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Beitrag vom 28. Februar 2015 | Rubrik: E-Books, Literatur online, Self-Publishing

Hörtipp im WDR: Bye Bye Book – Dichtung im digitalen Zeitalter

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Screenshot der WDR-Website vom 28.02.2015

Elke Heinemann, die vor Kurzem einen viel beachteten FAZ-Artikel über digitale Buchverlage schrieb, hat nun für den WDR ein hörenswertes Radio-Feature zum Thema »digitales Lesen« erstellt.

Der einstündige Audiobeitrag im Programm WDR3 vom 28. Februar 2015 steht jetzt zum Download bereit. Zu hören sind so ziemlich alle, die in der E-Book-Szene Rang und Namen hat.

Zumindest Insidern dürften die Interviewpartner von Elke Heinemann gut bekannt sein. Für ihr »Feature in 7 Kapiteln« sprach sie unter anderem mit den Digitalverlegerinnen Christiane Frohmann (Frohmann Verlag), Nikola Richter (Mikrotext) und Zoë Beck (CulturBooks). Sie unterhält sich mit dem unvermeidlichen Sascha Lobo, mit Kathrin Passig, Peter Glaser, Ingo Niermann (Fiktion) und Literaturkritiker Andreas Platthaus von der FAZ. Ausführlich zu Wort kommt Digitalliteraturexperte Prof. Stephan Porombka. Ebenso zu hören sind Volker Oppmann von log.os, Jo Lendle vom Hanser Verlag sowie Helmut Pesch von Bastei-Lübbe. Und: Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de.

Das Feature streift in seinen 7 Abschnitten so ziemlich alle Aspekte des digitalen Lesens und Schreibens, beleuchtet Kunst und Kommerz, wirft einen Blick aufs Self-Publishing und stellt am Schluss die Frage, wie’s in Zukunft weitergehen wird. Welche Zukunft hat das gedruckte Buch? Welche das E-Book?

Auch Diskussionsvorlagen sind gegeben. So trifft beispielsweise FAZ-Journalist Andreas Platthaus die Aussage:

Es werden Leute dafür bezahlt, günstige Meinungen über bestimmt Produkte abzugeben. Das ist nicht auf den Buchmarkt beschränkt. Meine Meinung wird zugegebenerweise auch bezahlt. Aber eben von einer Zeitung, die davon lebt, dass sie mit Meinung Geld macht. Und zwar nicht mit der Meinung, die irgendjemandem gefällt, sondern mit einer möglichst fundierten Meinung, die aus der individuellen Kompetenz derjenigen, die für die Zeitungen arbeiten, geschöpft ist.

Da müssen einige Buchblogger sicherlich erst mal tief durchatmen.

Der einstündige Hörbeitrag, der auf der Website des WDR nun zum Download bereitsteht, gibt einen guten Überblick, welche Aspekte und Strömungen es derzeit rund ums E-Book zu beachten gibt, wenngleich er in der kurzen Zeit Vieles nur im Vorbeigehen streifen und nicht vertiefen kann.

Link ins Web:

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  1. Was man liebt, will man haben! – tell verlinkte am 7. Juli 2016 um 09:23 Uhr

    […] der nächsten zwei Jahre habe ich Kurzprosa in einem Online-Literaturmagazin publiziert, ein ARD-Radiofeature über Dichtung im digitalen Zeitalter und die monatliche Kolumne E-Lektüren in der FAZ. Damals […]