21 Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann

Immer wieder liest man von erfolgreichen Bloggern, die mit ihren Blogs monatlich vier- oder gar fünfstellige Summen verdienen.

Geht das auch mit Buchblogs? Wer viel Zeit in Buchbesprechungen und Rezensionen investiert, stellt sich irgendwann die Frage: Kann ich mit meinem Buchblog nicht auch Geld verdienen oder gar davon leben? Kann mein Hobby zum Beruf werden?

In einer umfassenden Übersicht stellen wir alle Möglichkeiten vor, beleuchten Vor- und Nachteile und bewerten die Gesamtsituation für Buchblogs in Deutschland.

Die Gründe, warum jemand über Bücher bloggt, sind vielfältig. Manchmal beginnt es damit, dass man sein persönliches Lesetagebuch ins Netz stellt, andere wollen sich und ihren Lesegeschmack präsentieren, vielleicht will man durchs Bloggen Gleichgesinnte finden oder mit dem Buchblog ein Gegengewicht zu einem langweiligen Alltagsjob schaffen, vielleicht nutzt man das Blog, um Kontakte zu Verlagen zu knüpfen. Das Buchblog oder das Literaturblog gibt es nicht.

Wer etwas im Internet veröffentlicht, bekommt irgendwann Leser. Vielleicht immer die gleichen, vielleicht kommen aber auch neue hinzu. Auf Facebook und Twitter weist man auf die Blogbeiträge hin. Man erhält Lob, Zuspruch und Kritik. Die Dinge entwickeln sich.

So kann es passieren, dass sich erste Verlage mit Infos über Bücher melden oder gar gleich Leseexemplare zusenden. Vielleicht melden sich andere Medien, um über die Tätigkeit als Buchblogger zu berichten. Man bekommt möglicherweise Einladungen zu »Blogger-Events« oder wird für Diskussionsrunden auf Buchmessen angefragt.

Buchbloggerinnen und Buchblogger werden allgemein gelobt. Die Bedeutung der Feuilletons nehme ab oder werde weiter abnehmen, stattdessen würden Buchblogs und soziale Medien immer mehr die Funktion übernehmen, lesenswerte Bücher zu entdecken und deren Ruf zu mehren – so oder ähnlich ist es seit geraumer Zeit  zu lesen.

Viele Buchbloggerinnen und Buchblogger stellen sich daher irgendwann die Frage: Kann ich vielleicht vom Bloggen leben? Immerhin verhilft man Verlagen zu Umsätzen und investiert Zeit ins Verfassen von Blogbeiträgen. Warum sollte man nicht auch davon profitieren? Kann dafür nicht mehr abfallen als nur kostenlose Leseexemplare? Zeitungen und Zeitschriften verdienen schließlich auch Geld mit Texten. Warum also nicht auch Buchbloggerin und der Buchblogger? Man wäre frei und unabhängig, könnte von daheim aus arbeiten oder von den schönsten Plätzen der Welt.

Hinzu kommen immer wieder Berichte aus anderen »Bloggerbranchen«. Modeblogger bekommen für einen Beitrag unglaublich viel Geld von Firmen gezahlt. Reiseblogger leben frei und unabhängig, reisen um die Welt und finanzieren sich allein durch ihr Blog. Es gibt sogar – überwiegend im US-amerikanischen Bereich – Bloggerinnen und Blogger, die ihre Verdienste öffentlich machen. Dort werden bisweilen unglaubliche Summen genannt. Und irgendwo erzählt jemand, ein Instagramer hätte auch in Deutschland 200 Euro für das Foto eines bestimmten Buches erhalten.

Wie also lässt sich mit Buchblogs Geld verdienen? Welche konkreten Möglichkeiten und Wege gibt es? Welche Vorteile und Nachteile bieten sie?

In der folgenden Liste haben wir alle Arten und Möglichkeiten zusammengestellt, wie man als Bloggerin oder Blogger Geld verdienen oder geldwerte Vorteile erlangen kann. Wenn darauf noch Punkte fehlen, so freuen wir uns über Hinweise und ergänzen die Liste gerne.

Am Ende findet sich dann ein Fazit zur Frage, ob und wie man mit Buchblogs am besten Geld verdienen kann.

Grundsätzlich ist hier immer von Buchblogs, von Bloggerinnen und Bloggern die Rede, obwohl die meisten Dinge natürlich auch für andere Arten von Blogs relevant sind und vieles auch für YouTuber bzw. BookTuber, Instagramer, Podcaster und andere gilt.

Rezensionsexemplare

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Pressereisen // Akkreditierungen

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Werbung, selbst akquiriert

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Werbung, über Vermarkter akquiriert

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Werbung, Google AdSense

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Sponsored Posts // Advertorial // Bezahlte Rezensionen

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

SEO-Links

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Preisausschreiben und bezahlte Aktionen

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Sponsoring

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Affilliate-Links

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Affilliate-Links zu Amazon

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Abo-Modell // Bezahlsperren

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Laterpay

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Flattr

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Spende via Paypal

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

VG-Wort-Zählpixel

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Amazon-Wunschzettel

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Crowdfunding

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Patreon

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

E-Books verkaufen

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Drittaufträge generieren

Was ist darunter zu verstehen?

Pro: Was spricht dafür?

Contra: Was spricht dagegen?

Fazit: Kann man mit Buchblogs Geld verdienen?

Wie am Anfang erwähnt, gibt es den Buchblogger oder die Buchbloggerin nicht. Daher gibt es auch nicht den Weg, um mit den oben aufgeführten Möglichkeiten Geld zu verdienen. Selbstverständlich spielen zunächst Reichweite und Relevanz des Blogs eine Rolle. Wie viele Leser erreicht man über sein Blog und die sozialen Medien im Umfeld? Wer liest die Blogbeiträge? Beides ist eng verbunden mit der Qualität der Beiträge, wobei Qualität nie absolut zu sehen ist, sondern immer mit Blick auf die Zielgruppe.

Sodann ist beim Geldverdienen ein zweiter Aspekt äußert wichtig: Wie und wo stellt man sich selbst als Blogger auf? Welche ethischen, moralischen oder journalistischen Ansprüche stellt man an die eigene Arbeit? Salopp gesagt: Findet man es ok, für ein Buch eine Jubelarie und einen nicht als Werbung gekennzeichneten Beitrag zu schreiben, weil man dafür Geld von einem Verlag bekommt?

Nochmal anders ausgedrückt: Sehen Sie sich als Bloggerin oder Blogger eher auf der Seite Ihrer Leserinnen und Leser und agieren Sie eher journalistisch, um ausgewogen oder unterhaltsam über Bücher zu schreiben? Markieren Sie Werbung oder Affiliate-Links? Machen Sie nach Möglichkeit klar, was Inhalt und was Werbung ist?

Oder sehen Sie sich schwerpunktmäßig eher als  Dienstleister, der von Verlagen Geld dafür bekommt, Informationen zu verbreiten oder zu berichten, wie gut und spannend einige Bücher sind?

Die Trennlinie zwischen diesen beiden Bereichen verläuft mitunter fließend – und dennoch lässt sich der eigene Standpunkt und das Selbstverständnis als Blogger gut analysieren, wenn Sie versuchen, sich für eine Gruppe zu entscheiden.

Beide Formen sind legitim, wenn man entsprechend transparent und fair agiert. Gewisse Möglichkeiten des Geldverdienens schließen sich aber auch aus, wenn man sich der einen oder anderen Gruppe zuordnet.

Und eine dritte Gruppe an Buchbloggerinnen und Buchbloggern existiert: Diejenigen, die monetär keine Ambitionen haben, die ihr Schreiben als Hobby sehen oder als Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und sich über Bücher und Lektüre-Erfahrungen auszutauschen. Dass daraus aber der Wunsch nach Mehr entstehen kann, wurde Eingang beschrieben. Spätestens dann sollte man sich die Frage nach der eigenen Positionierung stellen, um für sich eine klare Grenze zu ziehen, welche Geldeinnahmequellen ok sind.

Schwarze Schafe und »Make-Money-Fast«-Typen wird es auch unter Bloggern immer geben. An ihnen sollte man sich nicht orientieren. Und wenn sich herausstellt, dass selbst große Medienunternehmen mitunter mit zweifelhaften Methoden arbeiten, sollte man sie nicht als Vorbild nehmen oder auf sie zeigen und sagen: »Aber die machen es doch auch!«

Zudem muss bei der Frage »Wie kann ich mit meinem Buchblog Geld verdienen?« eines klar sein: Die Buchbranche ist nicht die Mode-, Auto- oder Reisebranche. Die Ausgaben für Werbung und PR bewegen sich hier in ganz anderen Dimensionen. Das liegt wiederum daran, dass Bücher eine viel kleinere Zielgruppe erreichen, als die anderen genannten Branchen. Während die Buchbranche in Deutschland jährlich rund 9 Milliarden Euro umsetzt, sind es bei der Modebranche knapp 75 Milliarden. Wenn einem Bücher alles bedeuten, vergisst man sehr schnell, dass man sich in einer kleinen Welt bewegt, in der sowohl von Lesern als auch von Verlagen nicht allzu viel abfallen kann.

Das große Geld ist mit Buchblogs nicht zu machen. Wer davon träumt, muss auf ein anderes Thema umsteigen.

Wolfgang Tischer (literaturcafe.de) und Fabian Neidhardt (mokita.de)

Diese Liste wurde ursprünglich für die buchmesse:blogger sessions 17 der Leipziger Buchmesse zusammengestellt. Sie wird laufend ergänzt und aktualisiert.