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Ein Schandweib und fünf Rezensionen

Veröffentlicht von Redaktion am 13. Dezember 2011 @ 18:00 in Buchkritiken und Tipps,E-Books | 1 Kommentar

Collage: Das Schandweib von Claudia Weiss als E-BookUnlängst haben wir fünf Rezensentinnen und Rezensenten für »Schandweib« [1] gesucht. Der historische Roman von Claudia Weiss wurde als sogenanntes »enhanced E-Book« digital erweitert.

Im der elektronischen Ausgabe sind Videos, Audio-Dateien und Kartenlinks eingebaut. Wir wollten wissen, ob diese Elemente die Lektüre tatsächlich bereichern oder eher ablenken. Und wie ist ganz allgemein das Erlebnis, einen 550-Seiten-Schmöker auf einem iPad zu lesen?

Jetzt liegen die fünf E-Book-Besprechungen vor, und sie geben einen überaus interessanten Einblick ins digitale Leseverhalten.

Insgesamt hatten sich 28 Testleser beworben. Da wir [1] deutlich klar gemacht hatten, dass ein geeignetes Lesegerät und die Liebe zu historischen Schmökern unbedingte Voraussetzungen waren, gab es keine Nonsens-Bewerbungen. Nur ein Bewerber gab, an kein Lesegerät zu besitzen, was ihn leider von vorn herein als Testleser ausschloss. Mehr zu unseren Auswahlkriterien lesen Sie [2] im Anschluss an die fünf Besprechungen.

E-Book-Unzulänglichkeiten: Techniker statt Typografen

Wer sich technisch mit [3] Apple iBooks und dem Epub-Format der elektronischen Bücher auskennt, dem wird auffallen, dass unsere Rezensentinnen und Rezensenten gelegentlich Dinge bemängeln, die sich im Grunde genommen nicht auf »Schandweib« beziehen, sondern auf Unzulänglichkeiten, die E-Books, das Format oder die Lesesoftware allgemein aufweisen. Wer Wert auf eine typografisch saubere Darstellung legt, der ärgert sich beispielsweise, dass die Leseprogramme den Text recht unsensibel umbrechen und sogenannte [4] Hurenkinder und Schusterjungen an der Tagesordnung sind. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Elektrobücherwelt von Technikern statt Typografen beherrscht wird.

Auch der Link auf eine Karte oder andere externe Anwendungen schließt die Lesesoftware iBooks oder schickt sie in den Hintergrund. Einen einfachen »Zurück-Knopf« gibt es dann nicht mehr.

Wir haben solche Urteile in den Rezensionen nicht weiter kommentiert, denn letztendlich kann es der E-Book-Leserin oder dem E-Book-Leser egal sein, wie solche Unzulänglichkeiten zustande kommen – sie sind da und stören.

Ein Fazit gibt es daher ebenfalls nicht, das muss sich jede und jeder nach der Lektüre der fünf Rezensionen selbst bilden – auch was den Inhalt des Romans betrifft.

Dass die Bewertung des Plots, der Personen und der schriftstellerischen Fähigkeiten in den Besprechungen nicht zu kurz kommt, freut uns ganz besonders. Denn multimediale Elemente können Defizite auf diesem Gebiet weder retten noch übertünchen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der fünf auch formell sehr unterschiedlichen Rezensionen zur elektronischen Ausgabe des Romans »Schandweib« von Claudia Weiss. Wie erwähnt gibt es danach noch ein paar Anmerkungen zur Auswahl der Rezensenten.

Rezension 1 von Horst-Dieter Radke:
»Ein guter Ansatz ist bereits zu erkennen«

Zwar gehöre ich zu denjenigen, die wohl nie das gedruckte Buch missen möchten, die sich für manche Zwecke jedoch die Ergänzung durch E-Books durchaus wünschen. Bislang bin ich trotz deutlicher Entwicklung in den letzten Jahren noch unzufrieden, weil die Qualität der Lesegeräte noch nicht ausgereift ist, die Form (ePub/kindle-Format u.a.) noch zu wünschen übrig lässt und die derzeitige Vermarktung der E-Books eine weitere positive Entwicklung eher behindert als fördert. Auch glaube ich, dass die Möglichkeiten, die ein E-Book bieten könnte, noch nicht ansatzweise realisiert sind. Deshalb habe ich die Chance, ein sogenanntes »enhanced E-Book« testzulesen gerne angenommen.

Der Roman spielt zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Hamburg. Der junge Jurist Hinrich Wrangel hat sich einen Prokuratorposten am Niedergericht Hamburgs gekauft, wo er zunächst Funktionen eines Anwalts wahrnehmen soll. Gleich bei seinem Antritt wird er Zeuge, wie eine kopflose Leiche gefunden wird. Die Aufklärung dieses Falls gelingt zunächst nicht. Im Sommer des gleichen Jahres (1701) wird ein sogenanntes Mannweib, Hinrich Bunk, vor Gericht gestellt, genau genommen eine Frau in Männerkleidern. Sie habe sich mit Frauen verheiratet, mit ihnen Sodomie (damit bezeichnete man damals sexuelle Praktiken, die nicht der Fortpflanzung dienten) getrieben und außerdem ihre/seine Ehefrau mit dem Messer verletzt. Hinrich Wrangel wird ihr als Anwalt beigestellt. Er bemüht sich um das Vertrauen der Inhaftierten, und sie erzählt ihm ihre Lebensgeschichte. Dabei entdeckt er manches Detail, das einen minder schweren Fall erkennen lässt. Plötzlich ändert die Beklagte ihre Meinung und beschuldigt zwei andere Menschen, Cäcilie Jürgens, mit der sie ebenfalls verheiratet war und den Apotheker Jänner des Mordes und sich selbst als Beteiligte an diesem Verbrechen. Durch diese Aussage bekommt der Prätor Wilken überraschend Interesse an dem Fall und setzt alle Mittel ein, um ihn mit einer Hinrichtung abzuschließen. Auch die kopflose Leiche wird plötzlich vorgeholt und dem Trio zugeschoben. Wrangel, der allzu forsch in Richtung »Entlastung seiner Mandantin« weiter ermittelt, wird eines Nachts, als er Beweismittel aus der Wohnung von Bunk holen will, brutal zusammen geschlagen und ausgeraubt.

Scheinbar als Nebenhandlung werden bereits im dritten Kapitel Moses Abelson und seine Tochter Ruth eingeführt. Hinrich Wrangel lernt sie über einen befreundeten Pfarrer kennen und Ruth später lieben. Gegen Ende des Romans spielt Moses Abelson jedoch eine nicht unwichtige Rolle.

Der Roman basiert auf einem authentischen Fall, den die Autorin in den Stadtarchiven von Hamburg ausgegraben hat. Sie vermittelt viel Detailwissen, so dass man immer das Gefühl hat, dass da jemand schreibt, der ausreichende Sachkenntnis hat. Leider liegt darin auch eine Schwäche des Romans. Gerade am Anfang und in vielen Dialogen wird zu viel Information vermittelt. Ihr personaler Erzählstil ist unausgereift, erinnert manchmal an den auktorialen Erzähler und lässt die Figuren nicht wirklich lebendig werden. Auch sind die Personen nicht ausreichend ausgearbeitet. So beginnt Anna alias Hinrich Bunk, eine einfache Person ohne Schulbildung plötzlich gegen Ende des Romans fast schon intellektuell zu argumentieren.

Als aufgesetzt empfinde ich auch den Schluss. Das jüdische Gesetz Auge um Auge, Zahn um Zahn mehrfach zu erwähnen, dann in der Handlung noch platt umzusetzen und erneut darauf zu verweisen ist denkbar ungeschickt. Das hätte die Geschichte auch nicht gebraucht. Ein wenig hat mich auch gestört, dass Hamburgs kulturelles Leben außen vor blieb. Man hat eher das Gefühl, die Stadt bestehe aus Juristen, Kaufleuten und Volk. Es gibt Märkte, Gastwirtschaften und sonst nichts. Ruth spielt einmal ein Klavierstück von Matthesson – das war‘s dann auch schon. In Hamburg war zu jener Zeit aber mehr los, sonst wäre Händel nicht zwei Jahre später dorthin gegangen. Schade, der Roman hätte es verdient, das intensiver an ihm ge- und vor allem überarbeitet worden wäre. Trotz dieser Kritikpunkte habe ich den Roman gern gelesen. Der Roman ist gut konstruiert, nach dem ersten Drittel stellenweise auch spannend. Es finden sich manche gute Ideen und Ansätze, etwa das historische, im Anhang in den Quellen zu findende und auch neu vertonte Lied in die Hinrichtungsszene zu integrieren.

Zu den Elementen, die aus dem E-Book ein »enhanced E-Book« machen, gehören: interne und externe Links, eine alte Stadtkarte sowie Zusatzmaterial in Form von (Bild)Dokumenten, Video- und Audiodateien. Die meisten Links rufen einen Text auf, der Erklärungen zum markierten Stichwort liefert. Das kann ein einfaches Wort sein – »Küster« wird mit »Kirchendiener« erläutert – oder auch umfangreichere Erläuterungen, manchmal sogar mit Bildern, die über den Buchtext gelegt werden. Wird ein externer Link aufgerufen, wird die App »iBooks« geschlossen.

Bei markierten Orten wird die Karte angezeigt, auf der jener mit einem Fähnchen markiert ist. Für manche Fälle ist das ausreichend. Allerdings muss man die Karte erst vergrößern, wenn man genau wissen will, was da markiert ist. Werden im Text aber mehrere Orte erwähnt um eine Wegstrecke zu schildern, so wird das wiederholte Aufrufen der Karte lästig. Besser wäre es in solchen Fällen, wenn die Wegstrecke in der Karte markiert wäre. Mit dieser zusätzlichen Option wäre das eine tolle Sache. Videos, Audiodateien und Bilddateien am Ende des Buches zusammen mit den zusätzlichen, erläuternden Texten zur historischen Situation sind gut. Aber gerade deshalb wäre auch so manche mühsam und ungeschickt platzierte Information im Roman von der Autorin besser weggelassen worden, weil längst nicht alles für die Handlung wirklich notwendig war. Während des Lesens störte mich, dass manche Elemente bei der Umsetzung der Druckvorlage in das E-Book verloren gingen. Etwa die Auslassungspunkte (…). So hatte es oft den Anschein, dass Sätze nicht zu Ende gebracht wurden. Leider gab es auch mehr als eine Handvoll Fehler, die vom Lektorat nicht eliminiert wurden (Rechtschreib- und Grammatikfehler) .

Fazit: Ein interessanter Stoff, anders als bei manchen anderen populären historischen Romanen vor einem zeitlich stimmigen Hintergrund geschildert. Leider noch mit einigen Schwächen versehen, die bei ausreichender Überarbeitung durch die Autorin mit Hilfe des Lektorats hätten ausgemerzt werden können. Das »enhanced« wird noch nicht wirklich ausgereizt. Ein guter Ansatz ist aber bereits zu erkennen.

Horst-Dieter Radke

[6]
Schandweib
[6] Download @
App Store
Entwickler: [7] Claudia Weiss
Preis: 9,99 €

Rezension 2 von Stephanie Thoma-Kellner:
»Viel zu sehr dem Denken in konventionellen Buchstrukturen verhaftet«

Schandweib auf dem iPhoneGelesen wurde das E-Book auf einem iPad der ersten Generation mit Betriebssystem 5.0 in der App »[3] iBooks« mit einer Textgröße, die eine Seitenzahl von 635 ergab. Aufgrund persönlicher Leseerfahrung auf dem iPad in den Apps »[9] Kobo«, »[10] iBooks«, »[11] Kindle« und dem »[12] Bluefire Reader« konnte die Qualität des E-Books und der Extras mit ungefähr hundert deutschen und englischen E-Books sowie „enhanced E-Books“ von [13] byook und [14] vook verglichen werden.

Zunächst zum Buch.

Der historische Roman »Schandweib«

Die Autorin wurde durch historische Gerichtsakten zu ihrem Roman inspiriert. Die Autorin erklärt ihre Faszination für den Fall, der tatsächlich 1701 in Hamburg verhandelt wurde, in einem Videointerview. Dieser Fall hat alles, so Claudia Weiss, was ein Roman braucht: eine ungewöhnliche Hauptfigur, Sex und Aberglauben und eine Zeit, die uns vertraut erscheint aber gleichzeitig völlig fremd ist.

Doch noch so interessante historische Fakten reichen nicht, um eine Erzählung durchgängig spannend zu gestalten. Schon mit der Wahl der Erzählperspektive – nicht die Angeklagte, sondern ihr Anwalt ist die eigentliche Hauptfigur des Romans – verliert die Geschichte an Wirkung und Brisanz. Was dem »Schandweib« widerfahren ist, wird nur im Nachhinein, im Rahmen der Verhöre, dargestellt. So ist für den Leser Liebe und Leiden der lesbischen Ilsabe nicht »hautnah« erfahrbar, wie es eine andere Erzählweise ermöglicht hätte.

Dem Spannungsbogen des Romans abträglicher ist jedoch, dass man immer wieder spürt, dass die Autorin »vom Fach« ist. Das klingt dann viel zu sehr nach Geschichtsunterricht und nicht nach einer aufregenden Geschichte. Das Problem ist vielleicht, dass Experten einfach zu viel wissen. Da ist es oft nicht leicht, wichtige historische Tatsachen zugunsten einer lebendigen Alltagsschilderung zu übergehen. Auch mag es sein, dass der bereits feststehende Ausgang der Geschichte der erzählerischen Leidenschaft Abbruch getan hat. Jedenfalls wurde der Roman erst im letzten Drittel, als es mehr um die von der Autorin erfundenen politischen Intrigen ging, deutlich temporeicher und flüssiger in der Erzählweise.

Die Darstellung der verschiedenen Persönlichkeiten erschien nicht immer ganz glaubhaft. So wird zwar immer wieder gesagt, wie wichtig der Angeklagten Ilsabe/Hinrich die persönliche Ehre ist – und die historische Erläuterung dazu im Anhang ist äußerst schlüssig –, aber in der Geschichte selbst ist dieser wichtige persönliche Antrieb für den modernen Leser nicht völlig nachvollziehbar entwickelt. Beweggründe und Ziele der anderen weiblichen Hauptfigur, der behüteten und überaus gebildeten Jüdin Ruth Abelson, wirken dagegen manchmal fast zu radikal und modern. Der Zwiespalt des Protagonisten, der als junger Anwalt zwischen humanistischen Idealen und rauer Rechtswirklichkeit einen Ausgleich finden muss, ist dagegen gut gelungen. Auch die Irrungen und Wirrungen zwischengeschlechtlicher Beziehungen in vergangenen Zeiten, oft für heutige Verhältnisse absurde Sitten und Gebräuche bedingt, sind sehr treffend dargestellt.

Insgesamt ist der Roman manchmal ein bisschen lang und leider auch hin und wieder etwas langatmig geraten. Besonders die Dialoge wirken oft mehr wie Vorträge und gar nicht wie Gespräche. Verstärkt wird dieser Effekt noch dadurch, dass in der wörtlichen Rede sehr oft Imperfekt als Vergangenheitsform verwendet wird, was im Deutschen eher unüblich ist. Vermutlich soll so der Sprechweise ein altertümelnder Klang verliehen werden. Für den Leser kann dieses Stilmittel jedoch durchaus anstrengend sein.

Trotz dieser Kritikpunkte ist der Roman jedoch durchaus lesenswert – schon einfach deshalb, weil die Autorin mit ihrer Einschätzung absolut recht hat, dass der historische Gerichtsfall der Ilsabe Bunck alles hat, was ein Roman braucht. Mit anderen Worten: die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben!

Die technischen Details

Die technische Umsetzung als E-Book ist grundsätzlich in Ordnung – Kapiteleinteilung, Kapitelüberschriften, Initialen, Absatzbildung und Blocksatz sind gelungen.

Bedauerlicherweise ist bei der Konvertierung aber ein ärgerlicher Fehler unterlaufen und beim Lektorat nicht entdeckt worden. Vermutlich wird das Symbol für Auslassungszeichen (…) in der »iBooks«-App nicht dargestellt. Jedenfalls gehen eine Anzahl von Sätzen ohne Satzzeichen ineinander über. Leider ist in diesen Fällen vom Schreibstil her auch nicht immer ohne Weiteres erkennbar, ob wirklich nur die Auslassungszeichen fehlen oder vielleicht doch Wörter oder Satzteile. Das stört beim Lesen, und sollte bei einem professionell hergestellten E-Book nicht passieren.

Die Zusatzelemente des E-Books sind leider noch viel zu sehr dem Denken in konventionellen Buchstrukturen verhaftet. In den Buchtext eingebunden sind nur das Glossar, Links zu Google Maps, sowie ein historischer Stadtplan von Hamburg. Die wenigen wirklich faszinierenden Extras finden sich ausschließlich ganz konservativ am Ende des E-Books und sind nicht flüssig in den Text integriert. So bereichern die »Enhancements« nicht das Lesererlebnis an sich, sondern bilden lediglich einen mehr oder weniger interessanten multimedialen Anhang.

Einige Bemerkungen zu den einzelnen Elementen.

Die Extras »im Text«

Speziell das Glossar ist nicht besonders geglückt. Teilweise werden einfachste Begriffe erklärt. Das ist nicht nur überflüssig, sondern birgt auch die Gefahr, Leser zu nerven und zu langweilen. Dann wieder werden interessante Begriffe oder Umstände gar nicht erläutert oder es wird doppelt erklärt – erst verlinkt im Glossar und dann im nächsten Satz von der Autorin selbst. Wenn endlich auch noch Seiten auftauchen, auf denen gleich sechs oder mehr Begriffe nachzuschlagen sind, fühlt man sich als Leser leicht erschlagen.

Eine wesentlich einfachere und flexiblere Lösung bietet hier etwa die »Kobo«.App. In dieser App kann der Leser nämlich selbst entscheiden, welche Begriffe er wo nachschlägt. Ohne die App zu verlassen, kann man entweder in Wikipedia oder mittels einer Google-Suche mehr über Orte, Jahre, Persönlichkeiten oder Fachbegriffe erfahren.

Bilder fehlen in den Erklärungen des Glossars zum größten Teil. Wenn Bilder auftauchen, dann sind es einfach aus Wikipedia übernommene Gemälde – was die Vermutung nahelegt, dass Wikipedia wohl generell als Quelle für das Glossar herhalten musste. Amüsant sind jedoch die Bildunterschriften: »Public domain via Wikipedia Commons.« »Public Domain« ist aber ein Rechtsbegriff aus dem angelsächsischen Raum, den es im deutschen Rechtskreis in dieser Form nicht gibt. Der vergleichbare deutsche Begriff  ist »gemeinfrei«. Ob das betreffende Bild von »Wikipedia Commons« stammt, ist dabei jedoch egal. Entscheidend ist, dass gemeinfreie Werke wegen Ablauf des Urheberrechtsschutzes von der Allgemeinheit frei benutzbar sind. Gerade ein Verlag sollte in diesem Bereich auf Korrektheit achten …

Der historische Stadtplan ist ein wirklich fantastisches Extra, dessen Einbindung in den Text jedoch leider richtig schiefgegangen ist. Denn aus dem Text heraus lässt sich der Stadtplan nicht auf Straßenebene zoomen, sodass außer roten Fähnchen auf grünlichem Grund keine Einzelheiten erkennbar sind. Nur wenn man sich den Stadtplan im Anhang noch mal ansieht, hat man die Möglichkeit, sich endlich die Details anzusehen. Ärgerlich!

Die Links zu Google Maps schließen automatisch das Buch und führen wirklich nur zur schnöden Landkartenansicht von Google Maps. Umständlich und langweilig. Wenn der Blick auf eine Landkarte wirklich etwas zum Leseerlebnis beiträgt, sollte sich diese Karte direkt im Text öffnen und beliebig zoomen lassen.

Der »BONUS«

Die Extras im »BONUS«-Bereich sind wesentlich besser als die Elemente, die im eigentlichen Text das Leseerlebnis bereichern sollen. Es ist wirklich schade, dass dieses Material in den Anhang verbannt worden ist, anstatt innovativ in den Romantext eingebaut zu werden.

Die »Fakten und Hintergründe« sind gut aufgebaut und interessant erklärt. Mehr Bildmaterial in diesem Bereich wäre jedoch schön. Außerdem sollte sich der Text nicht so deutlich mit dem Interview der Autorin im Staatsarchiv überschneiden. Gerade bei einem so umfangreichen Roman sollte das Bonusmaterial nicht alles doppelt und dreifach darstellen, sondern wirklich Neues enthalten.

Die Originaldokumente zu diesem Fall sind ein ganz fantastisches Extra. Was jedoch fehlt, ist eine genaue Abschrift der Dokumente. Für einen Fachmann ist der Text in diesem Fall zwar noch leicht zu lesen. Aber für interessierte Laien kann es leicht schwierig werden, historische Schriften ohne Weiteres zu entziffern.

Der Ansatz der Videorundgänge, Schauplätze zu präsentieren und die Autorin persönlich zu Worte kommen zu lassen, ist eine tolle Sache. Problematisch dabei ist nur, dass in den meisten Fällen von den Originalschauplätzen des »Schandweibs« nichts mehr zu sehen ist und dass der Text mehr oder weniger nur wiedergibt, was dem Leser schon aus Roman, der Hintergrunddarstellung oder dem Glossar bekannt ist.

Die vertonten Schandlieder sind natürlich ebenfalls ein ganz tolles Extra. Ob die kunstliedhafte Interpretation von Spottliedern, die am Richtplatz gegrölt wurden, so gut passt, ist natürlich Geschmackssache. Völlig unverständlich ist jedoch, warum die Musik nicht direkt in den Text eingebunden worden ist und sich nur im Anhang findet. Das gleiche gilt für das Bildmaterial im »BONUS« – zur Bereicherung des Leseerlebnisses hätten diese Bilder im Text des Romans auftauchen müssen und nicht als ein Postskriptum à la »ach ja, da war noch was« im Anhang.

Resümee

Um das Leseerlebnis an sich wirklich zu bereichern, muss der Verlag noch wesentlich mehr kreativen Mut aufbringen.

Warum nicht Soundbytes automatisch in den Text einfließen lassen – Geräusche, Stimmen, Musik? Warum nicht historische Gewandung von Schauspielern vorführen lassen – ganz konkret: Ilsabe/Hinrich erst in Frauen-, dann in Männerkleidung? Warum interessante Details ganz konservativ in den Anhang verbannen? Warum so ein ödes, starres Glossar? Warum so wenig Bilder? Warum nicht mehr Details zum Alltagsleben Anfang des achtzehnten Jahrhunderts – wie etwa Kochrezepte, Schnittmuster, eine anschauliche Währungsumrechnung?

Mit mehr Mut, mehr Kreativität und einem spielerischen Ansatz könnte man einen historischen Roman in eine audiovisuelle Zeitreise verwandeln. Damit wäre ein E-Book sehr viel mehr als nur eine platzsparende E-Version des Romans.

Ohne Frage, dem Lesen auf elektronischen Geräten gehört die Zukunft – und für viele Leser auch schon die Gegenwart. Denn auch wenn kein E-Book je das schöne Gefühl eines gebundenen Buches ersetzen wird, spricht die Statistik eine deutliche Sprache: Amazon.com verkauft inzwischen mehr Kindle E-Books als gedruckte Bücher.

Gerade für eingefleischte Leseratten, die bereits -zig Regalmeter Bücher im Haus haben, ist das E-Book die Antwort auf ihre Gebete. Pendler und Leute, die beruflich viel unterwegs sind, müssen nicht mehr mit nur einem leichten Paperback auskommen, sondern haben gleich ihre ganze Lieblingsserie dabei. Bilderbücher werden unkaputtbare Mitmachbücher. Die Möglichkeiten, die sich in Zukunft für Schulbücher und Leihbibliotheken bieten, werden in Deutschland gerade erst mal angedacht, geschweige denn umgesetzt.

Aber damit Leser gerne gutes Geld für E-Books ausgeben, müssen E-Books ihnen auch etwas bieten. Da dürfen keine Konvertierungsfehler vorkommen. Und »enhanced« darf sich nicht nur auf ein verlinktes Glossar und einen kleinen multimedialen Anhang beziehen.

Stephanie Thoma-Kellner

[6]
Schandweib
[6] Download @
App Store
Entwickler: [7] Claudia Weiss
Preis: 9,99 €

Rezension 3 von Angela Zerfaß:
»Der Zusatznutzen ist sehr groß«

Infos über die Autorin Claudia Weiss: »Schandweib« auf dem iPhone»Schandweib« von Claudia Weiss ist mein erstes E-Book, das ich gelesen habe, da ich bisher den haptischen Eindruck eines Buches bevorzugt habe. Ich mag es, zu sehen, wie lange das Lesevergnügen noch anhält, wie viele Seiten noch vor mir sind. Dabei ist das Lesen des Buchs auf dem iPad 2 leicht zu handhaben und, da der historische Krimi spannend aufgebaut, gut recherchiert und ausdrucksstark geschrieben ist, hat mir das E-Book wirklich Lesevergnügen bereitet.

Manche historischen Romane kommen etwas aufgesetzt daher und wirken übertrieben. Bei »Schandweib« merkt man den historisch-authentischen Rahmen, fühlt sich zurückversetzt ins Hamburg um 1700 und nimmt Anteil am Schicksal von Ilsabe Bunk, der mehrere Verbrechen vorgeworfen werden und die verteidigt wird vom neu in der Stadt eingetroffenen Procurator Wrangel.

Dennoch würde ich, wenn die Zusatzelemente im Anhang des E-Books nicht wären, weiterhin zum gedruckten Buch greifen. Doch die Möglichkeit, anhand von Kartenmaterial und Biographien zu bekannten historischen Personen, die man während des Lesens zusätzlich anklicken kann, nicht nur mehr zu erfahren, sondern auch mehr zu sehen, hat mich für dieses E-Book eingenommen.

Die Videos mit Erklärungen von Claudia Weiss auf dem Rundgang zu den Schauplätzen des Buches durch das heutige Hamburg sind eine Bereicherung. Genauso die Vertonung zweier Schandlieder und die zahlreichen Bilder aus der Zeit. Beeindruckend war auch der Blick in die Original Gerichtsakten.

Mein Fazit: Das Buch »Schandweib« hat mich gefesselt, weil es gut geschrieben und die Geschichte spannend ist. Als E-Book besonders zu empfehlen, weil der Zusatznutzen des Bild- und Filmmaterials gegenüber dem gedruckten Buch aus meiner Sicht groß ist.

Angela Zerfaß

Rezension 4 von Steffi Lange:
»Insgesamt kein ›Fressbuch‹«

Ich bin von allem fasziniert, was das Mittelalter betrifft, weil ich jedesmal staune, wie es die Menschen in dieser Zeit geschafft haben, so lange jeweils zu überleben, und lese – obwohl als selbständige Unternehmensberaterin nicht gerade mit viel Freizeit gesegnet – alles, was ich dazu finde, auch wenn sich die Qualität teilweise sehr unterscheidet.

E-Books lese ich, seit ich meinen iPad im März 2011 gekauft habe – das erste war, Bücher zu laden. Es ist zwar doch nicht so, wie ein »richtiges« Buch in der Hand zu halten, aber bei meinem Verbrauch im Urlaub schon sehr praktisch, nicht 10 Bücher schleppen zu müssen.

Zum Buch: Insgesamt fand ich es gut und flüssig geschrieben und man merkte die Liebe der Autorin zu Hamburg.

Da die Verlinkungen zu einer Menge Zusatzinformationen führten, hätte die Autorin einige Geschichtsexkurse in den Gesprächsrunden ruhig auch dorthin verlegen können. Ich komme an solchen Stellen immer leicht ins Blättern, um zu sehen, ob nicht bald die Handlung weitergeht. Für einen Film ist das ja sicher gut zu verwenden + wenn es als Drehbuchvorlage gedacht war, war es schon richtig.

Heißt aber auch: ich habe mir jede Verlinkung angesehen; man wird davon nicht dümmer, den Lesefluss hat es aus meiner Sicht nicht gestört, und einiges hatte ich wirklich noch nie gehört. Die verlinkten Zusatzinfos fand ich also gut und sehr nützlich – echter Mehrwert gegenüber einem Buch, das das alles nicht in Fußnoten unterbringen kann – und wer liest den Anhang? Ich schon, aber viele Leser kenne ich nicht, die das tun.

Nochmal zum Buch: Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin keine große Sympathie für ihre wichtigsten Protagonisten empfand. »Mannweib« ist ja ein Mittelalterausdruck für das, was wir heute die »emanzipierten Frauen« sind. Ich hätte sie also nicht von vorn herein als Mannweib im Wortsinne angelegt. Und auch Wrangel war die ganze Zeit ziemlich spröde, obwohl kein Hamburger, von denen ich das erwartet hätte. Die Abelsons dagegen und auch Claussen sind viel liebenswürdiger, aber der Eindruck kann auch trügen.

Die Bösewichter sind schön böse und ich bin froh, dass der Henker nicht als das Ungetüm dargestellt wurde, als das er den Menschen erschienen sein muss, sonst wäre das Buch abgedriftet. Der ist also wirklich gut gelungen.

Insgesamt kein »Fressbuch« – ich konnte es zeitweise ohne Probleme weglegen – was mir bei Katja Fox nicht gelingt – aber es lässt sich gut lesen und schildert die Situation damals in Hamburg und das Leben und Leid der Menschen so anschaulich, dass man mitempfinden kann.

Steffi Lange

Rezension Nummer 5 von Ulrich Seyfried:
»Müsste ich wählen, würde ich mir die Printausgabe kaufen«

Mit »Schandweib« ist Claudia Weiss ein historischer Roman gelungen, der von der ersten Seite an fesselnd ist und der – auch durch seine immer wieder überraschenden Wendungen der Geschichte – es auch bis zur letzten Seite bleibt.

Die Geschichte erzählt den historisch belegten Hamburger Kriminalfall des »Schandweibs« Ilsabe Bunk aus dem Jahre 1701. Die Autorin macht den Leser nicht nur mit den an diesem Fall beteiligten Personen bekannt, sondern auch mit den gesellschaftlichen und politischen Umständen und den moralischen Vorstellungen jener Zeit. Die sind es letztendlich, die aus der Geschichte erst einen Kriminalfall machen. So überrascht es nicht, dass sich das Leben der Menschen um 1700 grundsätzlich um die selben Dinge dreht wie heute: Liebe, Macht, Geld, Glaube, – die richtige Mischung also für einen spannenden Roman. Allein der historische Kontext macht dann erstaunlicherweise aus diesem Mix einen drastischen Kriminalfall.

Recht detailliert gewinnt man z. B. Einblick in die inquisitorische Foltermethoden, oder die Herstellung von Cremes und Salben aus tierischen und menschlichen Zutaten. Auch alle besuchten Plätze und Straßen werden akribisch genannt. Für Hamburger sicher interessant, andere interessierten sich vermutlich eher für allgemeiner gehaltene, genauere Beschreibungen der Orte. Insgesamt aber ein wirklich spannender Roman in historischer Kulisse, kurzweilig, informativ und packend.

Die Geschichte kommt als klassisches Medium Buch in gebundener Fassung mit 511 Seiten daher und digital als E-Book zum Lesen auf iPad, Tablet oder anderem Device.

Das Lesen eines Buchs auf dem iPad nötigt mir immer noch Überwindung ab – im Gegensatz zu Magazinhaftem wie SPIEGEL oder stern. Mir scheint, das eBook (auch das Enhanced eBook, wie in diesem Fall) hat seine Bestimmung noch nicht recht gefunden.

744 digitale Seiten ermüden meine Augen und Arme mehr, als die 511 Seiten des gedruckten Werks. Die Story ist durchsetzt mit Links zu Google-Maps-Inhalten (Internetverbindung also auch mobil vonnöten) oder kurzen Erklärungen von Begriffen. Daran kann man sich schnell gewöhnen: die Erklärung eines Begriffs über eine verlinkte Seite »nachzuschlagen«. Das Setzen eines Lesezeichens allerdings funktioniert nur für eine ganze Seite und das Textlayout lässt in diesem Fall doch sehr zu wünschen übrig: Schusterjungen und Hurenkinder in Scharen! Dass das »…« vom Buch- in den eBook-Text gar nicht mit exportiert wurde, sondern durch Leerzeichen ersetzt worden ist, ist ein handwerklich schwerer Fehler.

Was das eBook jedoch »enhancen« lässt, sind die Audio- und Videozugaben. Kurzweilig präsentiert, vertieft es tatsächlich den Stoff des Buches. Ein wirklich wertvolles Feature, das es in der Buchversion einfach nicht gibt und das wirklich begeistert!

Müsste ich wählen, würde ich mir die Printausgabe kaufen und zusätzliche, vertiefende Informationen auf einer Internetseite vorfinden wollen (wie [16] www.schandweib.de).

Ulrich Seyfried

[6]
Schandweib
[6] Download @
App Store
Entwickler: [7] Claudia Weiss
Preis: 9,99 €

Über die Auswahl unserer Rezensenten

Um den potenziellen Interessenten von vorn herein klar zu machen, was sie genau erwartet, wenn sie das E-Book gegen eine Rezension kostenlos erhalten, haben wir den Aufruf [1] bereits eindeutig formuliert. Da es nicht allein um technische Aspekte gehen sollte, sondern Spaß und Interesse am Genre der historischen Romane eine unbedingte Voraussetzung ist, war dies ein wichtiges Kriterium, das wir bei der Auswahl der Testleser berücksichtigten. Wer uns hierzu nichts Glaubhaftes schrieb, die oder der kam nicht in die engere Auswahl. Allerdings reichte auch ein »weil ich diesen spannenden Roman sowieso lesen wollte« nicht, wenn die Bewerberin oder der Bewerber nicht zu erkennen gab, wie sie oder er zum Lesen auf den Digitalgeräten steht. Überhaupt war der Besitz eines solchen natürlich zwingende Voraussetzung.

Und auch der Faktor Zeit spielte eine Rolle, denn immerhin mussten die 550-Buchseiten und die multi- bzw. transmedialen Elemente in fünf Wochen gelesen, gesichtet und bewertet werden.

So erreichten uns innerhalb einer guten Woche insgesamt 28 ernst zu nehmende Bewerbungen. Es gab nur einen Lesewilligen, der keinen geeigneten E-Reader besaß.

Es war also die möglichst stimmige und glaubhafte Beschreibung der Lesemotivation, die letztendlich den Ausschlag gab und bei der technische und thematische Elemente möglichst ausgewogen sein sollten. Wer vom Roman ein multimediales Feuerwerk erwartete, kam jedoch genau so wenig infrage, denn schließlich ging es technisch gesehen nicht um eine App, sondern um ein E-Book im Epub-Format, das von Haus aus gewissen Einschränkungen unterworfen ist. Hier wäre die Enttäuschung vorprogrammiert.

Ganz unterschiedlich bewerteten wir die Aussage der Bewerberinnen und Bewerber, ob sie schon elektronische Lektüreerfahrung besitzen. So haben wir einige ausgewählt, gerade weil sie uns berichteten, schon unzählige E-Books auf den unterschiedlichsten Geräten gelesen zu haben, während andere zwar einen iPad besitzen, aber darauf noch keine Bücher gelesen hatten. Wir haben Bewerber aus beiden »Töpfen« ausgesucht.

Und bei einer Bewerberin bzw. bei einem Bewerber war es schlichtweg der Satz »Ich bin aus Hamburg«, der in diesem Einzelfall den endgültigen Ausschlag gab.

Bei fünf Rezensenten haben wir uns für drei Frauen entschieden, weil sie eindeutig mehr die Zielgruppe für (historische) Romane sind.

Ein großes Kompliment muss allen fünf Rezensentinnen und Rezensenten gemacht werden: Alle Bewertungen trafen pünktlich vor dem 30.November 2011 ein!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei ganz herzlich bei Horst-Dieter Radke, Stephanie Thoma-Kellner, Angela Zerfaß, Steffi Lange und Ulrich Seyfried bedanken!

Übrigens: Wer nun vielleicht Lust auf die Lektüre des Romans bekommen hat, aber kein Lesegerät besitzt, der kann das »Schandweib« auch in Papierform lesen.

Claudia Weiss: Schandweib: Roman (hist. Romane). Gebundene Ausgabe. 2011. HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH. ISBN/EAN: 9783455400977. EUR 19,99 ([18] Bestellen bei Amazon.de)
Claudia Weiss: Schandweib: Roman. Taschenbuch. 2014. Knaur TB. ISBN/EAN: 9783426512807. EUR 9,99 ([19] Bestellen bei Amazon.de)


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s-denn-sein/

[2] im Anschluss an die fünf Besprechungen: http://www.literaturcafe.de4/
[3] Apple iBooks: http://www.literaturcafe.de/apples-ibooks-10-tipps-und-warnungen-fuers-lesen-auf-dem-iphone/
[4] Hurenkinder und Schusterjungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge
[5] Bild: http://www.literaturcafe.de/info/www/delivery/ck.php?n=lcec49bfc
[6] Bild: https://itunes.apple.com/de/book/schandweib/id466255626?mt=11&uo=4&at=1844646
[7] Claudia Weiss: https://itunes.apple.com/de/artist/claudia-weiss/id466255756?mt=11&uo=4
[8] Hier klicken und eine weitere fundierte Besprechung lesen »: http://www.literaturcafe.de2/
[9] Kobo: http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&a=1844646&url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2
Fapp%2Fkobo-international-deutsch%2Fid429710234%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003

[10] iBooks: http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&a=1844646&url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2
Fapp%2Fibooks%2Fid364709193%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003

[11] Kindle: http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&a=1844646&url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2
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[12] Bluefire Reader: http://clk.tradedoubler.com/click?p=23761&a=1844646&url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2
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[15] Hier klicken und weitere Besprechungen lesen »: http://www.literaturcafe.de../3/
[16] www.schandweib.de: http://www.schandweib.de
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