Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons

Staudengebinse Dekadentes Staudengebinse

Von fester gelber Haut umhüllt
reift mehlig süß dein weißes Fleisch.
Bist schlaksig, rundgewellt, geschwillt
und phallisch gar dem Menschen gleich.

Doch eh du länger schwelgst und schmatzt,
geplatzt in deinem Saft gedehnst
wird Ritsch! und Ratsch! an dir gerupft
dein Faserkleid von dir gezupft

Dann flutscht gerissen aus dem Blatt
Gedickt dein Nacktes auf den Tisch
Und gierig grapscht die Hand zum Fraß
Es bleibt kein Rest, kein Stück von dir

© 1997 by Daniel Steinvorth. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.


ZurückSeitenanfangWeiter