Herzlichen Glückwunsch, Mascha Kaléko!
Heute, am 7. Juni 2007, wäre die Lyrikerin Mascha Kaléko 100 Jahre alt geworden. Grund genug, um noch einmal auf den Podcast »Mein Lied geht weiter« hinzuweisen, in dem einige ihrer wunderbaren Gedichte zu hören sind. Der Podcast wurde vom Literatur-Café für den Deutschen Taschenbuch Verlag dtv produziert. Jede Woche erscheint eine neue Folge. Sechs Gedichte sind bereits zu hören.
Obwohl sich in den Medien durchaus Artikel über die Dichterin finden, wird ihr Geburtstag viel zu leise gefeiert. Mascha Kaléko hat es verdient, dass noch mehr Menschen ihre wunderbaren Gedichte kennen. Einen sehr schöner Artikel über Mascha Kaléko hat Marcel Reich-Ranicki in der FAZ geschrieben:
Die Ursache dieses geradezu verblüffenden Erfolgs liegt auf der Hand. Es ist die Authentizität ihrer Lyrik, genauer: deren authentische Naivität. Sie schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Vermutlich hat die Kaléko nie anders dichten wollen, sie hätte es wohl auch gar nicht gekonnt. Aufs natürlichste verbindet sie trockene, ironische, gewissermaßen augenzwinkernde Sentimentalität mit pfiffiger, etwas zynischer Ernüchterung. Das ergibt sehr rasch und ganz ohne Umstände eine neuartige Großstadtlyrik
Zum Podcast »Mein Lied geht weiter« »
Ähnliche Beiträge, die Sie interessieren könnten:
- Zum 100. Geburtstag: Ein Podcast mit Gedichten von Mascha Kaléko
- Lyrische Fesseln: Das Bondageprojekt
- 32. Podcast-Folge: Literarische Wettbewerbe, Gedichte und Fräulein Else endlich nackt
- Herzschmerz-Lyrik ade: Ulrich Greiner im Gespräch – Buchmesse-Podcast 2009
- 24. Podcast-Folge: Lyrik unter Wasser und ein Interview mit unserer Literatin 2007


















Timm schrieb:
Ich höre die podcasts und genieße sie sehr. Letztes Wochenende hat der DLF auch einen sehr guten Beitrag im Programm gehabt über sie.
Kommentiert am 7. Juni 2007 um 22:24 Uhr