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Die wichtigsten Tipps eines Verlagslektors

Screenshot (Ausschnitt) von ard.deEin Beitrag auf ARD.de, in dem es um anscheinend boomende Literaturportale im Internet [1] geht, führte uns über die verwandten Beiträge auf ein sehr interessantes, drei Monate altes Interview mit Andreas Paschedag [2], der seit sechs Jahren Lektor beim Aufbau-Verlag ist. Seine Tipps, wie man bei einem großen Verlag unterkommt oder zumindest welche Fehler man vermeiden sollte, lesen sich wie eine Zusammenfassung all dessen, was immer wieder im literaturcafe.de zu finden ist. Wir erlauben uns daher eine Zusammenfassung der Zusammenfassung der häufigsten Fehler.

Die häufigsten Fehler:

Gut hingegen ist:

Paschedags »Erfolgsmeldungen« sind jedoch ernüchternd: In den sechs Jahren seiner Lektorenzeit für den Aufbau-Verlag sind von mehreren Tausend Manuskripten gerade mal zwei als Buch erschienen. Dennoch rät er nicht von der unverlangten Manuskripteinsendung ab: »Wenn die Geschichte wirklich gut ist, weiß man nie.«

Paschedag rät von Zuschussverlagen ab [4] und verkündet die auch von uns vertretene Faustregel: Ein Autor sollte nie für eine Veröffentlichung zahlen. Der Lektor empfiehlt stattdessen, Nachwuchswettbewerbe zu nutzen [5], um Erfahrungen zu sammeln.

Und es folgt der allerbeste Rat, den man angehenden Autoren geben kann, wenn sie fragen, wie man ein guter Autor wird: Lesen, lesen, lesen!