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Ina Fuchshuber über die Autorenplattform Neobooks des Droemer Knaur Verlags – Buchmesse-Podcast 2010

Ausschnitt aus der Website von Neobooks von Droemer KnaurOnline-Veröffentlichungsplattformen im Internet, die potentiellen Autoren Ruhm, Ehre, hohe Verkaufsmargen und den Weg ins gedruckte Buch versprechen, erleben derzeit einen Boom.

Seit der Buchmesse gehört neobooks.com [1] dazu. Auch hier haben Autoren die Möglichkeit, ihre Romanmanuskripte einzustellen und potenziellen Lesern zu präsentieren. Das besondere an diesem Angebot: Hinter Neobooks steckt der Verlag Droemer Knaur [2], und die Werke, die innerhalb eines gewissen Zeitraums am besten bewertet werden, landen laut Verlag tatsächlich auf dem digitalen Schreibtisch des Verlagslektorats. Theoretisch besteht die Chance, dass die digitalen Manuskripte den Sprung ins eBook oder sogar ins gedruckte Buch bei Droemer Knaur schaffen.

Doch wie wird verhindert, dass der Autor lediglich Freunde und Familie mobilisiert, die ihn positiv bewerten? Bereits im Vorfeld widmete sich ein Artikel im literaturcafe.de kritisch mit Neobooks [3].

Auf der Buchmesse haben wir uns mit Projektleiterin Ina Fuchshuber vom Verlag Droemer Knaur unterhalten, die das Konzept von neobooks.com näher erläutert und auf die Kritikpunkte eingeht.

Das im Gespräch erwähnte Interview mit Markolf H. Niemz, der seine Bücher zunächst in Eigenregie bei Books on Demand und später bei Droemer Knaur veröffentlichte, findet sich im Buchmesse-Podcast 2006 [4].