Die Route heute | | Neuseeland: Paparoa National Park/ Greymouth | | 20. Tag: Samstag, 13. Februar 1999 | | | Dafür geh' ich meilenweit Nach einem längeren Abend im Pub gestern war alleine das Ausschlafen heute schon ein Genuss. Das Wetter hatte sich wieder gemacht und es wurde ein heißer Tag - gut, dass ich im Paparoa National Park viel im Schatten wanderte. Der Wald bestätigte den Vorgeschmack von gestern, bei dieser grünen Pracht musste ich ständig Fotografierpausen machen. Riesige Dimensionen erreichten die Baumfarne, teilweise bis zu 20 Meter hoch. Die Rundwanderung führte an zwei Flüssen entlang, einer davon war zu überqueren. Etwas erstaunt war ich dann schon, als ich keine Brücke erspähen konnte und beobachtete, wie die Wanderer auf der anderen Seite des Flusses ihre Schuhe auszogen. Die Neuseeländer machen nicht den Aufwand, für ein paar Touristen eine Brücke zu bauen - da hängt man sich die Boots über die Schulter und watet über glitschige Kiesel durch das teilweise kniehohe Wasser bis ans andere Ufer. Ich kam mir vor wie in früheren Camel Werbespots... Bei den Pancake Rocks holte mich am Spätnachmittag der Bus ab und es ging weiter nach Greymouth. Nicht unbedingt eine sonderlich aufregende Stadt, aber die letzte Möglichkeit, vor Queenstown Geld zu holen. Die Westküste ist so dünn besiedelt; außer der grandiosen Landschaft, den Touristen und denjenigen, die mit ihnen ihren Lebensunterhalt verdienen, gibt es da nicht viel. |