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Beitrag vom 20. September 2011 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben

Indie-Autoren und E-Book-Selbstverleger: »Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst«

Cover-Ausschnitt: Wolfswechsel von David GraySechs Denkfallen

(Denk-)Falle 1: Das Internet ist zu unübersichtlich.

Das Internet ist unübersichtlich und kein Mensch wird mich oder mein Buch dort finden, falls ich nicht zu den wenigen bereits landauf und landab bekannten Spitzenautoren zähle. Deswegen lasse ich es besser gleich ganz mit dem E-Book, das wäre ja doch nur vertane Zeit.

Als ich Anfang Mai meinen eigenen, gerade mal seit 3 Wochen hochgeladenen E-Book-Titel googelte, hatte der ungefähr 40 Hits bzw. Nennungen. Ich hab es jetzt gerade noch einmal getan. Ergebnis: knapp 7.000 Nennungen. Das war keine Zauberei, die mir meinen Google-Status in so kurzer Zeit derart erhöht hat, sondern schlicht und ergreifend: das Internet selbst. Das waren Blogs, Kommentare, Online-Shops und Leserrezensionen, die sich mit meinem E-Book beschäftigten und dessen Titel zusammen mit meinem Namen irgendwo im Netz anführten.

(Denk-)Falle 2: Blogs und Social Media stehlen zuviel Zeit.

E-Books verkaufen sich vor allem über Social Media. Facebook, Twitter, Google Plus und das eigene Blog zu bedienen, nimmt jedoch zuviel kostbare Zeit in Anspruch, die ein Autor besser darauf verwendet, ein neues Printbuch zu verfassen, wofür er immerhin einen Verlagsvorschuss bekommt. Das ist sicheres Geld, mit dem man kalkulieren kann.

Blogs zu bedienen kostet tatsächlich viel Zeit. Aber diese Zeit ist sehr gut investiert, denn mit der Präsenz im Netz erhöhen sich die Chancen enorm, von Google – und damit den Lesern – gefunden zu werden. Zu schreiben ist der Job eines Autors. Den gelegentlichen Artikel für diese oder jene Zeitung oder dieses oder jenes Magazin zu verfassen, ist ständiger Teil des Schriftstellerjobs.

Weshalb dann nicht dasselbe auf dem eigenen Blog tun?

Autoren leben von ihrer Kreativität und Phantasie. Ein eigenes Blog mit Gedanken, Ideen und Ansichten zu füllen, kann von Autoren nicht zu viel erwartet sein. Leser, welche die Blogbeiträge eines Autors ansprechend formuliert und klug konzipiert finden, werden auch an dessen Büchern interessiert sein. Bücher, für die jener Autor auf seinem Blog wirbt und die von diesem Blog aus nur einen einzigen Klick entfernt zum Download bereitstehen.

Man hört und liest auch dies immer wieder: Das eigene Blog mit Leben zu füllen, ist nur die eine Seite der Internetmedaille, denn daneben existieren ja noch Twitter und Facebook bzw. Google Plus oder Xing, die genauso bedient werden wollen. Was womöglich sogar noch mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das eigene Blog zu gestalten.

Dazu ist zu sagen: Ich habe tatsächlich für etwa vier bis sechs Wochen viel Zeit in meine Facebook-Präsenz investiert, bis mir klar wurde, was Facebook für mich als Autor in Wahrheit eigentlich ist: nämlich ein Ort für den gelegentlichen Schwatz mit Freunden, vor allem aber – meine ganz eigene persönliche Pressekonferenz, über die ich die Blogposts und Neuigkeiten, die mir auf den Nägeln brennen, in die Welt hinausposaune.

Nicht mehr – aber eben auch nicht weniger.

Mein Freund und Indie-Kollege, Andreas Stetter, Autor des E-Book-Bestsellers »Untot: Dämmerung« hat alles in allem derzeit gerade einmal 19 Facebook-Freunde. Und zeigt dennoch auf den Amazon Horrorcharts immer wieder selbst den großen Namen der Branche, was eine Harke ist.

Und ich selbst verkaufe meinen erfolgreichsten E-Book-Titel immer noch sehr gut, ohne tagtäglich Stunden bei Facebook oder anderen Social-Media-Webseiten zu verbringen. Ich habe auf der Facebook-Seite dieses E-Books auch gerade erst einmal 18 »Like«-Vermerke. Abgesehen davon habe ich niemals auch nur einen einzigen Euro in Onlinewerbung investiert. Und einen Twitter-Account hab ich mir bis heute nicht zugelegt.

(Denk-)Falle 3: Wenn ich meine Schublade öffne und selbst publiziere, wird das weder bei meinem Verleger noch meinem Agenten sehr gut ankommen.

Auch das ist ein Argument gegen das Selbstpublizieren, welches immer wieder in allen nur denkbaren Variationen strapaziert wird.

Es existiert allerdings ein schlüssiges Gegenargument dazu.

Unsere Kunden, die Leser, kaufen Bücher nicht wegen des Verlagslogos, das auf deren Umschlägen prangt, sondern wegen des Autors, der das Buch verfasst hat.

Wer unter den Lesern also die Printbücher des jeweiligen Autors ansprechend fand, der wird – sofern er einen E-Reader nutzt – auch dessen E-Books kaufen und umgekehrt. Denn ganz entgegen der Ansicht, dass Selbstveröffentlichung im E-Book-Markt die Printverkäufe der entsprechenden Autoren mindert, beobachten und bloggen die Kollegen Joe Konrath in den USA und Stephen Leather in UK, dass ihre erfolgreich selbst veröffentlichten E-Book-Titel die Verkäufe ihrer Printbücher deutlich förderten.

Welcher Verleger oder Agent sollte irgendetwas gegen noch mehr Buchverkäufe seiner Autoren haben?

Mir fällt da jedenfalls gerade keiner ein.

Und auch die deutsche Kollegin Birgit Böckli hat ein Autorenvertrag mit einem großen Publikumsverlag nicht davon abgehalten, zwei Titel als »Selbstpublizierer« auf den Markt zu bringen, zumal in ihrem Falle zusätzlich anzumerken ist, dass ihre beiden selbstpublizierten Titel Anthologien mit Kurzgeschichten sind. Ein Format also, für das man in Deutschland nur in sehr seltenen Ausnahmefällen einen Agenten oder Verlag zu begeistern vermag. Und so mancher Autorenkollege ruft schon eine Renaissance der Kurzgeschichte in Verbindung mit dem Aufkommen des E-Books aus. Aber auch in einem anderen Aspekt bietet das E-Book einige zuweilen (noch) gerne unterschätzte Vorteile. Die Indie-Autorin Emily Bold erfuhr bislang für ihre »Historical Romances« stets Ablehnung bei Agenten oder Verlagen, da man ihr mitteilte dieses Genre würde sich im deutschen Markt nur sehr schwer vermarkten lassen. Emily beweist allerdings gerade jeden Tag, dass dem offenbar nicht so ist. Und auch mein eigener bislang erfolgreichster E-Book–Titel ist von drei großen Verlagen abgelehnt worden, da er deutlich unter einer Länge von 200 Druckseiten liegt und zudem ein Crossover aus historischem Roman, Horror und Spionagestory darstellt.

(Denk-)Falle 4: Um erfolgreich selbst zu veröffentlichen, habe ich auf mindestens drei oder vier verschiedenen Webseiten mit meinem E-Book präsent zu sein, was einen unerhörten bürokratischen und technischen Aufwand für mich bedeutet.

Hierzu nur folgendes Argument: amazon.de alleine deckt derzeit weit mehr als die Hälfte des deutschsprachigen E-Book-Marktes ab. Schon nur dort mit einem eigenen Titel präsent zu sein eröffnet einem Autor gute Chancen, von über der Hälfte aller potenziellen E-Book-Käufer gefunden, rezensiert und gekauft zu werden.

(Denk-)Falle 5:  Im Internet findet man meine Titel niemals so leicht wie in den Regalen des herkömmlichen Buchhandels.

Auch diese Ansicht ist schlichtweg falsch, denn wie unser US-Kollege Joe Konrath etwas flapsig zu bloggen pflegt: »E-Books are forever.«

E-Books kosten kein Geld, sind sie erst einmal erstellt, lektoriert, mit einem guten Cover versehen und auf den jeweiligen Verkaufsplattformen hochgeladen, um dort auf ihre Leser zu warten.

Vor allem aber wird man bei amazon.de und Co nicht auf die Idee kommen, ein einmal gelistetes E-Book wieder aus dem virtuellen Regal zu nehmen, um darin Platz für den nächsten überall gehypten Blockbuster-Bestseller zu machen.

Aber ist es nicht gerade das, was im herkömmlichen Buchhandel immer wieder geschieht?

Nach zwei, drei Monaten wird man dort auf den Verkaufstischen und in den gut sichtbaren Hauptregalen für die Neuerscheinungen der Saison Raum schaffen und alle zuvor dort ausgestellten Exemplare eines Titels in die hinteren Regale verbannen oder gar zu verramschen beginnen.

Bei amazon.de und Co steht ein Buch nicht nur für unbegrenzte Zeit zum Kauf zur Verfügung; es befindet sich dort hierarchisch neben dem des letzten bejubelten Bestsellerhelden, und falls Cover, Klappentext und Leseprobe stimmen, wird der Leser wahrscheinlich nicht einmal bemerken, dass da auf dem Cover kein Verlagslogo prangt. Die einzige Möglichkeit, auf den ersten Blick festzustellen, dass ein E-Book-Titel nicht von einem der großen Verlagshäuser veröffentlicht wurde, besteht derzeit im Preis. Aber welcher Leser hätte etwas dagegen einzuwenden, eine neue Arbeit seiner Lieblingsautoren günstiger als bisher erweben zu können?

Mir fällt da gerade keiner ein.

(Denk-)Falle 6: E-Books bieten schlicht und ergreifend nicht genug Inhalt und Wert für das Geld, das sie kosten.

Auch dies eines der Argumente gegen das E-Book, die in letzter Zeit hier und da immer mal wieder herangezogen werden.

Doch abgesehen davon, dass ein gut geschriebener und ansprechend aufbereiteter Text als E-Book genauso seine Leser findet wie in der Printvariante, bietet das E-Book in Zukunft noch einen weiteren Vorteil gegenüber dem Printbuch. Denn E-Books erlauben so genannten »enriched Content«. Was das ist? Der schöne denglische Begriff vom »erweiterten Inhalt« bezieht sich darauf, dass E-Books mit Bildern, Videos, Musik- und Tonaufnahmen angereichert werden können, die auf den Tablet-PCs und E-Readern der neueren Generation mühelos abspielbar sind, was es ermöglicht, noch ganz andere Geschichten zu erzählen als bisher und den Lesern ein wesentlich erweitertes Leseerlebnis als bislang zu ermöglichen. Und uns Autoren eröffnet das Geschichten auf ganz neue Art und Weise zu erzählen, als zuvor. Also ich nenne das durchaus eine gute Nachricht.

Soweit zu den wichtigsten guten Nachrichten aus der schönen neuen E-Book-Welt.

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5 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Caltha schrieb am 20. September 2011 um 20:22 Uhr

    Ich persönlich freue mich sehr über E-Books. Gerade die “Selbstverleger” bieten oft unterhaltsamen Lesestoff, den mir Verlage vorenthalten hätten, da sie das Buch schlichtweg abgelehnen würden. Ich entscheide gerne selber, was ich lesen möchte. Die weiteren Vorteile beim Kauf von E-Books, wie Platzverbrauch, Gewicht in der Handtasche etc. wurden bereits erwähnt.
    Auch kann ich immer mehrere Bücher mit mir führen, was ich überraschend sogar oft nutze, indem ich nach Laune entscheide, was ich jetzt im Moment lesen will.
    Ich kann Herrn Grey also nur zustimmen.
    Grüße
    Caltha

  2. Sven schrieb am 22. September 2011 um 09:30 Uhr

    Gerade auch Nischenthemen bieten sich für ebooks an. Ich drücke allen, die sich auf diese Buchreise begeben, die Daumen und wünsche viel Erfolg.

  3. Frank Rawel schrieb am 26. September 2011 um 00:09 Uhr

    Rollt man durch das amazon-Ranking, staunt man, wie gut manch selbst publiziertes eBook platziert ist. Allerdings sieht dort ein kleiner Erfolg schon wie ein großer aus. Ein einzelnes verkauftes eBook-Exemplar kann den Titel in der Verkaufsstatistik um mehrere zehntausend Plätze höher katapultieren.
    Online habe ich jedenfalls (auf kleiner Flamme freilich) mehr eBooks als Papierbücher verkauft, was mich sehr überrascht und ermutigt hat, zumal ich kaum werbe.
    Aber eBook-Leser können schnell mal eine beachtliche Leseprobe gratis herunterladen und dann mit meist nur einem Klick das ganze Buch bestellen: so niedrig war die Schwelle zum Buchkauf sicher noch nie. Und so gleichberechtigt platziert im Regal fanden sich verlagsunabhängige Autoren auch noch nicht.

  4. Julien Biere schrieb am 11. Dezember 2011 um 22:46 Uhr

    Erstmal den Autoren mein besonderer Dank für für den ausführlichen Beitrag, der mir Mut machte, mich der Option “eBook selbst erstellen/verlegen” zumindest zu öffnen. Dennoch kamen mir bald düstere Ahnungen: Wir alle wissen, wie durch die Digitalisierung der Schallplatte, also das Aufkommen der Audio-CD, die Musikbranche kaputtging, weil CDs gnadenlos kopiert und dann auch noch ins Internet gestellt wurden. Kaum ein Künstler kann noch von Tantiemen von Schallträgern leben. Das Gleich passiert(e) mit Film: DVDs werden einfach kopiert und zum Download ins Netz gestellt. EPUB-Dateien sind noch wesentlich leichter hoch- und runterzuladen aufgrund ihrer geringeren Größe. Kurzum: Sobald das eBook seinen Marktdurchbruch hat (abzulesen an dem Verkauf der Reader), werden Portale erscheinen, auf denen jeder seine einmal gekauften EPUB-dateien hochladen kann zum Download für jedermann. Das Internets, v.a. die Social Networks beschleunigen die Bekanntheit eines Titels. Und in der Folge werden unsere zukünftigen Leser schnell zu einem dieser Tausch- oder Downloadbörsen surfen und schauen, ob der Titel dort schon zu haben ist, kostenlos versteht sich. Ich befürchte, dass nach Musik- und Videodateien in kürzester Zeit auch EPUB-Dateien massenhaft illegal zum Download bereitstehen und die Einkommenshoffnungen zunichte machen werden.
    Zweitens habe ich noch eine technische Frage bzgl. “enriched content”: Auf dem schönsten eBook-Reader von Sony kann ich keine Fotos und Filme sehen. Auf einem iPAD oder Tablet PC ja.
    Danke für eine lebhaftes Feedback (und ggf. Hinweise und Links zum Thema der Raubkopien von e-Büchern)

  5. Annette Scholonek schrieb am 2. Mai 2012 um 10:28 Uhr

    Ich finde es toll, dass mit der Etablierung der Ebooks so allmählich ein gewisser Umschwung in der Literaturbranche stattfindet und dass sich hier im Lit-Cafe mutig die Selbstverleger dazu äußern. Selbstverlegen wird zunehmend etwas normales. BOD hat’s irgendwie nicht so recht geschafft, von gewissen Vorurteilen vorzukommen, aber seit Amazon das Ebook-Programm gestartet hat, scheinen selbstverlegte Bücher durchaus populär zu werden. Auch ich habe mich nun entschlossen, meinen Astarian Roman als Ebook bei Amazon zu veröffentlichen. Und zu noch etwas ist der Ebook-Trend gut: Druckkkostenzuschussverlage verlieren vermutlich noch mehr an Kundschaft : – ) Ich hatte das mal vor einigen Jahren analysiert. Die Existenz von BoD schien in meiner Analyse die stärkste Variable gegen DKZs zu sein (weit vor der Fairlag-Aktion). Bin gespannt, wie sich der E-Book-Markt darauf auswirken wird.

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Blogs, die auf diesen Beitrag verlinken

  1. Emily Bold » Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst verlinkte am 21. September 2011 um 15:25 Uhr

    [...] David hat meinen Kollegen Andreas Stetter, Birgit Böckli und mir im Vorfeld die Möglichkeit gegeben, an diesem Artikel mitzuwirken. Zum Artikel beim Literaturcafe geht es HIER. [...]

  2. Verlagsvertrag, Verlag, Eigenverlag, Selbstzahlerverlag « Literaturgefluester verlinkte am 28. September 2011 um 13:26 Uhr

    [...] Eigenwerbung, viel verkauften oder sogar irgendwann bei Ulstein landeten und die Sache mit den e-Books, die ja jeder selbst bei Amazon einstellen kann, macht das Ganze noch einmal anders. Vorurteile [...]

  3. Blog Buch & Literatur | ZwischenZeilen » Blog Archive » Indie-Autoren und Selbstverleger verlinkte am 28. Dezember 2011 um 14:27 Uhr

    [...] möchtest mehr Informationen zu diesem interessanten Thema? Im Literaturcafé findest Du einen interessanten Artikel. Einfach HIER [...]

  4. Mit eBooks Geld verdienen - Mein Plan | Hangout Lifestyle Design verlinkte am 4. Mai 2012 um 12:13 Uhr

    [...] 8% bis 15%, die man erhält, wenn man einen Verlag die gesamte Arbeit machen lässt (Quelle: Literaturcafé).Und hier liegt auch der Hund begraben: Als so genannter Indie-Autor (Independent Author) muss man [...]

  5. Fundgrube – Was sind Indie-Autoren? | Schreibtraining Fritsch verlinkte am 9. Mai 2013 um 10:38 Uhr

    [...] Artikel über Indie-Autoren, Denkfallen und Stolpersteine des Selbstverlegens [...]

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