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Norwegen, Endzeit, Glückskekse und Nachts ist es leise in Teheran

Die beiden Podcaster? Nein: Der Schauspieler Mark Waschke (links) und der Autor Morten A. Strøksnes nach der Lesung auf den Stuttgarter Buchwochen [1]

Die beiden Podcaster? Nein: Der Schauspieler Mark Waschke (links) und der Autor Morten A. Strøksnes beim Signieren nach der Lesung auf den Stuttgarter Buchwochen. Das »Buch vom Meer« wird im Podcast vorgestellt.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sitzen diesmal im Buchcafé der Stuttgarter Buchwochen und sprechen im Podcast des literaturcafe.de über Bücher, die der jeweils andere nicht gelesen hat.

Allerdings sind die Stuttgarter Buchwochen [2] mittlerweile vorbei, doch finden Sie im nächsten Jahr wieder statt vom 9. November bis 3. Dezember 2017. Neben der Buchausstellung gibt es unzählige Veranstaltungen und immer auch ein Gastland. Im Jahre 2016 war es Norwegen, sodass in dieser Podcast-Folge auch zwei Bücher von Norwegischen Autoren im Mittelpunkt stehen.

Das mobile Podcast-Studio auf den Stuttgarter Buchwochen [3]

Mit Nussecke: Das mobile Podcast-Studio auf den Stuttgarter Buchwochen

Unmittelbar nach der Aufnahme dieser Podcast-Folge berichtete Wolfgang Tischer auf der Bühne das Buchcafés von seiner Yukon-Reise [4] und stellte die Gegend vor, in der Jack London u. a. zu seiner beeindruckenden Erzählung »Ein Feuer machen« inspiriert wurde.

Roy Jacobsen: Weißes Meer

 Roy Jacobsen: Weißes Meer [8]

Wolfgang Tischer empfiehlt nochmals mit Nachdruck den wunderbar kraftvollen Roman »Weißes Meer« des norwegischen Autors Roy Jacobsen. Eine ausführliche Rezension des Buches ist hier nachzulesen [9]. Der verunglückte Klappentext dieses Buches könnte dazu führen, dass es in die falschen Leser(innen)hände gerät. Der Roman wurde von Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann übersetzt.

Philip Krömer: Ymir: oder: Aus der Hirnschale der Himmel

Philip Krömer: Ymir: oder: Aus der Hirnschale der Himmel [11]

Fabian Neidhardt stellt ein Buch vor, dass er im Rahmen des Buchblooger-Literaturpreises »Das Debüt 2016 [12]« gelesen hat. Sein Lese-Eindruck ist positiv – wenngleich nicht durchweg.

Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran

Shida Bazyar: Nachts ist es leise in Teheran [14]

Ebenfalls auf der Shortlist von »Das Debüt 2016« stand Shida Bazyar mit ihrem Roman »Nachts ist es leise in Teheran«, über den Fabian Neidhardt und Wolfgang Tischer anschließend sprechen. Neben dem Inhalt geht es auch um das Cover und die Typografie dieses Buches. Letztere kann bedauerlicherweise den Zugang zu diesem Text erschweren, meint Wolfgang Tischer.

In diesem Fall haben beide Podcaster den Roman gelesen und beide sind begeistert. Was bei der Aufnahme noch nicht bekannt war: Der Blogger-Preis »Das Debüt 2016« ging Mitte Dezember 2016 tatsächlich an Shida Bazyar. Herzlichen Glückwunsch!

Eine Lesung mit Shida Bazyar aus ihrem Roman »Nachts ist es leise in Teheran« kann man sich im Podcast des Stuttgarter Schriftstellerhauses [16] anhören. Dort war Bazyar im Rahmen der Reihe »Literatur im Salon« zu Gast.

Adrian J. Walker: Am Ende aller Zeiten – gelesen von Uve Teschner

Fernsehen ist Kaugummi für die Augen. #glückskeckse sind die besten Twitterer. [22]

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Fabian Neidhardt hat den Roman »Am Ende aller Zeiten« von  Adrian J. Walker als ungekürztes Hörbuch angehört und ist von der Interpretation des Textes durch Uve Teschner [23] sehr angetan. Hier die Besprechung auf Fabians Blog mokita.de [24]. »Am Ende aller Zeiten« ist beim deutschen Ableger von Tor [25] erschienen. Das Science-Fiction- und Fantasy-Imprint wird hierzulande vom Fischer Verlag verantwortet.

Morten A. Strøksnes: Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

 Morten A. Strøksnes: Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen [29]

Nochmal Norwegen und nochmal Meer. Viel Meer.  Morten A. Strøksnes hat ein wunderbares Buch über das Meer geschrieben, ohne mit Wissen zu nerven. Obwohl »Das Buch vom Meer« kein Roman ist, überzeugt es neben dem Inhalt mit einer sehr poetisch-literarisches Sprache. Selbst Menschen, die gerne in die Berge fahren, sollten das Buch vom Meer lesen, denn sie werden in neue Gegenden eintauchen.

Bitte meldet euch!

Obwohl der Podcast des literaturcafe.de pro Folge von mehreren Tausend Menschen heruntergeladen wird, gibt es leider – wie so oft bei Podcasts – wenig Rückmeldungen und Kommentare.

Daher freuen sich Wolfgang Ticher und Fabian Neidhardt über Kommentare zur Podcast-Folge. Am besten gleich hier unten eingeben :-)