechern Dietmar Wunder (Daniel Craig und Adam Sandler) und Sprechergott Uve Teschner zu hören.

Beitrag vom 23. April 2017 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Self-Publishing

Hörtipp zum Welttag des Buches: Über Rosen, Privates, das Schreiben und Veröffentlichen

Podcast und Privatsphäre

Podcast und Privatsphäre

Am heutigen Sonntag, 23. April 2017, ist der Welttag des Buches, ein von der UNESCO offiziell ausgerufener Feiertag. Nach alter katalanischer Tradition schenkt man sich heute eine Rose und ein Buch.

Ich bin in Wien und gebe heute im Volkskundemuseum ein Self-Publishing-Seminar. Klaudia Zotzmann-Koch hat das Seminar vor Ort organisiert. Für ihren Vienna-Writers-Podcast haben wir uns daher im Vorfeld über Self-Publishing und das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern unterhalten.

Am Schluss kommen wir auch auf die interessante Frage zu sprechen: Wie geht man mit den Daten seiner Leser um?

Beitrag vom 21. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Sebastian Fitzek über »AchtNacht« und »Pupsi & Stinki«

Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

So voll wie bei Sebastian Fitzek ist es vor den Bühnen der Leipziger Buchmesse nur selten. Es ist 17 Uhr. Schon gut eine halbe Stunde vorher streichen die ersten Fans und Leser um die Bühne, um später einen guten Platz zu bekommen.

Und dann kommt Fitzek. Hinter ihm liegt an diesem Tag schon eine Signierstunde, die tatsächlich drei Stunden dauerte, weil die Schlange der Wartenden nicht aufhörte. Wie kein anderer lebt Fitzek für seine Fans und Leserinnen. Selbst kurz vor dem Auftritt signiert er noch rasch das Buch einer Leserin. Doch dann geht es auf die Bühne.

Beitrag vom 20. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Feridun Zaimoglu über seinen Luther-Roman »Evangelio«: »Ich habe mich in die Bücher geschickt«

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Im Luther-Jahr 2017 zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation gehe es oftmals um Bekömmlichkeit, sagt Feridun Zaimoglu: »Man macht aus Martin Luther ein pausbäckiges Kräutermännlein, und je näher wir ihn zu uns zerren und je mehr er uns ähnelt, desto besser.« Doch das sei Schwindel!

Feridun Zaimoglu wollte sich mit seinem Buch nicht wie ein Rucksack-Tourist in die Zeit Luthers begeben: »Wenn ich schon für diesen Stoff brenne, muss ich es in Kauf nehmen, es der Leserin, dem Leser ein bisschen schwer zu machen.«

Beitrag vom 20. April 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

#verlagebesuchen oder Warum haben Bücher keinen Abspann?

Danksagung in einem Buch

Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Daher laden einige Verlage zum Tag der offenen Tür ein. In Zeiten, in denen Self-Publisher suggerieren, dass Autoren längst keine Verlage mehr benötigen, wird es für die Verlage immer wichtiger, ihre Arbeit und Daseinsberechtigung dem Leser nahezubringen.

Doch warum machen die Verlage das nicht in ihren Büchern? Warum gibt es bei Büchern keinen Abspann wie im Film?

Beitrag vom 19. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Lass mich nicht allein mit ihr: Klatschen Sie nicht für Tex Rubinowitz

Tex Rubinowitz auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Tex Rubinowitz (rechts) auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Der Applaus war lang und freundlich, doch man hört ihn nicht am Ende dieses Interview-Mitschnitts von der Leipziger Buchmesse, denn Tex Rubinowitz empfahl, einhändig zu klatschen. Aber auf keinem Fall vor dem Interview, denn man weiß ja nicht, was kommt: »Hinterher ärgern Sie sich, dass Sie applaudiert haben.«

Beitrag vom 18. April 2017 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Sonette find ich sowas von beschissen

Maltes Meinung - Die Textkritik im literaturcafe.de

Sich mittels eines Sonetts über die formalen Zwänge eines Sonetts lustig zu machen, ist nicht neu. Robert Gernhardt hat es in seinen »Materialien zu einer Kritik der bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs« getan. Die Anfangszeile »Sonette find ich sowas von beschissen« ist legendär.

Aber bereits 1918 meinte Salomo Friedländer sonettmäßig über das Sonett: »In alte Schläuche taugt kein neuer Wein«.

Wer also 2017 ein Anti-Sonett schreibt, muss sich an diesen Vorbildern messen – und an der Sonettform selbst. Denn zu allem Überfluss kommt zur Form noch die inhaltliche Struktur.

Beitrag vom 11. April 2017 | Rubrik: Schreiben

Papyrus Autor 8.5 aktualisiert sich endlich selbst

Update-Einstellugnen in Papyrus 8.5

Die bei Autorinnen und Autoren beliebte Schreibsoftware »Papyrus Autor« ist in Version 8.5 erschienen. Erstmals lässt sie sich per Mausklick aktualisieren, sodass man schneller von regelmäßigen Updates profitiert.

Verbesserungen gibt es zudem bei der Stilanalyse, der Rechtschreibprüfung und bei den Ausgabemöglichkeiten als E-Book. Von Letzterem profitieren insbesondere Self-Publisher.

Beitrag vom 7. April 2017 | Rubrik: Self-Publishing

Self-Publishing und Textarbeit: Anmelden zur Werkstatt an der Bundesakademie Wolfenbüttel

Die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel in der seinerzeit auch Lessing arbeitete

Die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, in der seinerzeit auch Lessing arbeitete.

Vom 28. bis 30. Mai 2017 widmet sich erneut eine Literaturwerkstatt an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel dem Thema Self-Publishing. Die Anmeldung ist bis Ende April möglich.

Neben dem Blick auf die Szene und wichtigen Aspekten wie Textaufbereitung, Cover, rechtliche Aspekte, Preis und Vermarktung, liegt der Schwerpunkt der Werkstatt auf der Arbeit an den Texten, dem Lektorat und der Eignung fürs Self-Publishing. Sofern gewünscht, werden mitgebrachte Texte analysiert und besprochen.

Beitrag vom 7. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Kraft: Jonas Lüscher über das Schreiben für 1 Million Dollar

Jonas Lüscher im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Jonas Lüscher auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Prof. Dr. Richard Kraft sitzt in einer amerikanischen Universitätsbibliothek und schreibt an einem Vortrag, der ihm eine Million Dollar einbringen soll. Und Jonas Lüscher schrieb an Kraft und verzichtete auf seine Dissertation.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Jonas Lüscher über die Entstehung seines neuen Romans, auf den nach seinem Erstling »Frühling der Barbaren« alle gewartet haben.

Beitrag vom 5. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Rotlicht: Nora Bossong im Gespräch über käufliche Lust

Nora Bossong im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Nora Bossong im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Für ihr Buch »Rotlicht« hat sich Nora Bossong an Orte begeben, an denen Lust und Sex käuflich sind. Sie war in Table-Dance-Bars, auf Sexmessen, in Swingerclubs und Laufhäusern. Sie sprach mit Prostituierten, Pornoproduzenten und Geschäftsinhabern.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Nora Bossong von der Entstehung des Buches, ihren Erfahrungen bei der Recherche und wie man über dieses Thema schreibt, ohne selbst in der Schmuddelecke zu landen.

Beitrag vom 4. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Illegal: Krimi-Autor Max Annas im Gespräch

Max Annas im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Max Annas im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Auf der Leipziger Buchmesse hat sich literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer auf der Bühne wieder mit Autorinnen und Autoren über ihre Bücher unterhalten. Im literaturcafe.de veröffentlichen wir die Mitschnitte, die Voice Republic von diesen Gesprächen angefertigt hat.

Den Anfang macht der Max Annas. »Illegal« ist sein dritter Krimi, der soeben im Rowohlt Verlag erschienen ist. Die Vorgänger »Die Farm« und »Die Mauer« wurden beide mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

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