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Die besten Wünsche für 2014 mit unserem literarischen Jahresrückblick 2013!

Bilder aus dem Jahr 2013

Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2014!

Anders als andere blicken wir wie immer erst auf das vergangene Jahr zurück, wenn es wirklich vorbei ist.

Daher lesen Sie am 1. Januar 2014 unseren ganz persönlichen Jahresrückblick auf das Jahr 2013.

Januar

Emily BoldDas Jahr 2013 beginnt im literaturcafe.de traditionell mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr [1]. Außerdem haben wir nachgeschaut, welche Beiträge denn 2012 am gefragtesten waren [2]. Ganz oben steht die Frage nach kostenlosen E-Books.

Und dann gibt es für das Jahr 2012 auch noch die Jahresbestsellerliste von Amazon, auf der Self-Publisher kaum auftauchen. Das ist sehr merkwürdig, und wir spekulieren provokant nach möglichen Gründen [3].

Anders als es die Liste vermuten lässt, wird das Jahr 2013 jedoch für einige Selbstverleger sehr erfolgreich. Emily Bold ist eine von ihnen [4], die die Rechte an ihren englischsprachigen Ausgaben direkt an Amazon verkauft. Und die Bestseller-Autorin Rebecca Gablé fragt den Self-Publisher David Gray, was am Selbermachen so interessant ist [5].

Für den Kindle Touch gibt es im Januar 2013 ein Softwareupdate [6]. Ein Jahr später im Januar 2014 ist dieses Gerät vergessen und nur eine Hardware-Fußnote in der Kindle-Geschichte.

Die Leipziger Buchmesse schreibt zum ersten Mal einen eigenen Preis für Self-Publisher [7] aus. Einen Preis, den es übrigens auch 2014 wieder gibt [8]! Bewerben kann man sich ab sofort.

Xander Morus zählt passend dazu 10 Frechheiten [9] auf, die Self-Publisher seiner Meinung nach unterlassen sollten, und wir zählen zusammen, was wir mit einem Self-Publishing-Ratgeber 2012 so alles verdient haben [10]. Viel Self-Publishing im Januar.

Februar

Pfarrer MenzelEin ruhiger Monat. Selbst Malte Bremer hat an einem Gedicht nichts auszusetzen [11]. Unter dem Eindruck der Jury-Arbeit zum Self-Publishing-Preis entsteht eine Liste mit den 5 peinlichsten Romananfängen von Hobby-Autoren [12].

Ein Kinobesuch hilft leider auch nicht weiter, denn Bille Augusts Verfilmung des »Nachtzug nach Lissabon« riecht nach ZDF-Fernsehfilm – weil er eigentlich auch einer ist [13]. Hilft da nur Beten mit Pfarrer Menzel [14]?

März

E-Book-Reader Tolino ShineDas E-Book- und Self-Publishing-Seminar [15] mit Wolfgang Tischer in Stuttgart ist so gefragt, dass es gleich noch einen Zusatztermin gibt. Im Laufe des Jahres sollen weitere Seminare in Bremen [16], Hannover [17], Mainz und Karlsruhe [18] folgen.

Und endlich will der deutsche Buchhandel dem Kindle und Amazon Paroli bieten. Der Tolino kommt auf den Markt. Dahinter steckt jedoch nicht der ganze deutsche Buchhandel, sondern eine Allianz aus Telekom und den großen Buchketten. Wir testen das Gerät ausführlich und kommen zum Schluss [19], dass es eine gute Alternative für diejenigen ist, die sich nicht an Amazon binden wollen.

In Leipzig ist Buchmesse [20] und zum zweiten Mal gibt’s den Schwerpunkt autoren@leipzig. In Kooperation mit der Buchmesse bringen wir viele Autoren und Buchexperten auf die Bühne der Halle 5 [21], wo auch der erste Self-Publishing-Preis verliehen wird [22].

Zeitgleich verkündet Amazon, dass man als Autor mit dem US-Konzern viel Geld verdienen kann [23]. Doch im literaturcafe.de verkündet ein Autor, warum er nicht mehr via Amazon Geld verdienen will [24].

April

Cordula StratmannAmazon kürzt die Autorenrabatte! Ein Aufreger – und unser diesjähriger Aprilscherz [25]. Im Laufe des Jahres gibt es jedoch in einem amerikanischen Autoren-Podcast Spekulationen, Amazon könnte die Autoren-Tantiemen in naher Zukunft tatsächlich reduzieren [26].

Der Podcast des literaturcafe.de bringt die Mitschnitte der Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse, wie z.B. die Gespräche mit Cordula Stratmann [27] und Astrid Rosenfeld [28] oder Hinweise zu juristischen Fallstricken beim Verlegen [29].

In Köln besucht literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer die Autorenschule von Bastei Lübbe [30]. Er spricht mit der Akademy-Leiterin Ann-Kathrin Schwarz [31] und einem Seminarleiter ­– und das ist kein geringerer als Bestseller-Autor Andreas Eschbach [32].

Schullektüre ist bei Schülerinnen und Schülern selten beliebt. Mit dem relativ zeitgemäßen Titel »Agnes« von Peter Stamm treibt man den Abiturienten jedoch die Lust am Lesen aus, meint Malte Bremer [33].

Hat man bei der CDU noch Lust am Lesen [34]?

»Self-Publishing ist keine Alternative – und erst recht kein Allheilmittel«, sagt hingegen Tom Liehr [35]. Und wieder einmal löst das literaturcafe.de eine interessante und kontroverse Debatte aus [36].

Mai

Futur II auf der LiteraturFuturDie Natur blüht auf und man strebt hinaus. Wolfgang Tischer erzählt, wie er einmal mit Manuel Andrack wanderte, dieser länger auf der Strecke blieb und sie ein Interview führten [37].

Das literaturcafe.de sei eine »Mischung aus virtuellem Kaffeehaus und Alternativ- Nachrichtenportal«, sagt die BILD-Zeitung [38] und zählt uns zu den weltweit besten 1.000 Websites.

Das Buch »Frühling der Barbaren« zählt zu unseren literarischen Höhepunkten des Jahres 2013. Wir haben mit dem Autor Jonas Lüscher [39] gesprochen.

Im Mai findet die wohl interessanteste Veranstaltung des Jahres zur Zukunft der Literatur statt: die LitFutur in Hildesheim [40]. Jo Lendle, der ab dem 1. Januar 2014 Verleger des Hanser Verlages wird, hält eine sehr intelligente Rede über die Zukunft des Verlegens. Diese Rede sollten nicht nur die Menschen vor Ort hören, und Jo Lendle übergibt uns sein Redemanuskript, das wir im literaturcafe.de veröffentlichen [41]. Der Beitrag zieht große Kreise und zählt zu den meistgelesenen des Jahres 2013.

Juni

Twitter vom BachmannpreisUnser Kritiker Malte Bremer liest gute [42] und schlechte [43] Bücher.

Mit Doris Brockmann bereiten [45] wir uns auf den Bachmann-Wettbewerb im Juli vor [46]. Und dann erreicht uns die zweitschrecklichste literarische Nachricht des Jahres: Der ORF will den »Bewerb« 2014 nicht mehr durchführen [47]! Nein, sagt Wolfgang Tischer, das darf nicht das Ende dieses Literaturpreises sein! [48]

Juli

Alexander Wrabetz unterschreibt seinen #bbleibt-Zettel (Foto: Tischer)Im Juli finden die 36. Tage der deutschsprachigen Literatur statt, also das, was man auch den Bachmannpreis nennt. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de ist wieder vor Ort und berichtet täglich in einem Video-Podcast [49]. Zum letzten Mal?

Zum Glück nicht! ORF-Chef Alexander Wrabetz reist persönlich nach Klagenfurt und erkennt, was dieser Literaturpreis vor Ort (und nicht nur vor dem Fernseher) alles bewirkt und wie er die Menschen begeistert. Noch in der Nacht vor der Preisverleihung verkündet er: »Der Bachmannpreis bleibt, weil er wichtig ist [50]«.

Am Tag darauf erläutert er dies ausführlich im Interview mit dem literaturcafe.de [51], und Katja Petrowskaja gewinnt den Bachmannpreis 2013 [52].

Der Bachmannpreis 2013 lässt sich in 605 Tweets und 32 Fotos nachlesen [53] – und das (nach aktueller Planung) zum Glück auch wieder 2014.

Fast etwas untergegangen ist dabei die Eröffnungsrede von Michael Köhlmeier, der uns Jörg Fauser ans Herz legte, was wir natürlich befolgen und den wir lesen [54].

Ansonsten können wir beruhigt in den Urlaub fahren, und wer dies mit dem E-Reader tut, dem geben wir ein paar Tipps auf den Weg [55].

August

James Purdey (Egon Klauser)Der Spiegel Online wirbt mit einem Twitter-Roman. Aber was ist das überhaupt? Und kann man das nicht selber machen [56]?

»E-Book ist wirtschaftlicher und geistiger Mord!« Wäre ein solches Flugblatt 2013 denkbar? Wir persiflieren eine Schrift gegen den Tonfilm aus dem Jahre 1929 [57].

Es ist Sommer und da kann man mit Romanfiguren über den Schwarzwald wandern [58], auch wenn die dem Roman »Winteräpfel« entsprungen sind.

Bernhard Horwatitsch reist hingegen mit Ilija Trojanow und Christian Muhrbeck literarisch nach Bulgarien [59].

September

Marcel-Reich Ranicki

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki stirbt [60] am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren. Sein Tod wird von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher via Twitter bekannt gegeben [61]. Die traurigste Nachricht des Jahres.

Malte Bremer wirft einen Blick in die sechs Bücher [62], die in diesem Jahr auf der Kurzliste zum Deutschen Buchpreis stehen.

Und die schönste Post des Jahres erreicht uns in Form eines kleinen Büchleins mit Gedichten [63].

Juli Zeh steht erfreulicherweise an der Spitze einer Gruppe von Schriftstellern [64], die gegen die Unterwanderung unserer Freiheit protestieren. Im Dezember wird sie einen weltweiten Protest der Schriftsteller organisieren.

Wer einen Twitter-Button auf seiner Website hat, bei der oder dem sehen die Besucher eine merkwürdige Meldung [65], die einen Virenbefall vermuten lässt.

Oktober

Selbst in der Welt von GTA lesen die Menschen im öffentlichen Nahverkehr keine Bücher mehr, sondern ihre Smartphones.

Wie viele Geschichten liegen in einem Computerspiel [66]?

Ansonsten ist im Oktober natürlich die Frankfurter Buchmesse. literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer bloggt von dort für Deutschlandradio Kultur [67]. Für das literaturcafe.de schreibt Barbara Fellgiebel ihre Messeimpressionen in zwei [68] Teilen [69] auf, während sich Malte Bremer anschaut, was die Messeliteraturbeilagen zu den Büchern des Herbstes meinen [70].

Nicht auf, aber zeitgleich zur Messe liefert Amazon eine leicht überarbeitete Version des Kindle Paperwhite aus, den wir ausführlich testen und mit der ersten Version vergleichen [71].

Auch unter selbstverlegten Titeln soll es ja so mache Perle geben. Malte Bremer sucht [72], findet [73] aber bislang nur eine.

Eine kleine, feine Alternative zur großen Buchmesse in Frankfurt ist das Bücherbuffet in Karlsruhe. Wir haben uns auch dort umgesehen und viel entdeckt [74].

Und zu Halloween kommt Dracula [75].

November

Albert Camus (Foto: Robert Edwards/Wikipedia)

Albert Camus (Foto: Robert Edwards/Wikipedia)

Am 7. November 1913 wird Albert Camus geboren. Astrid Braun erzählt zum 100. Geburtstag des französischen Schriftstellers und Philosophen, was er und seine Bücher für sie bedeuten.

Auf einem internationalen Autorenkongress in Basel hält der Chefkellner des literaturcafe.de eine ebenfalls viel diskutierte Rede [76]: »Für einige Autoren stellt sich die Frage nach einem Verlag nicht mehr«.

Und der Autor Andreas Winkelmann berichtet von seinem Buchprojekt »Deathbook« [77], mit dem der Rowohlt Verlag neue Wege ging.

Im Jahre 2013 gab es noch einen weiteren Jahrestag: Vor 40 Jahren wurde das Pink-Floyd-Album »The Dark Side of the Moon« aufgenommen. Vier Jahrzehnte später macht der britische Dramatiker Tom Stoppard daraus ein hörenswertes Hörspiel [78].

Außerdem ist bald Weihnachten! Ein Sitzsack für Bücher könnte da ein erster Geschenkkandidat sein. Wir lassen schon mal einige Bücher Probe sitzen [79].

Dezember

Stephen King (Foto: Wolfgang Tischer)

Mit einem Autor haben wir in einem Jahr gleich zwei Interviews geführt: Andreas Eschbach [80].

War die Literaturverfilmung im Februar nicht sonderlich gelungen, erfreut uns ein tschechischer Film, der einmal ein Comic war [81].

Und am Ende des Jahres hat Wolfgang Tischer dann noch den King gesehen [82].

Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2014!

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen im vergangenen Jahr und freuen uns, wenn Sie uns 2014 regelmäßig besuchen! Oder wie wäre es mit einem realen Treffen beim Self-Publishing-Seminar im Stuttgarter Schriftstellerhaus [83]?