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	<title>Kommentare zu: LIMIT live mit Frank Schätzing: Von Steve Jobs über Joachim Bublath zu Mario Barth</title>
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	<description>Der literarische Treffpunkt im Internet für Autoren, Leser, Verlage und alle Literatur-Begeisterten. Aktuelle Berichte, Gedichte, Kurzgeschichten, Buchtipps, Hörbücher und Podcast.</description>
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		<title>Von: Susanne Martin: Kreative Kooperationen, individuelle Formate &#171; buchreport.blog</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-10018</link>
		<dc:creator>Susanne Martin: Kreative Kooperationen, individuelle Formate &#171; buchreport.blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 16:05:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zur Zeit vorführt gehen wird. Das finden manche Literaturfreunde ja wahrhaft gruselig, wie eine Diskussion auf der Literaturplattform des Literaturcafe vor einigen Wochen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zur Zeit vorführt gehen wird. Das finden manche Literaturfreunde ja wahrhaft gruselig, wie eine Diskussion auf der Literaturplattform des Literaturcafe vor einigen Wochen [...]</p>
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		<title>Von: André Korbmacher</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9970</link>
		<dc:creator>André Korbmacher</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 13:15:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mir &quot;Limit&quot; gekauft. Das war kurz vor Weihnachten. Gestern bin ich damit fertig geworden. 3 Monate.
Wie komme ich zu Herrn Schätzing - neben dem Zufall, dass ich in der selben Stadt lebe, der Werbebranche entstamme?
Seine Stadtbücher! Der Mittelalterkrimi &quot;Tod und Teufel&quot; oder den G8-Doppelgipfel 1999 in Köln flankierende Roman &quot;Lautlos&quot;, das hat man gerne gelesen - zumindest als Kölner. Den &quot;Schwarm&quot; habe ich - gelesen. Gute neue Idee, immer was los, schöner Plot, Sachwissen gut mit der Geschichte verwoben.
Dann &quot;Limit&quot;: Immer wieder ausschmückende, überbordende, seitenweise Beschreibungszwänge, ungewollte Stilblüten, Ausflüge in Psychologie, Allgemeinwissen, Lebensweisheiten und nicht endenwollende Verzögerung der Handlung. Für mich schon schmerzhafte Zufälle, Missverständnisse, Vorsehungen und Sabotageakte, Wurmfortsätze die das Verfolgen der Geschichte furchtbar langatmig machen. Dieselbe zeigt sich ohnehin nur zögerlichst. Zunächst muss eine knappe Hundertschaft blass gezeichneter Klische-Personen und deren (uninteressante) Hintergründe studiert werden (ein 9seitiges Personenregister ist hierbei eine unverzichtbare Hilfe). Nach 700 Seiten zähen Dozierens und Brutal-Killens (keine Mordmethoden werden ausgelassen), ist es dann doch soweit und es darf, nun schon entspannter, den beiden sich endlich zäh annähernden Handlungssträngen gefolgt werden - weitere 700 Seiten. Bis zur Aufklärung. Die ist Unspektakulär. 10 Seiten. Aus. Kein Schätzing mehr. Dafür wieder viel Zeit!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir &#8220;Limit&#8221; gekauft. Das war kurz vor Weihnachten. Gestern bin ich damit fertig geworden. 3 Monate.<br />
Wie komme ich zu Herrn Schätzing &#8211; neben dem Zufall, dass ich in der selben Stadt lebe, der Werbebranche entstamme?<br />
Seine Stadtbücher! Der Mittelalterkrimi &#8220;Tod und Teufel&#8221; oder den G8-Doppelgipfel 1999 in Köln flankierende Roman &#8220;Lautlos&#8221;, das hat man gerne gelesen &#8211; zumindest als Kölner. Den &#8220;Schwarm&#8221; habe ich &#8211; gelesen. Gute neue Idee, immer was los, schöner Plot, Sachwissen gut mit der Geschichte verwoben. </p>
<p>Dann &#8220;Limit&#8221;: Immer wieder ausschmückende, überbordende, seitenweise Beschreibungszwänge, ungewollte Stilblüten, Ausflüge in Psychologie, Allgemeinwissen, Lebensweisheiten und nicht endenwollende Verzögerung der Handlung. Für mich schon schmerzhafte Zufälle, Missverständnisse, Vorsehungen und Sabotageakte, Wurmfortsätze die das Verfolgen der Geschichte furchtbar langatmig machen. Dieselbe zeigt sich ohnehin nur zögerlichst. Zunächst muss eine knappe Hundertschaft blass gezeichneter Klische-Personen und deren (uninteressante) Hintergründe studiert werden (ein 9seitiges Personenregister ist hierbei eine unverzichtbare Hilfe). Nach 700 Seiten zähen Dozierens und Brutal-Killens (keine Mordmethoden werden ausgelassen), ist es dann doch soweit und es darf, nun schon entspannter, den beiden sich endlich zäh annähernden Handlungssträngen gefolgt werden &#8211; weitere 700 Seiten. Bis zur Aufklärung. Die ist Unspektakulär. 10 Seiten. Aus. Kein Schätzing mehr. Dafür wieder viel Zeit!</p>
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	<item>
		<title>Von: Daniel Lenz</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9961</link>
		<dc:creator>Daniel Lenz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:02:42 +0000</pubDate>
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		<description>So, jetzt habe ich mir einen eigenen Eindruck machen können. Ich war bei der Schätzing-Lesung im Dortmunder Konzerthaus. Und das hat mich in meinem ersten Zweifel an der Lesungs-Kritik von Wolfgang Tischer bestärkt. Was für jede Literaturkritik gelten sollte, muss auch bei der Einordnung der Schätzing-„Show“ zugrunde gelegt werden: Sie muss am eigenen Anspruch gemessen werden. Und der besteht, vermute ich mal, darin, ein bestimmtes Publikum, das sich für Unterhaltungsromane (Mischung Spannung, Fantasy, SciFi, in die Richtung Edutainment gehend), zu erreichen und zum Kauf zu animieren; und an der Marke Schätzing  zu arbeiten. Das ist, denke ich, durch die Show aufgegangen. Die meisten Zuschauer im Konzerthaus haben sich blendend amüsiert. Die Schlangen vor dem Signiertisch und dem Kauftisch waren sehr, sehr lang. Anderen Zuschauern, die nicht Schätzings Kernklientel sind, werden (aus ihrem Blickwinkel) Schwächen aufgefallen sein: im Text (oft antiquierte Formulierungen bei einem doch hypermodernen Thema), in der Inszenierung (ja, Schätzing wirkt selbstverliebt), in den Videoeinspielungen (Ton zu laut, seltsamer Rap-Song); btw: professionell fand ich den gesamten Auftritt durchaus. Aber diese „Schwächen“ ändern nichts daran, dass Schätzing insgesamt bei seinem Publikum reüssiert. Ich werde mir jedoch kein Buch kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt habe ich mir einen eigenen Eindruck machen können. Ich war bei der Schätzing-Lesung im Dortmunder Konzerthaus. Und das hat mich in meinem ersten Zweifel an der Lesungs-Kritik von Wolfgang Tischer bestärkt. Was für jede Literaturkritik gelten sollte, muss auch bei der Einordnung der Schätzing-„Show“ zugrunde gelegt werden: Sie muss am eigenen Anspruch gemessen werden. Und der besteht, vermute ich mal, darin, ein bestimmtes Publikum, das sich für Unterhaltungsromane (Mischung Spannung, Fantasy, SciFi, in die Richtung Edutainment gehend), zu erreichen und zum Kauf zu animieren; und an der Marke Schätzing  zu arbeiten. Das ist, denke ich, durch die Show aufgegangen. Die meisten Zuschauer im Konzerthaus haben sich blendend amüsiert. Die Schlangen vor dem Signiertisch und dem Kauftisch waren sehr, sehr lang. Anderen Zuschauern, die nicht Schätzings Kernklientel sind, werden (aus ihrem Blickwinkel) Schwächen aufgefallen sein: im Text (oft antiquierte Formulierungen bei einem doch hypermodernen Thema), in der Inszenierung (ja, Schätzing wirkt selbstverliebt), in den Videoeinspielungen (Ton zu laut, seltsamer Rap-Song); btw: professionell fand ich den gesamten Auftritt durchaus. Aber diese „Schwächen“ ändern nichts daran, dass Schätzing insgesamt bei seinem Publikum reüssiert. Ich werde mir jedoch kein Buch kaufen.</p>
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	<item>
		<title>Von: 2010LAB</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9954</link>
		<dc:creator>2010LAB</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:35:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;LitColone, das Event: Frank Schätzing in der Lanxess Arena...&lt;/strong&gt;
Übermächtig hängt das Banner neben dem Eingang der Lanxess Arena. Das passt, denn schließlich ist alles an Frank Schätzing mittlerweile ,bigger than life&#8216;. Außerdem hat er heute ein Heimspiel. Vorschau-Bild:&#160;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LitColone, das Event: Frank Schätzing in der Lanxess Arena&#8230;</strong></p>
<p>Übermächtig hängt das Banner neben dem Eingang der Lanxess Arena. Das passt, denn schließlich ist alles an Frank Schätzing mittlerweile ,bigger than life&lsquo;. Außerdem hat er heute ein Heimspiel. Vorschau-Bild:&nbsp;&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Teja Bernardy</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9946</link>
		<dc:creator>Teja Bernardy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 14:03:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=3447#comment-9946</guid>
		<description>Irgendwie hatte ich das Gefühl, bei meinen drei Kommentaren etwas übersehen, etwas mißachtet zu haben, eventuell unfair zu sein. Nähere ich mich einem Buch, unterlasse ich gewöhnlich im Interesse des Textes und seines Gehaltes, mich vorab über den Autor zu informieren, bin ich mir doch zu sehr der Vorurteilsmechanismen bewußt. Zu Frank Schätzings OEuvre hatte ich bisher gar keinen Zugang gefunden. Also hatte ich auch deshalb weiterhin um seine Vita einen Bogen gemacht.
Frauke Ehlers, Susanne Martin, Wolfgang Tischer waren mir immerhin glaubwürdig neutral genug. Wenn BuchhändlerInnen und Literaturfreak zu keinem positiven Fazit kommen mußte es also Gründe haben. Und ob!
Frank Schätzing hat Kommunikationswissenschaften studieret, war lange Jahre Creative Director bei Warner! Und seit 15 Jahren schreibt er. Nun hat er den Goldenen Schnitt versucht, den Gordischen Knoten mit dem Rapier gelöst: Frank Schätzing, der sonst andere inszeniert hat, inszeniert mit hoher Fachkunde selbst, sich und seinen Text. Spielt es eine Rolle, hier wird ein hochkomplexer Text stofflicher Fülle der Second-Hand-Information inszeniert? Na ja, die Komplexität stellt höchste Anforderungen an einen Creative Director, will er an das Herzstück seiner Botschaft heran. Besonders hoch sind die Anforderungen, gelangt doch gelegentlich profanes Publikum nicht bis an den Kern der Sache, weil bereits die Textaufführung hemmt. Frank Schätzing, sein eigener Herzchirurg, Christian Barnard des Literaturbetriebs, der erste Herzchirurg der sich selbst operiert. Operation gelungen, Patient tot. Oder war das jetzt doch umgekehrt? Wenigstens kenne ich jetzt den Grund für das Ergebnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie hatte ich das Gefühl, bei meinen drei Kommentaren etwas übersehen, etwas mißachtet zu haben, eventuell unfair zu sein. Nähere ich mich einem Buch, unterlasse ich gewöhnlich im Interesse des Textes und seines Gehaltes, mich vorab über den Autor zu informieren, bin ich mir doch zu sehr der Vorurteilsmechanismen bewußt. Zu Frank Schätzings OEuvre hatte ich bisher gar keinen Zugang gefunden. Also hatte ich auch deshalb weiterhin um seine Vita einen Bogen gemacht.</p>
<p>Frauke Ehlers, Susanne Martin, Wolfgang Tischer waren mir immerhin glaubwürdig neutral genug. Wenn BuchhändlerInnen und Literaturfreak zu keinem positiven Fazit kommen mußte es also Gründe haben. Und ob!</p>
<p>Frank Schätzing hat Kommunikationswissenschaften studieret, war lange Jahre Creative Director bei Warner! Und seit 15 Jahren schreibt er. Nun hat er den Goldenen Schnitt versucht, den Gordischen Knoten mit dem Rapier gelöst: Frank Schätzing, der sonst andere inszeniert hat, inszeniert mit hoher Fachkunde selbst, sich und seinen Text. Spielt es eine Rolle, hier wird ein hochkomplexer Text stofflicher Fülle der Second-Hand-Information inszeniert? Na ja, die Komplexität stellt höchste Anforderungen an einen Creative Director, will er an das Herzstück seiner Botschaft heran. Besonders hoch sind die Anforderungen, gelangt doch gelegentlich profanes Publikum nicht bis an den Kern der Sache, weil bereits die Textaufführung hemmt. Frank Schätzing, sein eigener Herzchirurg, Christian Barnard des Literaturbetriebs, der erste Herzchirurg der sich selbst operiert. Operation gelungen, Patient tot. Oder war das jetzt doch umgekehrt? Wenigstens kenne ich jetzt den Grund für das Ergebnis.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Teja Bernardy</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9942</link>
		<dc:creator>Teja Bernardy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:53:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ist nicht so, daß ich Herrn Schätzing nicht die wichtige Zusatzeinnahme gönne, auch nicht die als Unterhosen-Model. Vom Menschen hinter dem Buch wird mit dem Klamauk aber nun gar nichts sichtbar! Im Gegenteil, ein besseres Versteck, als mit einem Fake in die Masse zu gehen, gibt es nicht. Jede “intime“ Lesung, jede Signierstunde vermittelt mehr Nähe und Einblick; je kleiner der Kreis, um so intensiver der Einblick und Kontakt. Lege ich dann an das Werk selbst und/oder an die Performance den Maßstab, den ich an Literatur habe, - zugegeben, der meine ist irgendwie versnobt! - ist das Event ein Rohrkrepierer. Lege ich an den Auftritt den Maßstab, den ich gewöhnlich an Live-Akte audiovisueller Bühnendarstellung lege, und der Maßstab bewegt sich eher im unteren Popkornbereich, müßte ich mich veralbert fühlen. Das Dilemma m.E. ist, auch mit professioneller Hilfe läßt sich Text nicht als Spagat zwischen Liveact und Cinema gestalten. Das schließt Gewinnmitnahme keineswegs aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist nicht so, daß ich Herrn Schätzing nicht die wichtige Zusatzeinnahme gönne, auch nicht die als Unterhosen-Model. Vom Menschen hinter dem Buch wird mit dem Klamauk aber nun gar nichts sichtbar! Im Gegenteil, ein besseres Versteck, als mit einem Fake in die Masse zu gehen, gibt es nicht. Jede “intime“ Lesung, jede Signierstunde vermittelt mehr Nähe und Einblick; je kleiner der Kreis, um so intensiver der Einblick und Kontakt. Lege ich dann an das Werk selbst und/oder an die Performance den Maßstab, den ich an Literatur habe, &#8211; zugegeben, der meine ist irgendwie versnobt! &#8211; ist das Event ein Rohrkrepierer. Lege ich an den Auftritt den Maßstab, den ich gewöhnlich an Live-Akte audiovisueller Bühnendarstellung lege, und der Maßstab bewegt sich eher im unteren Popkornbereich, müßte ich mich veralbert fühlen. Das Dilemma m.E. ist, auch mit professioneller Hilfe läßt sich Text nicht als Spagat zwischen Liveact und Cinema gestalten. Das schließt Gewinnmitnahme keineswegs aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne Martin</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9936</link>
		<dc:creator>Susanne Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:17:59 +0000</pubDate>
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		<description>@ Teja Bernardy
Ja und Auftritte (ich versuche jetzt mal einen neutralen Begriff dafür zu finden) sind wichtige Zusatzeinnahmen für AutorInnen, die ich Ihnen durchaus gerne zugestehe.
Die BesucherInnen, die zu so einem Auftritt kommen, die kommen, um den Menschen hinter dem Buch, also Autorin oder Autor kennenzulernen. Deshalb ersetzt ein Film oder ein Theaterstück nicht den persönlichen Auftritt von ihnen. Neue Wege für solche Auftritte zu suchen finde ich interessant, sich dabei ggfs. professionelle Unterstützung zu suchen wichtig. Insofern passt beides auf den Auftritt von Herrn Schätzing!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Teja Bernardy<br />
Ja und Auftritte (ich versuche jetzt mal einen neutralen Begriff dafür zu finden) sind wichtige Zusatzeinnahmen für AutorInnen, die ich Ihnen durchaus gerne zugestehe.<br />
Die BesucherInnen, die zu so einem Auftritt kommen, die kommen, um den Menschen hinter dem Buch, also Autorin oder Autor kennenzulernen. Deshalb ersetzt ein Film oder ein Theaterstück nicht den persönlichen Auftritt von ihnen. Neue Wege für solche Auftritte zu suchen finde ich interessant, sich dabei ggfs. professionelle Unterstützung zu suchen wichtig. Insofern passt beides auf den Auftritt von Herrn Schätzing!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gesetzeslücke</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9934</link>
		<dc:creator>Gesetzeslücke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:20:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich liebe Bücher ... gute Bücher ... dicke Bücher ... spannende Bücher oder einfach auch nur auf muntere Art unterhaltsame Bücher.
Ein gutes Buch ist für mich Lebensfreude pur:
ein kalorienfreier, euphorisierender, alle Sinne berührender Genuss.
Hingabe und Leidenschaft.
Prickelnde Erwartung ... atemloses Aufsaugen ... lustvolles Verschlingen.
Magie eben.
Alles um mich herum vergessend, tauche ich ein in Gedankenwelten, die mich faszinieren, überwältigen und ehrfürchtig staunen lassen, wie Menschen in der Lage sind, solch wundervolle Universen zu ersinnen.
Und dann kam Frank Schätzings Schwarm:
&quot;Schwärmerisch&quot; empfohlen von einer Freundin, kaufte ich das Werk im Taschenbuchformat.
Begeistert machte ich mich ans Werk und wurde maßlos enttäuscht:
ich las 50 Seiten .... keine Regung / Berührung / Spannung.
ich las 100 Seiten .... nichts was vom Hocker riss ... aber ich wollte dem Buch ja gerne eine Chance geben (und mir gegenüber die Ausgabe von 9,50 € rechtfertigen).
Immerhin ist es nicht jedem gegeben, Spannung sofort zu erzeugen, manche brauchen etwas Anlauf wie ein Dynamo....
Aber auch nach 150 Seiten hatte ich nur ein bruchstückhaftes Halbwissen über Orcas, die Namensgebung von Buckelwalen und Dinoflagellanten erlangt, das ich mir in jedem Buch über Meereszoologie hätte profunder (und auf den Punkt gebracht) aneignen können.
Von Spannung keine Rede, sondern eine Ansammlung zusammengetragener Wissensfragmente, verpackt in einem Konglomerat
uninteressanter Handlungsstränge.
Schade.
Das Thema hatte was.
Mit &quot;Der Schwarm&quot; in spannende Tiefseewelten abtauchen wollend, ertrank ich qualvoll im Treibnetz von lustlos aufbereitetem Fachwissen, langeweilig gedehnten Handlungssträngen und spürbarer Ausrichtung auf Kommerz.
Ich habe dann entnervt aufgegeben .... und auch ein weiterer Versuch, mir das Buch spannend und schön zu lesen, scheiterte.
Sehr schade.
Vielleicht hätte Herr Schätzing beachten sollen, dass weniger manchmal mehr ist:
weniger gegoogeltes oder angelesenes Wissen eifrig weiterverbreiten, sondern sich der Aufgabe eines Romanautors bewusst zu sein:
spannende, packende Unterhaltung zu schaffen.
500 Seiten kürzer... und das Buch hätte deutlich am Spannung und Dramatik gewonnen.
ICH widme einem Buch das Kostbarste, das ich habe: Lebenszeit.
Und da erwarte ich nicht mehr und nicht weniger als dass der Autor seinerseits dem Buch Hingabe widmet.
Und nicht gesammeltes, streberhaft abgespultes, Seiten und Taschen füllendes Fachwissen.
Wenn ich Fachbuchwissen erlangen mag, dann lese ich eins.
Natürlich darf in einem guten Roman auch Wissenswertes enthalten sein...wunderbar, ich lerne gerne Neues.
Aber: nicht in epischer Breite um Anhäufung der Seitenzahl Willen, wie es scheint.
Na ja ... vielleicht starte ich ja noch mal einen Anlauf.
Aber es gibt soooooooooooo viele gute Bücher ... und meine Lebenszeit ist begrenzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Bücher &#8230; gute Bücher &#8230; dicke Bücher &#8230; spannende Bücher oder einfach auch nur auf muntere Art unterhaltsame Bücher.</p>
<p>Ein gutes Buch ist für mich Lebensfreude pur:</p>
<p>ein kalorienfreier, euphorisierender, alle Sinne berührender Genuss.<br />
Hingabe und Leidenschaft.</p>
<p>Prickelnde Erwartung &#8230; atemloses Aufsaugen &#8230; lustvolles Verschlingen.<br />
Magie eben.</p>
<p>Alles um mich herum vergessend, tauche ich ein in Gedankenwelten, die mich faszinieren, überwältigen und ehrfürchtig staunen lassen, wie Menschen in der Lage sind, solch wundervolle Universen zu ersinnen.</p>
<p>Und dann kam Frank Schätzings Schwarm:</p>
<p>&#8220;Schwärmerisch&#8221; empfohlen von einer Freundin, kaufte ich das Werk im Taschenbuchformat.</p>
<p>Begeistert machte ich mich ans Werk und wurde maßlos enttäuscht:</p>
<p>ich las 50 Seiten &#8230;. keine Regung / Berührung / Spannung.</p>
<p>ich las 100 Seiten &#8230;. nichts was vom Hocker riss &#8230; aber ich wollte dem Buch ja gerne eine Chance geben (und mir gegenüber die Ausgabe von 9,50 € rechtfertigen).</p>
<p>Immerhin ist es nicht jedem gegeben, Spannung sofort zu erzeugen, manche brauchen etwas Anlauf wie ein Dynamo&#8230;.</p>
<p>Aber auch nach 150 Seiten hatte ich nur ein bruchstückhaftes Halbwissen über Orcas, die Namensgebung von Buckelwalen und Dinoflagellanten erlangt, das ich mir in jedem Buch über Meereszoologie hätte profunder (und auf den Punkt gebracht) aneignen können.</p>
<p>Von Spannung keine Rede, sondern eine Ansammlung zusammengetragener Wissensfragmente, verpackt in einem Konglomerat<br />
uninteressanter Handlungsstränge.</p>
<p>Schade.<br />
Das Thema hatte was.</p>
<p>Mit &#8220;Der Schwarm&#8221; in spannende Tiefseewelten abtauchen wollend, ertrank ich qualvoll im Treibnetz von lustlos aufbereitetem Fachwissen, langeweilig gedehnten Handlungssträngen und spürbarer Ausrichtung auf Kommerz.</p>
<p>Ich habe dann entnervt aufgegeben &#8230;. und auch ein weiterer Versuch, mir das Buch spannend und schön zu lesen, scheiterte.</p>
<p>Sehr schade.</p>
<p>Vielleicht hätte Herr Schätzing beachten sollen, dass weniger manchmal mehr ist:<br />
weniger gegoogeltes oder angelesenes Wissen eifrig weiterverbreiten, sondern sich der Aufgabe eines Romanautors bewusst zu sein:</p>
<p>spannende, packende Unterhaltung zu schaffen.</p>
<p>500 Seiten kürzer&#8230; und das Buch hätte deutlich am Spannung und Dramatik gewonnen.</p>
<p>ICH widme einem Buch das Kostbarste, das ich habe: Lebenszeit.</p>
<p>Und da erwarte ich nicht mehr und nicht weniger als dass der Autor seinerseits dem Buch Hingabe widmet.</p>
<p>Und nicht gesammeltes, streberhaft abgespultes, Seiten und Taschen füllendes Fachwissen.<br />
Wenn ich Fachbuchwissen erlangen mag, dann lese ich eins.</p>
<p>Natürlich darf in einem guten Roman auch Wissenswertes enthalten sein&#8230;wunderbar, ich lerne gerne Neues.</p>
<p>Aber: nicht in epischer Breite um Anhäufung der Seitenzahl Willen, wie es scheint.</p>
<p>Na ja &#8230; vielleicht starte ich ja noch mal einen Anlauf.</p>
<p>Aber es gibt soooooooooooo viele gute Bücher &#8230; und meine Lebenszeit ist begrenzt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Teja Bernardy</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9915</link>
		<dc:creator>Teja Bernardy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:28:48 +0000</pubDate>
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		<description>Seit 15 Jahren wird versucht, das Buch, die Zeitung, gedrucktes Wort IT-/PC-kompatibel zu machen. Kaum sind die ersten halbwegs brauchbaren Lesegeräte angelangt, sind sie vom Tablet-PC überholt. Und auch der Tablet-PC wird das Rennen nicht machen. Wenigstens aber mal was ausprobiert.
Buchpräsentation in anderer Form machen Film und die Theatersparten. Ist doch nichts Neues. Und sie machen es meist professionell und gut. Einen Schreiber jetzt Regisseur, Narrator, Darsteller, Techniker, Wissenschaftseducator, Literaturerklärer und Pausenclown zugleich sein lassen, das sollte man besser sein lassen. Verdienst? Na ja, das eben war der Zweck der Übung: der Autor will natürlich verdienen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 15 Jahren wird versucht, das Buch, die Zeitung, gedrucktes Wort IT-/PC-kompatibel zu machen. Kaum sind die ersten halbwegs brauchbaren Lesegeräte angelangt, sind sie vom Tablet-PC überholt. Und auch der Tablet-PC wird das Rennen nicht machen. Wenigstens aber mal was ausprobiert.</p>
<p>Buchpräsentation in anderer Form machen Film und die Theatersparten. Ist doch nichts Neues. Und sie machen es meist professionell und gut. Einen Schreiber jetzt Regisseur, Narrator, Darsteller, Techniker, Wissenschaftseducator, Literaturerklärer und Pausenclown zugleich sein lassen, das sollte man besser sein lassen. Verdienst? Na ja, das eben war der Zweck der Übung: der Autor will natürlich verdienen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne Martin</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/limit-live-mit-frank-schaetzing/#comment-9901</link>
		<dc:creator>Susanne Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:25:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/?p=3447#comment-9901</guid>
		<description>Für mich ist das Problem vor allem, daß Herr Schätzing einerseits mit einem hohen Selbstanspruch an Professionalität an die Sache herangeht, den er dann (meinem Empfinden nach) nicht ganz erfüllt.  Es gab einige Ideen, die im Ansatz gut waren, aber die Präsentation war semiprofessionell. Ein Regisseur hätte dem ganzen sicher gut getan, etwas mehr über das Buch und etwas weniger über die Zukunftsphilophie des Herrn Schätzing wäre von Vorteil gewesen.
Grundsätzlich stimme ich aber Herrn Lenz und Frau Ehlers zu: Neue Wege der Literatur (oder Buch)präsentation sind interessant und spannend und hier kommt Herrn Schätzing unbedingt das Verdienst zu, wenigstens mal was auszuprobieren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich ist das Problem vor allem, daß Herr Schätzing einerseits mit einem hohen Selbstanspruch an Professionalität an die Sache herangeht, den er dann (meinem Empfinden nach) nicht ganz erfüllt.  Es gab einige Ideen, die im Ansatz gut waren, aber die Präsentation war semiprofessionell. Ein Regisseur hätte dem ganzen sicher gut getan, etwas mehr über das Buch und etwas weniger über die Zukunftsphilophie des Herrn Schätzing wäre von Vorteil gewesen.<br />
Grundsätzlich stimme ich aber Herrn Lenz und Frau Ehlers zu: Neue Wege der Literatur (oder Buch)präsentation sind interessant und spannend und hier kommt Herrn Schätzing unbedingt das Verdienst zu, wenigstens mal was auszuprobieren!</p>
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