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Beitrag vom 27. Juli 2007 | Rubrik: Notizen

Ein Roman, der vollständig auf dem Handy geschrieben wurde

Tastatur des Nokia 6630Der Italiener Roberto Bernocco hat die 368 Taschenbuchseiten seines Romans »Compagni di viaggio« (Reisegefährten) ausschließlich auf seinem Nokia-Handy eingetippt. Bernocco nutze hierfür die Zeit, die er auf dem Weg zur Arbeit im Zug verbrachte. In 17 Wochen war sein Science-Fiction-Roman fertig getippt. Das Werk ist in normalem Italienisch geschrieben, ist also kein Roman im SMS-Stil oder verwendet gar die üblichen SMS-Kürzel. Bernocco verwendete die normale Zahlentastatur seines Handys mit der T9-Worterkennung. Zuhause überspielte er dann die mobil erfassten Texte auf den PC und redigierte sie dort.

Erschienen ist der Roman allerdings nicht in einem richtigen Verlag, sondern Bernocco veröffentlichte das Werk in Eigenregie beim Print-on-Demand-Dienstleister lulu.com (höre unser Interview mit lulu.com), dem das ganze eine Pressemeldung wert war. Zum Inhalt des Romans ist dort jedoch nichts zu lesen, denn es mögen sich zwar die Schreibwerkzeuge ändern, doch ob der Roman dem Leser gefällt, das beeinflussen sie freilich nicht.

5 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. SuMuze schrieb am 30. Juli 2007 um 22:24 Uhr

    Und wann kommt der Roman, der vollständig auf dem Klo geschrieben wurde? Und dann der, der auf der Intensivstation entstand?
    (Bei Bedarf habe ich noch mehr Vorschläge, zur Not tippe ich sie ins Blackberry beim…)

  2. Stern Ottakring schrieb am 31. Juli 2007 um 02:52 Uhr

    “Ein Roman, der vollständig auf dem Handy geschrieben wurde”? Völliger Schwachsinn und nicht mal nachweisbar.

  3. Susanne Mischke schrieb am 31. Juli 2007 um 12:31 Uhr

    Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht.
    Und wenn wir alle technischen Spielaren durch haben, wird die Sensationsmeldung lauten: Ich mach’s mit der Hand!

  4. Roman auf Handy schrieb am 17. März 2008 um 12:30 Uhr

    “Ein Roman, der vollständig auf dem Handy geschrieben wurde” wer kann dass denn beweisen? Da wurde mal eine halbe Stunde getippt für Pressefotos und das wars oder wie?

  5. Blogberry schrieb am 24. September 2008 um 16:13 Uhr

    Naja, ich kann mir schon vorstellen dass Roberto Bernocco seinen Roman wirklich über die Handytastatur verfasst hat. Schnell genug tippen kann man dank T9 durchaus.

    Aber was bitte soll der Mehrwert eines handygetippten Buches sein? Mir ist die Story wichtig, beim Lesen ist es mir reichlich egal auf welche Art und Weise das Buch geschrieben wurde.
    Von daher verstehe ich das Aufhebens über die Art und Weise der Verfassung nicht wirklich.

    Schöne Grüße,
    Sascha

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Blogs, die auf diesen Beitrag verlinken

  1. Roman vollständig auf dem Handy geschrieben » Handy Roman verlinkte am 31. Juli 2007 um 13:06 Uhr

    […] das literaturcafe.de gerade meldet, hat der Italiener Roberto Bernocco einen 368 Seiten umfassenden Roman vollständig auf seinem […]

  2. Jakobs Blog schrieb am 23. August 2007 um 20:13 Uhr

    Roman auf dem Handy geschrieben…

    Wie man einer Meldung des Literaturcafés entnehmen kann, hat ein italienischer Autor einen Roman vollständig auf einem Handy eingetippt. Der Italiener Roberto Bernocco hat die 368 Taschenbuchseiten seines Romans »Compagni di viaggio« (Reisegefähr…

  3. Roman auf dem Handy geschrieben | Jakobs Blog verlinkte am 1. August 2012 um 16:16 Uhr

    […] man einer Meldung des Literaturcafés entnehmen kann, hat ein italienischer Autor einen Roman vollständig auf einem Handy eingetippt. […]