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Beitrag vom 29. April 2005 | Rubrik: Notizen

Sex mit Abstand

Intelligenz hat in Deutschland nichts Erotisches. Das möchten wir ändern. Das schreibt der Journalist Robin Detje auf seiner Website, auf der er eine neue Zeitschrift mit dem Titel ABSTAND und einen neuen Verlag ankündigt. Wir glauben, dass wir die Zeitschrift “Cicero”, die eine Fortsetzung von Fernseh-Talkshow-Eitelkeiten auf Papier als Journalismus verkauft, innerhalb kürzester Zeit ersetzen können. Liest sich alles ganz nett. Schaun wir mal, ob wir das Produkt tatsächlich wie geplant im Oktober in den Händen halten und ob es die Versprechen und großen Worte einlösen kann.

Beitrag vom 29. April 2005 | Rubrik: Notizen

Verlage finden

Über 10.000 Verlagsadressen, die kostenlos recherchierbar sind, verzeichnet das neue Internetangebot www.verlage-finden.de. Spezielle Suchtipps helfen dabei, den richtigen Verlag aufzuspüren.

Die Suchmaschine ersetzt allerdings die zusätzliche eigenen Recherche nicht. Wer z.B. einfach mal nach den Adressen der Belletristik-Verlage sucht und dann per Massenversand sein Romanmanuskript per Serienbrief an die gefundenen Adressen hinausballert, wird wenig Erfolg beschieden sein. Man sollte also zunächst z. B. mal auf der Website nachschauen, was der entsprechende Verlag so alles im Programm hat und erst dann entscheiden, ob das eigene Manuskript überhaupt ins Verlagsprogramm passen könnte.

Wobei: Manuskripte sollte man sowieso nicht in Gänze verschicken. Aber das wissen Sie ja längst, oder?

Beitrag vom 29. April 2005 | Rubrik: Notizen

Die Nacht der literarischen Untoten

Schiller ist seit 200 Jahren tot und das literarische Quartett seit über drei Jahren. Aber heute, kurz vor der Walpurgisnacht, da finden sie wieder zusammen und das ZDF strahlt eine Sondersendung des Quartetts aus mit Iris Radisch, Hellmuth Karasek, Marcel Reich-Ranicki und der, um die man beim Lesen nicht mehr herumkommt. Heute Freitag, 29. April 2005, um 22.20 Uhr im ZDF, Wiederholung am Sonntag, 1. Mai 2005, um 11.25 Uhr auf 3sat.

Beitrag vom 19. April 2005 | Rubrik: Notizen

Keltisches Urheberrecht

Das Land Sachsen-Anhalt hat u.a. den Piper Verlag verklagt, weil dieser auf dem Cover des neuesten Buches von Wolfgang Hohlbein “Die Tochter der Himmelsscheibe” die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra abgebildet hat. Das auf ein Alter von 3.600 Jahren geschätzte archäologische Fundstück wurde 2002 auf einem Acker nahe Halle entdeckt.
Aber kann ein Bundesland verbieten, dass solch ein Kulturgut z. B. auf Buchcovern abgebildet wird? In der ZEIT äußert sich dazu Jörg Nabert, der als Rechtsanwalt den Piper Verlag vertritt.

Beitrag vom 17. April 2005 | Rubrik: Notizen

Kein literaturhaus.de für Literaturhäuser

Literatur und Internet hat viele Facetten. Ein Bericht von Rechtsanwalt Daniel Dingeldey über den Domain-Rechtsstreit um literaturhaus.de. Diese Domain gehört nämlich nicht den deutschen Literaturhäusern bzw. dem von ihnen gegründeten Verein. Inhaber ist ein Marketingberater, der die Domains anscheinend nicht herausrücken will.

Schaut man auf literaturhaus.de so sieht man zwar eine gut gestaltete Site, doch klickt man z.B. den Bereich mit den Nachrichten an, so zeigt sich das übliche traurige Bild: die letzte Nachricht ist vom Dezember und verkündet die Nobelpreisverleihung an Elfriede Jelinek.

Es ist schade, dass um solche Dinge prozessiert wird und sich Streitigkeiten in der Regel an Geldforderungen entzünden. Die deutschen Literaturhäuser selbst findet man unter der nicht ganz so eleganten Domain www.literaturhaeuser.net

Beitrag vom 15. April 2005 | Rubrik: Notizen

Belegexemplare

Verlage müssen Schriftstellern und Journalisten kostenfreie Belegexemplare übersenden. So steht es in § 25 Verlagsgesetz, schreibt Rechtsanwalt Udo Vetter in seinem law blog. [via E-Business Weblog/Newsfeed]

Beitrag vom 14. April 2005 | Rubrik: Notizen

Lesezeichen

Seit über 20 Jahren sammelt Hans Peter Scheffer Lesezeichen – überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Auf seiner Website, dem Lesezeichen-Museum, können 600 seiner über 4.000 Sammlerstücke auch online betrachtet werden. Sehenswert! [via netbib]

Beitrag vom 7. April 2005 | Rubrik: Notizen

Hat Schätzing abgeschrieben?

Hat er nun oder hat er nicht? Der Betreiber der Website ozeane.de wirft Bestsellerautor Frank Schätzing (“Der Schwarm”) vor, er habe Teile seines Romans von der Website abgeschrieben. Und überhaupt sei der ganze Stil Schätzings dem der Website sehr ähnlich.

Damit scheint Schätzing auch in dieser Hinsicht mit seinem Roman den großen internationalen Bestsellerautoren nahe zu kommen, denn späte Plagiatsvorwürde gegen bekannte und erfolgreiche literarische und musikalische Werke sind nichts Neues. Kommt die Klage durch, so lässt sich ein ansehnliches Sümmchen an der Arbeit anderer verdienen. Wenn nicht, dann war es zumindest für die Website ozeane.de eine erfolgreiche Werbeaktion.

Ein Bericht über die Vorwürfe findet sich u.a. in der WELT, im Hamburger Abendblatt, und die FAZ lässt Schätzing selbst zu den Vorwürfen zu Wort kommen.

Beitrag vom 6. April 2005 | Rubrik: Notizen

Günther Jauch bei “lesen!”

Bei Elke Heidenreich ist am 12.04.2005 von 22.15-22.45 Uhr Günther Jauch zu Gast.

Folgende Bücher sollen in der Sendung “lesen!” diesmal vorgestellt werden: Jacob und Wilhelm Grimm: Ein Märchen (Katzengraben-Presse), Jeanette Walls: Schloss aus Glas (Hoffmann und Campe), Nick Flynn: Bull-shit Nights (Marebuchverlag), Sigrid Grabner / Hendrik Röder (Hrsg.): Emmi Bonhoeffer (Lukas Verlag), Fred Wander: Der siebente Brunnen (Wallstein Verlag), Henri-Pierre Roché: Jules und Jim (Hörbuch Hamburg) und Marcelle Sauvageot: Fast ganz die Deine (Nagel & Kimche).

Beitrag vom 6. April 2005 | Rubrik: Notizen

Der Pabst ist tod

Bastian “Zwiebelfisch” Sick beleuchtet im SPIEGEL ONLINE den Tod des Papstes orthografisch.

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