Die Route heute | | Neuseeland: Paekakariki | | 14. Tag: Sonntag, 7. Februar 1999 | | | A holiday from the holiday So unaussprechlich der Name aussieht, so nett war es auch in Paekakariki. Für den folgenden Tag hatte ich die Fähre zur Südinsel gebucht und verbrachte so die letzte Nacht auf der Nordinsel noch in diesem herrlichen Badeort: Etwa eine Drei viertel Autostunde nördlich von Wellington gelegen bestand er aus ca. 15 Häusern zwischen der Schnellstraße und dem Strand. Ein sonnendurchfluteter kleiner Backpacker auf den Hügeln mit Blick auf die Tasmanische See und den westlichen Horizont; vielleicht 20 Gäste, die perfekt zusammenpassten. Es waren zwei goldene Tage dort, am liebsten hätte ich mich für eine Woche eingemietet. Ganz relaxed nur aufs Meer schauen, lesen, quatschen, schreiben
Aber die Traveller-Pflicht rief mich auf die Südinsel, schließlich verrannen die Urlaubstage unerbittlich. So pflückte ich den Tag und stürzte mich sofort nach der Ankunft in den Ozean, der in der Nachmittagssonne funkelte wie tausend Diamanten. Meeresversunken trocknete ich am weißen Sandstrand bis das Salz auf der Haut kristallisierte. Die Sonne fiel um 20.30h ins Wasser, ich ließ den Tag mit einem Sonnenuntergangs-Spaziergang ausklingen: Schritt für Schritt durch den nassen Sand, während sich die See goldpurpurnachtblau färbte. Nachts war der südliche Sternenhimmel berauschend schön; furchtlos trotzte ich den Moskitos und ließ beim Rotwein auf der Terrasse das Kreuz des Südens über mich hinwegziehen. |