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	<title>Kommentare zu: Im Internet gibt es keine Literaturkritik mehr</title>
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	<description>Der literarische Treffpunkt im Internet für Autoren, Leser, Verlage und alle Literatur-Begeisterten. Aktuelle Berichte, Gedichte, Kurzgeschichten, Buchtipps, Hörbücher und Podcast.</description>
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		<title>Von: Nadine1978</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-11356</link>
		<dc:creator>Nadine1978</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 12:52:18 +0000</pubDate>
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		<description>Das beste Beispiel für einen Troll ist &quot;Harriet Klausner&quot; auf Amazon.com. Über 25.000 (!) Rezensionen in schlechtem Englisch, ausschließlich 4- und 5-Sterne-Bewertungen... Natürlich haben etliche das Spiel längst durchschaut und bekunden das auch in ihren Kommentaren, aber Amazon.com sieht offenbar keine Notwendigkeit, einzuschreiten. Ein Jammer!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das beste Beispiel für einen Troll ist &#8220;Harriet Klausner&#8221; auf Amazon.com. Über 25.000 (!) Rezensionen in schlechtem Englisch, ausschließlich 4- und 5-Sterne-Bewertungen&#8230; Natürlich haben etliche das Spiel längst durchschaut und bekunden das auch in ihren Kommentaren, aber Amazon.com sieht offenbar keine Notwendigkeit, einzuschreiten. Ein Jammer!</p>
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		<title>Von: Marco Siebert</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-5128</link>
		<dc:creator>Marco Siebert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 16:14:37 +0000</pubDate>
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		<description>Es geht um Leserrezensionen. &quot;Gefühlte.&quot; Das ist wohl im Internet doch wie im richtigen Leben: Wir sind Affen. Wir machen nach - und wollen von anderen wissen, was sie essen - oder lesen. Daß eine Meinung eben immer nur eine Meinung ist - unabhängig wie und wo sie abgelassen wird - sollte doch allgemein verständlich sein.
Und: daß jeder eine eigene hiervon hat.
@Erik: &quot;Vielfalt der Meinungen&quot; - ganz genau. Paradoxerweise neigt das Internet (wie im richtigen Leben) zur Monopolbildung. Und unser (affenartiger) Herdentrieb treibt uns dahin, wo &quot;Leidensgenossen&quot; auch schon sind. Da wird ein Trend erzeugt, eine Hyterie. Da wird ein Buch (o.a.) in den Himmel gehoben - von seinen Vermarktern natürlich auch (unter dem Mantel der amateurhaften Leserkritik) und wenn sich genügend finden, wird jeder Mist einfach &quot;cool&quot;. Oder gut. Oder sonstwas.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht um Leserrezensionen. &#8220;Gefühlte.&#8221; Das ist wohl im Internet doch wie im richtigen Leben: Wir sind Affen. Wir machen nach &#8211; und wollen von anderen wissen, was sie essen &#8211; oder lesen. Daß eine Meinung eben immer nur eine Meinung ist &#8211; unabhängig wie und wo sie abgelassen wird &#8211; sollte doch allgemein verständlich sein.<br />
Und: daß jeder eine eigene hiervon hat. </p>
<p>@Erik: &#8220;Vielfalt der Meinungen&#8221; &#8211; ganz genau. Paradoxerweise neigt das Internet (wie im richtigen Leben) zur Monopolbildung. Und unser (affenartiger) Herdentrieb treibt uns dahin, wo &#8220;Leidensgenossen&#8221; auch schon sind. Da wird ein Trend erzeugt, eine Hyterie. Da wird ein Buch (o.a.) in den Himmel gehoben &#8211; von seinen Vermarktern natürlich auch (unter dem Mantel der amateurhaften Leserkritik) und wenn sich genügend finden, wird jeder Mist einfach &#8220;cool&#8221;. Oder gut. Oder sonstwas.</p>
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	<item>
		<title>Von: blaetterrauschen.de &#187; Im internet gibt es keine Literaturkritik mehr?</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-1223</link>
		<dc:creator>blaetterrauschen.de &#187; Im internet gibt es keine Literaturkritik mehr?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 07:15:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einmal sind Amazon Rezensionen in der Kritik. Unter dem (leider mißverständlichen) Titel &#8220;Im Internet gibt es keine Literaturkritik mehr&#8221; findet sich ein Artikel mit mehreren Links im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einmal sind Amazon Rezensionen in der Kritik. Unter dem (leider mißverständlichen) Titel &#8220;Im Internet gibt es keine Literaturkritik mehr&#8221; findet sich ein Artikel mit mehreren Links im [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Peter Roentgen</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-932</link>
		<dc:creator>Hans Peter Roentgen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2007 08:36:00 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Amazon finden sich auch in der neuen Literaturkritik gleich zwei Artikel mit unterschiedlichen Meinungen, einer davon von mir:
http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=200704#toc_nr1083
Sicher gibt es die getarnten &quot;Promoter&quot;, die eigene Bücher loben und die Trolle, die Konkurrenten niedermachen. Allerdings erkennt man schnell am Inhalt, wess Geistes Kind der Rezensent ist. Und viele Verlage, die über &quot;Geschäftsschädigung&quot; jammern, sind oft nur sauer, weil die Rezensenten die Mängel ihrer Bücher beim Namen nennen.
Hans Peter Roentgen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Amazon finden sich auch in der neuen Literaturkritik gleich zwei Artikel mit unterschiedlichen Meinungen, einer davon von mir:<br />
<a href="http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=200704#toc_nr1083" rel="nofollow" class="liexternal">http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=200704#toc_nr1083</a> </p>
<p>Sicher gibt es die getarnten &#8220;Promoter&#8221;, die eigene Bücher loben und die Trolle, die Konkurrenten niedermachen. Allerdings erkennt man schnell am Inhalt, wess Geistes Kind der Rezensent ist. Und viele Verlage, die über &#8220;Geschäftsschädigung&#8221; jammern, sind oft nur sauer, weil die Rezensenten die Mängel ihrer Bücher beim Namen nennen.</p>
<p>Hans Peter Roentgen</p>
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	<item>
		<title>Von: erik schreiber</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-929</link>
		<dc:creator>erik schreiber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2007 05:10:42 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Stefans Kommentar
Ich sehe keinen Unterschied zwischen Leserkritik und Rezension. Eine Rezension schreiben nur solche, die entweder Journalisten sind und es eigentlich gelernt haben sollten, das ander sind private Personen, die eben das nur nicht mit &#039;gesteltzten Worten&#039; ebenfalls machen. Wenn ich da an den &#039;Kritikerpabst&#039; Marcel R:R: denke hat der nicht unbedingt recht mit seiner Meinung, aber alles was er sagt(e) hält man für die Weisheit letzter Schluß. Und warum sollte man der Leserkritik nur skeptisch gegenüber stehen? Ein Blick auf die Zeitschriften und Internetseiten zeigt mir doch, welche Werbung gerade geschaltet wurde und warum das dort beworbene Buch gut abschneidet. Wegen den Geldern, die durch die Werbung herein kommt. Also bin ich doch gerade dort kritisch.
zu Büchermaxe:
Ich denke, dass das, was du zu den Punkten 1 bis 4 geschrieben hast, jeder auf seine Weise umzusetzen versucht. In vielen Dingen gibt es aber auch das Problem, mehr zu sehen als da ist. Ich habe z. B. beim neuesten Buch von Boris Strugatzki versucht eine Verbindung zwischen Inhalt und heutiger russischer Politik herzustellen, weil ich der Meinung bin, diese Verbindung ziehen zu dürfen. Aber ich weiss nicht, ob Boris Strugatzki die Verbindung wirklich will. Somit ist eine Buchbesprechung immer ein Drahtseilakt.Ein Normalleser macht sich da vielleicht gar nicht die Mühe eine Verbindung herzustellen. Wenn ich dann schliesslich hingehe und Sterne, Punkte oder ähnliches Vergebe, so ist das für mich nur ein Hinweis darauf, in welche Richtung ich mit meiner Besprechung gehe. Ein non-plus-ultra der Bewertung darf so etwas nicht sein, denn jeder legt andere Maßstäbe an. Würden wir alle Bücher nach den gleichen Maßstäben bewerten, fiele meiner Ansicht nach die Vielfalt der Meinungen weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Stefans Kommentar<br />
Ich sehe keinen Unterschied zwischen Leserkritik und Rezension. Eine Rezension schreiben nur solche, die entweder Journalisten sind und es eigentlich gelernt haben sollten, das ander sind private Personen, die eben das nur nicht mit &#8216;gesteltzten Worten&#8217; ebenfalls machen. Wenn ich da an den &#8216;Kritikerpabst&#8217; Marcel R:R: denke hat der nicht unbedingt recht mit seiner Meinung, aber alles was er sagt(e) hält man für die Weisheit letzter Schluß. Und warum sollte man der Leserkritik nur skeptisch gegenüber stehen? Ein Blick auf die Zeitschriften und Internetseiten zeigt mir doch, welche Werbung gerade geschaltet wurde und warum das dort beworbene Buch gut abschneidet. Wegen den Geldern, die durch die Werbung herein kommt. Also bin ich doch gerade dort kritisch.<br />
zu Büchermaxe:<br />
Ich denke, dass das, was du zu den Punkten 1 bis 4 geschrieben hast, jeder auf seine Weise umzusetzen versucht. In vielen Dingen gibt es aber auch das Problem, mehr zu sehen als da ist. Ich habe z. B. beim neuesten Buch von Boris Strugatzki versucht eine Verbindung zwischen Inhalt und heutiger russischer Politik herzustellen, weil ich der Meinung bin, diese Verbindung ziehen zu dürfen. Aber ich weiss nicht, ob Boris Strugatzki die Verbindung wirklich will. Somit ist eine Buchbesprechung immer ein Drahtseilakt.Ein Normalleser macht sich da vielleicht gar nicht die Mühe eine Verbindung herzustellen. Wenn ich dann schliesslich hingehe und Sterne, Punkte oder ähnliches Vergebe, so ist das für mich nur ein Hinweis darauf, in welche Richtung ich mit meiner Besprechung gehe. Ein non-plus-ultra der Bewertung darf so etwas nicht sein, denn jeder legt andere Maßstäbe an. Würden wir alle Bücher nach den gleichen Maßstäben bewerten, fiele meiner Ansicht nach die Vielfalt der Meinungen weg.</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-921</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2007 10:59:37 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem bei diesem Beitrag und der nachfolgenden Diskussion ist meines Erachtens, dass hier Rezensionen und Leserkritiken in einem Topf geworfen werden. Es ist eben ein Unterschied, ob internettypisch jeder seinen Senf abgeben darf oder ob hinter einer Meinungsäußerung eine journalistische Redaktion mit ihrem Namen steht. Der Leserkritik kann man nur selber sehr kritisch gegenüber stehen, für den zweiten Fall gibt es durchaus gute Seiten im Internet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem bei diesem Beitrag und der nachfolgenden Diskussion ist meines Erachtens, dass hier Rezensionen und Leserkritiken in einem Topf geworfen werden. Es ist eben ein Unterschied, ob internettypisch jeder seinen Senf abgeben darf oder ob hinter einer Meinungsäußerung eine journalistische Redaktion mit ihrem Namen steht. Der Leserkritik kann man nur selber sehr kritisch gegenüber stehen, für den zweiten Fall gibt es durchaus gute Seiten im Internet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: buechermaxe</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-917</link>
		<dc:creator>buechermaxe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2007 09:40:41 +0000</pubDate>
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		<description>Ich schreibe seit etwa drei Jahren Rezensionen auf amazon.de und buch.de. Ich versuche in meinen Rezensionen nicht zuviel über den Inhalt des Buches zu verraten, aber auf der Basis des Geschilderten meine Meinung zum Buch zu benennnen. Bei mir kommen auch Autoren, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, durchaus schlecht weg: als Beispiele seien genannt Eva Hermann, Andrasch, Friedericke Mayröcker u.a. Bei meinen Rezensionen kommt es mir darauf an,  (1) dass ich das Buch gelesen habe (eigentlich selbstverständlich!);  (2) dass alle Autoren und ihre Bücher unabhängig von ihrer Bekanntheit oder öffentlichen Sichtbarkeit nach Maßgabe meiner persönlichen und sicher nicht immer objektiven Qualitätsmaßstäben beurteilt werden  (3) dass ich eine Empfehlung gebe, ob ich das Buch noch einmal lesen würde   (4) dass meine Rezension auch gegen die allgemeine öffentliche Meinung zu Autor und Buch verstoßen darf (wobei dann andere das Buch dennoch für gut halten dürfen). Ein prinzipielles Problem sehe ich in der Vergabe von Sternen 0-5 bzw. 1-5. Diese Bewertung ist zu pauschal, aber internet-typisch, da solches Bewerten dem Internet-Surfer dazu verhilft, eine Rezension gar nicht erst zu lesen, sondern rein nach Sternen Bücher zu kaufen. Sehr problematisch halte ich auch alle Rezensionen von wenigen Sätzen, die mit wenigen Worten sagen wollen, warum ein Buch gut oder schlecht ist. Viel mehr als viel Wind kommt dabei nicht heraus, aber oftmals genug eine positive Bewertung der Rezension. Denn wer macht sich denn schon die Mühe, im Internet eine lange Rezension zu lesen? Daher glaube ich nicht, dass das grundsätzliche Problem mit Internet-Rezensionen darin liegt, dass es im Internet zu viele schlechte Rezensionen gibt, sondern darin, dass dort zu viele sehr gute Stern-Bewertungen abgegeben werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe seit etwa drei Jahren Rezensionen auf amazon.de und buch.de. Ich versuche in meinen Rezensionen nicht zuviel über den Inhalt des Buches zu verraten, aber auf der Basis des Geschilderten meine Meinung zum Buch zu benennnen. Bei mir kommen auch Autoren, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, durchaus schlecht weg: als Beispiele seien genannt Eva Hermann, Andrasch, Friedericke Mayröcker u.a. Bei meinen Rezensionen kommt es mir darauf an,  (1) dass ich das Buch gelesen habe (eigentlich selbstverständlich!);  (2) dass alle Autoren und ihre Bücher unabhängig von ihrer Bekanntheit oder öffentlichen Sichtbarkeit nach Maßgabe meiner persönlichen und sicher nicht immer objektiven Qualitätsmaßstäben beurteilt werden  (3) dass ich eine Empfehlung gebe, ob ich das Buch noch einmal lesen würde   (4) dass meine Rezension auch gegen die allgemeine öffentliche Meinung zu Autor und Buch verstoßen darf (wobei dann andere das Buch dennoch für gut halten dürfen). Ein prinzipielles Problem sehe ich in der Vergabe von Sternen 0-5 bzw. 1-5. Diese Bewertung ist zu pauschal, aber internet-typisch, da solches Bewerten dem Internet-Surfer dazu verhilft, eine Rezension gar nicht erst zu lesen, sondern rein nach Sternen Bücher zu kaufen. Sehr problematisch halte ich auch alle Rezensionen von wenigen Sätzen, die mit wenigen Worten sagen wollen, warum ein Buch gut oder schlecht ist. Viel mehr als viel Wind kommt dabei nicht heraus, aber oftmals genug eine positive Bewertung der Rezension. Denn wer macht sich denn schon die Mühe, im Internet eine lange Rezension zu lesen? Daher glaube ich nicht, dass das grundsätzliche Problem mit Internet-Rezensionen darin liegt, dass es im Internet zu viele schlechte Rezensionen gibt, sondern darin, dass dort zu viele sehr gute Stern-Bewertungen abgegeben werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: erik schreiber</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-915</link>
		<dc:creator>erik schreiber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2007 09:04:27 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Buchbesprechung zu schreiben ist nicht sehr einfach. Auf der einen Seite möchte man objektiv bleiben, auf der anderen Seite ist es so, dass man durchaus Bücher von Verlagen oder direkt vom autoren in die Hand gedrückt bekommt. Soll man da die Keule heruaholen und sagen dass es ein schlechtes Buch ist? Oder soll es eine höfliche Umschreibung sein? Und bei einem guten Buch das gleiche nur umgekehrt? Ich bemühe mich bei meinen Besprechungen, so gut wie nie nur 1 oder 5 Punkte zu vergeben. Das geschieht sehr selten und noch seltener dass gar kein Punkt vergeben wird. Wenn ich mir aber eine Besprechung bei amazon ansehe mit nur zwei Sätzen kommt mir das Grausen. Ich habe mir angewöhntnur noch &#039;lange&#039; Besprechungen von anderen zu lesen, weil da zudem noch eine Meinung rüberkommt, die mit einer Begründung belegt ist. Diese Leute geben sich Mühe!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Buchbesprechung zu schreiben ist nicht sehr einfach. Auf der einen Seite möchte man objektiv bleiben, auf der anderen Seite ist es so, dass man durchaus Bücher von Verlagen oder direkt vom autoren in die Hand gedrückt bekommt. Soll man da die Keule heruaholen und sagen dass es ein schlechtes Buch ist? Oder soll es eine höfliche Umschreibung sein? Und bei einem guten Buch das gleiche nur umgekehrt? Ich bemühe mich bei meinen Besprechungen, so gut wie nie nur 1 oder 5 Punkte zu vergeben. Das geschieht sehr selten und noch seltener dass gar kein Punkt vergeben wird. Wenn ich mir aber eine Besprechung bei amazon ansehe mit nur zwei Sätzen kommt mir das Grausen. Ich habe mir angewöhntnur noch &#8216;lange&#8217; Besprechungen von anderen zu lesen, weil da zudem noch eine Meinung rüberkommt, die mit einer Begründung belegt ist. Diese Leute geben sich Mühe!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schölzhorn Reinhard</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-799</link>
		<dc:creator>Schölzhorn Reinhard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 21:06:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/2007860#comment-799</guid>
		<description>Es kristallisiert sich :  Die Unzulänglichkeit  einer Buchhändlerin (oder Buchhändler fals es ihn noch gibt ) ist der kontrast zu der Zulänglichkeit eines Servers. einen reizvoller Ausblick</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es kristallisiert sich :  Die Unzulänglichkeit  einer Buchhändlerin (oder Buchhändler fals es ihn noch gibt ) ist der kontrast zu der Zulänglichkeit eines Servers. einen reizvoller Ausblick</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/#comment-742</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 18:33:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturcafe.de/im-internet-gibt-es-keine-literaturkritik-mehr/2007860#comment-742</guid>
		<description>Nun ich glaube man muss es auch erst mal lernen eine ordentliche Rezension zu schreiben. Ich selber kann es immer noch nicht wirklich, obwohl ich selber ne Seite betreibe wo man dieses tun soll. Ich versuche mich zwar zu verbessern, aber wenn man kein Vorbild hat von dem man lernen kann ist das ziemlich schwer. Deswegen hilft einen wohl auch bei Amazon ein großer Teil der Rezensionen nicht wirklich weiter, weil die Leute welche sie schreiben, nicht wirklich die Übung haben.
Bei mir selber ist immer so die Frage, verrate ich jetzt zu viel vom Buch, oder ist es viel zu wenig, bringt das den Leser überhaupt weiter, oder sollte ich lieber noch einmal von vorne anfangen. Nur solange man kein Feedback in dieser Richtung bekommt kann man leider nicht wirklich lernen und kommt nicht weiter.
viele grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ich glaube man muss es auch erst mal lernen eine ordentliche Rezension zu schreiben. Ich selber kann es immer noch nicht wirklich, obwohl ich selber ne Seite betreibe wo man dieses tun soll. Ich versuche mich zwar zu verbessern, aber wenn man kein Vorbild hat von dem man lernen kann ist das ziemlich schwer. Deswegen hilft einen wohl auch bei Amazon ein großer Teil der Rezensionen nicht wirklich weiter, weil die Leute welche sie schreiben, nicht wirklich die Übung haben.</p>
<p>Bei mir selber ist immer so die Frage, verrate ich jetzt zu viel vom Buch, oder ist es viel zu wenig, bringt das den Leser überhaupt weiter, oder sollte ich lieber noch einmal von vorne anfangen. Nur solange man kein Feedback in dieser Richtung bekommt kann man leider nicht wirklich lernen und kommt nicht weiter.</p>
<p>viele grüße</p>
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