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	<description>literaturcafe.de ist der Treffpunkt fuer Autoren und Leser und alle, die verrueckt nach Buechern sind. Im monatlichen Podcast des Cafes gibt es Tipps, Interviews, Berichte, Kurzgeschichten, Gedichte und Kritiken. Kurzweilige Infos fuer Leser und Autoren, ausgezeichnet mit dem 1. Deutschen Podcast-Award. Im Maerz 2011 verwandelte sich unser Podcast in den Buchmesse-Podcast direkt aus Leipzig mit Gespraechen von der Messe. Diesmal mit Arno Geiger, Mathieu Carrière, Thomas Glavinic, Wolfgang Herles (ZDF) u.v.a.m. English: literaturcafe.de (The Literature-Cafe) is a German website for authors and readers and everybody who is mad about books. You will find tips, interview, reports, short-stories, poems and reviews in our award-winning podcast. Entertaining informations for readers and writers.</description>
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		<title>Buchautoren: Vom richtigen Umgang mit Journalisten und der Presse – Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 17:47:37 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Wie sollte man als Autorin oder Autor mit Medien und Journalisten umgehen? Was kann man vom Besuch eines Pressevertreters erwarten? Wie sollte man sich auf ein Interview vorbereiten? Und was ist, wenn der geplante Bericht nie erscheint?
An jedem der vier Leipziger Buchmessetage hielt literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer einen Vortrag für Autorinnen und Autoren auf der Bühne in Halle 5.
Wir präsentieren Ihnen den Mitschnitt des zweiten Tages: »Vom richtigen Umgang mit Journalisten und der Presse«.
Gehen Sie immer besser davon aus, dass der Interviewer Ihr Buch nicht gelesen hat
Bevor man sich darüber Gedanken machen sollte, wie man sich auf einen Pressetermin vorbereitet, besteht die erste Herausforderung zunächst einmal darin, überhaupt welche zu bekommen. Das gilt nicht nur für Interviews, sondern auch für Rezensionen.
Viele Schreibanfänger sind offenbar der Meinung, keine Geringere als Elke Heidenreich persönlich sollte sich mal das Erstlingswerk ansehen. Woher wir das wissen? Nun, da literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer auch Elke Heidenreich mehrfach interviewte, taucht der Name literaturcafe.de im Internet hin und wieder in Verbindung mit der Literaturkritikerin auf. Daher erhalten wir immer wieder Anfragen, wir mögen doch bitte mal die Kontaktdaten von Frau Heidenreich herausrücken, man wolle ihr ein Buch schicken. Dass alle bekannten Literaturkritiker - von Marcel Reich-Ranicki über Elke Heidenreich bis hin zu Denis Scheck - regelmäßig verkünden, man möge ihnen bloß nicht unverlangt irgendwelche Bücher und Manuskripte zusenden, da diese ungelesen in den Papiermüll wandern, scheinen diese Autoren nicht zu wissen - oder es scheint sie nicht zu interessieren.
Ein gesundes Selbstbewusstsein kann als Autor zwar nicht schaden, doch oft ist eine gesunde Selbsteinschätzung hilfreicher.
Versuchen Sie es also statt bei Elke Heidenreich oder bei ZEIT und SPIEGEL doch erst einmal bei der Redaktion der örtlichen Regionalzeitung. Oder denken Sie an das kostenlose Wochenblatt. Hier könnte vielleicht eine kleine Homestory über einen Schriftsteller aus der Region interessant sein.
Und egal, ob Website oder Verlagssuche: Auch bei der Kontaktaufnahme mit der Presse gilt, dass Sie in der Lage sein sollten, Ihre Autorenpersönlichkeit und das, was Sie schreiben, in ein oder zwei Sätzen zusammenzufassen. Die Medien lieben es knapp und auf den Punkt.
Welches ist das richtige Medium für Ihr Thema?
Denken Sie in Themen und suchen Sie sich Fachzeitschriften oder Blogs, die sich diesen Themen widmen. Das gilt nicht nur für Sachbuch-, sondern auch für Romanautoren. Ist Ihre Hauptperson ein Jäger, dann versuchen Sie es doch mal bei »Wild und Hund«. Viele Fachzeitschriften haben oftmals eine Rubrik mit Buchtipps zum Thema. Ebenso können Blogger interessant sein, wenn Ihr Buch zu deren Themen passt. Fragen Sie auch hier zuvor an. Eine Besprechung in einem Blog bringt Ihnen zudem auch wieder einen Link, der wiederum ein Baustein in der Verbesserung Ihrer Google-Platzierung sein kann.
Konzentrieren Sie sich sowohl in der Anfrage, in Pressemitteilungen und später auch im Gespräch immer auf ein Thema. Wenn Sie ein Buch über Hundeerziehung geschrieben haben, sollten Sie nicht gleichzeitig erwähnen, dass Sie auch noch ein lyrisches Bändchen über Ihre drolligen Katzenbabys verfasst haben. Themenvielfalt überfordert viele Leser, so die Meinung der Journalisten, die lieber besser nur eine Geschichte erzählen wollen.
Über Bücher sprechen, die man nicht gelesen hat
Wenn es darum geht, mit anderen über Bücher und speziell über das eigene Buch zu sprechen, dann sollten Sie auf jeden Fall ein Buch gelesen haben: Pierre Bayard: »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat«. Leider ist dieses Werk nur noch antiquarisch erhältlich. Jeder Autor sollte es gelesen haben.
Obwohl der Titel immer wieder für Erheiterung sorgt, weil viel glauben, es handle sich um ein »Aufschneiderbuch«,</itunes:summary>
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		<title>Martin von Arndt: Interessantere Geschichten sind in Osteuropa zu finden – Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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	<itunes:subtitle>Man muss von Deutschland aus nur zwei Staatsgrenzen überschreiten und schon ist man in Weißrussland - so man sie denn überschreiten darf. Der letzte Visumantrag von Schriftsteller Martin von Arndt wurde abgelehnt.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Man muss von Deutschland aus nur zwei Staatsgrenzen überschreiten und schon ist man in Weißrussland - so man sie denn überschreiten darf. Der letzte Visumantrag von Schriftsteller Martin von Arndt wurde abgelehnt. Ob es an seinem neuen Roman »Oktoberplatz« liegt, kann er nur vermuten.
»Oktoberplatz« spielt in Weißrussland, in den Medien gerne als »die letzte Diktatur Europas« bezeichnet.
Den Leser des Romans mag es jedoch zunächst verwirren, dass die Hauptfigur Wasil offenbar seine Tante umbringen will, mit der er ansonsten eher Sex hat.
Das erfahren wir bereits auf den ersten Seiten, im ersten Kapitel, das die Überschrift trägt »Tümpel, so tief, daß auf ihrem Grund Höhlen sein könnten«.
Warum die Sprache in seinem Roman zunächst lyrisch-poetischer ist und dann einem eher nüchternen Stil weicht, das erläutert Martin von Arndt im Gespräch.
Doch spätestens, wenn auf Seite 24 der Familienstammbaum aufgezeichnet ist, sind dem Leser, die Verwandtschaftsverhältnisse klar.
Zudem ist es hilfreich zu wissen, dass am Ende des Buches ein Personenverzeichnis zu finden ist. Denn sonst kommt man sich vor wie in einem Dostojewskij-Roman, wenn sich Kosenamen, Vatersnamen und Nachnamen und noch dazu russische und weißrussische Varianten abwechseln.
Martin von Arndt verbrachte längere Zeit in Weißrussland, verkehrte in oppositionellen Kreisen und verarbeitete viele Eindrücke in seinem Roman. Zusammen mit seiner Hauptfigur Wasil, Jahrgang 1974, erleben wir die Perestroika und den Fall des Sowjetreiches, dessen Einfluss in Weißrussland jedoch bis heute nachwirkt.
Im Podcast-Interview erzählt der Autor, wie er die Situation vor Ort erlebt hat und dass das imposanteste Gebäude in Minsk nach wie vor das des KBG sei, der auch heute dort noch so heißt. Wer sich als Ausländer längere Zeit in Weißrussland aufhält, muss damit rechnen, dass ihn früher oder später ein KGB-Mitarbeiter anspricht.
Die interessanteren Geschichten sind heutzutage in den osteuropäischen Ländern zu finden, sagt von Arndt, dessen Eltern beide aus Ungarn stammen.
Das Gespräch mit Martin von Arndt führte Wolfgang Tischer auf einer Holzpalette in einer leeren Halle am Rande der Leipziger Buchmesse. Viel Spaß beim Anhören!
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		<title>Silke Burmester: Beruhigt Euch! – Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 16:08:22 +0000</pubDate>
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	<itunes:subtitle>Nur 32 Seiten besitzt das dünne Bändchen von Silke Burmester, mit dem sie uns beruhigen will. Dass das Büchlein optisch klar an Stéphane Hessels »Empört euch!« erinnert, sei jedoch eher dem Verlag zuzuschreiben. - </itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Nur 32 Seiten besitzt das dünne Bändchen von Silke Burmester, mit dem sie uns beruhigen will. Dass das Büchlein optisch klar an Stéphane Hessels »Empört euch!« erinnert, sei jedoch eher dem Verlag zuzuschreiben.
Silke Burmesters unterhaltsames Werk ist keine Parodie auf Hessel, sondern der Autorin und Kolumnistin (taz, SPIEGEL online) geht es darum, dass wir die medialen Hype- und Aufregerthemen nicht ganz so wichtig nehmen sollten.
Wo es früher über Nacht mal etwas mehr geschneit hat, herrscht heute »Schneechaos«, und wenn im entferntesten Ende der Welt jemand hustet, könnte er an einer Krankheit leiden, die uns morgen alle dahinrafft.
Silke Burmester plädiert dafür, dass wir all die reißerischen Medienberichte kritisch danach hinterfragen sollten, wie relevant all das für uns wirklich ist. Denn vieles davon betrifft uns nicht, und wir sollen uns von der Hysterie nicht anstecken lassen. Die nach Aufmerksamkeit schreienden Nachrichtensendungen und »Brennpunkte« haben die Beachtung häufig nicht verdient.
Das iPad mag ein tolles technisches Gerät sein, aber eine einfache Herdplatte, auf der wir unser Essen zubereiten, ist manchmal für uns weitaus nützlicher.
Aber kann man die Art dieser Wichtigwichtig-Bericherstattung überhaupt noch ändern? Silke Burmester sieht durchaus Chancen, dass einige Medien die Aufmerksamkeit der Menschen auch ohne lautes Geschrei gewinnen können.
Viel Spaß beim Anhören dieser Podcast-Folge aus einer ruhigen, leeren Messehalle am Rande der Leipziger Buchmesse!
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		<title>Cornelia Travnicek: »Der Verlag war schon froh, dass ich twittere und eine Website habe« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 13:44:53 +0000</pubDate>
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	<itunes:subtitle>»Chucks« heißt der Debütroman von Cornelia Travnicek. Und nachdem die Autorin bislang über ihre Erfahrungen und Erfolge im literaturcafe.de schriftlich berichtet, ist sie nun endlich im Podcast zu hören. - Wie schafft man es,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>»Chucks« heißt der Debütroman von Cornelia Travnicek. Und nachdem die Autorin bislang über ihre Erfahrungen und Erfolge im literaturcafe.de schriftlich berichtet, ist sie nun endlich im Podcast zu hören.
Wie schafft man es, dass der Debütroman in einem großen deutschen Verlag erscheint? Cornelia Travnicek gibt im Gespräch zu bedenken, dass man seinen Erstlingsroman nicht zu früh veröffentlichen sollte - sofern man überhaupt die Möglichkeit habe, das zu entscheiden.
Cornelia Travnicek veröffentlichte zunächst Kurzgeschichten in kleineren österreichischen Verlagen, bevor ihr erster Roman bei der Deutschen Verlagsanstalt erschienen ist. Wie sie diesen Wechsel erlebte, schilderte sie bereits im literaturcafe.de. Ist auch die mediale Resonanz in Österreich und Deutschland unterschiedlich? Natürlich sei die Aufmerksamkeit der Medien in Österreich zunächst einmal größer, so Travnicek.
An Terminen liegt für Cornelia Travnicek nun einiges an. Nach Interviews und Auftritten in Leipzig folgte in der Woche darauf die lit.Cologne, und danach geht es auf Lesetour.
Wie bringt sie die Termine alle unter einen Hut, wo sie doch auch noch einen »normalen« Beruf hat?
In ihrem Roman konfrontiert die Autorin ihre Hauptfigur Mae mit den unterschiedlichsten Situationen. Maes Familie zerbricht nach dem frühen Krebstod ihres Bruders, und Mae freundet sich auf der Straße mit einer Punkerin an. Gleichzeitig erfährt der Leser, dass Mae mit einem Architekten fast schon »gutbürgerlich« zusammenwohnt. Die Handlungs- und Zeitebenen und die Zusammenhänge erschließen sich erst im Lauf der Geschichte.
Wie hat die Autorin ihren Roman konstruiert? Wo liegen für Cornelia Travnicek die Unterschiede zu kürzeren Formen? Und wie reagiert sie, wenn man meint, Rückschlüsse vom Leben Maes auf das der Autorin ziehen zu können?
Cornelia Travnicek twittert unter @frautravnicek und ist im Web unter corneliatravnicek.com erreichbar. Die Leser schätzen es durchaus, wenn man als Autor für sie zugangsfähiger sei. Und auch der Verlag schätzt die Online-Aktivitäten der Autorin.
Twitter und Facebook seien jedoch keine Buchverkaufsinstrumente, sondern erweitern das eigene Netzwerk: So schaffe man Aufmerksamkeit für den eigenen Namen.
Wir wünschen viel Spaß beim Anhören dieser Podcast-Folge, in der der Interviewer Wolfgang Tischer gleich am Anfang über den Namen der Autorin stolpert, obwohl er es eigentlich besser wissen sollte.
»Bis Klagenfurt anruft« - Die Berichte von Cornelia Travnicek im literaturcafe.de »
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		<title>Warum die eigene Autoren-Website trotz Facebook &amp; Co. sehr wichtig ist – Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<description><![CDATA[Braucht man als Buchautorin oder Buchautor in Zeiten von Facebook, Twitter &#38; Co. überhaupt noch eine eigene Website? Klare Antwort: Ja! Denn aktuelle Fälle belegen, dass man ohne eigene Website rasch von Facebook abgeschaltet werden kann. An jedem der vier Leipziger Buchmessetage hielt literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer einen Vortrag für Autorinnen und Autoren auf der Bühne<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/warum-die-eigene-autoren-website-trotz-facebook-co-sehr-wichtig-ist-buchmesse-podcast-leipzig-2012/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Braucht man als Buchautorin oder Buchautor in Zeiten von Facebook, Twitter &amp; Co. überhaupt noch eine eigene Website? Klare Antwort: Ja! Denn aktuelle Fälle belegen, dass man ohne eigene Website rasch von Facebook abgeschaltet werden kann.
An jedem der vier Leipziger Buchmessetage hielt literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer einen Vortrag für Autorinnen und Autoren auf der Bühne in Halle 5.
Wir präsentieren Ihnen den Mitschnitt des ersten Tages: »Die perfekte Autorenwebsite«.
Was macht eine gute Website aus, und wie sollte ich sie vernetzen?
Jeweils um 13 Uhr an den Messetagen waren alle Plätze vor der Bühne von leipzig.liest.digital gefüllt, aber die Menschen blieben auch im Gang stehen und hörten zu. Und da viele der Zuhörer wissen wollten, ob man die Vorträge nochmals nachlesen oder nachhören kann, gibt es die Mitschnitte in unserem Buchmesse-Podcast.
Brauche ich in Zeiten von Facebook und Twitter überhaupt noch eine Website?
Die so genannten Social-Media-Angebote und Websites wie Facebook und Twitter sind populär. Auf Facebook kann ich die Termine der Lesung einstellen, aktuelle Berichte posten und den Fans Bilder von der letzten Lesung präsentieren. Das alles ist kostenlos, und auf Facebook ist doch fast schon jeder. Wozu also noch eine eigene Website? Ist das nicht obsolet? Ist nicht sogar die eigene Facebook-Fanpage die bessere Lösung?
Nein!
Wer Facebook nutzt, sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass er dort nicht Kunde ist, sondern das Produkt. Facebook verkauft unsere Daten und stellt uns diese Dienste allein aus diesem Grund bereit. Von heute auf morgen kann das Profil dort vom Facebook gelöscht oder verändert werden. Beispiele gab es in jüngster Zeit genug:
Die Fanpage der Stadt München mit über 400.000 Fans wurde von Facebook einfach abgeschaltet. Plötzlich war München weg - zumindest auf Facebook. Der Grund war, dass Facebook die Adressen der Fanseiten mit Städtenamen wie facebook.com/muenchen offenbar künftig selbst verwenden möchte. Zwar hatte man die Seite unter einer neuen URL später wieder aufgebaut und die Fans ohne ihr Wissen »umgezogen«, doch als Autor mit mühsam aufgebauten 200 oder 300 Fans hat man nicht den Einfluss wie die Stadt München. Über das Verschwinden einer solchen Autorenseite wird nicht die Süddeutsche berichten.
Ebenso war Facebook vor wenigen Tagen einen ganzen Vormittag in Teilen der Welt nicht erreichbar. Wer den Facebook-Like-Button oder andere Elemente auf der eigenen Website eingebunden hatte oder gar im Blog die eigene Kommentarfunktion durch Facebook-Kommentare ersetzt hat, stand ebenfalls im Regen, denn durch den »Ausfall« von Facebook lahmte auch der Aufruf der eigenen Seiten.
Soziale Ausfälle: Wenn Facebook plötzlich weg ist
Doch nicht nur ein Ausfall der kostenlosen Dienste kann problematisch sein. Facebook verdient sein Geld mit dem Verkauf der Nutzerdaten und mit Werbung. Welche Werbung der Nutzer auf der Seite angezeigt bekommt, kann der Besitzer der Seite nicht steuern. Aber will man Werbung der Konkurrenz auf der eigenen Seite haben?
Was ist, wenn Dienste oder Zusatzleistungen plötzlich Geld kosten?
Darüber hinaus sind die sozialen Netzwerke einem ständigen Wandel unterworfen. Wer weiß, wie Facebook in fünf Jahren aussieht oder ob es Facebook dann überhaupt noch gibt? Natürlich ist dies schwer vorstellbar, aber man denke nur an Second Life oder Myspace! Diese Angebote gibt es zwar immer noch, aber sie spielen keine nennenswerte Rolle mehr.
Man sollte daher natürlich die Netzwerke nutzen, aber im Zentrum aller Aktivitäten sollte immer die eigene Website stehen. Regelmäßig sollte man darauf verweisen.
Natürlich kann es auch Probleme mit dem Provider geben und der eigene Server einmal ausfallen. Doch hat man mit dem Provider einen Vertrag und bezahlt ihn, sodass man Anspruch auf diese Leistungen und gegebenenfalls Entschädigung hat. Bei Facebook &amp; Co. hat man dies nicht.
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		<title>Jürgen Reimer und Vito von Eichborn: »Abgeschriebene Wirklichkeiten sind langweilig« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 07:31:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»Sie warfen Feuer auf die Stadt« lautet der Titel des Buches, in dem Jürgen Reimer die Erlebnisse seiner Kindheit während der Nazi-Diktatur verarbeitet hat. Gerade ältere Menschen wollen oftmals ihr Leben aufschreiben. Es entstehen sehr persönliche Bücher, die jedoch literarisch nicht weit tragen und außerhalb der eigenen Familie niemanden interessieren. Nicht so bei Jürgen Reimers<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/juergen-reimer-und-vito-von-eichborn-abgeschriebene-wirklichkeiten-sind-langweilig-buchmesse-podcast-leipzig-2012/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>»Sie warfen Feuer auf die Stadt« lautet der Titel des Buches, in dem Jürgen Reimer die Erlebnisse seiner Kindheit während der Nazi-Diktatur verarbeitet hat. Gerade ältere Menschen wollen oftmals ihr Leben aufschreiben. Es entstehen sehr persönliche Bücher, die jedoch literarisch nicht weit tragen und außerhalb der eigenen Familie niemanden interessieren.
Nicht so bei Jürgen Reimers Buch, denn Vito von Eichborn hat das Werk in seine Edition aufgenommen, weil es für ihn deutlich aus der Masse der Kriegserinnerungen herausragt. Warum? Das erzählen der Autor und der Herausgeber in dieser Podcast-Folge.
»Ich hasse abgeschriebene Wirklichkeiten«, sagt der Mann, der seinerzeit den Eichborn Verlag mitgegründet hat. Wenn es ein Autor oder eine Autorin nicht schaffe, eine Überhöhung in die Geschichte hineinzubringen, dann lege er als Leser das Buch weg, dann sei er gelangweilt.
Jürgen Reimer erzählt, wie er den eigenen Erinnerungen begegnet und wie er sie mithilfe zweier Erzählebenen ungewöhnlich verschränkt hat. Denn es sei ein Problem, wenn man die eigene Geschichte für einen Roman verwende: man wisse, wie es weiterging. Daher müsse man für den Leser Spannung schaffen und nicht einfach das Geschehene linear heruntererzählen.
Den Autor selbst beschäftigt es noch heute, wie nah oft Leben und Tod beieinanderliegen und wie sehr es eine Frage von Glück und Zufall sei, auf welcher Seite man stehe.
Das verweist auf ein weiteres Problem gerade von Geschichten, die während der Kriegstage spielen: Oft neigen die Verfasser solcher Geschichten zum Moralisieren. Herausgeber Vito von Eichborn mag auch das gar nicht und steht mit dieser Meinung sicher nicht alleine da: »Ich lasse mich nicht belehren. Wenn ich merke, ein Autor erhebt seinen Zeigefinger, dann lege ich das Buch beiseite. Ich lerne freiwillig und ich lasse mir von Autoren nicht in mein Leben und in meinen Kopf hineinpfuschen.« Es müsse einem guten Autor gelingen, dass man sich freiwillig Gedanken mache, weil Geschichte und Sprache faszinieren.
War es Absicht, dass Jürgen Reimer oft brutale und erschreckende Szenen in einer nüchternen und klaren Sprache beschreibt, um einen Kontrast zu schaffen? »Nein«, gibt der Autor offen zu. Der Gegensatz beruhe allein darauf, dass er aus der Perspektive eines Kindes erzähle, das viele Dinge ganz anders wahrnimmt.
Die Sprache, meint Eichborn, müsse zudem auch zum Genre des Romans passen und sollte daran gemessen werden.
Was das mit einer »Käseprobe« zu tun hat, das hören Sie in dieser Podcast-Folge. Viel Spaß beim Anhören und Probieren!
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Offenlegung: Das Buch ist bei BoD erschienen. BoD ist Sponsor des Buchmesse-Podcast. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass BoD keinen Einfluss auf den Inhalt dieser Podcast-Folge genommen hat.</itunes:summary>
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		<title>Frank Goosen: »Schreiben ist, dem Chaos Form verleihen« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<itunes:summary>Frank Goosen Roman »Sommerfest« ist im Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch erschienen. Davor war er beim Eichborn, den es als eigenständigen Verlag nicht mehr gibt. Am Schluss des Buches sendet Goosen den ehemaligen Mitarbeitern einen ganz besondern Gruß. Grund genug, um den Autor zu fragen, wie er den Wechsel erlebte.
Doch dann geht es im Interview mit Frank Goosen um »Sommerfest«, die Hauptfigur Stefan und das Ruhrgebiet. Darf man Frank Goosen als »Heimatautor der neuen Generation« bezeichnen?
»Wenn Sie das so sagen wollen«, meint Goosen. Er habe gelernt, dass man mit medial aufgedrückten Stempeln leben müsse. Jedoch sei er ein Freund davon, übel beleumundete Begriffe aus dunklen Ecken herauszuholen und mit neuer, positiver Energie aufzuladen.
Gerade im Ruhrgebiet, das nicht objektiv schön sei, habe man ein gespaltenes Verhältnis zur Heimat und gehe damit sehr selbstironisch um.
Frank Goosen hat einen sehr schönen, unterhaltenden Roman geschrieben, in dem es hin und wieder auch knallige Szenen gibt, in dem es aber auch nachdenkliche, melancholische Passagen gibt. Dieses Nebeneinander sei Goosens »erklärtes Programm«. Und am Schluss des Romans treffen sich alle auf der Autobahn.
Es sei das Schöne am Roman, dass man dem Chaos des Lebens Form verleihen könne.
Hören Sie das vollständige Interview mit Frank Goosen in unserm Podcast. Viel Spaß!
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		<title>Olga Grjasnowa im Interview: Der Russe ist einer, der Birken liebt &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 08:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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	<itunes:subtitle>Die junge Autorin Olga Grjasnowa hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Er trägt den poetischen Titel: »Der Russe ist einer, der Birken liebt«. - Das Buch erschien nicht irgendwo, sondern im renommierten Hanser Verlag.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Die junge Autorin Olga Grjasnowa hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Er trägt den poetischen Titel: »Der Russe ist einer, der Birken liebt«.
Das Buch erschien nicht irgendwo, sondern im renommierten Hanser Verlag. Von solch einem Erfolg träumen viele, und Olga Grjasnowa ist der Beweis, dass junge Autorinnen und Autoren durchaus eine Chance bei bekannten Verlagen haben.
Natürlich wollte Wolfgang Tischer von der Autorin wissen, wie man es schafft, sein Debüt beim Hanser Verlag zu veröffentlichen.
Olga Grjasnowa ist derzeit sehr gefragt, nicht nur auf der Leipziger Messe. Umso mehr freuen wir uns, dass sie zu Gast bei uns im Digitalen Wohnzimmer war.
In »Der Russe ist einer, der Birken liebt« geht es um Mascha, die noch als Kind mit ihren Eltern von Aserbaidschan nach Deutschland gekommen ist. Ihr Freund, mit dem sie zusammenwohnt, stirbt nach einem Sportunfall und einer missglückten Operation. Maschas Leben gerät aus den Fugen. Sie lässt alte Beziehungen wieder aufleben und reist schließlich als Dolmetscherin nach Israel. Nationale Identitäten spielen in Grjasnowas Roman eine große Rolle, denn Mascha ist deutsche Jüdin aus Aserbaidschan, die auch mit Araber und Türken befreundet ist.
Olga Grjasnowa stammt wie ihre Romanfigur ebenfalls aus Aserbaidschan, ein Umstand, der rasch dazu führen könnte, die Autorin mit ihrer Protagonistin zu verwechseln. Wie geht man mit diesem medialen Schubladendenken um? Wie entwirft man eine solche Figur wie Mascha? Und wie verhindert man es, dass traurige und grausame Szenen nicht in Gefühlskitsch abgleiten?
All das und noch viel mehr schildert die Autorin angenehm sympathisch und offen in der ersten Folge unseres Buchmesse-Podcast 2012 von der Leipziger Messe. Ein gelungener Auftakt mit einem lesenswerten Buch! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anhören des Interviews!
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		<title>Roger Willemsen im Interview: »Wir werden den Kopf schütteln darüber, was wir alles mit unseren Daten erlaubt haben«</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist es endlich: das Gespräch mit Roger Willemsen von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Drei neue Taschenbücher, ein Hörbuch und der Arche Musikwoche-Kalender tragen in diesem Bücherherbst den Namen Roger Willemsen. Für seine Verhältnisse ist das fast wenig. Doch Willemsen stand in den letzten Monaten gut 100 Mal mit »Die Enden der Welt« auf der<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/roger-willemsen-im-interview-wir-werden-mit-dem-kopf-schuetteln-darueber-was-wir-alles-mit-unseren-daten-erlaubt-haben/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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	<itunes:subtitle>Hier ist es endlich: das Gespräch mit Roger Willemsen von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Drei neue Taschenbücher, ein Hörbuch und der Arche Musikwoche-Kalender tragen in diesem Bücherherbst den Namen Roger Willemsen.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Hier ist es endlich: das Gespräch mit Roger Willemsen von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Drei neue Taschenbücher, ein Hörbuch und der Arche Musikwoche-Kalender tragen in diesem Bücherherbst den Namen Roger Willemsen. Für seine Verhältnisse ist das fast wenig. Doch Willemsen stand in den letzten Monaten gut 100 Mal mit »Die Enden der Welt« auf der Bühne.
Wie schafft man es, jeden dieser Auftritte so intensiv zu gestalten, als wäre er einmalig. Und was hat Roger Willemsen mit dem Abenteurer, Schriftsteller und Goldsucher Jack London gemeinsam? Und warum ist Facebook alles andere als ein Abenteuer? All das hören Sie in dieser Podcast-Folge.
»Man muss auf der Bühne großherzig sein, denn das Publikum ist es auch«
Das alljährliche Gespräch mit Roger Willemsen auf der Frankfurter Buchmesse ist ein fester Bestandteil des literaturcafe.de-Podcasts. Seit wir 2005 den Buchmesse-Podcast zum ersten Mal präsentiert haben, ist Willemsen jedes Jahr als Interviewgast mit dabei gewesen. In der ersten Ausgabe legendär unterbrochen durch Reinhold Messner.
2010 fand das Gespräch erstmals nicht auf der Messe, sondern hinter der Bühne des Karlsruher Tollhauses statt. Kurz danach stand Willemsen auf dieser Bühne und präsentierte sein damals gerade erschienenes Buch »Die Enden der Welt«.
Wer Roger Willemsen mit seinem Erzählprogramm live erlebt hat, der ist erstaunt, wie spontan das alles wirkt, wie gekonnt er mit dem Publikum plaudert und wie intensiv er von seinen Reiseerlebnissen berichtet, als fiele ihm all das gerade erst wieder ein. Dabei füllte er damit mittlerweile an die 100 Mal die Veranstaltungssäle.
Willemsens Rezept ist einfach: Man müsse auf der Bühne großherzig sein, denn das Publikum sei bereits großherzig gewesen, indem es eine Eintrittskarte gekauft habe und zum Veranstaltungsort gefahren sei. Außerdem müsse man nicht den Text, sondern die Situation rekapitulieren.
Ein Jahr später ist »Die Enden der Welt« schon als Taschenbuch erhältlich. Doch es sind noch zwei andere Taschenbücher bei S. Fischer erschienen, bei denen Willemsen als Herausgeber fungiert.
Jack London: Paten- und Seelenverwandtschaft
Zum ist da eine Sammlung mit 14 Erzählungen von Jack London, die Willemsen zusammengestellt hat. Mit Jack London verbinden viele Menschen Alaska und den Goldrausch, vielleicht auch den Seewolf, der vielen durch die berühmte Kartoffelszene in der Verfilmung mit Raimund Harmsdorf bekannt ist.
London hatte ein bewegtes Leben und wurde doch nicht älter als 40 Jahre. Was fasziniert Roger Willemsen an Jack London? London habe seine Jugend geprägt. Sein Werk sei überwiegend nicht erfunden, sondern erfahren.
Es sei eine Art Patenschaft, sagt Willemsen, die er mit dieser Anthologie als lebender Autor für den verstorbenen Kollegen übernommen habe.
Wenn wir bei diesem Bild bleiben, dann ist William Lithgow das zweite Patenkind von Roger Willemsen. Auch Lithgow war ein Weltreisender Anfang des 17. Jahundert, wenngleich er der großen weiten Welt gegenüber eigentlich gar nicht aufgeschlossen und alles andere als gutherzig war. Und dennoch - oder gerade deswegen - findet Willemsen Lithgows Reiseberichte interessant, zumal dieser Mensch Dinge gesehen hat, die es heute nicht mehr gibt.
Wann erscheint ein Autorenratgeber von Roger Willemsen?
Wenn sich Roger Willemsen so viel mit anderen Schriftstellern beschäftigt, wäre es da nicht an der Zeit, einen Schreibratgeber zu verfassen? Schreibratschläge von Willemsen in Buchform würden ihm doch sicherlich aus den Händen gerissen werden. Als Beilage zum Jubiläumsband der Neuen Rundschau zum 125. Geburtstag des S. Fischer Verlags hat Willemsen »13 Regeln für Schriftsteller« zusammengestellt hat. Die lauten beispielsweise:
Sitzen Sie gerade. Am besten, Sie suchen auch innerlich nach einer Haltung, die noch nicht da war.
Streichen Sie die Hälfte aller spontan kommenden Adjektive, nennen Sie Cognac niemals eine »scharfe, bernsteinfarbene Flüssigkeit«,</itunes:summary>
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		<title>Apocalypsis-Autor Mario Giordano: »Das Publikum will sich die Geschichte nicht selbst erzählen« &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 17:09:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»Apocalypsis« heißt ein ungewöhnlicher Serienroman von Bastei Lübbe, der im Oktober 2011 auf der Frankfurter Buchmesse recht ungewöhnlich vorgestellt wurde. Der Weltuntergangs- und Papstthriller erscheint bis Anfang 2012 in wöchentlichen Folgen als App, E-Book und Hörbuch. Im Mittelpunkt steht der Text – aber nicht der Autor, dessen Namen man auf den digitalen Covern vergeblich sucht!<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/apocalypsis-autor-mario-giordano-das-publikum-will-sich-die-geschichte-nicht-selbst-erzaehlen-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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	<itunes:subtitle>»Apocalypsis« heißt ein ungewöhnlicher Serienroman von Bastei Lübbe, der im Oktober 2011 auf der Frankfurter Buchmesse recht ungewöhnlich vorgestellt wurde. - Der Weltuntergangs- und Papstthriller erscheint bis Anfang 2012 in wöchentlichen Folgen als ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>»Apocalypsis« heißt ein ungewöhnlicher Serienroman von Bastei Lübbe, der im Oktober 2011 auf der Frankfurter Buchmesse recht ungewöhnlich vorgestellt wurde.
Der Weltuntergangs- und Papstthriller erscheint bis Anfang 2012 in wöchentlichen Folgen als App, E-Book und Hörbuch. Im Mittelpunkt steht der Text – aber nicht der Autor, dessen Namen man auf den digitalen Covern vergeblich sucht!
Mario Giordano hat sich die Story ausgedacht. Der in Köln lebende Autor ist es gewohnt, Geschichten im Team zu gestalten. Wir haben mit Mario Gioardano über seine »Web-Novel« gesprochen.
Ungewöhnlich anders: Verlag sucht Autor
»Apocalypsis« entstand nicht auf dem Weg, auf dem ein Autor sein Manuskript dem Verlag üblicherweise anbietet: In diesem Fall hat der Verlag einen Autor gesucht!
»Apocalypsis« sollte das erste große Projekt des neu gegründeten Verlagsbereiches »Lübbe Entertainment« sein. Ganz klar: ein Verlagsprodukt – also textbasierend - und dennoch angereichert mit Bildern, Videos, Tönen und kleinen spielerischen Elementen. Über das Projekt haben wir anlässlich der sakralen Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse bereits berichtet.
Bildergalerie: Die Präsentation von »Apocalypsis« auf der Buchmesse 2011
Mario Giordano, der im Übrigen nicht mit Ralph Giordano verwandt ist, wirkt zurückhaltend und bescheiden. Neben zahlreichen Kinderbüchern hat er etliche Drehbücher geschrieben - unter anderem für den ARD-Tatort. Zudem schrieb er die Romanvorlage »Black Box« zum Film »Das Experiment« mit Moritz Bleibtreu: Auch hier verfasst Giordano die Drehbuchumsetzung selbst. Er ist es gewohnt, dass man als Autor nicht immer in der ersten Reihe steht.
»Wir können neue Erzählformen nicht am Reißbrett entwickeln«
Eine Geschichte multi- bzw. transmedial zu erzählen -  das hatte Giordano schon immer gereizt. »Interactive Storytelling«, so Mario Giordano, »alle reden davon, keiner weiß wirklich, wie man&#039;s machen könnte, und keiner traut sich so richtig ran.« Er habe immer geglaubt, so was ließe sich am ehesten im Film oder beim Fernsehen umsetzen - bis Bastei auf ihn zukam: Giordano lobt die Entschlossenheit des Verlages, der nicht unerheblich in das Projekt investierte. »Wir können neue Erzählformen nicht am Reißbrett entwickeln, wir müssen sie einfach ausprobieren«, sagt Giordano.
Die zwölf Folgen von Apocalypsis sind bereits fertiggestellt. Auf Nutzer- oder Leser-Rückmeldungen kann also nicht direkt reagiert werden. Würden Giordano auch interaktive Elemente mit Publikumsbeteiligung reizen? Sicherlich, sagt Giordano. Doch: Trotz Leser-Einmischung ist er überzeugt davon, dass ein Autor die Fäden in der Hand halten sollte. »Das Publikum will sich die Geschichte nicht selbst erzählen«, meint der Autor.
Viel Spaß beim Anhören des Interviews mit Apocalypsis-Autor Maria Giordano!
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		<title>Kathrin Passig und Aleks Scholz über das neue Lexikon des Unwissens &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:18:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kathrin Passig und Aleks Scholz haben zusammen mit Kai Schreiber »Das neue Lexikon des Unwissens« erstellt. Der erste Band des Lexikons erschien 2007. Im Gespräch mit Kathrin Passig und Aleks Scholz wollte Wolfgang Tischer wissen, ob das Unwissen in diesen vier Jahren zugenommen hat, was die beiden von E-Books halten, wie sozial Lesen sein sollte<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/kathrin-passig-und-aleks-scholz-ueber-das-neue-lexikon-des-unwissens-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Kathrin Passig und Aleks Scholz haben zusammen mit Kai Schreiber »Das neue Lexikon des Unwissens« erstellt. Der erste Band des Lexikons erschien 2007.
Im Gespräch mit Kathrin Passig und Aleks Scholz wollte Wolfgang Tischer wissen, ob das Unwissen in diesen vier Jahren zugenommen hat, was die beiden von E-Books halten, wie sozial Lesen sein sollte und ob der weibliche Orgasmus nicht doch bildzeitungskompatibel ist.
Vielleicht ist der weibliche Orgasmus und warum es ihn gibt der Grund, warum sie jetzt weiterlesen. Daher sei an dieser Stelle erwähnt, dass diesem Thema in der Tat im neuen Lexikon des Unwissens nachgegangen wird. Denn »weil er Spaß macht« und »aus Gerechtigkeit, denn Männer haben schließlich auch einen« sind für die Natur keine Argumente.
Doch genug zu diesem Thema, wer mehr wissen möchte, sollte sich das neue Lexikon des Unwissens kaufen. Der weibliche Orgasmus und die weiblichen Brüste werden in diesem Interview nur erwähnt, um die Pressekompatibilität solcher Themen aufzuzeigen, so wie es im ersten Band des Lexikons bereits mit dem Schnurren von Katzen war.
Tatsächlich täusche der Eindruck nicht, so Aleks Scholz, dass man ansonsten im zweiten Band bei einigen Themen tiefer eingestiegen sei. Außerdem kümmere man sich auch um Themen, von denen der normale Mensch vielleicht gar nicht weiß, dass es darauf noch keine Antwort gibt - geschweige denn, wie sie heißen.
Ein Beispiel hierfür ist »Benfords Gesetz«. Dieses besagt, dass bei zusammengetragenen Zahlen, seien es Baseball-Statistiken, Geldbeträge, Postadressen oder Flusslängen, die Zahlen mit einer 1 am Anfang dominieren.
Von Kathrin Passig und Aleks Scholz wollte der Interviewer auch wissen, warum es zum neuen Lexikon des Unwissens nur ein »normales« E-Book gibt und keines mit bunten Bildern oder Filmchen. Klare Aussage von Kathrin Passig: Das Internet sei das bessere »Enhancement« zu jedem Buch. Daher solle man dies nicht im E-Book nachbauen. Lediglich Verlinkungen aus dem Buch heraus wären interessant, meint Aleks Scholz.
Und auch das zweite »Buzzword« der Buchmesse 2011 ist Thema im Gespräch: Was halten die Autoren vom »Social Reading« oder gar der Möglichkeit, dass Leser direkt mit dem Autor in Kontakt treten können? Hier, so bekennt Kathrin Passig, habe sich ihre Meinung im letzten halben Jahr doch geändert. Wie genau, das hören Sie im Interview. Viel Spaß!
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		<title>Nicholas Denissen von Amazon übers Selbstverlegen für den Kindle – Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:51:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nicholas C. Denissen ist Vice President Media bei Amazon Deutschland. Zum Bereich Media gehört das Buchgeschäft, Musik, Film, Videospiele &#8211; und natürlich die Kindle-E-Books. Seit April 2011 wird der Kindle-Reader direkt von Amazon Deutschland ausgeliefert, und seit Anfang Oktober ist zusätzlich der 99-Euro-Kindle erhältlich. Wir habe uns im Gespräch mit Nicholas C. Denissen natürlich speziell<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/nicholas-denissen-von-amazon-uebers-selbstverlegen-fuer-den-kindle-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Nicholas C. Denissen ist Vice President Media bei Amazon Deutschland. Zum Bereich Media gehört das Buchgeschäft, Musik, Film, Videospiele - und natürlich die Kindle-E-Books.
Seit April 2011 wird der Kindle-Reader direkt von Amazon Deutschland ausgeliefert, und seit Anfang Oktober ist zusätzlich der 99-Euro-Kindle erhältlich.
Wir habe uns im Gespräch mit Nicholas C. Denissen natürlich speziell für das KDP-Programm interessiert, über das Autoren ihre Bücher selbst für den Kindle anbieten und verkaufen können.
Das KDP-Programm steht allen Autoren offen und startete ebenfalls im April 2011 in Deutschland. Wie man eigene Bücher bei Amazon veröffentlicht, darüber habe wir bereits im literaturcafe.de ausführlich berichtet und sogar ein eigenes E-Book herausgebracht.
Jahrelang war Amazon überhaupt nicht auf der Frankfurter Buchmesse mit einem eigenen Stand vertreten. Im Jahre 2011 stelle man in Halle 8 zwischen den internationalen Verlagen an einem Mini-Stand den Kindle und das KDP-Programm vor.
Wie immer hält sich Amazon sehr bedeckt, was klare Einschätzungen und Stellungnahmen angeht. Auf die Frage, ob man mit der Entwicklung des KDP-Programms in Deutschland zufrieden sei, verweist Denissen auf die Amazon-eigenen Bestsellerlisten, in denen sich zwischen Verlagstiteln auch immer wieder E-Books von Selbstverlegern befinden, was zeige, dass die Leser hier neue Autoren entdecken können und es auch tun.
»Wir sind in Sachen E-Book und Kindle noch ganz am Anfang«
Wie stellt Amazon die Qualität der selbst veröffentlichten Titel sicher? Auch hier vertraut Amazon auf die Macht der Leser, die über ihr Kaufverhalten und die Bewertungsmöglichkeiten die guten Titel selbst ermitteln. Amazon gewährleiste die Angebotsvielfalt und stelle die notwendigen Infos bereit, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen.
Was kommt demnächst in Deutschland? Die Modelle mit Touchscreen? Der Fire? Auch hier hält sich Nicholas C. Denissen bedeckt: Man sei in Sachen Kindle in Deutschland noch ganz am Anfang.
Viel Spaß beim Hören des Interview mit Nicholas C. Denissen, Vice President Media bei Amazon Deutschland!</itunes:summary>
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		<title>Über Lesekreise: Ein Gespräch mit Thomas Böhm &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 12:07:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Thomas Böhm war Programmleiter für das Gastland »Island« auf der Frankfurter Buchmesse 2011. Im kommenden Jahr wird er die gleiche Funktion beim Internationalen Literaturfestival in Berlin ausüben. Davor war er jahrelang Programmleiter des Kölner Literaturhauses. Wir blicken im Gespräch mit Thomas Böhm zunächst zurück auf den Gastlandauftritt Islands, der in diesem Jahr tatsächlich von Land<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/ueber-lesekreise-ein-gespraech-mit-thomas-boehm-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Thomas Böhm war Programmleiter für das Gastland »Island« auf der Frankfurter Buchmesse 2011. Im kommenden Jahr wird er die gleiche Funktion beim Internationalen Literaturfestival in Berlin ausüben. Davor war er jahrelang Programmleiter des Kölner Literaturhauses.
Wir blicken im Gespräch mit Thomas Böhm zunächst zurück auf den Gastlandauftritt Islands, der in diesem Jahr tatsächlich von Land und Literatur und nicht von politischen Verwerfungen geprägt war.
Thomas Böhms Leidenschaft jedoch sind Lesekreise. Darüber hat er sogar ein ganzes Buch geschrieben: »Das Lesekreisbuch« ist Anleitung und kompetenter Ratgeber für alle, die mit anderen Menschen über Bücher sprechen sollen.
Leidenschaft für Lesekreise
Wenn Thomas Böhm von Lesekreisen erzählt, dann spürt man seine Begeisterung. Für ihn hat das Thema nichts mit den Vorurteilen zu tun, in denen man vielleicht über 60-Jährige nachmittags in der Stadtbücherei über Heine und Rilke reden sieht.
Das Großartige sei, dass man selbst jederzeit einen Lesekreis gründen könne und die Regeln für seinen Kreis bestimme, so Böhm. Über Jahre hinweg tausche man sich mit zunächst fremden Menschen über Bücher aus. Über die Zeit lerne man so nicht nur die Bücher, sondern auch die Lesekreisteilnehmer immer besser kennen, und sie werden zu Freunden.
Der sanfte Druck, bis zum nächsten Treffen ein Buch oder einen Teil daraus lesen zu müssen, kann zudem sehr positiv sein. Denn wo sonst hat man die Möglichkeit, endlich einmal über ein Buch zu sprechen, dass man gerade liest?
Vom Lesekreis zum Social Reading
Lesekreise waren das Buzzword der Frankfurter Buchmesse 2011, auch wenn sie unter dem Namen »Social Reading« daherkamen und beim Thema E-Books immer wieder gerne genannt wurden. Denn theoretisch - und teilweise auch schon praktisch - erlauben es die mobilen Geräte, sich textlich direkt bei der Lektüre auszutauschen. Dies kann entweder mit fest definierten Personen oder aber mit einem beliebigen Kreis erfolgen.
Der Vorzug des analogen Lesekreises
Was hält Thomas Böhm von dieser neuen digitalen Form des Lesekreises? Böhm bleibt diplomatisch, findet es toll, wenn Menschen auch diese Möglichkeit nutzen, doch man merkt im Gespräch mehr als deutlich, dass es für ihn gerade der persönliche Kontakt zu den Menschen ist, der Lesekreise ausmacht.
Das Lesekreisbuch - Umfassender Ratgeber für Literatur und Psyche
Böhms Lesekreisbuch sei allen ans Herz gelegt, die sich über ihre Lektüre mit Gleichgesinnten austauschen wollen. Das Werk behandelt alle Aspekte, die bei der Organisation eines Lesekreises wichtig sind. Der Autor geht u. a. auf die Fragen ein, wie man passende Teilnehmer für die eigene Leserunde gewinnt, wo sich der Lesekreis treffen könnte und wie man die geeigneten Bücher findet. Als Bonus stellen Prominente wie Denis Scheck oder Elke Heidenreich ihre persönlichen Lesekreis-Leselisten vor.
Schweigende und Wichtigtuer: Wie redet man über Bücher?
Wichtig ist der Aspekt der Gesprächsführung selbst. Wie redet man über Bücher? Wie geht man mit Menschen um, die sich in den Vordergrund drängen wollen? Da ist psychologisches Fingerspitzengefühl gefragt. Amüsant ist Thomas Böhms Typencharakterisierung von Lesekreisteilnehmern. Da gibt es beispielsweise Vielredner und Schweigende, Logiker und mit Problemen Belastete, es gibt Besserwisser und Ablenkende.
Das Gespräch mit Thomas Böhm fand am Buchmesse-Samstag im Pavillon des Gastlands Island statt. Wir wünschen viele Spaß beim Anhören - und vielleicht ja demnächst in Ihrem Lesekreis!
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		<title>Forum Blog: Mitschnitt der Diskussionsrunde um Blogs und Verlage &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:51:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu einer Diskussionsrunde um Internet, Verlage und Blogs hatte am Samstag die Frankfurter Buchmesse in Zusammenarbeit mit dem literaturcafe.de eingeladen. Obwohl man dazu an den internationalen Verlagen vorbei bis in die hintere Ecke der Halle 6.1 kommen musste, fanden sich weit über 80 Zuhörer ein, um das Gespräch zu verfolgen. Wie nutzen Verlage das Web<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/forum-blog-mitschnitt-der-diskussionsrunde-um-blogs-und-verlage-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Zu einer Diskussionsrunde um Internet, Verlage und Blogs hatte am Samstag die Frankfurter Buchmesse in Zusammenarbeit mit dem literaturcafe.de eingeladen. Obwohl man dazu an den internationalen Verlagen vorbei bis in die hintere Ecke der Halle 6.1 kommen musste, fanden sich weit über 80 Zuhörer ein, um das Gespräch zu verfolgen. Wie nutzen Verlage das Web zur Kommunikation mit dem Leser? Wie wehrt man die hohe Nachfrage nach Rezensionsexemplaren ab? Und warum funktionieren Twitter und Facebook nicht immer?
Hören Sie den Mitschnitt der Veranstaltung im Podcast des literaturcafe.de.
Nur wer in Communities einzahlt, bekommt auch etwas heraus
Vor der Diskussionsrunde über Blogs und Verlage begrüßte Moderator Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de zwei ganz spezielle Gäste: Kathrin Passig und Aleks Scholz berichteten aus Autorensicht über ihre Erfahrungen mit Verlagen und dem Marketing ihres Buches. Passig und Scholz sind nicht nur Blogger und Internet-Profis, sie lasen auch beide sehr erfolgreich beim Bachmann-Wettbewerb und waren auf der Messe, um »Das neue Lexikon des Unwissens« zu präsentieren, das bei Rowohlt erschienen ist.
Nicht weil ihre Berichte auf der Buchmesse geheim bleiben sollen, sondern schlichtweg, weil das Aufnahmegerät noch nicht lief, fehlt im Mitschnitt leider der Anfang des Gesprächs.
Daher sei glücklicherweise darauf verwiesen, dass alle, die sich fürs neue Lexikon des Unwissens interessieren, demnächst auf literaturcafe.de ein ausführliches Interview mit den beiden anhören können.
Gerade noch rechtzeitig lief die Aufnahme bei der Frage, was Kathrin Passig und Aleks Scholz den Autoren als Web-Aktionen empfehlen können, die keinen Vertrag bei Rowohlt haben und ihr Werk vielleicht im Alleingang z.B. als Kindle-Buch veröffentlicht haben.
Erfolgsrezepte kennt natürlich keiner, doch Kathrin Passig brachte es auf den Punkt, dass man in die Communities erst etwas einzahlen müsse, um wieder etwas herauszubekommen. Wer erst dann Twitter, Facebook &amp; Co nutze, wenn er etwas zu verkaufen habe, zuvor aber dort nie präsent war, der wirke wenig glaubwürdig.
Nach diesen Spezialgästen ging es weiter mit der größeren Diskussionsrunde. Zu Gast auf der Bühne waren Tina Pfeifer, die beim Bastei Lübbe Verlag den Bereich Online-PR betreut, Caroline Lauth vom Marketing der S. Fischer Verlage, die in ähnlicher Funktion tätig ist. Mit Andrea Diener saß eine der renommiertesten deutschen Buch-, Literatur- und Kulturbloggerinnen auf der Bühne. Neben ihrem eigenen Blog schreibt sie auch für die Blogs der FAZ, u.a. für »Überdruck« zusammen mit dem berüchtigten Don Alphonso. Cao Hung Nguyen, der vierte Teilnehmer der Runde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit bloggdeinbuch.de Blogger und Verlage zusammenzubringen.
Wer interessiert sich schon für die Verlage?
Beide Verlagsmitarbeiterinnen betonten, dass es wichtig sei, themen-, bücher- oder autorenbezogen zu agieren. Im Allgemeinen interessiere sich niemanden für den Verlag an sich, ausgenommen Branchenvertreter. Man müsse den Leuten Themen und Zusatzmaterial an die Hand geben, so Caroline Lauth.
Andrea Diener bekomme von den Social-Media-Aktivitäten der Verlage wenig mit. Sie orientiere sich lieber an anderen Leuten oder Blogs und schaue, was dort gelesen werde und »im Schwange« sei. Was von Verlagen käme sei doch nur Marketing oder PR. Das müsse dann nicht auch noch in der Facebook-Timeline auftauchen, so ihre persönliche Bewertung.
»Wir haben die Autoren, und mit denen können wir unheimlich viel machen«, meint Tina Pfeifer von Lübbe. Natürlich müsse man dies koordinieren, da auch immer mehr Autoren selbst aktiv werden, doch noch längst nicht alle. Ein Autor, der selbst im Netz agiere, wirke jedoch glaubwürdiger.
»Blogger sind Dienstleister« - Sind Blogger Dienstleister?
Bei bloggdeinbuch.de können sich Blogger darum bewerben, Rezensionsexemplare zu erhalten, die Verlage zur Verfügung stellen. Wird die Bloggerin oder der Blogger ausgewählt,</itunes:summary>
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		<title>Shakespeare als Betrüger: Roland Emmerich über seinen Film »Anonymus« &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 06:45:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Roland Emmerich ist der Spezialist für den Weltuntergang, und in seinen Filmen lässt er es in der Regel richtig krachen. Der deutsche Regisseur hat es in Hollywood zu Ruhm und Ehre gebracht &#8211; und uns Filme wie Independence Day, 2012 oder Gozilla. Nun widmet sich Emmerich der Literatur. In seinem neuesten Film »Anonymus« stellt er<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/shakespeare-als-betrueger-roland-emmerich-ueber-seinen-film-anonymus-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<title>Torsten Casimir im Gespräch: Der Börsenverein ist nicht Siegfried Kauder &#8211; Buchmesse-Podcast 2011</title>
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		<description><![CDATA[Traditionell unterhalten wir uns im Buchmesse-Podcast mit Dr. Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist auch in diesem Jahr Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts. Schon im dritten oder vierten Jahr wird auf der Buchmesse der Durchbruch des E-Books prognostiziert. Kann man dem noch glauben? Thorsten Casimir befürchtet für den<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/torsten-casimir-im-gespraech-der-boersenverein-ist-nicht-siegfried-kauder-buchmesse-podcast-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Traditionell unterhalten wir uns im Buchmesse-Podcast mit Dr. Torsten Casimir, Chefredakteur des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel. Das Wochenmagazin für die Branche ist auch in diesem Jahr Medienpartner unseres Buchmesse-Podcasts.
Schon im dritten oder vierten Jahr wird auf der Buchmesse der Durchbruch des E-Books prognostiziert. Kann man dem noch glauben? Thorsten Casimir befürchtet für den Buchhandel eine bittere Pointe.
Und hat der Buchhandel nicht mittlerweile ein Imageproblem bei vielen Internet-Usern? Wolfgang Tischers Tweet vom 11. Oktober
»Wir dürfen nicht die gleichen Fehler wie die Musikindustrie machen«, sagen die Verlage, »wir müssen sie deutlich übertreffen!« #fbm11
wurde mittlerweile 40 Mal geretweetet und traf offenbar einen Nerv. Macht man sich mit Forderungen wie Warnhinweisen für vermeintliche Raubkopierer nicht unbeliebt? Sollte man nicht lieber auf innovativer Produkte setzen?
Torsten Casimir meint, dass es hier Verwechslungen gebe und man die Forderungen von Siegfried Kauder nach einem »3-Strikes-Modell« nicht mit denen des Buchandels vergleichen solle.
Klar sei laut Casimir auch, dass unbeholfenes Digital Rights Management auf Dauer keine Chance haben werde.
Und dann gab es da noch unlängst die »Zukunftskonferenz«, in der sich Buchbranche Gedanken darüber machte, was denn künftig kommen und passieren könne. Aber sollte die Branche die Zukunft nicht besser aktiv gestalten, anstatt darüber zu reden?
Hören Sie das komplette Interview mit Dr. Torsten Casimir im MP3-Format im Podcast des literaturcafe.de.</itunes:summary>
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		<title>Interview mit Bachmann-Jurorin Daniela Strigl: »Die Literaturkritik ist Erstautoren eine gewisse Aufmerksamkeit schuldig«</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 13:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wiener Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl war eine der sieben Jurorinnen und Juroren beim Bachmann-Preis 2011. Die diesjährige Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap wurde von Daniela Strigl vorgeschlagen. Im Interview, das Wolfgang Tischer unmittelbar nach der Preisverleihung am vergangenen Sonntag geführt hat, geht es um die spezielle Kritiksituation »Bachmann-Preis« und die Frage, wie man gute Bücher abseits der<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/interview-mit-literaturkritikerin-daniela-strigl/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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	<itunes:subtitle>Die Wiener Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl war eine der sieben Jurorinnen und Juroren beim Bachmann-Preis 2011. - Die diesjährige Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap wurde von Daniela Strigl vorgeschlagen. - Im Interview,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Die Wiener Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl war eine der sieben Jurorinnen und Juroren beim Bachmann-Preis 2011.
Die diesjährige Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap wurde von Daniela Strigl vorgeschlagen.
Im Interview, das Wolfgang Tischer unmittelbar nach der Preisverleihung am vergangenen Sonntag geführt hat, geht es um die spezielle Kritiksituation »Bachmann-Preis« und die Frage, wie man gute Bücher abseits der großen Verlage entdeckt.
Nach einer zweijährigen Auszeit kehrte Daniela Strigl in den Klagenfurter Kritikerkreis zurück, dem sie bereits 2003 bis 2008 angehörte. Man fühle sich ein bisschen wie ein Zirkuspferd, das in die Manege zurückkehrt, berichtet Daniela Strigl in dieser literaturcafe.de-Podcast Sonderfolge.
Unser Podcast kann übrigens via iTunes oder RSS-Feed abonniert werden, sodass Sie künftig keine neue Folge verpassen.</itunes:summary>
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		<title>34. Podcast-Folge: Twitter-Lyrik und das Ende von Fräulein Else</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 07:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 34. Podcast-Folge steht heute ganz im Zeichen der Twitter-Lyrik und der ersten Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin. Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer moderieren diese Ausgabe. Zu hören gibt es unter anderem ein Interview mit Beryl Nicolai, die zum Organisationsteam der Twitter-Lyrik-Lesung gehörte, und wir sprechen mit André Krüger, einem der Macher der Twitter-Lesung, über sein Fazit<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/34-podcast-folge/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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	<itunes:subtitle>Die 34. Podcast-Folge steht heute ganz im Zeichen der Twitter-Lyrik und der ersten Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin. Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer moderieren diese Ausgabe. - Zu hören gibt es unter anderem ein Interview mit Beryl Nicolai,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Die 34. Podcast-Folge steht heute ganz im Zeichen der Twitter-Lyrik und der ersten Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin. Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer moderieren diese Ausgabe.
Zu hören gibt es unter anderem ein Interview mit Beryl Nicolai, die zum Organisationsteam der Twitter-Lyrik-Lesung gehörte, und wir sprechen mit André Krüger, einem der Macher der Twitter-Lesung, über sein Fazit der Veranstaltung in Berlin - und es gibt die letzte Folge von Arthur Schnitzlers »Fräulein Else« zu hören - gelesen von Antje Bruns.Die 34. Folge wird moderiert von Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer.
Die Themen im Überblick
(mit Minutenangabe im Podcast)
	Intro: »… fehlt der Pl« (00:00)
	Auflösung des Filmschnipselquiz&#039; aus Folge 32/33 (01:13)
	Twitter-Lyrik-Wettbewerb und Twitter-Lyrik-Lesung (03:34)
	Filmschnipsel-Quiz: Was reimt sich auf Depp? (26:47)
	Fräulein Else von Arthur Schnitzler, gelesen von Antje Bruns - 15. und letzter Teil (27:34)
1. Auflösung des Filmschnipselquiz&#039; aus Folge 32/33
Endlich lösen wir unser Filmschnipselquiz aus Folge 32 und 33 auf. Beim ersten akustischen Ausschnitt aus dem Film wusste es niemand, daher gab es in Folge 33 nochmals einen anderen Schnipsel zu hören. Kerstin Schlüter zieht die Gewinnerin, bevor am Ende dieser Folge einer neue Quizfolge startet.
2. Twitter-Lyrik-Wettbewerb und Twitter-Lyrik-Lesung
Diese Podcast-Folge steht ganz im Zeichen des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und der 1. Twitter-Lyrik-Lesung im Berliner BASE_camp von E-Plus. Wer sich beeilt, kann noch bis zum 30. Juni 2011 am Wettbewerb teilnehmen.
Was ist das Besondere an Twitter-Lyrik und wir war die Lesung am 15. Juni 2011 in Berlin? Hören Sie Interviews mit:
	Beryl Nicolai - die Studentin am Institut für Kunst- und Medienmanagement gehörte zum Organisationsteam der Lesung. Interview ab Minute 08:07
	André Krüger - ist Mitinitiator der Twitter-Lesung und der Tweet-Kritik-Website twitkrit.de. Bereits während der Buchmesse 2010 haben wir mit André und seinen Mit-Twitter-Lesern gesprochen. Wie hat er als Besucher die 1. Twitter-Lyrik-Lesung erlebt? Interview ab Minute 15:32
	Robin Meyer-Lucht - der Herausgeber von carta.info ist der Leiter des Berliner BASE_camp von E-Plus. Wie hat ihm die Lesung gefallen? Interview ab Minute 23:54
Da das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs diesmal den Katastrophenopfern in Japan gespendet wird, gibt es in einer Podcast-Sonderfolge ein Bonus-Interview mit Andreas Teichert, der als Feuerwehrmann direkt vor Ort in Japan war.
Außerdem stellen wir das berühmteste und älteste Deutsche Twitter-Gedicht vor - über 250 Jahre vor der Gründung von Twitter geschrieben und genau 138 Zeichen lang.
3. Filmschnipsel-Quiz: Was reimt sich auf Depp?
Nein, wir wollen nicht wissen, was sich auf »Depp« reimt, sondern aus welchem Film der akustische Ausschnitt stammt, der hier zu hören ist. Wenn Sie es wissen, dann schicken Sie uns die Lösung an redaktion@literaturcafe.de. Mit etwas Glück können Sie wieder eine literaturcafe.de-Tasse gewinnen.
5. Fräulein Else von Arthur Schnitzler, gelesen von Antje Bruns - 15. und letzter Teil
Am 19. Dezember 2006 war in der 20. Podcast-Folge der erste Teil der Novelle »Fräulein Else« von Arthur Schnitzler zu hören. Antje Bruns hatte sich in einem Casting als Vorleserin durchgesetzt. Dafür sagen wir ihr an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank!
Heute endet unser Hörbuch mit Folgen, und Sie hören den 15. und letzten Teil von »Fräulein Else«.
Welches Hörbuch wird uns die nächsten Jahre begleiten? Das verraten wir in dieser Folge noch nicht …
Wer die Folgen selbst nachhören möchte: Teil 1 gab es in Folge 20 des Podcasts zu hören, Teil 2 in der 21. Episode, Teil 3 in Podcast-Folge 22, Teil 4 in Podcast-Folge 23, Teil 5 in Podcast-Folge 24, Teil 6 in Podcast-Folge 25, Teil 7 in Podcast-Folge 26, Teil 8 in Podcast-Folge 27, Teil 9 in Podcast-Folge 28, Teil 10 in Podcast-Folge 29, Teil 11 in Podcast-Folge 30,</itunes:summary>
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		<title>Interview: »Japan fühlt sich allein gelassen« &#8211; Andreas Teichert war als Helfer vor Ort</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 07:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt. Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und die Einnahmen aus dem Buch an die Opfer der Katastrophe gespendet. »Japan fühlt sich im Stich gelassen«, sagt Andreas Teichert.<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/interview-japan-andreas-teichert-dtrg/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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	<itunes:subtitle>Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt. - Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Schnell sind die Bilder der Natur- und Atomkatastrophe in Japan wieder aus den Medien verschwunden. Längst wurden sie von angeblichen »Killergurken« und Frauenfußball verdrängt.
Daher werden in diesem Jahr das Preisgeld des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und die Einnahmen aus dem Buch an die Opfer der Katastrophe gespendet.
»Japan fühlt sich im Stich gelassen«, sagt Andreas Teichert. Der ausgebildete Feuerwehrmann weiß, wovon er spricht, denn mit seinem Disaster Response Team war er vor Ort in den betroffenen Gebieten.
Als Bonus zur Podcast-Folge 34 gibt es das Gespräch mit Andreas Teichert zu hören.
Kann man sich einfach so auf den Weg nach Japan machen, um dort zu helfen? »Man kann«, so Teichert, »denn der Wille kann Berge versetzen.« Privat finanziert reiste das kleine Helferteam nach Japan.
»Japan ist hoch technologisch, aber was nützt es Ihnen, wenn auf 500 Kilometern bei teilweise 50 km Verwüstung ins Landesinnere, die Kräfte und das Material fehlt. Es sind LKWs verloren gegangen, es sind Bagger verloren gegangen. Da können Sie zum Mond fliegen, wenn Sie die Technik vor Ort nicht haben oder beschaffen können. Ich habe Helfer gesehen, die große Trümmerfelder mit den Händen freiräumen, weil die Technik fehlt.«
Was kann man tun, wenn man helfen will? Welche Hilfe ist am wirksamsten? Was empfiehlt Andras Teichert aufgrund seiner persönlichen Erfahrung vor Ort?
Links
	Die Website des Disaster Response Teams - dtrg.org</itunes:summary>
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		<title>Hölderlins »Hyperion« in 7 Stunden: Ein Interview mit Christian Brückner</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Mai 2011 hat der Sprecher und Schauspieler Christian Brückner in Tübingen Friedrich Hölderlins »Hyperion« live vor Publikum gelesen. Insgesamt 6 Stunden und 52 Minuten Lesezeit benötigte der wohl bekannteste Sprecher Deutschlands für den lyrischen Briefroman, aufgeteilt in vier Abschnitte. Wolfgang Tischer twitterte live von dieser bemerkenswerten Veranstaltung. Danach sprach der literaturcafe.de-Herausgeber mit Christian Brückner<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/hoelderlins-hyperion-in-7-stunden-ein-interview-mit-christian-brueckner/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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	<itunes:subtitle>Ende Mai 2011 hat der Sprecher und Schauspieler Christian Brückner in Tübingen Friedrich Hölderlins »Hyperion« live vor Publikum gelesen. Insgesamt 6 Stunden und 52 Minuten Lesezeit benötigte der wohl bekannteste Sprecher Deutschlands für den lyrischen...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Ende Mai 2011 hat der Sprecher und Schauspieler Christian Brückner in Tübingen Friedrich Hölderlins »Hyperion« live vor Publikum gelesen. Insgesamt 6 Stunden und 52 Minuten Lesezeit benötigte der wohl bekannteste Sprecher Deutschlands für den lyrischen Briefroman, aufgeteilt in vier Abschnitte. Wolfgang Tischer twitterte live von dieser bemerkenswerten Veranstaltung.
Danach sprach der literaturcafe.de-Herausgeber mit Christian Brückner über dessen Lesung. Wie hat er sich auf den Text vorbereitet? Und wie sehr fordert man seine Zuhörer mit einer zweistündigen Nonstopp-Passage? Die Antworten hören Sie in einer neuen Podcast-Folge des literaturcafe.de.</itunes:summary>
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		<title>Wie finde ich den richtigen Literaturagenten, Herr Heldt? &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 10:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Zum ersten Mal in der Geschichte<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/wie-finde-ich-den-richtigen-literaturagenten-herr-heldt-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>Dr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Buchmesse-Podcasts gibt es ein Interview mit einem Literaturagenten zu hören. Uwe Heldt, der selbst 20 Jahre als Lektor bei verschiedenen Verlagen tätig war, berichtet von der Arbeit eines Literaturagenten.
Er erhalte pro Woche etwa 20 bis 40 Manuskripte zugesandt, die er sich auch tatsächlich alle anschaue, berichtet Heldt. Jedoch könne ein Profi bereits nach fünf Minuten sagen, ob der Text etwas tauge oder nicht. Welche Dinge machen ein Manuskript interessant?
Wie findet man den richtigen Literaturagenten?
Literaturagenten werden in der deutschen Literaturlandschaft immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Heutzutage ist es aufgrund der Verlagskonzentrationen nicht mehr so, dass ein Autor mehr oder weniger ein Leben lang bei einem Verlag ist und bleibt. Lektoren wechseln ihre Plätze oder Verlagsprofile ändern sich. Der Lektor oder womöglich der Verleger ist nicht mehr die feste Bezugsperson wie früher. Auch diese Rolle übernehmen Zusehens die Agenten.
Doch wie findet man als Autor den richtigen Agenten?
Was unterscheidet seriöse von unseriösen Agenturen?
Auf die Frage, wie man einen seriösen von einem unseriösen Agenten unterscheidet, gibt Uwe Heldt eine ganz klare und eindeutige Antwort:
»Ein seriöser Literaturagent ist ganz einfach an dem Kriterium zu erkennen, dass er erst Geld sehen will, wenn der Autor auch Geld sieht.«
Ein Agent erhält in der Regel 15% von einem ausgehandelten Vorschuss und dem Honorar - und nur das und nicht anderes. Alles andere wie Lektoratsgebühren, Lesegebühren etc. seien linke Tricks, den hoffnungsvollen Autoren das Geld aus der Tasche zu ziehen. In dem Moment, wenn diese unseriösen »Agenturen« Geld vom Autor bekommen, bestehe überhaupt kein Anlass mehr, sich für irgendetwas einzusetzen.
Für einen seriösen Agenten beginnt dann die Arbeit, wenn er sich dafür entschlossen hat, einen Autor zu vertreten. Er sitze mit dem Autor in einem Boot, der Erfolg des Agenten ist gleichzeitig der Erfolg des Autors - und umgekehrt.
Und wenn man es geschafft hat und einen seriösen Literaturagenten gefunden hat, welche Leistungen darf man dann von ihm erwarten? Auch darüber gibt Uwe Heldt im Gespräch Auskunft.
Letzte Folge des Buchmesse-Podcast Leipzig 2011
Das Gespräch mit dem Literaturagenten Uwe Heldt ist gleichzeitig das letzte Interview des Buchmesse-Podcast Leipzig 2011. Wir hoffen, dass Ihnen das Zuhören Spaß gemacht hat, und Sie viel Interessantes erfahren haben.
Wir waren gern zu Gast in Leipzig und sagen der Leipziger Buchmesse vielen Dank!
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	Wie schreibe ich ein Exposé? – Zu Besuch bei der Text-Manufaktur Leipzig</itunes:summary>
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		<title>Mathieu Carrière: »Eigentlich gibt&#8217;s den Dschungel überall« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 14:25:03 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Vom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben - kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt.
Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma fiel und für tot erklärt wurde. Doch Bob Bodenbauer feiert ein Jahr später seine Wiederauferstehung und erwacht aus dem Koma. Allerdings kann er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern. Daher spielen eine Seifenopernproduzentin, ein Drehbuchautor, seine Krankenschwester und nicht zuletzt sein Psychiater ein böses (Serien-)Spiel mit ihm.
»Im Innern der Seifenblase« ist ein rasant ironischer Schundroman.
»Bücher sind dabei, den Kontakt mit der Modernität zu verlieren«
»Bücher sind dabei - genauso wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen -, den Kontakt mit der Modernität zu verlieren«, meint Carrière. Social Media und die ganzen sozialen Netzwerke seien für die neue Generation wichtiger als beispielsweise Bücher.
Ist sein Buch Facebook kompatibler? Der Roman spiele mit verschieden Erzählformen und in verschienen Dimensionen, so Carrière. Es gäbe eine Geschichte in einer Geschichte in einer anderen Geschichte, der Roman sei wie eine russische Puppe. Er sei geschrieben wie ein Drehbuch für ein TV-Format, das es noch nicht gäbe.
Wenn ein Schauspieler über eine Telenovela schreibt, stiehlt er dann Geschichten aus der Wirklichkeit?
Welche Rolle spielt die BILD-Zeitung und wer sind Mathieu Carrières schreibende Vorbilder?
Und sollte man beim Stichwort »Sperma-Klau« eher an John Irvings »Garp« oder an Boris Becker denken?
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		<title>Arno Geiger: »Ich bin nicht nur Sohn, sondern auch Autor« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 20:22:27 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Arno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Über den Umgang mit seinem dementen Vater hat Arno Geiger schon viel in anderen Medien berichtet.
Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird?
Immerhin veranlassen Krankheit und Tod, aber auch Liebe und glückliche Momente, viele Menschen dazu, zu Stift oder Tastatur zu greifen, um ihre Erfahrungen niederzuschreiben.
Wann hatte Arno Geiger das Bedürfnis, das Erlebte schriftlich zu verarbeiten? Wie kam es dazu, dass er damit an die Öffentlichkeit ging?
»Ein Wort von Arno Geiger ist mir wichtiger, als das eines Arztes«
Auf einmal melden sich viele Menschen bei Arno Geiger oder seinem Verlag, die berührt von seinem Buch oder von seinen Interviews sind. »Ein Wort vom Autor Arno Geiger ist mir wichtiger, als das eines Arztes«, schreibt beispielsweise eine Frau, deren Mutter ebenfalls an Alzheimer leidet.
Wie geht Arno Geiger damit um? Schließlich kann er nicht allen Leserinnen und Lesern persönlich antworten.
»Es gibt ja das Buch«, sagt Geiger. »Ich habe sehr viel gegeben. Es gibt nicht die Person noch dazu. Das Buch ist das Stärkste. Ich bleibe, auch wenn ich rede, immer unter dem Buch.«
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		<title>Tino Hanekamp: »Von glühenden Momenten muss man erzählen« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 18:26:40 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>»So was von da«, lautet der Titel von Tino Hanekamps Romandebüt, das bei Kiepenheuer &amp; Witsch erschienen ist. So was von da scheint Tino Hanekamp jedoch beim Interview noch nicht ganz zu sein. Er sei noch etwas verkatert, gibt er offen zu. In gewisser Weise muss das eine Berufskrankheit seiner Hauptbeschäftigung sein, denn Tino Hanekamp betreibt in Hamburg den Club »Uebel &amp; Gefährlich«.
Wie kommt ein cooler Hamburger Clubbetreiber dazu, einen Roman zu schreiben? Das mit dem Club, meint Hanekamp, sei eher ein Unfall gewesen. Geschrieben habe er schon immer.
Und dann kehrt Hanekamp die Interviewsituation einfach um und befragt den Befrager.
In seinem Roman geht es - Überraschung! - um einen Clubbetreiber namens Oskar. Dessen Club soll zur Jahreswende geschlossen und dann abgerissen werden. So will Oskar an Silvester in seinem Club nochmals die Party seines Lebens feiern. Allerdings taucht da am Silvestermorgen eine Hamburger Kiezgröße auf, die Oskar einst finanziell ausgeholfen hat und die nun Schutzgeld kassieren will. »So was von da« beschreibt die rasanten Stunden zwischen Partyvorbereitung und Geldsorgen, zwischen verflossener und neuer alter Liebe.
Wer von einem schreibenden Clubbetreiber eine wilde Geschichte zwischen Drogen und Musik erwartet, ein zweites Strobo oder Axolotl Roadkill, wird angenehm enttäuscht werden. Hanekamp schreibt »seriös« und ohne aufgesetzte Szenesprache.
Von den glühenden Momenten müsse man erzählen, so Hanekamp, der im Gespräch nicht nur Antworten zur Entstehung seines Romans gibt, sondern Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de plötzlich selbst Fragen stellt, als es um Facebook und Twitter geht.
Natürlich nutze er Facebook für die Bewerbung der Club-Konzerte und auch sein Buch werde »auf allen Kanälen« beworben, jedoch mache dies der Verlag für ihn. Schließlich handle auch sein Buch vom »richtigen Leben und nicht von diesem ganzen anderen Kram«.
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		<title>Andrea Tapken: »Es ist einfacher, wenn man frech und blond ist« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 11:32:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will. Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/andrea-tapken-es-ist-einfacher-wenn-man-frech-und-blond-ist-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will.
Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr Manuskript einem großen Publikumsverlag anbietet. Sie wollte die Kontrolle über ihren Text behalten und von der Covergestaltung bis zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen.
Sie war sehr erfolgreich: Ihr Buch wurde sowohl in der BILD-Zeitung erwähnt und RTL berichtete über die junge Autorin. Wie hat sie das geschafft?
Das erstaunliche Erfolgsrezept von Andrea Tapken, das sie mit einem Augenzwinkern verrät: »Viel feiern, damit man ganz viele Leute kennenlernt - und dann wieder feiern, um sie wiederzutreffen!«
Seriöser ausgedrückt: Sein Netzwerk pflegen ist ein wichtiger Aspekt beim Buchmarketing. Das gilt für große Verlage genauso wie für Einzelautoren, die ihr Buch selbst vermarkten.
Doch wie schafft man es, dass aus einem anfänglichen Medieninteresse tatsächlich ein Fernsehbericht wird? Und wie verhindert man, dass man dort in einer Klischeeschublade landet? Oder sollte man das gar nicht verhindern?
Und plötzlich erhielt Andrea Tapken auch Fanpost ...
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		<title>Alex Capus: »Sprache muss eine klare Beiläufigkeit haben« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:12:04 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Alex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.
Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.
Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.
Der Roman beginnt mit dem Tod der Hauptfigur Léon und erzählt dessen Leben im Rückblick. Nimmt das nicht viel von der Spannung? Capus: »Das Leben endet mit dem Tod. Das wissen wir alle. Interessant ist, was zwischen Geburt und Tod geschieht.«
Eine Liebesgeschichte allein sei für Alex Capus nicht interessant. Ihm sei es sehr wichtig, dass etwas geschehe, was darüber hinausdeute. Eine Liebesgeschichte spiele nicht im Vakuum. Daher müssen auch die historischen Details der Zeit stimmen, in der sie spielt.
Und die Sprache? »Léon und Louise« kommt erzählerisch sehr leicht daher. Das sei Absicht, erzählt Capus im Interview: »Ich will, dass die Sprache eine klare Beiläufigkeit hat. Beim Autofahren will ich ja auch nicht an den Motor denken.«
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		<title>Hörbuchregisseur Wolfgang Stockmann über gute Sprecher und englisches Bier &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<description><![CDATA[»London für Helden &#8211; The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann &#38; Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann. Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch<div class="more-link-wrapper"><a href="http://www.literaturcafe.de/hoerbuchregisseur-wolfgang-stockmann-ueber-gute-sprecher-und-englisches-bier-buchmesse-podcast-leipzig-2011/" class="more-link" title="Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen.">Hier klicken und weiterlesen »</a></div>]]></description>
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		<itunes:summary>»London für Helden - The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann &amp; Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann.
Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch von seiner Arbeit und wie man aus einem geschriebenen Text ein Hörfassung für drei Sprecher entstehen lässt.
Was macht einen guten Sprecher aus? Wann ist es ratsam, dass ein Buch besser nicht vom Autor selbst, sondern von einem professionellen Sprecher gelesen wird?
In der Podcast-Folge ist ein kurzer Ausschnitt aus der Produktion »London für Helden« zu hören, um zu zeigen, wie Regisseur Stockmann seine drei Sprecher einsetzt. Neben Lohmeyer und Politycki spricht Colin Solman im gepflegten Oxford-Englisch die »Claims« der englischen Biersorten.
Um die sogenannten »Atmos« für die Produktion einzufangen, also die hörbare Kneipenakustik im Hintergrund, war Stockmann mit dem Autor selbst einige Tage in London unterwegs.
Denn so viele Biere, wie in dieser einstündigen Audioproduktion konsumiert werden, könne man an einem Abend nicht trinken. Das ist eben die literarische Freiheit des Autors.
Matthias Politycki kommt in seinem Werk jedoch eher zu einem vernichtenden Urteil über die englischen Ales. Sie schmecken für ihn mitunter wie »feuchte Feudel«. Kann sich Wolfgang Stockmann diesem Urteil anschließen? Immerhin war sein Vater Bierbrauer, wie der Regisseur im Interview berichtet.
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		<title>Anke Richter: »Was scheren mich die Schafe?« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 14:20:21 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Sie hatte den längsten Anreiseweg aller Autoren. Anke Richter kam nach gut 26 Stunden Flugzeit direkt aus Christchurch, Neuseeland am Buchmesse-Samstag auf der Leipziger Buchmesse an. In Deutschland hört man nicht viel über das kleine Land am anderen Ende der Welt. Dass es auch dort vor kurzem ein Erbeben mit einigen hundert Toten gegen hat, ist angesichts des Bebens in Japan fast schon vergessen.
Zusammen mit ihrem Mann ist Anke Richter nach Neuseeland ausgewandert, und in ihrem Buch »Was scheren mich die Schafe?« berichtet sie von ihrem Leben dort - und vom Deutschsein in der Ferne.
Was zieht man als Deutscher beispielsweise an, wenn der Neuseeländer zur Motto-Party »Zweiter Weltkrieg« einlädt?
Vorbildcharakter: Neuseeland ist atomfrei!
Anke Richter wirft in »Was scheren mich die Schafe?« einen ironisch-witzigen Blick auf sich, das Land und seine Einwohner.
Weiß man dort, dass sie dieses Buch geschrieben hat? Ja, meint Anke Richter, aber da das Buch gerade auf Deutsch erschienen sein, müsse es dort zunächst mal jemand lesen und verstehen. Allerdings komme unter dem Strich immer wieder durch, wie wahnsinnig gern sie dieses Land habe und dies ein liebevolle Satire und keine Abrechnung sein. Wenn schon, dann rechne sie im Buch eher mit ihren deutschen Marotten und Eigenarten ab.
Das kleine Land Neuseeland sei auf jeden Fall für viele Länder sehr vorbildhaft, davon ist Anke Richter überzeugt. Und - hey! - es ist atomfrei!
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		<title>Vito von Eichborn: »In eine Suchmaschine ›gutes Buch‹ einzugeben, ist witzlos« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 08:52:40 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Dass Verlage »bestimmen«, was die Leute lesen, ist ein weit verbreitetes Vorurteil und ein Irrtum. Denn es die Buchhändler, die entscheiden, ob sie dem Verlagsvertreter bestimmte Bücher abkaufen und in den Laden stellen. »Wie wird der Handel auf das Buch reagieren?« Das ist die Frage im Verlag.
Doch ein großer Teil des unabhängigen Buchhandels wird verschwinden. Durch die großen Ketten und das Aufkommen von eBooks, wird es kaum mehr unabhängige Buchhandlungen geben, die die literarischen Perlen im Programm der Verlage erkennen und ihren Kunden verkaufen. Bestimmen künftig nur noch Algorithmen in Online-Shops, was wir lesen sollten?
Nein, meint Vito von Eichborn, der Gründer und ehemalige Verleger des Eichborn Verlags. Um gute und literarische Bücher aus den Neuerscheinungen auszusieben, brauche es Menschen. Man könne in eine Suchmaschine nicht den Begriff »gutes Buch« eingeben und sinnvolle Ergebnisse erwarten.
Wenn man wie die Verlage mit Inhalten handelt, müsse man sich derzeit sehr viele Gedanken machen, denn wenn wir »Buch« meinen, meinen wir »Inhalt«. Das Buch - egal ob auf Papier oder in elektronischer Form - wird wieder zum Nischenprodukt werden, das es vor hundert Jahren immer schon war. Bücher waren nichts für die breite Masse, es gab sie nur im gehobenen Bürgertum.
Wie das mit dem eBook und dem Verschwinden der unabhängigen Buchhandlungen ausgehen wird, das kann auch Vito von Eichborn nicht voraussagen: »Man weiß das Ergebnis von Revolutionen nie.«
Der Begriff »gute Literatur« impliziere, dass das Buch nicht beschreibbar sei, dass es nicht Genre sei. In eine Suchmaschine »guter Roman« einzugeben, sei witzlos. Gute Literatur lässt sich nur über das Image derer vermitteln und finden, die die Qualität suchen und anderen davon berichten. Das Extreme und neue finde nicht in der Mitte statt.
Im Internet hat Eichborn noch keine Website entdeckt, die solches leistet. In den meisten Portalen und Foren fände sich Genre-Literatur und »Kokolores« oder Autoren empfehlen ihre Bücher selbst.
Zudem geht es im ausführlichen Gespräch um die von Eichborn als langweilig empfundene »abgeschriebene Wirklichkeit« vieler zeitgenössischer Romane. Vito von Eichborn: »Ich will als Leser keine Wirklichkeit! Die habe ich selbst. Ich will mein Leben in anderer Form nicht anderswo lesen.«
Außerdem fragen wir nach, was aus seinem Projekt geworden ist, verborgene und vergriffene Bücherschätze zu heben und neu aufzulegen.</itunes:summary>
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		<title>Thomas Glavinic: »Man darf Facebook nicht mit der Wirklichkeit verwechseln« &#8211; Buchmesse-Podcast Leipzig 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 11:40:09 +0000</pubDate>
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	<itunes:subtitle>Tom nennt sich die Hauptfigur im neuen Roman »Lisa« von Thomas Glavinic. Tom ist davon überzeugt, dass die brutale Serienmörderin Lisa hinter ihm her ist und daher zieht er sich mit seinem Sohn in ein Ferienappartment in den Alpen zurück.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Tom nennt sich die Hauptfigur im neuen Roman »Lisa« von Thomas Glavinic. Tom ist davon überzeugt, dass die brutale Serienmörderin Lisa hinter ihm her ist und daher zieht er sich mit seinem Sohn in ein Ferienappartment in den Alpen zurück. Von dort betreibt er ein Internet-Radio und Glavinics Roman ist ein Monolog des Moderators mit Hörer und Leser.
Aus der Perspektive des klassisch unzuverlässigen Erzählers zu schreiben, der Unmengen an Kokain und Alkohol zu sich nimmt, hat Thomas Glavinic großen Spaß gemacht.
Dass Thomas Glavinic auf Facebook nun auch Fans statt Leser hat, findet er doof. Er sei ja schließlich nicht Robbie Williams.
Dennoch sei das Internet Teil seiner Wirklichkeit, so Glavinic. Warum solle er es also in seinen Romanen aussparen?
Der Buchleser sei auf eine positive Weise konservativ. Doch freut es den Autor, dass er ein relativ junges Publikum habe. »Bei Lesungen sind bei mir nicht ausschließlich graue Köpfe im Publikum zu sehen«, so Glavinic. Er möchte Bücher schreiben für Leute, die so ähnlich seien wie er. Er könne glücklicherweise auch Leute, die nicht wahnsinnig viel lesen, dazu bewegen, zu seinen Büchern zu greifen. Dennoch erhebe er nicht den Anspruch, dass seine Bücher allen Leuten gefallen müssen.
Wie nutzt Glavinic selbst das Internet, das für seine Hauptperson Tom via Webradio den Kontakt zur Außenwelt darstellt? Manchmal müsse Thomas Glavinic auf seiner Facebook-Fanpage zu irgendetwas seinen Senf dazugeben, doch würde er nicht so weit gehen, und das Internet und Facebook im Speziellen mit der Wirklichkeit verwechseln. Man sollte die Wirklichkeit nicht zu ernst nehmen und Facebook schon gar nicht. Das Ganze ist ein Spiel. Der direkte Kontakt zum Leser auf seiner Fansite kann sehr positiv sein. Aber natürlich könne er nicht jedem persönlich antworten.
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