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Das Literatur-Café
Der literarische Treffpunkt im Internet - seit 1996
Beitrag vom 26. Dezember 2008

Das Literatur-Café mit Twitter verfolgen

twitterWer Twitter nutzt, der wird über diesen Dienst nun ebenfalls mit Neuigkeiten aus dem Literatur-Café versorgt. Als sogenannte Tweets gibt es von uns Hinweise auf aktuelle Beiträge, aber auch exklusive Infos und Neuigkeiten aus dem Redaktionsalltag.

Twitter ist eine Art Mischung aus Weblog und SMS für alle. Ein Twitter-Beitrag ist maximal 140 Zeichen kurz und in der Regel öffentlich unter twitter.com einsehbar. Wer den Namen eines Twitter-Nutzers kennt, kann dessen Beiträge auch direkt abrufen, so z. B. die Tweets des Literatur-Cafés unter twitter.com/literaturcafe. Hunderttausende von Nutzern weltweit berichten so über ihren Alltag und was sie gerade machen, denken oder erleben. Twitter-Beiträge kann man mit dem Web-Browser, speziellen Programmen wie twhirl, aber auch von unterwegs via Handy schreiben – und auch lesen. Hierzu kann man sich die Nutzer auswählen, deren Tweets man verfolgen will und wird zu dessen »Followern«. Abgesehen von eventuellen Handy-Gebühren fürs mobile Twittern ist all dies kostenlos.

Nun mag man sich fragen, was daran interessant sein soll, was andere so gerade machen. Doch das Stöbern in den Tweeds wildfremder Menschen hat durchaus seine Faszination. Selbst Nachrichten-Websites wie SPIEGEL Online verbreiten ihre neuesten Beiträge über Twitter. Und jetzt ist auch das Literatur-Café dabei.

Wir haben selbstverständlich gleich einmal geschaut, welche weiteren Twitter-Nutzer aus dem literarischen Bereich aktiv sind. Natürlich ist Web-Aktivistin, Buchautorin und Bachmann-Preisträgerin Kathrin Passig dabei, Stephen Fry twittert, Verlagsgründer Tim O’Reilly mit über 20.000 Followern darf nicht fehlen, seine deutschen Kollegen schreiben Tweets und auch die Leipziger Buchmesse ist vertreten. Petra A. Bauer, die im Literatur-Café bereits virtuell gelesen hat, haben wir gefunden und Podcasterin Karla von der Buchkolumne. buchmamsell berichtet als Lektorin von ihren Kämpfen mit Manuskripten. Und wenn einer die Möglichkeiten des Internets nutzt, dann natürlich er.

Und wer glaubt, man könne mit 140 Zeichen nicht literarisch sein, der irrt, denn selbst einen Twitter-Kurzgeschichten-Wettbewerb gab es schon.

Das Literatur-Café freut sich also ab sofort über viele Follower unter twitter.com/literaturcafe.

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Kommentare

  1. Frank Rawel schrieb:

    Keiner der angegebenen Twitter-Links erzeugt bei mir auch nur das mindeste Interesse, diesem Gestammel zu folgen.
    Immerhin durfte man mal Twitterzeugs lesen, ohne sich bei Twitter anzumelden. Aber es ist deprimierend nichtssagend, tut mir Leid.
    Ich will nie wieder im Leben ein Follower sein.

  2. Player schrieb:

    Ich sehe das weniger kritisch… Habe meine Blog-Posts auch auf Twitter veröffentlicht und einige haben deshalb gleich meinen Feed abonniert. Twitter ist also ein prima Mittel, um auf (hoffentlich) wertvollen Content aufmerksam zu machen.

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