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Beitrag vom 1. Dezember 2004 | Rubrik: Notizen

Rafik Schami entführt

Rafik Schami entführt nach Damaskus titelt das Börsenblatt online, und man stellt fest, wie problematisch manche Verben heutzutage im übertragenen Sinne zwischen bestimmten Ortsnamen wirken können.

Beitrag vom 29. November 2004 | Rubrik: Notizen

Mythologie im Penny-Markt

Der Schriftsteller Alban Nikolai Herbst schildert in seinem Weblog ein Erlebnis im Penny-Markt.

Beitrag vom 23. November 2004 | Rubrik: Notizen

Angeblich Stifter

Der Standard über den neuen Film “Bergkristall” von Joseph Vilsmaier (“Herbstmilch”): Angeblich hat Joseph Vilsmaier für sein jüngstes Leinwand-Epos “Bergkristall” eine Erzählung von Adalbert Stifter verfilmt (…) Die erste Gänsehaut bekommt man bei Joseph Vilsmaiers neuestem Film Bergkristall bereits nach wenigen Sekunden. Aber nicht, weil auf der Leinwand etwas Spannendes passieren würde, sondern weil die erste Person, der man in diesem Film begegnet, ausgerechnet Katja Riemann ist. (…)
Obwohl Frau Vavrova altersmäßig eher die Großmutter hätte spielen können, schrieb ihr Vilsmaier ausgerechnet die Rolle der jungen Mutter auf den Leib. Angesichts der zahllosen Nahaufnahmen von Dana Vavrova vermute ich, dass die im Abspann angeführten vier zusätzlichen Maskenbildner ausschließlich für ihre Betreuung zuständig waren.

Beitrag vom 23. November 2004 | Rubrik: Notizen

Gefahr durch wilde Büchereien

Von einer nahezu unbekannten Krankheit berichtet die taz: “Bibliomanie ist eine der großen schleichenden Krankheiten unserer Tage”, sagte die Psychologin Irmgard Reißer-Brand, die sich in ihrer Bucher Praxis auf die schwierige Therapie der als unheilbar geltenden Schädigung des nervus exlibris im Cerebrum spezialisiert hat.
Bundesweit, so Reißer-Brand, sei von rund einer Million Betroffenen auszugehen. Doch die Dunkelziffer schlecht beleuchteter Privatbibliotheken liege weit höher, vermutet sie. “Die stetig steigenden Umsätze des führenden Internet-Antiquariats ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher) sprechen eine deutliche Sprache!” Bücherstaublunge und Schädelfrakturen durch umstürzende, überladene Bücherregale sind dabei nur die eklatantesten Folgen des Buchfiebers. Gefährlicher, weil vielfältig in der Wirkung, seien die oft jahrelange Befangenheit der Erkrankten in Lektüre, ihre zunehmende soziale Isolation und die “Schwierigkeit” im Umgang mit ihnen. Viele ruinierten sich, verkrafteten die Zwangsversteigerung ihrer Schätze nicht und begingen Suizid.

taz-Leser wissen, dass dies nichts als “Die Wahrheit” ist. [via LITARTWORLD Weblog]

Beitrag vom 22. November 2004 | Rubrik: Notizen

Fundgrube für Bücherfreunde

Mit dem gleichen Konzept wie die bekannte Wikipedia-Enzyklopädie gibt es jetzt eine offene Kommunikationsplattform für alle Bücherfreunde, eröffnet vom Institut für Bibliothekswissenschaft der HU Berlin: das (oder die oder der?) Bücherwiki! Reinschauen, rumschnüffeln und vielleicht sogar mitmachen… Da kann man (wie wir) jetzt schon viel Zeit sinnvoll verbringen!
(via netbib)

Beitrag vom 21. November 2004 | Rubrik: Notizen

Sprachspiele mit Google

Martin Röll macht in seinem Newsfeed auf Thiemo Mättigs Sprachspielereien mit Google aufmerksam. Mithilfe von Platzhaltern ergeben sich fast schon sprachkünstlerische Google-Suchergebnisse.

So zum Beispiel:
Es ist *, darüber zu *.
Kommt auf den * an.

Auch wir in der Redaktion haben gleichmal probiert:
Wir sind einer der führenden * im Bereich * * *
Es ist eine Frage der *
lassen * * lebendig werden.
im Zeichen der *

 

Beitrag vom 18. November 2004 | Rubrik: Notizen

Kampf der Comic Sans

Es ist wohl die meistgehasste Schrift der Welt, die aber gerade auch bei privaten Homepagebastlern sehr beliebt ist: Comic Sans. Die Schreckensschrift der Typographen findet sich mittlerweile besonders vermehrt auch in Kinderbüchern. Eine englischsprachige Website fordert die Verbannung der Schrift. Gestaltet hat die Schrift Vincent Connare. Der erklärt auf seiner Website, wie es kam, dass diese Schrift überhaupt in die freie Wildbahn gelangen konnte. Because it’s sometimes better than Times New Roman, that’s why.
Das nennt man dann wohl den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

Beitrag vom 18. November 2004 | Rubrik: Notizen

Siebeneinhalb Stunden Phrasendreschen

Titus Arnu in der Süddeutschen über unerträgliche Phrasen im Arbeitsalltag. Und der Mülleimer heißt Ablage P.

Beitrag vom 18. November 2004 | Rubrik: Notizen

Wunderbar böse Worte über einen Literaturpreis

Sowas liest man doch vergnügt mit einem breiten Grinsen: Die Süddeutsche herrlich gehässig über den Corine-Literaturpreis 2004. Zitat: Welche Grenzen des guten Geschmacks aber durchbrochen werden müssen, um Rilke bestsellerfähig zu machen, demonstrierte eine Kostprobe, gegen die jeder Heimatabend mit Liedgut auf der Hammondorgel einen schlanken Fuß macht: Auf einem vierstufigen Podest räkelte sich Jürgen Prochnow wie ein wild entschlossener Laiendarsteller, der für sein erstes selbst gedrehtes Erotik-Home-Video noch etwas zaghaft übt. Lesen!

Beitrag vom 18. November 2004 | Rubrik: Notizen

10. MDR-Literaturwettbewerb: Kurz und gut

Zum 10. Mal sucht der Mitteldeutsche Rundfunk die beste Kurzgeschichte und schreibt wieder seinen entsprechenden Literaturwettbewerb aus.
Das Besondere: Zunächst trifft eine Jury eine Vorentscheidung, der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann aber nach einer Lesung ermittelt. Hier stimmt dann endgültig das Publikum ab; zudem wird die Lesung der ausgewählten Endrundenbeiträge live im Radio übertragen.
Teilnehmen dürfen nur Autorinnen und Autoren, die bereits veröffentlicht haben. Eigenverlag und BOD zählen dabei allerdings nicht, aber – und das freut uns natürlich besonders – “Veröffentlichungen im Internet-Literatur-Portal” (Warum kein Plural?). Gemeint ist aber wohl eher eine Veröffentlichung hier als hier.

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