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Narrativa: Literaturagentin Petra Hermanns über den perfekten Pitch

Petra Hermanns (Foto: Die Buchagenten)

Petra Hermanns (Foto: Die Buchagenten)

Auf der Narrativa hatten die anwesenden Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, ihre Romanprojekte vor Literaturagentinnen zu pitchen. Ein Pitch bedeutet, sein Buchprojekt möglichst kurz und prägnant zusammenzufassen, um zum Beispiel Literaturagenten oder Verleger neugierig auf das Manuskript zu machen. Idealerweise dauert das nicht länger als zwei Minuten.

Petra Hermanns von der Agentur »Die Buchagenten« war eine der Literaturagentinnen, die sich auf der Narrativa die Ideen und Plots anhörten und bewerteten.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer erläutert Petra Hermanns, wie für sie ein perfekter Pitch ausschaut und nach welchen Kriterien sie die vorgestellten Romanideen beurteilt.

Normalerweise ist ein Pitch eher ein Zwei-Augen-Gespräch zwischen Autorin und Agentin. Auf der Narrativa [1] fand das Pitchen jedoch in kleinen und größeren Autorenrunden mit jeweils einer Literaturagentin statt, sodass auch andere Autoren und Zuhörer einen Einblick bekamen, wie die vorgestellten Projekte aufgenommen wurden und nach welchen Kriterien die Literaturagentin bewertet. Zudem bestand die Möglichkeit, dass auch Rückfragen gestellt werden konnten.

Im Interview nach der Pitching-Session berichtet die Literaturagentin Petra Hermanns, wie das Pitching auf der Narrativa ablief. Sie verrät, dass für sie – neben einem interessanten und originellen Plot – eine gute Figurenzeichnung ein wichtiger Aspekt der Pitch-Bewertung ist. Und denkt eine Literaturagentin immer sofort daran, ob das vorgestellte Projekt verkäuflich ist? Wie weiß eine Literaturagentin überhaupt, wann und ob ein Roman für die Leserin interessant sein könnte? Wie gelangen üblicherweise Autorinnen und Autoren an ihre Literaturagentur? Und welche Trends sind demnächst auf dem Buchmarkt zu erwarten?

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