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Beitrag vom 30. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Über 20.000 Buchbesprechungen

20.000 Buchbesprechungen hat die FAZ einfach so ins Netz gestellt für alle, die einmal wissen wollen, was man von einem Buch eigentlich halten soll oder wie man das Lieblingsbuch auch noch betrachten kann. Dankenswert! [via polarluft].

Beitrag vom 30. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Harald Schmidt kommt zurück!

Seien wir froh, dass wir nicht den ersten April haben, denn so hoffen wir, dass sich der Bericht in der FAZ bewahrheitet: Am 23. Dezember soll Harald Schmidt mit seiner Show wieder ins Fernsehen zurückkehren – und zwar in der ARD. Auch Manuel Andrack soll wieder mit dabei sein.
Welch Freude! Endlich haben die langweiligen Redaktionsabende ein Ende und, wir müssen nicht mehr um 23 Uhr ins Bett.

Beitrag vom 29. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Buchhandlungsblog

Marin Röll macht in seinem Newsfeed auf das Buchhandlungsblog: MügaBlog aufmerksam. Wir werden mal reinschauen.
Unser ungeschlagener Buchhandelsblog-Liebling ist nachwievor der Packraum.

Beitrag vom 28. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Klassentreffen mit Lesebühne

Nina Apin schreibt in der Morgenpost über BLOGS! und die kürzlich erfolgte Lesung aus diesem Buch im Roten Salon der Volksbühne (erinnert uns im Grundtenor etwas an unsere Buchbesprechung). Zitat: Während der Lesung wurde deutlich: Bloggen, egal auf welchem Niveau, ist ein Hobby, aber keinesfalls eine Kulturrevolution. Tja, letztendlich wollen eben doch alle ins Buch, auf die Bühne und ins Fernsehen. Alles schon mal dagewesen. Aber es ist doch schön, wenn Menschen ihren Spaß haben und zumindest glauben, Teil einer Kulturrevolution zu sein. [nach einem Hinweis auf polarluft.de]

Beitrag vom 26. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Bush spricht, wie er läuft

Siegfried Buschschlüter, DLR-Hörfunkstudio Washington, auf tagesschau.de über die offensichtlich sehr bewusst eingesetzte Leseschwäche des Mannes, der in der kommenden Woche für weitere 4 Jahre zum Präsidenten der USA gewählt wird: Und dann gibt es Äußerungen, die wenig oder keinen Sinn machen, wie “Krieg ist ein gefährlicher Ort” oder “Es wird eine Weile dauern, um Chaos wiederherzustellen”. Gelegentlich korrigiert er sich selbst, um schließlich aufzugeben, wenn er merkt, dass er ohne Hilfe keinen Ausweg findet aus dem Irrgarten seiner Satzkonstruktion. (…) Und da Bush spricht, wie er läuft, gehört dazu auch der texanische Akzent.

Beitrag vom 26. Oktober 2004 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Hörbücher

Totenhorcher, Hochstapler und Literaturagenten

Wolfgang Tischer über seine Lektüre im Herbsturlaub 2004 und ein Gespräch mit dem englischen Autor Jasper Fforde

Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre

Buchrücken: Jasper Fforde: Der Fall Jane EyreEs war ein Erlebnis im örtlichen Supermarkt, wenige Tage vor meiner Reise, das mich veranlasste, Jasper Ffordes (ein walisischer Name, daher das doppelte F) Roman »Der Fall Jane Eyre« für den Urlaub einzupacken. Ich stand vor den gefüllten Regalen, um eine Produktentscheidung zu treffen, und wie immer beschallte mich leicht das so genannte Einkaufsradio mit milden Melodien. Dann Nachrichten. In der Regel ebenso milde Meldungen, soll doch der Käufer nicht durch unangenehme Dinge irritiert werden. Also meist Tratsch und Klatsch aus Politik und Showbiz.

Beitrag vom 26. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

8. German International Poetry Slam

Nicht vergessen: Am kommenden Wochenende findet in Stuttgart, dort wo auch die Café-Redaktion ihren Sitz hat, das deutschsprachige Slam-Ereignis, nämlich der 8. German International Poetry Slam statt. Auf dem Slam treten die besten 100 Slammer aus Deutschland, Schweiz und Österreich an. Von der ersten Vorrunde an bieten die Teilnehmer das Beste, was diese noch junge Kunstform zu bieten hat, so stehts auf der Website www.slam2004.de.
Organisator des SLAM2004 ist Timo Brunke und wer immer noch nicht weiß, was ein Slam ist, sollte vielleicht nochmal Timos Bericht im literaturcafe.de nachlesen.

Beitrag vom 24. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Habseligkeiten nicht erbärmlich

Ihre erbärmlichen kleinen Habseligkeiten sollten Sie künftig mehr würdigen. Zumindest das Wort, denn der deutsche Sprachrat (was für ein Gremium ist das denn schon wieder?) hat es zum schönsten deutschen Wort gekürt. Seien wir weiterhin froh, dass es zudem ein Wort ist, das nach neuer und alter Rechtschreibung gleich geschrieben wird. Hier alle Preisträger:

1. Habseligkeiten
2. Geborgenheit
3. lieben
4. Augenblick
5. Rhabarbermarmelade (aka Rababamaaamelaaade)

Die siegreiche Einsenderin begründete ihren Vorschlag damit, dass das Wort “Habseligkeiten” nicht den Besitz und nicht das Vermögen eines Menschen bezeichne, wohl aber “mit einem freundlichen-mitleidigen Unterton” seine Besitztümer. Dies lasse den Eigentümer dieser Dinge “sympathisch und liebenswert” erscheinen. Das Wort verbinde zwei Bereiche des Lebens, die entgegengesetzter nicht sein könnten: “das höchst weltliche Haben, das heißt den irdischen Besitz, und das höchste und im irdischen Leben unerreichbare Ziel des menschlichen Glücksstrebens: die Seligkeit”, schreibt die Nachrichtenagentur AP.

Ausführliche Infos auf den entsprechenden Seiten des WDR.

Beitrag vom 23. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Lurchi darf nicht sterben!

Verzweifelt ob der grausamen Welt ruft IT&W zum Widerstand auf: Es reicht! Opel, Karstadt, Anke Engelke! Nun auch noch Lurchi!! Weil kaltherzige und machtversessene Manager weiter eine liebgewonnene Marke nach der anderen in den Abgrund reissen, formiert sich der Widerstand der Basis. Hier ist eine Grenze, die der Raubtierkapitalismus besser nicht überschreiten sollte! Lurchi darf nicht sterben!
Genau! Immerhin waren die grünen Hefte aus dem Schuhgeschäft für viele der erste Lesestoff überhaupt!

Beitrag vom 21. Oktober 2004 | Rubrik: Notizen

Ich ziehe meine Bluse aus usw

Aus unserer beliebten und lockeren Reihe Gästebucheinträge und eMails an die Redaktion, die wo wir Ihnen nicht vorenthalten sollten” heute eine eMail von einer Dame, deren Namen wir Ihnen natürlich hier dann doch vorenthalten:

Von: geloescht@bigmir.net

An: erotik@literaturcafe.de

Datum: 21.10.2004 16:38

Betreff: Hilfe!!!

Hallo!

Ich bin aus Russland. Mein Freund ist aus Deutschland. Er hat gern, wenn ich ihm erotische Geschichte erzaehle. Ich habe einige Sprachprobleme. Hilfe! Schicken Sie mir bitte einige Geschichte, die eine Frau einem wunderschoenen Mann erzaehlen koennte… z.B. Ich ziehe meine Bluse aus usw…

MfG Gelöscht

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