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Beitrag vom 1. April 2005 | Rubrik: Notizen

Benutzeroberfläche Kylie Minogue

Oliver Fuchs war auf einem Konzert von Kylie Minogue und hat darüber eine nette Geschichte in der Süddeutschen geschrieben.

Vor dem Eingang steht ein Mann mit einer Motorradjacke und verzehrt eine Käsesemmel.
Daneben seine unglücklich blondierte Tochter und eine Ehefrau, humorlose Bluse, Theaterpremieren-Gesicht.

Beitrag vom 1. April 2005 | Rubrik: Notizen

Bertelsmann fördert unbekannte Autoren [Update]

Mit einer ungewöhnlichen Aktion will die zum Bertelsmann-Konzern gehörende Verlagsgruppe Random House den literarischen Nachwuchs fördern. Ab heute (01.04.2005) liegen einigen Bestsellern Kurzerzählungen von jungen, unbekannten Nachwuchsautoren bei. Die Aktion läuft unter dem Titel “Literaturlinks – Die Chance für junge Autoren”. Laut Pressemitteilung der Random House-Gruppe, zu der u. a. Verlage wie Heyne, Goldmann und

Beitrag vom 28. März 2005 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Umsonst gelebt? – Lyrik

Eine Textkritik von Malte Bremer

Beitrag vom 23. März 2005 | Rubrik: Notizen

Déjà vu bei Willemsen

Oha, da ist der Herstellung beim S. Fischer Verlag eine Panne passiert. Für das Cover des neuen Buches von Roger Willemsen “Kleine Lichter” hat man das gleiche Agenturbild eingekauft wie seinerzeit der Hanser Verlag für Margriet de Moors “Kreuzersonate”. Offensichtlich hatte Hanser nicht die Exklusivrechte erworben. Peinlich. Der de Moor Titel ist zwar älter und zwischenzeitlich als Taschenbuch mit anderem Motiv erhältlich, aber er ist dennoch alles andere als unbekannt.

Willemsen und de Moor im Vergleich

Update: Der Postkartenständer der örtlichen Buchhandlung brachte es an den Tag: Das Motiv ist mitnichten ein Foto, sondern ein Gemälde, Öl auf Leinwand. Es stammt von Gerhard Richter, wurde 1994 gemalt und hängt im Museum of Modern Art in San Francisco. Auf der Website des Museum kann man sich das Bild sogar von zwei Kuratoren erklären lassen.

Beitrag vom 23. März 2005 | Rubrik: Notizen

Herr Rowohlt spricht

Es ergeht ein Lesebefehl für das aktuelle ZEIT-Interview mit Harry Rowohlt:

Rowohlt: Als Übersetzer trinke ich ungeheure Mengen Tees. Sonst nichts, sonst würde ich ja die Tasten nicht finden, ich vertipp mich ja so schon oft genug. Und bei Lesungen, wenn Sie mal drauf achten, trinke ich erst lange nach der Pause den ersten Schnaps. Ich versuche das immer so zu timen, dass ich pünktlich zehn Minuten nach der Lesung knülle bin. Es gibt ja viele Kollegen, die erscheinen da bereits knülle wie ‘n Schützenkönig, das ist Beschiss am Publikum. Das Publikum hat ein Anrecht darauf mitzuerleben, wie der Referent sich zugrunde richtet.

Das ganze Interview ist hier zu lesen.

Bescheiden weisen wir an dieser Stelle auch auf unser Interview mit Harry Rowohlt aus dem Jahre 1998 hin.

Beitrag vom 22. März 2005 | Rubrik: Notizen

Schreiben mit Büchern

Bücher übers Schreiben gibt es viele. Schreiben mit Büchern ist neu. Eine Flash-Anwendung sucht Amazon nach Umschlagbildern ab, die zu einem eingegebenen Suchbegriff passen und setzt diesen dann aus den gefundenen Covern zusammen. Das sieht interessant aus. Leider wird Amazon Deutschland nicht unterstützt. [via Dr. Web]

Beitrag vom 22. März 2005 | Rubrik: Notizen

Teeny-Tränen rollen wieder

BildLange waren sie nicht mehr auf den Titelseiten der Druck- und Online-Medien. Aber heute weinen die langhaarigen Mädchen wieder mediengerecht. Mindestens neun Menschen hat ein Schüler in Minnesota erschossen. Anschließend tötete er sich selbst.

Ein Anlass also, wieder einmal unsere Artikel aus dem Jahre 2002 “Teeny-Tränen kommen gut” und “Morden mit Goethe, Hesse und Poe?” zu lesen.

Beitrag vom 21. März 2005 | Rubrik: Notizen

Lesungslabor.de

Lesungslabor.de ist eine offene Wissensdatenbank zur Kunstform der literarischen Lesung. Sie finden Informationen und Ideen zum Thema “Lesung”, ihrem Kontext, ihrer Geschichte, ihrer Kritik sowie ihrer Organisation. [via LITARTWORLD Weblog]

Beitrag vom 21. März 2005 | Rubrik: Notizen

Der BUND versucht es lyrisch

Post vom BUND flatterte in den Briefkasten, eine Spendenbitte der besonderen Art: HeidelbergCement will auf Rügen 29 Hektar “wertvollen Lebensraum Hunderter seltener Tiere und Pflanzen in eine lebensfeindliche Kiesgrube verwandeln”. Der BUND und sicher auch viele andere wollen das nicht, und damit der Schrecken einem recht grauselig den Rücken hochmarschiert, textete mit dankbaren Grüßen Dr. Angelika Zahrnt folgendes sprachliche Juwel:

“Sie werden sich vielleicht fragen: Wie kann das sein, inmitten einer wahren Naturschutzkammer, in der die Schwingen der seltenen Seeadler-Paare wie Juwele am Himmel schimmern?”

Abgesehen vom falschen Juwelen-Plural: Diese Kammer mit ihrem eingebauten Himmel und diesem Juwelenschwingenschimmern schreit geradezu nach einer Abrissbirne oder Tierschützern! Denn wer hat die Seeadler da eingesperrt? Oder noch schlimmer: Wer hat die Schimmerschwingen ausgerissen und an die Kammerdecke genagelt? Wo sind überhaupt die restlichen Bestandteile der Seeadler-Paare?
Tja, man kann halt nicht alles auf einmal schützen, z. B. Natur und Sprache nicht.

Beitrag vom 15. März 2005 | Rubrik: Notizen

BoD auf der Suche nach Qualität

BoD ist kein Verlag. Dennoch ist Books on Demand der Weg, den auch wir empfehlen, wenn es darum geht, relativ kostengünstig das eigene Buch zu veröffentlichen und ein herkömmlicher Verlag dazu – aus welchen Gründen auch immer – nicht infrage kommt. Weitaus kostengünstiger als ein Zuschussverlag. Natürlich ist die Qualität der BoD-Titel nicht mit der

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