Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons
Beitrag vom 7. Juli 2005 | Rubrik: Notizen

Harry Potter und Gottschalk vor der Tür

Es ist der 16.Juli, 2 Uhr nachts. Sie schlafen tief und fest und sind in lieblichen Träumen versunken. Plötzlich klingelt es an der Haustür. Jetzt? Wer kann das sein? Als Sie mit dem Schlimmsten rechnen und sich notdürftig etwas überziehen, hören Sie schon Lärm an der Haustür. Das ganze Dorf scheint sich vor Ihrem Haus versammelt zu haben. Sie erkennen einen ersten Lichtschein, und als Sie die Tür öffnen, trifft es Sie voll.

Sie haben mit dem Schlimmsten gerechnet und das Schlimmste ist passiert! Vor Ihnen steht Christoph Gottschalk (der Bruder von Thomas, der aus der Post-Werbung). Unzählige Kammeras der großen deutschen TV-Sender sind auf Sie gerichtet. Und Herr Gottschalk hält da was in der Hand. Was ist das?

Und dann fällt Ihnen wieder ein, dass Sie bei diesem Gewinnspiel mitgemacht hatten.

Beitrag vom 7. Juli 2005 | Rubrik: Notizen, Schreiben

Tipps fürs gute Schreiben

Gutes Schreiben ist weder eine exklusive Begabung noch eine geniale Inspiration: Schreiben ist Handwerk und es gibt einfache Regeln für gutes Schreiben und deswegen kann man Schreiben lernen. So steht es auf einer Seite, auf die netbib hinweist.

Unbedingt lesen! Wer jetzt meint: „Aber da steht doch drüber, dass sich die Tipps auf das Schreiben von technischen Dokumentationen bezieht“, der irrt gewaltig. Fast alle der flotten Tipps gelten auch für schöngeistige Texte. Mit dabei ist auch unser Klassiker: Adjektive machen den Text schwülstig und langatmig und quetschen das letzte Fünkchen Phantasie aus dem Leser – bloß nicht selbst die Leidenschaft vorstellen, lieber hinschreiben.

Nachtrag vom 25.02.2010: Der Artikel ist nur noch in der PDF-Datei der »Datenschleuder 81« enthalten (644 kByte, Seite 20 ff.).

Beitrag vom 6. Juli 2005 | Rubrik: Notizen

Nie die Leser unterschätzen

Einer der wichtisten Grundsätze für Autoren ist der, dass man seine Leser nie unterschätzen sollte. Sie merken alle.

Völlig zu Recht bemerkte jemand in unserem Gästebuch, dass an der Geschichte „Der Mann in der Flasche“ von Helmut Wemer etwas nicht stimmen könne.

Wenn die Geschichte bereits 1958 geschrieben wurde, wie kann es dann sein, dass darin der Magier David Copperfield erwähnt wird? Copperfield wäre da gerade erst mal 2 Jahre alt gewesen.

Eine Nachfrage beim Autor brachte des Rätsels Lösung ans Licht, die wie vermutet ausfiel: Copperfield gelangte erst später bei einer Bearbeitung 1999 in die Geschichte.

Beitrag vom 2. Juli 2005 | Rubrik: Notizen

Song sucht Story

Wir wenden uns an Science Fiction begeisterte Schriftsteller, die das Universum der Psychedelic Avengers mit eigenen Ideen bereichern wollen indem sie, inspiriert von den Songs der Psychedelic Avengers II CD, Kurzgeschichten und Artverwandtes beisteuern. Dies schreiben uns die Psychedelic Avengers per eMail. Wir haben in die Musik reingehört, fanden sie sehr ansprechend und sind gespannt auf die Geschichten.
Die erste CD der Psychedelic Avengers ist auch bei Amazon.de erhältlich.

Beitrag vom 2. Juli 2005 | Rubrik: Notizen

Radiotipp: Friedrich Miles von Schiller Davis

Vom legendären Autoren-Duo Andreas Ammer und FM Einheit wird heute (Samstag 2. Juli) um 20:05 Uhr im Deuschlandfunk das Hörspiel „Friedrich Miles von Schiller Davis“ gesendet. Dank Webradio auch weltweit zu empfangen.
Aus dem Programmheft: „Der rechte Laut hierfür fällt nicht leicht“ wusste Ernst Bloch, als er 1932 über „Die Kunst, Schiller zu sprechen“ nachdachte. „Die Sprache Schillers, dieselbe, in der sich bis dahin das ganze liberale Deutschland gefunden hatte, klang fremd, ja hohl.“ Bloch dürfte bei solchen Sätzen auch die Rezitationskunst eines Alexander Moissi in den Ohren geklungen haben, der auf frühen Schellack-Platten Schiller als Extremfall der Poesie vortrug: Rufend, jaulend, singend, aber immer lauthals mit vollem Pathos.
Andere Rezitatoren standen dem nur wenig nach. Verschiedene Schellack-Rezitationen sind Grundlage des Hörspiels – konterkariert durch die freieste Musik, die die Folgezeit hervorgebracht hat: durch Töne aus Miles Davis‘ epochemachendem Tonträger „Bitches Brew“, einer Schallplatte gewordenen Befreiung der Musik.

Beitrag vom 2. Juli 2005 | Rubrik: Notizen

Wieder ein Literarisches Quartett

Nachdem das Literarische Quartett bereits anlässlich des 200. Todestages von Schiller wiederbelebt wurde, gibt es am 17. August (22.15 Uhr, ZDF) eine weitere Sondersendung anlässlich des 50. Todestages von Thomas Mann. Besonderes Bonbon: diesmal ergänzt nicht Frau Heidenreich das Quartett, sondern Robert Gernhardt.
Ob es im kommenden Jahr zum 150. Todestag von Heinrich Heine und zum 50. Todestag von Bertolt Brecht weitere Quartette geben wird, ist noch offen. [via SPIEGEL Online]

Beitrag vom 2. Juli 2005 | Rubrik: Notizen

Heidenreich und Reich-Ranicki bei Gottschalk

Am 8. Juli werden Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki bei „Gottschalk & Friends“ zu Gast sein. Die Sendung wird um 22:20 Uhr im ZDF ausgestrahlt (Eine Sendung, die an sich recht unerträgich sein soll.- Anm. der Red.).

Aus diesem Anlass zieht der Kein & Aber Verlag die Auslieferung der CD „Wozu lesen?“ ein Gespräch zwischen Marcel Reich-Ranicki und Elke Heidenreich – vor. Die Debatte zwischen den populärsten Literaturvermittlern der letzten Jahrzehnte wurde am 20. März 2005 auf der lit.COLOGNE aufgezeichnet und hat eine Spieldauer von über 82 Minuten. „Wozu lesen?“ wird am Mittwoch, 6. Juli ausgeliefert werden. [Presemeldung des Verlags/via Börsenblatt]

Beitrag vom 30. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Rupprecht Mayer nach Klagenfurt

Dirk Schröder schlägt vor, beim nächsten Bachmann-Wettbewerb nicht nur einen Publikumspreis zu vergeben, sondern auch einen vom Publikum gewählten Autor nach Klagenfurt zu entsenden. Dirk Schröder schlägt Rupprecht Mayer vor.

Dem kann sich die Redaktion des literaturcafe.de nur mit Nachdruck anschließen! Vier von Mayers Geschichten finden sich auch bei uns im Café. Schröders Begründung:“ [Für Mayers] Texte spricht, dass sie eher mit dem Fremden, als mit dem verfremdeten Vertrauten oder gar dem Vertrauten konfrontieren (was ich als Kind an Geschichten so liebte) und dennoch voller deutschem Wortwitz stecken“.

Wir denken also, dass es Zeit wird, die Aktion MAYER MUSS LESEN ins Leben zu rufen und können nur alle literarischen Weblogs (und nicht nur die) dazu aufrufen, den folgenden Button auf ihrer Site zu platzieren.

MAYER MUSS LESEN

Beitrag vom 30. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Grimme Online Award 2005 für Lyrikline

Die Website „Lyrikline – Poesie hören und lesen“ der Literaturwerkstatt Berlin erhielt den Grimme Online Award 2005 in der Kategorie „Kultur und Unterhaltung“. „Lyrikline.org setzt die weltweite Vernetzung des Internet konzeptionell ein. Mit tausenden Übersetzungen schafft die Website ein bemerkenswert umfangreiches, mehrsprachiges und multimediales Angebot für Literaturinteressierte im In- und Ausland“, so die Jury in ihrer Begründung.

Zu den Gewinnern in anderen Kategorien zählen u.a. das BILDblog, SPIEGEL Online und die freie Enzyklopädie Wikipedia. Letzere erhielt sowohl einen Jury- als auch den Publikumspreis.

Beitrag vom 30. Juni 2005 | Rubrik: Notizen

Fußball-Poesie in die Stadt!

Seit heute (30.06.2005) sind die Plakatwände und Litfaßsäulen einiger großer Städte wieder mit Gedichten geschmückt. Für die Plakataktion der Literaturhäuser haben acht Autorinnen und Autoren Ilse Aichinger, Ulrike Draesner, Péter Esterházy, Franzobel, Robert Gernhardt, Günter Grass, Elfriede Jelinek und Urs Widmer Kernsätze des Fußballs lyrisch umgestaltet.
Zudem finden in den nächsten Wochen thematisch passende Lesungen in und um die Literaturhäuser statt. Die Gedichte können außerdem bei ARTE als eCard verschickt werden.

Mehr Beiträge: « 1 2 188 189 190 225 226 »