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Beitrag vom 27. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Israel Kamakawiwo’ole: Somwhere over the Rainbow

Eine wunderschöne Hommage an den Hawaiianischen Musiker Israel Kamakawiwo’ole, der heute (26.06.2005) vor acht Jahren im Alter von 38 Jahren starb, ist auf IT&W zu lesen. Und Israels „Somewhere over the rainbow“ schallt schon seit Monaten hin und wieder auch durch unsere Redaktionsräume. So auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen.

Nachtrag vom 15. Oktober 2010:
Gelegentlich passieren merkwürdige Dinge. So ist der Song heute, über fünf Jahre später, auf Platz 1 der Deutschen Musikcharts zu finden. Und da die Rechte nun beim Universal-Konzern liegen, nehmen wir lieber mal den Link auf die MP3-Datei raus, die da irgendwo in den weiten des WWW lag und die über fünf Jahre an dieser Stelle verlinkt war. Spätestens jetzt geht es nicht mehr um Kunst, sondern darum, mit einem Toten möglichst viel Kohle zu machen. Da es zu dem Song natürlich kein Video gab, hat man bei Universal aus alten Aufnahmen eine schreckliche »negative Synchronfassung« produziert, um den Eindruck zu erwecken, Israel Kamakawiwo’ole würde den Song dort tatsächlich singen. Denn: nachwievor ist nirgendwo die Geschichte der Aufnahme dieses Songs besser aufgezeichnet und erzählt als bei IT&W.

Stattdessen hier der Link zu einem anderen, echten Live-Auftritt mit einem anderen Liedchen von »Iz«:

http://www.youtube.com/watch?v=GWkKAQxe2mc

Beitrag vom 26. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Ingrid-Blödmann-Preis 2005 an Iris Radisch

Den diesjährigen Ingrid-Blödmann-Preis 2005 hat wie in den vergangenen Jahren wieder Iris Radisch gewonnen. Die Begründung lässt sich hier nachlesen.
Wir von der Redaktion können das nicht beurteilen. Wir haben an den letzten Tagen kein Fernsehen geschaut. Unsere Mütter haben uns gesagt, dass man bei so einem Wetter nicht in der Wohnung hocken darf. Und auf die Terrasse wollten wir den Kasten nicht tragen.

Beitrag vom 25. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Literarischer Schlafmangel

Durchschlafen ist nicht mehr: An allen Ecken und Enden der internationalen Literatur tauchen derzeit die Themen Schlafmangel und Schlaflosigkeit auf. Dies stellt Maik Söhler in der taz fest.

Beitrag vom 23. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

politthriller absolut gratis und ohne werbung

liebe redaktion, würden sie ihre leser bitte darauf hinweisen, dass sie unter www.robertolalli.de einen kompletten politthriller absolut gratis und ohne werbung herunterladen können (566 seiten, pdf, ohne jede werbung)? mit über 5000 komplettdownloads in den ersten zehn tagen ist es bereits eines der erfolgreichsten ebooks deutschlands…, schreibt uns gerade der Autor selbst.

Wir nehmen das zum Anlass, um an diesem Beispiel zu verdeutlichen, dass dieser Roman bei einem Lektor wohl keine Chance hat bzw. wahrscheinlich schon nach dem Überfliegen der ersten Seiten weggelegt wird.

1. Der Autor erklärt sein Werk
Nichts ist tödlicher, als wenn der Autor zunächst mal in einem Vorwort sein Werk erklärt. Das interessiert niemanden! Und wenn, dann höchstens als Nachwort. Ein guter Roman – zumal ein Thriller – braucht keine Erkärung sondern muss sofort mit der Handlung beginnen und den Leser fesseln. Das bringt uns gleich zu

2. Niemals mit dem Wetter beginnen
Wenn im ersten Satz zunächst mal das Wetter beschrieben wird, ist das alles andere als spannend oder interessant. Wenn es dann noch Adjektive hagelt, dann war es das. Chance vertan – leider.
Dabei wäre weiter unten ein durchaus guter Einstiegssatz zu finden, wenn man ihn der Adjektive berauben würde: Leonardo bekam an diesem Tag den Brief eines Toten. DAS wäre ein guter Anfangssatz! Mitten in die Handlung, Neugier erzeugt, die Hauptfigur benannt.

Beitrag vom 23. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Franz Kafka bloggt jetzt auch

Franz Kafka (1883 – 1924) bloggt: Die Tagebücher Franz Kafkas (1910 – 1923), ein fortlaufendes Projekt. [via Schockwellenreiter]

Beitrag vom 23. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Das literaturcafe.de hat keine Homepage

Gerade mussten wir lesen, dass netbib keine Homepage hat. Uschi hat uns angerufen und es uns nochmal gesagt. Ehrlich! Daraufhin mussten wir feststellen, dass auch das literaturcafe.de keine Homepage hat. Und wer es nicht glaubt, dem wird es Uschi gerne erzählen:
http://literaturcafe.hat-gar-keine-homepage.de/

Beitrag vom 23. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

1. Junggesellenpreis für Netzliteratur

Als wir heute morgen nach tropischer Nacht durch die Stuttgarter City wandelten, da lief uns doch – wie mindestens einmal im Jahr – Johannes Auer über den Weg. Er bat darum, noch einmal auf den 1. Junggesellenpreis für Netzliteratur hinzuweisen. Der Preis wird im Literaturhaus Stuttgart im Rahmen des Festivals Code – Interface – Concept (9. bis 11. November 2005) überreicht. Einsendeschluss ist der 30. September 2005 und eingereicht werden können ausschließlich URLs. Und natürlich dürfen nur Männer mitmachen. Der erste Preis ist mit der nicht ganz unerheblichen Summe von 2.000 Euro dotiert. Also Männer und Netzliteraturen: Greift zur Tastatur!

Beitrag vom 21. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Kaum etwas taugt zum Abdruck

Die Mitteldeutsche Zeitung über die Berliner Literaturagentur Eggers & Landwehr: Der Papierberg türmt sich jeden Tag neu auf. Briefträger schleppen dicke Packen heran, unter die Tür werden verstohlen Umschläge geschoben, fremde Menschen stehen im Eingang, wedeln mit Papier. Ganz zu schweigen von den Unmengen an E-Mails. «Durch alle Ritzen kommen Manuskripte, die meisten davon unverlangt!», sagt Matthias Landwehr. … Doch kaum etwas davon taugt zum Abdruck. 98 Prozent seien einfach «Mist», befindet Landwehr, «so schlecht, dass man nach drei Seiten fassungslos und sprachlos zurückbleibt».

Beitrag vom 20. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Rürup-Rente und Linksbündnis

Auf dieser Website kann man sich die Wörter des Tages anzeigen lassen. Dazu werden verschiedene Tageszeitungen und Newsdienste täglich ausgewertet. Die »Wörter des Tages« stehen morgens ab etwa 7 Uhr zur Verfügung.

Oben über die URL kann man zudem rückwirkend bis 2001 die Wörter der Vergangenheit abrufen.

Eine nette Spielerei, vielleicht ja auch ein Impuls fürs kreative Schreiben. [via Dirk Schröder]

Beitrag vom 19. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Phantom J.D. Salinger

Ein längerer Artikel in der FAZ über den Schriftsteller J.D. Salinger, der mit „The Catcher in the Rye“ (Der Fänger im Roggen) das Buch übers Erwachsenwerden geschrieben hat und danach dem Medienrummel und scheinbar der Welt entfloh.

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