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Beitrag vom 2. März 2005 | Rubrik: Notizen

Autorenfehler Einschreiben – GMX bringt Unsinn online

Warum sollten Autoren online nicht die gleichen Fehler machen wie offline? Da soll es doch in der Tat Autoren geben, die ihr Manuskript per Einschreiben an einen Verlag schicken. Schließlich will man sicher gehen, dass das Werk angekommen ist. Kein Verlag kann sich so später herausreden, er hätte das Manuskript nicht bekommen. Super Idee! Wenn

Beitrag vom 1. März 2005 | Rubrik: Notizen

Perlentaucher wird englisch

Heute, am 1. März 2005, startet der Perlentaucher sein englischsprachiges Angebot. Künftig will die bekannte und renommierte Kultur-Website unter der Adresse www.signandsight.com (Zeichen und Ansichten) auch das englischsprachige Publikum erreichen (Merkwürdig, warum lesen wir ständig signandsigh.com (“Unterschreiben und Seufzen”)?).

Die tägliche Presse- und Feuilleton-Schau soll speziell für das nicht deutschsprachige Publikum aufbereitet werden. Natürlich schaut man nun auch in ausländische Zeitungen und Magazine und das erweiterte Perlentaucher-Redaktionsteam will ausgewählte deutsche Presseartikel ins Englische übersetzen.

Da so viel Ausbau natürlich Geld kostet, erhält der Perlentaucher eine “Anschubfinanzierung” von knapp 1,4 Millionen Euro von der Bundeskulturstiftung.

Soviel Subventionierung von redaktionellen Angeboten mit Steuermitteln sieht man bei der privatwirtschaftlichen Presse natürlich kritisch. Die FAZ meint sogar, man müsse sich beim Perletaucher für dieses Geld auch wieder etwas mehr anstrengen.

Das wird man dem Perlentaucher, der bislang fünf Jahre ohne staatliche Hilfe auskam, sicherlich nicht sagen müssen. Sich das nicht-deutschsprachige Publikum zu erobern, wird allerdings kein leichtes Unterfangen sein. Sign and Sigh eben.

Beitrag vom 26. Februar 2005 | Rubrik: Notizen

Mutige Bücher

Von traurigen Telefonen oder beleidigen Sitzkissen hat man selten gehört. Nur Bücher, die sind sehr oft mutig. In Google finden sich über 2.000 Hinweise zu unseren tapferen kleinen Regalbewohnern.

Beitrag vom 26. Februar 2005 | Rubrik: Notizen

Selbstauflösung des Literaturbetriebes

Wenn das literarische Debüt einer erstklassigen Feuilletonistin bei Kiepenheuer & Witsch erscheint, die FAZ den Vorabdruck übernimmt, Hubert Spiegel aus Frankfurt der Kollegin ein Hurra! als Rezension hinterherruft und das Buch für den neu gegründeten Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wird, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Debüt gelungen. Klappe halten. Der Standard hält sie dann doch nicht und erläutert, warum er Eva Menasses Romandebüt “Vienna” trotz der Marketingbemühungen für misslungen hält.

Beitrag vom 24. Februar 2005 | Rubrik: Notizen

Manuskripte lesen und Küchen renovieren

Harald Martenstein bringt in der ZEIT eine Anfrage auf den Punkt, die auch die Café-Redaktion oft erhält:
Außerdem schicken mir pausenlos Leute Manuskripte, zu denen ich meine Meinung sagen soll, sogar ganze Romane. Ich nenne das unverschämt. Wer zu einem Manuskript eine Meinung hat, heißt »Lektor« oder »Redakteur«, das sind hoch qualifizierte, nicht unanstrengende und nicht allzu schlecht bezahlte Berufe. Das ist echt Arbeit, und ich soll es nebenher machen, bei Menschen, die ich zum Teil nicht einmal kenne. Das ist, als ob ich wahllos einen Namen aus dem Telefonbuch herauspicke, anrufe und sage: »Meine Küche müsste renoviert werden, könnten Sie netterweise mal eben vorbeikommen und das erledigen?« [via Buchblogger]

Beitrag vom 24. Februar 2005 | Rubrik: Notizen

Vertane Chancen für Verlage

Die meisten Verlage (aber auch Selbstverleger und Autoren) nutzen die Möglichkeiten des Internets nicht. Eine pauschale Aussage und keine neue Aussage. Dennoch leider wahr. Überaus günstig könnten selbst große, bekannte Verlage bisweilen zu neuen Lesern kommen, wenn man das Netz richtig für die PR-Arbeit einsetzen würde. Mit nur 20 bis 30 Euro würde man gelegentlich

Beitrag vom 24. Februar 2005 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Harry – Prosa

Eine Textkritik von Malte Bremer

Beitrag vom 22. Februar 2005 | Rubrik: Notizen

Kann Bush lesen?

Warum soll es in der großen Politik nicht anders zugehen, als auf dem Pausenhof einer x-beliebigen Schule: Die Mädels können wenigstens ein bisschen was mit Büchern und Lesen anfangen, aber die Jungs reden nur über computerunterstützte Kriegsspiele oder Cowboyspiele.

Die Süddeutsche verrät uns aber, welche Bücher Herr Bush liest bzw. seine Redenschreiber für ihn.

Beitrag vom 21. Februar 2005 | Rubrik: Notizen

richtig gut schreiben lernen

Es war eine kleine, fast unscheinbare eMail, die uns heute mit dem Betreff “richtig gut schreiben lernen” erreichte. Eine kurze eMail, die doch eine der wesentlichen Fragen auf den Punkt bringt und die wir daher im vollen Wortlaut und unkorrigiert zitieren möchten: Guten Morgen Ich habe folgende Frage. Angenommen ich möchte lernen richtig gut zu

Beitrag vom 21. Februar 2005 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Ich Ich Ich – Prosa

Eine Textkritik von Malte Bremer

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