| J. Bernd Krage-Sieber An eine Gläser putzende Frau Durch einen Blumenstrauß seh’ ich dich Gläser putzen. Dein Schopf passt sich natürlich in die Blüten ein. Wär’s nicht so schade, würd’ ich gern die Blumen stutzen; so fingen meine Augen besser deine Augen ein. Du hebst die Gläser hoch, schickst prüfend deine Blicke hindurch, als sähest du dahinter tiefen Sinn. Die Blicke, die ich manchmal dir herüberschicke, verheddern sich und brechen sich darin. Für Augenblicke nur erlaub’ ich mir zu denken, die Blicke, die ich schicke, brächen sich in dir und würden dir - Momente nur - ein Kribbeln schenken... Für dies Gefühl genieß’ ich doppelt gern mein Bier! |