gestern Abend lief ich durch das Zentrum des Inseldorfes, spähte durch die Fenster der Hotelrestaurants und hoffte, die Radfahrerin irgendwo hinter einem der Tresen zu entdecken. Natürlich ohne Erfolg.
Nachts zog ein Gewitter über die Insel hinweg. Der Regen schlug an die Fensterscheiben meines Zimmers und ließ mich zusätzlich unruhig schlafen.
Dennoch träumte ich weder von Kühen noch von sonstigen Tieren.

Nicht sonderlich erholt wachte ich auf und spazierte nach dem Frühstück erneut durchs Dorf. Mein letzter Tag auf der Insel. Morgen früh fahre ich zurück. Einen Tag früher als geplant.
Vor den Schaufenstern der Andenkenläden ertappte ich mich dabei, wie ich in Gedanken ein Mitbringsel für sie auswählte.
Wenigstens war nach erneuten morgendlichen Schauern das Wetter wieder besser geworden.