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Beitrag vom 26. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Auch vertonte Literatur nominiert

Die Nominierungen für den Grimme-Online-Award 2005 wurden heute bekannt gegeben. Der Preis zählt zu den renommiertesten deutschen Online-Auszeichungen, auch wenn er im letzten Jahr etwas zur Stars- und Sternchen-Beweihräucherung verkommen ist, wie dies bei anderen Online-Preisen großer Medienkonzerne schon seit längerem üblich ist. Traditionell dominieren unter den Nominierten auch in diesem Jahr die Angebote öffentlich-rechtlicher

Beitrag vom 25. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Heute Handtuch nicht vergessen!

Wer heute am 25. Mai das Haus verlässt, sollte nicht vergessen, ein Handtuch über die Schulter zu werfen, denn der 25. Mai ist der Tag des Handtuchs (Towel Day).

In der Wikipedia ist darüber zu lesen: Der Towel Day (der Handtuch-Tag) ist ein Gedenktag für den Autor Douglas Adams, der am 11. Mai 2001 verstarb. Der Towel Day findet jedes Jahr am 25. Mai statt.

An diesem Tag tragen seine Fans den Tag über ein Handtuch mit sich herum. Dies ist eine Reminiszenz an das Buch Per Anhalter durch die Galaxis, in der Handtücher vom Autor als ungemein praktische Dinge beschrieben werden, die so ziemlich das nützlichste sind, was man bei Reisen durch das Universum mit sich führen kann.

Bei der Auswahl des Termins spielte kein besonderes historisches Datum eine Rolle. Vielmehr war er ein Kompromiss aus dem Wunsch, möglichst bald nach seinem Tod diesen Gedenktag zu begehen und der Notwendigkeit, genügend Vorlaufzeit zu haben, um die Nachricht um die Welt zu bekommen. Interessanter Nebeneffekt: Es ist der letzte Tag eines Jahres, bei dem der Tag genau der Monat zum Quadrat ist (25.5.: 52 = 25). Der 25. Mai hat sich seitdem als Gedenktag etabliert.

Weitere Infos und Bilder aus den letzten Jahren gibt’s auf der Towel Day Homepage.

Beitrag vom 20. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

10 Jahre Literaturagentur Graf & Graf

Die Literaturagentur Graf & Graf nimmt keine Manuskripte anDie Berliner Morgenpost über das zehnjährige Firmenjubiläum der Literaturagentur Graf & Graf im Mai 2005:

Etwa 120 Autoren werden heute von der Agentur Graf & Graf betreut, man arbeitet mit 50 bis 60 Verlagen zusammen, und von 100 Projekten führen 95 zum Erfolg, also zum fertigen Buch. Das ist eine erstaunliche Bilanz. Wer nun allerdings meint, einfach seine Texte dort abgeben zu können und prompt berühmt zu werden, sei gewarnt: Unaufgefordert eingesandte Manuskripte haben keine Chance. Da bedarf es schon einer Empfehlung oder der Entdeckung. Ansonsten werden im wesentlichen die Hausautoren gepflegt. Auch literarischer Ruhm, so scheint es, ist in nicht unerheblichem Maße das Ergebnis solider Bodenarbeit.

[via LITERATURWORLD Weblog]

Beitrag vom 20. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Eine wahre Geschichte

Eine wahre und lesenswerte Geschichte findet sich im Tagesspiegel. Die Tochter der unlängst verstorbenen Maria Schell berichtet von der Treibjagd der Boulevardpresse: Der Gang nach der Messe war der schwerste. Ich war die Erste, die hinter dem Sarg gehen sollte. Ich versuchte, würdevoll zu schreiten, wohl wissend, dass hinter dem Tor die Journalisten lauerten. Ich ließ es geschehen, bog um die Ecke und hoffte auf Ruhe. Aber weit gefehlt: 25 Journalisten und zwei Kamerateams hatten sich jenseits der Friedhofsmauer auf einem provisorischen Gerüst postiert fünf Meter von meiner Nase entfernt. Ich fühlte mich nackt bis auf die Seele. Als der Sarg in die Erde gelassen werden sollte, ging ein Blitzlichtgewitter los, meine Nerven waren am Ende, und ich bat flehentlich darum, wenigstens für wenige Minuten mit dem Knipsen aufzuhören.

Eine Geschichte, die vielleicht diejenigen etwas nachdenklich macht, die ab und zu mal die Bildzeitung so zum Spaß kaufen, weil da so witzige Dinge drinstehen.

Beitrag vom 18. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Focus plant Audioportal

eMARKET berichtet, dass das Nachrichtenmagazin Focus ein Download-Angebot für Hörbücher plane, das zur Buchmesse im Oktober online gehen soll. Kooperationspartner sollen u.a. der Hörverlag und ein Unternehmen des Hessischen Rundfunks sein. Das klingt nach einem inhaltlich interessanten Angebot, das die Konkurrenz wie audible.de – mit einem nachwievor recht mageren – Angebot deutlich in den Schatten stellen würde. Weitere Infos, insbesondere mit welchem Audio-Format gearbeitet werden soll, sind noch nicht bekannt.
Focus trat bereits auf der Frankfurter und Leipziger Buchmesse als Sponsor entsprechender Hörbuchforen auf.

Beitrag vom 18. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

In 100 Tagen zum Roman

Wie man in hundert Tagen einen Roman schreibt, das verrät diese Website (auf Englisch). Tag für Tag ein weiterer Tipp oder Hinweis auf dem Weg zur großen Schriftstellerkarriere. Ob`s klappt? Vielleicht berichten Sie es uns ja in 100 Tagen… [via Blogstats entdeckt]

Beitrag vom 17. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

In Japan lesen sie Handys

Hier zu Lande nerven noch Klingeltöne und in Japan liest man schon Bücher auf dem mobilen Begleiter (behauptet zumindest die Stuttgarter Zeitung). Fürs literaturcafe.de eigentlich ein alter Hut, denn wer ein modernes Handy mit Internet-Brower hat, gibt dort einfach http://www.literaturcafe.de/pda ein und kann dann auch diese Meldung unterwegs lesen.

Beitrag vom 17. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Potter mal wieder

Am 16. Mai erscheint der neue Harry-Potter-Band im englischen Original. Er trägt den Titel „Harry Potter and the Half-Blood Prince“. Anlässlich des Erscheinungstermins will Frau Rowling persönlich zur Geisterstunde auf Edinburgh Castle aus dem Werk vorlesen.Der Erstverkaufstag der deutschsprachigen Ausgabe wird der 1. Oktober sein. Schon jetzt ist abzusehen, dass es davor wieder Berichte über

Beitrag vom 17. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Wie Verlage Autoren finden

In einem Artikel, der als PDF-Datei (588 kByte) herunterzuladen ist, berichtet das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, wie Kinderbuchverlage Nachwuchsautoren entdecken. 1:2000 sind dabei die Chancen, über eine unverlangte Manuskripteinsendung zu einem Autorenvertrag zu kommen.
Oft verschicken die Nachwuchsautoren ihre Manuskripte völlig wahllos, ohne sich um das Profil eines Verlags zu kümmern: »Was sollen wir beispielsweise mit Comics anfangen?«, fragt Julia Schulte von Hanser. [via Röthlingshöfer]

Beitrag vom 12. Mai 2005 | Rubrik: Notizen

Zweifelhafte Literaturagenten

Gerhard Beckmann sagt in seiner Kolumne deutlich seine Meinung zu recht zweifelhaften Literaturagenten und einer etwas verzerrten Darstellung dieses Berufsstandes im Tagespiegel: Ein Agent ist ein – eminent wichtiger – Vermittler von Autorenrechten, »erster Leser« und Sachwalter von Autoren. Ein Buchmacher, wie die Schlagzeile des »Tagesspiegel« unterstellt, ist er nicht. Schnell lesen, bevor der Beitrag im Archiv des Buchmarktes verschwindet.

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