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Frankfurter Buchmesse 2017: Die Ideentanke aus Baden-Württemberg ist wieder da

Die Ideentanke Baden-Württemberg

Die Ideentanke ist so etwas wie der baden-württembergische Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse. Unter Federführung der Medien- und Filmgesellschaft Baden Württemberg präsentieren fünf Startups ihre Ideen für die Leser und die Buchbranche.

Wolfgang Tischer hat auch an diesem Jahr den Stand im Video porträtiert. Er bestaunte den Drachenthron von Tad Williams, chattete mit Georg Büchner und durfte in Halle Stand 3.1 H13 am Ende in einen Apfel beißen.

Um möglichst kreative Lösungen aus Baden-Württemberg zu identifizieren, hat die MFG gemeinsam mit den Partnern Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Verlagsinitiative everlab, der Stadt Heidelberg und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart zum zweiten Mal einen landesweiten Wettbewerb durchgeführt. Das Ergebnis ist die Ideentanke 2017, bei der fünf Gewinnerteams ihre Projekte vorstellen.

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Die MFG-Ideentanke auf der Frankfurter Buchmesse 2017

So präsentiert Sound of Magic [1] eine Adventure-App, deren Geschichte ausschließlich akustisch erzählt wird. Cheäd [2] (wird wie das englische Wort Chat ausgesprochen) will Schülern klassische Dramen schmackhaft machen, indem die Texte zeigemäß wie ein WhatsApp-Chat aufbereitet werden. Der Dragon Maker [3] des Fantastik-Festivals Dragon Days liefert Download-Codes für Bücher, damit die Leser Figuren und Gegenstände selbst herstellen können, wie beispielsweise den Drachenthron aus Tad Williams’ gleichnamigen Buch. Isle Audio [4] erweckt selbst Papierbücher für Kinder akustisch zum Leben und Detox [5] zeigt ein Endzeitroman als multimediales Gesamtwerk mit Dokumenten, Tönen und unglaublich aufwändig produzierten Filmsequenzen.

Wer alles fünf Teams in Halle 3.1 H13 besucht, kann sich jeweils einen Stempel abholen und bekommt am Ende des Besuchs an der Ideentanke einen schmackhaften Apfel überreicht.

Offenlegung: Die MFG hat Wolfgang Tischer beauftragt, die Ideentanke in einem kurzen Film zu porträtieren. Die redaktionell-inhaltliche Konzeption für die Umsetzung lag jedoch beim literaturcafe.de. Für die Platzierung im literaturcafe.de wurde kein Geld bezahlt.